Zur Hitze und Uhrzeit passend: Es gibt ein Open-Source-Bier unter Creative-Commons-Lizenz! Zumindest in Dänemark, aber das ist ja nicht so weit weg.
Archiv
Leider Heino
Na dann gucken wir mal, wie die Korrektur dauern wird. Jetzt, um 21:17h, ist es noch online, IT&W hatte es aber bereits um 15:47h (die können ja auch im Garten sitzen beim Bloggen…).
Vielleicht lässt es SpOn ja aber auch drin. Weil’s so schön ist.
Schon wieder Tiere
Kinder und Tiere gehen immer, weiß die Werbeindustrie. Und ehrlich: Gibt es lustigere und liebenswertere Tiere als Pinguine? Gibt es Menschen, die beim Anblick eines Pinguin-Jungen nicht sofort ihre Mama anrufen wollen, um sich unter Tränen zu bedanken? Für alles?
Morgan Freeman ist der Erzähler in der Originalversion von „March Of The Penguins“, dessen Trailer man hier schonmal sehen kann, bis der Film in die deutschen Kinos kommt und dann hoffentlich nicht von Erkan und Stephan synchronisiert wurde.
Faire Playboys
Während wahrscheinlich Millionen von Unternehmens-Websites weltweit die Resultate der Arbeit diverser Open-Source-Communities kostenfrei nutzen, geben die Wenigsten von ihnen etwas in diese Communities zurück.
Coming soon: Kubrick 2
Michael Heilemann ist der Mann, der dafür gesorgt hat, dass ein großer Teil der nicht nur Wordpress-basierten Blogosphäre gleich aussieht.
A major thread indeed
Links: Das Original. Rechts: Die Kopie.
Wie sich Nike, natürlich ohne Genehmigung, in der Hardcore-Szene bedient: Bei antifreeze, bei shesaiddestroy und bei pitchforkmedia.
boing boing oder wie ich lernte, die Zukunft zu lieben
Dass eines der ältesten, meistbesuchten und meistzitierten Blogs, boing boing, als Quelle und Inspiration für viele andere Blogs (auch dieses hier) gilt, ist ebenso unbestritten wie die Tatsache, dass boing boing ein Blog war, bevor es den Ausdruck überhaupt gab.
Was vielleicht nicht so bekannt ist: boing boing gibt es bereits seit 17 Jahren.
Flipbook
Mädels, ich muss euch was sagen. Ihr müsst jetzt ganz stark sein, aber es ist nunmal so: Wenn sich Jungs unbeobachtet fühlen und einen Stift in die Hand bekommen, malen sie mit Vorliebe einen Penis. Das Phänomen, das bisher hauptsächlich in Fahrstühlen von Parkhäusern auftauchte, begegnet einem jetzt auch im Web. Noch dazu animiert!
Mit dem sehr klasse gemachten Flash-Flipbook, mit dem jede Zeichung trashig aussieht und Spaß macht (mein lächerlicher Versuch, völlig penisfrei, ist hier, jetzt zeigt mal, was ihr könnt!)
[Merci, k10k]
Jungs, guckt mal!
Floor it! ist ein funkferngesteuertes Auto mit einem Lenkrad als Fernbedienung. Die Unterseite des Wagens erkennt verschiedene Farben auf dem Boden, mit denen der Wagen zusätzlich umgelenkt oder ins Schleudern gebracht werden kann. Unbedingt den Film auf der Site ansehen!
Falls jemand von Mattel oder so mitliest: Bitte kaufen und in Serie geben. Danke.
[via we-make-money-not-art]
So kann’s gehen
Felix erzählt eine Geschichte, die man als Internet-NutzerIn lesen sollte. Sie handelt von Portalen für Erwachsene, bei denen man sich ohne sogenanntes „Opt-In“ mit jeder beliebigen E-Mail-Adresse anmelden und somit als jemand anderes ausgeben kann. Und von merkwürdigen Anrufen von Anwälten, die vielleicht gar keine sind.
