Ein denkwürdiger Abend mit Tanz: Gestern in der Volksbühne. Jetzt mit Fotos.
Archiv
Paul Morley
Ich hab jetzt gerade keine Lust zu erklären, wer Paul Morley ist und wie BitTorrent geht, denn ich tippe gerade den Bericht zum gestrigen Abend. Also bitte selbst herausfinden, was es mit Raiding The 20th Century auf sich hat.
[siesagtemachkaputt war mal wieder flotter]
Mein erster Blog Award
Ich bin von M-E-X mit der Wandersandale ausgezeichnet worden und nehme den Preis dankend entgegen, allerdings nicht ohne zu fragen:
„Was haben die Römer je für uns getan?“
Nicht vergessen!
Heute Abend Jürgen Kuttner und Johnny Spreeblick in der Volksbühne!
[Details in einem älteren Eintrag]
Just gimme some truth
Auf Wunsch der Firma Die FormatSchmiede GmbH & Co. KG, die zur Planetopia Produktionsfirma News and Pictures gehört, habe ich den Zusammenschnitt der Interviewfragen in diesem Spreeblick-Artikel entfernt.
Während es im Telefonat noch hieß, der Mitschnitt würde die Persönlichkeitsrechte des Journalisten Philipp Gölter verletzen, lautet die schriftliche Begründung, dass Herr Gölter mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sei.
Ich komme der Bitte nach, da ich den Wunsch von Herrn Gölter akzeptiere und respektiere.
Schlüsse daraus zu ziehen bleibt natürlich jedem (und jeder!) selbst überlassen, ich bitte jedoch darum, von etwaigen Beschimpfungen oder Beleidigungen in den Kommentaren Abstand zu nehmen. Ich schreibe das nicht aus juristischen Gründen (denn ich bin nach wie vor nicht für eure Worte verantwortlich), sondern weil es erstens das gute Recht von Herrn Gölter ist, gegen die Veröffentlichung seiner Fragen Einspruch zu erheben und ich zweitens Spreeblick ungern zur stammtischhaften „Meckerecke“ mutieren sehen möchte. Sachliche und kritische Auseinandersetzungen mit den Medien sind selbstverständlich nach wie vor herzlich willkommen. Und wichtig. Und richtig.
Die Musik
Sie wurde mir quasi in die Wiege gelegt. Habe gerade bei Stackenblochen den Link zu einer Site gefunden auf der man herausfinden kann, welcher Song die Nummer 1 der Charts (leider in Deutschland) am eigenen Geburtstag war.
Holgi gruselt sich, denn an seinem Geburtstag war „In The Ghetto“ die Number One. Da wäre ich stolz drauf. Ist aber auch klar, schließlich spuckt das System bei mir „Siw Malmkvist - Liebeskummer lohnt sich nicht“ aus.
Beruhigen, bitte!
Damit ich mich nicht von Apple abwenden muss, sollte mal langsam Schluss sein mit dem Abmahnungs- und Klage-Quatsch. Daher habe ich diese Petition unterzeichnet, die Apple auffordert, die Klage gegen den ThinkSecret Betreiber Nicholas Ciarelli fallen zu lassen.
Click here for real life
John Geraci ist nicht nur Multimedia und Graffiti Künstler, sondern auch Student für interaktive Kommunikation in New York.
Das alles zusammen hat ihn auf die wundervolle Idee Grafedia gebracht: Jeder (und jede!) kann eine Datei (Text, Bild, Ton, Video) auf seinen Server schicken und der Datei ein Wort zuordnen. Schickt nun irgendjemand eine E-Mail an dieseswort@grafedia.net, erhält er (oder sie!) die betreffende Datei per Mail zugeschickt.
Wozu das gut sein soll? Mit Hilfe dieser netten kleinen Idee können Echtwelt Verlinkungen gebaut werden: Geraci fordert alle Teilnehmer dazu auf, das gewählte Wort unterstrichen an Hauswände zu schreiben oder auf Aufklebern zu hinterlassen. Passanten können dann vom Mobiltelefon aus die Mail absenden und bekommen die Datei auf ihr Handy. Das könnte dann z.B. so aussehen:
Ich hab’s probiert: Schickt einfach eine leere Mail an spreeblick@grafedia.net und ihr erhaltet eine Miniversion des ersten Spreeblick Wallpaper aufs Handy oder den Rechner (Hier gibt es das Wallpaper in der 1024×768 Version).
