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> <channel><title>Comments on: Aller Anfang ist leicht</title> <atom:link href="http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/</link> <description>I live by the river!</description> <lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 06:39:42 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator> <item><title>By: sachsenwunder</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/comment-page-1/#comment-336086</link> <dc:creator>sachsenwunder</dc:creator> <pubDate>Mon, 12 Feb 2007 09:04:33 +0000</pubDate> <guid
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isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/#comment-211222</guid> <description>Die Unmöglichkeit der MöglichkeitenIm Jahr 1989 gab es unzählige gute Ereignisse auf unserer Welt. So zogen die Russen ihre Truppen aus Afghanistan ab. In Chile beendete die Wahl von Patricio Aylwin zum Präsidenten Pinochets Diktatur. In Ägypten wurde eine 4400 Jahre alte Mumie gefunden. Und in den USA, gewann Mike Tyson den Weltmeistertitel im Schwergewicht.
Hier in Deutschland feierten Millionen Menschen den Fall der Mauer. Eine Mauer, die seit über dreißig Jahren die Schwestern und Brüder ein und desselben Landes in zwei eigenständige Gruppen teilten. Freunde und Bekannte fielen sich mit Tränen in den Augen in die Arme und erfreuten sich nach jahrzehntelangen Trennung der Nähe geliebter Menschen. Sogar Fremde, die sich bis zu diesem Augenblick weder gesprochen, noch jemals gesehen hatten, fielen sich hemmungslos in die Arme. Die Wessis schluckten mit viel Mühe ihre Arroganz herunter und simulierten Zugehörigkeit und Anteilnahme. Schließlich war das Einschmeicheln die beste Strategie um sich ganz vorsichtig und unauffällig an einen unbekannten Feind heran zu tasten. Die Ossis, behaupteten böse Zungen, wollten natürlich auch tasten - wie es sich für Kinder ein und des selben Vaters gehörte. Doch hier hörten die Gemeinsamkeiten keineswegs auf. Denn auch wenn die Brüder aus dem Osten ihr ganzes sozialistisches Leben lang Kameradschaft und Hilfsbereitschaft - also materielle Armut und Entbehrung auf jeder nur erdenklichen Ebene - leben mussten, schlug der Drang zur kapitalistischen Selbstverwirklichung noch immer in diesen sternenförmig gepressten Herzen. Also tasteten sich viele flinken Finger, die einst gekonnt an Schwalben und Trabis herumschraubten, ganz unauffällig in die prall gefüllten Taschen der Gegenüberseite und fischten geschickt allerlei tolle Schätze heraus. Manch einer ergatterte die damals sehr beliebte Deutsche Mark, vorzugsweise in Scheinen und in gerollten Bündeln. Andere wiederum fanden zwar kein Geld im neuen Armanianzug eines hinabgestiegenen Erfolgsunternehmers aus dem Westen, wurden aber mit einem Stern auf dem soeben entdeckten Autoschlüssels durchaus fair belohnt. Zwar hatte dieser Stern nur drei Zacken und nicht die gewohnten fünf, doch diese geometrische Form ging mit der Nahrung in den kommunistischen Ganztagsschulen und den fröhlichen Wanderungen unter der Roten Flagge in den sommerlichen Pionierlagern, dermaßen ins Blut über, dass für die Deutschen im Osten inzwischen jeder Stern, positive Eigenschaften barg. Und wie ein vom Himmel gefallener Stern glänzten auch die teure Karossen für alle Langfinger, die auf den überfüllten Parkplätzen der westlichen Mauerseite das Gegenstück des Schlüssels zum Glück fanden.
Mein Vater versprach sich von diesem Abend auch genügend Startkapital für sein neues Leben innerhalb des offenen Europas. Leider traf er bei seiner ersten grenzübergreifenden Umarmung auf meine Mutter. So eng umschlungen spürte er plötzlich ein altbekanntes Gefühl. Ein Verlangen, das seine Gier nach Geld, Macht und Anerkennung für eine sehr kurze Zeit vollkommen dominierte und so raubte mein Vater etwas, das meine Mutter nur ein einmalig zu vergeben hatte und so wurde ich in der drauf folgenden Nacht gezeugt.
Am nächsten Morgen wachte meine Mutter in einer kleinen verlassenen Wohnung auf. Mein Vater hatte immerhin genug Anstand gehabt ihr eine halbe Tüte frischer Brötchen da zu lassen, bevor er sich für immer nach, laut Werbung bestes Land für Weib und Wein - Frankreich, absetzte. Meine Mutter frühstückte noch gemütlich, bevor sie sich auf die Suche nach ihren liberalen Kommilitonen begab. Als begeisterte Teilnehmerin an Demonstrationen jeglicher Art, tat auch sie des Öfteren ihren Beitrag zum Fall der Mauer und zu sonstigen mit den studentischen Demonstrationen verbundenen Themen. Und so kam ihre kleine Gruppe von romantisch-rebellischen Studenten an die verhasste Mauer um ursprünglich die Früchte einer jahrelangen verbalen Erschöpfung zu ernten und an diesem historischen Tag teil zu haben. Doch bei diesem routinemäßigen Ausflug hatte meine Mutter etwas mehr als bloß neue Eindrücke und Erfahrung dazu gewonnen. Auch dreihundertundacht Gramm waren im Siegertopf, als ich neun Monate später aus ihr heraus purzelte.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Die Unmöglichkeit der Möglichkeiten</p><p>Im Jahr 1989 gab es unzählige gute Ereignisse auf unserer Welt. So zogen die Russen ihre Truppen aus Afghanistan ab. In Chile beendete die Wahl von Patricio Aylwin zum Präsidenten Pinochets Diktatur. In Ägypten wurde eine 4400 Jahre alte Mumie gefunden. Und in den USA, gewann Mike Tyson den Weltmeistertitel im Schwergewicht.<br
/> Hier in Deutschland feierten Millionen Menschen den Fall der Mauer. Eine Mauer, die seit über dreißig Jahren die Schwestern und Brüder ein und desselben Landes in zwei eigenständige Gruppen teilten. Freunde und Bekannte fielen sich mit Tränen in den Augen in die Arme und erfreuten sich nach jahrzehntelangen Trennung der Nähe geliebter Menschen. Sogar Fremde, die sich bis zu diesem Augenblick weder gesprochen, noch jemals gesehen hatten, fielen sich hemmungslos in die Arme. Die Wessis schluckten mit viel Mühe ihre Arroganz herunter und simulierten Zugehörigkeit und Anteilnahme. Schließlich war das Einschmeicheln die beste Strategie um sich ganz vorsichtig und unauffällig an einen unbekannten Feind heran zu tasten. Die Ossis, behaupteten böse Zungen, wollten natürlich auch tasten &#8211; wie es sich für Kinder ein und des selben Vaters gehörte. Doch hier hörten die Gemeinsamkeiten keineswegs auf. Denn auch wenn die Brüder aus dem Osten ihr ganzes sozialistisches Leben lang Kameradschaft und Hilfsbereitschaft &#8211; also materielle Armut und Entbehrung auf jeder nur erdenklichen Ebene &#8211; leben mussten, schlug der Drang zur kapitalistischen Selbstverwirklichung noch immer in diesen sternenförmig gepressten Herzen. Also tasteten sich viele flinken Finger, die einst gekonnt an Schwalben und Trabis herumschraubten, ganz unauffällig in die prall gefüllten Taschen der Gegenüberseite und fischten geschickt allerlei tolle Schätze heraus. Manch einer ergatterte die damals sehr beliebte Deutsche Mark, vorzugsweise in Scheinen und in gerollten Bündeln. Andere wiederum fanden zwar kein Geld im neuen Armanianzug eines hinabgestiegenen Erfolgsunternehmers aus dem Westen, wurden aber mit einem Stern auf dem soeben entdeckten Autoschlüssels durchaus fair belohnt. Zwar hatte dieser Stern nur drei Zacken und nicht die gewohnten fünf, doch diese geometrische Form ging mit der Nahrung in den kommunistischen Ganztagsschulen und den fröhlichen Wanderungen unter der Roten Flagge in den sommerlichen Pionierlagern, dermaßen ins Blut über, dass für die Deutschen im Osten inzwischen jeder Stern, positive Eigenschaften barg. Und wie ein vom Himmel gefallener Stern glänzten auch die teure Karossen für alle Langfinger, die auf den überfüllten Parkplätzen der westlichen Mauerseite das Gegenstück des Schlüssels zum Glück fanden.<br
/> Mein Vater versprach sich von diesem Abend auch genügend Startkapital für sein neues Leben innerhalb des offenen Europas. Leider traf er bei seiner ersten grenzübergreifenden Umarmung auf meine Mutter. So eng umschlungen spürte er plötzlich ein altbekanntes Gefühl. Ein Verlangen, das seine Gier nach Geld, Macht und Anerkennung für eine sehr kurze Zeit vollkommen dominierte und so raubte mein Vater etwas, das meine Mutter nur ein einmalig zu vergeben hatte und so wurde ich in der drauf folgenden Nacht gezeugt.<br
/> Am nächsten Morgen wachte meine Mutter in einer kleinen verlassenen Wohnung auf. Mein Vater hatte immerhin genug Anstand gehabt ihr eine halbe Tüte frischer Brötchen da zu lassen, bevor er sich für immer nach, laut Werbung bestes Land für Weib und Wein &#8211; Frankreich, absetzte. Meine Mutter frühstückte noch gemütlich, bevor sie sich auf die Suche nach ihren liberalen Kommilitonen begab. Als begeisterte Teilnehmerin an Demonstrationen jeglicher Art, tat auch sie des Öfteren ihren Beitrag zum Fall der Mauer und zu sonstigen mit den studentischen Demonstrationen verbundenen Themen. Und so kam ihre kleine Gruppe von romantisch-rebellischen Studenten an die verhasste Mauer um ursprünglich die Früchte einer jahrelangen verbalen Erschöpfung zu ernten und an diesem historischen Tag teil zu haben. Doch bei diesem routinemäßigen Ausflug hatte meine Mutter etwas mehr als bloß neue Eindrücke und Erfahrung dazu gewonnen. Auch dreihundertundacht Gramm waren im Siegertopf, als ich neun Monate später aus ihr heraus purzelte.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Christoph</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/comment-page-1/#comment-211207</link> <dc:creator>Christoph</dc:creator> <pubDate>Sat, 14 Oct 2006 14:29:06 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/#comment-211207</guid> <description>Die Idee find ich echt mal gut, darum hab ich ganz tief in der Geschichtenkiste gegraben um für Spreeblick was ganz tolles zu finden, auf gehts!Die Luft ist erfüllt von Schweiß- und Deo-Geruch, nicht zum aushalten - bloß raus hier !
Meine Finger schnellen dem Türgriff entgegen, endlich raus.
Raus aus der stickigen Luft.
Meine Finger berühren den Türgriff und stoßen sie schwungvoll davon. Die Tür fliegt auf und stößt leicht gegen ihren Rahmen. Die Kühle der Umgebung schnellt mir entgegen. Die Luft riecht frisch und es regnet, zum Glück ist vor der Turnhalle ein Vordach. Das wird sicher ein lustiger Weg nach Hause.
Die Tür kracht hinter mir in ihre Ausgangstellung zurück.
