Das iSwine gibt es beim Stilhäschen.
Leben wie ein Tier mit Hartz IV
A: Ist dir klar, dass ein Affe im Zoo deutlich mehr kostet als ein Hartz-IV-Empfänger?
Z: Ja. Aber der arbeitet auch für sein Geld.
Den Wirtschaftswissenschaftlern Professor Dr. Friedrich Thießen und Diplom-Kaufmann Christian Fischer von der TU Chemnitz ist der Wirbel, den ihre Studie (pdf), aus der hervorgeht, dass der Hartz-IV-Regelsatz deutlich zu hoch ausfällt - für Lebensmittel setzen sie 68€ an -, unheimlich geworden. Daher rudern sie nun zurück und stellen ihrem Aufsatz eine Bedienungsanleitung voran.
Toni Mahoni: Karlsruhe
Wie lange ist es jetzt her, dass Toni Mahoni uns nach zweijähriger Spreeblick-Premium-Mitgliedschaft verlassen hat, um mit großem Label, Management und Booking-Agentur ausgerüstet durch’s Land zu ziehen? Jahre, in Internet-Zeit gerechnet. Read on, my dear…
Berlin am Meer: DVD-Verlosung
So erschrocken wie der junge Mann auf dem Bild gucken wir auch immer, wenn die Post mal keine Rechnungen, Abmahnungen oder Einladungen zu Medienkonkgressen mit Frühbucher-Rabatt für nur 4.590,00 Euro netto liefert, sondern buntes PR-Material, das wir gerne an unsere Leserinnen und Leser weitergeben. Read on, my dear…
Die Selbstportraitlandschaften des Levi van Veluw
Levi van Veluw sieht sich selbst in der Tradition der niederländischen Landschaftsmaler, kunsthistorisch passt er allerdings eher in eine Linie mit den living und one minute sculptures. Weniger subersiv, dafür sieht das ziemlich gut aus - so gut dass es schon fast zu kommerziell ist - was Levi da alleine mit Kamera und ein wenig Modellbauzubehör herstellt.
Die Fotos zu „Landscapes“ (siehe oben) kennt man eventuell schon, neuer und konsequenter hingegen ist das Video gleichen Titels. Nach dem Klick embedded oder in besserer Auflösung auf seiner Webseite. Read on, my dear…
Wir sind BILD: The Chrome Conspiracy
Wer den Versuch wagt, das Geschäftsmodell, das Verhalten und die Produkte von Google jenseits von Verschwörungstheorien zu betrachten, gilt im besten Fall als naiver Dumm-Nutzer, der noch immer nicht erkannt hat, was Google wirklich ist: Die böse Datenkrake. Diese Erkenntnis hat inzwischen jeden Stammtisch erreicht und so weiß der männliche Experte am Nebentisch seine neue Flamme nicht nur mit dem billigsten Handy- und DSL-Tarif, sondern auch mit der gekonnt vorgetragenen Warnung zu beeindrucken, dass man Google besser nicht nutzen sollte. Denn sie wissen alles über dich.
Reden ist silber, Schweigen ist Chrome, und dennoch fällt es nach dem gestrigen Tag des Rummels um den Google-Browser Chrome schwer, die Klappe zu halten. Weshalb wir es nicht tun. Read on, my dear…
Freiheit statt Angst – Demo gegen Vorratsdatenspeicherung am 11. Oktober
Am 11. Oktober findet in Berlin im Rahmen eines europaweiten Aktionstages eine Demonstration gegen Überwachung und Vorratsdatenspeicherung statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Alexanderplatz. Hier eine Übersicht mit Bannern zum Insblogkleben.
(Danke Lutz!)
Blinkenlights reloaded: Stereoscope in Toronto
Eines der beeindruckendsten (dieses Wort gibt es nicht wirklich, so don’t try this at school) Echtwelt-Kunstereignisse, das aus dem CCC-Umfeld stammende Projekt Blinkenlights, geht mit Stereoscope in die nächste Runde, genauer gesagt nach Toronto, noch genauer gesagt auf die Toronto City Hall.
[via]
All your Base are belong to Chrome (UPDATE)
Johnny findet Chrome toll, andere nicht so und ich kann den Browser nicht testen, weil ich einen Mac habe. Was ich allerdings bei den Kritikern bis jetzt noch nicht gelesen habe und was grade hochschwappt, sind zwei Passagen aus den Nutzungsbestimmungen, die völlig absurd und praktisch nicht durchführbar sind, die aber nunmal da drinstehen. Diese Passagen besagen nichts anderes, als dass Google Verwertungsrechte an jedem Content erhält, der mit Chrome dargestellt wird.
UPDATE: Ein Cut’n'Paste-Fehler der Rechtsabteilung, genau wie ich vermutet hatte.
