Interview: Andi Abbas, Sehitlik-Moschee Berlin
Ist ja schon ein bisschen her, mein Gang nach Canossa zur Moschee. Damals schon wollte ich gerne mal mit den Leuten sprechen, die da involviert sind: das hat sich jetzt eine Weile hinprokrastiniert. Letzte Woche traf ich Andi Abbas, der in der Gemeinde aktiv ist und kostenlose Führungen veranstaltet. Er konnte mir einerseits viel über die Moschee am Columbia-Damm erzählen, andererseits aber auch darüber, inwiefern der Islam und Moderne in Übereinstimmung stehen. Interview nach dem Klick.
La haine de la haine
Neues aus den Pariser Vorstädten, der Beton gewordenen Gewaltfantasie, Gotham City ohne Batman, Heimstatt marodierender Jugendbanden, Hort der Gewalt und der Anarchie und stille Reminiszenz an das Magdeburg des 30jährigen Krieges (oder so). In einem Musikclip zeigt die Gruppe Justice eine Jugendgang, die prügelnd, stehlend und grapschend durch Paris zieht. Parce qu’ils ont la rage. Und so sieht das aus:
Staatsgewalt
Ein Video, das 15 Polizisten zeigt, die drei Verdächtige zusammenschlagen (in der Überschrift des YouTube-Videos heißt es „Unschuldige“, hier gibt es inzwischen ein paar Hintergrund-Infos), geht zur Zeit durch die Blogs. Die Brutalität amerikanischer Polizisten gehört längst zur Popkultur (Copland, Bad Lieutenant), im HipHop gelten sie als eine Gang unter vielen, vielleicht nicht die am besten bewaffnete, aber gut vernetzt.
Sahel: Want some desert?
Was das nördliche Afrika anbelangt, sind die noch Anfang der Neunziger vorherrschenden humanitären Diskurse abgelöst worden zugunsten sicherheitspolitischer Erwägungen: Während autokratische Regimes wie etwa Algerien fester eingebunden werden in die internationale „Allianz gegen den Terror“, könnte ein Stück weiter südlich eine Alternative zur bisher praktizierten repressiven Bekämpfung aufgezeigt werden: Nach dem Militärputsch gegen den pro-westlichen Autokraten Ould Taya öffnet sich Mauretanien politisch und findet (hoffentlich) den Weg in die Demokratie.
Privater Monolog um Öffentlich-Rechtliches
Ich: Hast du Quoten, Klicks & Kohle gesehen?
Das andere Ich: Wir beide werden von demselben Sehapparat versorgt.
Ich: Ach ja. Vergesse ich immer. Ich hätte nicht gedacht, dass ich dem Focus einmal recht geben würde - aber diese Sendung war wirklich peinlich.
Das andere Ich: Ich hätte nicht gedacht, dass ich dir einmal recht geben würde. Peinlich war die. Zumindest bis ich eingeschlafen bin. Kannst du nochmal zusammenfassen, um was es ging?
Ich: Du bist so ein Penner. Ok: Ein ARD-Reporter hat einen Beitrag zusammen gestrickt, der belegen soll, dass die Verleger-Lobby die legitime Ausweitung des Sendeauftrags der Öffentlich-Rechtlichen ins Internet verhindert und damit aus dem Netz eine einzige Castingshow macht.
Das andere Ich: Dann war die Sendung zwar peinlich - eine Dauerwerbesendung halt: Aber in der Aussage hatte sie recht.
Fallada
Sie sah verkniffen aus wie ein zerdrückter Kronkorken. Wie sie da saß auf dem WG-Sofa, schwieg sie. Sie hielt nicht einfach nur den Mund: ihr ganzer Körper schwieg, und selbst ihr Blick hatte sich zusammengeklappt. Prock hatte den festen Eindruck, sie wünsche sich, in die Polster hinein zu sinken und schattenhafte Rückstände zu hinterlassen. Wie eine Leiche, die erst nach zwei oder drei Tagen entdeckt wird, und deren Wasser sich noch Jahre später in den Polstern abzeichnet.
Wehrdienstverweigerer im Generationenkrieg
Als Günther Jauch noch nicht omnipräsent war, sondern nur an einem Tag der Woche ein Drittel der Kanäle besetzte, da moderierte er eine Sendung mit dem Titel „So ein Zoff“.