Zum abkühlen stelle ich mich an die Kante der kleinen, dreistufigen, Treppe zum Innenhof der Schule und schaue in den Himmel. Alles Grau in Grau. Der Regen entpuppt sich doch nur als leichter Nieselregen, also doch schnell nach Hause.
Ich fasse an meinen Rucksack, in der rechten Tasche ist noch eine Flasche ACE - Drink. Ich nehme sie umständlich heraus, drehe den Deckel auf und trinke den kleinen Rest schnell aus. Dann drehe ich den Deckel wieder drauf und lasse die Flasche an meiner Hand heruntergleiten und fasse sie am Deckel an.
Ich schwinge die Flasche langsam hin und her.
Doch alleine will ich nicht gehen, also warte ich ab wer da wohl so als nächstes rauskommt. Und so lange betrachte ich die Regentropfen beim einschlagen in die kleine Pfütze zu meinen Füßen, wie schön sich der Himmel in dem Wasser spiegelt.Ich werde aus meinen Gedanken gerissen, die Tür öffnet sich erneut und mehrere Personen kommen wortlos heraus.
Wer da wohl gekommen ist, soll ich mich umdrehen und nachsehen ?
Nein, die Pfütze ist grad so interessant.
Doch, die Personen gehen los und an mir vorbei zum Eingang des Schulgebäudes - unter dem Dach - hin.
Ich sehe auf, es sind Anna und Daniel.
Okay, doch schon gehen. Tschüss Pfütze, schönes Leben noch.
Ich muss ein kleines Stück schnell laufen.
Weil ich grade am trostlosen Mülleimer vorbeikomme, werfe ich die Flasche kunstvoll davon. Sie fliegt im leichten Bogen, überschlägt sich und Prallt dann mit dem Boden gegen die Innenseite und fällt zu Boden.
Strike !
Ich folge Anna und Daniel die Kurze Treppe zum Eingang des Gebäudes herab.
&quot;Kann ich ne Kippe haben ?&quot; Annas Frage zerstört die fast schon andächtige Stille.
Bei dem schönen Klang ihrer Stimme wird mir innerlich wärmer.
&quot;Hast keine eigenen ?&quot;
&quot;Würd ich dann Fragen, nein hab ich nicht ? Also gib mir schon eine ab&quot; Anna ist hartnäckig wie immer.
Daniel kramt in der Tasche seines Pullovers, und holt eine Weiße Packung Zigaretten hervor. Er streckt sie Anna entgegen.
Sieht aus wie West oder wie auch immer die heißen.
&quot;Danke&quot; sagt sie während sie die Packung in die Hand nimmt und sich eine Zigarette raus nimmt. Sie reicht sie zurück.
&quot;Die kannste behalten, ich will die nicht.&quot; sagt Daniel und kramt weiter in seiner Pullovertasche.
&quot;Warum ?&quot; Anna klingt sehr verwundert.
&quot;Probier Die&quot; eine kurze Pause, während wir die Tür zur Straße hin passieren &quot;Die schmecken Scheiße ! Ich will die nicht.&quot;
&quot;Warum hast du die dann ?&quot; frage ich ebenfalls verwundert
&quot;Weil ich die umsonst bekommen hab, darum.&quot; lautet die Knappe Antwort.
Stimmt ja, Daniel arbeitet abends bei der Spedition Knecht. Da organisiert der Chef immer wieder große Mengen billiger Ost-Zigaretten. Daher hat er die also.
Wir gehen den Fußweg weiter, vorbei an parkenden Autos.
Mein Blick fällt auf Anna. Wie schön ihr Haar doch offen nach hinten wegfällt.
Mein Blick wandert weiter, ich betrachte die immer-gleiche Wand des Rathauses zu unserer Rechten. Nur um festzustellen das sich wieder nichts getan hat.
Als wir an den ersten Stufen der großen Treppe, hinauf zu den drei massiven Türen des Rathauses vorbeikommen zerbricht die Stille wieder.
&quot;Ich will die aber nicht&quot; Anna scheint kein Interesse an der Verpackung mit X Zigaretten drin zu haben.
&quot;Ich auch nicht, dann schmeiß die in den Busch.&quot; lautet die Knappe antwort während Daniel sich seine Zigarette ansteckt. &quot;Na super, jetzt ist mein Bus weg&quot; sagt er ohne auf eine Uhr zu schauen. Vielleicht hat er ja drinnen noch auf eine Uhr gesehen.
&quot;Ich WILL die aber nicht&quot; Anna kann sich aber auch manchmal anstellen.
&quot;Dann werf sie doch da vorne in den Busch&quot; schlage ich vor.
Keine Antwort, nichts.
Wir gehen wortlos am Busch und dem Eingang des Mpeyers vorbei.
&quot;Und was soll ich damit jetzt machen ?&quot; Anna lässt nicht locker
&quot;Da vorne kommt ne Ecke, oder gibt die irgendeinem Penner&quot; schlage ich noch mal vor.
&quot;Ja, gib die nem Penner. Der freut sich sicher&quot; Daniel bekräftigt meinen Vorschlag, Anna regiert nicht.
Sie geht die schmale Passage zwischen Straße und Rathaus voran. Ich gehe mit Daniel auf einer Höhe dadurch.
Wieder herrscht Stille.
Es regnet noch immer, und mir ist immer noch ein wenig warm. Innen und Außen.
Die Ampel wechselt ihre Farbe von Grün auf Rot.
Passanten laufen los, ich muss mich beeilen um die Phase zu erwischen.
Anna läuft schnellen Schrittes vorran.
Wir erhöhen alle unser Tempo.
Bei der speziellen Rechtsabbieger Spur an der Ampel trenne ich mich von Daniel mit dem kurzen Satz &quot;Bis Morgen.&quot; &quot;Jo, bis Morgen. Komm trocken nach Hause&quot;
Ich laufe ausnahmsweise vor dem Schild lang und nicht auf dem normalen Fußgängerstreifen. Ich bin etwa 3 Meter hinter Anna. Sie sieht nach links.
Ich gehe ein paar Schritte und sehe auch nach links. Keine Bahn kommt, danke !
Als ich wieder zur Straße blicke sehe ich das die zweite Ampel bereits wieder Rot zeigt. Anna stoppt einen Meter rechts von der kleinen Ampel direkt an der Bordsteinkante.
Ich stelle mich links an die Ampel und lehne mich an.
Ich sehe zu Boden, eine kleine Pfütze.
Hallo Pfütze.
Ich sehe auf, die Autos auf der Straße fahren an und kommen auf uns zu. Anna steht gefährlich nahe am Rand. Wenn jetzt ein Auto zu weit links fahren würde.
Weg mit dem dummen Gedanken fauche ich mich an. Ich betrachte die Schlange Autos die sich an uns vorbei bewegt. Kein Auto macht auch nur Anstalten zu weit links zu fahren.
Anna geht trotzdem einen Schritt nach hinten zurück.
Ich sehe auf, meine innere Uhr sagt mir das es gleich grün werden müsste.
Ich starre ungeduldig das rote Männchen der Ampel an. Da verschwindet es.
Ich gehe los, Anna hat den Start wohl verpennt. Sie folgt erst in ein wenig Abstand.
Gegenverkehr, ich muss weiter rechts gehen und kürze die Strecke über die Straße ein wenig ab. Da hat Anna wieder aufgeholt.
Es nieselt immer noch.
Wir gehen ein paar Schritte, mir wird auf einmal ganz kühl. Ist es hier windiger als vorhin ?
&quot;Na toll, ich sehe hier keinen Penner&quot; sagt Anna mit leicht hilfesuchender Stimme.
&quot;Die sind wohl nur auf der Hochstraße, aber bei dem Wetter&quot;
&quot;Ja&quot;
&quot;Aber da ist eine Mülltonne an der Haltestelle&quot; ich deute in die Richtung in die wir gehen &quot;Die freut sich sicher über die Schachtel Zigaretten. Und da es gibt extra jemand, der die Tonne entleert&quot;
&quot;Ach ne&quot; Besserwisser fauche ich mich wieder innerlich an.
Wir gehen Wortlos weiter.
Das Kopfsteinpflaster der Straßenbahnschienen glänzt so schön.
&quot;Die Straßenbahnschienen freuen sich sicher auch, über so ein tolles Geschenk&quot; schlage ich wieder vor.
&quot;Meinste ?&quot;
&quot;Und es gibt wieder jemand der es wegmachen wird.&quot; Hör doch auf damit !
Wir sind auf der anderen Seite der Schienen angekommen und gehen an dem Haltestellenhäuschen vorbei.
Alle Plätze sind besetzt und überall stehen Leute. Jeder sucht Unterschlupf vor dem Regen.
Mein Haar ist mittlerweile ganz nass geworden. Nasser als durch den Sport, danke Petrus !
Nun bleibt Anna stehen &quot;Du läufst sicher - oder ?&quot;
Jetzt mal bitte ohne dummen Anhang &quot;Ja, wie immer&quot;
&quot;Wie immer&quot; wiederholt sie den letzten Teil meines Satzes. &quot;Und was mach ich jetzt hiermit ?&quot; fragt sie mich und hält mir die Zigarettenschachtel entgegen.
&quot;Keine Ahnung, schmeiß sie einfach auf den Boden&quot; schlage ich vor.
Anna guckt mich ungläubig an.
&quot;Gib du sie doch nem Penner&quot; und hält mir die Schachtel entgegen.
Ich nehme die Schachtel entgegen &quot;Oder einem freundlichen Mülleimer&quot; setze ich Annas Satz fort.
Die Schachtel ist unerwartet schwerer und gleitet mir aus den Fingern.
Platsch, da ist sie auf dem Boden gelandet.
Anna und ich greifen gleichzeitig nach der Schachtel, wir packen nehmen sie gemeinsam und heben sie wieder auf.Wir sehen uns an, irgendwas blitzt in Annas Augen auf. Was war das ?
Es nieselt auf einmal nicht mehr, wie lange wohl schon nicht mehr. Die Zeit scheint zu stehen.
Anna nimmt die Schachtel, öffnet sie. Nimmt ein Bündel Zigaretten heraus. Wie viele da noch drin waren, bestimmt mehr als 10. Sie knickt die Zigaretten und wirft einige auf den Boden.
Ihre gerauchte Zigarette landet auch auf dem Boden. Jetzt tritt sie auf alle Zigaretten und verteilt den Tabak gleichmäßig über den dreckigen Boden.
&quot;So istÂ´s besser&quot;
Irgendwas ist anders,
anders als früher.
Anna ist anders, irgendwie.
Ich sehe sie an &quot;Na, dann kannste die Schachtel ja dazu legen.&quot;
&quot;Nee&quot; sagt Annas leere Stimme
Ich schaue an ihr vorbei, ich kann ihren Blick nicht ertragen.
Die Baustelle hinter der Haltestelle ist aber schon ganz schön weit gekommen. Das die schon 4 Stockwerke fertig haben. Wahnsinn.
Ich betrachte die grüne Plane die um das neue Haus gewickelt ist.
Ich muss gehen, es nieselt wieder stärker.
&quot;Na, wie dem auch sei. Wirf sie doch hinter dich auf die Baustelle.&quot; Ich sehe sie wieder an, sie sieht auf den Boden und betrachtet ihr Werk. &quot;So weit kannste die ja sicher werfen.&quot;
&quot;Ja, dann raucht die son dummer Bauarbeiter - gute Idee.&quot; sie stockt &quot;Wie immer&quot; fügt sie ganz leise hinzu.
