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Produkte mark von Andreas Schepers | 36

Apply Some Pressure - Joost im ersten Test

Youtube, Sevenload und Co. sind sowas von 2006. Glotze 2.0, das schlechte, alte, lineare Fernsehen im Internet, ist das dicke Ding in 2007. Jedenfalls aus Sicht der grossen Internetprovider, Media-Agenturen und einiger Software-Anbieter.

Hierzulande setzten die Telekom und die meisten ihre Marktbegleiter (formerly known as Konkurrenten) auf ummauerte Gärten, geschlossene Systeme, in denen der Anbieter bestimmt, welche Inhalte über das IP-Protokoll versendet werden. Um tatsächlich auf Fernsehen zu können, wird ein dicker Breitbandanschluss benötigt und eine Settop-Box, die an den Fernseher angeschlossen wird.

Einen anderen Ansatz verfolgen Anbieter, die das Fernsehsignal über Peer-2-Peer-Netze verteilen wollen. Zattoo tut dies angeblich schon (Hat das mal jemand ausprobiert?) , tyve will es tun, fällt aber im Augenblick eher durch heiße Luft auf.

Bei Joost (sprich Juust) jedoch, überschlagen sich die Erwartungen. Entwickelt wird das Programm von einem Team um Janus Friis and Niklas Zennström, die uns schon Kazaa und Skype brachten. Diese Jungs wissen also, wie man disruptive Technologien an den Mann bringt.

Aktuell steht Joost als geschlossene Beta nur einem noch relativ kleinen Benutzerkreis zur Verfügung.

Die Kanäle

Entgegen meiner ersten Erwartung vesendet Joost kein klassisches lineares Fernsehprogramm. In den Channels werden Videos gruppiert und on demand, bzw. hintereinander ablaufend angeboten.

20 Channels sind bereits im My Channels-Menü vorausgewählt. Darunter Inhalte bekannterer Sender wie des Discovery Channel aber auch sehr seltsame Dinge wie die World Poker Tour oder The World Strongest Man. Weitere können im Channel Catalog ausgewählt und hinzugefügt werden. Zum Beispiel havocTV, einem Video On Demand Musik-Sender, der sich auf Musik etwas abseits des Mainstreams spezialisert hat. Gerade liefen z.B. Maximo Park und Morissey hintereinander. Cool!

Derzeit liegt die Faszination von Joost sicherlich nicht in den angebotenen Programmen. In dieser Hinsicht dürfte sich noch einiges tun, schließlich hat Viacom im Februar einen Vertrag mit Joost abgeschlossen und seine Inhalte an Joost lizensiert. Die gleiche Viacom hat bei Youtube dafür gesorgt, dass eine grosse Anzahl Musikvideos nicht mehr verfügbar ist.

Nein, faszinierend ist, so finde ich, dass es überhaupt funktioniert. Und das tut es. Sehr gut sogar: selbst mit einer auf ein Mbit gedrosselten Wlan-Verbindung hinter einer hohen Unternehmensfirewall fanden die Videos ihren Weg auf den Bildschirm.

Bildqualität

Die Bildqualität ist überraschend gut. Sie ist im besten Fall etwas niedriger als die von DVD-Rips in Xvid-Qualität, aber deutlich höher als die der von Youtube gewohnten Flashvideos. Sitzt man bei Vollbildauflösung direkt vor dem Bildschirm, wirken die Kompressionsartefakte durchaus störend. Im fernsehüblichen Abstand jedoch, ist das Bild brauchbar.

Obwohl das Bild über ein Peer-2-Peer-Netzwerk gestreamt wird, steht offensichtlich eine aussreichende Bandbreite zur Verfügung. Ich habe mit einer 6Mbit-Anbindung keine grösseren, störenden Aussetzter erlebt.

Look and Feel

Die Benutzeroberfläche ist minimalistisch und funktional. Das System ist intuitiv zu bedienen. Lediglich zwischen den einzelnen Clips erscheint eine Animation, von der man nicht ganz so genau weiss, was sie da tut. Sanduhr 2.0. Hier wäre eine konkrete Statusinformation hilfreich.

