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Pommes am Strand und #Neulandesverrat

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Ich bin temporär faul, daher hier nur ein kurzer Gruß aus dem Ausland und der Hinweis auf meinen Text zum #Landesverrat bei wired.de.

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Die Kanzlerin im Monolog – #NetzFragtMerkel

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Auf der Website zur Kampagne „Gut leben in Deutschland“, deren Adresse die Kanzlerin im aktuellen Video-Interview mit LeFloid fälschlicherweise mit „gutleben.de“ angibt, ist zu lesen: „LeFloid hat Angela Merkel am Freitag Fragen der Netzgemeinde gestellt. Er sprach mit der Kanzlerin darüber, was jungen Menschen in Deutschland wichtig ist.“ Und man möchte ergänzen: „Und die Kanzlerin hat gezeigt, wie egal ihr das ist.“

Ich habe zum Ergebnis der Regierungskampagne #NetzFragtMerkel in meiner WIRED-Kolumne geschrieben, möchte aber an dieser Stelle noch ein paar zusätzliche Gedanken loswerden.
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    Wer hier Merkel fragen darf, entscheidet sie immer noch selbst #NetzFragtMerkel #YTfragtMerkel [Updates]

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    Link zum Original-Tweet

    UPDATE Ich habe mir für WIRED das Videoresultat der Aktion angesehen: Bitte klicken Sie hier. Und hier gibt es noch weitere Ergänzungen von mir.

    Natürlich schaut man als deutschsprachiger Blogger und/oder Podcaster etwas neidisch über den Teich, wenn ein US-Podcaster den US-Präsidenten Obama zu Gast hat. Solche Formate finden hierzulande einfach nicht statt.

    Umso mehr freute es mich, als ich von der Aktion #NetzFragtMerkel gehört habe. Am Freitag, den 10.7.2015 nämlich, wird YouTube-Star LeFloid die Kanzlerin interviewen und ihr eine Auswahl der Fragen präsentieren, die er bis dahin im Netz eingesammelt hat. Am folgenden Montag soll dann das Ergebnis bei YouTube zu sehen sein, wie LeFloid in diesem Clip (gegen Ende) erklärt:
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    Krisenmanagement

    Angenommen, ihr gründet nach langer und erfolgreicher Selbstständigkeit ein Unternehmen, eine GmbH. Die Aufträge werden nach und nach größer, also stellt ihr Leute ein, bezahlt ihr Gehalt, führt die entsprechenden Steuern und Arbeitnehmersozialabgaben sowie euren eigenen Anteil daran ab. Ihr habt nach einer Weile zehn, fünfzehn Festangestellte, dazu kommt euer eigenes Gehalt, die Büro- oder Werkstattmiete und deren Ausstattung, Strom, Internet, Telefon, Reisekosten für die Kundenakquise. Hier und da ein paar Euro für ein bisschen Marketing. Ihr braucht Versicherungen, zahlt an die IHK (ob ihr wollt oder nicht), eventuell noch an den ein oder anderen Berufsverband. Vielleicht braucht ihr Maschinen oder Computer, die ihr per Darlehen abbezahlt oder per Leasing mietet.

    Ihr habt also ein kleines Unternehmen, nicht einmal Mittelstand. Und ihr landet mit einem solchen Szenario schnell bei etwa 100.000 Euro Kosten. Pro Monat.
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    Kanye West vs. Freddie Mercury

    freddie

    Vielleicht ist es die Sonne, vielleicht auch nicht: Ich hab‘ lange nicht mehr so laut gelacht wie bei diesem Video. Geht schon mit dem ersten „Mama!“ los …

    (Hier ist der Link zu einem besseren Original, das sich aber nicht einbetten lässt. Ich habe den Eindruck, dass die hier folgende Version etwas langsamer ist …)

    (Danke, Andi!)

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    Happy Birthday, Mick Jones [and (White Man) in Hammersmith Palais]

    mick_jones

    Mick Jones feiert heute seinen 60. Geburtstag und wir gratulieren herzlich! Und zwar zweifach: Denn in dieser Woche vor 37 Jahren, 1978 nämlich, wurde einer der besten Songs veröffentlicht, die jemals geschrieben wurden. Die Rede ist, na klar, von „(White Man) in Hammersmith Palais“.
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    radioeins CSD-Special: Die homophobe #MeanTweets-Hymne

    radioeins

    Ich bin ja sehr froh über die Berliner Radiolandschaft. Und wenn radioeins-Producer Magnus von Keil dann noch solche Kracher bringt, bin ich richtig glücklich darüber. Mit Brian-May-Gitarre!
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    Harry Rowohlt (1945 – 2015)

    Der heutige Morgen war geprägt von der Freude über den 16. Geburtstag des älteren Sohns und der begleitenden Wehmut. Ein Kind stolpert in das Erwachsenenleben, von dem wir, seien wir doch ehrlich, gar nicht wissen, ob wir es ihm wünschen sollen, und damit auch immer weiter weg von uns. Wer will denn wirklich diesen „Ernst des Lebens“, er soll uns gestohlen bleiben, für immer, ich habe diese drei Worte schon als Drohung empfunden, als ich selbst noch ein Kind war.

