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> <channel><title>Comments on: Einfach nur mal angenommen</title> <atom:link href="http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/</link> <description>I live by the river!</description> <lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 08:44:23 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator> <item><title>By: b62dfe58c9d2</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/comment-page-3/#comment-675851</link> <dc:creator>b62dfe58c9d2</dc:creator> <pubDate>Mon, 12 May 2008 10:31:43 +0000</pubDate> <guid
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href="http://richtiggeil.wordpress.com/" rel="nofollow">Icke &amp; Er</a>? *grins*</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Max</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/comment-page-3/#comment-182233</link> <dc:creator>Max</dc:creator> <pubDate>Thu, 24 Aug 2006 16:40:06 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/#comment-182233</guid> <description>Martin, damit gehörst du zu einer aussterbenden Art. Ich z.B. möchte nicht noch kurz vor Ladenschluss in irgendwelche Läden rennen müssen und mich dann an einer langen Schlange anstellen müssen, nur für etwas was ich bei iTunes rund um die Uhr bequem von zu Hause immer sofort haben kann — In dem Format in dem ich es haben will: für meinen iPod.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Martin, damit gehörst du zu einer aussterbenden Art. Ich z.B. möchte nicht noch kurz vor Ladenschluss in irgendwelche Läden rennen müssen und mich dann an einer langen Schlange anstellen müssen, nur für etwas was ich bei iTunes rund um die Uhr bequem von zu Hause immer sofort haben kann — In dem Format in dem ich es haben will: für meinen iPod.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Martin</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/comment-page-3/#comment-182231</link> <dc:creator>Martin</dc:creator> <pubDate>Thu, 24 Aug 2006 16:22:12 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/#comment-182231</guid> <description>Ich hoffe, dass es so einen Quatsch nicht geben wird in näherer oder ferner Zukunft! Ich möchte CDs und LPs kaufen, sie anfassen, ansehen, in den Schrank stellen, in meinen Player legen, beim Hören das Booklet durchlesen und mich freuen, wenn ich sie zwischen meinen anderen Platten wieder einsortieren kann!
Auch wenn die dicken Fische der MI auf die Tour nicht mehr genug Geld verdienen, im Indipendent und &quot;Underground&quot; Bereich funktioniert das nach wie vor gut und die Vielfalt und Qualität des Angebots zwingen nicht in so ein Modell.Des weiteren gibt es schon unzählige Netlabels, die zwar unkommerziell arbeiten, aber den Künstlern trotzdem zu Bekanntheit, Auftritten und Veröffentlichungen auf &quot;richtigen&quot; Labels verhelfen können.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe, dass es so einen Quatsch nicht geben wird in näherer oder ferner Zukunft! Ich möchte CDs und LPs kaufen, sie anfassen, ansehen, in den Schrank stellen, in meinen Player legen, beim Hören das Booklet durchlesen und mich freuen, wenn ich sie zwischen meinen anderen Platten wieder einsortieren kann!<br
/> Auch wenn die dicken Fische der MI auf die Tour nicht mehr genug Geld verdienen, im Indipendent und &#8220;Underground&#8221; Bereich funktioniert das nach wie vor gut und die Vielfalt und Qualität des Angebots zwingen nicht in so ein Modell.</p><p>Des weiteren gibt es schon unzählige Netlabels, die zwar unkommerziell arbeiten, aber den Künstlern trotzdem zu Bekanntheit, Auftritten und Veröffentlichungen auf &#8220;richtigen&#8221; Labels verhelfen können.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: hannes</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/comment-page-3/#comment-181452</link> <dc:creator>hannes</dc:creator> <pubDate>Mon, 21 Aug 2006 16:57:49 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/#comment-181452</guid> <description>beim überfliegen eines der ersten comments hatte ich fast einen geistesblitz ;&gt;EBAYnur mit digitaler musik.jeder kann eigene musik verkaufen, das sog. label kassiert etwa 5% verkaufsgebühren und versucht so gut wie möglich sicher zu stellen, dass sich keine nazi(oder ähnlicher schand)-musik einnistet.
außerdem werden hitlisten und bewertungssysteme (undundund...) eingeführt.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>beim überfliegen eines der ersten comments hatte ich fast einen geistesblitz ;&gt;</p><p>EBAY</p><p>nur mit digitaler musik.</p><p>jeder kann eigene musik verkaufen, das sog. label kassiert etwa 5% verkaufsgebühren und versucht so gut wie möglich sicher zu stellen, dass sich keine nazi(oder ähnlicher schand)-musik einnistet.<br
/> außerdem werden hitlisten und bewertungssysteme (undundund&#8230;) eingeführt.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: rotor</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/comment-page-3/#comment-181298</link> <dc:creator>rotor</dc:creator> <pubDate>Sun, 20 Aug 2006 16:52:55 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/#comment-181298</guid> <description>scheinbar wurde last.fm hier noch gar nicht wirklich erwähnt, ich habe hier http://rotor.greyskull.de/?p=39 mal ein wenig über http://www.last.fm geschrieben, erspaart vielleicht eine weitere erklärung an dieser stelle hier, auch wenn das ein unterirdischer artikel bei mir ist.nun denn, ich denke das die stichworte pandora und last.fm sehr wichtig sind, wegen dem social networking und dem sender-character. ersteres gewährt szenen einen kummulativen beitrag zu rezensionen etc. zu leisten sowie als filter zu fungieren, zweiteres ist gerade wenn personalisiert ein großartiger distributionsweg. man stelle sich nur vor mein personalisierter sender, der aus meinen gekauften songs besteht, empfohlenen tracks, ähnlichen tracks etc. ließe sich nicht nur auf meinem rechner streamen sondern auch als podcast für den täglichen arbeitsweg, oder besser noch per umts ins autoradio holen.