Man kann zwischen den verschiedenen Clips eines Channels vor- und zurück zappen oder einen bestimmten Clip auswählen. Selbstverständlich kann man die Wiedergabe jederzeit unterbrechen, vor- und zurückspulen. (Sofern der Stream entsprechend vorgebuffert ist)
Schaltet man den Fernseher ab Beendet man Joost, startet das Video exakt an der Stelle, an der man das Programm verlassen hat.

Features

Ein interessantes Feature von Joost sind Widgets, die man im Vollbildmodus über das laufende Video legen kann. Mit einem Instant Messanger auf Jabber bzw. Gmail-basis kann man mit Freunden direkt über das gesehene chatten. Aktuell ausserdem implementiert: ein RSS-Reader, eine Uhr und ein Rating-Modul.

Schon clever: das personalisierte Internetfernsehen ist nach wie vor ein lean forward-Medium. Der Benutzer (früher Zuschauer) sitzt im Normalfall alleine vor seinem Monitor, kann aber über den Instant Messanger das Gemeinschaftsgefühl des gemütlichen Fernsehabends mit Freunden simulieren.

Werbung

Joost wird werbefinanziert sein. Im Augenblick werden einzelne, lange Videos gelegentlich unterbrochen und ein 10 Sekunden langer Werbeclip gezeigt. Das passiert allerdings so selten, dass ich das bislang noch nicht als störend empfunden habe. Zwischen den Videos wird ebenfalls kurz Werbung gezeigt. Nevend zu Zeit: es gibt nur drei oder vier verschiedene Werbespots, die man dann auch bald auswendig mitsprechen kann.

Fazit

Joost lässt sich ebenso einfach installieren und benutzen wie Skype. Der grosse Erfolg von Skype liegt nicht zuletzt darin begründet, das es schlicht die erste wirklich idiotensicher zu bedienende und quasi überall funktionierende VoIP-Anwendung war. In dieser Hinsicht wird Joost sicherlich sehr schnell eine grosse Anzahl Nutzer finden, wenn es denn einmal die geschlossene Betaphase verlässt.

Gelingt es Joost, weitere Content-Anbieter zu überzeugen, ihre Inhalte über sie zu distribuieren, kann Joost ein grosser Erfolg und eine echte Bedrohung für alle geschlossenen IPTV-Projekte von Carriern wie der Deutschen Telekom sein.

Für die Werbeindustrie dürfte Joost traumhaft sein. Sie wissen wie man TV-Werbung machen muss, Joost liefert genaue Zahlen über gesehene Werbung (und Profile?) zurück. Für die alten elektronischen Medien tut sich eine Chance auf, ihre Inhalte bezahlt an die Benutzer zu bringen, die sie über das lineare Fernsehen nicht mehr erreichen.

Am Ende wird sich schliesslich der Anbieter durchsetzten, der neben den interessanten Inhalten eine wirklich verlässlich funktionierende, leicht zu benutzende Technologie anbietet. Könnte also sein, dass bald alle joosten statt zu glotzen.

Disclaimer: Leider habe ich (noch) keine Einladung zur geschlossenen Beta zu vergeben.
Hinweis: Theodor von Mobile Macs hat sich Joost auch angesehen und ist nicht ganz so überzeugt.

Andreas Schepers 26.03.2007 um 11:30

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36 Kommentare

  1. 01

    kay:

    joost hat echt viele vorteile und ist ein schritt in die richtige richtung, jedoch finde ich den democracy-player einfach praktischer, denn der ist für alles offen, was man über rss bekommen und mit der direkten video-suchfunktion finden kann: http://www.getdemocracy.com/

    26.03.2007 um 13:01 | Antworten
    Alle Kommentare von kay
  2. 02

    seb:

    Ist das jetzt die erste adical werbung? *SCNR*

    26.03.2007 um 13:03 | Antworten
    Alle Kommentare von seb
  3. 03

    andreas:

    kay: eine democracy-besprechung kommt auch noch. ein voellig anderes konzept, aber der mediaplayer meiner wahl.

