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Positionen mark von Malte Welding | 49

Netzwerk

Im Herbst des Jahres 2001 trafen im Neuköllner Praktiker-Markt Jürgen Wiedemann und Rainer Kesselig aufeinander. Wiedemann machte eine launige Bemerkung über Holzzargen, was ihm so schnell keiner nachmacht, mir beispielsweise fiele zu Holzzargen keine launige Bemerkung ein.
Von den Holzzargen kamen sie wie von unsichtbarer Hand geleitet auf das Billardspiel, dem sie beide gern nachgingen und von dort über Bier und Hausmannskost zu Magernagern, genauer gesagt: dem dicken Stallhasen.

Sie verabredeten sich kurz darauf zu einem gemeinsamen Wirsingessen mit den Frau Gemahlinnen, tranken Bier und lachten über Hasengeschichten. Im Sommer 2002 verbrachten sie zu viert einen herrlichen Urlaub im Allgäu, fuhren Tretboot, gingen auf Tanzveranstaltungen, schwitzten in der Sauna. Ins Allgäu fahren sie seitdem jedes Jahr, seit Wiedemanns Frau starb nur noch zu dritt.

Kesselig war selbständiger Tankstellenbetreiber, Wiedemann war Innendienstleiter einer bekannten Versicherung. Sie konnten beruflich nichts füreinander tun. Das war das letzte Mal, dass in Berlin eine Freundschaft begann, ohne dass einer der beiden den anderen zur Erweiterung seines Netzwerkes nutzte.

Malte Welding 20.03.2007 um 15:00

Positionen

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49 Kommentare

  1. 01

    heidrun:

    weinst du jetzt?

    20.03.2007 um 15:15 | Antworten
    Alle Kommentare von heidrun
  2. 02

    Malte:

    ich habe eine tränendrüsenunterfunktion und kann daher nicht weinen.

    20.03.2007 um 15:17 | Antworten
    Alle Kommentare von Malte
  3. 03

    heidrun:

    aber melancholisch aus dem fenster starren und an die ehrlichen alten zeiten denken?

    20.03.2007 um 15:27 | Antworten
    Alle Kommentare von heidrun
  4. 04

    Andreas:

    Sehr schön!

    20.03.2007 um 15:31 | Antworten
    Alle Kommentare von Andreas
  5. 05

    apfelbaum:

    Ich weiß nicht… meine Oma hat vor zwei Jahren in Berlin nen Typen kennengelernt und heiratet den jetzt. Gilt das als Netzwerk? Ich meine, zuerst hat sie ihn nur ein wenig umgarnt, dann alles sauber eingefädelt, und obwohl damals noch alles am seidenen Faden hing, zappelt er jetzt in ihrem Netzwerk. Alles eine Frage der Metapher, oder?

    20.03.2007 um 15:37 | Antworten
    Alle Kommentare von apfelbaum
  6. 06

    stefan_k:

    Ich habe mich vorhin erstmal bei alleinr.de angemeldet, also, es zumindest versucht. Aber nicht alles geht ohne fremde Hilfe ;-)

    20.03.2007 um 15:46 | Antworten
    Alle Kommentare von stefan_k
  7. 07

    Denny:

    Hm. Und?

    20.03.2007 um 15:55 | Antworten
    Alle Kommentare von Denny
  8. 08

    Thomas:

    Also, mir gefällt’s. Was mir nicht gefällt, ist die gnadenlose Instrumentalisierung von Freund- und sonstigen Bekanntschaften.

    20.03.2007 um 16:19 | Antworten
    Alle Kommentare von Thomas
  9. 09

    sunny3d:

    @heidrun - yes

    20.03.2007 um 16:25 | Antworten
    Alle Kommentare von sunny3d
  10. 10

    .olli:

    Bist Du irgendwo abgewiesen worden?

    20.03.2007 um 16:27 | Antworten
    Alle Kommentare von .olli
  11. 11

    westernworld:

    ja,ja als das leben noch mehr war als ein lebenslauf.
    mir geht die zunehmende kommerzialisierung zwischenmenschlicher beziehungen auch schwer auf den geist.
    das tragische ist dabei, daß egal wie sehr die meisten sich abstrampeln die wirklich wichtigen netzwerke die sind in die man hineingeboren wird.

