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Pogo: Upular

Pogo aus Perth greift sich sowohl Bilder als auch Sounds aus Spielfilmen und setzt diese zu neuen Clips und Songs zusammen. Und das tut er so dermaßen beeindruckend und erfolgreich, dass die Tatsache, dass seine YouTube-Clips nach mehreren Millionen Views immer noch zu sehen sind, nur bedeuten kann, dass die Studios einfach hingerissen sind von seiner Virtuosität. Oder ihn dafür bezahlen. Oder beides. Egal: Upular, nach dem Klick.
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A5 Richtung Wir

Wir brauchen Schule nicht um zu verstehen
Wir brauchen Schule nur um zu sehen,
dass wir nicht so werden wollen.

Der Erwachsene lächelt milde, denn welche Jugend wollte schon jemals wie ihre Eltern werden? Been there, done that, bought the T-Shirt. Die korrekte Antwort auf dieses Lächeln muss natürlich lauten: Fuck off. Ich bin schließlich nicht die Zielgruppe von A5 Richtung Wir, den drei jungen In-der-Nähe-von-Freiburgern, die sich wohl eher für Gleichaltrige (also knapp Zwanzigjährige) singen.
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Die hohe Kunst des schiefen Vergleichs


Hitler geht immer, Hitlervergleiche nie. Nazideutschland geht immer, Nazideutschlandvergleiche nie.

Das durfte (mal wieder) Michael Lerchenberg erfahren, der in seiner Nockherberg-Busspredigt als Bruder Barnabas sagte: „Alle Hartz-IV-Empfänger versammelt er in den leeren, verblühten Landschaften zwischen Usedom und dem Riesengebirge, drum rum ein großer Zaun.“ Und über dem Eingangstor stehe dann „Leistung muss sich wieder lohnen.“

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Sendeschluss bei YouTube

[via]

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Jörg Sundermeier zu Gast bei Read on, my dear – der Lesebühne mit Spreeblick

Der letzte linke Student denkt nach. Denn: er soll gelesen werden. Und zwar: in Neukölln. Nach Neukölln aber kommt er nicht mehr, denn: hier herrscht Gentrifizierung. Gentrifizierung, das heißt: Vertreibung der Armen. Und zwar: durch Aufwertung des Kiezes. Aufwertung des Kiezes aber: geschieht durch kulturelle Aktivität. Und so macht sich der letzte linke Student gemein mit der Gentrifizierung, denn: er trägt bei zur Kultur im Kiez.

Jedoch: die Botschaft. Die: muss unter die Leute. Der letzte linke Student jedenfalls: weiß Bescheid. Und Pflicht ist es: sein Wissen zu teilen. Denn nur so: wird die Revolution kommen. Bis dahin: muss man Verbündete werben. Und das geht: durch Lesungen. Und deswegen beschließt der letzte linke Student, am nächsten Mittwoch seine Weisheit zu teilen! Und auch wir sollten nicht zu Hause versauern, sondern hinausgehen in die Yumabar, um Erkentnis über uns kommen zu lassen.

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Guten Morgen!

Monie Love – It’s A Shame

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Pantless Knights: The New Dork

Nach dem Klick die Pantless Knights (remember?) mit ihrer sehr hübsch gemachten Jay-Z-/ Alicia-Keys-Persiflage im Social Network Style: The New Dork.
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The Pity of London

Die City of London, ist – das weiß der gut informierte Globetrotter – nicht gleichzusetzen mit der Stadt London, sondern nur ein winzig kleiner Teil davon. Das knapp eine Quadratmeile große Areal zwischen Liverpool Street und Tower Bridge verdankt seinen Namen der Tatsache, dass es der älteste Teil der englischen Hauptstadt ist. Die City schreibt auch dieser Tage erneut Geschichte, denn sie ist inzwischen das Finanzzentrum des Königreichs. Stolz markieren mehrere Statuen mit silbernen Drachen auf dunkelbraunen Podesten und aufgesetztem St.Georgs-Kreuz den Eingang in den Stadtteil. Zu Unrecht, wie sich Street Artist und Charakterdesigner Ronzo dachte und seine eigenen Podeste auf den Straßen der City verteilte, Oben drauf keinen stolzen Drachen, sondern in Memoriam der Finanzkrise ein Geld fressendes Comicmonster setzte. Titel der Arbeit: The Pity of London.