    26.03.2007 um 13:07 | Antworten
    Alle Kommentare von andreas
  4. 04

    kay:

    andreas: da sind wir uns einig.
    bei democracy bin ich ja auch auf die neue version gespannt, die soll in ca. zwei monaten erscheinen und dann miro heissen…

    26.03.2007 um 13:13 | Antworten
    Alle Kommentare von kay
  5. 05

    Sven:

    Gut zu wissen, dass sich die Technologie in diese vielversprechende Richtung weiterentwickelt. Leider ist das Internet hier (tiefstes Norddeutschland) immer noch nicht auf bewegte Bilder vorbereitet (selbst YouTube muss man vorladen lassen).

    Da man heute das Fernsehprogramm mit entsprechender Hardware recht problemlos aufnehmen und archivieren kann (VHS 2.0 ;) ), lässt sich die Zeit überbrücken.

    (Maxïmo Park wird übrigens mit Umlaut geschrieben *g*)

    26.03.2007 um 13:36 | Antworten
    Alle Kommentare von Sven
  6. 06

    Max:

    Sven: YouTube muss man überall vorladen lassen, deren Server sind einfach unglaublich langsam.

    26.03.2007 um 13:38 | Antworten
    Alle Kommentare von Max
  7. 07

    Arne:

    Mal darao.tv in den Raum werf. Channelt eine ganze Reihe von Videoportalen. Ist wohl im asiatischen Raum beheimatet, zumindest dem Content nach zu urteilen.

    26.03.2007 um 13:51 | Antworten
    Alle Kommentare von Arne
  8. 08

    Sven:

    Max: Ich kenn’ mich leider nicht so aus. Laut Telekom verfüge ich über eine “halbe DSL-Verbindung” (das müssten 382KBit sein). Ich lade mit maximal 40KB/sek. Vielleicht war YouTube ein schlechtes Beispiel. Ich bezweifle, dass die Verbindung zum fernschauen ausreicht, aber ich lass mich wirklich gerne eines besseren belehren ;D

    26.03.2007 um 13:54 | Antworten
    Alle Kommentare von Sven
  9. 09

    Julian:

    Moin,
    hatte Joost auch schon Reviewed, unter http://zeitspuk.de/archives/703-Joost!.html (is schon etwas älter). Zur Bandbreitendiskussion: Joost braucht knappe 80K/s für ein vernünftiges Bild. Zumindest bei mir. Was mich dann mal bei der fertigen Version interessiert ist, wie viel Upload Joost so macht….

    26.03.2007 um 13:59 | Antworten
    Alle Kommentare von Julian
  10. 10

    Dirk:

    Hm: “Ich habe mit einer 6Mbit-Anbindung keine grösseren, störenden Aussetzter erlebt.”

    Darf ich das so deuten, dass es Aussetzer gab? Da muss ich dann doch sagen: wenn ich Fernseh gucken will, dann will ich da keine Aussetzer haben (es sei denn, ich drück auf Pause, weil ich aufs Klo muss). Das spricht dann schwer dagegen. Nebenbei mit anderen Chatten darüber dagegen ist nett, aber auch das würd ich nicht am Rechner machen wollen, denn wenn ich TV-ähnliche Sachen ansehe, dann mache ich das auf größeren Bildschirmen. Trotzdem würd ich mir Joost gerne mal ansehen.

    26.03.2007 um 14:12 | Antworten
    Alle Kommentare von Dirk
  11. 11

    Schneyra:

    Gibt’s denn inzwischen nen PPC-Client? Ich bin da so ein Beta-Test-Heini und kann auf dem Powerbook nicht testen :-(

    26.03.2007 um 14:15 | Antworten
    Alle Kommentare von Schneyra
  12. 12

    Buzz:

    Bin auch schon seit der ersten Version beim BETA Testen dabei. Allerdings gab es bisher immer noch ein “Non-Disclosure-Agreement”! In der aktuellen version 0.8.1 vermisse ich diese allerdings!

