Bei uns in den Nachbardörfern gibt/gab es teilweise Bürgerpolizisten, die an drei Tagen die Woche jeweils fünf Stunden lang in ihrem Zimmer in der Gemeindeverwaltung sitzen. Wird/Wurde aber abgeschafft, denn es wurde angeblich nicht genutzt und sei unwirtschaftlich.
Nicht zu vergessen is übrigens die erste Verfilmung des Buches von 1931. Da gibts auch ein anderes Berlin anzugucken. Die Kinder-Massenszenen sind da ebenfalls beeindruckend. Interessante Regiearbeit.
“Kontaktbereichsbeamter” auch cool. Hier in Hamburg gibts (immer weniger) BünaBes (”Bürgernahe Beamten”). Altgediente Polizisten vor der Pensionierung die mit dem Bürger auf dem Wochenmarkt am Wurststand stehen.
Auf dem Land hast Du den “Dorfbullpolizist!”, in Großstädten, da ist das halt alles etwas anonymer.
Hat alles seine Vor- und Nachteile ;-) aber allein die bloße Präsenz dient glaub ich eher der Beruhigung der Mitbürger, als dem aktiven Verhindern von Straftaten.
Ich denke da ist vielmehr Zivil-Courage gefragt!
Bei der letzten Bemerkung musste ich dann aber auch noch laut loslachen, muss ich jetzt einen starken Ideologiewechsel im Spreeblick-HQ befürchten? *fg
Ah super, endlich wieder ein Podcast. :D Sehr vermisst.
Ja aufm Land gibts vielerorts Dorfpolizisten, die aber AFAIK nichts machen als rumlaufen und “aufschreiben”. Auch vor dem eigenen Haus die eigene Putzfrau, die dann nicht mehr wiederkommt. :D
Eines der selsamsten Podcast von euch seit langem. Ihr wollt entweder jemandem hinstellen, der allen hinterherspioniert und vorschreibt wie man sich zu benehmen hat, oder das alle sich gegenseitig bespitzeln. Das letztere nennt ihr dann nicht bespitzeln, sondern verantwortung übernehmen. Errinert mich irgendwie an Big Brother und änliches. *kopfschüttel*
Die Polizisten in den 20er und 30er Jahren sind nicht das gleiche, wie heute: Damals war “Polizei” gleichbedeutend mit “Behörde”. Es gab damals keine Verwaltung wie jetzt, sondern fast alles war das bei der Polizei zusammengefasst. Daher stammen auch noch Begriffe wie Sittenpolizei, Gesundheitspolizei oder Wirtschaftspolizei. So hatten die herumstehenden Polizisten auch viel weitergehende Aufgaben als die späteren KOBs oder die heutigen Straßenstreifen, die man etwas alle 6 Monate mal sieht, sie waren sozusagen ein Mix zwischen Bürgeramt und Aufpasser.
01
Ein Podcast! Ein Podcast! Ein Podcast!
Endlich. Danke. Und sorgt dafür, dass der Milchschäumer bald wieder funktioniert ;)
Alle Kommentare von Andreas
02
Bei uns in den Nachbardörfern gibt/gab es teilweise Bürgerpolizisten, die an drei Tagen die Woche jeweils fünf Stunden lang in ihrem Zimmer in der Gemeindeverwaltung sitzen. Wird/Wurde aber abgeschafft, denn es wurde angeblich nicht genutzt und sei unwirtschaftlich.
Alle Kommentare von Philipp
03
GdP - Gewerkschaft der Polizei (link)
Alle Kommentare von nicorola
04
Genau. Danke.
Alle Kommentare von Johnny
05
Nicht zu vergessen is übrigens die erste Verfilmung des Buches von 1931. Da gibts auch ein anderes Berlin anzugucken. Die Kinder-Massenszenen sind da ebenfalls beeindruckend. Interessante Regiearbeit.
Alle Kommentare von frauEs
06
“Kontaktbereichsbeamter” auch cool. Hier in Hamburg gibts (immer weniger) BünaBes (”Bürgernahe Beamten”). Altgediente Polizisten vor der Pensionierung die mit dem Bürger auf dem Wochenmarkt am Wurststand stehen.
Alle Kommentare von Frank
07
Nett, mal wieder was zu hören.
Auf dem Land hast Du den “Dorf
bullpolizist!”, in Großstädten, da ist das halt alles etwas anonymer.Hat alles seine Vor- und Nachteile ;-) aber allein die bloße Präsenz dient glaub ich eher der Beruhigung der Mitbürger, als dem aktiven Verhindern von Straftaten.
Ich denke da ist vielmehr Zivil-Courage gefragt!
Bei der letzten Bemerkung musste ich dann aber auch noch laut loslachen, muss ich jetzt einen starken Ideologiewechsel im Spreeblick-HQ befürchten? *fg
MIC
Alle Kommentare von mic
08
Frohes neues ! Müsst ihr ein Kater gehabt haben das es jetzt erst wieder ein Podcast gibt ! #;) Ich freu mich!
Alle Kommentare von jinpanse
09
@ jinpanse
http://www.spreeblick.com/category/radio-radio/
;-)
Alle Kommentare von mic
10
Ah super, endlich wieder ein Podcast. :D Sehr vermisst.
Ja aufm Land gibts vielerorts Dorfpolizisten, die aber AFAIK nichts machen als rumlaufen und “aufschreiben”. Auch vor dem eigenen Haus die eigene Putzfrau, die dann nicht mehr wiederkommt. :D
Alle Kommentare von RC
11
Ja und man muss auch einmal ein bischen übertreiben um sich Gehör zu verschaffen ;)
Alle Kommentare von jinpanse
12
Eines der selsamsten Podcast von euch seit langem. Ihr wollt entweder jemandem hinstellen, der allen hinterherspioniert und vorschreibt wie man sich zu benehmen hat, oder das alle sich gegenseitig bespitzeln. Das letztere nennt ihr dann nicht bespitzeln, sondern verantwortung übernehmen. Errinert mich irgendwie an Big Brother und änliches. *kopfschüttel*
Alle Kommentare von korvin
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korvin, vielelicht doch noch mal anhören? Es gibt durchaus einen Unterschied zwischen “Hinsehen statt Wegsehen” und “Spionieren”, findest du nicht?
Alle Kommentare von Johnny
14
Die Polizisten in den 20er und 30er Jahren sind nicht das gleiche, wie heute: Damals war “Polizei” gleichbedeutend mit “Behörde”. Es gab damals keine Verwaltung wie jetzt, sondern fast alles war das bei der Polizei zusammengefasst. Daher stammen auch noch Begriffe wie Sittenpolizei, Gesundheitspolizei oder Wirtschaftspolizei. So hatten die herumstehenden Polizisten auch viel weitergehende Aufgaben als die späteren KOBs oder die heutigen Straßenstreifen, die man etwas alle 6 Monate mal sieht, sie waren sozusagen ein Mix zwischen Bürgeramt und Aufpasser.
Alle Kommentare von Aro