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Entscheidungshilfen für den Kauf eines Game PC

game pc

Seit Jahren, ach was, seit Jahrzehnten wünschte sich der ältere Sohn einen Game PC. Die Erfüllung des Wunsches wurde jedoch bis vor kurzer Zeit durch eine für ihn unglückliche Melange aus konträr zu noch mehr Daddelzeitfreigabe verlaufenden schulischen Leistungen und dem Unwillen des Vaters (das bin ich), ein Windows-Betriebssystem ins heimische Netz zu lassen, vereitelt. Oder wenigstens verzögert.

Zum letzten Weihnachtsfest gab es nämlich für uns als Eltern kaum noch Gegenargumente. Der eigene Anteil zum Budget war vom Sohn angespart worden, eine beachtliche Anzahl von guten Noten bewies den Willen zum pädagogisch wertlosen, letztendlich aber effektiven Kuhhandel „Learning gegen Gaming“ und naja, den Wunsch nach einem eigenen PC kann man bei einem 16-Jährigen schon verstehen. Zumal ja eine solche Multimedia-fähige Kiste auch irre hilfreich in der Schule sein würde. Ha. Ha.
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Wir sind Lebenswerker!

blogger2015
V.l.n.r.: Andreas, Tanja, Icke, Markus. Foto: Ibrahim

Schön war’s gestern, bei der Preisverleihung zum „Blogger2015“, bei der wir – die oben Abgebildeten – für die Arbeit an der von uns erfundenen und durchgeführten re:publica ausgezeichnet wurden.
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Wir brauchen neue Häfen

Wir brauchen neue Häfen.

Selbst sonst so ruhige Menschen sorgen sich, aber ganz anders als die Besorgten.

Denn wenn sie wieder vor den Türen stehen, stehen sie auch vor unserer.

Ohnmacht, Unsicherheit und Sprachlosigkeit erdrücken wichtige Stimmen, weil Grautöne und Farben in den Debatten eine Einladung für Schwarzweißmaler aller Couleur sind, die alles überstreichen. Sie sind ein offenes Einfallstor für die, die Herausforderungen nicht lösen wollen, die vor der Komplexität der Geschichte aufgegeben haben und die daher den Scharlatanen der einfachsten Erzählung folgen. Und die im öffentlichen Diskurs-Bereich dabei sind, die Oberhand zu gewinnen. Kein vernünftiger Artikel bleibt ohne Mistgabeln schwingende Meute, die ihn niederschreit.

Im Gegensatz zu uns haben sie eine Partei. Sie haben Treffpunkte und regelmäßige Öffentlichkeit. Sie sind dezentral vernetzt und organisiert durch die Werkzeuge, die wir viel besser kennen und die wir viel besser nutzen können sollten. Sie sind sich ihrer Sache sicher, denn sie erhalten zehntausende LIKEs für Mordaufrufe. Sie bewaffnen sich und sie scheuen keine Gewalt.

Sie haben eine gemeinsame Basis. Während wir uns kaputtstreiten über das dritte Wort im vorletzten Satz des fünften Abschnitts, schreiben sie nur die Headline. Und sind sich einig.

Immerhin: Was sie nicht haben, sind Kunst und Musik.
Wollen wir wirklich warten, bis sie sie wieder verbieten?

Wenn wir aber keine Partei haben, die sich bedingungslos gegen sie stellt. Wenn es niemanden gibt, der in unserem Sinne die Stimme erhebt. Wenn wir keine Treffpunkte, keine Vertreterinnen und Vertreter haben. Dann geben wir die Straße, die Kommentarfelder, die öffentlichen Debatten, die Demokratie und die Menschlichkeit auf.

Und wenn wir unsere Kritik, unsere Wut, unsere Gegenwehr weiterhin ausschließlich auf die Fehler der bestehenden demokratischen Instanzen, Menschen, Medien richten, statt auf die Hassenden … dann unterstützen wir die Abschaffung dieser Instanzen und spielen damit denen in die Hände, die sie sich hämisch reiben.

Immerhin: Noch bleiben uns die Kunst und die Musik.
Doch sie schützen nur unsere Seelen.
Nicht vor denen, die vor unseren Türen stehen.

Ein Bekannter war sich in einem Gespräch neulich sicher. Zurecht, fürchte ich. Der Staat wird mit härterer Gangart antworten. Mehr Polizei. Mehr Überwachung. Mehr Kontrolle. Mehr Staat. Und zu unserer Beruhigung wird es gleichgeschlechtliche Ehe und Marihuana geben. Das, was wir wollen, gegen das, was wir nicht wollen. Gegen das uns aber die Argumente ausgehen, weil sie niemand mehr ausspricht und niemand mehr hört.

Wir brauchen neue Häfen.

