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Positionen mark von Johnny Haeusler | 29

Gerichtigkeit


Foto: Ich

Etwas zum ersten Mal erlebt zu haben ist oft einen Blog-Eintrag wert (es gibt Ausnahmen, viele sogar).

Und gestern stand ich zum ersten Mal vor Gericht.

Um den Inhalt der Verhandlung, in der ich als KlÀger auftrat, wird es hier nicht gehen. Geht keinen was an, hat rein gar nichts mit Spreeblick oder Blogs zu tun. Alte, traurige und unschöne Geschichte. Und jetzt endlich vorbei.

Der Termin selbst aber ist ein paar Zeilen wert.

Mit der Juristik geht es mir Ă€hnlich wie mit der Touristik. Ich weiß, wofĂŒr man es braucht, aber ich bin ganz froh, wenn ich damit nichts zu tun haben muss. Und fĂŒr beides benötigt man Dolmetscher.

Die Feinheiten der Rechtskunst, das Vokabular, die Wichtigkeit von Rhetorik und Strategie - alles nicht frei von Faszination. Aber die Klamotten. Wenn wenigstens auch in Deutschland die stilvolle Bedeckung des Haupthaars vorgeschrieben wĂ€re, okay, aber nur die Robe (Vorschrift fĂŒr AnwĂ€lte im Landgericht): Halbherzig.

Schon als wir vor der TĂŒr unseres Verhandlungssaals warteten, musste man den vier Protagonisten (Beklagter und KlĂ€ger, jeweils mit Anwalt) ein gewisses komödiantisches Potential zusprechen. Mein Anwalt und ich sahen uns ebenso Ă€hnlich wie die Gegenpartei: Fast Glatze und Nickelbrille bei uns, kurze, aber nicht ganz so kurze, dunkle Haare bei den beiden anderen. Alle im Anzug, na klar, die beiden AnwĂ€lte zusĂ€tzlich in Robe.

Wir mĂŒssen fĂŒr den Richter, der wiederum wie Jörg Thadeusz aussah und damit eine gewisse GrundgĂŒte ausstrahlte, ein witziges bis lĂ€cherliches Bild abgeliefert haben. Ich habe mich dann aber trotzdem nicht getraut, ihm mein natĂŒrlich auf „lautlos“ gestelltes Handy in die Hand zu drĂŒcken und um ein Foto aus seiner Perspektive zu bitten.

Man muss die ganze Zeit stehen. Rauchen darf man nicht, GetrĂ€nke und Lebensmittel sind ebenfalls untersagt. Und so schaut man sich suchend nach dem aus Film und Fernsehen bekannten Hammer um und wippt von einem Bein auf das andere, wĂ€hrend man der Versuchung widersteht, sich auf die hölzerne Balustrade zwischen Richtertisch und Zeugenstand zu lĂŒmmeln. Dabei bemĂŒht man sich vergeblich um die möglichst respektvolle Unterbringung der Arme und HĂ€nde in den Varianten Trotzki (zu verschlossen), WM (wirkt ohne Nationalhymne albern) und Rocko Schamoni (zu unentschlossen).

Die AnwĂ€lte haben’s da leichter. Die können auf der Suche nach Beweismaterial blĂ€ttern und wĂ€hrend der fĂŒr mich unerwartet heftigen verbalen Auseinandersetzungen wild gestikulieren: „Aber sie haben doch gerade selbst…“ - „Na das ist ja wohl…“ - „Wenn ich vielleicht mal ausre…“ - „Moment mal, ich habe schließl…“ - „Wenn ihr Mandant…“ und so weiter. Sehr amĂŒsant.

Am Ende fordert der Richter salomonisch zu einem Vergleich auf. Der Prozessverlauf nimmt fĂŒr etwa 15 Minuten den Charakterzug eines Basars an, man einigt sich, gibt sich die Hand und danach sind vermutlich beide Parteien der festen Überzeugung, das Beste rausgeholt zu haben.

Schon toll, die Juristik. Aber furchtbar anstregend. Eben wie die Touristik.

Johnny Haeusler 20.06.2007 um 15:42

Positionen

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29 Kommentare

  1. 01

    Simon Columbus:

    Diese Kleidervorschriften sind schon ein Witz… da darf man sich ernsthaft fragen, wer denn heute sowas noch einfĂŒhren wĂŒrde. Niemand, denke ich mal. Warum behĂ€lt man es also bei? Tradition? Faulheit?

    20.06.2007 um 15:53 | Antworten
    Alle Kommentare von Simon Columbus
  2. 02

    Max:

    Um den dritten Teil kommst du so leicht aber nicht herum!

