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Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union

Gerade wurde der Entwurf einer „Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union“ veröffentlicht, an dem ich mitgearbeitet habe. Die folgenden Zeilen erzählen, wie es dazu kam.
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Undifferenzierter Trump-Rant mit hoffnungsvollem Ende

Dann reden wir uns das mal alles schön und erklären im Radio und Fernsehen und natürlich im Internet, dass alles gar nicht so schlimm wäre mit Trump als neuem Präsidenten der USA. Er sei ja nur ein winziger Teil einer großen Politmaschine voller Profis und wird kaum Einfluss haben. Außerdem habe er ja bereits versöhnende Töne angeschlagen, sein Wahlkampf sei halt sehr hart gewesen, so ist er eben, der Donald, man könne nun aber auf gemäßigtere Realpolitik hoffen.

Bullshit.
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#BuyTwitter [More updates]

Ok, let’s do this! Help us spread the word on Twitter, Facebook, Instagram, Snapchat, in your blogs: wearetwitter.global Please use the hashtags #WeAreTwitter and/or #BuyTwitter. Thank you!

I’m gonna keep this in English since the whole thing is pretty international by now.
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Die Hölle friert zu: GEMA und YouTube haben sich geeinigt

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Ich weiß nicht, wie oft wir in den letzten Jahren hier über das leidliche Thema „YouTube und GEMA“ geschrieben, diskutiert und gestritten haben. Fest steht nun endlich, dass die blöden Hinweise zur Nichtverfügbarkeit bestimmter Musikvideos bei YouTube der Vergangenheit angehören. In den nächsten Tagen und Wochen werden sie verschwinden, denn die beiden Kontrahenten haben sich geeinigt. YouTube zahlt an die GEMA und damit an die Urheberinnen und Urheber. Wieviel, und ob das auch rückwirkend gilt: das weiß ich noch nicht.

Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich bei der Sache auf Seiten der GEMA stand (wo ich bei vielen anderen Themen nicht stehen wollte). Im Gegensatz zu fast allen anderen Ländern hat es die deutsche Urheberrechtsvertretung geschafft, sich dem Druck der Labels und anderer Interessensvertreter*innen nicht zu beugen und hart zu verhandeln. Es hat lange gedauert. Aber es ist vollzogen. Glückwunsch an alle!

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Ahnma: Beginner in Berlin – Freitickets!

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Spreeblick, Berlins hamburgischstes Blog, feiert und präsentiert den kommenden Hauptstadt-Gig der Beginner am 27. März 2017 in der Max-Schmeling-Halle! Erstens, weil wir genau wie die Beginner gleichzeitig Old School und heißer Scheiß sind (cough …) und zweitens, weil das für euch zweimal ein Freiticket bedeutet.
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Was wäre, wenn Twitter uns gehören würde?

Dieser Text erschien zuerst auf WIRED.de.

Deutsche Version, English version below.
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Das öffentlich-rechtliche Internet: funk ist da.

Disclaimer: funk – bis gestern mehr oder weniger als „Das Junge Angebot von ARD und ZDF“ bekannt – war und ist im Jahr 2016 Partner des von Tanja und mir gegründeten TINCON e.V. und der Jugendkonferenz TINCON und hat die Konferenz dadurch mitfinanziert. Dieser Artikel ist nicht Teil unserer Vereinbarung.

Mitte der 2000er Jahre, als Blogs in Deutschland boomten, ihre Autor*innen rund um die Uhr beschäftigten und vor die Frage stellten, wie diese ihre Arbeit finanzieren sollten (und ja, es war und ist – auch – Arbeit), da kam öfter mal der Gedanke auf, wie toll doch ein öffentlich-rechtliches Blog-Netzwerk wäre. Blogs verschiedener Ausrichtungen hätten sich einem Bildungsauftrag verschrieben und wären wenigstens zu einem Teil durch die Einnahmen des öffentlich-rechtlichen Systems finanziert worden und damit werbefrei gewesen. Zudem wäre mit einem solchen Ö-R-Blog-Netzwerk ein wenig auf die berechtigte Kritik an genau diesem System eingegangen worden, das zu oft den Eindruck macht, allein für Rentner zu produzieren und dafür Zwangsgebühren zu erheben.
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Hagen Liebing (1961 – 2016)

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In Zeiten, in denen ich nicht besonders viel blogge, ist es mehrfach schlimm, Abschiedsmeldungen tippen zu müssen. Doch den Menschen, die Berührungen mit meinem Leben hatten, bin ich wenigstens diesen letzten Gruß schuldig.