Next: Der Spreeblick Klingelton…
[via boingboing]
Google World Domination Pt. 6
Nach dem sympathischen und ziemlich gut gemachten Flickr (und vielen anderen) hat jetzt Google einen eigenen Bildservice namens Picasa gestartet. Die Features sind auf den ersten Blick die bekannten (Blog-Posting etc.), in Ruhe angesehen habe ich es mir aber noch nicht, da es bisher nur eine Version für Windows gibt.
Wie immer bei Google darf man sicher einige nette Details erwarten und wie immer (nicht nur bei Google) sollte man sich die AGB gut ansehen.
Siemens konzentriert sich wieder auf Waschmaschinen
Wie The Register meldet, wird Siemens den Bereich Mobiltelefone einstellen, sollte sich nicht in letzter Minute ein Käufer der Sparte finden.
Ich bin Gast
Nämlich bei IT&W, die mich vor einiger Zeit als Gastblogger eingeladen haben und nach meiner Zusage (eitle Sau, die ich bin) nur wenige Wochen auf den ersten Artikel warten mussten.
Nach einem extrem netten Intro kann man hier den ersten Teil der Serie „Hello iPod“ lesen. Sobald alles gesagt wurde, stelle ich den Artikel auch auf Spreeblick zur Verfügung, aber die Schnellseinwoller (und Wollerinnen!) müssen zu IT&W (und deren Server malträtieren… ;)).
Danke an IT&W für die nette Einladung!
Zusammenfassung
Für die Eiligen: Girl from Mars spinnt, Spreeblick lügt und der Schockwellenreiter lügt auch, aber schon viel länger und es tut ihm dolle leid.
Eine Analyse des gestrigen Beitrags zum Thema Bloggen in der Sendung „Planetopia“ auf Sat1.
Willkommen, liebe Sat1 Zuschauer!
Wir begrüßen sie recht herzlich auf unserer digitalen Interweb-Seite!
Cover Artwork
Bücher über die besten Album Cover gibt es viele.
Die schlechtesten kommen auf diese Website.
[via sexblo.gs]
Spreeblicke in der Nacht
Zwei Hinweise in eigener Sache: Einmal Spreeblick im TV, einmal Spreeblick live on stage.
Goin’ Underground
Im Original von The Jam, ein großartiger Song und auch noch der, der mich 1994 dazu brachte, die eigene Band auszulösen, da er mich an meine ursprünglichen Beweggründe erinnerte, warum ich 1978 mit dem Krachmachen angefangen hatte und daran, dass von diesen nicht mehr viel übrig war. Mehr zu dieser Geschichte hier.
Ich habe keine Ahnung, von wem diese neue Version stammt, ein Hasslied auf die Londoner U-Bahn, sehr amüsant und hübsch gemacht. What a great tune indeed.
[via The Cartoonist]
Månnecken Drøg
Das ist Spratt. Spratt wird von seinen Freunden, den Blimps zu Recht Spratt genannt, denn er „macht ein Geräusch, wenn man sich drauf setzt“.
Die crazy LSD (Lustiges Schwedisches Design) -Gang rund um Spratt lebt bei Ikea. Nachts toben sie, ausgerüstet mit der Lifetime Family Card, durch die Bettenabteilung und diejenigen, die mindestens eine Hand haben, dürfen die ohne Hände anfassen. Oder sie jagen über den Parkplatz um Pilze zu sammeln. Danach kochen sie in der Küchenabteilung (da, wo sich am Tag selbst ansonsten tiefst verliebte Paare zu hassen beginnen) Tee und backen ein paar Plätzchen. Dann kichern sie bis in die frühen Morgenstunden einfach nur rum, hören ganz laut Abba und schmeißen sich nach Öffnung des Hauses heimlich in Familieneinkaufswagen, um Kinder zu erschrecken.
Die Mütter von Spratt und den Blimps Helen Högberg, Annika Grottell und Anna Efverlund. Und der Vater garantiert Timothy Leary.
