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Positionen mark von Malte Welding | 18

Diktat am Montag


Super-Illu: René

Vor einer Woche saß Gerhard Schröder, der sich die Haare nicht fĂ€rbt, bei Reinhold Beckmann, der sehr investigativ zu kriechen weiß, und erklĂ€rte uns, warum man Russland nicht demokratisch regieren kann. Weil Russland noch nie demokratisch regiert wurde. Die Deutschen, die - wie allseits bekannt ist - schon mit Erst- und Zweitstimme durch den Teutoburgerwald turnten, können da nur beifĂ€llig nicken.

Ach ja, die Diktatoren, der Strang und die Dinge und ihr Gang und die Frage, wie aufrecht man gehen kann, wenn der andere das Öl hat und auch noch das Gas, ein schönes Thema fĂŒr einen Montagmorgen in einer verschlafenen Demokratie in der Mitte Europas.

Der erste Diktator, der der modernen Definition entspricht, war Caesar, der Gajus Julius aus den Asterix-Heften. Die Frage, ob Caesar, von dem unser Lateinlehrer steif und fest behauptete, man mĂŒsse ihn KaESar aussprechen, gut oder schlecht war, verwischt ĂŒber die Jahrtausende. Seine Herrschaft war Selbstzweck, seine politischen Gegner starben in keinem Fall an AltersschwĂ€che, aber er fĂŒhrte sein Volk nicht in den Untergang. Hermann Bengtson ist deshalb der Meinung:

Wenn man bedenkt, dass Caesar nur fĂŒnfeinhalb Jahre der Alleinherrschaft [...] beschieden gewesen sind, [...] so wird man den richtigen Maßstab fĂŒr eine Leistung gewinnen, die alles, was vorher von Römern geschaffen worden ist, weit in den Schatten stellt.

2000 Jahre ĂŒberdauert moralische Empörung also nicht. Caesar war fĂŒr gallische Dörfer das, was Saddam Hussein fĂŒr kurdische war. Muss sich das juristische Urteil am etwaigen historischen orientieren? HĂ€tte man Saddam Hussein also wie Idi Amin einfach ins Exil schicken können? Nein, Saddam Hussein muss sich an den eigenen NĂŒtzlichkeitserwĂ€gungen messen lassen. Er ist gefĂ€hrlich fĂŒr die StabiltĂ€t der Region, demnach musste man ihn verurteilen. Muss man ihn also hinrichten? Oder lediglich lebenslang einsperren? Ich tendiere zur lebenslangen Haft. Denn die Mittel heiligen den Zweck. Aber eine TrĂ€ne wĂŒrde ich ihm nicht hinterherweinen. Er ist mir so egal wie ihm die von Giftgas zerfressenen kurdischen SĂ€uglinge waren oder die gefolterten MĂ€nner in den Verließen seiner Folterkeller. Selbst schuld.

Sitzt so ein Diktator also erst mal vor seinem Richter, bleibt wenig Glanzvolles von ihm ĂŒbrig. Ist er aber noch im Vollbesitz seiner diktatorischen KrĂ€fte, bittet er zum Diktat. Der Turkmenbaschi beispielsweise, ein fröhlicher StalinwiedergĂ€nger, hob beim Besuch Steinmeiers zunĂ€chst zu einem fĂŒnfzehnminĂŒtigen Monolog an. Steinmeier dachte, sich auf die Zunge beißend, an das schöne Gas und stellte sich den Turkmenbaschi erst nackt vor und dann beim Internationalen Strafgerichtshof sitzend. Dann war ihm wohler. HĂ€tten wir nur in den achtziger Jahren auf die irren Weltverbesserer von den GrĂŒnen gehört. Dann wĂ€ren wir jetzt ein gutes Jahrzehnt weiter bei der Erforschung regenerativer Energien und unser Außenminister könnte von Berlin aus Menschenrechte einfordern, Gerhard Schroeder könnte sagen, dass Putin ein Menschenschinder ist. So mĂŒssen wir lĂ€cheln, das Gute im Diktator sehen und dem Gang der Dinge zuschauen. Realpolitik heißt das dann. Gottverdammte Realpolitik.

Die Fotos fĂŒr RenĂ©s Illustration stammen nicht von dieser Seite.