Der eigentliche Hammer an der Geschichte ist jedoch eigentlich das, was Felix nicht in der Geschichte schreibt (um Kryptik-Rückfragen zu vermeiden: Er nennt keine Namen). Weil er ein anständiger Kerl ist.
Respekt.
Trend: Bloggen lassen
Ich mach hier nix mehr selbst, ich lasse mir jetzt nur noch von Fabian und Max Links über den Tisch zurufen.
Denn: The Internet is shit.
Gayrilla Marketing
Ich mecker ja viel und gerne. Das macht mir aber selbst manchmal Sorgen, daher bin ich doch immer wieder froh, wenn ich Marketing sehe, das als „genial“ zu bezeichnen ist.
In São Paulo wird der „Gay Pride Day“ der Bevölkerung mit auf den Bürgersteigen verteilten rosafarbenen Seifen… ähm… nähergebracht.
[via Marketing Alternatif]
BBC: Neue ethische Richtlinien
Die BBC hat ihre „ethischen Richtlinien“ für Mitarbeiter überarbeitet. Darin reagiert das Haus auf die aktuelle Medienentwicklung und stellt die Wichtigkeit von Fehlerfreiheit in der Berichterstattung ausdrücklich über die der Geschwindigkeit von Meldungen.
Desweiteren führt die BBC eine Zeitverzögerung von einigen Sekunden bei der Liveberichterstattung ein; Zeit genug für die Redaktion, eventuell für den Zuschauer unzumutbare Bilder zu editieren. Während der Berichterstattung über das Geiseldrama in Beslan, bei dem über 300 Menschen umgekommen sind, hätten einige Medien den Bezug zu den aktuellen Geschehnissen aus den Augen verloren, nur um zuerst berichten zu können, so die BBC. Dabei seien die Kameras auf Sendung gewesen, während verletzte Kinder aus den Gebäuden flüchteten, was hinterher zu massiver Kritik an den Reportagen geführt habe.
BitTorrent goes commercial
Das war nur eine Frage der Zeit: Mit Prodigem ist der erste (?) kommerzielle BitTorrent-Dienst nach vorhergehender Testphase, bei der man den Service nur auf Einladung nutzen konnte, online gegangen.
[via boingboing]
Kafka bloggt
Was für eine schöne Idee! Die Tagebücher von Franz Kafka, entstanden von 1910 bis 1923, in Blog-Form veröffentlicht und, wie es sich gehört, kommentierbar gemacht.
(MTV-Zuschauer: bitte vor dem Klicken nochmal ganz, ganz langsam lesen und dabei das Handy mal kurz aus der Hand legen)
[via Schockwellenreiter]
Web 2.0
Es ist keineswegs so, dass ich Flash grundsätzlich nicht mögen würde, auf Websites mit Entertainment-Character (Film-Sites etc.) macht Flash durchaus Sinn und Spaß. Auf Sites jedoch, die pure Information vermitteln, nervt mich Flash. Text ist selten leicht kopierbar, Bilder schon gar nicht, Bookmarks oder Links auf einzelne Unterseiten kann man auch vergessen.
PDA für Blinde
Ich habe natürlich keinen Schimmer, ob Spreeblick blinde LeserInnen hat, die Site sollte aber ohne größere Macken recht barriefrei zu nutzen sein.
Bei der Herstellung von PDAs haben sich die PALM- und PocketPC-Hersteller dieser Welt meines Wissens bisher nicht sonderlich mit dieser Barrierefreiheit beschäftigt, der BrailleNote PK könnte also eine Lücke schließen. Ausgestattet mit Bluetooth, USB, WLAN, Browser und allem anderen nötigen Krams dürften die Batterien des Teils auch noch recht lange durchhalten: denn der Stromfresser „Display“ fällt weg.
