
Exclusive new footage of the former governor proving her cheating during a Q&A at the Tea Party Convention in Nashville. – Die Aufregung bricht sich auf Englisch ihren Weg. Sarah Palin, die Hockey-Mum und Bärenjägerin, schafft es die Sorgen der amerikanischen Wähler in sechs Worten zusammen zu fassen. Und weil die nirgendwo mehr hinein passten, mussten sie woanders hinauf, dumm nur, dass Spreeblick jetzt exklusives Close-up-Material in die Hände gelangte. Read on my dear…
Exclusive new footage: Sarah Palin cheating at the Tea Party Convention
Helene Hegemann und Airen – Interview mit “Strobo”-Verleger Frank Maleu
Wie es im Titel steht: Es folgt ein Interview mit Frank Maleu vom SuKuLTuR-Verlag, in dem Airens „Strobo“ erschien. Über Hegemann, den Literaturbetrieb, und zwischendurch würde ich mich gerne aufregen, aber Frank Maleu will und will nicht mitmachen. Nach dem Klick.
iPad für 4,99

Hat zwar immer noch kein Multitasking, ist dafür aber verfügbar: Das iPad zum Selbstbasteln (Vorderseite, Rückseite).
Interview Deutschlandradio Kultur
Am vergangenen Freitag habe ich morgens im Deutschlandradio Kultur ein kurzes Interview gegeben. Anlass waren die Kommentare zum Canisius-Artikel und die vielfachen Zitate daraus in Print und TV. Es ging bei dem Gespräch jedoch nicht um die Missbrauchsfälle selbst, sondern um einen möglicherweise stattfindenden Medienwandel und darüber, warum Anonymität im Netz wichtig ist.
Pssst! Steuergelder?
Er hätte es auch niemandem Recht machen können. Das Dilemma lag auf der Hand. In jedem Fall würde er Straftäter begünstigen, so oder so. Entweder die Steuersünder, oder den Datenanbieter. Auf jeden Fall würde er Dieben die Hand reichen.
Es gab den Liechtensteiner Präzedenzfall, als Steinbrück unter ähnlichen Bedingungen eine Daten-CD kaufte. Es gibt die SPD, die ihr Herz für die verarmende Mittelschicht und den Bodensatz der Geselschaft wiederentdeckt hat. Es gibt den ständig präsenten Vorwurf an die Regierung, Klientelpolitik auf dem Rücken der Armen zu machen.
Und es gibt die Möglichkeit, diese Vorwürfe kurzfristig aus der Welt zu schaffen.
Was geschah in meinem Geburtsjahr?

Schon wieder eine hübsche Idee von Herrn Jenssen, dessen Werbeposter-Sammelseite wir erst neulich erwähnten: What Happened In My Birth Year? – Einfach ein Jahr eingeben, zurücklehnen und sich ein paar Fakten „vorlesen“ lassen.
Kirsten Fuchs zu Gast bei Read on, my dear – der Lesebühne mit Spreeblick
Es ist nicht sehr schwer, lobende Worte für (die hier bereits mehrfach erwähnte) Kirsten Fuchs zu finden: Man hat sie schon die „Königin der Berliner Lesebühnen“ genannt, und ihr zu Ehren ist einer der lustigsten Sätze in einer FAZ-Rezension gedruckt worden: „“Jeder Satz knallt und bumst und brennt,“ schreibt da Martin Halter, und ihr Debüt ‘Die Titanic und Herr Berg‘, um das es geht, sei „ein extravagantes Gemisch aus unverblümter Drastik, trockenem Witz und rasender Zärtlichkeit.“
Read on my dear…
Winter

Einfach nur so.
Helene Hegemann: Alles nur geklaut?
[Update: Interview mit Airen-Verleger Frank Maleu]
Eine spannende Diskussion um literarische Remix-Kultur, die man in manchen Fällen auch „abschreiben“ nennen könnte, ist gerade im Blog Die Gefühlskonserve zu lesen. Autor Deef Pirmasens zerlegt dort den vom Feuilleton gefeierten Roman „Axolotl Roadkill“ (Amazon-Partnerlink) der 17-jährigen Berlinerin Helene Hegemann und weist einigen Passagen eine Nähe unter anderem zu dem etwas unbekannteren Roman „Strobo“ (Amazon-Partnerlink) des Autors Airen nach.
Deefs Recherche traf offenbar ins Schwarze, denn nur zwei Tage nach seinem Artikel entschuldigt sich die Autorin u.a. mit dem bewundernswerten Satz „Originalität gibt’s sowieso nicht, nur Echtheit“, und auch ihr Verlag Ullstein hält ein paar Worte für angemessen.
Ich habe „Axolotl Roadkill“ nicht gelesen, denn mir gehen Jugendliche, die 50-jährige Feuilletonisten mit ihren unheimlich abgefuckten Berghain-Nächten begeistern, auf den Keks, doch ich frage mich, wie die Geschichte wohl verlaufen würde, wenn „Strobo“ – beispielsweise – von einer TAZ-Autorin geschrieben worden wäre und „Axolotl Roadkill“ – beispielsweise – von einem Blogger.
Bye bye, Flash: Sketchpad in HTML5

