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Positionen von Johnny Haeusler | 2

Kölner Fundstücke

Mein ausführlicher Bericht zur MEM, die vergangene Woche in Köln stattfand, wird hoffentlich noch heute fertig, bis dahin aber schon mal einige fotografische Fundstücke aus der Domstadt.

Früher warfen Rockstars Fernseher aus dem Fenster, heute kann man die Geräte mit weit weniger körperlichem Einsatz abstürzen lassen: Bereits am ersten Abend gelang es mir beim Versuch, kostenlos Pornos sehen zu können, einen WindowsNT Desktop auf den Fernseher meines Luxushotels zu zaubern. Dabei bin ich gar kein Rockstar. Fand ich trotzdem recht cool.

Das Bild konnte leider nicht gefunden werden.
Das Bild konnte leider nicht gefunden werden.
Das Bild konnte leider nicht gefunden werden.

Beruhigend fand ich am nächsten Tag auf der Straße, dass nicht nur Kreuzberger Kleinunternehmer die Rechtschreibung, und zwar nicht nur die neue, ablehnen:

Das Bild konnte leider nicht gefunden werden.

Völlig korrekt geschrieben, dennoch nicht ohne Witz: Der zusätzlich von Sicherheitsbeamten bewachte Hinweis an die Bevölkerung am Rande des Domplatzes, eine recht große Fläche bitte nicht zu betreten, da sonst die Philharmoniker gestört würden. Talk about a Fehlkonstruktion.

Das Bild konnte leider nicht gefunden werden.

Der Preis unter diesen Manschettenknöpfen (105,00 Euro) ist ebenfalls kein Schreibfehler. Man darf sich sicher fragen, warum Montblanc auf die Idee kommt, neben hochwertigem Schreibutensilien Manschettenknöpfe herzustellen. Man kann sich diese Frage auch beantworten. Völlig rätselhaft bleibt jedoch, warum sie diese dann mit in diesem Zusammenhang komplett blödsinnigen „@“ Zeichen oder dem Wort „Email“ bedrucken.

Das Bild konnte leider nicht gefunden werden.

Ich habe gerade noch einmal auf der Montblanc Site nachgesehen, dort erklärt sich alles: Die Manschettenknöpfe gehören zur „Fun Collection“, und ich mag mir die Tränen lachende Montblanc Vorstandsetage bei der Präsentation dieses inhaltlichen Geniestreichs gar nicht vorstellen. Was müssen die für einen „Fun“ haben.

Wer so etwas trägt, druckt E-Mails aus und diktiert die Antwort seiner Assistentin.

Zu guter Letzt noch eine Warnung:

Die meisten Unfälle passieren im Haushalt, zu dem wir hier mal auch das Büro zählen möchten. Das nachfolgende Bild (nichts für schwache Gemüter!) zeigt einen mit drei Stichen genähten Finger. In diesen hatte sich nämlich beim Versuch, einen vom Schreibtisch fallenden Bleistift aufzufangen, die Spitze eben jenes Stiftes gebohrt, welche im Krankenhaus von einem Handchirurgen entfernt werden musste. Man muss also nicht mal mehr vom Schreibtisch aufstehen, um sich schwer zu verletzen. Merke: Auf alle Fälle jede Art von körperlichem Einsatz vermeiden!

Der unglückliche Trottel Verletzte möchte aus verständlichen Gründen nicht genannt werden, es geht ihm jedoch wieder gut und er konnte ausschweifend erläutern, wie bescheuert man aussieht, wenn man sich den Mittelfinger röntgen lassen muss.

Das Bild konnte leider nicht gefunden werden.

Johnny Haeusler 16.08.2004 um 12:18

Positionen

Du kannst kommentieren, Trackbacks sind jedoch geschlossen.


2 Kommentare

  1. 01

    tanja:

    Ich muss jetzt mal eine Bresche für die montblanc Mannen brechen.
    Das sind nämlich echte Wortwitzler und man muss schon recht clever sein, um hinter den subtilenn Humor zu kommen, der den Manschettenknöpfen inne wohnt:
    email steht da drauf, weil die knöpfe aus…..na?…richtig: Emaille
    sind. Und das Pfund Zeichen steht für pounders, dem englischen Wort für Manschettenknöpfe, logisch.
    Wer sich die Dinger ans Hemd knüppert, gibt seinem fragenden Gegenüber also unmissverständlich zu verstehen, dass er eine gebildete Frau hat mit der er aber leider schon länger keinen Sexverkehr mehr hatte. Lustig?

    17.08.2004 um 10:33 | Antworten
    Alle Kommentare von tanja
  2. 02

    wese:

    Ja. Sehr.

    18.08.2004 um 21:05 | Antworten
    Alle Kommentare von wese

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