Naja, ich hatte das Thema aufgebracht, da es meiner Meinung nach die Absurdität der aktuellen Diskussion verdeutlicht: Heute ist nicht etwa Musik tot (obwohl es mit Sicherheit auch wieder Retro-Zeloten gibt, die das behaupten würden), sondern die Kassette, weitgehend.
Wenn den Suppenkaspern an den Rudern der Majors mal etwas anderes als Koksen und “das ist neu, das ist fresh”-Sagen einfallen würde, sähen ihre Umsätze vielleicht auch mal wieder freundlicher aus.
Und zur Distribution: Ich bin zwar echt kein Schneier-Fan, aber das Street Performer Protocol fand ich nicht blöd.
Das es auch anders geht zeigt dieses Beispiel. Die Platte ist von Erlend Oye - dem einen der Kings of Convenience - und heißt “DJ Kicks”. Lustiges & schönes Ding. Unter dem Logo steht noch “respect the music!”- leider nicht erkennbar.
die dj-kicks-reihe wird übrigens beim label !K7 veröffentlicht, welches nicht nur wegen folgender haltung bzw. maßnahme auf die meisten musikinteressierten menschen nicht gerade unsympathisch wirken dürfte:
“No Copy Protection – respect the music
Copy protection kills customer relationship
From the beginning of 2004 on all !K7 CDs you’ll find the logo “NO copy protection - respect the music”. It is a sign saying that we believe in a two-way loyalty between consumer and label. It is a sign saying that you can do with the CD exactly for what it was made: You can listen to it, every time and everywhere. For this the consumer paid for it – and should do it in the future.”
Die Logos waren / sind wirklich absurd. Wo bleibt denn dann das Logo “Radio listening kills major labels” ?
Platten & CDs werden ja nicht nur gekauft um die Major-Labels einen schönen Umsatz zu bescheren. Soll ja auch Menschen geben, die andere Gründe haben eine Platte zu kaufen.
Ich hab auch noch ein Beispiel wie man sinnvollere Sprüche auf den 3cm² unterbringen kann: Guck
01
Jaja, ich weis, gab da aber auch mal noch nen anderes Plakat, das das ganze karikierte:
HOMEFUCKING KILLS PROSTITUTION
Alle Kommentare von schorsch
02
Komisch, an DAS Plakat kann ich mich erinnern, an das ‘Home Taping…’ jedoch nicht.
Alle Kommentare von neolith
03
Das hab ich wohl leider verpasst … aber hat irgendwie was :-)
Alle Kommentare von Onkel Tank
04
So sah es bei Dark-Metalern aus…
Alle Kommentare von Ralf
05
ok … dann halt der Link zum Bild
Alle Kommentare von Ralf
06
Homedrinking kills your local Gastwirt
Sehr schöne Aktionen ;)
Alle Kommentare von DarkMoonWolf
07
und noch einen:
home eating is killing restaurants
Alle Kommentare von bussi baer
08
Naja, ich hatte das Thema aufgebracht, da es meiner Meinung nach die Absurdität der aktuellen Diskussion verdeutlicht: Heute ist nicht etwa Musik tot (obwohl es mit Sicherheit auch wieder Retro-Zeloten gibt, die das behaupten würden), sondern die Kassette, weitgehend.
Wenn den Suppenkaspern an den Rudern der Majors mal etwas anderes als Koksen und “das ist neu, das ist fresh”-Sagen einfallen würde, sähen ihre Umsätze vielleicht auch mal wieder freundlicher aus.
Und zur Distribution: Ich bin zwar echt kein Schneier-Fan, aber das Street Performer Protocol fand ich nicht blöd.
http://www.schneier.com/paper-street-performer.html
Alle Kommentare von j.
09
Womit auch die herkunft dieses Logos geklärt sein dürfte:
http://www.discover.de/kritiken/img/cover/Fetters_Brot2002-02-18.jpg
Alle Kommentare von Superlupo
10
Das es auch anders geht zeigt dieses Beispiel. Die Platte ist von Erlend Oye - dem einen der Kings of Convenience - und heißt “DJ Kicks”. Lustiges & schönes Ding. Unter dem Logo steht noch “respect the music!”- leider nicht erkennbar.
Alle Kommentare von der alex
11
Oder auch unser aller Ärzte:
http://www.dmcdeutschland.de/blog/archives/000132.html
Alle Kommentare von Herr Herrner
12
die dj-kicks-reihe wird übrigens beim label !K7 veröffentlicht, welches nicht nur wegen folgender haltung bzw. maßnahme auf die meisten musikinteressierten menschen nicht gerade unsympathisch wirken dürfte:
“No Copy Protection – respect the music
Copy protection kills customer relationship
From the beginning of 2004 on all !K7 CDs you’ll find the logo “NO copy protection - respect the music”. It is a sign saying that we believe in a two-way loyalty between consumer and label. It is a sign saying that you can do with the CD exactly for what it was made: You can listen to it, every time and everywhere. For this the consumer paid for it – and should do it in the future.”
näheres hier: http://www.k7.com/news.pl?id=83
Alle Kommentare von zen
13
Die Logos waren / sind wirklich absurd. Wo bleibt denn dann das Logo “Radio listening kills major labels” ?
Platten & CDs werden ja nicht nur gekauft um die Major-Labels einen schönen Umsatz zu bescheren. Soll ja auch Menschen geben, die andere Gründe haben eine Platte zu kaufen.
Ich hab auch noch ein Beispiel wie man sinnvollere Sprüche auf den 3cm² unterbringen kann: Guck
Alle Kommentare von Ralf
14
“home surfing kills your local internet café”
Alle Kommentare von icewind