Zeichenprogramme im Browser, also Online-Nachahmungen von Software wie Photoshop oder Gimp, gibt es wie Sand am Meer Bytes im Netz. Sketchpad unterscheidet sich von seinen Kollegen dadurch, dass es nicht in Flash programmiert ist, sondern in HTML5 – modernere Browser stellen das Werkzeug somit ohne zusätzliche Plugins dar. Nachdem auch Videoportale wie Vimeo und YouTube ihre Experimente mit HTML5 gestartet haben, deren Inhalte derzeit noch via Flash dargestellt werden, darf man gespannt sein, wie Adobe auf diese Entwicklung reagiert. Und ob.
Die Firma hinter Sktechpad bereitet zudem gerade Colorjack:Canvas vor, ein Vektorgrafik-Programm inkl. kollaborativer Animationsfunktionen.
Guten Morgen!
Lightspeed Champion – Tell Me What It’s Worth
Guten Morgen!
Mumford and Sons – Little Lion Man
Winterclash 2010 + Verlosung

Als ich noch ein Jungspund auf Inline Skates war konnte mir keine Halfpipe zu hoch, kein Parcour zu tricky sein, als dass ich ihn nicht trotzdem ausprobiert hätte. Dann habe ich mir bei einem Stunt den Arm gebrochen und es fortan sein gelassen. Das wollte ich nur erwähnen. Denn die Jungs und Mädels vom Winterclash stecken sowas eher locker weg und machen trotzdem weiter, wovon ihr euch am 12. und 13. Februar in der arena Berlin als Zuschauer selber überzeugen könnt. Oder ihr steckt sowas auch locker weg, meldet euch online an und versucht euer Glück als Teilnehmer. So oder so, wird sicher eine spektakuläre Angelegenheit.
Wir verlosen dazu 3 x 2 Wochenendpässe, mit denen ihr Zugang zum gesamten Event inkl. der beiden Parties am Abend kriegt. Und das funktioniert nach dem wie immer beliebten Prinzip: Wer einen Kommentar mit gültiger Email-Adresse hinterlässt, nimmt an der Verlosung teil. Darüber hinaus sind alle Kommentare gleich, denn es entscheidet der Zufalls(zahlen)generator. Ein paar Zeilen, warum nun ausgerechnet du dahin willst, sind natürlich trotzdem gern gesehen. Teilnahmeschluss ist Freitagabend (05. Februar) 18:00 Uhr. Mehrfache Kommentare werden nicht gezählt. Ihr kennt das ja.
So Sachen machen
Wann hört das eigentlich auf, dass man einfach etwas macht?
Ohne Sinn, ohne Ziel, sondern schlichtweg, weil da ein Etwas ist und ein Ich und man mal probiert, was sich aus der Kombi ergeben könnte.
Sechs Minuten „Sachen machen“ hat Koki Tanaka in seinem Film „Everything is everything“ versammelt und mich beruhigt allein schon das Betrachten dieses Un-Sinns.
Ob man es wohl schaffen würde, den gesamten Inhalt des Kühlschranks übereinander zu stapeln? Wie viel Schnee wohl in die Mülltonne der Nachbarn passt? Könnte sein, der Toaster pfeift, wenn man ihn am Kabel hält und ganz schnell durch die Luft schleudert. Und wenn ich los lasse? Bis zum Balkon gegenüber schätze ich. Locker…
[via]
Guten Morgen!
Moneybrother – They’re Building Walls Around Us
Videogame timeline – Die Geschichte des Daddelns seit 1791

Mauricio Giraldo Arteaga hat das Who-is-Who und Was-ist-Was zur Geschichte von Videogames säuberlich auf eine Zeitleiste gepflanzt, wo es als „ongoing project“ weiter wachsen soll.
Beginnend mit Charles Babbages Entwurf eines mechanischen Computers, 1791, über den 1822 gegründeten deutschen Kosmos Verlag, der offenbar als einer der ersten Verlage populärwissenschaftliche Veröffentlichungen und Experimentierkästen vertrieb, versammelte Artega in seiner umfangreichen Timeline alles, was in irgendeiner Weise zur Spielkultur beigetragen hat:
Entwickler, Designer, Unternehmen, Veranstaltungen, Konsolen, Technologien und natürlich Games, Games und Games.
[via]
Buchstaben aus Pappe

Buchstaben sind echt cool. Wenn man sie in eine bestimmte Reihenfolge bringt, kann man Wörter wie „delicious“ oder „gorgeous“ aus ihnen basteln, aber auch ein elegantes „mäandern“, hübsch verpackt in einem zunächst unscheinbaren, dennoch tragfähigen Nebensatz, kann Freude bringen. Und wer kommt schon ohne „Betäubungsmittelverschreibungsverordnung“ über den Tag? Siehste.
Zahlen sind auch cool, auf eine Art sogar noch cooler als Buchstaben, aber für Leute, die schon Zahlen haben, sind Buchstaben ein tolles Geschenk. Das MAKE-Magazin verweist für diesen Zweck auf die hübschen Letterboxes des Design Office, welches auch den auf Pappkartons gedruckten Font zum Download anbietet, wer seine Buchstaben jedoch plastischer mag, dem empfehle ich die oben abgebildeten von Modulor. Bei einem Preis von 3 Euro pro Buchstaben vielleicht nicht die beste Idee für den Geburtstag von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, aber für Uwe kann man schonmal einen knappen Zehner springen lassen.
Guten Morgen!
James Brown – It’s a man’s world
Temporäres Posting zur Radiodiskussion bei FRITZ
Bis Dienstag, 24:00 Uhr bin ich zu Gast bei Radio FRITZ, es geht um die Missbrauchsfälle am Berliner Canisius-Kolleg in den 70er und 80er Jahren.
Fragen oder Anmerkungen sind per Telefon unter 0331-70 97 110, per Twitter (#fritz) oder hier in den Kommentaren sehr willkommen.
Update Die Sendung ist vorbei. Danke fürs Zuhören! Irgendwann heute Nacht geht der Mitschnitt der Sendung bei FRITZ online, ich werde versuchen, die Aufzeichnung auch für Spreeblick zu bekommen.