Während „So ein Zoff“ fiel mir zum ersten Mal etwas auf, das später zum Prinzip aller Sendungen werden sollte, die dem Genre „Talkshow mit dem Anstrich gesellschaftlicher Relevanz“ zugerechnet werden: Menschen werden in zwei Gruppen aufgeteilt, die sich dann möglichst sinnbefreit befehden müssen. Das Jauch-Prinzip. Read on, my dear…
Gustav: Verlass die Stadt
Als die Wiener Künstlerin Eva Jantschitsch vor einigen Jahren unter dem Namen GUSTAV im Sinatra-esken, von Violinen bestimmten Song „Rettet die Wale“ bei Lebensmüdigkeit den Freitod empfahl und Eltern riet, ihren Kindern entweder deren Meinung zu lassen oder sie beim nächsten Mal früher abzutreiben, da ging ein Raunen durch die deutschsprachige Popwelt. Soviel zuckersüße – darf ich es wagen? – Ehrlichkeit hatte man lange vermisst. Mit „Verlass die Stadt“ legt GUSTAV nun das zweite Album vor und vorweg lautet die Antwort auf die Frage, ob es die Versprechungen des Erstlings halten kann: Ja. Aber voll. Read on, my dear…
An der Alten Försterei
„Dit is dit Wohnzimmer“, sagt Anneliese und grinst. „Weeste, dit is hier so zusammenjewachsen, aber dit stimmt ja nich. Eher so zusammenjefriemelt.“ Es fänden sich wohl noch ein paar mehr Adjektive für das Stadion an der Alten Försterei, Heimspielstätte des 1. FC Union Berlin. Ein bisschen provisorisch sieht es hier aus, auf der Stehtribüne am Zuckertor haben sich große Wasserpfützen gebildet. Unten, am Zaun, stehen Kinder bei ihren Eltern, weiter hinten auf der windschiefen Tribüne stehen die Ultras, mit ein paar Fahnen. Ostclub, denke ich, Ultras, denke ich, Gewalt, Hooliganismus und Rechtsradikale.
Twitter-Social-Mail-Network-IM? Anyone?
Ich bin ein Spätzünder in Sachen Web-Hypes (geworden), denn „neu“ ist immer noch kein Qualitätsmerkmal. In den letzten Monaten konnte ich jedoch feststellen, dass Teilfunktionen von Social Networks und Eigenschaften von Twitter oder InstantMessaging mein Kommunikationsverhalten verändert und streckenweise sogar verbessert haben. Für wirklichen Alltags-Nutzen wünsche ich mir aber eine in einem Service vereinte und Anbieter-unabhängige Kombination verschiedener Funktionen. Es folgen ein paar Gedanken als Entwurf – Meinungen dazu sind herzlich willkommen.
Tempelhof retten
Update: Die Sache ist gelaufen. Die genauen Ergebnisse gibt es hier.
Am kommenden Sonntag geht es in Berlin um die Currywurst, wenn es heißt: Heraus zum Volksbegehren zum Flughafen Tempelhof!
Denn trotz hübscher Planungsmöglichkeiten für die Trillionen Hektar große Fläche inmitten der Hauptstadt der Tief-Pflüger (danke, TAZ!) besteht die CDU mit Unterstützung der Axel-Springer-Medien und der ICAT auf den Erhalt des Flughafens. Read on, my dear…
Generation Generation
Was ich nicht schon alles gewesen bin. Unpolitisch. Manipuliert. Praktikant. Pleite. Doof. Misstrauisch und faul und zufrieden am End. Und jetzt: Müde, klein, langweilig. Und verunsichert wahrscheinlich auch noch.
Medienfrei
Meme haben die hinterlistige Eigenschaft, dass es sie nicht kümmert, ob man sich gern mit ihnen beschäftigt. Man gibt sie einfach weiter wie Grippeviren und macht sich damit beispielsweise zum Überträger von Heidi Klum. Man kann nicht nicht über Heidi Klum reden und man kann auch nicht keine Meinung zu Obama haben. Steckt man im Mem-Sumpf Internet fest, klickt man dann eben doch auf Videos, die beweisen, dass Hillary eine Hexe ist, liest die Meldung, dass Lothar Matthäus die Verständigung mit Israel auf Vordermann bringt und Gott sei´s geklagt: Auch von der Brust-OP von Lothars Freundin weiß man.