    20.03.2007 um 16:33 | Antworten
    Alle Kommentare von westernworld
  12. 12

    Tim:

    Es heisst nicht der Allgäu, sondern das Allgäu. Fahr mal hin. Das sind Netzwerker noch Fischer.

    20.03.2007 um 16:45 | Antworten
    Alle Kommentare von Tim
  13. 13

    Chris:

    Spitze. Leider viel zu wahr.

    20.03.2007 um 16:49 | Antworten
    Alle Kommentare von Chris
  14. 14

    Malte:

    @ Tim
    Danke. Mir war so, habe aber nicht nachgeschaut.
    @ .olli
    Nicht abgewiesen. Eingenetzt.
    @ westernworld
    Das ist Netzwerken 1.0 und dem 2.0 immer noch weit überlegen, das stimmt.
    Ich werde mich wohl bald von einem albanischen Prinzen adoptieren lassen.

    20.03.2007 um 16:53 | Antworten
    Alle Kommentare von Malte
  15. 15

    Robin S. a.k.a. MakeAMillYen:

    “Netzwerken” hiess frueher “sich gegenseitig helfen” und daran kann ich nichts Boeses finden.

    20.03.2007 um 17:01 | Antworten
    Alle Kommentare von Robin S. a.k.a. MakeAMillYen
  16. 16

    .olli:

    Malte. Das ist noch schlimmer. Denke ich …
    Robin: Genau. Gegenseitig. Und wenn es sich ergab. Und nicht bei potentiellen Bekanntschaften nur nach dem “Mehrwert” suchen.

    20.03.2007 um 17:07 | Antworten
    Alle Kommentare von .olli
  17. 17

    Tom:

    Na ja, 2001 ist ja noch nicht sooo lang her..bei uns hier in Köln, läuft das Netwerken seit ca. 2000 Jahren ständig durch, nennt sich hier nur “Klüngeln” und jeder ist so daran gewöhnt, das sogar Oberbürgermeister bei entsprechenden Skandelen nicht zurücktreten müssen (Oppenheim-Esch, Müllverbrennungsanlage)

    20.03.2007 um 17:13 | Antworten
    Alle Kommentare von Tom
  18. 18

    heidrun:

    eben. es gabs schon immer, und schlecht an sich ist es auch nicht.
    was allerdings stimmt und blöd sein kann, ist das mit dem “reingeboren werden”. aber das hält sich auch meist in grenzen, denke ich. die mischung aus guten kontakten, totaler unfähigkeit und dreistigkeit ist nur ziemlich fatal.
    solange man sich und andere nicht bescheisst dabei und nicht rumkriecht vor jemandem, der evtl. wichtig sein könnte, den man aber eigentlich nicht leiden kann, ist alles in ordnung.
    ich glaube, durch die zunehmende präsenz, einfachheit (per internet) und auch wichtigkeit des “netzwerkens” sind da nur einige nervige gestalten etwas übereifrig.
    malte: schon wieder bei xing unanständig angemacht worden? :)

    20.03.2007 um 17:31 | Antworten
    Alle Kommentare von heidrun
  19. 19

    Lockengelöt:

    hm. bißchen übertrieben, findest du nich?

    20.03.2007 um 17:41 | Antworten
    Alle Kommentare von Lockengelöt
  20. 20

    Der Michael:

    Komisch, dass ich diese egoistischen Netzwerkmenschen, die nur auf ihren Vorteil bedacht sind, nicht kenne. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich nen anständigen Beruf gelernt habe? ;)

    20.03.2007 um 18:17 | Antworten
    Alle Kommentare von Der Michael
  21. 21

    westernworld:

    @prinz malte in spe#15

    fotos,fotos wir wollen fotos!

    wirst du dann ganz dicke mit frederik von anhalt, müßen wir dich dann mit königliche hoheit ansprechen, wird aus spreeblick das prinzenblog*g*?