[via]

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Der Berliner Szenemensch

Ein neuer Sturm weht über das Land. Er heisst „Langweile in der Rest-BRD“ und spült täglich Teenager und Tweens an die kantige Küste der Hauptstadt. Überheblich und voller Lebenslust raffen sie sich auf und ziehen ihre schicksten Klamotten an, um sich mit dem Einheimischen (also dem, der letztes Jahr hierhergezogen ist) anzufreunden.

Nur um dann festzustellen, dass Berlin nicht Schnackenburg ist und selbst die langweiligsten Menschen hier in Coolness gebadet wurden. Was die Zugezogenen nicht wissen: Der Kampf um den Platz an der Spitze der Szene ist härter umkämpft als die letzte leere Bierflasche Samstagnachts am Kotti. Das regelfreie Berlin hat also doch bestimmte Grundsätze, zumindest, wenn man in der „It-Crowd“ sein möchte. Aber nicht verzweifeln. Auch du kannst cool sein. Frischfleisch aufpassen, hier kommt der Lehrgang zum Berliner Szenemenschen:

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SOUR – Hibi no Neiro

Für das Video zu ‘Hibi no Neiro’ (Tone of everyday) hat die japanische Band SOUR sich auf ihre Fanbase verlassen.
So wurde aus Vielen via webcam ein dermaßen sympathisches Zusammen, dass ich vom Anschauen nachhaltig grinsebacke.

SOUR / 日々の音色 (Hibi no Neiro) MV from Magico Nakamura on Vimeo.

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Twitter: The Criterion Collection

Einer der liebenswerten Aspekte an Twitter ist nicht der Dienst an sich, sondern seine unbeabsichtigte, aber sicher auch bei den Machern willkommene Funktion als Inspirationsquelle für jede Menge Unsinn.

Die Twitter-Nutzer/innen @poeks und @sween haben ihre Follower und Freunde nun ihre liebsten Tweets in Videos nachspielen lassen. Das zusammengeschnittene Ergebnis ist nach dem Klick zu sehen.
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Guten Morgen!

Salt ‘n’ Peppa – None Of Your Business

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Selbstauslöser 05 – Fränzi Kühne

Ein Viertel aller Fernsehdeutschen schaltet seit nunmehr fast 18 Jahren jeden Werktag abends um 19:40 das Gerät ein, wenn ihnen immer wieder auf’s Neue versprochen wird:

Du hast viele Träume, weißt genau wohin du willst. Immer auf der Suche, bis du deine Sehnsucht stillst.

GZSZ oder Gute Zeiten, wie die erste deutsche Daily Soap von Fans und Nicht-Fans mal mehr, mal weniger liebevoll genannt wird, ist das deutsche Popphänomen schlechthin. Gerhard Schröder nutzte seine Popularität ebenso wie – na klar – Klaus Wowereit, unvergessen die Folgen mit American Football-Legende Axel Kruse und Horst Schlämmers alter ego Hape Kerkeling. Wie Fränzi Kühne in die serielle Abhängigkeit geriet und wieso Alexander Cöster irgendwie verändert von der Geschäftsreise kam, beichtet berichtet sie dem Selbstauslöser.
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Rémi Gaillard: Indem man irgendetwas macht, wird man irgendwer!

Rémi Gaillard ist … nun ja … der korrekte Begriff ist wohl „Aktionskünstler“. Oder „Witzbold“, was seriöser klingt. Sein Mariocart-Clip ist legendär und wurde bisher 20 Millionen mal angesehen, daran, dass er aber noch viele, viele andere tolle Aktionen gemacht hat, erinnert ein „Best Of“-Video aus dem Jahr 2009 zu Gaillards 10-jährigem Spaß-Jubiläum, das ihr nach dem Klick sehen könnt. Das Video, nicht das Jubiläum.
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ECHOoo00O!!!!!!