ich will bestimmen wie und wann ich womit die tracks höre, klar! es wäre auch toll dem käufer wieder geld zurückzuführen wenn andere über ihn alben gekauft haben etc..eine flatrate wäre eine wundervolle sache, sie würde die musik nicht billig machen und entwerten - ich denke das gegenteil wäre der fall. da man sehr viel für lau bekommt wird man wählerischer und achtet mehr auf die dinge, man sucht und stöbert, versucht perlen zu finden und aussergewöhnliche dinge. pop wird konsum-wegwerf-ware.ich denke das es schon viel bringen würde wenn man einfach nicht die &quot;ich will so viel vom kuchen wie möglich&quot; mentalität mitträgt, die gerade die großen labels und medienkonzerne dazu bringt verkaufplattformen zu schaffen aber andere auszuschließen oder neue medien/formate entwickelt die nur ihre firma benutzt etc..sehr wichtig ist auch eine &quot;soziale&quot; funktion, die so etwas beinhaltet wie, daß ergiebigere bands unbekanntere acts unterstützen - also kapital genutzt wird um auch unbekannten bands gute produktionen etc. zu ermöglichen......oder gleich vernünftige mitgliedsbeiträge und alle künstler bekommen erstmal ein grundeinkommen ^^ später wird das dann ausgeweitet auf andere beruffsgruppen ;)</description> <content:encoded><![CDATA[<p>scheinbar wurde last.fm hier noch gar nicht wirklich erwähnt, ich habe hier <a
href="http://rotor.greyskull.de/?p=39" rel="nofollow">http://rotor.greyskull.de/?p=39</a> mal ein wenig über <a
href="http://www.last.fm" rel="nofollow">http://www.last.fm</a> geschrieben, erspaart vielleicht eine weitere erklärung an dieser stelle hier, auch wenn das ein unterirdischer artikel bei mir ist.</p><p>nun denn, ich denke das die stichworte pandora und last.fm sehr wichtig sind, wegen dem social networking und dem sender-character. ersteres gewährt szenen einen kummulativen beitrag zu rezensionen etc. zu leisten sowie als filter zu fungieren, zweiteres ist gerade wenn personalisiert ein großartiger distributionsweg. man stelle sich nur vor mein personalisierter sender, der aus meinen gekauften songs besteht, empfohlenen tracks, ähnlichen tracks etc. ließe sich nicht nur auf meinem rechner streamen sondern auch als podcast für den täglichen arbeitsweg, oder besser noch per umts ins autoradio holen.<br
/> ich will bestimmen wie und wann ich womit die tracks höre, klar! es wäre auch toll dem käufer wieder geld zurückzuführen wenn andere über ihn alben gekauft haben etc..</p><p>eine flatrate wäre eine wundervolle sache, sie würde die musik nicht billig machen und entwerten &#8211; ich denke das gegenteil wäre der fall. da man sehr viel für lau bekommt wird man wählerischer und achtet mehr auf die dinge, man sucht und stöbert, versucht perlen zu finden und aussergewöhnliche dinge. pop wird konsum-wegwerf-ware.</p><p>ich denke das es schon viel bringen würde wenn man einfach nicht die &#8220;ich will so viel vom kuchen wie möglich&#8221; mentalität mitträgt, die gerade die großen labels und medienkonzerne dazu bringt verkaufplattformen zu schaffen aber andere auszuschließen oder neue medien/formate entwickelt die nur ihre firma benutzt etc..</p><p>sehr wichtig ist auch eine &#8220;soziale&#8221; funktion, die so etwas beinhaltet wie, daß ergiebigere bands unbekanntere acts unterstützen &#8211; also kapital genutzt wird um auch unbekannten bands gute produktionen etc. zu ermöglichen&#8230;</p><p>&#8230;oder gleich vernünftige mitgliedsbeiträge und alle künstler bekommen erstmal ein grundeinkommen ^^ später wird das dann ausgeweitet auf andere beruffsgruppen ;)</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: westernworld</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/comment-page-3/#comment-180547</link> <dc:creator>westernworld</dc:creator> <pubDate>Wed, 16 Aug 2006 12:28:48 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/#comment-180547</guid> <description>eigentlich keine antwort auf die frage nach dem label, aber was wenn musik einfach nicht mehr den stellenwert hat und auch nicht zurückerlangt den sie ihn in den fetten jahren der popkultur nach dem zweiten weltkrieg bis ca. zum mauerfall hatte.früher bestand jugendkultur ,und pop war lange nichts anderes, aus drei hauptelementen- musik, klamotten und den orten an denen man unter gleichgesinnten diese musik hörte während man das entsprechende outfit trug.heute ist popkultur vielfältiger und die jugend ein stetig schrumpfender teil der bevölkerung.
es gibt handys, internet, 40 tv-sender, dvd-videos, computer, computerspiele, drogen, autos, reisen- alles dinge die es früher nicht gab oder die schlicht für die meisten jugendliche nicht zur disskusion standen. und alle konkurrieren sie um die selben geldbeutel.auch sollte man nicht außer acht lassen das ein großer teil der jungen auf harz4- niveau aufwächst und sich schlicht keine CDs leisten kann.erwachsene bis ins reifere alter werden von vielen angeboten überfordert, sind noch nicht im englischsprachigen internetzeitalter angekommen und finden musik ganz nett, aber keine frage von leben und tod wie in ihrer jugend.apropos, als echte abgrenzung zu den älteren und damit als identitätsstiftendes element taugt sie auch nur noch ganz bedingt.&quot;negermusik&quot;, &quot;urwaldgeräusche&quot; anybody, hat doch schon von uns mittdreißigern keiner mehr an den kopfgeworfen bekommen.vielleicht nicht im selben ausmaß, aber doch in vergleichbarer art droht der popmusik ein bedeutungsverlust wie ihn die bürgerlichen kunstbetriebe von oper, ballet, operette, klassischem konzert und theater
im laufe des 20 jahrhunderts erlebten.ich weiß ein ketzerischer gedanke und nicht hilfreich bei der frage wie popmusik als brotberuf zu gestalten ist.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>eigentlich keine antwort auf die frage nach dem label, aber was wenn musik einfach nicht mehr den stellenwert hat und auch nicht zurückerlangt den sie ihn in den fetten jahren der popkultur nach dem zweiten weltkrieg bis ca. zum mauerfall hatte.</p><p>früher bestand jugendkultur ,und pop war lange nichts anderes, aus drei hauptelementen- musik, klamotten und den orten an denen man unter gleichgesinnten diese musik hörte während man das entsprechende outfit trug.</p><p>heute ist popkultur vielfältiger und die jugend ein stetig schrumpfender teil der bevölkerung.<br