Google’s Rebecca Ward, Senior Product Counsel for Google Chrome, now tells Ars Technica that the company tries to reuse these licenses as much as possible, „in order to keep things simple for our users.“ Ward admits that sometimes „this means that the legal terms for a specific product may include terms that don’t apply well to the use of that product“ and says that Google is „working quickly to remove language from Section 11 of the current Google Chrome terms of service. This change will apply retroactively to all users who have downloaded Google Chrome.“ (Ars Technica, danke Stralau!)
Google-Browser Chrome: Der Browser-Krieg ist vorbei
Download: Einfach und schnell, wenigstens Server-Probleme sind ja bei Google relativ unwahrscheinlich … vor dem Download wird man gefragt, ob man „Informationen teilen“ möchte, möchte ich erstmal nicht, danke, wo sind wir denn hier, in der Informationsgesellschaft oder was? Read on, my dear…
Eine kurze Geschichte meiner Mutter/Zum Geburtstag
Ich bin ein Kind und spiele am Strand mit einem aufblasbaren Ball von Mc Donalds.
Ich trage ein Badetuch als Umhang und mein Vater wirbelt mich durch die Luft, ich bin Batman.
Ich sehe etwas Rosafarbenes zwischen den Beinen meiner Mutter und ahne, dass mich das noch länger beschäftigen wird.
Zapp zappt an der Wahrheit knapp vorbei
Jörg Hopfgarten ist einer auf den ersten Blick völlig glaubwürdigen Episode aus diesem Beitrag des Medienmagazins Zapp auf den Grund gegangen.
Wer hat Angst vor der ARD?
Man kann sich in Deutschland völlig unbedrängt ein Bild des Konfliktes zwischen Georgien und Russland bilden. Wenn man kenntnisfrei wie ich versucht, etwas zu erfahren, ist der erste Eindruck, dass gerade im Internet die Konfliktlinien fein säuberlich nachgezeichnet und nachgelebt werden. Eher links orientierte Blogger sehen Russland als Opfer einer amerikanischen Intrige, auf konservativer Seite sieht man sich darin bestätigt, dass Russland nur die alte Sowjetunion mit neuem Lack ist.
Loveblog
Doppelklick zeigt Liebespaare, getroffen auf den Strassen Berlins, und befragt sie nach dem Ursprung ihrer Liebe.
Und viel mehr muss man dazu auch nicht sagen. Naja, doch, vielleicht das: Hach.
Doppelklick (via Stylespion)
Google-Browser: Chrome (UPDATE: der Browser kommt morgen!)
Google entwickelt derzeit einen Open Source Broswer namens Chrome. Wie das mit der Meldung zusammengeht, dass Google die Unterstützung für Mozilla grade um drei Jahre verlängert hat, müssen andere einschätzen. Bekannt gegeben haben sie die Nachricht heute in Form eines… Comics, und man kann von Google halten, was man will, eins hatten sie immer: Stil.
(via Waxy)
[UPDATE] Grade aus dem offiziellen Google-Blog:
We will be launching the beta version of Google Chrome tomorrow in more than 100 countries.
Außerdem hat sich Techcrunch die Features des neuen Browser mal näher angesehen.
5000 mal Wirres
Mir fehlt ein unglaublich witziges Symbolbild und auch ein kerniger Spruch will mir nicht in den Sinn kommen, so aus dem Stand und mitten im Regen vor einem Café.
Daher einfach nur:
Herzlichen Glückwunsch, Ix. Nach wie vor eines meiner Lieblingsblogs, dieses wirres.net.
Muss ein Mann mehr wissen?
Qype scheint zu funktionieren. Ich habe den besten Burger der Stadt gesucht und es hat mich zielsicher zu The Bird geführt.
Sich wichtig machen bei Vanity Fair
Bei Vanity Fair läuft ein albernes Voting, bei dem jeder die seiner Meinung nach wichtigsten Deutschen wählen kann. Wie man dieses alberne Voting mit einfachsten Mitteln manipuliert, erklärt der denQuer hier. Ich pushe jetzt mal Sido nach oben, mir tun Leute auf Platz 100 immer leid.
Daheim: Scheitern
Die neue Ausgabe von Daheim, dem PDF-Magazin, das alle drei Monate kostenfrei erscheint und per E-Mail abonniert werden kann, ist soeben erschienen. Thema diesmal: Scheitern.
Auch der Blick ins Archiv lohnt sich übrigens.
Gesundheit macht frei
Ich bin toleranter Kettenraucher, von mir aus dürfen die Leute so wenig rauchen, wie sie wollen. Auch dafür zu werben, finde ich in Ordnung. Dass Slogans (so nannten wir früher™ Claims) dafür jedoch das richtige Mittel sind, die an Nazi-Parolen erinnern, möchte ich bezweifeln.
[gefunden in Kopenhagen, paradoxerweise vom Spanier]
Korrektur! Das ist gar keine Anti-Raucher-Kampagne, sondern eine Anti-Anti-Raucher-Kampagne, danke an Sven für die Korrektur. Ich find’s trotzdem blöd. (Und hätte es mit ein wenig mehr Aufmerksamkeit verstehen können, so schwer ist der dänische Satz nun auch nicht.)
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