Dabei möchte ich das nicht mehr. Ich möchte, dass wir alle steinalt werden und dann mit einem glücklichen Lächeln einschlafen. Doch wann wir gehen müssen, lässt sich kaum beeinflussen.

Am gestrigen Sonntag ist Hagen Liebing verstorben und das ist sehr, sehr traurig. Hagen war und bleibt ein Stück der Berliner Musikkulturgeschichte, die ich miterleben durfte und darf. Als meine Band Plan B 2013 für ein paar Gigs neu zusammenkam, waren es Hagen beim Berliner TIP-Magazin und der ebenfalls vor kurzer Zeit verstorbene Peter Radzuhn von Radio Eins, die sich über die Reunion freuten und uns sofort unterstützten. Nicht nur dafür: Danke, Hagen.

Mein ehrliches Beileid geht an Hagens Frau Anja, an seine Kinder, an seine Familie und die engen Freunde. Es tut mir unendlich leid.

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Nach den Rechten sehen

Vom entspannten Patriotismus zum frohgemuten Volkskörper in nur drei Weltmeisterschaften. Das geht ja doch so schnell wie erwartet.

Und trotzdem besteht die CDU dringlich darauf, den Linksextremismus zu verurteilen und zu bekämpfen. Denn im Grunde sind es ja auch Extremisten, gleich schlimm, gleich gefährlich, intolerabel.

Nein, natürlich ist das nicht gleichzusetzen. Ideologisch nicht, und faktisch auch nicht.
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Auf einer Skala von Eins bis Zehn

Fuck, ich glaube, ich falle.
Verdammt, jetzt bloß nicht voll auf die Schulter krachen!
Oh, doof, voll auf die Schulter gekracht.
Jetzt bloß nicht auch noch auf den Kopf.
Mist. Auch noch voll auf den Kopf.
Gut, voll auf den Helm.
Noch was?
Nee.
Ich liege im Regen auf der Straße und kann noch denken.
Scheiße, tut das weh.

All dies denke ich in der Viertelsekunde, die es dauert, bis ich auf der Straße liege, nachdem es mir im Regen auf Kopfsteinpflaster die Vespa weggerissen hat. Man fragt sich, wo dieses Schnelldenkpotential im Rest des Lebens Urlaub macht.
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Johannes Korten (1974 – 2016)

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V.l.n.r.: Johannes, Johnny, Tanja

So war das mit Johannes Korten, wenn wir ihn auf der re:publica getroffen haben. Nach einem netten, interessierten und interessanten, spannenden Gespräch über die Welt, das Netz, das Leben gab es ein Selfie, das Einfangen eines Moments der Begegnung. Zur Erinnerung.

Als dieses Foto während der #rpTEN im Mai 2016 entstand, hatten wir keinen Schimmer, dass es das letzte gemeinsame sein würde. Und nun erfüllt es seine Bestimmung so viel trauriger, als wir es hätten ahnen können, als wir es wahrhaben wollen. Zur Erinnerung.

Am vergangenen Montag wurde gegen Mittag zur tragischen Gewissheit, was nach einem Abschiedsbrief in den frühen Morgenstunden viele Freundinnen und Freunde nicht nur in den Online-Kanälen mit großer Sorge befürchtet hatten: Johannes Korten hat sich das Leben genommen.

Und ich musste wenigstens ein paar Tage ins Land gehen lassen, bevor ich diese Zeilen schreibe. Bevor wir – Tanja und ich – Johannes‘ Frau, seinen Kindern, seiner Familie und seinen Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen auch auf diesem Weg unser ehrliches und tiefes Beileid aussprechen.
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Cut

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In Injection, einer Comic-Serie von Warren Ellis, Declan Shalvey und Jordie Bellaire, treffen wir eine Gruppe von exzentrischen Expertinnen und Experten in den Feldern der Physik, Spionage, Mythologie, Logik und Informationstechnologie, die versehentlich eine Art Virus in die Welt gesetzt haben. Und natürlich sind sie die einzigen Menschen, die dagegen auch wieder vorgehen können.

In einer frühen Szene im Buch, einer Art Kennenlernrunde der Protagonisten, erklärt Brigid, wie sie einmal eine Maschine erschaffen habe, die bei der Menschheit nicht besonders gut angekommen sei. Diese Maschine war so smart wie ein Mensch, verhielt sich aber nicht so. Denn, so Brigid: „Es gibt keinen Grund dafür, dass sich eine Maschine von der Klugheit eines Menschen auch wie einer benehmen sollte“.
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