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David Bowie (1947 – 2016)

bowie

Und dann vermischen sich beim morgendlichen Duschen die Tränen mit Wasser und fließen den ganzen Körper entlang. Es fühlt sich immer auch etwas seltsam an, wenn man um einen Menschen trauert, den man nicht persönlich kannte, der Verstand bemüht sich um Realismus und Relativierung, doch der Körper gibt nach und zeigt, wie wichtig das Werk dieses Menschen für einen selbst war und ist.

Es ist zum Heulen. Die kulturellen Refugien, die letzten gebliebenen Konstanten, die verschwinden, nie waren sie wertvoller als in einer Welt, die um einen herum durchzudrehen und nur noch hässliche Gesichter zu kennen scheint.

Das Gute an Künstlerinnen und Künstlern ist: Sie sind unsterblich.
Und trotzdem leben wir jetzt in einer Welt ohne David Bowie, und das ist sehr traurig.

Hier gibt es einen tollen Nachruf von Marc Krebs zu lesen.
Unser Beileid geht an seine Familie und an Freundinnen und Freunde.

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Komm doch, 2016!

Ich bin unsicher, wie ich das Jahr 2015 rückblickend bewerten soll. Dabei war es in persönlicher Hinsicht ein gutes! Die Familie ist gesund, größere Probleme gab es nicht, es geht uns gut. Und beruflich bleibt alles spannend, meine Radiosendung macht Spaß und ist erfolgreich, ähnlich läuft es mit meinen WIRED-Kolumnen; die re:publica steht vor der zehnten Ausgabe, und mit der TINCON haben Tanja und ich (seit kurzem auch mit kleinem Team) das nächste große Projekt gestartet: Einen gemeinnützigen Verein, der u.a. vom 27.-29. Mai 2016 in Berlin eine Konferenz allein für Teenager durchführen wird. Natürlich wird es auch hierbei um digitale Themen gehen.

Der Blick in die Welt allerdings vereitelt das entspannte Lächeln etwas. Mit Pegida und der AfD hat Hässlichkeit in Deutschland ein neues Gesicht bekommen, Brandstiftungen gegen Flüchtlingsunterkünfte, Gewalt gegen hilfesuchende Menschen und hasserfüllte Postings in den sozialen Netzwerken belegen, dass Menschen sich nicht dafür schämen, sondern sich auch noch gegenseitig dafür feiern, wenn sie sich als Rechtsextreme, Gewalttäter und Rassistinnen und Rassisten zeigen.

Das Leid unserer Nachbarn zeigt sich durch vor Kriegen Geflüchtete direkt vor unserer Haustür, und wären da nicht die vielen Helferinnen und Helfer, die vielen hilfsbereiten Menschen, die glücklicherweise das Land auch auf internationaler Ebene viel mehr prägen als die Hasskappen, dann könnte man den Glauben an die Menschlichkeit verlieren.

Und wer hätte gedacht, dass ich einmal froh bin über eine Kanzlerin Merkel, deren Worte sich klar gegen Rechts, gegen den Hass stellen, und die Hilfsbereitschaft zurecht zur ersten Bürgerpflicht ausgerufen hat. Ob es bei der Kanzlerin reine Empathie ist oder das Wissen, dass es auch die westliche Politik der letzten Jahrzehnte ist, die eine Mitschuld an den aktuellen Zuständen trägt, weiß ich nicht, es ist mir aber in diesem Fall egal.

Und dann ist da noch die Trauer um all diejenigen auf der ganzen Welt, die Opfer von brutalen Anschlägen wurden, für die mir die Worte fehlen und die mein Verstand niemals bewältigen kann.

Die Welt ist nicht okay, leider. Und sie wird es auch 2016 nicht werden. Ich wünsche euch und uns dennoch und deshalb, dass jede und jeder von uns es schafft, ein klitzekleiner Teil einer Lösung gegen Hass, Krieg, Gewalt und Ignoranz zu sein. Ein Lächeln, ein eigenes Projekt, ein Widerspruch in der Kneipe und im Netz – es braucht nicht viel um zu zeigen, dass Schluss ist mit Zynismus und Ironie und Wegschauen, dass es Zeit für klare Haltung ist.

Es gibt keinen anderen Weg in eine bessere Welt als den gemeinsamen.
Wir müssen nur losgehen.

Auf ein gutes, tolles, friedliches und gesundes 2016 für alle!

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John Bradbury (1953 – 2015)

Leider gibt es noch eine traurige Nachricht aus der Musikwelt. John Bradbury, der Schlagzeuger der Specials, ist heute im Alter von 62 Jahren verstorben. Das haut mich ganz besonders um, weil der Mann noch bis vor kurzer Zeit bei den Gigs der Specials wie ein junger Gott trommelte und absolut fit wirkte, wie man hier sehen kann:

Das ist sehr traurig.
Unser Beileid geht an Brads Familie und Freunde.