Ich überhöre den letzten Teil ihres Satzes
&quot;Mach was du willst, ich muss jetzt gehen. Ich will am besten so trocken wie möglich nach Hause kommen&quot; sage ich schnell, und sehe wieder zur Baustelle.
&quot;Fahr doch mit mir und der Bahn&quot; schlägt Anna vor.
&quot;Ne, ich hab doch keine Fahrkarte.&quot; schiebe ich als Grund vor.
Ich will einfach nicht.
&quot;Okay, machs gut&quot; wieder eine Pause &quot;Tschüssi. Bis morgen !&quot; Annas Stimme klingt wie früher.
Ich könnte doch eigendlich auch mit der Bahn.
Nein !
Jetzt nicht mehr. Jetzt nicht mehr. Sage ich mir innerlich.
&quot;Tschüss&quot; sage ich knapp.
Ich blicke ihr nicht mehr ins Gesicht und wende mich ab.
Jetzt gehe ich davon.
Oh, noch eine Pfütze.
Eine schmutzige Pfütze, ganz verseucht vom Öl.
Bloß schnell weg von diesem Ort, ab nach Hause.
Ich gehe schnell weiter.
Der Nieselregen geht in einen richtigen Regen über.
Und die trockene Bahn, samt Anna fährt an mir vorbei. Und entfernt sich zum Horizont
Ich halte kurz inne.
Es ist mit einem mal sehr frisch. Ich gehe schnell weiter.
Nein, es war besser nicht zu fahren. Schwarzfahren macht man nicht.
Wirklich ?</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee find ich echt mal gut, darum hab ich ganz tief in der Geschichtenkiste gegraben um für Spreeblick was ganz tolles zu finden, auf gehts!</p><p>Die Luft ist erfüllt von Schweiß- und Deo-Geruch, nicht zum aushalten &#8211; bloß raus hier !<br
/> Meine Finger schnellen dem Türgriff entgegen, endlich raus.<br
/> Raus aus der stickigen Luft.<br
/> Meine Finger berühren den Türgriff und stoßen sie schwungvoll davon. Die Tür fliegt auf und stößt leicht gegen ihren Rahmen. Die Kühle der Umgebung schnellt mir entgegen. Die Luft riecht frisch und es regnet, zum Glück ist vor der Turnhalle ein Vordach. Das wird sicher ein lustiger Weg nach Hause.<br
/> Die Tür kracht hinter mir in ihre Ausgangstellung zurück.<br
/> Zum abkühlen stelle ich mich an die Kante der kleinen, dreistufigen, Treppe zum Innenhof der Schule und schaue in den Himmel. Alles Grau in Grau. Der Regen entpuppt sich doch nur als leichter Nieselregen, also doch schnell nach Hause.<br
/> Ich fasse an meinen Rucksack, in der rechten Tasche ist noch eine Flasche ACE &#8211; Drink. Ich nehme sie umständlich heraus, drehe den Deckel auf und trinke den kleinen Rest schnell aus. Dann drehe ich den Deckel wieder drauf und lasse die Flasche an meiner Hand heruntergleiten und fasse sie am Deckel an.<br
/> Ich schwinge die Flasche langsam hin und her.<br
/> Doch alleine will ich nicht gehen, also warte ich ab wer da wohl so als nächstes rauskommt. Und so lange betrachte ich die Regentropfen beim einschlagen in die kleine Pfütze zu meinen Füßen, wie schön sich der Himmel in dem Wasser spiegelt.</p><p>Ich werde aus meinen Gedanken gerissen, die Tür öffnet sich erneut und mehrere Personen kommen wortlos heraus.<br
/> Wer da wohl gekommen ist, soll ich mich umdrehen und nachsehen ?<br
/> Nein, die Pfütze ist grad so interessant.<br
/> Doch, die Personen gehen los und an mir vorbei zum Eingang des Schulgebäudes &#8211; unter dem Dach &#8211; hin.<br
/> Ich sehe auf, es sind Anna und Daniel.<br
/> Okay, doch schon gehen. Tschüss Pfütze, schönes Leben noch.<br
/> Ich muss ein kleines Stück schnell laufen.<br
/> Weil ich grade am trostlosen Mülleimer vorbeikomme, werfe ich die Flasche kunstvoll davon. Sie fliegt im leichten Bogen, überschlägt sich und Prallt dann mit dem Boden gegen die Innenseite und fällt zu Boden.<br
/> Strike !<br
/> Ich folge Anna und Daniel die Kurze Treppe zum Eingang des Gebäudes herab.<br
/> &#8220;Kann ich ne Kippe haben ?&#8221; Annas Frage zerstört die fast schon andächtige Stille.<br
/> Bei dem schönen Klang ihrer Stimme wird mir innerlich wärmer.<br
/> &#8220;Hast keine eigenen ?&#8221;<br
/> &#8220;Würd ich dann Fragen, nein hab ich nicht ? Also gib mir schon eine ab&#8221; Anna ist hartnäckig wie immer.<br
/> Daniel kramt in der Tasche seines Pullovers, und holt eine Weiße Packung Zigaretten hervor. Er streckt sie Anna entgegen.<br
/> Sieht aus wie West oder wie auch immer die heißen.<br
/> &#8220;Danke&#8221; sagt sie während sie die Packung in die Hand nimmt und sich eine Zigarette raus nimmt. Sie reicht sie zurück.<br
/> &#8220;Die kannste behalten, ich will die nicht.&#8221; sagt Daniel und kramt weiter in seiner Pullovertasche.<br
/> &#8220;Warum ?&#8221; Anna klingt sehr verwundert.<br
/> &#8220;Probier Die&#8221; eine kurze Pause, während wir die Tür zur Straße hin passieren &#8220;Die schmecken Scheiße ! Ich will die nicht.&#8221;<br
/> &#8220;Warum hast du die dann ?&#8221; frage ich ebenfalls verwundert<br
/> &#8220;Weil ich die umsonst bekommen hab, darum.&#8221; lautet die Knappe Antwort.<br
/> Stimmt ja, Daniel arbeitet abends bei der Spedition Knecht. Da organisiert der Chef immer wieder große Mengen billiger Ost-Zigaretten. Daher hat er die also.<br
/> Wir gehen den Fußweg weiter, vorbei an parkenden Autos.<br
/> Mein Blick fällt auf Anna. Wie schön ihr Haar doch offen nach hinten wegfällt.<br
/> Mein Blick wandert weiter, ich betrachte die immer-gleiche Wand des Rathauses zu unserer Rechten. Nur um festzustellen das sich wieder nichts getan hat.<br
/> Als wir an den ersten Stufen der großen Treppe, hinauf zu den drei massiven Türen des Rathauses vorbeikommen zerbricht die Stille wieder.<br
/> &#8220;Ich will die aber nicht&#8221; Anna scheint kein Interesse an der Verpackung mit X Zigaretten drin zu haben.<br
/> &#8220;Ich auch nicht, dann schmeiß die in den Busch.&#8221; lautet die Knappe antwort während Daniel sich seine Zigarette ansteckt. &#8220;Na super, jetzt ist mein Bus weg&#8221; sagt er ohne auf eine Uhr zu schauen. Vielleicht hat er ja drinnen noch auf eine Uhr gesehen.<br
/> &#8220;Ich WILL die aber nicht&#8221; Anna kann sich aber auch manchmal anstellen.<br
/> &#8220;Dann werf sie doch da vorne in den Busch&#8221; schlage ich vor.<br
/> Keine Antwort, nichts.<br
/> Wir gehen wortlos am Busch und dem Eingang des Mpeyers vorbei.<br
/> &#8220;Und was soll ich damit jetzt machen ?&#8221; Anna lässt nicht locker<br
/> &#8220;Da vorne kommt ne Ecke, oder gibt die irgendeinem Penner&#8221; schlage ich noch mal vor.<br
/> &#8220;Ja, gib die nem Penner. Der freut sich sicher&#8221; Daniel bekräftigt meinen Vorschlag, Anna regiert nicht.<br
/> Sie geht die schmale Passage zwischen Straße und Rathaus voran. Ich gehe mit Daniel auf einer Höhe dadurch.<br
/> Wieder herrscht Stille.<br
/> Es regnet noch immer, und mir ist immer noch ein wenig warm. Innen und Außen.<br
/> Die Ampel wechselt ihre Farbe von Grün auf Rot.<br
/> Passanten laufen los, ich muss mich beeilen um die Phase zu erwischen.<br
/> Anna läuft schnellen Schrittes vorran.<br
/> Wir erhöhen alle unser Tempo.<br
/> Bei der speziellen Rechtsabbieger Spur an der Ampel trenne ich mich von Daniel mit dem kurzen Satz &#8220;Bis Morgen.&#8221; &#8220;Jo, bis Morgen. Komm trocken nach Hause&#8221;<br
/> Ich laufe ausnahmsweise vor dem Schild lang und nicht auf dem normalen Fußgängerstreifen. Ich bin etwa 3 Meter hinter Anna. Sie sieht nach links.<br
/> Ich gehe ein paar Schritte und sehe auch nach links. Keine Bahn kommt, danke !<br
/> Als ich wieder zur Straße blicke sehe ich das die zweite Ampel bereits wieder Rot zeigt. Anna stoppt einen Meter rechts von der kleinen Ampel direkt an der Bordsteinkante.<br
/> Ich stelle mich links an die Ampel und lehne mich an.<br
/> Ich sehe zu Boden, eine kleine Pfütze.<br
/> Hallo Pfütze.<br
/> Ich sehe auf, die Autos auf der Straße fahren an und kommen auf uns zu. Anna steht gefährlich nahe am Rand. Wenn jetzt ein Auto zu weit links fahren würde.<br
/> Weg mit dem dummen Gedanken fauche ich mich an. Ich betrachte die Schlange Autos die sich an uns vorbei bewegt. Kein Auto macht auch nur Anstalten zu weit links zu fahren.<br
/> Anna geht trotzdem einen Schritt nach hinten zurück.<br
/> Ich sehe auf, meine innere Uhr sagt mir das es gleich grün werden müsste.<br
/> Ich starre ungeduldig das rote Männchen der Ampel an. Da verschwindet es.<br
/> Ich gehe los, Anna hat den Start wohl verpennt. Sie folgt erst in ein wenig Abstand.<br
/> Gegenverkehr, ich muss weiter rechts gehen und kürze die Strecke über die Straße ein wenig ab. Da hat Anna wieder aufgeholt.<br
/> Es nieselt immer noch.<br
/> Wir gehen ein paar Schritte, mir wird auf einmal ganz kühl. Ist es hier windiger als vorhin ?<br
/> &#8220;Na toll, ich sehe hier keinen Penner&#8221; sagt Anna mit leicht hilfesuchender Stimme.<br
/> &#8220;Die sind wohl nur auf der Hochstraße, aber bei dem Wetter&#8221;<br
/> &#8220;Ja&#8221;<br
/> &#8220;Aber da ist eine Mülltonne an der Haltestelle&#8221; ich deute in die Richtung in die wir gehen &#8220;Die freut sich sicher über die Schachtel Zigaretten. Und da es gibt extra jemand, der die Tonne entleert&#8221;<br
/> &#8220;Ach ne&#8221; Besserwisser fauche ich mich wieder innerlich an.<br
/> Wir gehen Wortlos weiter.<br
/> Das Kopfsteinpflaster der Straßenbahnschienen glänzt so schön.<br
/> &#8220;Die Straßenbahnschienen freuen sich sicher auch, über so ein tolles Geschenk&#8221; schlage ich wieder vor.<br
/> &#8220;Meinste ?&#8221;<br