Ich will sie alle mit nach Hause nehmen. Da müssen sie mich jeden Tag zum Lachen bringen und bekommen dafür soviel Köttbullar mit Rahmsauce, wie sie wollen.
Rolltreppe
Rolltreppe, Rolltreppe, Eisen und Stahl
Rolltreppe, Rolltreppe, sinnlos brutal
Wahre Worte von Jürgen Engler, damals (vor mittlerweile 26 Jahren) Sänger der Band Male.
Engler gründete wenig später (ich glaube, bereits 1981) die mir immer unverständlichen Die Krupps und war damit weitaus erfolgreicher als mit Male. Und, das muss man ihm lassen, klanglich und stilistisch der Zeit weit voraus.
shesaiddestroy verweist auf ein paar spannende Bilder von Ralf Zeigermann aus der Düsseldorfer Zeit, in der Male etwas übertrieben als „die deutschen Clash“ galten und ich frage mich, wo die ganzen Berliner sind, die Ende der 70er, Anfang der 80er fotografiert haben. Im Exzess zum Beispiel. Im Punkhouse. Im Dschungel. Im Kant-Kino. In der Neuen Welt. Im Metropol. Später im Loft.
Wo sindse?
Wo gibt’s denn sowas?
Eine Rockband, die sich artikulieren kann? Ihren Job ernst nimmt, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen? Die über Jahre konstante Qualität bietet? Die sich vor keinen Karren spannen lässt und mit viel Gefühl darauf achtet, auch selbst keiner zu sein?
Das gibt’s in Deutschland. Und nennt sich Tocotronic.
London brennt
Der junge Mann, der für shesaiddestroy zuständig ist (und den ich neulich bei einem extrem angenehmen Abend kennenlernen durfte), hat ein altes Clash Video online, London’s Burning, 1977 in München (scheinbar in einer Turnhalle…).
Grandios, natürlich. Wer mehr will, sollte sich hier mal umsehen und nett verhalten.
RadioEins Mitschnitt
Bereits am 7.1.2005 durfte ich mit den zwei wohl besten deutschsprachigen Tagesprogrammradiomenschen (nicht, dass ich alle anderen kennen würde) reden, nämlich mit Robert Skuppin und Volker Wieprecht von RadioEins.
Der Mitschnitt ist hier, MP3, 5,5MB, freundlicher Weise vom Apparat, der Produktionsfirma der betreffenden Sendung, zur Verfügung gestellt. Da keine Musik dabei ist, geht das Posten hoffentlich in Ordnung, wenn nicht, verschwindet der Link bald wieder.
Bild irrt sich. Mal wieder.
Unter einem bestimmten URI, den ich nicht verlinken mag (stattdessen lieber das hier) meint Bild Online:
Trend 2005: Experten rechnen damit, daß die Zahl der Weblogs in Deutschland rasant ansteigen wird. Bereits jetzt wächst sie monatlich um 15 Prozent. Auch die Marketingindustrie hat den Trend erkannt. In diesem Jahr werden die Firmen verstärkt in den Internettagebüchern Onlinewerbung schalten.
Liebe Bild Online Redaktion. Bei euch ist das so, dass da einfach „Firmen“ entscheiden können, dass sie irgendwo Werbung schalten. Bei mir entscheide ich das. Und bei mir geht der Trend zu Nixdamitwerbungschalten. Auch in 2005.
Spreeblick Redesign
Jetzt mit Sternen. Weil Sterne cool sind.
[Edit: Wieder ohne Sterne. Weil bei einigen Lesern (und Leserinnen!) uncoole Kästchen zu sehen waren.]
Apple Sensation
Seit Tagen kitzelt IT&W die Leser (und Leserinnen!) mit dieser und jener Andeutung über ein „Päckchen aus Cupertino, CA“, welches „in Frankfurt gelandet“ sei und von dem man „in den nächsten Wochen noch eine Menge hören wird“.
Auf erste Vermutungen in den Kommentaren, an denen ich mich selbst auch beteiligt habe, reagiert IT&W mit dem Vermerk, das geheimnisvolle Päckchen habe natürlich mit Apple zu tun, es sei quasi Apple. Und es sei eine Sensation. Und nächste Woche erfahre man mehr.
Bis dahin braucht niemand warten. Denn ich weiß, was es ist.