Um den Kopf wieder frei zu bekommen und kein Mem-Mutterschiff zu sein, müsste man doch eigentlich nur auf Medien verzichten. Ich schlage das der Lieblingslektorin vor und die ist sofort ganz begeistert.
Netzaktivismus - Interview Simon Columbus
Ich fremdel ein wenig mit dem Netzaktivismus; ich fürchte, ich bin da altmodisch. Der „Free Burma“-Kampagne stand ich abwartend bis ablehnend gegenüber: umso spannender war es für mich zu beobachten, wie Simon Columbus quasi im Fahrtwind der Aktion sich in mehr und mehr Projekte verstrickt hat. Zeit für einen kleinen Rückblick.
Videostars fresh and clean
Es soll ja indigene Völker in unzugänglichen Regionen dieses Planeten geben (die Uckermark zähl’ ich jetzt mal nicht dazu), deren religiöse Rituale ein verzerrtes Echo auf die westliche Konsum/Medien/Popkultur sind. Der pazifische Cargo-Kult hat Flugzeuge aus Stroh nachgebaut, in der Hoffnung, dass dieser US Army erneut Kisten voller Wegwerfwaren vom Himmel fallen lässt. In der Karibik soll es vorkommen, dass man auf Leute trifft, die, im Glauben ihre Seele würde geraubt, ganz ungemütlich werden, wenn man sie fotografiert. Read on, my dear…
Twitter-Shirts im Spreeblick-Shop
Max hat ein supertolles Twitter-Shirt, das er sich selbst ausgedacht hat und das man jetzt in vielen sommerlichen Farbkombinationen im neuen Spreeblick-Shop bestellen kann.
(Weitere neue und alte Produkte folgen!)
Möglicherweise letzte Worte
Wäre der gezeigte Timer korrekt und würde der Large Hadron Collider des CERN dafür sorgen, dass wir nur noch wenige Stunden zu twittern und zu bloggen hätten, dann wäre jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, all das zu tippen, was man schon immer tippen wollte.
Für alle, die nicht an Konjunktive glauben, stehen die Kommentare für alle Wahrheiten kurz vor Torschluss bereit.
Der Rand des Lächelns
Es ist kein neues Phänomen, aber zuletzt ist es mir verstärkt bewusst geworden: Leser regen sich darüber auf, dass andere Leute hochgenommen werden. Das ist ein netter Zug, zeigt es doch etwas Un-Raabiges an unseren Lesern, das ich sehr schätze. Aber ich denke natürlich auch: Seid ihr denn jetzt völlig mit dem falschen Hirn aufgestanden?
Blus Graffiti-Stop-Motion Mindfuck
Alles, was mir zu dieser Graffiti-Stop-Motion-Animation von Blu einfällt, steht in der Headline. Klicken, selber gucken. Ich geh mir jetzt mal die Gehirnwindungen auswaschen.
Alle US-Wahlkampflogos seit 1960

Dieses Logo für den Pommes French Fries Freedom Fries McCain-Wahlkampf beruhig mich ungemein. Weil: Kein Präsidentschaftsanwärter, der die Farbe Gelb im Logo verwendete, hat es in den USA jemals ins Amt geschafft. Auch Nixon musste erst ‘68 zu Blau-Rot umschwenken. Und Georgie wirft mal wieder nur Fragen auf, nämlich: WTF?!

Alle Wahlkampflogos seit 1960 gibt’s hier.
[via]
Simbabwe: Wahltag
Ende Januar antwortete der simbabwische Journalist und Exilant Itai Mushekwe auf die Frage, was er von den Wahlen in Simbabwe erwarte, dass sie wohl manipuliert würden, „wenn internationale Wahlbeobachter daran gehindert werden, sie zu kontrollieren.“ Gut einen Monat nach der Wahl liegt seit Monatsanfang das Ergebnis vor: Oppositionschef Morgan Tsvangirai kommt nach Angaben der Wahlkommission 47,9 % der Stimmen, Mugabe auf 43,2 %. Zeit für eine Nachbereitung.
Untoon overkill
Bis zum ungetoonten Homer Simpson von Pixeloo gab es das Wort vermutlich noch nicht mal.
Dann legte er noch Super Mario und Jessica Rabbit (inkl. Making of Video) nach.