/> es gibt handys, internet, 40 tv-sender, dvd-videos, computer, computerspiele, drogen, autos, reisen- alles dinge die es früher nicht gab oder die schlicht für die meisten jugendliche nicht zur disskusion standen. und alle konkurrieren sie um die selben geldbeutel.</p><p>auch sollte man nicht außer acht lassen das ein großer teil der jungen auf harz4- niveau aufwächst und sich schlicht keine CDs leisten kann.</p><p>erwachsene bis ins reifere alter werden von vielen angeboten überfordert, sind noch nicht im englischsprachigen internetzeitalter angekommen und finden musik ganz nett, aber keine frage von leben und tod wie in ihrer jugend.</p><p>apropos, als echte abgrenzung zu den älteren und damit als identitätsstiftendes element taugt sie auch nur noch ganz bedingt.</p><p>&#8220;negermusik&#8221;, &#8220;urwaldgeräusche&#8221; anybody, hat doch schon von uns mittdreißigern keiner mehr an den kopfgeworfen bekommen.</p><p>vielleicht nicht im selben ausmaß, aber doch in vergleichbarer art droht der popmusik ein bedeutungsverlust wie ihn die bürgerlichen kunstbetriebe von oper, ballet, operette, klassischem konzert und theater<br
/> im laufe des 20 jahrhunderts erlebten.</p><p>ich weiß ein ketzerischer gedanke und nicht hilfreich bei der frage wie popmusik als brotberuf zu gestalten ist.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Psychoglobal</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/comment-page-3/#comment-180512</link> <dc:creator>Psychoglobal</dc:creator> <pubDate>Wed, 16 Aug 2006 08:10:14 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/#comment-180512</guid> <description>Label 2.0: http://psychoglobal.blogspot.com/</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Label 2.0: <a
href="http://psychoglobal.blogspot.com/" rel="nofollow">http://psychoglobal.blogspot.com/</a></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: DieterK</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/comment-page-3/#comment-180380</link> <dc:creator>DieterK</dc:creator> <pubDate>Tue, 15 Aug 2006 18:55:46 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/#comment-180380</guid> <description>@Gene OctoberDa sind wir ja schon fast einer Meinung. Die Frage ist halt nur, was genau dieses neuartige Label/Team - es wird auf eine Form von Investor / Management hinauslaufen - genau macht (10-20 Mann/Frau können sicher nicht die von Dir oben beschriebenen vielfältigen Aufgaben übernehmen), und wie das Vertragsverhältnis zwischen Künstler und der neuen Form von Label ist.Mein Punkt ist, dass die meisten Aufgaben, die ein Label heute macht, in Zukunft ausgegliedert sind. (Das haben die Majors ja zum Teil schon umgesetzt und ihre Presswerke / Vertriebssysteme verkauft) Auch die PR, besonders die in Verbindung mit Payola, wird von &quot;unabhängigen&quot; Promotern gemacht. Da bleibt von den traditionellen Label-Funktionen (fast) nur noch die Finanzierung übrig. Deren Bedeutung geht aber durch Home-Studios, alternative Werbemöglichkeiten (Internet) und die trägerlose Distribution etc. auch zurück.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Gene October</p><p>Da sind wir ja schon fast einer Meinung. Die Frage ist halt nur, was genau dieses neuartige Label/Team &#8211; es wird auf eine Form von Investor / Management hinauslaufen &#8211; genau macht (10-20 Mann/Frau können sicher nicht die von Dir oben beschriebenen vielfältigen Aufgaben übernehmen), und wie das Vertragsverhältnis zwischen Künstler und der neuen Form von Label ist.</p><p>Mein Punkt ist, dass die meisten Aufgaben, die ein Label heute macht, in Zukunft ausgegliedert sind. (Das haben die Majors ja zum Teil schon umgesetzt und ihre Presswerke / Vertriebssysteme verkauft) Auch die PR, besonders die in Verbindung mit Payola, wird von &#8220;unabhängigen&#8221; Promotern gemacht. Da bleibt von den traditionellen Label-Funktionen (fast) nur noch die Finanzierung übrig. Deren Bedeutung geht aber durch Home-Studios, alternative Werbemöglichkeiten (Internet) und die trägerlose Distribution etc. auch zurück.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: AP</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/comment-page-3/#comment-180335</link> <dc:creator>AP</dc:creator> <pubDate>Tue, 15 Aug 2006 16:48:18 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/#comment-180335</guid> <description>&lt;a href=&quot;http://www.wired.com/wired/archive/12.10/tail.html?pg=1&amp;topic=tail&amp;topic_set=&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;The Long Tail&lt;/a&gt; von Chris Anderson bietet zwar keine Lösungsansätze für &quot;das&quot; Label der Zukunft mit allem Drum und Dran, beschreibt aber sehr interessante Möglichkeiten und Entwicklungen sowohl für Konsumenten als auch für Produzenten durch das Internet, und zwar gerade in den Bereichen Film, Musik, Bücher. Ich versuche lieber nicht, das hier in verkürzter Form wiederzugeben, denn auch der Artikel kratzt nur an der Oberfläche, aber ich denke, für einige der hier bereits beschriebenen Ideen liefert er neues Futter.</description> <content:encoded><![CDATA[<p><a
