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Produkte von Johnny Haeusler | 27

Computerwahl

Ich habe nichts gegen Computer. Ehrlich nicht. Das sage ich nicht jedem, aber: Ich hab selber einen. Ich mag die Kisten.

Nur nicht, da stimme ich mit dem CCC überein, wenn sie bei Wahlen eingesetzt werden sollen. Daher habe ich gerade die Petition zum Verbot von Wahlcomputern unterzeichnet.

An meinem Computer.

Johnny Haeusler 20.10.2006 um 00:20

Produkte

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27 Kommentare

  1. 01

    Sebastian:

    Wer sich weitergehend über dieses Thema informieren möchte, kann dies tun unter:

    http://chaosradio.ccc.de/cr117.html
    (Chaosradio zu diesem Thema)

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/79052
    (Meldung von heise online)

    http://www.ccc.de/updates/2006/wahlcomputer
    (Meldung des CCC)

    http://www.wijvertrouwenstemcomputersniet.nl/English
    (Details über den Hack der Wahlcomputer)

    Ach ja, wer sich über den Link auf einen Server in Schottland wundert, sollte sich (mit ein wenig Mühe) von http://www.bundestag.de durchklicken (Danke, Edit-Funktion).

    20.10.2006 um 00:25 | Antworten
  2. 02

    Tom Greenberg:

    Eine wirklich wichtige Sache,

    jeder sollte über seinen Datenschatten springen und unterzeichnen.

    20.10.2006 um 00:49 | Antworten
  3. 03

    andI611:

    Sehr wichtiger Hinweis. Hab ich gemacht.

    20.10.2006 um 00:53 | Antworten
  4. 04

    René:

    Ein Imitat der Bundestagsseite mit britischer Adresse?

    20.10.2006 um 00:57 | Antworten
  5. 05

    Michael:

    Das System öffentliche Petition des Deutschen Bundestages basiert auf einem System des Schottischen Parlaments und den dort gesammelten Erfahrungen.

    Im Rahmen eines Modellversuchs werden die Internetseiten öffentliche Petition von International Teledemocracy Centre an der Napier Universität in Edinburgh zur Verfügung gestellt.

    Von der Bundestagsseite zitiert.

    20.10.2006 um 01:02 | Antworten
  6. 06

    Andreas:

    Kleiner (?) Error zu vermelden: Wenn ich bei obigen Trackback auf “alle Spreeblick-Kommentare” klicke, komme ich nicht zu allen Kommentaren, die ich verfasst habe, sondern selbige von Gutscheine@preistipp.eu (bzw. es sieht so aus, als würde ich eher *alle* gesendeten Trackbacks aufgelistet bekommen).

    Upss, jetzt is sogar mein Trackback verschwunden .. naja ;-) Ned schlimm .. aber merkwürdig allemal ;-)

    liebe Grüße auf jeden Fall aus Wien .. Andreas.

    20.10.2006 um 01:10 | Antworten
  7. 07

    stackevil:

    es sind wahlmaschinen … wenn schon … die dinger kommen einem z80 gleich … aber trotzdem macht et hin …

    am besten man geht gleich ins wahllokal … & lässt den zettel vom wahlhelfer ausfüllen …

    20.10.2006 um 02:11 | Antworten
  8. 08

    Marc:

    Tja, dann geht die Wahl bei uns fast so wie in der USA ab - egal wer gewählt wird, es ist sowieso klar, er gewinnt.

    Okay, war nur ein blöder Gedanke ^^

    20.10.2006 um 02:38 | Antworten
  9. 09

    Janko:

    Ich finde ja Wahlcomputer im Prinzip keine schlechte Sache, und deshalb auch diese fundamentale Verbotsforderung ein bisschen übers Ziel hinaus geschossen.

    Wahlcomputer können z.B. Leuten mit Sehbehinderung die Wahl erleichtern oder Stimmzettel in beliebig vielen Sprachen ermöglichen. Auch für Analphabeten sind Wahlcomputer eine prima Sache.

    Alles in allem also sehr demokratisch, die Idee. Nur die Ausführung hakt bissher bekanntlicherweise noch ein bisschen.

    Wie wär es also statt dessen mit einer Resolution für Open-Source-Wahlcomputer?

    20.10.2006 um 03:51 | Antworten
  10. 10

    scholt:

    OpenSource ist aber keine Garantie für Sicherheit! Wahlzettel können auch in verschiedenen Sprachen gedruckt werden wo ist das Problem? Wegen Analphabeten, auf den Bildschirmen wird auch Text angezeigt oder sollen dann kleine Gesichter angezeigt werden auf die man klicken kann?

    Eine demokratische Idee? wohl kaum, Zitat Wikipedia:

    Für eine demokratische Wahl werden im Allgemeinen die Kriterien allgemein, frei, gleich und geheim angesetzt.

