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Positionen mark von Johnny Haeusler | 9

Grenzen

Die unüberwindbarste aller Grenzen: Die Humorgrenze. Karikaturstreit reloaded?

Johnny Haeusler 14.07.2006 um 16:53

Positionen

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9 Kommentare

  1. 01

    ajo:

    Wirklich unglaublich. Keinen Humor zu haben, ist ja eine Sache. Aber anderen Leuten mit seiner eigenen Humorlosigkeit nachhaltig auf den Sack zu gehen ist unverzeihlich. Ich glaube ehrlich gesagt nicht an politisches Kalkül, sondern eher an die eminente Unprofessionalität von Kaczynski.

    14.07.2006 um 17:06 | Antworten
    Alle Kommentare von ajo
  2. 02

    Chat Atkins:

    Wenn zwei verblühte Kinder-Kinostars laut genug “Vaterland in Gefahr”, “Religion geschändet”, “die Russen kommen” und “schwule Freimaurer aus Deutschland greifen an” brüllen, dann könnten sie bis zu den nächsten Wahlen dank der Ressentiments des Pöbels eventuell überleben. Das ist ihr Kalkül. Festzuhalten bleibt: Die “Arbeiter und Bauern” sind auch nicht mehr das, was sie zu Solidarnocz-Zeiten mal waren …

    14.07.2006 um 17:15 | Antworten
    Alle Kommentare von Chat Atkins
  3. 03

    darkrond:

    schopenhauer soll mal gesagt haben: “wenn man keine argumente mehr hat, gehe man auf die persönliche ebene.” so ungefähr kommt mir das vor. in polen bekommen die kaczynski-brüder die sozialen probleme nicht mal ansatzweise in den griff, also suchen sie sich was emotionales zur ablenkung. das ist leider in der politik ein übliches vorgehen:

    im bundestagswahlkampf attackierten die spd-oberen den ungeliebten oskar lafontaine leider auch nur auf einer persönlich-emotionalen ebene, womit sie sich einer inhaltlichen auseinandersetzung entbunden sahen.

    in hessen zeichnete roland koch sich nicht durch inhaltliche stringenz sondern durch eine unterschriftenkampagne gegen “integrationsunwillige ausländer” aus.

    die us-republikaner konnten im präsidentschaftswahlkampf kaum mit politischen erfolgen auszeichnen, also wurde der demokratische kandidat john kerry als feigling beschimpft.

    auch herr berlusconi fiel im italienischen wahlkampf wenig anderes ein, als eine angebliche “kommunistische gefahr” herbeizureden, um nicht über unbequeme themen wie z.b. arbeitsmarktpolitik reden zu müssen.

    die liste lässt sich beliebig verlängern. so gesehen stellt die völlige humorlosigkeit der gebrüder kaczynski leider keine besonderheit dar, sondern ein viel zu verbreitetes vorgehen, im sommerloch für schlagzeilen zu sorgen. ob das ein problem der mediokratie ist, möchte ich dabei nicht bewerten, aber sicher trägt das durchaus zu solchen peinlichkeiten bei.

    14.07.2006 um 17:44 | Antworten
    Alle Kommentare von darkrond
  4. 04

    croccofixio:

    hey leute,
    hat jemand den link zur original satire der taz!
    vielen dank!

    14.07.2006 um 18:00 | Antworten
    Alle Kommentare von croccofixio
  5. 05

    uli:

    da

    14.07.2006 um 18:13 | Antworten
    Alle Kommentare von uli
  6. 06

    croccofixio:

    dankeschön!!

    14.07.2006 um 18:22 | Antworten
    Alle Kommentare von croccofixio
  7. 07

    Johnny:

    Oops, sorry, das wäre mein Job gewesen. Danke, uli.

    14.07.2006 um 18:47 | Antworten
    Alle Kommentare von Johnny
  8. 08

    Kunar:

    Die Aufregung über die Satire ist keine Humorgrenze in dem Sinne, daß jemand nicht die geistige Größe hat, über seinen Schatten zu springen und mal über sich selbst zu lachen und/oder Kritik anzunehmen. In Wirklichkeit handelt es sich doch um eine gewollte Inszenierung der beleidigten Leberwurst (bzw. in diesem Fall wohl eher Kartoffel) aus politischem Kalkül heraus.

    16.07.2006 um 16:02 | Antworten
    Alle Kommentare von Kunar
  9. 09

    Yetused:

    “Nach polnischem Recht kann dies mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft werden.”

    Und in den Arabischen Ländern wird Homosexualität mit der Todesstrafe belegt. Sollen wir uns daran halten, was in Ländern ohne Rechtsstaat vorgeht?

    16.07.2006 um 18:57 | Antworten
    Alle Kommentare von Yetused

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