href="http://www.wired.com/wired/archive/12.10/tail.html?pg=1&amp;topic=tail&amp;topic_set=" rel="nofollow">The Long Tail</a> von Chris Anderson bietet zwar keine Lösungsansätze für &#8220;das&#8221; Label der Zukunft mit allem Drum und Dran, beschreibt aber sehr interessante Möglichkeiten und Entwicklungen sowohl für Konsumenten als auch für Produzenten durch das Internet, und zwar gerade in den Bereichen Film, Musik, Bücher. Ich versuche lieber nicht, das hier in verkürzter Form wiederzugeben, denn auch der Artikel kratzt nur an der Oberfläche, aber ich denke, für einige der hier bereits beschriebenen Ideen liefert er neues Futter.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Gene October</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/comment-page-3/#comment-180270</link> <dc:creator>Gene October</dc:creator> <pubDate>Tue, 15 Aug 2006 14:43:22 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/#comment-180270</guid> <description>@DieterKBei deiner Kritik an meinen Ausführungen übersiehst du, das ich davon spreche das sich &quot;Labels&quot; neu erfinden müssen - ob sie in Zukunft überhaupt noch Labels heissen sei dahin gestellt. Deine Kritik an den bestehenden Strukturen kann ich nur teilen (ich habe lange genug mein Geld am Rande dieser Strukturen verdient). Wenn aber die Mitarbeiter eines zukünftigen &quot;Labels&quot; erfolgreich sein wollen, müssen sie den Künstler und den kreativen Prozess in den Mittelpunkt stellen, da bleibt kkein Platz mehr für Egogepupse. Das zukünftige Label wird ja auch kein Megakonzern mehr sein, sondern ein 10 - 20 Mann/Frau Team das sich um max. 10 - 20 Künstler kümmern wird. Irgendeine Firma hat vor Jahren mal mit folgenden Spruch bei Künstlern für sich geworben: &quot;Big enough to handle, small enough to care&quot;. Diese Einstellung wird zum erfolg führen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@DieterK</p><p>Bei deiner Kritik an meinen Ausführungen übersiehst du, das ich davon spreche das sich &#8220;Labels&#8221; neu erfinden müssen &#8211; ob sie in Zukunft überhaupt noch Labels heissen sei dahin gestellt. Deine Kritik an den bestehenden Strukturen kann ich nur teilen (ich habe lange genug mein Geld am Rande dieser Strukturen verdient). Wenn aber die Mitarbeiter eines zukünftigen &#8220;Labels&#8221; erfolgreich sein wollen, müssen sie den Künstler und den kreativen Prozess in den Mittelpunkt stellen, da bleibt kkein Platz mehr für Egogepupse. Das zukünftige Label wird ja auch kein Megakonzern mehr sein, sondern ein 10 &#8211; 20 Mann/Frau Team das sich um max. 10 &#8211; 20 Künstler kümmern wird. Irgendeine Firma hat vor Jahren mal mit folgenden Spruch bei Künstlern für sich geworben: &#8220;Big enough to handle, small enough to care&#8221;. Diese Einstellung wird zum erfolg führen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: DieterK</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/comment-page-3/#comment-180258</link> <dc:creator>DieterK</dc:creator> <pubDate>Tue, 15 Aug 2006 14:08:09 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/#comment-180258</guid> <description>@Gene OctoberMal etwas polemisch geantwortet:
Die &quot;Wertschöpfungkette&quot; (der Labels) erweitern, läuft darauf hinaus, Heizer auf der Elektrolok zu beschäftigen.Wenn die Einnahmen aus Tonträgern / Downloads an Bedeutung verlieren, dann heißt dies doch, dass die Labels ihre zentrale Stellung im Musikgeschäft verlieren.Dies ist genau wie beim Wechsel von Notenblättern zu Walzen und Schellackplatten. Damals lösten die Tonträgerhersteller (Labels) die Verlage als wichtigste Instanz im Musikgeschäft ab. Das heißt jedoch nicht, dass die Labels ganz verschwinden (die Musikverlage der Majorlabels sind Gelddruckmaschinen, heute mehr denn je), sondern dass sie eine andere Funktion erhalten.Labels müssen sich völlig neu erfinden (womit wir wieder bei der Ausgangsfrage wären) und nicht einfach weiter wursteln wie bisher und nach zusätzlichen Einnahmen schreien — für die sie, z. B. bei der Beteiligung an den Konzerteinnahmen, noch nicht einmal eine Gegenleistung erbringen. Um bei Robbie Williams zu bleiben: Seine Popularität verdankt er Take That, da könnte auch noch die BMG Ansprüche anmelden. Oder die Randfichten (heißen die so?), die wären längst eine erfolgreiche Liveband, bevor sie einen Vertrag bei EMI hatten.Wie Du weiter oben geschrieben hast, wäre eine Möglichkeit, dass die Labels jede Menge zusätzliche Funktionen (Konzertagentur, Management etc.) übernehmen. Dabei gehst Du offenbar davon aus, dass alle diese Unterabteilungen die gleichen Interessen hätten, die noch dazu mit den Interessen der Künstler identisch sind. Dies ist aber nicht der Fall. Es war doch bisher schon so, dass (bei den Majors) A&amp;R- und Marketing-Abteilungenen mehr gegen- als miteinander gearbeitet haben.Deshalb denke ich, dass es für die Künstler, aber auch für den Musikmarkt insgesamt, sehr viel besser wäre, wenn nicht wenige Mega-Labels alle Facetten des Business beherrschen würden, sondern eine Vielzahl von spezialisierten Dienstleister konkurrieren, so dass die Künstler die Wahl haben, mit wem sie zusammenarbeiten.Aktueller Lesetipp:
Isobel Campbells (Belle And Sebastian, Queens Of The Stone Age) Reaktion auf die Nominierung zum Mercury Prize (britischer Grammy):
&quot;žI think a lot of the time musicians are the last people to benefit from their hard work. It&#039;s quite bad really.&quot;
&quot;žI really, really need to get [a manager]. I&#039;m quite scared: you think you are getting into something good and you get ripped off.&quot;
Campbell, who concedes she probably will go to the awards if only to avoid being &quot;killed&quot; by her record company, said part of her concern about success was that she might be packaged in a way that detracted from her music.@westernworld
Ja, so ähnlich könnte/sollte eine Kulturflatrate funktionieren. Rechtlich ist es kein Problem (sagt jedenfalls eine französische Studie zu dem Thema).</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Gene October</p><p>Mal etwas polemisch geantwortet:<br