    20.03.2007 um 19:29 | Antworten
    Alle Kommentare von westernworld
  22. 22

    der raucher:

    Malte hat ja praktisch das Ende von klassischen Freundschaften konstatiert.
    Gucke ich mir meine Xing und StudiVZ Kontakte an, mag das vielleicht teilweise Stimmen. Das liegt aber auch am Konzept der jeweiligen Projekte.
    Denke ich an die Menschen, die ich als letztes als (reallife) Freunde dazugewonnen habe, muss ich Maltes Ansicht wiedersprechen.
    Sicher spielt, vorallem in einem bestimmten Abschnitt des Lebens, der Nutzen in einer Beziehung eine nicht ganz unwesentliche Rolle, aber daruaf die Beziehung zu reduzieren ist falsch. Des weiteren spielen in (wahren) Freundschaften ganz andere Aspekte eine Rolle. Wie z.B. Gefühle.

    20.03.2007 um 19:30 | Antworten
    Alle Kommentare von der raucher
  23. 23

    Max:

    Warum ausgerechnet Wirsing?

    20.03.2007 um 20:01 | Antworten
    Alle Kommentare von Max
  24. 24

    Maltefan:

    LOL. Ein überraschender Schluss, hat was ;-)

    Ich würde trotzdem noch folgende Korrekturen empfehlen:
    … mit den Frauen Gemahlinnen …
    … das letzte Mal, dass …

    20.03.2007 um 20:17 | Antworten
    Alle Kommentare von Maltefan
  25. 25

    Daniel:

    Warum hat man mich in diese Welt gekotzt :(

    Schöne Grüße aus dem festvernetzten Niederbayern

    20.03.2007 um 20:34 | Antworten
    Alle Kommentare von Daniel
  26. 26

    Tim:

    Wer netzwerkt des Netzwerkens wegen, wird keinen Erfolg haben. Possibilites sammeln ist kein Beruf und bezahlt nicht die Miete. Aber im Arm-aber-sexy Berlin mag dieses Possibilities Sammeln das einzige sein, was den Leuten bleibt.

    20.03.2007 um 20:39 | Antworten
    Alle Kommentare von Tim
  27. 27

    Malte:

    @ Maltefan (das wollte ich schon immer mal schreiben)
    Frau Gemahlinnen lasse ich, wegen des “das” entschuldige ich mich bei allen Freunden der deutschen Sprache.
    @ Lockengelöt
    Aber natürlich.

    20.03.2007 um 20:55 | Antworten
    Alle Kommentare von Malte
  28. 28

    markus:

    Wahre Worte, gehaltvolle Kommentare und nur ein Hauch von Zynismus. Ich glaube an Euch!

    20.03.2007 um 21:19 | Antworten
    Alle Kommentare von markus
  29. 29

    Tom:

    Malte, das ist das erste Mal, dass ich von einem deiner Texte begeistert bin! Denn genau das ist mir in den letzten Monaten meines Studiums auch aufgefallen: Alle raten mir dazu, dass ich doch lieber mehr “Geschäftsbeziehungen” angehen soll. Ich geh aber lieber mit guten Freunden ins Kino und red über Gott und die Welt.

    Dankeschön, dass das nicht nur mir so geht!

    20.03.2007 um 21:31 | Antworten
    Alle Kommentare von Tom
  30. 30

    kosmar:

    ich kenn die beiden. die haben doch accounts bei http://alleinr.de

    20.03.2007 um 23:40 | Antworten
    Alle Kommentare von kosmar
  31. 31

    DrNI:

    Netzwerke können hinderlich sein. Ich lebe auf dem Land und ich habe Freunde, die kennen immer einen, der einen kennt, der dies und jenes erledigen kann. Auto reparieren, oder am Häusle was montieren, usw. Meistens funktioniert auf die Tour aber gar nix und wenn was funktioniert, dann nicht lange und nicht zuverlässig. Ich schau lieber ins Branchenverzeichnis als dieses Netzwerk zu nutzen.

    Ein paar Kilometer weiter in der Uni sieht es schon anders aus. Da überlegt man es sich zwei mal, ob man einen Dozenten kritisiert - auch wenn bei dessen Verhalten bloße sachliche Kritik nur noch Ironie wäre und man ihm eigentlich in die Fresse scheißen müßte. Man begegnet sich immer zwei Mal im Leben und man weiß nie, wann man ihn noch braucht.

