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Produkte von Johnny Haeusler | 11

Web 2.0

Es ist keineswegs so, dass ich Flash grundsätzlich nicht mögen würde, auf Websites mit Entertainment-Character (Film-Sites etc.) macht Flash durchaus Sinn und Spaß. Auf Sites jedoch, die pure Information vermitteln, nervt mich Flash. Text ist selten leicht kopierbar, Bilder schon gar nicht, Bookmarks oder Links auf einzelne Unterseiten kann man auch vergessen.

Dennoch können Nutzer-Interfaces im Web von Animationen profitieren. Bewegte Darstellungen können, gut eingesetzt, auch kompliziertere Vorgänge weitaus besser visualisieren und kommunizieren als statische Bilder oder Texte. Ein simples Beispiel: Ein Shop-Artikel, der bei Klick tatsächlich im Warenkorb „verschwindet“ lässt beim Käufer keine Frage offen, was man von einem statischen „In den Warenkorb legen“-Button nicht unbedingt behaupten kann, selbst wenn der Klick durch den Text „Der Artikel befindet sich jetzt im Warenkorb“ bestätigt wird.

Dass subtile Animationen zur Unterstützung von Informationsvermittlung auch ohne Flash möglich sind, beweist derzeit das Aufkeimen von immer mehr AJAX-Applikationen, die es per Javascript, HTML, XML und CSS möglich machen, den eigenen Browser mit dem Webserver kommunizieren zu lassen, ohne dass die Seite neu geladen werden muss.

Ob man das dann gleich „Web 2.0″ nennen muss sei dahingestellt, für Web-Bastler interessant und nützlich ist es allemal, was zum Beispiel script.aculo.us zeigt und anbietet. Vom Nutzer manuell sortierbare Listen oder Ein- und Ausfaden von Elementen sind nur erste Beispiele für das, was auf uns zukommen wird.

[via John Gruber, empfohlen vom Master of Einhorns in love]

Johnny Haeusler 23.06.2005 um 13:14

Produkte

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11 Kommentare

  1. 01

    David:

    “Edit in Place” sei hier als wohl wichtigstes Beispiel für den gekonnten Einsatz von Ajax-Techniken genannt!
    http://tool-man.org/examples/edit-in-place.html

    23.06.2005 um 14:01 | Antworten
    Alle Kommentare von David
  2. 02

    sk:

    Bin ich zu blöd oder funktioniert das mit Safari einfach nicht?

    23.06.2005 um 14:08 | Antworten
    Alle Kommentare von sk
  3. 03

    Tobias:

    Großartiges Kram das, und jetzt (endlich?) unter einem Buzzword vereint. Man kann damit wirklich gute sachen machen, wie Google Maps, Mail usw. zeigen. Aber: Bitte aufpassen, denn sonst haben wir das gleiche Usability-Massaker wie mit den Tabellen Anno 99.

    23.06.2005 um 14:09 | Antworten
    Alle Kommentare von Tobias
  4. 04

    Johnny:

    sk, bei mir geht’s mit Safari. Javascript an?

    Tobias: Dauert sicher nicht lange, bis man AJAX-Grausamkeiten sehen wird. Ist ja bei Flash nicht anders. :)

    23.06.2005 um 14:14 | Antworten
    Alle Kommentare von Johnny
  5. 05

    sk:

    Ja Javascript ist an. Mhh. Werd mal recherchieren.

    23.06.2005 um 14:31 | Antworten
    Alle Kommentare von sk
  6. 06

    Tobias:

    Johnny: Japp, mit Sicherheit. Worauf ich aber hinaus wollte: Die Leute, die früher über Tabellen, IE-JS usw. geschimpft haben, grade auch aus Usability/Accessability-Sicht, freuen sich jetzt ueber Ajax. Und sehen nicht, dass das ganze nicht nur in Lynx und alten Browsern, sondern auch für nicht-Maus-nutzer verdammt schwierig werden wird.

    23.06.2005 um 14:46 | Antworten
    Alle Kommentare von Tobias
  7. 07

    dee:

    Meine Flash-Leidensgrenze ist recht hoch; den Linktipp finde ich jedoch mächtig interessant. Danke!

    23.06.2005 um 14:48 | Antworten
    Alle Kommentare von dee
  8. 08

    Johnny:

    Tobias, in der Beziehung bin ich sowieso sehr gespannt. Man kann gute Websites ohne Javascript etc. bauen, keine Frage. Der Forscherdrang und auch der Wille, Einzigartigkeit zu kreieren oder innovativ zu sein (oder mal ein bisschzen Kunst zu machen) wird aber natürlich immer auch mal barriere”volle” Sites generieren.

    Wobei man mit AJAX, soweit ich weiß, ganz gut Alternativen einbauen kann.

    23.06.2005 um 14:49 | Antworten
    Alle Kommentare von Johnny
  9. 09

    icewind:

    ich hab Flash immer gehasst, ich hasse Flash, und ich werde es immer hassen. ob man es nun HTTP-Vergewaltigung, Web 2.0, Dynamisches Mediendesign oder wie auch immer nennt, nennen soll oder nennen will.

    HTTP ist text. dass dazu bilder kommen, ist mittleriwele nurnoch selten zu vermeiden (zumal ich ganz ehrlich sein will: sprsam und sinnvoll eingesetzt, find ichs durchaus hübsch). leider.

    für Flash und anderes bewegtes auf internetseiten wird es wohl auch zukünftig eine zielgruppe geben. doch ich gehöre dieser nicht an. und ich habe es auch nicht vor. zum glück bieten die meisten seiten für regelmäßige dinge RSS-feeds an :)

    23.06.2005 um 18:48 | Antworten
    Alle Kommentare von icewind
  10. 10

    rapunzeln:

    Bei folgender Seite gibt es ähnliches zu sehen, ich weiß allerdings nicht ob die selbe Technik verwendet wird:
    http://brothercake.com/site/resources/scripts/dbx/

    23.06.2005 um 20:16 | Antworten
    Alle Kommentare von rapunzeln
  11. 11

    Tobias:

    Johnny: Man kann, japp. Aber sicher: Fortschritt und so, find ich ja auch super. Und wenn die Webanwendungen dann nicht nur Email-Clients ersetzen, fänd ich das auch gut. Egal welcher Rechner, immer meine Anwendungen. Und so schön Wikisysteme (nutz ich auch bei der Arbeit), Weblogs etc. sind: Noch sind sie nicht mit reinen Anwendungen zu vergleichen, außer bei dem “Überall-Ding” und, was den Miteinander-Faktor angeht.

    23.06.2005 um 23:49 | Antworten
    Alle Kommentare von Tobias

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