    @Andreas, wagst Du es deshalb Screenshots zu posten? :-)

    Buzz

    26.03.2007 um 15:20 | Antworten
    Alle Kommentare von Buzz
  13. 13

    Andreas:

    @Buzz: Flickr ist voll mit Joost-Screenshots. Und hey, die freuen sich doch über den Buzz…

    26.03.2007 um 15:47 | Antworten
    Alle Kommentare von Andreas
  14. 14

    Buzz:

    @Andreas
    Klar, wollte ja auch nicht den Zeigefinger heben! Ist mir eben einfach nur aufgefallen… Ach ja, und über den “Buzz” freuen sich noch manch andere ;-)

    26.03.2007 um 15:50 | Antworten
    Alle Kommentare von Buzz
  15. 15

    mspro:

    Gerade über Zattoo gelesen, dass die ganz normales Fersehen streamen. Keinerlei Zusatzfunktion oder sonst etwas. Kein Merhwert. Nix.

    Aber: Sie machen immerhin noch eigene Werbung hinein. Find ich toll! Ne echt.

    Endlich: Ganz normal Fernsehen, nur jetzt mit noch mehr Werbung. Das nenn ich Zukunftsweisend.

    Ich schmeiß dann mal meinen DVBT Stick in die Tonne…

    26.03.2007 um 16:45 | Antworten
    Alle Kommentare von mspro
  16. 16

    westwernworld:

    “Marktbegleiter (formerly known as Konkurrenten)”

    ich warte auf den ersten bäcker der sich”total-breakfast-solution-provider” nennt.

    26.03.2007 um 17:16 | Antworten
    Alle Kommentare von westwernworld
  17. 17

    Andreas:

    @westernworld: Marktbegleiter ist so ein Wort, das ich auf der diesjährigen CeBIT gelernt habe. Schon toll… ;)

    26.03.2007 um 17:18 | Antworten
    Alle Kommentare von Andreas
  18. 18

    Stylewalker:

    Mich würde interessieren, wie man Content bei Joost reinbekommt. Z.B. würden sicher viele Leute Basketball Bundesliga sehen wollen. Kommt die irgendwo live? Es gibt zwar Highlight-Clips auf der BBL-Seite, aber live ist eben schöner.

    Also: Die Rechte würd ich gerne kaufen und dann live bei Joost einspielen (müsste man natürlich noch aufnehmen und verbildredigieren und kommentieren) Wie macht man das möglich? Und so ein paar hunderttausend Zuschauer dürfte es doch geben. Ist auch eine super Zielgruppe, so hedonistisch, jung, sportbegeistert! Nur mal so als Case..

    Oder was ist mit alten Serien? Liebling Kreuzberg. Den könnte man doch auch verjoosten. Und mal wieder Rechtsschutz oder MLP-Werbung andocken.

    Ich glaube, Joost wird groß - long tail business at its best.
    (Außerdem funky finde ich, dass die Übertragung besser wird, je MEHR Leute zuschauen, geil, that’s P2P!)

    26.03.2007 um 18:10 | Antworten
    Alle Kommentare von Stylewalker
  19. 19

    bluejax:

    ja, ich darf mich auch zu den glücklichen zählen, die sich joost-betatester nennen dürfen!

    wer zweifelt bei diesem tam-tam eigentlich noch an einer erfolgreichen zukunft von joost? wo & wann kann ich aktien ordern?

    26.03.2007 um 18:14 | Antworten
    Alle Kommentare von bluejax
  20. 20

    nille:

    “[...]für alle geschlossenen VoIP-Projekte von Carriern wie[...]”

    “IPTV-Projekte” sollte es heißen, oder nicht?

    27.03.2007 um 01:11 | Antworten
    Alle Kommentare von nille
  21. 21

    Andreas:

    @nille: oops, ja natürlich. danke. ist korrigiert.

