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Spreeblick

I live by the river!
17.05.08
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Spreeblick mark von Johnny Haeusler | 12

Spreeblick-Termine

Spreeblick on the road, sozusagen. Wird wohl wenig Zeit fĂŒr GesprĂ€che am Rand der Veranstaltungen bleiben, aber interessant dĂŒrfte es dennoch werden.

Morgen diskutiere ich ab 20 Uhr gemeinsam mit Erik Möller, Markus Beckedahl und Volker Grassmuck:

Das offene Netz. Weblogs und Wikis: partizipative Medienwelten im Internet.
Dienstag 7. MĂ€rz, 20.00 Uhr
Eintritt kostenlos

Buchhandlung Lehmanns
Hardenbergstr. 5
10623 Berlin

Informationen zu allen Veranstaltungen: Telefon (030) 61 79 11 0
Fax 030 - 61 79 11 60 · eMail: veranstaltung@lehmanns.de

Am Donnerstag bin ich dann zum ersten Mal auf der CeBIT:

Donnerstag 9. März 2006, 16:00 - 17:00 Uhr
Halle 3, Stand A5

info|PANEL: Geht in der Fachinformation nichts mehr ohne Wikis und Blogs?

Kirsten Haake, Ressortleiterin Electronic Media, FTD
Ute Richter, Regional Director, Deutschland, Hotwire PR
Isabella Peters
Johnny Haeusler, Spreeblick Verlag

Moderation: Dr. Matthias Hoffmann, Marketing Manager, Factiva

Am Sonntag geht es weiter auf der CeBIT, zunÀchst mit einem Vortrag:

Sonntag, 12. MĂ€rz 2006, 15:20 - 15:40 Uhr

Halle 9, Stand A40

Die fĂŒnfte Macht im Staate? - Weblogs zwischen Hype und RealitĂ€t
Johnny Haeusler, Spreeblick Verlag

Und gleich anschließend mit einer hĂŒbschen Diskussionsrunde:

Sonntag, 12. MĂ€rz 2006, 15:40 - 16:30 Uhr
Halle 9, Stand A40

Podiumsdiskussion Steamtalks: „Du bist Blogging“

Lars Cords, fischerAppelt Kommunikation, Pressesprecher „Du bist Deutschland“
Stefan Keuchel, Pressesprecher Google Deutschland
Johnny Haeusler, Spreeblick Verlag
Moderation und Diskussionsleitung: Reinhard Karger, Deutsches Forschungszentrum fĂŒr KĂŒnstliche Intelligenz (DFKI)

Johnny Haeusler 06.03.2006 um 17:49

Spreeblick

Du kannst kommentieren, oder einen Trackback von deinem Blog aus setzen.


12 Kommentare

  1. 01

    sirstick:

    Manno, hĂ€tte der CeBIT-Termin nicht am Samstag sein können, da wĂ€re ich noch da gewesen…

    Im Übrigen klingt “Du bist Blogging” scheisse und ist grammatikalisch auch nicht richtig. Ich sag ja auch nicht “Du bist Auto waschen”.

    Besser wĂ€re “Du bist Blog”, oder noch besser “Wir sind Blog. Widerstand ist zwecklos”. Wobei wir wieder bei den Allmachtsphantasien der Blogger wĂ€ren. Aber dazu ein andermal mehr.

    06.03.2006 um 18:03 | Antworten
    Alle Kommentare von sirstick
  2. 02

    SUB:

    Johnny, könntest du bei der “Du bist Blogging”-Veranstaltung bitte ein Skrewdriver-T-Shirt tragen?
    Oder nein, noch besser: Wickel dich in eine riesige Deutschland-Fahne! Ich freue mich jetzt schon auf die irritierten Blicke der anderen PodiumsgÀste.

    06.03.2006 um 18:08 | Antworten
    Alle Kommentare von SUB
  3. 03

    stonefield:

    Ich fÀnde ja ungeschnittene Video- oder Podcasts gerade von den CeBIT ziemlich geil. Besonders die Diskussion am Sonntag verspricht interessant zu werden.

    06.03.2006 um 18:54 | Antworten
    Alle Kommentare von stonefield
  4. 04

    benno:

    Schliesse mich Stonefield an:

    Bitte Podcast davon (falls möglich), wĂŒrde mich sehr interessieren.