[via Gizmodo]
I just called…
Wenn ich unterwegs bin, schicke ich gerne mal eine SMS an meinen E-Mail-Account. Der Inhalt der SMS ist der Titel irgendeines Songs, den ich auf meinem Mac habe. Nicht einmal eine Minute später ruft mich mein Mac dann per Skype auf meinem Handy an und spielt mir den gewählten Song vor.
Kompletter, überflüssiger Blödsinn, klaro! Aber es geht. Mit DittyBot, einem wilden Haufen aus Apple Automator Arbeitschritten, AppleScripts und einigen kleinen Utilities.
Q: Why do you do this?
A: Because we can!
Tiere in the Haus!
Menschen brauchen Haustiere. Blödsinn, brauchen sie gar nicht.
Kinder brauchen Haustiere. Und Kinder gelten ja in unseren Breitengraden, zum Erstaunen vieler Eltern und trotz täglicher „Ich lass mich jetzt ungeachtet möglicher Spätfolgen für meine Kniegelenke einfach mit voller Wucht auf diesen steinernen Gehweg fallen, wenn ich kein Eis bekomme“-Dramen oder „Wie gefällt dir dieses zum Zwecke der Schleuderwinkel- und Schwung-Verbesserung an einer Schnur befestigte Metall-Spielzeugauto auf deinem anderthalbjährigen Schädel?“-Experimenten auch als Menschen.
Berliner CC-Usergroup
Um die Verbreitung von Creative Commons weiter zu unterstützen, trifft sich die Berliner Usergroup monatlich zum Ideenaustausch und für Planungen, aber auch, um Neueinsteigern Fragen zu beantworten und Hilfe anzubieten.
Das nächste Treffen findet am kommenden Sonntag Montag, dem 27. Juni 2005 im newthinking-Store in der Tucholskystr. 48 statt.
[via Marcus per Mail via phlow]
Rechnen lernen
Volker Weber hat einen Taschenrechner, SpOn und viele andere leider nicht. Herr Weber weiß daher, dass ein Satz wie „monatlich 19,80 ohne Grundgebühr“ nicht nur im Zusammenhang mit Mobilfunktarifen ausgemachter Blödsinn und vor allem ein Widerspruch in sich ist.
[wia wirres]
Ausverkauf!
Die Expansion von Six Apart, dem Team hinter der Blog-Software MovableType und dem Blog-Service TypePad, geht weiter.
Zahlende TypePad-Pro-Kunden können seit gestern auf einfache Art und Weise Text-Ads in ihre Blogs einbauen und ihre Verdienste, wenn vorhanden, direkt über das TypePad-Backend nachverfolgen und auswerten.
Für den neuen Service ist Six Apart laut 37signals eine Kooperation mit Kanoodle eingegangen, die ein ähnliches textbasiertes Werbemodell wie Google anbieten.
(Dank an Christophe für den Hinweis)
Flash liest jetzt Gedanken
Wer zuerst erklärt, wie das hier funktioniert, darf sich unter unsere neue Webcam stellen und kostenlos winken!
Neue Spreeblick Webcam
Haben wir gerade nur für euch installiert: Eine Webcam über unserem Büro, ihr könnt uns ab jetzt beim Arbeiten zusehen.
(War’n Scherz. Googlemaps funktionieren jetzt per Satelliten-Modus teilweise auch mit Berlin. Hat Max festgestellt. Der Fernsehturm ist hier.)
Krawatten richtig knoten
Jahahaha, jetzt lacht ihr noch, Jungs! Aber spätestens, wenn die erste erwachsene Frau euch ins Ohr flüstert, wie sexy sie euch zur Abwechslung mal im guten Anzug mit guter Krawatte findet, sollte klar sein: Das muss Mann können.
Und zwar ohne Spiegel!
(via Schockwellenreiter. Und nein, es hat nichts zu bedeuten, dass ich ausgerechnet den „Prince Albert“ verlinke)