/> Die &#8220;Wertschöpfungkette&#8221; (der Labels) erweitern, läuft darauf hinaus, Heizer auf der Elektrolok zu beschäftigen.</p><p>Wenn die Einnahmen aus Tonträgern / Downloads an Bedeutung verlieren, dann heißt dies doch, dass die Labels ihre zentrale Stellung im Musikgeschäft verlieren.</p><p>Dies ist genau wie beim Wechsel von Notenblättern zu Walzen und Schellackplatten. Damals lösten die Tonträgerhersteller (Labels) die Verlage als wichtigste Instanz im Musikgeschäft ab. Das heißt jedoch nicht, dass die Labels ganz verschwinden (die Musikverlage der Majorlabels sind Gelddruckmaschinen, heute mehr denn je), sondern dass sie eine andere Funktion erhalten.</p><p>Labels müssen sich völlig neu erfinden (womit wir wieder bei der Ausgangsfrage wären) und nicht einfach weiter wursteln wie bisher und nach zusätzlichen Einnahmen schreien — für die sie, z. B. bei der Beteiligung an den Konzerteinnahmen, noch nicht einmal eine Gegenleistung erbringen. Um bei Robbie Williams zu bleiben: Seine Popularität verdankt er Take That, da könnte auch noch die BMG Ansprüche anmelden. Oder die Randfichten (heißen die so?), die wären längst eine erfolgreiche Liveband, bevor sie einen Vertrag bei EMI hatten.</p><p>Wie Du weiter oben geschrieben hast, wäre eine Möglichkeit, dass die Labels jede Menge zusätzliche Funktionen (Konzertagentur, Management etc.) übernehmen. Dabei gehst Du offenbar davon aus, dass alle diese Unterabteilungen die gleichen Interessen hätten, die noch dazu mit den Interessen der Künstler identisch sind. Dies ist aber nicht der Fall. Es war doch bisher schon so, dass (bei den Majors) A&amp;R- und Marketing-Abteilungenen mehr gegen- als miteinander gearbeitet haben.</p><p>Deshalb denke ich, dass es für die Künstler, aber auch für den Musikmarkt insgesamt, sehr viel besser wäre, wenn nicht wenige Mega-Labels alle Facetten des Business beherrschen würden, sondern eine Vielzahl von spezialisierten Dienstleister konkurrieren, so dass die Künstler die Wahl haben, mit wem sie zusammenarbeiten.</p><p>Aktueller Lesetipp:<br
/> Isobel Campbells (Belle And Sebastian, Queens Of The Stone Age) Reaktion auf die Nominierung zum Mercury Prize (britischer Grammy):<br
/> &#8220;žI think a lot of the time musicians are the last people to benefit from their hard work. It&#8217;s quite bad really.&#8221;<br
/> &#8220;žI really, really need to get [a manager]. I&#8217;m quite scared: you think you are getting into something good and you get ripped off.&#8221;<br
/> Campbell, who concedes she probably will go to the awards if only to avoid being &#8220;killed&#8221; by her record company, said part of her concern about success was that she might be packaged in a way that detracted from her music.</p><p>@westernworld<br
/> Ja, so ähnlich könnte/sollte eine Kulturflatrate funktionieren. Rechtlich ist es kein Problem (sagt jedenfalls eine französische Studie zu dem Thema).</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: westernworld</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/comment-page-3/#comment-180160</link> <dc:creator>westernworld</dc:creator> <pubDate>Tue, 15 Aug 2006 09:41:28 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/#comment-180160</guid> <description>nur mal so als gedanken experiment und so wahrscheinlich wie freigabe von drogen zum zwecke der bekämpfung von aids und organisierter kriminalität; warum nichts vernünftiges aus der gema machen.die gema wird zu einem riesigen datenbankbetreiber umfunktioniert, jeder der für seine kreativen ergüße geld haben will kann sie kostenfrei hochladen und vergütet wird nach zahl der downloads. wer seine produkte darüber hinaus in greifbarer form vermarkten will darf das natürlich weiterhin, kein problem.
der clou ist der daß die datenbank und die honorare aus einer abgabe ähnlich der gez nur direkt von finanzämtern, gez , krankenkassen oder wer sonst noch breiten zugriff hat eingezogen wird. es gäbe dann keinen anreiz mehr für unlizensierte downloads.
das problem läge in der quasi deckelung der einnahmen der industrie und dies wüsten vorallem die amerikaner im zweifelsfall mit bodentruppen, im regelfall mit hilfe der zur durchsetzung ihrer interessen geschaffenen institutionen wie wto, weltbank oder uno- unterorganisationen zu verhindern.wahrscheinlich würde bei einem solchen ansatz mehr herrauskommen an einnahmen als jetzt, aber unregulierte märkte sind gottgewollt (http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalismus#Max_Weber) und es muß ja einen sieger geben, den wirtschaft ist ja krieg.ja ich weiß aktienmärkte, rechtestruktur und nicht zuletzt wer legt die höhe der abgabe fest und ist es nicht unfair denen gegenüber die keine digitalisierbaren medien nutzen.zum letzten punkt kann ich nur sagen ja, doch das hindert auch niemanden die allgemeinheit für opern, öffentlichen nahverkehr und fussballstadien zur kasse zu bitten.ich für meinen teil halte es für viel wahrscheinlicher das die unterhalungsindustrie sehr viel kleinteiliger werden wird. mehr selbstverlage mehr künstler, kooperativen, mehr kleine klitschen.
vielleicht eine stärkere betonung von live veranstaltungen in der popkultur da diese sich schlecht digitalisieren lassen- wäre auch durch die landflucht im rahmen des demographischenwandels besser möglich als bisher.die majors in film und musik werden nicht von heute auf morgen verschwinden, aber sie werden kleiner werden und weniger bestimmend sein als heutzutage.die andere option wäre ein sehr weitgehender überwachungsstaat der ist nötig um filesharing effektiv einzudämmen. das ergebnis wäre eine großflächige kriminalisierung der bevölkerung mit den bekannten folgen für das ansehen und die autorität des rechtsstaats und eine echte blüte starker einfach zu nutzender crypto- und steganografiewerkzeuge. PGP für meine oma sozusagen.der beitrag erhebt keierlei anspruch auf letztgültige ausgegorenheit.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>nur mal so als gedanken experiment und so wahrscheinlich wie freigabe von drogen zum zwecke der bekämpfung von aids und organisierter kriminalität; warum nichts vernünftiges aus der gema machen.</p><p>die gema wird zu einem riesigen datenbankbetreiber umfunktioniert, jeder der für seine kreativen ergüße geld haben will kann sie kostenfrei hochladen und vergütet wird nach zahl der downloads. wer seine produkte darüber hinaus in greifbarer form vermarkten will darf das natürlich weiterhin, kein problem.<br
/> der clou ist der daß die datenbank und die honorare aus einer abgabe ähnlich der gez nur direkt von finanzämtern, gez , krankenkassen oder wer sonst noch breiten zugriff hat eingezogen wird. es gäbe dann keinen anreiz mehr für unlizensierte downloads.<br
