
Da schlägt mein altes Geek-Herz schneller.
Drüben, im Land der unbegrenzten akademischen Möglichkeiten, leistet sich die Princeton University ein Orchester der besonders nerdigen Art. PLOrk - Princeton Laptop Orchestra. 15 Studenten der ersten Informatik-Semester spielen vernetzt an Powerbooks mit mit selbst entwickelter Software und Rundum-Lautsprechern.
Das klingt dann so:
Mp3:
Conflict: or How I Learned to Stop Worrying and Love the Parse Error
Mp3: On the Floor
weitere Mp3s des Debut-Konzertes hier.
Via Mail von Reinhard
01
Damn, könnte mich nicht erinnern an meiner deutschen Uni so fein mit Technik ausgestattet worden zu sein.
Alle Kommentare von leo
02
Dachte zuerst…
aber klingt ja dann gar nicht mal so uninteressant.
Alle Kommentare von benno
03
Ich glaube ja eher, dass sie die PowerBooks selbst mitbringen müssen, und wer nicht cool ist, darf nicht mitspielen ;)
Alle Kommentare von Dominic
04
Sind amerikanische Informatikstudenten wirklich so uniform drauf, dass sie alle Powerbooks im gleichen Format haben??? Die Software würde ja unter Umständen auch auf anderer Hardware laufen.
Bei uns zumindest ist von A wie Apple bis Z wie IBM alles dabei.
Alle Kommentare von leo
05
Ob man da wohl als “Guest Remote performer” über Internet mitspielen kann?
Alle Kommentare von Nico
06
So uniform, wie das Orchester auf den Bilder ausschaut (alle gleiches Laptop-Model, gleiche Maus etc) glaube ich kaum, dass die Studenten die Laptops stellen mussten ;)
Ansonsten eine sehr geile Idee!
Alle Kommentare von morphis
07
Ich dachte im ersten Augenblick, das sei eine Go-Cart-Bahn!
Alle Kommentare von tanja
08
Mit Zwang zur Coolness hat das sicherlich wenig zu tun. Die eigene Software ist mit Max/MSP programmiert, sowie sicherlich auch ihre eigenen Sounds. Das gibt es soweit ich weiss nur für OSX. Ich hab ein paar wenige Vorlesungen darüber besucht, abgedrehtes Zeug. :)
http://www.cycling74.com/products/maxmsp
Außerdem sind die meisten experimentellen Tools im Bereich Audio für den Mac:
http://www.ircam.fr/
Der Coolnessfaktor ist da vermutlich nur ein ungewollter Bonus. :)
Ich finds jedenfalls cool.
Alle Kommentare von macsepp
09
Mmh, wow — klingt etwas nach DJ Shadow meets RJD2 vs. Art Of Noise. Ziemlich gut.
Alle Kommentare von Yoram
10
Es gibt eine sehr ähnliche software wie max/msp von Meso. Heisst vvvv und ist free. Hier gehts zu meso und dann bitte nach vvvv suchen. Läuft aber nur auf pc. Aber windows läuft ja schon auf intel-mac. :)
Alle Kommentare von lars
11
Für den PC gibt’s Buzz Machines oder Analog Box (siehe Webseiten-Link).
Alle Kommentare von Boklake
12
cooles idee, rückenschmerzen inklusive.
Alle Kommentare von sob
13
Hm, da könnte in Deutschland mal was sinnvolles mit dem Erlös der Studiengebühren angefangen werden.
Alle Kommentare von Johannes Ries
14
Max / MSP gibt es mittlerweile auch für Windows. Sehr empfehlenswert ist das teilweise zu Max kompatible pd (pure-data), das auch auf Linux und Windows (nebst OSX) läuft und open-source ist.
Alle Kommentare von leo
15
musik machen koennen die informatiker trotzdem nicht wirklich.
Alle Kommentare von karl
16
es gibt eine menge leute die mit maxmsp musik machen.
sogar unter windows, wenn ihr mir diesen scherz erlaubt.
die coolen unter denen würden sich aber niemals soweit herablassen eine vorlesung über computerkunst an einer staatlichen universität zu besuchen.
wer so unfrei und so unselbstständig in seinen gedanken ist, dass er studieren geht, sollte besser keine kunst machen.
das was diese universität da tolles macht, mit ihrem orchester da, das machen künstler schon seit es computer gibt - und das ganz ohne staatliche zuschüsse.
wir künstler zahlen nur die steuern, von denen irgendwelche wichtigtuer dann informatik oder musik studieren können.
;)
Alle Kommentare von muss nicht sein