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Positionen mark von Johnny Haeusler | 9

Tschüss, DC!

Dieser nette Herr, der aussieht wie ein Autor oder Künstler, ist der Autor und Künstler Alan Moore.

Alan Moore ist u.a. verantwortlich für V for Vendetta und Watchmen, zwei der wichtigsten und großartigsten Graphic Novels aller Zeiten, die beide gerade verfilmt werden. V for Vendetta entsteht in Babelsberg, Watchmen in England, nicht unter der ursprünglich geplanten Regie von Terry Gilliam sondern mit Paul Greengrass als Director.

Dieser Alan Moore (ich sollte vielleicht auch noch seine herausragende Arbeit für Batman-The Killing Joke erwähnen und die Tatsache, dass gerade ein Dokumentarfilm über ihn entsteht) verlässt nach der desaströsen Hollywood-Umsetzung eines seiner anderen Werke, The League of Extraordinary Gentlemen, den Verlag DC Comics und distanziert sich vorsichtshalber auch schonmal von der oben erwähnten Verfilmung von V for Vendetta, da sein „Respekt für das derzeitige Kino sehr nachlässt“.

Sehr hörenswerte Interview-Clips mit Alan Moore hat die BBC, wer lieber (englisch) liest, kann hier anfangen.

[Die DC-Meldung kam über boingboing]

Johnny Haeusler 24.05.2005 um 11:08

Positionen

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9 Kommentare

  1. 01

    pirre:

    watchmen als film! da bin ich ja mal gespannt!

    24.05.2005 um 11:43 | Antworten
    Alle Kommentare von pirre
  2. 02

    dogfood:

    Äh, ich habe das Heft jetzt leider nicht im Büro, ist aber “League oEG” wirklich bei DC erschienen, wie es deine Formulierung andeutet? Hat Moore in den letzten Jahren wirklich soviel noch für DC gemacht?

    BTW: Alan Moore ist m.E. einer der überschätztesten Autoren. Nach den wirklich exzellenten “Watchmen” und “V as Vendetta” hat er viel Mist geschrieben, nicht nur für “Image”. “LoEG” zähle ich mal auch dazu, das zwar eine nette Grundidee hatte, aber nach einigen Dutzend Seiten unlesbar wurde. Ich habe noch ein anderes Werk von Alan Moore gekauft, das vor 2-3 Jahren entstanden. Beurk…

    24.05.2005 um 12:13 | Antworten
    Alle Kommentare von dogfood
  3. 03

    johnny:

    Ich war auch kein League-Fan, dachte aber immer, das läge an der Grundthematik. Und mir reichen drei Klassiker, um einen Autor zu lieben. :)

    Die ersten League-Teile müssten bei DC sein, ja. Sonst würden seine Aussagen wenig Sinn mache, stimmt.

    24.05.2005 um 12:17 | Antworten
    Alle Kommentare von johnny
  4. 04

    Mario:

    Yep! Auch ein Genie darf mal ins Klo greifen. Der Verfilmung der Watchmen sehe ich übrigens mit äußerst gemischten Gefühlen entgegen. Die Vielschichtigkeit der Hefte wird man kaum in zwei Stunden abfrühstücken können. Ich ahne Fürchterliches…

    24.05.2005 um 13:21 | Antworten
    Alle Kommentare von Mario
  5. 05

    Thomas:

    Nicht zu vergessen das Meisterwerk “From Hell” (da kann die Verfilmung auch nicht mit der Vorlage mithalten).
    Die “League of Extraordinary Gentlemen” (die imho durchaus zu den Highlights in Moores Schaffen gehört) ist in den USA erschienen als Teil des Labels “America’s Best Comics” (ABC) - ein eigens für Alan Moore geschaffenes Imprint von des Wildstorm Studios, das damals noch zu Image gehörte, aber kurz darauf von DC gekauft wurde. So erschienen die ganzen ABC-Comics also indirekt bei DC. Mehr zum ABC-Label unter http://abc.leguy.de

    24.05.2005 um 14:26 | Antworten
    Alle Kommentare von Thomas
  6. 06

    dogfood:

    “From Hell” fand ich furchtbar, habe ich aber seinerzeit mit den ersten Heften gekauft und nicht als TPB.

    Abgesehen davon dass ich Campbells Zeichenstil nicht mag, fand ich Moores Herangehensweise furchtbar kopflastig. Und nachdem die “From Hell”-Hefte immer seltener erschienen, habe ich das innerlich als gleiches Desaster abgestempelt wie “Big Numbers” mit Bill Sienkiewicz, das nicht minder ambitioniert war und nach nur zwei Nummern verreckt ist. Sienkiewicz hat sich anscheinend nie wirklich davon erholt. Minuspunkte für Moore (ebenso auch für das Abwandern zu Image, als einer der ersten “Guten”).

    Nach dieser Zeit habe ich nix mehr Gutes von Moore gelesen, also IMHO mehr als nur *ein* Griff ins Klo.

    Zu “LoEG”: Ich fand die Grundidee Superhelden in ein “Jules Verne”-Universum zu platzieren ziemlich witzig, aber letztendlich hat Moore nur erschreckend schwache Platitüden geliefert.

    Und um innerlich noch einmal an Sienkiewicz und seinem (und Frank Millers) Highlight rund um die Daredevil-Serie zu gedenken: das beste was ich in den letzten 3-4 Jahren gelesen habe und nicht “100 Bullets” war, sind die “Marvel Knights”-TPB rund um Daredevil. Von Volume 1 (2001) bis Vol 7 (2003). So viel hochqualitatives Zeug hatte allenfalls Batman in der Post-Dark-Knight-Phase.

    24.05.2005 um 16:09 | Antworten
    Alle Kommentare von dogfood
  7. 07

    maciej:

    watchmen wird verfilmt? weia! und die blue man group is dr manhattan! ;)

    24.05.2005 um 16:39 | Antworten
    Alle Kommentare von maciej
  8. 08

    Mike:

    Etwas Off-Topic (aber wo soll man sonst darüber sprechen): Ich lese gerade mal wieder Neil Gaimans “Sandman” und hatte mir dabei gedacht das wäre doch endlich auch mal ‘ne Verfilmung wert. Dann habe ich mir wieder gedacht, da kann man auch eine Mege falsch machen und die “League” kam mir in den Sinn. Und da dachte ich mir dann wieder, nee, lieber nicht.

    24.05.2005 um 19:54 | Antworten
    Alle Kommentare von Mike
  9. 09

    Nyarla:

    Sehr genial von Moore find ich auch “Promethea”, sollte man auch nicht vergessen :-)

    25.05.2005 um 02:09 | Antworten
    Alle Kommentare von Nyarla

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