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Digital ist besser: wired.de

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Ab jetzt erscheint die deutschsprachige Ausgabe der WIRED regelmäßig, nämlich zehnmal im Jahr, auch Website und App wurden neu gestartet. Einige Inhalte sind dabei nur für Abonnentinnen und Abonnenten (“Members”) zugänglich, denn statt sich immer nur zu fragen, wie man mit digital vertriebenem Content Geld verdienen kann, kann man ja auch einfach mal Geld dafür nehmen. Die ersten 1.000 Members (Founder) können neben hübschen Geschenken auch noch ein limitiertes Shirt abstauben.

Ich drücke der neuen Runde einer deutschen WIRED alle Daumen, und zwar nicht uneigennützig: Ich schreibe eine regelmäßige Kolumne namens “Digital ist besser“.

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Peter Radszuhn (1954 – 2014)

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Foto: Jenny Sieboldt/rbb

Das leider häufiger werdende Schreiben von Nachrufen schmerzt beinahe so sehr, wie der Verlust guter Bekannter, Wegbegleiter und Freunde selbst. Als ich gestern im Autoradio auf Radio Eins vom Tod von Peter Radszuhn erfuhr, musste ich erst einmal rechts ranfahren, weil ich es einfach nicht glauben wollte.

Zuletzt habe ich Peter viel zu kurz im vergangenen August gesprochen, er hatte mich und Plan B in den letzten zwei Jahren großartig bei unserem Neustart unterstützt. Wir mochten und schätzten die Arbeit des jeweils Anderen seit Jahrzehnten sehr, schließlich saßen wir Anfang der 80er im gleichen Berliner Punk-/Wave-Boot: Er mit seiner damaligen Band “Tempo”, ich mit “System” und später eben “Plan B”. Da, wo wir The Clash hinterher jagten, konnte man bei Tempo eine Vorliebe für The Jam erkennen. Es war die Zeit der Vorbilder, aber auch des eigenen Aufbruchs, und diese Zeit hat uns beide für unser ganzes Leben geprägt.

Die Liebe zur Musik hat Peter niemals aufgegeben, bis zuletzt war er als Musikchef von Radio Eins voller Leidenschaft, immer wieder konnte er sich für neue Bands ebenso begeistern wie für die Klassiker. Und nun ist er tot und das ist scheiße.

Mein aufrichtiges Beileid geht an seine Liebsten, Familie und Freunde.

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Was der netzpolitischen Bewegung fehlt

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Foto der von Beworx gestalteten Geburtstagsmateflasche, geklaut bei irights.info

Auch an dieser Stelle von mir zunächst:
Herzlichen Glückwunsch an Markus und sein Team zu zehn Jahren netzpolitik.org!

Ich hatte für meine FluxFM-Sendung ein Gespräch zum Thema mit Markus Beckedahl geführt, dass ihr weiter unten noch einmal anhören könnt, im Text soll es aber über einen Aspekt des heutigen Kongresses zur Feier gehen.

tl;dr Anger is an energy.

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Musikmarketing am Beispiel von League of Legends und Imagine Dragons

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Über 15 Millionen (aktuell 15.249.879) mal wurde der unten folgende Trailer für die “2014 World Championship” von League of Legends auf YouTube bereits angeschaut. Geschätzt die Hälfte der Abrufe könnte dabei auf das Konto unserer Söhne gehen, deren Begeisterung für den Spot ich sogar nachvollziehen kann. “Episch”, in der Tat.
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Twin Peaks geht weiter! Eine Verlosung zur Vorbereitung auf die nächste Staffel.

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Vor wenigen Tagen haben es David Lynch and Mark Frost als Macher der ursprünglichen Staffeln in einem “Special Announcement” via YouTube angekündigt: Twin Peaks geht weiter. 25 Jahre nach dem Ende der vielleicht besten TV-Serie, die es je gegeben hat, werden uns 2016 neun neue Folgen beglücken.

Und damit ihr in zwei Jahren nicht völlig ahnungslos vor eurer Smartwatch sitzt, auf der ihr zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich Serien schaut, verlosen wir eine brandneue Blu-ray-Superbox der Originalserie plus Features für euch. Die passt zwar nicht in die Smartwatch, aber die habt ihr ja jetzt wahrscheinlich auch noch gar nicht.
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Mein neues Tattoo und wie mich Twitter mal davor bewahrte, in der Liste der “Ten Worst Typographical Errors in Tattoos” aufzutauchen

