Nämlich 500.000 Euro!!!!! Wahnsinn!!! Kam gerade per Eilpost!!!

Ich geb einen aus! Oder zwei! Freibier für alle! Expansion des Verlags! Urlaub mit WLAN für die Autoren! Apple, mach hinne mit die neuen PowerBooks, ich kauf eins zwei fünf mehrere! Spreeblick sponsort Live8! Kauft SpOn Wired boingboing wirres! Und IT&W auch noch, mit Garten! Nee, wir kaufen uns ‘n eigenen Garten! Zwei! Ach Quatsch, Garten haben wir ja schon! Egal, Garten kann man immer gebrauchen! Und Ausrufezeichen!!!!! Ja! Und nix zurückschicken, den behalt’ ich natürlich, bin ja nicht blöde!!!!

Es gibt eine sehr dramatische und wahre Geschichte einer Familie (nein, nicht meiner), deren Oma die gesamte Verwandtschaft wegen einer „sehr wichtigen und dringenden Angelegenheit“ aus der ganzen Weltgeschichte hat einfliegen lassen. Die Oma hatte eben solch einen Dreck erhalten und den beiligenden Scheck mit was weiß ich wievielen Millionen für echt gehalten. Sie ist die Zielgruppe dieser absichtlich irreführenden Werbesendungen, bei denen ich mich schon immer gefragt habe, wieso so etwas nicht verboten ist.
Der Quelle-Versand und Reader’s Digest sind die Absender.
01
Und warum sieht die Unterschrift wie “Euer Führer” aus?
Alle Kommentare von Brigitte Novacek
02
Klag den Gewinn doch ein:
http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/UNIQ112004963805383/link8905A.html
Alle Kommentare von mArTiN
03
… naja, vielleicht sinds ja doch Reichsmark?
Alle Kommentare von Con
04
“Uwe Söhner. Abteilung Finanzen.”
(Dafür hab ich den Dreck nochmal aus dem Papiermüll zerren müssen…)
Alle Kommentare von Johnny
05
Für einen Moment dachte ich (hab nur das obere Bild beim Lesen gesehen), du hättest wirklich gewonnen! Doch sehr interessant und aufschlussreich, was dir für Ideen kommen, wie man das Geld schnellstmöglich wieder loswird! ;)
Alle Kommentare von Basti
06
NICHT WEGSCMEISSEN JOHNNY!!!
du hast wahrscheinlich wirklich gewonnen!!!!
Alle Kommentare von wysiwyg
07
Glückwunsch zum Riesen(schein)gewinn
Man sollte dafür sorgen, dass der Postbote bei solchen Firmen keine Post mehr mitnimmt ;)
Alle Kommentare von DarkMoonWolf
08
da ich ja ein gebranntes ostkind bin, kann ich mich noch gut erinnern wie in den tagen nach der wende alle meine kumpels aufm schulhof sich gegenseitig begeistert erzählten, dass ihre familie jetzt über nacht millionäre bzw. stolze besitzer eines großen autos mit stern geworden seien. die unglaubliche häufung des glücks in gerade unserer kleinen punkertruppe liess die begeisterung aber sehr schnell in ernüchterung umschlagen (oder vielleicht auch erleichterung, wer will als punk schon teil einer neureichen familie sein ;))
das erste mal tuts noch weh.
ich stimme dir zu, verstehe auch nicht warum sowas nicht verboten wird.
Alle Kommentare von Gero
09
ich hab bei der unterschrift zuerst uwe hübner gelesen. der hat überall seine finger drin.
Alle Kommentare von nico
10
Es gab doch kürzlich so einen Fall: Ein Rentner hat dagegen geklagt und Anspruch auf seinen vermeintlichen Gewinn erhoben. Er hat den Prozess gewonnen, über 80000 Euro kassiert - aber auch nur deshalb, weil sein wirklicher Name auf dem Gewinnschein angegeben war. Oder so ähnlich.
Alle Kommentare von QWERTZwerker
11
Kleiner Tipp @ Johnny:
Bei http://www.jugendkulturen.de/ gibts in der Navigation links unter “Aufkleber”, die Möglichkeit, na eben Aufkleber zu bestellen, mit denen auf jugendunterstützende Art und Weise, Werbesendendungen an die Absender zurückgepfeffert werden können.
Habs probiert, es funktioniert; ein Gang pro Verursacher zum Briefkasten reicht aus.
Viele Grüße,
riemer
Alle Kommentare von Riemer
12
ich hab bei sowas mal ne marke geopfert und im wortlaut folgenden text geschrieben:
—
Sehr geehrte Damen und Herren,
über meinen Gewinn freue ich mich sehr. Bitte setzen sie sich über einen Notar mit mir in Verbindung oder überweisen sie mir den Gewinn auf folgendes konto:
[...]
Mit der Bitte um bestätigung dieses Schreibens.
Mit freundlichen Grüßen
—
seit dem habe ich nie wieder was von denen gehört *g*
Alle Kommentare von icewind
13
§ 661a BGB Gewinnzusagen
Ein Unternehmer, der Gewinnzusagen oder vergleichbare Mitteilungen an Verbraucher sendet und durch die Gestaltung dieser Zusendungen den Eindruck erweckt, dass der Verbraucher einen Preis gewonnen hat, hat dem Verbraucher diesen Preis zu leisten.
Alle Kommentare von Udo Vetter
14
Scheiße, ich hab gerade den Mülleimer geleert… Moment…
Alle Kommentare von Johnny
15
@riemer: Nur dass solche Schreiben i.A. nicht an den Absender zurückgeleitet werden, solang keine Marke dabei ist.
Kann man bei Massenmails selbst auswählen, was mit Rückläufern passiert!
Alle Kommentare von Mario
16
@ Mario’s eyes only (grins):
Hatte ich einfach Glück?
Die Prospekte in Folie eingeschweisst lassen mich seitdem auch in Ruhe…
Grüße,
riemer
Alle Kommentare von Riemer
17
@Udo V.: was nützt das, wenn die Fa. ihren Firmensitz in Kleinsiehstdumichnicht Bolivien hat und über kein Kapital verfügt? Dann klagt jemand gegen die Fa. und bleibt auf den Kosten sitzen, weil nix zu holen ist. Da hilft auch die bundesdeutsche Rechtsprechung absolut nix.
@Johnny: lass das Teil im Müll liegen (schön getrennt natürlich im Altpapier) :-)
Alle Kommentare von Alix
18
Ähm… ja, lass ich auch, weil ich keine Zeit für sowas habe und davon ausgehe, dass solche Teile juristisch dreifach geprüft sind. Aber: Weder Quelle noch Reader’s Digest sitzen in Bolivien, daran sollte es also nicht scheitern.
Hm. Wäre allerdings ‘ne schöne Spreeblick-Story. Ich guck mal morgen die Altpapier-Tonne durch.
Alle Kommentare von Johnny
19
… “Euer Führer”, weil die Omas und Opas (also die Zielgruppe) es dann noch eher zurück schicken ;o)
Alle Kommentare von Nero