„Der Echo (eigene Schreibweise ECHO) ist ein deutscher Musikpreis und wird von der Deutschen Phono-Akademie seit 1992 jährlich vergeben. Design und Namensgebung des Preises stammen von Oliver Renelt.“(*)
Aber wie mag er auf diesen Namen gekommen sein?

„Ein Echo entsteht, wenn Reflexionen einer Schallwelle so stark verzögert sind, dass man diesen Schall als separates Hörereignis wahrnehmen kann.“ (*)

„Passt!“, könnte er gedacht haben, „Deutsche brauchen in der Regel 2-7 Jahre, ehe sie ein Lied fehlerfrei mitklatschen können und dafür gibt’s dann einen Preis, so.“

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Guten Morgen!

Toy Dolls – Nellie The Elephant

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Urlaub auf dem Lande

Was macht eigentlich – Oswald Metzger? Zugegeben: das ist eine Frage, deren Interesse sich erst erschließt, wenn man die Antwort kennt. Oswald Metzger, man erinnert sich, war mal das personifizierte Bindeglied zwischen den Grünen und der CDU, ein Grün-Schwarzer, mit starken Meinungen und Bla, ein Wirtschaftsliberaler in Birkenstock, ein Freund der Leute, die Geld haben. Irgendwann ist er aus seiner Partei geflogen oder vielmehr hat seinen Hut genommen, sein Landtagsmandat niedergelegt und ab dann nur noch Meinungen verbreitet.

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Papergirl Berlin bittet um Kunst

Das Kunstfestival Papergirl feiert dieses Jahr seinen fünfjährigen Geburtstag. Papergirl ist ein freies Projekt, dessen Ursprungsidee auf den amerikanischen Zeitungsverteilern basiert. Künstler aus aller Welt schicken Arbeiten und Originale ein und diese werden zur Festivalzeit ausgestellt. Die Besonderheit liegt darin, dass diese dann als Ausstellungshöhepunkt in unzählige Rollen zusammengefasst und von einer großen, hupenden Fahrradkarawane durch die Stadt ahnungslosen Passanten in die Arme geworfen werden. Auf diesem Wege bietet Papergirl quasi eine legale Alternative für die Verbreitung von Kunst in öffentlichen Räumen. Wie das so aussieht, zeigt das frischgeschnittene Video zum vergangenen Jahr:

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Les Elles

Mit einiger Verspätung, aber immerhin, erreicht mich die freudige Nachricht, dass es Les Elles wieder gibt. Les Elles sind eine der interessantesten französischen Band der 90er, eine zauberhafte Combo, mit brutalstmöglichen Texten und kindlich-naivem Gesang der alten Tradition des cabaret musique fröhnt. 2009 haben Pascaline Herveet und Sophie Henry ein neues Album aufgenommen, und mit dem Bühnenprogramm Joseph touren sie gerade durch Frankreich. Es ist schade, dass es kaum vernünftigen Videos von den Auftritten der Elles gibt, denn ihre Show ist legendär: hinreißend und verstörend wie ihre Texte, irgendwo zwischen Musiktheater und surrealem Happening. Das neue Programm kann man aber auf myspace immerhin hören, aber es sehen zu wollen ist nicht der schlechteste Grund, nach Frankreich zu fahren.
Und weils so schön ist, ein paar alte Sachen, nach dem Takt.

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Their Circular Life


Wie sich das Leben im Kreis dreht und dreht zeigt Lorenzo Fondas und Davide Terenzis interaktives Video „Their Circular Life.“
Gottesgleich kann der Nutzer den Tag kommen und gehen, auf- und ableben lassen. Klang und Stille wechseln sich ab, all das ist nicht neu.
Aber immer wieder schön!
[via]

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