    Ich finde es ausserdem Geldverschwendung, anstatt das Geld für Wahlcomputer rauszuwerfen hätte mans lieber Schulen geben sollen…

    20.10.2006 um 08:39 | Antworten
  11. 11

    mp_464:

    ich habe auch schon unterzeichnet!

    @stackevil: das sind wahlcomputer, keine wahlmaschinen. das ist ein kleiner aber wichtiger unterschied.

    @janko: ob open-source oder nicht, ist glaube ich bei diesem thema nicht so entscheidend. entscheidend ist die nachvollziehbarkeit. bei einer herkoemmlichen wahl, werden alle stimmen anhand des wahlzettels ausgezaehlt. es steht jedem buerger frei, dies zu kontrollieren. diese mehtode ist fuer jeden klar nachvollziehbar und weitestgehend sicher.
    bei wahlcomputern sieht es da schon anders aus. oder kannst du wirklich mit sicherheit sagen, dass deine stimmabgabe korrekt vom computer gezaehlt wurde?
    abgesehen davon haben ‘papier&stift-wahlen’ bisher prima funktioniert. mir ist voellig unklar warum wieder ein haufen geld fuer unsichere technik rausgeschmissen werden soll.

    20.10.2006 um 11:04 | Antworten
  12. 12

    Micha:

    Also ich bin da ziemlich hinundhergerissen. Einerseits kann ich den Maschinen bzw. denen, die sie programmieren/bedienen, auch nicht blind vertrauen andererseits finde ich die Petition ein wenig paranoid. Ganz realistisch gesehen, werden die sowieso irgendwann in naher Zukunft eingesetzt. Ein kleiner Aufschub ist aber bestimmt nicht verkehrt.
    Eine eher rationale Sicht des Themas war vorgestern auch hier nachzulesen:
    http://www.wired.com/news/politics/evote/0,71957-0.html
    Generell behaupte ich mal, dass Manipulationen sowieso auch in anderer Weise (durch fingierte Hochrechnungen im Vorfeld usw.) immer möglich sind.

    20.10.2006 um 11:06 | Antworten
  13. 13

    Janek:

    Ich finde Wahlcomputer super, denn man kann auf ihnen prima Schach spielen (http://www.heise.de/newsticker/meldung/79052)

    20.10.2006 um 11:10 | Antworten
  14. 14

    leo:

    Absolut dagegen. Während ich Stimmzettel und Urne nur für eingeschränkt manipulierbar halte, bieten Wahlcomputer eine Menge verschiedener Angriffsflächen. Das fängt im Werk an, in dem die Chips für die Maschine gefertigt werden, geht über alle notwendigen Softwareschichten, bis zur möglichen Überwachung des Wahlverhaltens (z.B. lässt sich mit entsprechender Technologie aus dem Nachbarraum nachvollziehen, was ein bestimmter Monitor gerade anzeigt). Dazu kommt, dass ich interferierende Firmeninteressen (z.B. Geheimhaltung von Technologien) für absolut inakzeptabel halte, da ich denke, dass das Wahlprozedere für jeden Bürger nachvollziehbar sein muss, was ausgeschlossen ist, sobald nur ein einziges Detail der Technik nicht offen ist.

    20.10.2006 um 11:50 | Antworten
  15. 15

    Matthias (aus Dresden):

    So, die Petition hat 20 Unterschriften mehr.

    20.10.2006 um 12:37 | Antworten
  16. 16

    stackevil:

    ich bin dafür den herstellen von der landkarte zu radieren wer weiss wenn das bei euch durch geht kommt das bei uns auch noch & dann kaufen wir auch noch bei eurem referenz hersteller…

    zum Untergang der Deutschen Republik…

    was mir als nicht deutscher noch mehr gedanken macht ist eure
    GESUNDHEITS REFORM ala Ulla Schmidt ,,,
    solltet IHR euch auch mal GEDANKEN drüber machen !
    denn es betrifft auch eure kinder & enkel …

    20.10.2006 um 12:38 | Antworten
  17. 17

    Janko:

    scholt / 11: Analphabeten kann ein Computer den Wahlzettel vorlesen. Blinden übrigens auch. Schon lustig, dass es heute bei jeder popeligen Webseite Terz um die Barrierefreiheit gibt - aber bei Demokratie spielt so was offenbar keine Rolle. Dabei gbt es nach Angaben von Interessenverbänden um die 650.000 Blinde und Sehbehinderte in Deutschland. Frei, gleich und geheim, hm?

    20.10.2006 um 18:52 | Antworten
  18. 18

    leo:

    @Janko #21: Für Analphabeten kann man Farbcodes einführen und für Sehbehinderte gibt es Blindenschrift. Alles nondigital lösbar…

    20.10.2006 um 19:53 | Antworten
  19. 19

    sweety:

    hängt dir dein langweiliger, pseudo-pointen-süchtiger schreibstil nicht selber mal zum halse raus?