    Und vor allem, was er dann über einen rumerzählt. Schlecht für das Image des Produkts $ich.

    Und dann kommt wieder der Karrierefuzzi vorbei und redet was von Aufstiegsschancen, Consulting, Trainee-Programmen, Human Resources, ubiquitous Schlagmichtoting und mir ist nur noch nach Abkotzing und Rapid Insulting.

    21.03.2007 um 00:35 | Antworten
    Alle Kommentare von DrNI
  32. 32

    aber:

    Gehört das “i” in “ich” eigentlich schon Apple?

    21.03.2007 um 11:26 | Antworten
    Alle Kommentare von aber
  33. 33

    ovit:

    einfach mal bisschen unter menschen gehen und nicht den ganzen tag nur bloggen.
    fühlen sich deine freunde jetzt nicht ein bisschen verletzt? oder aber: können gravatare sich überhaupt verletzt fühlen?
    aber dann leben wir weiter in dem glauben, dass wir uns alle vernetzwerken MÜSSEN. viele scheinen gar nicht mehr anders zu können. die armen.

    21.03.2007 um 11:53 | Antworten
    Alle Kommentare von ovit
  34. 34

    Maltefan:

    @Malte (#27)
    Das kannst Du gern öfter schreiben ;-)
    Wann schreibst Du mal ein Buch? Den ersten Käufer hast Du schon …

    21.03.2007 um 12:11 | Antworten
    Alle Kommentare von Maltefan
  35. 35

    r0ssi:

    jaja, erst rumwebzwonullen und jetzt schon auf dem retrotrip…

    21.03.2007 um 12:17 | Antworten
    Alle Kommentare von r0ssi
  36. 36

    Maltefan:

    @r0ssi
    Ich weiss gar nicht, was das ist — Web2.0

    21.03.2007 um 12:53 | Antworten
    Alle Kommentare von Maltefan
  37. 37

    Jan(TM):

    Was mich an dem Beitrag so richtig auf die Palme bringt, ist das ich wohl nie erfahren werde - was das wohl für eine launige Bemerkung über Holzzargen gewesen sein mag. Naja wer launige Bemerkungen über Holzzargen machen kann, braucht keine Netzwerke mehr - der kann sich Freunde leisten …

    21.03.2007 um 14:42 | Antworten
    Alle Kommentare von Jan(TM)
  38. 38

    Sebastian Sachse:

    Ich weiss nicht mal, was Holzzargen sind (kein Handwerker). Aber irgendwie nur (angehende) Akademiker unterwegs hier? Hier klingen immer nur WiWis durch, und ab und zu noch das Handwerk. Es gibt aber noch 10.000 Berufe, in denen Netzwerken nicht vorkommt. Die fallen hier voll unter den Tisch. An sich aber ein schöner Beitrag.

    21.03.2007 um 15:35 | Antworten
    Alle Kommentare von Sebastian Sachse
  39. 39

    Daniel:

    @Sebastian: Afaik sind Holzzargen gezähnte Kanten mit denen zwei Bauteile leichter und stabiler verleimt werden können. Sieh das ganze nicht nur vom Berufsstand her. “Der Filz” (wie er früher hieß) ist bspw. in Bayern absolute Tradition und bildet sich schon in den Schulen aus! Andererseits scheinen Vetternwirtschaft und traditionelle Korruption zur größten Wirtschaftskraft unter den 16 Bundesländern geführt zu haben.

    21.03.2007 um 15:56 | Antworten
    Alle Kommentare von Daniel
  40. 40

    MC Winkel:

    Fein!
    Wobei: Deinen openbcxing-Account hast Du noch, oder?

