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Was die Apple Watch mit der re:publica zu tun hat

Wahrscheinlich wieder nicht bei der re:publica: Stockfotomodelle.

Auf der ersten re:publica im Jahr 2007 rannte ein Großteil der etwa 700 BesucherInnen noch mit “ganz normalen” Handys rum. Das erste iPhone war noch ein paar Monate entfernt, und so gab es als elektronisches Kommunikationsmittel über weitere Entfernungen (oder auch zum Nebenmann im Hof der Kalkscheune) nur die gute alte SMS.

ABER: Der damals noch recht frische Dienst “Twitter” funktionierte an fast jedem Handy, man konnte Tweets, Replies, Direktnachrichten via SMS senden und empfangen. Und das taten sie fast alle, die re:publica-Gäste. Und ich hatte den Eindruck: Das könnte was werden mit diesem Twitter.
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re:publica 15 - FINDING EUROPE
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Kinderfotos im Netz – Ja oder Nein?

Unter einigen Eltern in meinen Timelines gibt es seit geraumer Zeit eine Debatte über die Frage, ob Eltern Fotos ihrer Kinder ins Netz stellen sollten oder nicht – Twitter, Instagram, Facebook, Blogs und andere soziale Medien bieten sich schließlich auch für Familiäres an, manche Eltern dokumentieren das Leben und Aufwachsen ihrer Kinder daher recht detailliert. Andere halten das für falsch, da sie in diesem Bereich nicht über ihre Kinder verfügen wollen und negative Folgen befürchten.

Als Einstieg in die verschiedenen Sichtweisen schlage ich die Artikel und die darin enthaltenen Links von Das Nuf und Steve Rückwardt vor.

Und ich gebe auch noch meinen eigenen Senf hinzu, eine Mischung aus Anmerkungen und eigener Erfahrung.
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Musik: Benjamin Booker, Benjamin Clementine. Wild Smiles. Und eine Geschichte über Punky Reggae Party.

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Es ist mal wieder Zeit für ein paar Musiktipps, denn es gibt ja so großartiges Zeug da draußen.
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Jede Waffe hat ihre Geschichte

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So sieht es aus, wenn sich Organisationen der Mittel der Werbung bedienen und fantastische Clips ins Netz geben: Die US-amerikanische Vereinigung zur Verhinderung von Waffengewalt (locker übersetzt) hat einen Waffenladen in NYC eröffnet und die Reaktionen der Erstkäufer gefilmt, die mit der grausamen Historie der ausgewählten Waffe konfrontiert wurden.

Das Ganze ist inklusive der Musik schon sehr … naja, “amerikanisch” halt, aber wenn es funktioniert (und darauf weisen zwei Millionen Views in wenigen Tagen hin), dann soll das eben so sein.
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Doch noch ein paar Sätze zu Böhmermann, NEO MAGAZIN ROYALE und #varoufake

Die vom NEO MAGAZIN ROYALE und Jan Böhmermann behauptete Fälschung des bei Günther Jauch gezeigten und viel diskutierten Videos eines Auftritts von Yanis Varoufakis, bei dem er irgendwie auf eine Art Deutschland den Finger gezeigt hat (keine Sorge, der Satz ist bald vorbei), ist Satire. Was das Team vom NMR anscheinend getan hat: Sie haben den Finger nicht rein- sondern rausmontiert. Alle Angaben ohne Gewähr.

Neben dem, was sowieso diskutiert wird, fallen mir noch ein paar Sachen ein, die ich aufschreiben möchte. Nämlich hier:
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Der Varoufakis-Stinkefinger-Fake und was Jan Böhmermann damit zu tun hat

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On the Internet, nobody knows you’re a dog. (Until now.) Und im Internet weiß auch niemand, ob Jan Böhmermann der Redaktion von Günther Jauch ein gefälschtes Video untergejubelt hat, in dem Yanis Varoufakis Deutschland den Stinkefinger zeigt. Oder ob sich die Redaktion von Jan Böhmermanns NEO MAGAZIN ROYALE die ganze Fake-Story nur ausgedacht hat, um die Debatte noch absurder zu machen, als sie ohnehin schon war.