    Altwerden ist scheiße*. Aber Selbstständigkeit ist toll. Und schließlich ist es seine Aufgabe, zu gehen, und unsere, ihn gehen zu lassen. So schließen wir die Tür hinter ihm also mit einem Lächeln, als er sich auf den Weg zur Schule begibt. Es ist gut und richtig, so, wie es ist, natürlich.

    Und dann können wir ihnen doch freien Lauf lassen, den dicken Tränen, die unsere Wangen hinabrinnen, als wir lesen müssen, dass Harry Rowohlt gestorben ist. Ein zufälliges Timing von so großer Tragweite für uns. Als würde er, dessen Stimmen unsere Familie seit anderthalb Jahrzehnten begleiten, besänftigen, zum Lachen und Weinen bringen, den Abschied von der Kindheit, der so feierlich wehtut, noch einmal unterstreichen. Und genau so, wie wir das Ende von „Pu der Bär“ nicht hören können, ohne zu heulen, können wir die Nachricht nicht tränenlos verkraften, dass Harry Rowohlt nicht mehr lebt.

    Zum Abschied passt ein kurzer Satz des Bären von sehr geringem Verstand: „So ein Mist.“

    Und heute Abend gibt’s Jameson.

    *Im Sinne von: Nicht weiter jung bleiben zu können. Grundsätzlich ist es super, alt werden zu können.

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    Here comes the summer

    Seit Jahren leiten wir den Sommer bei Spreeblick mit den Undertones ein, und seit Jahren erinnert mich Ralph daran – diesmal mit einer ganzen Playlist!

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    Video-Rückblick auf die re:publica 2015

    Für alle, die nicht dabei sein konnten und für alle, die sich zurückerinnern wollen: So sah sie aus, die re:publica 2015. Und für alle, die sich den Termin schon mal freihalten wollen: Die re:publica 2016 – die ZEHNTE! – findet vom 2.-4. Mai 2016 statt!

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    Gastbeitrag: Eindrücke vom Subversive Festival 2015

    (Vorwort: Das Original-Bildmaterial des vor kurzer Zeit berühmt gewordenen Fingers von Yanis Varoufakis stammte von seinem Vortrag beim Subversive-Festival in Zagreb, das bis dahin wohl nur wenigen bekannt war. Als mich Felix Schilling per Mail fragte, ob ich Interesse an einem Artikel zur 2015er Ausgabe der Veranstaltung hätte, die Felix besuchen wollte, sagte ich gerne zu. Es folgen seine Eindrücke des Events, die Fotos stammen ebenfalls von Felix. – Johnny)
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    Sleaford Mods

    In der letzten Ausgabe meiner Radiosendung FluxFM Spreeblick war Jens Balzer zu Gast und schwärmte von den mir bis dato unbekannten Sleaford Mods. Und zwar zu Recht.

    Freundinnen und Freunde der gepflegten britischen Beleidigung werden ihr Vergnügen an den Songs haben … naja, an den von Andrew Fearn musikalisch untermalten Vorträgen von Jason Williamson. Selbstverständlich geht es bei den Sleaford Mods aus Nottingham nicht allein um wüste Beschimpfungen, sondern um soziale Bestandsaufnahmen, die nicht nur auf die britische Situation zutreffen. All you Zombies, tweet, tweet, tweet.

    Bei Live-Konzerten kläfft Williamson seine Texte ins Mikro, während Fearn eigentlich nur die Songs am Laptop startet, um danach eine weiteres Bier zu öffnen und ein bisschen mitzuwackeln. Großes Entertainment geht anders, und doch ist das alles so stimmig, rotzig und brilliant, dass man sich an Wire, The Fall, The Streets, Gang of Four, Carter USM oder sogar Splodgenessabounds erinnert fühlt, was ja nicht das Schlechteste ist. Aber bevor ich weiter tippe: Jens Balzer und auch John Harris haben das alles schon viel besser analysiert.

    Die Sleaford Mods sind demnächst auch wieder live auch in Deutschland zu sehen.

    Das Gespräch mit Jens Balzer kann man – wie alle anderen meiner FluxFM-Sendungen – nach der On-Air-Wiederholung bei Soundcloud nachhören. Und eine Podcast-Adresse gibt es auch.