/> &#8220;Und es gibt wieder jemand der es wegmachen wird.&#8221; Hör doch auf damit !<br
/> Wir sind auf der anderen Seite der Schienen angekommen und gehen an dem Haltestellenhäuschen vorbei.<br
/> Alle Plätze sind besetzt und überall stehen Leute. Jeder sucht Unterschlupf vor dem Regen.<br
/> Mein Haar ist mittlerweile ganz nass geworden. Nasser als durch den Sport, danke Petrus !<br
/> Nun bleibt Anna stehen &#8220;Du läufst sicher &#8211; oder ?&#8221;<br
/> Jetzt mal bitte ohne dummen Anhang &#8220;Ja, wie immer&#8221;<br
/> &#8220;Wie immer&#8221; wiederholt sie den letzten Teil meines Satzes. &#8220;Und was mach ich jetzt hiermit ?&#8221; fragt sie mich und hält mir die Zigarettenschachtel entgegen.<br
/> &#8220;Keine Ahnung, schmeiß sie einfach auf den Boden&#8221; schlage ich vor.<br
/> Anna guckt mich ungläubig an.<br
/> &#8220;Gib du sie doch nem Penner&#8221; und hält mir die Schachtel entgegen.<br
/> Ich nehme die Schachtel entgegen &#8220;Oder einem freundlichen Mülleimer&#8221; setze ich Annas Satz fort.<br
/> Die Schachtel ist unerwartet schwerer und gleitet mir aus den Fingern.<br
/> Platsch, da ist sie auf dem Boden gelandet.<br
/> Anna und ich greifen gleichzeitig nach der Schachtel, wir packen nehmen sie gemeinsam und heben sie wieder auf.</p><p>Wir sehen uns an, irgendwas blitzt in Annas Augen auf. Was war das ?<br
/> Es nieselt auf einmal nicht mehr, wie lange wohl schon nicht mehr. Die Zeit scheint zu stehen.<br
/> Anna nimmt die Schachtel, öffnet sie. Nimmt ein Bündel Zigaretten heraus. Wie viele da noch drin waren, bestimmt mehr als 10. Sie knickt die Zigaretten und wirft einige auf den Boden.<br
/> Ihre gerauchte Zigarette landet auch auf dem Boden. Jetzt tritt sie auf alle Zigaretten und verteilt den Tabak gleichmäßig über den dreckigen Boden.<br
/> &#8220;So istÂ´s besser&#8221;<br
/> Irgendwas ist anders,<br
/> anders als früher.<br
/> Anna ist anders, irgendwie.<br
/> Ich sehe sie an &#8220;Na, dann kannste die Schachtel ja dazu legen.&#8221;<br
/> &#8220;Nee&#8221; sagt Annas leere Stimme<br
/> Ich schaue an ihr vorbei, ich kann ihren Blick nicht ertragen.<br
/> Die Baustelle hinter der Haltestelle ist aber schon ganz schön weit gekommen. Das die schon 4 Stockwerke fertig haben. Wahnsinn.<br
/> Ich betrachte die grüne Plane die um das neue Haus gewickelt ist.<br
/> Ich muss gehen, es nieselt wieder stärker.<br
/> &#8220;Na, wie dem auch sei. Wirf sie doch hinter dich auf die Baustelle.&#8221; Ich sehe sie wieder an, sie sieht auf den Boden und betrachtet ihr Werk. &#8220;So weit kannste die ja sicher werfen.&#8221;<br
/> &#8220;Ja, dann raucht die son dummer Bauarbeiter &#8211; gute Idee.&#8221; sie stockt &#8220;Wie immer&#8221; fügt sie ganz leise hinzu.<br
/> Ich überhöre den letzten Teil ihres Satzes<br
/> &#8220;Mach was du willst, ich muss jetzt gehen. Ich will am besten so trocken wie möglich nach Hause kommen&#8221; sage ich schnell, und sehe wieder zur Baustelle.<br
/> &#8220;Fahr doch mit mir und der Bahn&#8221; schlägt Anna vor.<br
/> &#8220;Ne, ich hab doch keine Fahrkarte.&#8221; schiebe ich als Grund vor.<br
/> Ich will einfach nicht.<br
/> &#8220;Okay, machs gut&#8221; wieder eine Pause &#8220;Tschüssi. Bis morgen !&#8221; Annas Stimme klingt wie früher.<br
/> Ich könnte doch eigendlich auch mit der Bahn.<br
/> Nein !<br
/> Jetzt nicht mehr. Jetzt nicht mehr. Sage ich mir innerlich.<br
/> &#8220;Tschüss&#8221; sage ich knapp.<br
/> Ich blicke ihr nicht mehr ins Gesicht und wende mich ab.<br
/> Jetzt gehe ich davon.<br
/> Oh, noch eine Pfütze.<br
/> Eine schmutzige Pfütze, ganz verseucht vom Öl.<br
/> Bloß schnell weg von diesem Ort, ab nach Hause.<br
/> Ich gehe schnell weiter.<br
/> Der Nieselregen geht in einen richtigen Regen über.<br
/> Und die trockene Bahn, samt Anna fährt an mir vorbei. Und entfernt sich zum Horizont<br
/> Ich halte kurz inne.<br
/> Es ist mit einem mal sehr frisch. Ich gehe schnell weiter.<br
/> Nein, es war besser nicht zu fahren. Schwarzfahren macht man nicht.<br
/> Wirklich ?</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: DackDack</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/comment-page-1/#comment-210754</link> <dc:creator>DackDack</dc:creator> <pubDate>Fri, 13 Oct 2006 19:48:30 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/#comment-210754</guid> <description>1.szenewolf, daniel, kränk, andydie wgwolf ist im wohnzimmer hört musik und hängt poster auf
kränk klingelt an der tür
wolf macht aufwolf: hallo kränk, willkommen.
Kränk: ja, hallo, juhu  daniel und andy kommen auch noch
Wolf: gut da freu ich mich juhu die eigene wohnungKiffen einen dann kommen andy und daniel   unterhalten sich und kiffen2.szeneandy, wolf, kränk, danielwgsitzen in wolf`s zimmer rum
Andy geht  daniel schläft da3.szene
kränk, mattosch, und noch leuteschule, raucherhof
kränk:  endlich eigene wohnung
mattosch: ja cool komm ich nachher gleich vorbei
kränk: ja alter mach mal4.szenekränk, mattosch, leuteschulekränk: los alter lass uns hier weg
mattosch: ja wird zeitgehen los5.szenekränk, mattosch, wolf, irgendwerwgwolf steht in der küche macht essen
kränk und mattosch kommen die treppe hoch
klingeln
wolf geht zur tür und macht aufwolf: hallo kränk hallo mattosch
mattosch&amp;kränk: hallo wolfgehen rein setzen sich
wolf holt das essen aus der küche    *diese szene dann auf guppys flur*mattosch: cool das ihr jetzt ne wohnung habt
kränk&amp;wolf: ja
wolf: hier kränk lecker essensie essen  dann kiffen
später kommt noch jemand kiffen6.szenekränk, wolf, andy, nicole, mattoschWgSitzen im wohnzimmer am offenen fenster sehen auf die strasse raus
Musik kiffen
Mattosch oder andy haben dope dabei also brauchen wolf und kränk nichtsKränk: hey nicole lass uns mal n spagetti-abend machen ganz romantisch
Nicole: ja gern
Wolf: ja das klingt gut</description> <content:encoded><![CDATA[<p>1.szene</p><p>wolf, daniel, kränk, andy</p><p>die wg</p><p>wolf ist im wohnzimmer hört musik und hängt poster auf<br
/> kränk klingelt an der tür<br
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/> Kränk: ja, hallo, juhu  daniel und andy kommen auch noch<br
/> Wolf: gut da freu ich mich juhu die eigene wohnung</p><p>Kiffen einen dann kommen andy und daniel   unterhalten sich und kiffen</p><p>2.szene</p><p>andy, wolf, kränk, daniel</p><p>wg</p><p>sitzen in wolf`s zimmer rum<br
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/> Mattosch oder andy haben dope dabei also brauchen wolf und kränk nichts</p><p>Kränk: hey nicole lass uns mal n spagetti-abend machen ganz romantisch<br
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isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/#comment-210707</guid> <description>Abgefahrene Idee. Es ist so peinlich wie beim ... erwischt werden. Das ist ja wie eine Selsthilfegruppe für anonyme Autoren.Also, gut das Vorwort zu meinen Roman.Das Spiel.Das Gleiche ist nicht Dasselbe. Das ist man sicher. Eine deutsche Biographie über die Kollektivschuld? Nein! Eher über die kollektive Unschuld? Das muss jeder selbst entscheiden. Man wird sehen. Eine Erzählung, die nicht bedrückend und anklagend sein will,  sondern erfreulich offen, erfrischend und unterhaltsam sein möchte. Die aus dem Inneren erzählt, was draussen vor sich geht. Die den langsamen Weg der schüchternen Annäherung erzählen möchte. Die seltsame Auseinandersetzung mit der Schuld die zugleich auch eine Unschuld ist. Und welche Blüten diese so treibt. Die Schuld und/oder Unschuld. Die Unwissenheit über die Schuldfragen. Die Naivität im Umgang mit der Unschuld. So eine Art Romeo und Julia auf Länderebene. Eine francophile Familie in Deutschland. Eine francophile Familie in Frankreich. Der Ernst des Lebens, die beiden Seiten, sehr einseitig betrachtet. Ein Rückblick in die Begegnung zweier Kulturen, zweier Nachbarn, zweier Erzfeinde, zweier Geschichten die nicht enden wollen und immer weiter fortgeschrieben werden. Ein Rückblick, der zugleich einen Einblick über den Status gewährt und einen Ausblick zulässt. Zwei die sich am Ende lieben müssen. Sicherlich auch werden. Wenn genügend Gras über die Sache gewachsen ist. Wie die eigene Lebensgeschichte beweist. Damit es ein europäisches Happy-End auf der ganzen Linie gibt. Sonst wäre alles umsonst gewesen. Helmut und Giscard. Helmut 2 und Francois. Die EU. Der G7 Gipfel. Völler in Frankreich. Alles wäre umsonst gewesen. Aus der einfachen Sicht des Spiels, dass nicht nur ein Spiel sein kann. Aus der einfachen Sicht eines Lebens. Aus der einfachen Sicht der Gegensätze, Beobachtungen und der daraus resultierenden Biographie. Deutschland : Frankreich. Und warum Gegensätze sich doch vielleicht anziehen. Warum Anziehendes sich so abstoßen kann. Deutschland will und braucht  so dringend deine uneingeschränkte Liebe - Frankreich. So sehr. Stoß uns nicht zurück. Bitte zier dich nicht so. Stell dich nicht so an. Vergebe uns. Liebe uns. Denn wir wollen dich so gerne lieben. Denn, wenn Du uns lieben kannst, dann sind wir endlich befreit. Befreit von einer Schuld, die uns nicht loslässt. Denn wenn Du uns liebst, dann ist unsere Unschuld besiegelt. Nach nichts mehr sehnen wir uns. Also, das Spiel kann beginnen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Abgefahrene Idee. Es ist so peinlich wie beim &#8230; erwischt werden. Das ist ja wie eine Selsthilfegruppe für anonyme Autoren.