/> das problem läge in der quasi deckelung der einnahmen der industrie und dies wüsten vorallem die amerikaner im zweifelsfall mit bodentruppen, im regelfall mit hilfe der zur durchsetzung ihrer interessen geschaffenen institutionen wie wto, weltbank oder uno- unterorganisationen zu verhindern.</p><p>wahrscheinlich würde bei einem solchen ansatz mehr herrauskommen an einnahmen als jetzt, aber unregulierte märkte sind gottgewollt (<a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalismus#Max_Weber" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalismus#Max_Weber</a>) und es muß ja einen sieger geben, den wirtschaft ist ja krieg.</p><p>ja ich weiß aktienmärkte, rechtestruktur und nicht zuletzt wer legt die höhe der abgabe fest und ist es nicht unfair denen gegenüber die keine digitalisierbaren medien nutzen.</p><p>zum letzten punkt kann ich nur sagen ja, doch das hindert auch niemanden die allgemeinheit für opern, öffentlichen nahverkehr und fussballstadien zur kasse zu bitten.</p><p>ich für meinen teil halte es für viel wahrscheinlicher das die unterhalungsindustrie sehr viel kleinteiliger werden wird. mehr selbstverlage mehr künstler, kooperativen, mehr kleine klitschen.<br
/> vielleicht eine stärkere betonung von live veranstaltungen in der popkultur da diese sich schlecht digitalisieren lassen- wäre auch durch die landflucht im rahmen des demographischenwandels besser möglich als bisher.</p><p>die majors in film und musik werden nicht von heute auf morgen verschwinden, aber sie werden kleiner werden und weniger bestimmend sein als heutzutage.</p><p>die andere option wäre ein sehr weitgehender überwachungsstaat der ist nötig um filesharing effektiv einzudämmen. das ergebnis wäre eine großflächige kriminalisierung der bevölkerung mit den bekannten folgen für das ansehen und die autorität des rechtsstaats und eine echte blüte starker einfach zu nutzender crypto- und steganografiewerkzeuge. PGP für meine oma sozusagen.</p><p>der beitrag erhebt keierlei anspruch auf letztgültige ausgegorenheit.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Gene October</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/comment-page-3/#comment-180153</link> <dc:creator>Gene October</dc:creator> <pubDate>Tue, 15 Aug 2006 09:07:39 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/#comment-180153</guid> <description>@DieterKDu lässt die positiven Beispiele bei deiner Aufzählung raus, und die gehst davon aus das ein Label in der Zukunft mit einem Label der Verangenheit vergleichbar ist. Wenn wir davon ausgehen, und ich gehe davon aus, das in Zukunft die Einnahmen aus dem Verkauf von Musik bzw. Tonträgern nur noch einen Bruchteil der heutigen Umsätze ausmachen, kann ein Label der Zukunft sein Geld nur noch verdienen wenn es anderen Einnahmequellen beteiligt wird. Die Arbeitsteilung von heute wird in der Zukunft keinen Sinn mehr machen. Warum sollte ein Label in Zukunft weiter soetwas wie Toursupport bezahlen? Wenn die Verkäufe der Tonträger kaum noch reichen die Produktionskosten für eben jenen zu begleichen? Die Wertschöpfungskette der Musikvermarkter muss auf ein vernünftiges Mass erweitert werden, das heisst für den Künstler sicher nicht das alles aus einer Hand kommen wird, aber es müssen deutlcih weniger Hände werden.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@DieterK</p><p>Du lässt die positiven Beispiele bei deiner Aufzählung raus, und die gehst davon aus das ein Label in der Zukunft mit einem Label der Verangenheit vergleichbar ist. Wenn wir davon ausgehen, und ich gehe davon aus, das in Zukunft die Einnahmen aus dem Verkauf von Musik bzw. Tonträgern nur noch einen Bruchteil der heutigen Umsätze ausmachen, kann ein Label der Zukunft sein Geld nur noch verdienen wenn es anderen Einnahmequellen beteiligt wird. Die Arbeitsteilung von heute wird in der Zukunft keinen Sinn mehr machen. Warum sollte ein Label in Zukunft weiter soetwas wie Toursupport bezahlen? Wenn die Verkäufe der Tonträger kaum noch reichen die Produktionskosten für eben jenen zu begleichen? Die Wertschöpfungskette der Musikvermarkter muss auf ein vernünftiges Mass erweitert werden, das heisst für den Künstler sicher nicht das alles aus einer Hand kommen wird, aber es müssen deutlcih weniger Hände werden.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: DieterK</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/comment-page-3/#comment-180011</link> <dc:creator>DieterK</dc:creator> <pubDate>Mon, 14 Aug 2006 23:13:10 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/#comment-180011</guid> <description>Verkauf oder Abo?
Bisher war es ja so, dass die so genannten Intensivkäufer die wichtigsten Kunden der Musikindustrie waren. Diese Minderheit war für den größten Umsatzanteil verantwortlich. Und diese Leute, ich gehör(t)e auch dazu, wollen Tonträger (MP3s?) besitzen., das heißt sie werden keine Abos nutzen.
Die Mehrheit der Kunden kauft / kaufte ein, zwei CDs im Jahr. Wieso soll diese Gruppe in Zukunft auf die Idee kommen, jeden Monat Gebühren für Musik zu zahlen? Musik bedeutet diesem Kundenkreis nicht besonders viel, sie haben keinen iPod haben und laden (vielleicht) ab und zu mal einen Song aufs Handy.&quot;žPotato&quot; (lizenzierte P2P-Systeme):
Das klingt, oberflächlich betrachtet, ganz gut: Weitergabe durch die Käufer, die dafür Provisionen bekommen.
Genauer betrachtet geht es bei diesem Modell darum, dass die Contentanbieter die Distributionskosten auf die Kunden abwälzen, die dafür Gutschriften bekommen, die aber nur zum Kauf innerhalb des Systems verwendet werden können. Das ist genau so wie am Anfang der Industrialisierung. Damals sind die Arbeiter ihren Lohn gleich wieder in den Lebensmittelläden / Mietwohnungen ihrer Arbeitgeber gleich wieder los geworden.
Allein der &quot;žCommunity-Effekt&quot; (was immer man darunter verstehen mag und falls dieser in einem kommerziellen System überhaupt entsteht) könnte für diese Distributionsform sprechen.Label &amp; Management
Label und Management haben vollkommen unterschiedliche Aufgaben. Die Geschichte der Musikindustrie zeigt, dass immer dann, wenn Management und Label identisch waren (ich rede jetzt nicht von Bands wie den Rolling Stones oder den Toten Hosen, die sich selbst managen / vermarkten) die Musiker noch mehr übervorteilt wurden, als ohnehin branchenüblich: Zwei Beispiele:
- Als Manager hat David Geffen in den 60er / 70 er Jahren für seine Künstler gekämpft, als Labelboss hat er Neil Young verklagt.
