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Produkte von Max Winde | 12

Fotowelt

Microsoft, diesem Softwaremarkt dominierenden Unternehmen, unterstellt man ja gern mal, sie würden keine eigene Ideen entwickeln sondern nur klauen. Das stimmt so nicht: Microsoft hat verflucht viel Geld und steckt einen guten Teil davon in die Forschung – nicht nur an konkret umsetzbare Produkte, sondern auch einfach in tolle Ideen. Eindrucksvoll unter Beweis stellt dies „Photosynth“ – ein Werkzeug zum verschmelzen von Fotos zu dreidimensionalen Welten.



Dabei nimmt das Programm Fotos und versucht sie auf einer virtuellen Karte so anzuordnen wie sie aufgenommen wurden – in diesem Demo-Video kann man sehen, wie aus einer unüberschaubaren Masse von Fotos eine begehbare Welt wird. Offensichtlich träumen die Forscher von einer Art flickr-3D, in dem die Bilder von allen mit allen verbunden und zu einer Abbildung der Welt aus Fotos zusammengesetzt werden werden.

Und wenn man schon mal eine gute Bilderkennung hat, ist plötzlich vieles möglich: die an sich schon revolutionäre Idee ein Bild von einem beliebigen Gebäude machen zu können und dann von seinem Telefon gesagt zu bekommen um welches Gebäude es sich handelt scheint dabei nur noch ein Abfallprodukt zu sein.

Max Winde 31.07.2006 um 14:43

Produkte

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12 Kommentare

  1. 01

    Andreas:

    Naja, schön gemacht. Keine Frage. Aber woher soll das System wissen, was auf dem Foto drauf ist? Wer annotiert die Fotos? Die Benutzer einer solchen Plattform? Ansätze, das Handy als Maus in der realen Welt zu benutzen gibt es viele. Das Problem ist aber immer die schiere Menge an Daten, die man bräuchte, um eine umfassende Erkennung zu ermöglichen.

    31.07.2006 um 15:02 | Antworten
    Alle Kommentare von Andreas
  2. 02

    joko13:

    Entwickelt wurde das ganze zum größten Teil von Leuten der University of Washington.

    http://phototour.cs.washington.edu/

    Mehr Info:
    http://research.microsoft.com/IVM/PhotoTours/

    31.07.2006 um 16:15 | Antworten
    Alle Kommentare von joko13
  3. 03

    *Ftd:

    Bin ich der einzige, der sofort an Bladerunner denken musste?

    31.07.2006 um 18:11 | Antworten
    Alle Kommentare von *Ftd
  4. 04

    Max:

    Ftd: offensichtlich schon. Hab den Film immer noch nicht gesehen.

    31.07.2006 um 18:37 | Antworten
    Alle Kommentare von Max
  5. 05

    July (die wo für den DS arbeitet):

    …. das solltest Du aber unbedingt tun. Vorallem der directors cut ist empfehlenswert.

    Jaaa ich weiss der Beitrag hatte jetzt nicht soooo viel mit Photsynth zu tun. Aber ich find Balde Runner -auch als ausgewisenener SF Hasser- genial.

    31.07.2006 um 20:53 | Antworten
    Alle Kommentare von July (die wo für den DS arbeitet)
  6. 06

    stephan maximilian huber:

    Nun, die Idee ist sicherlich nicht neu, Photos auszuwerten und in eine 3D-Welt einzupassen, gibts ja einige Programme für, schön finde ich aber die Interaktion und Umsetzung, und wiedermal musste ich an Art+Com denken:

    Invisible Shape of Things Past (1995)

    31.07.2006 um 22:33 | Antworten
    Alle Kommentare von stephan maximilian huber
  7. 07

    Tim:

    Ich finds einfach schade, dass die Idee von Microsoft übernommen wurde…

    31.07.2006 um 23:13 | Antworten
    Alle Kommentare von Tim
  8. 08

    artur:

    Ich sehe hier vor allem phantastische Möglichkeiten für’s Militär und die Schlapphüte (wenn es denn mal ordentlich arbeitet). Da ist dann sicher auch das Geld da, Rechner aufzustellen, die die “Menge an Daten, die man bräuchte, um eine umfassende Erkennung zu ermöglichen” zu verarbeiten.

    01.08.2006 um 08:59 | Antworten
    Alle Kommentare von artur
  9. 09

    sdf:

    und wieder zeigt sich, dass sich microsoft zwar gerne mit neuentwicklungen brüstet, diese dann aber auch genaueres nachfragen von jemandem anderen stammen (siehe kommentar 2)

    01.08.2006 um 13:50 | Antworten
    Alle Kommentare von sdf
  10. 10

    sdf:

    “dann aber auF genaueres”

    01.08.2006 um 13:51 | Antworten
    Alle Kommentare von sdf
  11. 11

    Dagger:

    Micro$oft hat wirlkich viel Geld und forscht eine ganze Menge rum.
    Ganz erstaunlich, wie viel sie TROTZDEM üerball klauen (müssen?). Vermutlich forschen sie einfach zu langsam und andere sind schneller auf die guten Ideen gekommen.

    03.08.2006 um 15:43 | Antworten
    Alle Kommentare von Dagger
  12. 12

    Max:

    Ich vermute eher dass es an Ihren Strukturen liegt. Die sind vielleicht einfach nicht dafür geschaffen um gute Grundlagenforschung in gute Produkte weiterzuentwickeln. Ist aber nur eine Vermutung.

    03.08.2006 um 15:46 | Antworten
    Alle Kommentare von Max

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