</p><p>Also, gut das Vorwort zu meinen Roman.</p><p>Das Spiel.</p><p>Das Gleiche ist nicht Dasselbe. Das ist man sicher. Eine deutsche Biographie über die Kollektivschuld? Nein! Eher über die kollektive Unschuld? Das muss jeder selbst entscheiden. Man wird sehen. Eine Erzählung, die nicht bedrückend und anklagend sein will,  sondern erfreulich offen, erfrischend und unterhaltsam sein möchte. Die aus dem Inneren erzählt, was draussen vor sich geht. Die den langsamen Weg der schüchternen Annäherung erzählen möchte. Die seltsame Auseinandersetzung mit der Schuld die zugleich auch eine Unschuld ist. Und welche Blüten diese so treibt. Die Schuld und/oder Unschuld. Die Unwissenheit über die Schuldfragen. Die Naivität im Umgang mit der Unschuld. So eine Art Romeo und Julia auf Länderebene. Eine francophile Familie in Deutschland. Eine francophile Familie in Frankreich. Der Ernst des Lebens, die beiden Seiten, sehr einseitig betrachtet. Ein Rückblick in die Begegnung zweier Kulturen, zweier Nachbarn, zweier Erzfeinde, zweier Geschichten die nicht enden wollen und immer weiter fortgeschrieben werden. Ein Rückblick, der zugleich einen Einblick über den Status gewährt und einen Ausblick zulässt. Zwei die sich am Ende lieben müssen. Sicherlich auch werden. Wenn genügend Gras über die Sache gewachsen ist. Wie die eigene Lebensgeschichte beweist. Damit es ein europäisches Happy-End auf der ganzen Linie gibt. Sonst wäre alles umsonst gewesen. Helmut und Giscard. Helmut 2 und Francois. Die EU. Der G7 Gipfel. Völler in Frankreich. Alles wäre umsonst gewesen. Aus der einfachen Sicht des Spiels, dass nicht nur ein Spiel sein kann. Aus der einfachen Sicht eines Lebens. Aus der einfachen Sicht der Gegensätze, Beobachtungen und der daraus resultierenden Biographie. Deutschland : Frankreich. Und warum Gegensätze sich doch vielleicht anziehen. Warum Anziehendes sich so abstoßen kann. Deutschland will und braucht  so dringend deine uneingeschränkte Liebe &#8211; Frankreich. So sehr. Stoß uns nicht zurück. Bitte zier dich nicht so. Stell dich nicht so an. Vergebe uns. Liebe uns. Denn wir wollen dich so gerne lieben. Denn, wenn Du uns lieben kannst, dann sind wir endlich befreit. Befreit von einer Schuld, die uns nicht loslässt. Denn wenn Du uns liebst, dann ist unsere Unschuld besiegelt. Nach nichts mehr sehnen wir uns. Also, das Spiel kann beginnen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: diaet</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/comment-page-1/#comment-210699</link> <dc:creator>diaet</dc:creator> <pubDate>Fri, 13 Oct 2006 18:23:10 +0000</pubDate> <guid
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bei euren texten wuerde mich wirklich interessieren, wie denn die geschichten weiterverlaufen. ist eigentlich ein weiterschreiben geplant bzw gibt es weitere kapitel?</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@mathias (#26): gefaellt mir sehr gut, bin sehr auf die fortsetzung gespannt (habe ich auch schon auf neue-bodenstaendigkeit gepostet.)</p><p>@max (#1), mabu (#19), sachsenwunder (#31), diaet (#36):<br
/> bei euren texten wuerde mich wirklich interessieren, wie denn die geschichten weiterverlaufen. ist eigentlich ein weiterschreiben geplant bzw gibt es weitere kapitel?</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: apfelbaum</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/comment-page-1/#comment-210452</link> <dc:creator>apfelbaum</dc:creator> <pubDate>Fri, 13 Oct 2006 11:25:04 +0000</pubDate> <guid
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&quot;Ich habe München schon immer gehasst.&quot;
Irgendwann mach ich die restlichen 299,99 Seiten auch noch voll, und wenn&#039;s nur ein Reiseführer wird.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Also mein Anfang is ja eher kurz, bin ie über den ersten Satz hinausgekommen.<br
/> &#8220;Ich habe München schon immer gehasst.&#8221;<br
/> Irgendwann mach ich die restlichen 299,99 Seiten auch noch voll, und wenn&#8217;s nur ein Reiseführer wird.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: winfried aus chemnitz</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/comment-page-1/#comment-210433</link> <dc:creator>winfried aus chemnitz</dc:creator> <pubDate>Fri, 13 Oct 2006 10:31:12 +0000</pubDate> <guid
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2. Passen muss es wie die Mutter und die Schraube!
3. Schriftsteller ist man wenn man merkt das man es ist!http://freigeldpraktiker.de/weltenaufgang/blog/article/was-wir-wissen-muessen/Da gibt es ein Link zum Buch von Karl Walkers/ über das goldene Mittelalter!Dann versteht so mancher auch das gute Deutschland!Das ist natürlich keine Eigenwerbung den mein Buch heißt Weltenaufgang!</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Jungs und liebe Mädchen, jetzt verrate ich Euch drei echte Männergeheimnisse!</p><p>1. Nicht die Länge sondern die Dicke macht es!<br
/> 2. Passen muss es wie die Mutter und die Schraube!<br
/> 3. Schriftsteller ist man wenn man merkt das man es ist!</p><p><a
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isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/#comment-210419</guid> <description>&lt;em&gt;Lustige Idee, Malte! Zu meiner Entschuldigung: ich war 15 und &lt;strike&gt;brauchte das Geld&lt;/strike&gt; habe zu der Zeit fast nur Stephen King gelesen. Und eigentlich waren es noch 14 Kapitel mehr, aber das will ich niemandem zumuten ;)&lt;/em&gt;Professor Sethlic gab zu jeder Arbeit einen Kommentar ab, als er sie in der Klasse verteilte.
Die meisten waren, wie er es auszudrücken pflegte, &lt;em&gt;Schrott&lt;/em&gt;.
Die Aufgabenstellung war wahrlich nicht schwer gewesen, aber Sethlic war der Meinung, daß dieser Â»Haufen von VollidiotenÂ« keine milderen Wertungen verdient hatte.
Â»Ich verstehe nicht, wie man bei so simplem Stoff so dämliche Fehler machen kann, Thomas. Mehr als eine Sechs war nicht drin. ... Von dir hätte ich eigentlich auch etwas besseres als eine Vier erwartet. Pech.Â«
Als er in die dritte Reihe vordrang, hatten sich die Mienen der meisten Schüler in frustrierte Abbilder ihrer selbst verwandelt. Aus der Stille, die sich plötzlich im Raum breitmachte, hätte ein ahnungsloser Zuschauer wohl leicht ablesen können, daß gerade bei mindestens siebzehn Schülern ein Todesurteil verhängt worden war (was bei einigen wohl - in Anbetracht der im Elternhaus zu erwartenden Reaktion - nicht sehr weit daneben lag).
Bei dem fünften Heft, das er in der Reihe verteilte, ließen sich bei Sethlic Spuren eines sadistischen Grinsens erkennen.
Â»Unser Englisch-As! Es tut mir ja fürchterlich leid, aber es scheint, als würdest Du dich in deinem Niveau allmählich an den Kurs anpassen, Steven.Â«
Der Sadismus in seiner Mimik hätte wohl nur vom Marquis de Sade persönlich übertroffen werden können.
Es war für jeden sichtlich erkennbar, daß Sethlic es genoß, dem sonstigen Einser-Kandidaten zu offerieren, welch&#039; törichte Idee es gewesen sei, auch diesmal wieder auf die höchste Note zu hoffen.
Als Steven Cabbot das Heft öffnete, sah er in mehrfacher Hinsicht rot: Zum einen hatte der Professor wirklich nicht an Korrekturen mit dem Rotstift gespart, zum anderen nahmen die verabscheuenden Haßgefühle gegen Sethlic mit einem Mal immense Ausmaße an.
&lt;em&gt;Mangelhaft.&lt;/em&gt;
Nur diese eine Wort, in verzückter Sorgfalt geschrieben, mit der schwungvollsten Unterschrift, die Â»der ErbarmungsloseÂ« jemals unter eine Note gesetzt hatte.
&lt;em&gt;Mangelhaft.&lt;/em&gt;
Im Kopf des 16jährigen begann sich ein Wust von Gedanken zu bilden. Die einzelnen Puzzleteile seines klaren Verstandes brachen an den irrsinnigsten Stellen gleichzeitig entzwei. Nach einer Weile formierten sich einige neu, um wenigstens einen klaren Gedanken entstehen zu lassen.
&lt;em&gt;Sethlic, Du hast verspielt.&lt;/em&gt;
Doch irgend etwas stimmte an diesem Gedanken nicht. Es schien, als wäre er noch nicht zufrieden mit seiner Gestalt.
&lt;em&gt;Du hast deine letzte Chance vertan.&lt;/em&gt;
Doch der Gedanke war anscheinend mit seinem Äußeren (und vermutlich auch Inneren) immer noch nicht zufrieden genug, um so zu verbleiben.
&lt;em&gt;Du bist tot.&lt;/em&gt;
Dieser Satz spaltete Stevens Geist endgültig. Er war kein gewalttätiger Mensch, und so war er erschreckt darüber, eine solche Aussage in seinen Hirnwindungen wiederzufinden. Aber er empfand auch eine gewisse Befriedigung, als sich etwa zeitgleich das Bild eines Grabsteins in seinem Schädel wiederfand. Die Inschrift
&lt;em&gt;Â»PROFESSOR JASON MALCOLM SETHLIC
*1944      *1994
ER WAR EIN ERBARMUNGSLOSES SCHWEINÂ«&lt;/em&gt;
tat irgendwie gut.
Die pazifistische Hälfte gewann schließlich doch noch die Überhand, weswegen das Gedankenpuzzle kurz vor seiner erneuten Auflösung stand, als Stevens wieder klarer Geist die Situation erfaßte. Diese
&lt;em&gt;(Scheiße)&lt;/em&gt;
ungerechtfertigte Note würde seinen Durchschnitt ruinieren; das konnte er nicht einfach so hinnehmen, also faßte er den Entschluß, mit Sethlic zu reden.