Jetzt, wo es auch noch auf Worth 1000 einen Wettbewerb gibt, ist es aber fast schon wieder genug.
Post aus Myanmar
Ein alter Bekannter Johnnys bat uns um die Veröffentlichung der folgenden Mail, die ihn aus Myanmar erreichte. Ich habe sie leicht redigiert, gekürzt und ein paar Links gesetzt: Text nach dem Klick.
Wenn Zellen leise weinen
Nicht jede Zelle meines Körpers ist momentan glücklich.
Es gibt Zellen, die Angst haben.
Abfahrt
So. Das wars. Meine zur Gewohnheit gewordene, tägliche Bloglektüre endet an dieser Stelle. Read on, my dear…
Sexually Incorrect
Sehr wichtig: den Gegner im Auge behalten. Natürlich, für den Fall, sollte er Fehler machen. Oder aber seine geheimsten Recherchemethoden offenbaren. Read on, my dear…
Parken
Jeder, der Berlin kennt, wird bestätigen, dass man in Berlin verglichen mit anderen Metropolen unfassbar gut Auto fahren kann. In Ankara ist die Teilnahme am Straßenverkehr eine Mutprobe, in Paris etwas für Menschen, die gut in zwölf Richtungen gleichzeitig schauen können, in London müsste man vorher seine Gehirnhälften auswechseln und in New York gibt es keinen privaten Autoverkehr.
Jede Zelle meines Körpers ist glücklich
Ladies and Gentlemen, start your Taschentücher. Read on, my dear…
Erdbeben in China: Video aus Peking
In Bonn bin ich einmal von einem Erdbeben der Stärke 3,7 geweckt worden. Mein Gedankengang war: „Ein Erdbeben!“ Dann: „Die spinnen, die Nachbarn.“ Es war äußerst bizarr, dass ich zuerst an ein Erdbeben gedacht habe, schließlich hatte ich noch nie eines erlebt, ich schlief noch zu 75% und die Erschütterung war nicht heftiger als sonst durch die Nachbarn. Es muss geradezu einen Erdbeben-Instinkt in uns geben. Der allerdings zu gar nichts gut ist, weglaufen hilft ja nicht.
Podcast vom 9.5.08
Knallharte News und Infos über die morgendliche Berliner Verkehrslage, weibliche und männliche Schüler-Computer-Unterrichtspräferenzen, Polizisten im populistischen Einsatz und Anzeichen für die Parallelwelt, in der wir uns möglicherweise befinden. MP3 nach dem Klick. Read on, my dear…
Wozu Kameraüberwachung gut sein kann
In England geschieht nichts unbeobachtet. Das ganze Land hat eine dermaßen hohe Überwachungskameradichte (die unter Sicherheitsaspekten nichts bringt und deshalb erhöht werden soll), dass - so erzählt man sich in Berlin - Wolfgang Schäuble nachts von Laterne zu Laterne fährt und Polaroidkameras installiert, wobei er „God save the Queen“ singt und lauwarmes Bier trinkt. The Get out Clause, eine Band aus Manchester, die keinen Plattenvertrag hat, machte sich nun die vielen Kameras zunutze (nicht die Polaroids von Schäuble, die echten) und hat sich erst aufzeichnen lassen, dann die Aufnahmen unter Berufung auf den Freedom of Information Act zurück gefordert, bearbeitet und ein Video daraus produziert.
Picassos „Guernica“ in 3D
Picassos Kriegsanklage „Guernica“ als dreidimensionale Studie von Lena Gieseke. Fügt dem Gemälde zwar nur eine räumliche Dimension hinzu, das reicht mir aber.
[via]
Berverly Hills Chihuahua
Die Produktion von Trailern ist eine Kunst für sich. Häufig genug ist es die Kunst des stilvollen Bescheißens, weil Trailer den Mund wässrig machen auf Filme, die gegen den Speedball Trailer wirken wie Weinbergschnecken auf Baldrian. Disney aber macht es mit dem Trailer zu Beverly Hills Chihuahua anders. Der hat augenblicklich Waterboarding von der Liste der gerade noch erlaubten Verhörmethoden verdrängt. Man ist ja schnell bei der Hand mit dem Etikett „Schlechtester Film aller Zeiten“ - aber selbst wenn Beverly Hills Chihuahua der schlechteste Film aller Zeiten ist, wird er im Vergleich zum Trailer noch eine erfreuliche Überraschung sein.