Malte Welding 05.11.2006 um 22:39

Positionen

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18 Kommentare

  1. 01

    uli bentele:

    Erster!

    05.11.2006 um 22:41 | Antworten
    Alle Kommentare von uli bentele
  2. 02

    uli bentele:

    in diesem augenblick sitzt herr schröder (der isch die haare nicht fÀrbt) bei christinansen und redundiert seinen beckmannauftritt. drumrum mehrere herren mit schaum vor dem mund und eine dame die bald abtritt. endlich!

    05.11.2006 um 22:43 | Antworten
    Alle Kommentare von uli bentele
  3. 03

    Lone Star:

    Und jetzt hĂ€lt er den Kopf fĂŒr die kogresswahlen der leute hin, von denen er das Geld fĂŒr das Giftgas hatte. Ironie des Schicksals. Wird er aber, bei den Psychopharmaka, unter denen er steht, wahrscheinlich eh nich ganz mitkriegen -is mir auch vollkommen egal.
    Wir sind nicht irgendeine Bananenrepublik. Wir sind die exportstĂ€rkste Nation der Welt. Unser “Außenminister könnte von Berlin aus Menschenrechte einfordern”. Man muss nur wollen.

    05.11.2006 um 23:40 | Antworten
    Alle Kommentare von Lone Star
  4. 04

    Andreas:

    Es stimmt eigentlich kann einem der Diktator egal sein (”Er ist mir so egal wie ihm die von Giftgas zerfressenen kurdischen SĂ€uglinge waren oder die gefolterten MĂ€nner in den Verließen seiner Folterkeller”).
    Doch kann es egal sein, wenn die Amerikaner eine Justiz im Irak aufbauen, die der Verteidigung nur wenig Chancen zur Verteidigung geben. Denn neben Saddam (dem trauere ich auch keine TrÀne nach) werden ja noch andere vor dem hohen irakischen Strafgericht stehen.

    05.11.2006 um 23:47 | Antworten
    Alle Kommentare von Andreas
  5. 05

    Uwe Keim (muss sein):

    Brauchst doch ned anguckn, Uli.

    06.11.2006 um 04:57 | Antworten
    Alle Kommentare von Uwe Keim (muss sein)
  6. 06

    fehnman:

    Saddam ist nicht der einzige, der in dem Prozess zum Tode verurteilt wurde, und wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es (anders als in den USA z.B.) nach Abweisung der Revision bzw. ÜberprĂŒfung und BestĂ€tigung des Urteils keinerlei Möglichkeit einer Begnadigung durch den PrĂ€sidenten oder sonstwas. Zudem wird die Strafe wohl extrem fix vollzogen.

    Der “Witz” ist aber doch, dass durch eine unmenschliche Strafe einem unmenschlichen Herrscher positive GefĂŒhle entgegengebracht werden. Mal abgesehen von der Prozess-Farce (denn da gab’s sicher schlimmere): Wie pervers ist das eigentlich, dass sich Amnesty International fĂŒr Saddam Hussein einsetzen muss? Und ist das, wofĂŒr er da verurteilt wird, nicht relativ identisch zu der Strafe die er erhĂ€lt? Schließlich ging’s da auch um “Todesstrafen”.

    06.11.2006 um 09:14 | Antworten
    Alle Kommentare von fehnman
  7. 07

    tofu:

    Es gibt Leute die behaupten, Stalin hĂ€tte Russland vergiftet, in Russland gibt es aber eine “Tradition” der Menschrechtsverletzungen, die weit bis in die Zarenzeit zurĂŒckreicht. Ich habe ĂŒber Schröders Aussage concerning Russland nachgedacht und mich auch mit Russen in Deutschland ĂŒber dieses Thema unterhalten. Die meisten sagen, realpolitisch gesehen habe Schröder recht. Russland ist schwer zu regieren, Putin habe die ZĂŒgel wieder in die Hand genommen, Russland nach der desaströsen Jelzin-Ära wieder zu neuer StabilitĂ€t gefĂŒhrt. Die Frage bleibt natĂŒrlich, ob der Zweck die Mittel heilige, moralisch gesehen kann die Frage immer nur mit nein beantwortet werden.

