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Positionen von René Walter | 17

Ferrofluid Dingsbumsmorph

Ich habe keine Ahnung, wie das funktioniert, was Sachiko Kodama und Yasushi Miyajima da fabriziert haben, aber es sieht toll aus und es hat etwas mit Musik zu tun. Es gibt sogar ein Video davon nach dem Klick. Vielleicht würde es ja schon genügen, wenn mir jemand erklärt, was „Ferrofluid“ ist. Sind Physiker anwesend?


(Youtube Direktferro, via)

René Walter 03.04.2007 um 23:44

Positionen

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17 Kommentare

  1. 01

    Claas:

    Ich glaub Ferrofluid, sind kleinste Eisenpartikel, die sich normalerweise flüssig verhalten, aber durch ein Magnetfeld ihre Struktur verändern. Und scheinbar steuert die Musik, dort ein Magnetfeld. Würd auch vom Lateinischem passen. (Ferrum: Eisen, fluid: flüssig)

    03.04.2007 um 23:56 | Antworten
    Alle Kommentare von Claas
  2. 02

    René:

    Flüssiges Eisen hatte ich natürlich auch im Kopf, aber eher die Schmelzofenvariante, die ja lange nicht so schick aussieht.

    04.04.2007 um 00:05 | Antworten
    Alle Kommentare von René
  3. 03

    Claas:

    Hat auch mit Nano-Technologie zu tun, wenn ich mich nicht total verhaue. Da war was am Sonntag im ZDF da zu. Und zwar im 3. Teil der 2057 Serie. Ist allerdings nur sehr kurz angerissen.

    04.04.2007 um 00:09 | Antworten
    Alle Kommentare von Claas
  4. 04

    andre:

    Ferrofluide sind magnetische Flüssigkeiten, die man mit Hilfe eines Magneten bewegen kann. In dem Video wird vermutlich ein Elektromagnet oder eine Spule verwendet. Die magnetischen Flüssigkeiten sind z.B. Eisenoxid-Nanopartikel (Fe2O3), die in einer Flüssigkeit dispergiert wurden (z.B. in Öl oder Paraffin).

    04.04.2007 um 00:22 | Antworten
    Alle Kommentare von andre
  5. 05

    Armin:

    Steht doch alles bei Wikipedia. Dummerweise mit ganz vielen weiteren schoenen Fremdwoertern wie Hysterese und sowas, so dass man da auch nicht viel schlauer von wird…

    04.04.2007 um 00:22 | Antworten
    Alle Kommentare von Armin
  6. 06

    Hannes:

    Die Kunst daran ist die Form der Metallspitzen, welche magnetisiert werden. In den Rillen bilden sich besonders starke Magnetfelder, so dass sich das Ferrofluid dort als erstes “hin gezogen fühlt”. Mit steigendem Magnetfeld bilden sich dann an der gesamten Oberfläche diese Muster aus. Einen ähnlichen Effekt erhält man mit Eisenpulver und einem Magneten.

    04.04.2007 um 00:55 | Antworten
    Alle Kommentare von Hannes
  7. 07

    heidrun:

    ob da mal nicht das “scream”-video von dem michael und der janet anders ausgesehen hätte, wenn sie das gekannt hätten…

    04.04.2007 um 08:43 | Antworten
    Alle Kommentare von heidrun
  8. 08

    martin:

    Also, Ferrofluide sind magnetisierbare Teilchen die sich in einer Flüssigkeit befinden, damit sie besser aneinander vorbeigleiten können. Charakteristisch bei den Ff. ist aber, das die magnetisierbaren Teilchen sehr klein sind, so dass sie vom Auge nicht mehr als einzelne Festkörper erkannt werden können, und das gesamte Gemenge also flüssig erscheint, was es de facto aber nicht ist!

    04.04.2007 um 10:39 | Antworten
    Alle Kommentare von martin
  9. 09

    mspro:

    Das was martin sagt ist richtig. Die Flüssigkeit der Wahl ist übrigens Öl. Wer sowas mal live sehen will, der fahre nach Linz (Ösiland) und gehe dort ins Ars Electronica Center.