    27.03.2007 um 08:20 | Antworten
    Alle Kommentare von Andreas
  22. 22

    Alex:

    Ein Traum wird wahr: Ununterbrochen Lassie gucken…

    27.03.2007 um 09:04 | Antworten
    Alle Kommentare von Alex
  23. 23

    jörg:

    Also Joost hat nun fast 90 Chanel und ist kurz vor der nächsten Version, einladungen habe ich schon über 140 an den man Bringen können, vielelicht kannst du dass ja in dieinem Blog erwähnen?

    Jörg

    tv-joost.net

    27.03.2007 um 11:04 | Antworten
    Alle Kommentare von jörg
  24. 24

    Julian:

    Jörg, kannst du es mal unterlassen überall mit deinem blöden Joost-Blog rumzuspammen? Das ist hier zwar nicht mein Blog aber das hast du auch schon bei mir gemacht und es ist einfach unverschämt. Es interessiert _niemanden_ wie viele Menschen du bei Joost eingeladen hast.

    27.03.2007 um 11:09 | Antworten
    Alle Kommentare von Julian
  25. 25

    Herr Schwaner:

    Zattoo geht von Deutschland aus überhaupt nicht zu testen, sagt mir zumindest die Website, wenn ich mich zwecks Downloads des so berauschenden Players registrieren lassen will. “Ihr Zugriff auf die Zattoo Website erfolgt anscheinend von einem Land, das wir noch nicht versorgen.” Fraglich, warum dann soviele deutsche Channel angeboten werden.

    Sollte es tatsächlich der Fall sein, dass TV-Programme nur durchgestreamt werden und Zattoo extra Werbung schaltet, dann ist das aufgrund des P2P-Konzepts eine Frechheit, denn schließlich wird die Bandbreite erst durch die teilnehmenden Nutzer möglich und nicht durch eigene Investition.

    27.03.2007 um 14:30 | Antworten
    Alle Kommentare von Herr Schwaner
  26. 26

    uwe:

    Über Zattoo freut sich zumindest eine dank Erasmus-Programm z.Zt. in der Schweiz beheimatete Freundin. Der vermisste Sonntags-Tatort ist dadurch jetzt wieder gesichert. Scheinbar auch in annehmbarer Qualität. (Zattoo kommt aus der Schweiz. Ich denke die checken den IP-Bereich aus dem der Client gestartet wird.)

    27.03.2007 um 17:34 | Antworten
    Alle Kommentare von uwe
  27. 27

    jan:

    man darf nicht vergessen, dass fernsehen und internet zwei so unterscheidliche medien vom konsumieren her sind.
    deswegen haben es auch die tausend versuche eine internet set top box für die glotze zu vermarkten nicht weit gebracht.
    wie soll das programm den auf den fernsehen kommen? soll man sich dafür noch eine hardware kaufen?

    27.03.2007 um 17:46 | Antworten
    Alle Kommentare von jan
  28. 28

    oldman:

    Zattoo ist nicht übel.Werbung noch keine. Bildqualität ist in Ordnung. Senderauswahl gross 40. Nur zur Zeit kein Empfang, kann ich nur Empfehlen.

    27.03.2007 um 21:12 | Antworten
    Alle Kommentare von oldman
  29. 29

    flo:

    zattoo funktioniert ist eine schweizer erfindung, funktioniert hier auch wunderbar. es hat so viele deutsche sender im programm, da wir schweizer nicht nur die öffentlich-rechtlichen zwei schauen wollen… werbung wird keine geschaltet (vorerst?), das ganze funktioniert über P2P. die qualität des bildes ist unterschiedlich, teilweise gestochen scharf, teilweise stockt es, bricht teilweise sogar ganz ab… alles in allem aber ein aus meiner sicht tolles projekt, das potenzial hat…

    27.03.2007 um 22:10 | Antworten
    Alle Kommentare von flo
  30. 30

    Andreas:

    Bei Zattoo würde mich interessieren, ob die in irgendeiner Form mit den Sendern Verträge haben.