    Was passiert aber wenn man mit reiner Menschlichkeit regiert? Gibt es dazu ein Beispiel in der Geschichte? Am ehesten könnte man da doch auf Aschoka verweisen, König des Maurja-Reiches von 272-231 v. Chr., obwohl auch er in seiner Jugend einen erbamungslosen Feldzug an der OstkĂŒste Indiens fĂŒhrte. Doch spĂ€ter wurde er Buddhist. Er scharte um sich Theologen und ernannte in seinen Provinzen “Beamte der Rechtschaffenheit”, die fĂŒr das Wohlergehen des Volkes sorgen sollten.
    Und er versuchte die Doktrin der Gewaltlosigkeit “Ahimsa” in seinem Reich durchzusetzen. Jedoch zerfiel wenige Jahre nach Aschokas Tod das Maurja-Reich. Und wahrscheinlich trug sein humanes Regieren zu einem großen Teil zum Zerfall des Maurja-Reiches bei.

    Wir sehen ein wenig an diesem Beispiel, was der Begriff “Realpolitik” bedeuten könnte. Man könnte dann natĂŒrlich letztlich auch zu der Überlegung kommen, dass ein jegliches politisches Gebilde ab einer gewissen Dimension automatisch Unrecht hervorruft. Deswegen sollte man sich aber nicht an Machiavelli orientieren, es geht sicherlich auch anders. Aber das was Machiavelli in “Der FĂŒrst” schreibt ist letztlich so genannte Realpolitik. Und mit Nietzsche im GepĂ€ck lĂ€sst sich so gut wie alles rechtfertigen. -
    Es gibt da vielleicht aber doch einen Ausweg. WĂŒrde man Demokratisierung als Dekonstruktion der Macht begreifen, die nach der ersten Etappe des Installierens der Demokratie einsetzt, ergibt sich eine Perspektive. Selbst wenn es den unantastbaren Glaspalast von BrĂŒssel gibt, könnte doch Macht nach unten weiterverteilt werden. Macht ist ja nicht nur etwas, was ausschließlich auf Wahlurnen beschrĂ€nkt ist. Demokratie dekonstruiert sich selbst, aber aus den Teilen bauen wir alle eine neue Form der Demokratie.
    Warum ĂŒberlebte das römische Imperium so lange? Weil es in sich nicht starr blieb, obgleich es Traditionen gab, die durchgĂ€ngig geachtet wurden. Caesar war ein Erneuerer, der Einfluss des Römischen Imperiums war ihm wichtig und er war an einem Zerfall desselben nicht interessiert.

    Letztendlich die Frage, ob man Saddam Hussein umbringen sollte.
    Er hÀtte es verdient, keine Frage, aber was soll es bringen? ZunÀchst könnte er als MÀrtyrer in der Islamischen Welt gefeiert werden, damit hauen wir uns wieder selbst in die Pfanne.
    Was der Australier da sagt, zeugt mit Respekt von politischem HinterwĂ€ldlertum, da man Saddam doch genauso gut lebenslĂ€nglich einsperren könnte. Die Sympathien in der islamischen Welt fĂŒr die westliche sind doch eh schon jenseits des Gefrierpunktes angekommen, zu diesem Zeitpunkt Saddam umzubringen, wĂ€re idiotisch in meinen Augen.
    Es wĂ€re realpolitisch dumm, den Widersacher zu exekutieren und dabei den richtigen Zeitpunkt außer Acht zu lassen. Unmoralisch ist es sowieso, aber es wĂ€re eben auch unachtsam.

    06.11.2006 um 09:54 | Antworten
    Alle Kommentare von tofu
  8. 08

    mspro:

    Ich muss schon sagen: Dieser Malte, also… dieser Malte, der hat es verdammtnochmal drauf…

    06.11.2006 um 11:25 | Antworten
    Alle Kommentare von mspro
  9. 09

    Malte:

    @ Lone Star
    “Man muss nur wollen”, sagst du. Aber wer ist “man”? Die Wirtschaft ist ein unwirtlicher Ort fĂŒr Menschenrechtsfragen. Mir hat an der Uni ein Mitstudent stolz (!) erzĂ€hlt, dass sein Onkel das Embargo gegen SĂŒdafrika verletzt habe. Es gibt im Deutschen sogar ein Sprichwort dafĂŒr: Das Hemd ist mir nĂ€her als der Rock. Mit anderen Worten: Die Politik hat vom SouverĂ€n nicht den Auftrag, sich anders zu verhalten.
    @ all: zu der Frage der Hinrichtung
    Ich finde alle Argumente gegen eine Hinrichtung richtig. Die Zweifel an meiner eigenen Haltung speisen sich aus zwei Quellen: Die Taten sprengen den Rahmen des Strafgesetzbuches. Zwar ist bei uns der Völkermord im StGB geregelt und auch die Vorbereitung eines Angriffskrieges. Aber eben nicht die Ausbeutung eines Volkes ĂŒber einen derart langen Zeitraum, das Foltern von Heerscharen von Menschen. Taten gewinnen durchaus durch die Zahl ihrer Opfer eine neue QualitĂ€t. Und zweitens kann jemand, der festgehalten wird, befreit werden. Was hat Napoleon getan, als er Elba verlassen hat? So ein Diktator hat halt nichts anderes gelernt.
    @ tofu
    Ich glaube, dass viele Leute das so sehen, dass man in den jungen Jahren einer Demokratie eine harte Hand braucht. Was ich aber nicht glaube, ist, dass eine Journalistin die Demokratie gefĂ€hrdet und die Demokratie mit harter Hand vor der Presse geschĂŒtzt werden muss.
    Ich muss zugeben, dass ich von diesem indischen König noch nie gehört habe. Der Zusammenhang zwischen seiner Menschlichkeit und dem Untergang seines Reiches ist mir daher auf die Schnelle nicht ganz klar geworden.:)

    06.11.2006 um 11:42 | Antworten
    Alle Kommentare von Malte
  10. 10

    mspro:

    BTW: Es gibt eine Szene in “Mein Herz so weiß” in der die Dolmachter durch falsche Übersetzung bei einem Staatsbesuch ein GesprĂ€ch zwischen britischem Premier (Vorbild Thatcher) und spanischen PrĂ€sidenten (Vorbild Aznar?) lancieren. Der Spanier seufzt am Schluss, dass man als demokratischer Politiker vom Volk nicht geliebt wird. Franco hingegen war geliebt worden.
    Ich finde es interessant, dass in russischen HÀusern noch immer Bilder von Stalin hÀngen.

    Es gibt dann noch ein Gedicht von Brecht, das zum Thema passt:

    Wenn der Eiserne sie prĂŒgelt
    Singen die Musen lauter.
    Aus geblÀuten Augen
    Himmeln sie ihn hĂŒndisch an.
    Der Hintern zuckt vor Schmerz
    Die Scham vor Begierde.

    Irgendwie wollen die Menschen verarscht werden. Irgendwie schreien sie geradewegs danach. Deswegen lÀsst sich mit nichts so gut Geld verdienen wie mit Klingetönen.

    06.11.2006 um 12:27 | Antworten
    Alle Kommentare von mspro
  11. 11

    fredge:

    @fehnman: “Der “Witz” ist aber doch, dass durch eine unmenschliche Strafe einem unmenschlichen Herrscher positive GefĂŒhle entgegengebracht werden. Mal abgesehen von der Prozess-Farce (denn da gab’s sicher schlimmere): Wie pervers ist das eigentlich, dass sich Amnesty International fĂŒr Saddam Hussein einsetzen muss?”

    Es ist nicht pervers. Es ist das Einzige, was den Menschen zum Menschen macht. Als ich die Information das erste Mal gelesen hatte, musste ich auch kurz schlucken. Doch Amnesty hat recht. Ebenso, wie die Verteidiger, die KinderschĂ€nder und Mörder vor Gericht verteidigen. Amnesty wird mit absoluter Sicherheit niemals sagen, dass Saddam Hussein auf freien Fuß gesetzt werden soll. Aber “Auge um Auge, Zahn um Zahn” ist meines Erachtens ein Relikt aus der Steinzeit. Wie der allgemeine beKANTe meint (blödes Wortspiel): “Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.” Ist mittlerweile etwas abgedroschen, ich weiß, aber ebenso, wie wir schon von Darth Vader wissen, der Weg auf die dunkle Seite der Macht ist schnell und fĂŒhrt ins Verderben.