Der Zug ist abgefahren
Neuseeland kauft sein Bahnsystem zurück. Für 336 Millionen Euro. Dabei ist es erst vor 15 Jahren verkauft worden. Für 202 Millionen Euro. An private Investoren. War im Endeffekt keine so gute Idee gewesen. Was lernen wir daraus? Lieber nichts.
Tubuk
Diversifizierung, Sparte, Independent, undsoweiter undsoweiter - klingt nach Bullshit-Bingo für Leute mit Ringelpullovern. Fehlt noch Longtail, hiermit seis nachgetragen. Wie krieg ich jetzt den Bogen zu Tubuk? Genau: gar nicht. Jedenfalls ist Tubuk eine Plattform für Independent-Verlage, bedient hiermit eine Sparte und wirkt auf eine Diversifizierung des Buchmarktes hin. Die Verlage sind in der Mehrzahl tatsächlich toll, und weil Tubuk vom Geschäftsmodell her wie eine Buchhandlung funktioniert, kommt bei beiden mehr Geld an. Was gut ist. Ist ja bald Tag der Bücherverbrennung, also Gelegenheit genug, Bücher zu verschenken. Oder zum Muttertag.
Popgun! 20 findet einen Diamanten
Popgun! heute mit britischer Nachwuchshoffnung, einer Volksbühne voller Geburtstagsständchen, texanischen Himmelsexplosionen und ungeklärter Metaebene. Kurz: London, Berlin, Texas. In genau dieser Reihenfolge. Read on, my dear…
Nargis
Der Zyklon Nargis wirft wenige Monate nach der brutalen Niederwerfung der Mönchs-Aufstände in Myanmar erneut ein grelles Licht auf die Skrupellosigkeit der Militär-Despoten. Im Jura-Studium wurde im Strafrecht anhand der Zeugen Jehovas, die Bluttransfusionen aus religiösen Gründen ablehnen, geprüft, ob der Arzt - wenn zum Beispiel ein Kind eine Transfusion benötigt - ohne Einwilligung der Eltern das Nötige tun darf.
Hosensprung
Vermutlich kann René leicht beweisen, dass dieses Video älter ist als Pangäa, aber dennoch scheint bisher niemand die nahe liegende Frage gestellt zu haben: tut das nicht furchtbar weh?
Der ganze 11. September
Auf archive.org ist der 11. September 2001 medial vollständig abgebildet. Schon wenn man nur kurz reinschaut, fallen interessante Details auf.
Tetris-Melodien auf halbvollen, halbleeren Flaschen gepustet
Neulich auf Spreeblick: Super-Mario-Melodie mit ferngesteuertem Auto auf Glasflaschen gespielt. Heute die Fortsetzung davon, nach dem Dingens. Read on, my dear…
Nachbarn
Schlimmer als Chartsmusik ist für die Charts konzipierte Musik, die keiner kaufen wollte. Außer meinen Nachbarn.
Das Prinzip Nachbarschaft ist den Älteren ja vielleicht noch in Erinnerung aus der Lindenstraße: Man kennt sich, man zieht beieinander ein, man hat mit allen Geschlechtsverkehr und am Ende gibt es gar kein Ende, denn es geht immer weiter.
Realexistierende Nachbarn sind dagegen zuallererst Geräuschkulisse.
EMpathie
Vorbereitung ist alles: Die spanischen Spieler beispielsweise haben sich das EM-Logo frisieren lassen.
Lobo loben
Gestern Abend im Ersten, Sascha Lobo auf- und ausgezeichnet bei Maischberger, für TV-Zuseher unsichtbar kommentarbegleitet via Twitter. Die üblichen Bemerkungen, dass da „nichts bei rausgekommen“ sei, kann ich nicht teilen. Read on, my dear…
Netz gegen Nazis: Interview mit Moritz Müller-Wirth
Am Montag startete Netz gegen Nazis, eine Plattform der Zeit gegen, na, Nazis eben. Interview mit Moritz Müller-Wirth nach dem Dingens.
Diskussion: Internet total - Wie prägt das Netz die Jugend?
Am Mittwoch habe ich das große Vergnügen, die Podiumsdiskussion Internet total - Wie prägt das Netz die Jugend? zu moderieren.
Read on, my dear…