    06.03.2006 um 20:59 | Antworten
    Alle Kommentare von benno
  5. 05

    Too Fat:

    Sollte fĂŒr die Cebit eigentlich selbstverstĂ€ndlich sein, solche Dinge ins Netz zu streamen. Ist ja glaub ich ne Messe, die sich mit digitalem Krimskrams beschĂ€ftigt, oder? ;-)

    06.03.2006 um 21:00 | Antworten
    Alle Kommentare von Too Fat
  6. 06

    maace:

    ack! ich will auch! besteht die möglichkeit, dass der spreeblick-verlag auch mal in kassel so einen abend anbietet? habe da auch eine gute location, in der das alles stattfinden könnte. ;)

    06.03.2006 um 22:10 | Antworten
    Alle Kommentare von maace
  7. 07

    Philipp himself:

    Oder bei mir in Chemnitz. So schön vorm Karl-Marx-Kopf :)

    Aber mal im Ernst. Ich fĂ€nde es wirklich klasse, wenn man einen Audio- oder Videomitschnitt einer der VortrĂ€ge zu hören/sehen bekommen wĂŒrde. Oder eine Mitschrift. Am meisten interessiert mich aber die Diskussion.

    06.03.2006 um 22:19 | Antworten
    Alle Kommentare von Philipp himself
  8. 08

    Kasi:

    Der Leiter des Deutschen Forschungszentrum fĂŒr kĂŒnstliche Intelligenz als Diskussionsleiter? Interessanter Ansatz fĂŒr die Debatte um “Du bist Deutschland”… :-)

    07.03.2006 um 10:21 | Antworten
    Alle Kommentare von Kasi
  9. 09

    Eva:

    “Wir sind Blog. Widerstand ist zwecklos””

    jepp, guter titel.

    07.03.2006 um 12:26 | Antworten
    Alle Kommentare von Eva
  10. 10

    judojule:

    JOHNNY!!!1 ich brauch ganz dringend den kontakt zu den drei jungs, die den “du bist mein sonnenlicht”-song gesungen haben! falls du mir irgendwie helfen kannst, mail mir bitte an diejule@gmx.li…
    danke.

    07.03.2006 um 18:43 | Antworten
    Alle Kommentare von judojule
  11. 11

    andreas:

    wir arbeiten daran, einen mitschnitt des vortrags und der diskussion zu bekommen. der wird dann auf jeden fall veröffentlicht. ich weiss nur noch nicht so genau wo. ;)

    08.03.2006 um 18:45 | Antworten
    Alle Kommentare von andreas
  12. 12

    Lars Cords:

    Hallo Johnny Haeusler,

    war doch ein flotter Steamtalk gestern und ich finde, das “Körpersprache-Foto” kann höchstens als Momentaufnahme durchgehen ;-)

    Wie versprochen hier meine Thesen 2006 zum Thema Weblogs - wie wir sie ja gestern ĂŒberwiegend auch schon diskutiert haben (Sprache und ErlĂ€uterungen eher fĂŒr die Kommunikationsfachpresse…):

    KlowĂ€nde des Internets – neun Thesen zu Weblogs und Meinungsbildung

    THESE 1:
    Die Deutsche Blogging-Szene wird erwachsen.
    Auch wenn 99% der Blogs immer noch das Ergebnis egozentrischer Selbstreflektierer sind und die QualitĂ€t in Stil und Inhalt der von Teenager-TagebĂŒchern entspricht: das restliche eine Prozent sind gut vernetzte Anlaufstellen fĂŒr die Meinungsbildung in Deutschland. Diese Vorreiter der deutschen BlogosphĂ€re finden zu einer neuen IdentitĂ€t: Sie haben mittlerweile eine kritische Masse erreicht und sind in der Lage, Themen auf die internationale Blog-Agenda zu setzen. Die deutsche BlogosphĂ€re ist sich ihrer Macht bewusster geworden, hat international auf sich aufmerksam gemacht, an Relevanz gewonnen und wird damit in gewisser Weise StĂŒck fĂŒr StĂŒck erwachsen.

    THESE 2:
    Einige wenige, aber höchst relevante „A-Blogs“ etablieren sich als Knotenpunkte der BlogosphĂ€re. Einige Blog-Netzwerke und so genannte „A-Blogs“ etablieren sich als besonders stark frequentierte Kommunikationsplattform neben den „alten“ Massenmedien. Der Rest der Blogs bewegt sich auf privater Ebene oder bedient Nischenthemen mit eher kleinerem Leserkreis und bildet einen „Blog-Sumpf“. Vor allem die A-Blogger und Knotenpunkte sind es, die in der Lage sind, Themen auf die öffentliche Agenda zu bringen, Meinungen zu beeinflussen und auch außerhalb der Blogs fĂŒr Aufmerksamkeit zu sorgen.
    Jedes Unternehmen muss kĂŒnftig diese A-Blogs in sein Medien-Monitoring aufnehmen, um Meinungen und Themen zu erkennen, bevor sie in die traditionellen Medien und in die breite Masse getragen werden

    THESE 3:
    Die deutsche BlogosphĂ€re ist kampagnenfĂ€hig geworden. Aus den frĂŒheren Eitelkeitsdebatten in den Weblogs sind heute teilweise echte Kampagnen geworden. Die BlogsphĂ€re organisiert sich weitestgehend autonom und schaffte so beispielsweise eine Gegenkampagne nebst Website zu „Du bist Deutschland“. Damit entsteht auf kurz oder lang aber auch eine neue
    – journalistische – Verantwortung , die die BlogosphĂ€re zu tragen hat . Gleichwohl wird nicht jedes Thema automatisch zu einem kampagnenĂ€hnlichen SelbstlĂ€ufer in der BlogosphĂ€re. Hier mĂŒssen viele Faktoren zusammentreffen: Das Thema muss fĂŒr eine kritische Masse an Bloggern und breiterer Öffentlichkeit relevant und interessant sein.