    Ganz im Gegenteil bin ich bei Saddam Hussein der Meinung, dass die Welt auf einzigartige Weise beweisen kann (hÀtte beweisen können), dass ein Rechtstaat das Recht auch tatsÀchlich befolgen kann.

    06.11.2006 um 13:23 | Antworten
    Alle Kommentare von fredge
  12. 12

    Dr. Dean:

    Zwölfter!

    06.11.2006 um 14:50 | Antworten
    Alle Kommentare von Dr. Dean
  13. 13

    fehnman:

    @fredge: lass uns nicht diskutieren, wenn wir der gleichen Meinung sind. Ich finde nicht Amnestys Einmischung pervers, sondern die Tatsache, dass sich eine Menschenrechtsorganisation fĂŒr einen Diktator einsetzen MUSS, weil ihm ein unmenschliches Urteil droht. Gut? ;)

    @malte: Opferzahlen/QualitĂ€t: Eine Bombe auf eine Großstadt ist nicht zwangsweise “schlimmer” ein einzelner grausamer Mord. Zehn grausame Morde sind nicht schlimmer als einer. 6 Millionen Vernichtete vs. 20 Millionen Gefallene — das will doch keiner ernsthaft gegeneinander aufrechnen. Du darfst auch nicht vergessen, wofĂŒr Saddam gehĂ€ngt werden soll. Das Urteil ist das Ergebnis eines Prozesses um eine bestimmte Tat — es ist nicht “fĂŒr das getretene Volk” oder Ă€hnliches. Das sollte man nicht zusammenwerfen, zumal man es nicht zusammenwerfen kann. Tat, Prozess, Urteil. “Der war aber auch ein schlimmer Finger” ist Bush-Gelaber…

    06.11.2006 um 17:46 | Antworten
    Alle Kommentare von fehnman
  14. 14

    Lone Star:

    @ Malte (Kommentar Nr.9): Mit Sicherheit bringt grĂ¶ĂŸere Wirtschaftsmacht ein grĂ¶ĂŸeres Mitspracherecht mit sich. Beispielsweise könntest Du bestimmmen, was fĂŒr Produkte Du ins Land einfĂŒhrst,mit welchen Konzernen Du VertrĂ€ge abschließt und mit welchen eben nicht. Das bedarf zwar langer Planung und Abstimmung mit europĂ€ischen Nachbarn, aber es sind Bestrebungen, die noch nicht unternommen wurden.

    Man kann Sanktionen (wie z.B. Embargos) auch einsetzen, wenn sie nicht nur zum eigenen Vorteil sind.

    06.11.2006 um 18:05 | Antworten
    Alle Kommentare von Lone Star
  15. 15

    ajo:

    Was Todesstrafe anging, hatte ich eigentlich immer eine ablehnende Haltung. Einen Menschen töten, weil er einen anderen oder mehrere Menschen umgebracht hat… Kann das einem Staat von Rechts wegen erlaubt sein? Ein Menschenleben auf seine mörderischen Handlungen und Gedanken zu reduzieren und dabei alles andere auszuklammern und auszulöschen, was ihn zum Menschen macht: Emotionen, Erinnerungen, Intelligenz, Geliebtwerden?

    In einigen, Ă€ußerst wenigen FĂ€llen glaube ich ja.

    06.11.2006 um 21:10 | Antworten
    Alle Kommentare von ajo
  16. 16

    varun:

    test

    07.11.2006 um 01:20 | Antworten
    Alle Kommentare von varun
  17. 17

    marc:

    Kleiner Buch-Tipp:

    Zu Besuch bei Diktatoren.
    von Peter York.

    Tolle Fotos, z.B. von den PalÀsten von Saddam Hussein: Science-Fiction Bilder mit nackten Blondinen und Drachen! Goldene WasserhÀhne! Klopapierrollen!

    Gibt’s auch bei amazon …

    07.11.2006 um 14:30 | Antworten
    Alle Kommentare von marc
  18. 18

    Chrisfried:

    “Putin ist ein lupenreiner Demokrat.” Da muss ich immer zwei mal schlucken, bevor ich das Nicken hinkriege. “Gottverdammte Realpolitik.”

    HĂ€tten wir bzgl. alternativer Energien mal besser auf die GrĂŒnen gehört… sowieso.

    08.11.2006 um 08:24 | Antworten
    Alle Kommentare von Chrisfried

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