Er bereute diesen Entschluß früher, als erwartet.</description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>Lustige Idee, Malte! Zu meiner Entschuldigung: ich war 15 und <strike>brauchte das Geld</strike> habe zu der Zeit fast nur Stephen King gelesen. Und eigentlich waren es noch 14 Kapitel mehr, aber das will ich niemandem zumuten ;)</em></p><p>Professor Sethlic gab zu jeder Arbeit einen Kommentar ab, als er sie in der Klasse verteilte.<br
/> Die meisten waren, wie er es auszudrücken pflegte, <em>Schrott</em>.<br
/> Die Aufgabenstellung war wahrlich nicht schwer gewesen, aber Sethlic war der Meinung, daß dieser Â»Haufen von VollidiotenÂ« keine milderen Wertungen verdient hatte.<br
/> Â»Ich verstehe nicht, wie man bei so simplem Stoff so dämliche Fehler machen kann, Thomas. Mehr als eine Sechs war nicht drin. &#8230; Von dir hätte ich eigentlich auch etwas besseres als eine Vier erwartet. Pech.Â«<br
/> Als er in die dritte Reihe vordrang, hatten sich die Mienen der meisten Schüler in frustrierte Abbilder ihrer selbst verwandelt. Aus der Stille, die sich plötzlich im Raum breitmachte, hätte ein ahnungsloser Zuschauer wohl leicht ablesen können, daß gerade bei mindestens siebzehn Schülern ein Todesurteil verhängt worden war (was bei einigen wohl &#8211; in Anbetracht der im Elternhaus zu erwartenden Reaktion &#8211; nicht sehr weit daneben lag).<br
/> Bei dem fünften Heft, das er in der Reihe verteilte, ließen sich bei Sethlic Spuren eines sadistischen Grinsens erkennen.<br
/> Â»Unser Englisch-As! Es tut mir ja fürchterlich leid, aber es scheint, als würdest Du dich in deinem Niveau allmählich an den Kurs anpassen, Steven.Â«<br
/> Der Sadismus in seiner Mimik hätte wohl nur vom Marquis de Sade persönlich übertroffen werden können.<br
/> Es war für jeden sichtlich erkennbar, daß Sethlic es genoß, dem sonstigen Einser-Kandidaten zu offerieren, welch&#8217; törichte Idee es gewesen sei, auch diesmal wieder auf die höchste Note zu hoffen.<br
/> Als Steven Cabbot das Heft öffnete, sah er in mehrfacher Hinsicht rot: Zum einen hatte der Professor wirklich nicht an Korrekturen mit dem Rotstift gespart, zum anderen nahmen die verabscheuenden Haßgefühle gegen Sethlic mit einem Mal immense Ausmaße an.<br
/> <em>Mangelhaft.</em><br
/> Nur diese eine Wort, in verzückter Sorgfalt geschrieben, mit der schwungvollsten Unterschrift, die Â»der ErbarmungsloseÂ« jemals unter eine Note gesetzt hatte.<br
/> <em>Mangelhaft.</em><br
/> Im Kopf des 16jährigen begann sich ein Wust von Gedanken zu bilden. Die einzelnen Puzzleteile seines klaren Verstandes brachen an den irrsinnigsten Stellen gleichzeitig entzwei. Nach einer Weile formierten sich einige neu, um wenigstens einen klaren Gedanken entstehen zu lassen.<br
/> <em>Sethlic, Du hast verspielt.</em><br
/> Doch irgend etwas stimmte an diesem Gedanken nicht. Es schien, als wäre er noch nicht zufrieden mit seiner Gestalt.<br
/> <em>Du hast deine letzte Chance vertan.</em><br
/> Doch der Gedanke war anscheinend mit seinem Äußeren (und vermutlich auch Inneren) immer noch nicht zufrieden genug, um so zu verbleiben.<br
/> <em>Du bist tot.</em><br
/> Dieser Satz spaltete Stevens Geist endgültig. Er war kein gewalttätiger Mensch, und so war er erschreckt darüber, eine solche Aussage in seinen Hirnwindungen wiederzufinden. Aber er empfand auch eine gewisse Befriedigung, als sich etwa zeitgleich das Bild eines Grabsteins in seinem Schädel wiederfand. Die Inschrift<br
/> <em>Â»PROFESSOR JASON MALCOLM SETHLIC<br
/> *1944      *1994<br
/> ER WAR EIN ERBARMUNGSLOSES SCHWEINÂ«</em><br
/> tat irgendwie gut.<br
/> Die pazifistische Hälfte gewann schließlich doch noch die Überhand, weswegen das Gedankenpuzzle kurz vor seiner erneuten Auflösung stand, als Stevens wieder klarer Geist die Situation erfaßte. Diese<br
/> <em>(Scheiße)</em><br
/> ungerechtfertigte Note würde seinen Durchschnitt ruinieren; das konnte er nicht einfach so hinnehmen, also faßte er den Entschluß, mit Sethlic zu reden.<br
/> Er bereute diesen Entschluß früher, als erwartet.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Läscher</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/comment-page-1/#comment-210178</link> <dc:creator>Läscher</dc:creator> <pubDate>Fri, 13 Oct 2006 00:41:12 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/#comment-210178</guid> <description>Herrlich!
Dieses alten Stück aus der Schublade ist eigentlich das dritte Kapitel meines in der Entstehung befindlichen utopischen Lit-Blogs &quot;Läscher4all&quot;, bildet aber den wahren Einstieg in die Geschichte.Dass der Radfahrer mit der roten Jacke einen Schuh verlor, als er den Sperlingssturz herunterraste, und es nicht bemerkte, ist an sich nichts Besonderes.
Zum einen ist der Sperlingssturz ein mit Hubbeln und Schlaglöchern übersäter Kiesweg, zum anderen fiel der Schuh dem Radler nicht vom Fuß, sondern hüpfte aus einer der beiden Hängetaschen, die am Gepäckträger befestigt waren.
Das Besondere und damit Erwähnenswerte ist, dass dieser abgeschabte, braune Herrenlederschuh Größe 46 ausgerechnet Sinje vor die Füße fiel, sie ihn aufhob und vergeblich versuchte, seinem Eigentümer den Verlust anzuzeigen Denn dass Sinje in diesem Moment mit einem Herrenlederschuh in der Faust gewissermaßen im Wald stand (Der Sperlingssturz führt durch einen Stadtpark), erlaubt mir, ein Licht auf den Charakter dieser für meine Geschichte wichtigen Person zu werfen.
Sinje stand also mit einem Herrenlederschuh in der Hand im Sperlingssturz schaute mit großem Ernst dem davonhoppelnden roten Punkt nach, dann senkte sie den Blick ihrer untertassengroßen schwarzen Augen auf die Aufgabe, die ihr das Leben so unverhofft vor die Füße geworfen hatte.
Mutmaßungen betreffs ihres Gedankenganges mussten unweigerlich fehlgehen. Ein zufällig des Weges kommender Passant hätte dazu ebensoviel oder -wenig Berechtigung gehabt wie ihre intimsten Freunde oder sogar sie selbst, die ihre Entscheidungsfindungsprozesse als das Tanzen eines Elefanten in ihrem Kopf empfand. Buchstäblich niemand wusste also, wie dieses Mädchen mit dem Schuh in seiner Hand verfahren würde.
Der Passant mag vielleicht mutmaßen, es würde sich nach einer Sekunde des Besinnens entschließen, den Herrenlederschuh wieder dorthin zu legen, wohin er sich selbst gebettet hatte, und dann seiner Wege gehen.
Ich hingegen, der Sinjes Hang zum Irrwitz kannte, hätte eher vermutet, dass sie sich eines ihrer eigenen Schlappen Größe 37 entledigt, sich den Herrenlederschuh überstreift und dann damit auftippt wie ein ungeduldiger Clown oder wie Goofy. Oder ein paar Meter damit zu rennen versucht. Oder aber den Herrenlederschuh anpisst, sich im Gebüsch versteckt und den zurückkehrenden Radfahrer auslacht, wenn er ihn berührt.
Sie aber tat nichts von alldem. Sie behielt den Schuh in der Hand und setzte den Weg mit ihrem leicht watschelndem Gang fort. Irgendwo hinter ihren untertassengroßen Augen hatte sich wie auch immer der Entschluss geformt, diesen Schuh ins Fundbüro zu bringen. Von diesem Moment an war Sinje nicht mehr davon abzubringen. Nach einem Grund für diese Handlung gefragt, hätte sie für einen Moment mit ihrem untertassengroßen schwarzen Augen mit dem braunen Schimmer ins Leere gestarrt, dann dem Fragenden ein Lächeln geschenkt, das durch ihren leichten asiatischen Überbiss die perfekte Balance aus vierzig Prozent versonnen, fünfzig Prozent süß und zehn Prozent debil hält, und sich vielleicht solcherart geäußert: &quot;žIch lebte gerne in einer Welt, in der die Leute Schuhe, die sie finden, ins Fundbüro bringen.&quot; Und manch einer hätte diese scheinbar vernünftige Antwort geschluckt. Nur wie kann eine Rechtfertigung vernünftig sein, die zwar für sich genommen vernünftig scheint, aber in Wahrheit der rein zufälligen Entscheidungslaune eines tanzenden Elefanten entspringt? Nichts weniger als vernünftig war es also, dass Sinje mit dem Herrenlederschuh an ihrer Seite den Berg herunterwatschelte. Aber es könnte auch nichts egaler sein. Denn jeder, der dieser versonnen/süß/debil vor sich hinlächelnden Halbasiatin mit den Sommersprossen, dem Entengang, dem Überbiss, den untertassengroßen Augen und dem abgeschabten braunen Herrenlederschuh Größe 46 begegnete, konnte nicht umhin, bei sich zu denken: &quot;In dieser Welt, in der Leute die Schuhe, die sie finden, ins Fundbüro bringen, lebte ich auch gerne. Wenn es nur mit ihr wäre.&quot;
Doch nicht jedem Menschen kann es vergönnt sein, in Sinjes Welt zu leben. Es ist nur wenigen vorbehalten, und auch für diese Glücklichen ist diese Zeit nur knapp bemessen. Doch wenn nach Goethe die Erinnerung an glückliche Tage das zweite Glück ist, so ist das Berichten von diesen Tagen das dritte Glück. Und deshalb will ich euch von Sinje erzählen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Herrlich!<br
/> Dieses alten Stück aus der Schublade ist eigentlich das dritte Kapitel meines in der Entstehung befindlichen utopischen Lit-Blogs &#8220;Läscher4all&#8221;, bildet aber den wahren Einstieg in die Geschichte.</p><p>Dass der Radfahrer mit der roten Jacke einen Schuh verlor, als er den Sperlingssturz herunterraste, und es nicht bemerkte, ist an sich nichts Besonderes.<br
/> Zum einen ist der Sperlingssturz ein mit Hubbeln und Schlaglöchern übersäter Kiesweg, zum anderen fiel der Schuh dem Radler nicht vom Fuß, sondern hüpfte aus einer der beiden Hängetaschen, die am Gepäckträger befestigt waren.<br
/> Das Besondere und damit Erwähnenswerte ist, dass dieser abgeschabte, braune Herrenlederschuh Größe 46 ausgerechnet Sinje vor die Füße fiel, sie ihn aufhob und vergeblich versuchte, seinem Eigentümer den Verlust anzuzeigen Denn dass Sinje in diesem Moment mit einem Herrenlederschuh in der Faust gewissermaßen im Wald stand (Der Sperlingssturz führt durch einen Stadtpark), erlaubt mir, ein Licht auf den Charakter dieser für meine Geschichte wichtigen Person zu werfen.<br
/> Sinje stand also mit einem Herrenlederschuh in der Hand im Sperlingssturz schaute mit großem Ernst dem davonhoppelnden roten Punkt nach, dann senkte sie den Blick ihrer untertassengroßen schwarzen Augen auf die Aufgabe, die ihr das Leben so unverhofft vor die Füße geworfen hatte.<br
/> Mutmaßungen betreffs ihres Gedankenganges mussten unweigerlich fehlgehen. Ein zufällig des Weges kommender Passant hätte dazu ebensoviel oder -wenig Berechtigung gehabt wie ihre intimsten Freunde oder sogar sie selbst, die ihre Entscheidungsfindungsprozesse als das Tanzen eines Elefanten in ihrem Kopf empfand. Buchstäblich niemand wusste also, wie dieses Mädchen mit dem Schuh in seiner Hand verfahren würde.<br