    THESE 4:
    Themen und Diskussionen aus Blogs geraten immer hÀufiger auf die Agenda der
    traditionellen Medien.
    Getreu dem Motto „dem Volke aufs Maul geschaut“ greifen Journalisten immer öfter Themen aus Blogs auf oder zitieren aus Blogs. O-Töne werden nicht mehr nur in der FußgĂ€ngerzone, sondern auch im Netz gesammelt. Die Orientierung
    der Themen am Nachrichtenwert bleibt jedoch bestehen. Denn Themen werden vor allem dann auch relevant fĂŒr Journalisten, wenn sie in der BlogosphĂ€re einen breiten Raum erhalten. Folglich werden Netzwerkjournalisten, also Journalisten, die sich auch in der BlogosphĂ€re bewegen, besonders wichtig fĂŒr die Unternehmenskommunikation.

    THESE 5:
    Deutschland ist noch Entwicklungsland fĂŒr Corporate Weblogs.
    Weblogs von Unternehmen, so genannte Corporate Weblogs, sind in Deutschland noch selten und oftmals nicht öffentlich fĂŒr jedermann zugĂ€nglich. Vorsicht und Misstrauen regieren in Unternehmen gegenĂŒber der Offenheit,
    Dialogfunktion und SubjektivitĂ€t von Blogs – nicht ganz zu Unrecht, denn vor allem Corporate Blogs sollten Inhalte bieten, die fĂŒr die anzusprechende Zielgruppe interessant, relevant, teilweise provokant und vor allem aktuell sind.

    THESE 6:
    Die BlogosphĂ€re wirkt wie ein Katalysator fĂŒr Krisen.
    Die schnelle Verbreitung von Informationen innerhalb der BlogosphĂ€re wirkt wie ein Katalysator – es entstehen so genannte „Buzz“. So können kritische Themen schnell nationale, oder sogar globale Aufmerksamkeit erreichen. Blogbeobachtung und eigene Stellungnahmen in den Knotenpunkten der Weblogszene sollten damit inzwischen zum Standardrepertoire von Krisenkommunikation in Unternehmen und Agenturen gehören.

    THESE 7:
    So genannte Feeds bieten durch Blogs neue Chancen der Informationsvermittlung – das Internet wird zum automatisierten
    Informationslieferanten.
    Die automatische Belieferung mit den neuesten Nachrichten aus dem Internet (RSS) etabliert sich sowohl bei Blogs als auch bei den Online-Newssites der klassischen Massenmedien wie beispielsweise Spiegel-Online oder Handelsblatt.com. Jeder Nutzer kann sich sein Informationsbouquet aus der FĂŒlle der Themenangebote zusammenstellen und sich automatisch beliefern lassen. Dadurch werden aber auch „Zielgruppen“ immer schwerer mit den klassischen Formen der Unternehmenskommunikation erreichbar. Diese neue Art der Schwarmkommunikation von Communities bedarf neuer individualisierterer Anspracheformen.

    THESE 8:
    Das Format „Rich Media“ bringt Töne und Bewegung ins Netz. Das Internet wird
    zum echten Multimedium.
    So genannte Rich-Media-Technologien ermöglichen neue Formen der Kommunikation. Rich Media (Text, Foto, Illustrationen, Video, Audio) anzubieten wird einfacher und ist fĂŒr die breite Masse der Medienkonsumenten problemlos und unkompliziert zu nutzen. Daher werden Podcasts und Videostreaming in Zukunft zu Standardelementen der Meinungsbildung gehören.

    THESE 9:
    Von Blog-Punk zu Blog-Kommerz: Die BlogosphÀre hat ihre Unschuld verloren.
    A-Blogs werden „normale“ Kommunikationsplattformen und sind kein Punk mehr: es regiert nicht mehr die Anarchie sondern – zumindest teilweise – der Kommerz. Selbst Werbung in Blogs ist dank Google-Ads keine Seltenheit mehr und Blog-Netzwerke wie Spreeblick und Gawker Media zeigen, wie mit Blogs auch Geld verdient werden kann.

    13.03.2006 um 10:12 | Antworten
    Alle Kommentare von Lars Cords

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