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Lemmy Kilmister (1945 – 2015)

lemmy
Bildquelle

Nun ist er tot. Lemmy Kilmister verstarb am 28.12.2015 an einem „extrem aggressiven“ Krebs, von dem er zwei Tage zuvor erfahren hatte.

Mit ihm geht ein Stück Musikgeschichte, die größer als das Leben war. Das hoch hängende Mikrofon, der für einen Metal-Bassisten äußerst untypische Rickenbacker-Bass, das Outfit, die Stimme, die Warzen, das von Sex, Drogen und Alkohol geprägte Dasein und – natürlich – die Musik von Motörhead machten den Mann zu einer Ikone für das, was nur wenige Menschen längere Zeit durchhalten: Das Leben nach eigenen Regeln und mit dem konstant ausgestreckten Mittelfinger Richtung Establishment.

Unser Beileid geht an seine Familie und seine Freunde.
Und an den Rock’n’Roll.

Ich wurde darauf hingewiesen, dass Motörhead eigentlich keine Metal-Band sind, sondern purer, harter Rock’n’Roll. Das stimmt. Insofern passt dann ein Rickenbacker-Bass irgendwie doch.

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    Frohe Feiertage

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    Wir wünschen euch und uns allen entspannte und vor allem friedliche und gesunde Feiertage!

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      Adventskalender 2015 – Tag 24

      Wie im vergangenen Jahr wird euch auch 2015 der Spreeblick-Adventskalender begleiten, Johannes legt sich ins Zeug und präsentiert grandiose oder mindestens bemerkenswerte Perlen der deutschsprachigen Popkultur. Alle Einträge für 2015 sind hier zu finden.

      Es ist der 24.12.: Heute gibt es Geschenke, und da ist deren Garantiezeit in den kommenden Wochen gegebenenfalls von Bedeutung – Mary Roos nimmt dieses Zusicherung zum Anlass und singt hier sogar von „Liebe mit Garantie“.


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        Adventskalender 2015 – Tag 23

        Wie im vergangenen Jahr wird euch auch 2015 der Spreeblick-Adventskalender begleiten, Johannes legt sich ins Zeug und präsentiert grandiose oder mindestens bemerkenswerte Perlen der deutschsprachigen Popkultur. Alle Einträge für 2015 sind hier zu finden.

        eodm

        „Tirez sur le Stromguitariste“ hieß es am 13.11. im Bataclan, als drei fanatische Irre das Konzert der Eagles of Death Metal stürmten, 89 Konzertbesucher ermordeten und viele weitere verletzten – laut dem Bekennerschreiben der verantwortlichen Terrororganisation ist das Konzert im Bataclan Ziel des Anschlags gewesen, weil sich dort „hunderte Götzendiener in einer perversen Feier versammelt“ hätten…
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          Adventskalender 2015 – Tag 22

          Wie im vergangenen Jahr wird euch auch 2015 der Spreeblick-Adventskalender begleiten, Johannes legt sich ins Zeug und präsentiert grandiose oder mindestens bemerkenswerte Perlen der deutschsprachigen Popkultur. Alle Einträge für 2015 sind hier zu finden.

          Holla, heute habe ich es durch die Arbeit im Büro und zugunsten eines wunderbaren Kinobesuchs verpasst, das Kalendertürchen rechtzeitig vorzubereiten, und da frage ich mich natürlich: ist es nicht zu spät?


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            Gute Gaben 2015 – Geschenketipps [Update]

            Das Einzige, was wir uns wirklich wünschen, ist Gesundheit, Frieden und ein Dach überm Kopf für alle. Und dann noch Respekt und Freundlichkeit. Und gutes Essen, gute Musik, gute Getränke.

            Andere, vielleicht weniger wichtige, aber auch schöne Dinge zu verschenken bringt jedoch ebenfalls Freude, weshalb es auch in diesem Jahr die Spreeblick-Geschenketipps gibt, wenn auch etwas eingeschränkt, dafür aber wie immer kurz vor Schluss (wobei man ja auch außerhalb vorgegebener Feierzeiten schenken kann).

            Unsere Vorschläge aus den letzten Jahren (2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014) sind natürlich auch noch gültige Empfehlungen.

            Und weil das mit dem Dach überm Kopf gerade für viele Menschen, die neu in Deutschland sind, nicht wirklich gut läuft, gehen sämtliche Einnahmen aus den Partner-Links und flattr-Klicks bei diesem und den anderen Dezember-Posts auf Spreeblick an Akinda, die sich um ehrenamtliche Vormünder für unbegleitete minderjährige Geflüchtete kümmern.
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