/> Der Passant mag vielleicht mutmaßen, es würde sich nach einer Sekunde des Besinnens entschließen, den Herrenlederschuh wieder dorthin zu legen, wohin er sich selbst gebettet hatte, und dann seiner Wege gehen.<br
/> Ich hingegen, der Sinjes Hang zum Irrwitz kannte, hätte eher vermutet, dass sie sich eines ihrer eigenen Schlappen Größe 37 entledigt, sich den Herrenlederschuh überstreift und dann damit auftippt wie ein ungeduldiger Clown oder wie Goofy. Oder ein paar Meter damit zu rennen versucht. Oder aber den Herrenlederschuh anpisst, sich im Gebüsch versteckt und den zurückkehrenden Radfahrer auslacht, wenn er ihn berührt.<br
/> Sie aber tat nichts von alldem. Sie behielt den Schuh in der Hand und setzte den Weg mit ihrem leicht watschelndem Gang fort. Irgendwo hinter ihren untertassengroßen Augen hatte sich wie auch immer der Entschluss geformt, diesen Schuh ins Fundbüro zu bringen. Von diesem Moment an war Sinje nicht mehr davon abzubringen. Nach einem Grund für diese Handlung gefragt, hätte sie für einen Moment mit ihrem untertassengroßen schwarzen Augen mit dem braunen Schimmer ins Leere gestarrt, dann dem Fragenden ein Lächeln geschenkt, das durch ihren leichten asiatischen Überbiss die perfekte Balance aus vierzig Prozent versonnen, fünfzig Prozent süß und zehn Prozent debil hält, und sich vielleicht solcherart geäußert: &#8220;žIch lebte gerne in einer Welt, in der die Leute Schuhe, die sie finden, ins Fundbüro bringen.&#8221; Und manch einer hätte diese scheinbar vernünftige Antwort geschluckt. Nur wie kann eine Rechtfertigung vernünftig sein, die zwar für sich genommen vernünftig scheint, aber in Wahrheit der rein zufälligen Entscheidungslaune eines tanzenden Elefanten entspringt? Nichts weniger als vernünftig war es also, dass Sinje mit dem Herrenlederschuh an ihrer Seite den Berg herunterwatschelte. Aber es könnte auch nichts egaler sein. Denn jeder, der dieser versonnen/süß/debil vor sich hinlächelnden Halbasiatin mit den Sommersprossen, dem Entengang, dem Überbiss, den untertassengroßen Augen und dem abgeschabten braunen Herrenlederschuh Größe 46 begegnete, konnte nicht umhin, bei sich zu denken: &#8220;In dieser Welt, in der Leute die Schuhe, die sie finden, ins Fundbüro bringen, lebte ich auch gerne. Wenn es nur mit ihr wäre.&#8221;<br
/> Doch nicht jedem Menschen kann es vergönnt sein, in Sinjes Welt zu leben. Es ist nur wenigen vorbehalten, und auch für diese Glücklichen ist diese Zeit nur knapp bemessen. Doch wenn nach Goethe die Erinnerung an glückliche Tage das zweite Glück ist, so ist das Berichten von diesen Tagen das dritte Glück. Und deshalb will ich euch von Sinje erzählen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Schabernackensteak</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/comment-page-1/#comment-210153</link> <dc:creator>Schabernackensteak</dc:creator> <pubDate>Thu, 12 Oct 2006 23:29:26 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/#comment-210153</guid> <description>Klasse, eine öffentliche Müllablage! Da will ich doch gleich mal meinen Teil zu beisteuern.Drinking Mé.docI&quot;™d like to state that my estate
reflects my state of mind.
It&quot;™s ground is static
and if you stay there
for a longer time,
you&quot;™d propably remark
that that was an understatement.
There&quot;™s so much electricity,
especially in the basement,
nobody ever walked out
without basing oneself on
a kind of self-abasement.
Yes, go ahead, my dear, go on.
Or do you want a rearrangement?What kind of thoughts
do you rear now at the rear
of the stage of your mind?
Do you see now that we are living
in the Dark Age of the Blind?
Bear that in mind!
But don&quot;™t forget to give him honey.
And don&quot;™t forgive to get the money,
for your little gift.Because animals don&quot;™t pay.
Neither attention nor their debts.
They are adept in all tricks of the trade.
Stand tall and face the facts.
Don&quot;™t try to be too pawky,
because he&quot;™s the one with paws.
Pause for effect, then start talking
while looking in the jaw.
That&quot;™s how you have to handle
the animal inside.
Never fly of the handle
and don&quot;™t throw with a knife.You have to know the bear
inside outback and forth,
and to and fro. I swear,
the only way to chase him off,
is to be well prepaired.
Try to think outside the box,
and box inside that thing,
don&quot;™t care about the locks.
Just look what life will bring.Und weils so schön war:AnthropozentrifugalkraftUnergründlicherweise ist der Boden ohne Faß fast abgetragen
von all dem Rumgetrample
der ziel-und sinnerfüllt umherschwadronierenden Individuen-Massen.
Mitschuld habe auch ich auf mich geladen,
durch angeborene Neigungen wie
Zugehörigkeitsgefühlsausbrüche
und so weiter.
Und so fort.
Geschritten wie wir sind,
sind keine vor uns,
wir sie haben sie hinter uns gelassen.
Und unsere Ideen und Orchideen
vorher nochmal durch die Anthropozentrifuge gejagt.
Und dann, bei einer Belastung von 38 G-Punkten,
Wurde ihnen schiwndelig.
Man merke sich dennoch:
Schönheit schwindelt zwar und schwindet,
aber die Werte nicht.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Klasse, eine öffentliche Müllablage! Da will ich doch gleich mal meinen Teil zu beisteuern.</p><p>Drinking Mé.doc</p><p>I&#8221;™d like to state that my estate<br
/> reflects my state of mind.<br
/> It&#8221;™s ground is static<br
/> and if you stay there<br
/> for a longer time,<br
/> you&#8221;™d propably remark<br
/> that that was an understatement.<br
/> There&#8221;™s so much electricity,<br
/> especially in the basement,<br
/> nobody ever walked out<br
/> without basing oneself on<br
/> a kind of self-abasement.<br
/> Yes, go ahead, my dear, go on.<br
/> Or do you want a rearrangement?</p><p>What kind of thoughts<br
/> do you rear now at the rear<br
/> of the stage of your mind?<br
/> Do you see now that we are living<br
/> in the Dark Age of the Blind?<br
/> Bear that in mind!<br
/> But don&#8221;™t forget to give him honey.<br
/> And don&#8221;™t forgive to get the money,<br
/> for your little gift.</p><p>Because animals don&#8221;™t pay.<br
/> Neither attention nor their debts.<br
/> They are adept in all tricks of the trade.<br
/> Stand tall and face the facts.<br
/> Don&#8221;™t try to be too pawky,<br
/> because he&#8221;™s the one with paws.<br
/> Pause for effect, then start talking<br
/> while looking in the jaw.<br
/> That&#8221;™s how you have to handle<br
/> the animal inside.<br
/> Never fly of the handle<br
/> and don&#8221;™t throw with a knife.</p><p>You have to know the bear<br
/> inside outback and forth,<br
/> and to and fro. I swear,<br
/> the only way to chase him off,<br
/> is to be well prepaired.<br
/> Try to think outside the box,<br
/> and box inside that thing,<br
/> don&#8221;™t care about the locks.<br
/> Just look what life will bring.</p><p>Und weils so schön war:</p><p>Anthropozentrifugalkraft</p><p>Unergründlicherweise ist der Boden ohne Faß fast abgetragen<br
/> von all dem Rumgetrample<br
/> der ziel-und sinnerfüllt umherschwadronierenden Individuen-Massen.<br
/> Mitschuld habe auch ich auf mich geladen,<br
/> durch angeborene Neigungen wie<br
/> Zugehörigkeitsgefühlsausbrüche<br
/> und so weiter.<br
/> Und so fort.<br
/> Geschritten wie wir sind,<br
/> sind keine vor uns,<br
/> wir sie haben sie hinter uns gelassen.<br
/> Und unsere Ideen und Orchideen<br
/> vorher nochmal durch die Anthropozentrifuge gejagt.<br
/> Und dann, bei einer Belastung von 38 G-Punkten,<br
/> Wurde ihnen schiwndelig.<br
/> Man merke sich dennoch:<br
/> Schönheit schwindelt zwar und schwindet,<br
/> aber die Werte nicht.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Dr. Dean</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/comment-page-1/#comment-210148</link> <dc:creator>Dr. Dean</dc:creator> <pubDate>Thu, 12 Oct 2006 23:00:11 +0000</pubDate> <guid
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isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/#comment-210135</guid> <description>ich bin k.o. - ich habe gerade 25 000 Viruseinträge löschen lassen - ist mir jetzt alles egal - und das hier sollte mal 2000 der Vorspann zu nem Auftakt werden...Es sind zehn Jahre vergangen, um es genau zu datieren. Doch in welcher Phase der Erinnerung befinde ich mich samt all den anderen? Man beginnt mit dem Schreiben von speziell historischen Romanen oder besser wäre der Ausruf:
&quot;Mein Leben nach der Wende!&quot;
Ein speziell historischer Roman? Ist er historisch und skuril? In schlechten amerikanischen Filmen beginnt der Vorspann immer mit der üblichen Einleitung. Aller Üblichkeit und allen Joyces zum Trotz. Im Notfall kann man immer noch emigrieren.
Es war im Spätherbst, kurz vor der Jahrtausendwende. Deutschland erhielt endlich einen zweiten oder dritten Nobelpreisträger für Literatur. Das Phänomen Techno war abgeklungen und hatte seine komplette Daseinsberechtigung, samt MC Radunski, der nicht mehr Radunski hieß, sondern einen austauschbaren Namen innerhalb der Kultursenatorszene von Berlin besaß. Die Regierungen Deutschlands hatten eine merkwürdige Entwicklung durchgemacht. Von den Anfängen der Orientierung, hinzu Erziehungsmaßnahmen, mit allen Enfants terribles inbegriffen, letztendlich zur Katharsis, der scheinbaren. In den Buchläden häuften sich die Ost - West - Romane und die Geschichten über die vermeintliche Annäherung, sowie über alle scheinbar immer noch vorhandenen Vorurteile. Alle biographischen Grausamkeiten konnten in Talk - Shows zu Grabe getragen werden oder wenn es blöd gelaufen war, dann erhielt man als Geschenk eine ewig offene Frage, in Stein gemeißelt. Naturheilpraktiker schossen wie Pilze aus dem Boden und sowieso wurde jegliche Bestandsaufnahme der Gegenwart verweigert. Alles endete im Nichts und es war großartig! Alles war möglich? Der Schein betrog uns und das gewaltig, weil noch Unterschiede zwischen Unterhaltung und Tatsachen existierten. Gute Unterhaltung wurde von schlechter Präsentation abgelöst. Manchmal standen im Sommer vor den Hackeschen Höfen Straßenkünstler, die Feuer spuckten. An einem dieser sommerlichen Abende habe ich dem Spektakel fünf Stunden beigewohnt. Ich hatte Glück, kein Feuer gespuckt zu haben. Ein anderer nicht.