Wie auch immer: Das hier ist tatsächlich sehr groß, egal, ob es stimmt oder nicht (ich wüsste nicht, welche Version ich grandioser fänd …). Ich mag den Stil von Jan Böhmermann nicht immer. Aber vor dem, was er und sein Team speziell in den letzten Wochen auf die Beine stellen, habe ich großen Respekt. 25 Jahre Fernsehgebühren haben sich endlich ausgezahlt.
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Florian Mehnert: 11 Tage #savetherat [Update]

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UPDATE Das Experiment wurde beendet. Von der Website der Aktion:

Das Kunstexperiment “11 Tage” hat erfolgreich sein Ziel erreicht und wurde am 17. März 2015 um 19:00 Uhr (CET) beendet. Die Ratte lebt und hat die Installation verlassen. Es war für die künstlerische Aussage des Experiments niemals vorgesehen die Möglichkeit des Schiessens auf die Laborratte wirklich zu eröffnen.

Es ist in der Tat ein radikales Experiment. Per Webcam überträgt der Künstler Florian Mehnert zur Zeit die Live-Aufnahmen einer Laborratte in einem Behälter. Am 24. März 2015 soll eine Waffe scharf gestellt werden, mit der die Zuschauer die Ratte via Internet erschießen können, als würden sie einen First-Person-Shooter steuern, bei dem nicht ein Pixelgebilde, sondern ein lebendiges Tier getroffen wird.
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Musiktipp: Hodja

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Hodja: Ganz vorne weg ein Kerl aus New York namens Claudius Abesodo Gamiel Winston King Pratt (er hört aber auch auf “Gamiel”), dazu Boi Holm aka Tenboi Levinson und Matthias Arbo Klein aka Colonel Taz aka F.W.Smolls am Schlagzeug. Das Ganze gegründet im dänischen Hippiestaat Christiana. Noch Fragen?
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Rauchen in der Wikipedia – A photoshopped dream

Kürzlich träumte ich, ich sei in der Wikipedia. Nicht im Sinne von “ich hatte einen Wikipedia-Eintrag” oder “ich hab mich durch die Enzyklopädie geklickt”, sondern ich war an dem Ort Wikipedia, der im Grunde einer riesigen Bibliothek glich, aber eher nach Lager roch. Während ich durch die Regalreihen schlenderte, folgte mir im Hintergrund eine ältere Frau in Kittel und Latschen.
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Leonard Nimoy (1931-2015)

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Leonard Nimoy ist tot, unser Beileid geht an seine Familie, seine Freundinnen und seine Freunde.

Einen sehr treffenden Twitter-Nachruf hat Jörg Fischer geschrieben:

Doch am schönsten verfasste es Nimoy selbst mit dem letzten “echten” Tweet, der wenige Tage vor seinem Tod auf seinem Account veröffentlicht wurde:

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Publizieren ohne Website?

Ohne Zusammenhang: Eine Eule.

Vor einer Woche hatte ich in meiner Kolumne für WIRED Germany den Content-Verlagen ans Herz gelegt, ihre Websites einzustampfen. Auf diesen Artikel gab es einige spannende Reaktionen, die mich für die heutige Ausgabe zu weiteren Worten motiviert haben.

Anmerkungen / Kommentare / Ergänzungen können gerne auch hier stattfinden.

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Siska – Unconditional Rebel (Video mit 1.000 fps)

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Das folgende Video zu Siskas Song “Unconditional Rebel” wurde in fünf Sekunden gefilmt. Exklusive der vermutlich wochenlangen Vorbereitungen, nehme ich an. Bei den 1.000 Bildern pro Sekunde, mit denen für den Clip gearbeitet wurde, entstanden in diesen Sekunden dreieinhalb Minuten Material bei “normaler” Framerate. Und ein traumartiger Zustand beim Betrachten.
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