    21.10.2006 um 00:05 | Antworten
  20. 20

    Ulf:

    Warum sollte man ein gut funktionierendes Verfahren veraendern, warum? Weil es nicht mehr funktioniert, weil es nicht mehr hip ist, weil alte Saecke von ihren kindern lernen sollten. Alles Quatsch.

    21.10.2006 um 00:13 | Antworten
  21. 21

    stackevil:

    naja gegeben dem fall die wahlmaschine die verplomtp beim wahlamt am morgen geliefert wird gibt den geist auf … nach dem einschlaten dann muss ja wieder back to papier gemacht werden oder streiten sich dan alle um … eine wahlmaschine?

    also wieder ein rückschluss zu eurer gesundheitsreform …

    partientenkarte(n) & wahlmaschine(n) sind zusätzliche systeme die nur steuergelder verpulvern & alle ins unglück stürzen mehr nicht

    21.10.2006 um 01:48 | Antworten
  22. 22

    Johnny Maquis:

    Lustigerweise haben Onlinepetitionen dasselbe Problem wie Wahlcomputer…wie war das doch gleich? Wenn Wahlen etwas ändern würden…!

    21.10.2006 um 02:50 | Antworten
  23. 23

    Dr. Dean:

    Vielleicht bin ich ja etwas vernagelt, aber ich sehe einfach den Nutzen von Wahlcomutern nicht. Jedenfalls keinen Nutzen, der in einer sinnvollen Relation zu Kosten und Risiken steht.

    21.10.2006 um 22:04 | Antworten
  24. 24

    till:

    Ist ein generelles Verbot nicht ein bissl sehr dramatisch? Ich wuerde nicht sofort ueberall Betrug vermuten, nur weil es prinzipiell moeglich ist. Im uebrigen geht das doch auch jetzt - ist nicht so als ob ein paar Zettel den Wahlbetrug unmoeglich machen.

    Ich zum Beispiel gebe auch meine PIN-Nummer an einem Automaten ein und gehe nicht zum Schalter um mir Geld auszahlen zu lassen - obwohl das eventuell sicherer waere (oder vielleicht doch nicht?).
    Es nehmen doch sicher auch die meisten Kommentierer (und Spreeblick-Schreiberlinge) am Onlinebanking teil - trotz phisching, Viren und diverser Trojaner. Wo bleibt denn das vertrauen in Mensch und Technik?

    Von der Einfachheit die das System mitsichbringen koente mal abgesehen, sind Wahlcomputer auch immer wieder einsetzbar. Papier sparen wir dadurch auch. Und stell Euch vor wieviele Milliarden an Porto gespart werden koennten, wenn wir statt Briefwahl den “Unfug” ueber’s Internet machen wuerden?

    Sichere digitale Signaturen vorausgesetzt bin ich eher fuer die Entwicklung als dagegen.

    23.10.2006 um 00:53 | Antworten
  25. 25

    mp_464:

    sicherlich technik wird nie 100% sicher sein. aber warum soll man eine alte, relativ sichere methode gegen eine neue, nicht mehr ganz so sichere methode eintauschen?

    “Von der Einfachheit die das System mitsichbringen koente mal abgesehen,…” - findest du die ‘papier&stift’ methode irgendwie kompliziert??? kann ich mir nicht vorstellen.

    “Papier sparen wir dadurch auch” - wahlcomputer muessen aber auch erst mal produziert, eingekauft und gewartet werden. und das kommt sicher teurer als ein stapel papier.

    zu deinem internet/signaturen vorschlag: das waere auf jeden fall noch viel fahrlaessiger als wahlcomputer. das internet bietet eine noch viel groessere angriffsflaeche.

    23.10.2006 um 09:41 | Antworten
  26. 26

    Ibez:

    Für mehr Infos, Neuigkeiten dazu und sowieso ist Fefes Blog sehr zu emfehlen!!!
    http://blog.fefe.de/

    23.10.2006 um 14:39 | Antworten
  27. 27

    scholt:

    @27 Johnny Maquis - nein ist es nicht, denk mal nach! Bei der Onlinepetition kannst du sehen wer unterschreibt, da gibts eine öffentliche Liste die jeder sehen kann und somit auch nachprüfen kann ob die Mitzeichnende Person das auch getan hat. Und da es sowas wie Wahlgeheimnis gibt fallen öffentliche Listen wer was gewählt hat ja mal weg…

    Vom CCC gibts hier Übrigens ein Comic zum Thema Wahlcomputer…

    @stackevil (21) Janko - Siehe Kommentar 22, ausserdem wie stellst du dir das mit dem Wahlzettel vorlesen vor? Wahlcomputer: “SIE HABEN X GEWÄHLT, SIND SIE SICHER DRÜCKEN SIE TASTE Y” … ist auch sehr geheim …

    26.10.2006 um 08:57 | Antworten

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