    04.04.2007 um 11:20 | Antworten
    Alle Kommentare von mspro
  10. 10

    Uwe:

    Es gibt einige naturwissenschaftliche Museen, wo man mit Ferrofluiden spielen kann. Das Universum in Bremen zum Beispiel.
    Wenn man gefallen daran gefunden hat, kann man sich diese magnetisierbare Flüssigkeit auch ziemlich leicht selbst herstellen. Es gibt von Drucker oder Kopiererherstellern magnetisierbaren Toner (nicht den in den Kartuschen, sondern in Beuteln).
    Man schüttet das Pulver in Haushaltsöl (möglichst nicht das teure kaltgepresste, sondern das A***-öl tuts auch, dann eine Plastikschale, einen Lautsprecher und eine Test-CD (früher wars bei mir noch eine Schallplatte) mit unterschiedlichen Testtönen und los geht es. Durch unterschiedliche Töne entstehen unterschiedliche Magnetfeldlinien um den Lautsprechermagneten, welche sich durch das Self-made Öl visualisieren lassen. Verschüttetes Öl lässt sich mit einem Dauermagneten aufsaugen…

    04.04.2007 um 11:31 | Antworten
    Alle Kommentare von Uwe
  11. 11

    blogschrift:

    Na ja, die Erklärungen sind ja nun ziemlich naturwissenschaftlich-trocken.Ich habe mir da eher eine Roboter-Familie vorgestellt, die im Jahr 2323 vor ihrem tanzenden ferrofluiden Weihnachtsbaum sitzt und sich, zur Feier des Tages, eine Kanne Nähmaschinenöl oder feines Ballistol in die Schläuche drückt.
    Und Robo-Papa liest vor, was für langweilige und sterbliche Wesen früher die Erde belastet haben…

    04.04.2007 um 11:42 | Antworten
    Alle Kommentare von blogschrift
  12. 12

    flo:

    die erklärungen sind überhaupt nicht”najatrocken”. dafür, dass man eigentlich ein fundiertes fachwissen benötigt, um das ganze einfach so zu durchschauen, ist der selbstversuch echt lässig (bzw.idiotensicher:) erklärt. das hat so ne “ach, das könnt ihr doch auch”-(punk?)-attitüde.
    daher: fette props.

    04.04.2007 um 14:21 | Antworten
    Alle Kommentare von flo
  13. 13

    stef:

    Martin hat Recht - und auf Wikipedia ist das wesentliche gesagt. Man erhält also eine ölige Flüssigkeit, die sich dank der darin befindlichen magnetische Nanopartikel magnetisch verhält. Sie hat also das bestreben, sich entlang eines Magnetfelds auszurichten.
    Die Kegel, die man im Video sieht, stehen in einer “Wanne Ferrofluid”. Ich nehme an, dass sie sich nach unten als stab verlängern und das Ende des Stabes sich im innneren einer spule befindet. Wird der strom in der spule und also das magnetfeld angschaltet, gibt es
    1. eine wesentlich komponente des magnetfelds nach oben - das ferrofluid wird also entlang der kanäle auf den kegeln nach oben gezogen.
    2. ausserdem treten feldlinien radial aus dfem kegel aus - daher die zacken. nun ist das magnetfeld natürlich kontinuierlich, dass heisst das magnetfeld gibt noch nicht diese “zacken-struktur” vor.
    wenn eine flüssigkeit sich entlang des magnetfelds ausrichtet, sollte sie also 1. entlang der kanäle am kegel nach oben bewegen, und 2. radial nach aussen ausbeulen. der fakt, dass sich zacken bilden und nicht einfach eine gewinde-struktur, liegt wohl an einer geschickt gewählten größe der magnetischen teilchen in der flüssigkeit - wenn sie nicht gar zu klein sind, tendieren sie dazu ketten zu bilden - das heisst andere teilchen mit sich mit zu ziehen.

    04.04.2007 um 15:00 | Antworten
    Alle Kommentare von stef
  14. 14

    Fuchs:

    Alles Quatsch, das ist doch das Dings, was Lt. Natasha Yar auf dem Gewissen hat. 8-()

    04.04.2007 um 20:03 | Antworten
    Alle Kommentare von Fuchs
  15. 15

    Typ.o:

    mit diesem wunderhübschen material gibt es noch was nettes, reflexives blinkenlights quasi:

    http://www.digital.udk-berlin.de/en/projects/winter0405/main/hauptprojekt/snoil.html

    06.04.2007 um 19:55 | Antworten
    Alle Kommentare von Typ.o
  16. 16

    awsm:

    ferrofluide haben auf mich schon zu studienzeiten faszination ausgelöst - lustige igelbildung mit hilfe von magneten… aber die betrachtung dieser installation ist einfach jedesmal aufs neue unglaublich surreal!

    12.11.2007 um 12:02 | Antworten
    Alle Kommentare von awsm
  17. 17

    se:

    Hallo,

    weiß jemand, wo man einen solchen Kegel (wie im Video) her bekommt?

    Danke und Gruß

    21.04.2008 um 23:59 | Antworten
    Alle Kommentare von se

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