Er verbrannte sich den Rachen, ich mir lediglich die Wimpern. Texte neuer junger Autoren verwandelten sich in aktuelle Zeitungsmeldungen.
Neues ist nicht in Sicht, riefen sie immer wieder im Chor. Genauso ist es jedoch unmöglich, alte Formen auf lange Sicht wiederzubeleben, dachte ich mir, als ich mir die künstlichen Wimpern anklebte.
Man war der Meinung, etwas Neues würde sich anbahnen. Radiosender begannen ihre Hörer abzuhören, da den Redakteuren die Ideen ausgingen.
Dann stand es in der Zeitung: &quot;Softwareproduzent nimmt den Gesang seiner Nachbarin auf, die regelmäßig unter der Dusche trällert&quot;
Seitdem sprechen ausdauernde Mitarbeiter von Fernsehsendern wildfremde Menschen an, weil sie gar nichts von ihnen wollen, außer ihre dummen Gesichter in einen Fernsehrahmen zu pressen. Zu guter letzt hängte selbst ich mir eine Kamera vor die Augen, um zu beobachten, was sie sehen. Ich habe gestern auch wieder unter der Dusche GESUNGEN und ich kann SINGEN.
Schöne Hintergrundmelodie, um die paar hässlichen Bildchen aufzumöbeln. Selbst kommentiert und selbst vermessen, Maßstab vergessen oder selbstbesessen.
Privat sind die, die es nicht sind.
(Trinken sie dieses Buch belesen)</description> <content:encoded><![CDATA[<p>ich bin k.o. &#8211; ich habe gerade 25 000 Viruseinträge löschen lassen &#8211; ist mir jetzt alles egal &#8211; und das hier sollte mal 2000 der Vorspann zu nem Auftakt werden&#8230;</p><p>Es sind zehn Jahre vergangen, um es genau zu datieren. Doch in welcher Phase der Erinnerung befinde ich mich samt all den anderen? Man beginnt mit dem Schreiben von speziell historischen Romanen oder besser wäre der Ausruf:<br
/> &#8220;Mein Leben nach der Wende!&#8221;<br
/> Ein speziell historischer Roman? Ist er historisch und skuril? In schlechten amerikanischen Filmen beginnt der Vorspann immer mit der üblichen Einleitung. Aller Üblichkeit und allen Joyces zum Trotz. Im Notfall kann man immer noch emigrieren.<br
/> Es war im Spätherbst, kurz vor der Jahrtausendwende. Deutschland erhielt endlich einen zweiten oder dritten Nobelpreisträger für Literatur. Das Phänomen Techno war abgeklungen und hatte seine komplette Daseinsberechtigung, samt MC Radunski, der nicht mehr Radunski hieß, sondern einen austauschbaren Namen innerhalb der Kultursenatorszene von Berlin besaß. Die Regierungen Deutschlands hatten eine merkwürdige Entwicklung durchgemacht. Von den Anfängen der Orientierung, hinzu Erziehungsmaßnahmen, mit allen Enfants terribles inbegriffen, letztendlich zur Katharsis, der scheinbaren. In den Buchläden häuften sich die Ost &#8211; West &#8211; Romane und die Geschichten über die vermeintliche Annäherung, sowie über alle scheinbar immer noch vorhandenen Vorurteile. Alle biographischen Grausamkeiten konnten in Talk &#8211; Shows zu Grabe getragen werden oder wenn es blöd gelaufen war, dann erhielt man als Geschenk eine ewig offene Frage, in Stein gemeißelt. Naturheilpraktiker schossen wie Pilze aus dem Boden und sowieso wurde jegliche Bestandsaufnahme der Gegenwart verweigert. Alles endete im Nichts und es war großartig! Alles war möglich? Der Schein betrog uns und das gewaltig, weil noch Unterschiede zwischen Unterhaltung und Tatsachen existierten. Gute Unterhaltung wurde von schlechter Präsentation abgelöst. Manchmal standen im Sommer vor den Hackeschen Höfen Straßenkünstler, die Feuer spuckten. An einem dieser sommerlichen Abende habe ich dem Spektakel fünf Stunden beigewohnt. Ich hatte Glück, kein Feuer gespuckt zu haben. Ein anderer nicht.<br
/> Er verbrannte sich den Rachen, ich mir lediglich die Wimpern. Texte neuer junger Autoren verwandelten sich in aktuelle Zeitungsmeldungen.<br
/> Neues ist nicht in Sicht, riefen sie immer wieder im Chor. Genauso ist es jedoch unmöglich, alte Formen auf lange Sicht wiederzubeleben, dachte ich mir, als ich mir die künstlichen Wimpern anklebte.<br
/> Man war der Meinung, etwas Neues würde sich anbahnen. Radiosender begannen ihre Hörer abzuhören, da den Redakteuren die Ideen ausgingen.<br
/> Dann stand es in der Zeitung: &#8220;Softwareproduzent nimmt den Gesang seiner Nachbarin auf, die regelmäßig unter der Dusche trällert&#8221;<br
/> Seitdem sprechen ausdauernde Mitarbeiter von Fernsehsendern wildfremde Menschen an, weil sie gar nichts von ihnen wollen, außer ihre dummen Gesichter in einen Fernsehrahmen zu pressen. Zu guter letzt hängte selbst ich mir eine Kamera vor die Augen, um zu beobachten, was sie sehen. Ich habe gestern auch wieder unter der Dusche GESUNGEN und ich kann SINGEN.<br
/> Schöne Hintergrundmelodie, um die paar hässlichen Bildchen aufzumöbeln. Selbst kommentiert und selbst vermessen, Maßstab vergessen oder selbstbesessen.<br
/> Privat sind die, die es nicht sind.<br
/> (Trinken sie dieses Buch belesen)</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: albert</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/comment-page-1/#comment-209986</link> <dc:creator>albert</dc:creator> <pubDate>Thu, 12 Oct 2006 16:31:51 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/#comment-209986</guid> <description>in eigener sache, passt auch nicht ganz in den kontext: wieß einer von euch, wer der ultracare bei del.icio.us ist? gruß albert</description> <content:encoded><![CDATA[<p>in eigener sache, passt auch nicht ganz in den kontext: wieß einer von euch, wer der ultracare bei del.icio.us ist? gruß albert</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: sachsenwunder</title><link>http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/comment-page-1/#comment-209968</link> <dc:creator>sachsenwunder</dc:creator> <pubDate>Thu, 12 Oct 2006 15:59:59 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2006/10/11/aller-anfang-ist-leicht/#comment-209968</guid> <description>Eine wirklich tolle Idee. Und ich schließe mich den vielen Perlen hier einfach mal an. Geschrieben irgendwann im Herbst 1996, vergraben in einer großen dunklen Kiste, nie zu Ende gedacht. Jetzt habe ich wieder Lust dazu, darüber nachzudenken. Vorher aber mal die Reaktionen testen. Hat schließlich sonst noch nie jemand gelesen. Ich habe es unverändert gelassen und es ist sehr viel mehr als das hier, aber das würde zu weit führen, oder?Kalte ZeitKalte Luft, Schnee und ein trüber Sonnenschein. Sonntagsspaziergänger waren unterwegs, Weihnachtslieder aus den Lautsprechern. Lichterketten schaukelten leise im Wind. Glühwein und Lebkuchen, Kerzenverkäufer und Unicef-Postkarten, leuchtende Kinderaugen und Weihnachtsmänner vom Arbeitsamt. Advent eben.Für ihn war alles anders als zuvor. Er sah sie nicht. Nicht die hastenden Angestellten, nicht die angeheiterten Glühweingesellen, nicht die vergnügten Schneeballwerfer. Weder den glücklichen Kindern noch den verliebten Paaren schenkte er Beachtung. Er sah die Schneeflocken nicht kommen, die allmählich sein Haar unter sich begruben und ihm einen kalten Schal auf seine Schultern legten. Er spürte den Wind nicht, der die Furchen tiefer grub und seine Gesichtsfarbe in ein unnatürliches Grauweiß verwandelte. Menschen um ihn herum wichen auseinander, machten ihm Platz und schauten verwundert. Tränen liefen über sein Gesicht, sammelten sich am Rand des Pullovers und froren zu einem bizarren Eisgebilde. Alle sahen einen Mann, aber ihn beachtete niemand. Nicht so, wie er es gewollt hätte. Wie er es gebraucht hätte. Jetzt, heute, sofort, an diesem verdammten Wintertag. Er lebte unter ihnen und gehörte nicht mehr dazu. Wie ein yellow cab in Bielefeld. Seine Brille beschlug, seine Nase lief und er tat es ihr gleich. Er wusste weder wohin noch warum. Aber er hatte das Gefühl, das Richtige zu tun....</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Eine wirklich tolle Idee. Und ich schließe mich den vielen Perlen hier einfach mal an. Geschrieben irgendwann im Herbst 1996, vergraben in einer großen dunklen Kiste, nie zu Ende gedacht. Jetzt habe ich wieder Lust dazu, darüber nachzudenken. Vorher aber mal die Reaktionen testen. Hat schließlich sonst noch nie jemand gelesen. Ich habe es unverändert gelassen und es ist sehr viel mehr als das hier, aber das würde zu weit führen, oder?</p><p>Kalte Zeit</p><p>Kalte Luft, Schnee und ein trüber Sonnenschein. Sonntagsspaziergänger waren unterwegs, Weihnachtslieder aus den Lautsprechern. Lichterketten schaukelten leise im Wind. Glühwein und Lebkuchen, Kerzenverkäufer und Unicef-Postkarten, leuchtende Kinderaugen und Weihnachtsmänner vom Arbeitsamt. Advent eben.</p><p>Für ihn war alles anders als zuvor. Er sah sie nicht. Nicht die hastenden Angestellten, nicht die angeheiterten Glühweingesellen, nicht die vergnügten Schneeballwerfer. Weder den glücklichen Kindern noch den verliebten Paaren schenkte er Beachtung. Er sah die Schneeflocken nicht kommen, die allmählich sein Haar unter sich begruben und ihm einen kalten Schal auf seine Schultern legten. Er spürte den Wind nicht, der die Furchen tiefer grub und seine Gesichtsfarbe in ein unnatürliches Grauweiß verwandelte. Menschen um ihn herum wichen auseinander, machten ihm Platz und schauten verwundert. Tränen liefen über sein Gesicht, sammelten sich am Rand des Pullovers und froren zu einem bizarren Eisgebilde. Alle sahen einen Mann, aber ihn beachtete niemand. Nicht so, wie er es gewollt hätte. Wie er es gebraucht hätte. Jetzt, heute, sofort, an diesem verdammten Wintertag. Er lebte unter ihnen und gehörte nicht mehr dazu. Wie ein yellow cab in Bielefeld. Seine Brille beschlug, seine Nase lief und er tat es ihr gleich. Er wusste weder wohin noch warum. Aber er hatte das Gefühl, das Richtige zu tun.</p><p>&#8230;</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
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