- Die endlose Geschichte von King Crimson / Robert Fripp und EG.Eine positive Ausnahme war Tony Stratton-Smith, der das Management von Genesis freiwillig (und gratis) abgab, als er sein Label Charisma gründete.Die Kombination von Label und Management ist übrigens kein neues Modell, sondern uralt: Zum Beispiel waren viele britische &quot;žunabhängige&quot; Label in den 1960er Jahren (Page One, Immediate, Charisma, EG) Ableger von Managementfirmen. MCA Records (heute Universal Music Group) ging aus einer Managementagentur hervor.Auch ökonomisch ist das Modell fragwürdig. Sanctuary Records, vor zwei Jahren noch als Zukunftsmodell gehandelt, hat gerade erst bewiesen, dass eine 360-Grad-Abdeckung (Label, Verlag, Management, Merchandising) überhaupt nichts bringt. Anfang Juli musste MW Entertainment (Managementagentur von Beyonce, Destiny&quot;™s Child) für 2,7 Millionen Pfund wieder an den Gründer (Mathew Knowles) verkauft werden. Vor drei Jahren hatte Sanctuary 6,6 Millionen Pfund gezahlt, um ein Label um das Management herum aufzubauen.Zusätzliche Einnahmeformen:
Der Versuch, der Labels, an zusätzlichen Einnahmeformen zu verdienen, ist aus ihrer Sicht verständlich. Aber bringt das wirklich was? EMI ist zwar an den Konzerteinnahmen von Robbie Williams beteiligt, dafür war der Vorschuss aber auch höher. Wieviele und welche Tourneen machen den Gewinn? Bis vor kurzen hieß es doch immer, mit Tourneen ist kein Geld zu verdienen (deshalb wurden ja die Sponsoren so begeistert begrüßt), sie dienen nur der Werbung für  CDs. Die großen Einnahmen machen doch hauptsächlich Acts aus den 60er Jahren (Rolling Stones, Paul McCartney, Pink Floyd) und andere Dinosaurier, die längst Verträge haben, bzw. deren Konditionen bestimmen können. Mit dieser Strategie können die Label bestenfalls langfristig etwas bewirken.Selbstvermarktung:
Das kann, wie Johnny zu Recht schreibt, nur für eine Minderheit eine Lösung sein. Allerdings bleiben in Zukunft alle Recht beim Künstler, der diese befristet zur Vermarktung an (Major)Labels oder ähnliche Organisationen vergibt.Vermarktung:
Über ein Netzwerk von  Firmen (Label, Verlag, Management, Online-Plattform, Webradio, Konzertveranstalter usw.), die jeweils auf ein Tätigkeitsfeld spezialisiert sind.Geld verdienen:
Der Musiktausch in P2P-Systemen wird nach dem Vorbild der GEMA (oh Schreck) und anderer kollektiver Verwertungsorganisationen über Pauschalgebühren abgerechnet. Ohne DRM und ohne Überwachung der Kunden.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Verkauf oder Abo?<br
/> Bisher war es ja so, dass die so genannten Intensivkäufer die wichtigsten Kunden der Musikindustrie waren. Diese Minderheit war für den größten Umsatzanteil verantwortlich. Und diese Leute, ich gehör(t)e auch dazu, wollen Tonträger (MP3s?) besitzen., das heißt sie werden keine Abos nutzen.<br
/> Die Mehrheit der Kunden kauft / kaufte ein, zwei CDs im Jahr. Wieso soll diese Gruppe in Zukunft auf die Idee kommen, jeden Monat Gebühren für Musik zu zahlen? Musik bedeutet diesem Kundenkreis nicht besonders viel, sie haben keinen iPod haben und laden (vielleicht) ab und zu mal einen Song aufs Handy.</p><p>&#8220;žPotato&#8221; (lizenzierte P2P-Systeme):<br
/> Das klingt, oberflächlich betrachtet, ganz gut: Weitergabe durch die Käufer, die dafür Provisionen bekommen.<br
/> Genauer betrachtet geht es bei diesem Modell darum, dass die Contentanbieter die Distributionskosten auf die Kunden abwälzen, die dafür Gutschriften bekommen, die aber nur zum Kauf innerhalb des Systems verwendet werden können. Das ist genau so wie am Anfang der Industrialisierung. Damals sind die Arbeiter ihren Lohn gleich wieder in den Lebensmittelläden / Mietwohnungen ihrer Arbeitgeber gleich wieder los geworden.<br
/> Allein der &#8220;žCommunity-Effekt&#8221; (was immer man darunter verstehen mag und falls dieser in einem kommerziellen System überhaupt entsteht) könnte für diese Distributionsform sprechen.</p><p>Label &amp; Management<br
/> Label und Management haben vollkommen unterschiedliche Aufgaben. Die Geschichte der Musikindustrie zeigt, dass immer dann, wenn Management und Label identisch waren (ich rede jetzt nicht von Bands wie den Rolling Stones oder den Toten Hosen, die sich selbst managen / vermarkten) die Musiker noch mehr übervorteilt wurden, als ohnehin branchenüblich: Zwei Beispiele:<br
/> - Als Manager hat David Geffen in den 60er / 70 er Jahren für seine Künstler gekämpft, als Labelboss hat er Neil Young verklagt.<br
/> - Die endlose Geschichte von King Crimson / Robert Fripp und EG.</p><p>Eine positive Ausnahme war Tony Stratton-Smith, der das Management von Genesis freiwillig (und gratis) abgab, als er sein Label Charisma gründete.</p><p>Die Kombination von Label und Management ist übrigens kein neues Modell, sondern uralt: Zum Beispiel waren viele britische &#8220;žunabhängige&#8221; Label in den 1960er Jahren (Page One, Immediate, Charisma, EG) Ableger von Managementfirmen. MCA Records (heute Universal Music Group) ging aus einer Managementagentur hervor.</p><p>Auch ökonomisch ist das Modell fragwürdig. Sanctuary Records, vor zwei Jahren noch als Zukunftsmodell gehandelt, hat gerade erst bewiesen, dass eine 360-Grad-Abdeckung (Label, Verlag, Management, Merchandising) überhaupt nichts bringt. Anfang Juli musste MW Entertainment (Managementagentur von Beyonce, Destiny&#8221;™s Child) für 2,7 Millionen Pfund wieder an den Gründer (Mathew Knowles) verkauft werden. Vor drei Jahren hatte Sanctuary 6,6 Millionen Pfund gezahlt, um ein Label um das Management herum aufzubauen.</p><p>Zusätzliche Einnahmeformen:<br