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Drei Tattoos hatte ich bisher, das älteste ist fast 30 Jahre alt, das jüngste hat immerhin auch schon 17 Jahre auf dem Buckel (obwohl es gar nicht auf dem Rücken ist). Seit vielen Monaten nun juckte meine Haut und rief nach mehr Farbe. Ich wollte das Stechen der Nadeln wieder spüren, den Geruch der Desinfektionsmittel erleben, das Geräusch der Machine hören. Menschen mit Tätowierungen kennen diesen Moment. Ich wollte zunächst ein weiteres Tattoo und dann nach und nach den rechten Arm voller neuer Motive tragen.
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The Libertines in Berlin und ein sehr, sehr junger, sehr, sehr süßer und sehr, sehr cleverer Pete Doherty

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Eigentlich wollte ich nur das weiter unten folgende, tolle Video des sehr, sehr jungen, sehr, sehr süßen und sehr, sehr cleveren Pete Doherty posten, den man übrigens “Dockerty” ausspricht, wie man in diesem gemeinen (aber gar nicht gemein gemeinten) Song der Indelicates hören kann. Beides, also das Video der Indelicates und den Clip des jungen Dohertys und auch noch den Link zu dieser Doku hat mir unsere Freundin Martina C. geschickt, mit der wir uns am Samstag The Libertines angeschaut haben, und wenn wir schon beim Thema sind, kann ich ja noch ein paar Zeilen dazu tippen.
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So erreicht man mich (Update mit Visitenkarte)

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Ich habe die Grundidee geklaut, aber ich finde das inspirierende Foto nicht mehr … es war die Rückseite eines LKW – wenn jemand einen Hinweis für mich hat, trage ich die Quelle nach. Dankeschön!

UPDATE Nur wenige Sekunden nach dem Posting hat Moritz die Quelle geliefert.

UPDATE Ich hab’s noch mal anders versucht. Besser?

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UPDATE Nico Hagenburger hat das auch schon länger umgesetzt. Und Kottke verwies vor Jahren schon auf Boris Smus.

UPDATE Ich habe mir das bei Moo als “Luxe”-Visitenkarte drucken lassen und bin sehr begeistert! Wer das auch mal probieren möchte, kann gerne diesen Empfehlungslink benutzen, der mir bei Moo Credits bringt.

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Ello World

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Ich kenne Paul Budnitz nicht, aber aus der Ferne ist er mir sympathisch. Er produziert für mein Budget viel zu teure, aber sehr schicke Fahrräder, ist der Kopf hinter kidrobot und hat nach den Machern von Diaspora als einer der Ersten die Eier gehabt, einfach mal zu versuchen, einen Facebook-Konkurrenten zu basteln. Weil er Facebook nicht besonders mag.

Hello Ello.
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Musiktipp: Young Fathers

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An einem frühen Abend während des Reeperbahn Festivals letzte Woche in Hamburg empfahl mir Julian, den ich zufällig getroffen hatte, später den Gig der Young Fathers zu besuchen.

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Ossi Urchs (1954 – 2014)

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Am heutigen 25.9.2014 ist Ossi Urchs nach schwerer Krankheit verstorben.

Nur sporadisch habe ich Ossi in den letzten zwei Jahrzehnten gesehen und gesprochen, hier und da gab es noch ein paar kurze Mails oder Facebook-Nachrichten, unsere letzte Online-Unterhaltung ist ein Jahr her. Doch ich erinnere mich gut an die Zeit Mitte der Neunziger, als ich ihn zuerst aus der Ferne als “Minister for Tomorrow” im Auftrag eines Zigarettenherstellers ziemlich albern fand, um dann beim ersten persönlichen Treffen festzustellen, dass der Mann einiges auf dem Kasten hatte und zudem einer der wenigen Hippies in Deutschland war, die sich schon sehr, sehr früh für das digitale Netz begeistern konnten.

Wenn es hierzulande jemals einen friedfertigen, spirituellen, aber dennoch kritischen und realistischen Dreadlock-Kopf gegeben hat, den man eher in der frühen US-Westküsten-Online-Tradition von The WELL oder auch der EFF als in der von turbokapitalistischen Startup-Irren sehen konnte, dann war es wohl Ossi Urchs.

Seinen Weg durch die Krankheit in seinem Facebook-Stream dokumentiert zu sehen, löste Bewunderung für seine Offenheit und seinen Mut und Optimismus bei mir aus. Dass er sich genau dort vor etwa zwei Stunden persönlich mit den Worten “Und danke für den Fisch. Und für Eure Freundschaft und Liebe. Ossi Urchs 16.8.1954 – 25.9.2014″ verabschiedet hat, sorgte für ein paar Tränen.

Mein herzliches Beileid geht an seine Familie und Freunde.

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Vegan Black Metal Chef

vegan black metal chef

Mal ehrlich: Vegan kochen und essen, alles schön und gut. Aber so aussehen? Nein, danke. Fleischlos essen muss ja nicht bedeuten, keinen Arsch in der Hose zu haben.

Zum Glück kommt der Vegan Black Metal Chef zur Rettung, dessen Lederklamotten sicher aus Kunststoff sind.
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