    27.03.2007 um 22:34 | Antworten
    Alle Kommentare von Andreas
  31. 31

    flo:

    viele infos gibt es bei einem interview mit den beiden zattoo-gründern auf persoenlich.com

    vorab soviel: werbung kommt in vermutlich zwei wochen beim buffern eines neuen senders, deutschland soll vor juni erreicht werden. zattoo besitzt eine sendelizenz der jeweiligen sender, gebühren muss der nutzer keine zahlen (sagt das schweizer bundesamt für kommunikation).

    wer zattoo schon jetzt von deutschland aus kucken will kann dies tun, wenn er es schafft eine vpn-verbindung in die schweiz aufzubauen… wäre ich beispielsweise im ausland könnte ich über den vpn-port meiner uni zattoo schauen…

    27.03.2007 um 23:03 | Antworten
    Alle Kommentare von flo
  32. 32

    Tschela:

    ich bin mir sicher, dass Internet tv eine ganz große Sache wird. Schon allein aus dem Grund, weil man genaue Zahlen über die gesehenen Sendungen und Werbung bekommt. Die Marketing-Leute lächzen sicher schon danach.

    Es mag sein, dass es erstmal mehr Werbung gibt, aber wenn ich dafür die Werbung bewerten und bestimmen kann, welche Werbung ich sehen will, dann ist das ok für mich. Solange das ganze natürlich ansonsten unverbindlich und kostenlos bleibt.

    Dazu kommt noch, dass es auch möglich sein wird, dass man privat produzierte Sendungen abonnieren kann quasi eine Art verknüpfung mit Videocasts oder YouTube-Clips. Das ist unglaublich spannend.

    Die Fernsehanstalen sind da noch viel zu konservativ und hinken der Zeit viel sehr hinterher, wobei z.B. das ZDF angekündigt hat den Online-Video-Bereich in diesem Jahr stark auszubauen.

    Wahrscheinlich liegt die größte Angst darin, die Kontrolle der Medien aus der Hand zugeben. Das könnte meiner Meinung nach ein Grund sein, wenn es nur eine Blase wird. Aufkaufen und kontrollieren oder klein halten.

    Ich nutze jetzt schon sehr stark Pod- und Videocasts und vermisse dabei die Möglichkeit ein Programm aus den Casts in einer Bildschirmfüllenden Auflösung zusammenstellen zu können. Es wäre eben auch mal toll einen Spielfilm on Demand zu bekommen, von mir aus, wie gesagt, mit guter Werbung.

    Ähm, achja hat hier vielleicht jemand Lust mir eine Joost-Einladung zu schicken?

    28.03.2007 um 02:12 | Antworten
    Alle Kommentare von Tschela
  33. 33

    themanuel:

    Was ein interessanter Punkt beim VeniceProject (Joost) werden könnte, sind die Widgets, die dann auch von den Benutzern programmiert werden können. Den DemocracyPlayer als Widget mit einbauen?

    @ tschela Ich hätte Lust dir eine Einladung zu schicken, aber leider habe ich die Zeit, die mir Joost zum vergeben meiner Tokens gegeben hat, verstreichen lassen.

    28.03.2007 um 06:58 | Antworten
    Alle Kommentare von themanuel
  34. 34

    Hanna:

    mag mich wer einladen zu joost :-)?
    habe anfang des jahrtausends an breitbandportal gearbeitet, damals wars zu früh (für die leitungen und die menschen). würde mich wirklich sehr interessieren.

    28.03.2007 um 11:44 | Antworten
    Alle Kommentare von Hanna
  35. 35

    art:

    Auf http://www.tvjoost.de gibt es noch Einladungen zu verteilen!

    Gruß

    01.04.2007 um 11:07 | Antworten
    Alle Kommentare von art
  36. 36

    seppwert:

    Hallo

    Wer noch EInladungen zu Joost sucht kann einmal auf http://www.joostforum.de schauen. Dort werden seit gestern wieder welche verteilt ;-)

    Gruß

    01.04.2007 um 11:09 | Antworten
    Alle Kommentare von seppwert

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