/> Der Versuch, der Labels, an zusätzlichen Einnahmeformen zu verdienen, ist aus ihrer Sicht verständlich. Aber bringt das wirklich was? EMI ist zwar an den Konzerteinnahmen von Robbie Williams beteiligt, dafür war der Vorschuss aber auch höher. Wieviele und welche Tourneen machen den Gewinn? Bis vor kurzen hieß es doch immer, mit Tourneen ist kein Geld zu verdienen (deshalb wurden ja die Sponsoren so begeistert begrüßt), sie dienen nur der Werbung für  CDs. Die großen Einnahmen machen doch hauptsächlich Acts aus den 60er Jahren (Rolling Stones, Paul McCartney, Pink Floyd) und andere Dinosaurier, die längst Verträge haben, bzw. deren Konditionen bestimmen können. Mit dieser Strategie können die Label bestenfalls langfristig etwas bewirken.</p><p>Selbstvermarktung:<br
/> Das kann, wie Johnny zu Recht schreibt, nur für eine Minderheit eine Lösung sein. Allerdings bleiben in Zukunft alle Recht beim Künstler, der diese befristet zur Vermarktung an (Major)Labels oder ähnliche Organisationen vergibt.</p><p>Vermarktung:<br
/> Über ein Netzwerk von  Firmen (Label, Verlag, Management, Online-Plattform, Webradio, Konzertveranstalter usw.), die jeweils auf ein Tätigkeitsfeld spezialisiert sind.</p><p>Geld verdienen:<br
/> Der Musiktausch in P2P-Systemen wird nach dem Vorbild der GEMA (oh Schreck) und anderer kollektiver Verwertungsorganisationen über Pauschalgebühren abgerechnet. Ohne DRM und ohne Überwachung der Kunden.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: kalle</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/comment-page-3/#comment-179996</link> <dc:creator>kalle</dc:creator> <pubDate>Mon, 14 Aug 2006 22:26:03 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/#comment-179996</guid> <description>na, das ist doch passend zu diesen konzertveranstalter  label synergie ideen.auch wenn die wohl nicht ganz so musik2.0 kompatibel sein werden.Konzertveranstalter FKP Scorpio gründet Label
HAMBURG, 12.08.06 (fkp). Der große deutsche Konzertveranstalter FKP Scorpio schafft sich ein zweites Standbein und gründet mit 7Hz Recordings ein eigenes Label...http://www.pop100.com/news_detail.php3?id=3457</description> <content:encoded><![CDATA[<p>na, das ist doch passend zu diesen konzertveranstalter  label synergie ideen.auch wenn die wohl nicht ganz so musik2.0 kompatibel sein werden.</p><p>Konzertveranstalter FKP Scorpio gründet Label<br
/> HAMBURG, 12.08.06 (fkp). Der große deutsche Konzertveranstalter FKP Scorpio schafft sich ein zweites Standbein und gründet mit 7Hz Recordings ein eigenes Label&#8230;</p><p><a
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isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/#comment-179871</guid> <description>Ich hab nicht die ganzen 124 Kommentare gelesen, vielleicht hat sich diese Frage schon jemand gestellt:
Braucht es überhaupt ein Label? Der Begriff Label ist durch all die Abmahnungen auch recht negativ behaftet.
Ist es nicht viel mehr so, dass der moderne Rezipient mittlerweile viel zu emanzipiert ist und sehr oft zum eigenen Produzenten wird!?
Vielleicht sollte man die potenziellen Kunden teilhaben lassen. Remixe, Videos zu Traxx machen - alles sowas. Man könnte vorgefertigte Audio- und Videoloops zum DL anbieten...Ein Jammer, dass es sowas wie iLife nicht von Adobe und Steinberg (o.ä.) gibt. So ein Multimedia-Easy2use-Bundle. Sowas könnte man wunderbar einbinden.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab nicht die ganzen 124 Kommentare gelesen, vielleicht hat sich diese Frage schon jemand gestellt:<br
/> Braucht es überhaupt ein Label? Der Begriff Label ist durch all die Abmahnungen auch recht negativ behaftet.<br
/> Ist es nicht viel mehr so, dass der moderne Rezipient mittlerweile viel zu emanzipiert ist und sehr oft zum eigenen Produzenten wird!?<br
/> Vielleicht sollte man die potenziellen Kunden teilhaben lassen. Remixe, Videos zu Traxx machen &#8211; alles sowas. Man könnte vorgefertigte Audio- und Videoloops zum DL anbieten&#8230;</p><p>Ein Jammer, dass es sowas wie iLife nicht von Adobe und Steinberg (o.ä.) gibt. So ein Multimedia-Easy2use-Bundle. Sowas könnte man wunderbar einbinden.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: phil</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/comment-page-3/#comment-179811</link> <dc:creator>phil</dc:creator> <pubDate>Mon, 14 Aug 2006 14:47:00 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/#comment-179811</guid> <description>falls ihr während dieser hoffentlich noch nicht allzuschnell versiegenden diskussion einen lebend-versuch zum thema anschauen möchtet (und nebenbei tolle, bereits in Johnnys &lt;a href=&quot;http://www.spreeblick.com/2005/12/05/podcast-vom-5122005/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Podcast&lt;/a&gt; gefeaturedte Musik) entdecken wollt, dann klickt euch mal zu &lt;a&gt;omaha-records.de&lt;/a&gt;Hier haben sich einige meist deustche Singer-Songwriter zusammen getan um die schöne neue Welt des Internets zu beschallen...</description> <content:encoded><![CDATA[<p>falls ihr während dieser hoffentlich noch nicht allzuschnell versiegenden diskussion einen lebend-versuch zum thema anschauen möchtet (und nebenbei tolle, bereits in Johnnys <a
href="http://www.spreeblick.com/2005/12/05/podcast-vom-5122005/" rel="nofollow">Podcast</a> gefeaturedte Musik) entdecken wollt, dann klickt euch mal zu <a>omaha-records.de</a></p><p>Hier haben sich einige meist deustche Singer-Songwriter zusammen getan um die schöne neue Welt des Internets zu beschallen&#8230;</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Chris</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/08/09/einfach-nur-mal-angenommen/comment-page-3/#comment-179782</link> <dc:creator>Chris</dc:creator> <pubDate>Mon, 14 Aug 2006 12:18:51 +0000</pubDate> <guid
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