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Positionen von Johnny Haeusler | 7

So kann’s gehen

Felix erzählt eine Geschichte, die man als Internet-NutzerIn lesen sollte. Sie handelt von Portalen für Erwachsene, bei denen man sich ohne sogenanntes „Opt-In“ mit jeder beliebigen E-Mail-Adresse anmelden und somit als jemand anderes ausgeben kann. Und von merkwürdigen Anrufen von Anwälten, die vielleicht gar keine sind.

Der eigentliche Hammer an der Geschichte ist jedoch eigentlich das, was Felix nicht in der Geschichte schreibt (um Kryptik-Rückfragen zu vermeiden: Er nennt keine Namen). Weil er ein anständiger Kerl ist.

Respekt.

Johnny Haeusler 24.06.2005 um 12:58

Positionen

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7 Kommentare

  1. 01

    Tobias:

    Sehr richtig. Einer der Gedanken beim Lesen von Felix Text war: “Hmm. Wer könnte es sein?” — Nur, um dann festzustellen, dass das 1. total unerheblich ist und 2. diese Person ja eh nichts dafür kann. Und: Um festzustellen, dass alles andere auch total blöd gewesen wäre. Also schließe ich mich Dir an, Johnny: Respekt. (Und das man eigentlich eh täglich bei wirres vorbeischauen sollte, brauch ich ja nicht zu betonen ;-)).

    Etwas Off-Topic, aber hier für die Musikhörer vielleicht doch ganz interessant: Die neue Coral (”The Invisible Invasion”) ist der Weg von verschrobenen Musikern, die sich auf die Suche nach Pop-Perlen begeben. Hört sich gut an!

    24.06.2005 um 14:19 | Antworten
  2. 02

    Katharina:

    Was mir nach einigen Minuten Sackenlassen und auf den zweiten Blick auffällt (so mal abgesehen von der Dreistigkeit der Sache insgesamt) ist die Tatsache, dass es um “Schwulenportale” geht. Ich finde es zusätzlich zum Aufregen, dass das Anlegen von Profilen in irgendwelchen Gay-Foren als Auslöser für rechtliche Schritte dienen soll. Ich hoffe, ich hab das richtig verstanden. Wenn die ohne Opt-In funktionieren ist das ein schwaches Bild (oder Kalkül, keine Ahnung), das ist die eine Sache, aber das als angebliches Druckmittel? Doppelt arschig und schwulenfeindlich zudem, seine Sinneshaltung hat der Typ damit eindeutig bewiesen.
    Versteht ihr was ich meine, oder war das jetzt zu, äh, wirr?

    24.06.2005 um 15:04 | Antworten
  3. 03

    Johnny:

    Also ich hab’s verstanden. :)

    24.06.2005 um 15:07 | Antworten
  4. 04

    chillcore*:

    Ich finde eh, der anrufende Anwalt sollte einen Kryptikpreis bekommen. Der geheimnisvolle ohne Büro und eigenes Telefon.

    24.06.2005 um 15:11 | Antworten
  5. 05

    ix:

    ix weiss leider oder vielleicht zum glück nicht was in den angelegten profilen stand oder was da für bilder zu sehen waren. so oder so ist das nicht lustig und verletzt persönlichkeits und evtl. bildrechte, obs nun in nem schwulen-, hetero- oder tierfreundeportal ist. für mich roch das alles eher nach ner persönlichen abrechnung und diese persönlichen motive wollte mir der anwalt ja auch unterstellen. insofern lag er eventuell sogar goldrichtig, nur leider voll daneben.

    24.06.2005 um 19:54 | Antworten
  6. 06

    Harald:

    Ich verstehe durchaus, daß keine Namen genannt werden. Allerdings bin ich auch neugierig. Ich würde gerne wissen, welcher Z-Promi mit dieser Art von Anwalt agieren muß. Anonyme Drohungen am Telefon? Ja, geht’s noch? You are known by your company, und die Company dieses unbekannten Z-Promis stinkt.

    Schade, daß ix den Herren Anwalt nicht getroffen hat. An diesem öffentlichen Ort hätte man sicher einen Haufen friedlicher Blogger auffahren lassen können, die objektive Berichte über den Herrn Anwalt auf ihren “Internetportalen” veröffentlicht hätten. Mit schönen Bildern (Gesichter unkenntlich gemacht), wie der Herr Anwalt versucht, ix zur Unterschrift zu “überzeugen”.

    25.06.2005 um 08:43 | Antworten
  7. 07

    Silke Schümann:

    Ich finde die Angelegenheit riecht nach Betrug und nicht nach einem Rechtsstreit. Mir zumindest ist kein Anwalt bekannt, der so vorgeht. Gewohnlich geht das über den Postweg. Eine recht perfide Masche, wenn ich das so lese.

    11.07.2005 um 17:10 | Antworten

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