    21.03.2007 um 15:59 | Antworten
    Alle Kommentare von MC Winkel
  41. 41

    heidrun:

    wenn der tischlermeister den sohn seines nachbarn in die lehre nimmt, weil er ihn kennt, ist das dann der böse filz? selbst unter handwerkern? tsts…

    21.03.2007 um 16:00 | Antworten
    Alle Kommentare von heidrun
  42. 42

    matti:

    Schöner Beitrag. Der Punkt ist übrigens, wie Malte es richtig darstellt, dass netzwerkerweiternde Zweckbeziehungen freundschaftliche Beziehungen ohne einen bestimmten Zweck verdrängen, nicht, dass man sich unter Freunden auch mal gegenseitig hilft. Und eigentlich deprimierend ist ja das Networking, also die Kontakte erstmal aufzubauen - bayerische Tischlermeister brauchen das nicht, die werden in ihr Netzwerk hineingeboren.

    21.03.2007 um 17:44 | Antworten
    Alle Kommentare von matti
  43. 43

    heidrun:

    naja, es gibt solche und solche zweckbeziehungen. ich halte sicher auch sporadischen kontakt zu leuten, von denen ich glaube, dass mir der kontakt nützen könnte (ich böse, ich) - aber eben nur, wenn ich die leute auch mag. echte freundschaften werden das dann in der regel nicht, aber eben bekanntschaften. daran finde ich nichts schlimmes. ich habe gerne viele bekannte. ich weiss aber auch, wer meine freunde sind. ich hab nur was gegen dieses verteufeln von “netzwerken”, obwohl es jeder in irgendeiner form macht.
    furchtbar wirds zugegebenermaßen dann, wenn jemand bei jedem, den er kennenlernt, erst den nutzen der person abcheckt oder sich einen drauf runterholt, wen er nicht alles kennt. aber sowas merkt man doch.
    ich kenne übrigens jemanden, der michael jackson kennt. wer will meine telefonnummer? :)

    21.03.2007 um 19:19 | Antworten
    Alle Kommentare von heidrun
  44. 44

    Ulf:

    Hehe, wirklich klasse, auch wenn´s langsam wirklich zu denken gibt :P

    21.03.2007 um 23:59 | Antworten
    Alle Kommentare von Ulf
  45. 45

    Tobi:

    …und nun zu etwas völlig anderem…

    22.03.2007 um 12:45 | Antworten
    Alle Kommentare von Tobi
  46. 46

    schomsko:

    Alternativen zu Holzzargen sind wesentlich bemeckerungswürdiger als jene, die aus dem Originalzargenmaterial beschaffen sind.

    22.03.2007 um 17:19 | Antworten
    Alle Kommentare von schomsko
  47. 47

    rollinger:

    Ich meine, ich liebe Holzzargen. Wer einmal eine Schrankschublade mit Zargen hatte, der weiß was ich meine. Der Anblick, die Haptik..Holzzargen sind was herrliches. Wiedemann ist mir daher nicht so sympathisch.

    29.03.2007 um 16:11 | Antworten
    Alle Kommentare von rollinger
  48. 48

    Manuel Kiessling:

    “mir geht die zunehmende kommerzialisierung zwischenmenschlicher beziehungen auch schwer auf den geist.”

    Hallo? Ich kann dann schon noch zwischen meinen Freunden und meinen Xing Kontakten unterscheiden, und nehme mal an das geht den meisten so.

    (”Hm, mit wem gehe ich denn heute abend um die Häuser ziehen…? Ah, mal schauen, wer bei Xing hat denn die besten Kontakte?” - Ne sorry, klappt irgendwie nicht).

    29.03.2007 um 22:39 | Antworten
    Alle Kommentare von Manuel Kiessling
  49. 49

    Stefan Frank:

    Tja,
    networking im einfachen Sinn ist halt schon immer gewessen, nicht so agressiv und halt nicht mit einem so chicken Begriff versehen.

    Aber richtig eklich wirds wenn langjährige Freunde auf einer Party auftauchen und alle Leute mit den gleichen Fragen bombardieren:
    Hallo wer bist Du? …Ah was machst Du den Beruflich? …

    Und das dann so plump ist das es alle merken! Das ist das was hier eigentlich mit Recht negativ dargesttellt wird!

    Ich glaube aber auch fast das es ein Anzeichen der “wirtschaftlich schlechteren Zeiten” ist.

    Tschö mit Ö ;o)

    16.04.2007 um 15:33 | Antworten
    Alle Kommentare von Stefan Frank

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