    20.06.2007 um 15:57 | Antworten
    Alle Kommentare von Max
  3. 03

    olli:

    Fing der Name des Richters zufĂ€llig mit “M” an? Deine Beschreibung lĂ€sst mich zu dieser Frage kommen …

    20.06.2007 um 15:59 | Antworten
    Alle Kommentare von olli
  4. 04

    jweck:

    Es gab Mal eine Zeit in der jeder Radio/Fernsehtechniker wie Mediziner gehĂŒlt in einen weissem Kittel durch die Gegend geflitzt sind ;)

    20.06.2007 um 15:59 | Antworten
    Alle Kommentare von jweck
  5. 05

    MC BASTARD:

    ich finde die kleidungsordnung sollte beibehalten werden, wenn ich mir vorstelle einen richter in baggypant oder jogginghose bei einer verhandlung zu sehen, wird mir schlecht. durch ihre höhrere position spiegeln sie auch die gesellschaft wieder und wenn man dann so ein schlampiges aussehen hat, wirft das kein gutes bild auf unsere bevölkerung…

    bei meiner tĂ€glichen arbeit muss ich auch die dienstkleidung meiner firma tragen und es ist schon von weitem erkenntlich welchem verein ich angehöre… dadurch wird mir auch respekt entgegen gebracht… wenn ich in alten jeans und poloshirt kommen wĂŒrde, wĂ€r das glaub ich anders…

    20.06.2007 um 16:12 | Antworten
    Alle Kommentare von MC BASTARD
  6. 06

    Shaka_Schulz:

    Nun, der Zusammenhang mit der Touristik bleibt mir schleierhaft.

    20.06.2007 um 16:16 | Antworten
    Alle Kommentare von Shaka_Schulz
  7. 07

    signalpirat:

    MC BASTARD:
    Bin kein Freund von baggypants, aber nehme Roben Àhnlich war wie diese: Löst bei mir keinen Respekt aus, sondern eher Belustigung ob der albernen Bekleidung.
    Gut, aber ‘normal’ gekleidete Juristen, das wĂ€re fĂŒr mich ein positives Bild. Alberne Roben aus vergangenen Jahrhunderten aufgrund irgendwelcher Vorschriften dagegen…

    20.06.2007 um 16:20 | Antworten
    Alle Kommentare von signalpirat
  8. 08

    Jochen Hoff:

    Ick finde Jerichte jut. Am liebsten welche mit Fleisch. Aber Nudeljerichte mag ich auch. Ok.Ok. Ich hör schon auf damit. Aber im Ernst, das ist doch toll. Ich bin ja des öfteren mal der Vergeklagte wĂ€hrend ich selber zu geizig bin um zu klagen. Ich hab nichts gegen mein Geld. Dann sitze ich da auf der Banke. ÜberpĂŒnktlich, in Verkleidung, also mit KrawĂŒrge. Dann geschieht nichts. Gar nichts. Mein Anwalt kommt nicht, der Gegenanwalt kommt nicht der NebenverklĂ€rgeranwalt, auch die Gegenpartei fehlt. Nur icke, icke bin da.

    Janz Berlin war eeene Wolke, nur icke war zu sehen. Dann kommt der Aufruf. Ich rein. Der Richter versucht um mich rumzukucken, ob sich da noch welche verstecken. Ich meine Platz wÀre ja genug. Nix. Ick bin alleine.

    Dann klĂ€ren wir meine Persönlichkeit. Name, geboren, warum. Der Richter sieht immer noch zur Uhr. Versucht RechtsanwĂ€lte und Prozessgegner herbeizudenken und wird immer langsamer. Dann muss er mich ansehen und ich sage das böse Wort. VersĂ€umnisurteil. Machen die nur ungern ohne AnwĂ€lte. Aber was hilft es, Ich bin so dick und groß und außerdem schaue ich so böse. Er sagt er wolle noch etwas warten, dem Gegner eine Chance geben. Ich lĂ€chle. Das macht ihn nervös.

    Dann öffnet sich die TĂŒr. Er schaut hoffnungsfroh. Aber das sind die MĂŒllers, die kann er erst spĂ€ter verurteilen, Die sehen nicht so aus als ob die VersĂ€umnisurteil sagen könnten. Der Richter seufzt. Ich grinse. Er urteilt VersĂ€umnis.

    NatĂŒrlich ist die Sache damit nicht erledigt. Wiedereinsetzung in den alten Stand. Dem widerspreche ich. Klage hin, Klage her nun wird es bunt. Wer so eine Sache richtig pflegt, der hat fĂŒr Jahre Spaß. Ich habe mich drei Jahre und 8 Monate immer wieder mal mit einem Wasserschaden von 160 Euro beschĂ€ftigt.

    Jerichte sind klasse. Egal ob Teller- Zivil- oder Strafjerichte. Aber man muss et möjen.

    20.06.2007 um 16:25 | Antworten
    Alle Kommentare von Jochen Hoff
  9. 09

    Max:

    Gibt es eigentlich Richterroben-Versandhandel-Kataloge?

    20.06.2007 um 16:26 | Antworten
    Alle Kommentare von Max
  10. 10

    Peter H aus B:

    @max
    http://www.juscouture.de/Roben_fur_Richter_und_Staatsan/roben_fur_richter_und_staatsan.htm

    http://www.roben-shop.de/

    20.06.2007 um 16:29 | Antworten
    Alle Kommentare von Peter H aus B
  11. 11

    MC BASTARD:

    @ Peter:

    wenn man den text markiert, fĂ€llt einem was auf…

    scheint wohl nicht so der burner zu sein, die seite :D

    20.06.2007 um 16:33 | Antworten
    Alle Kommentare von MC BASTARD
  12. 12

    Shaka_Schulz:

    Elite, Die Robe fĂŒr höchste AnsprĂŒche! *lach*

    20.06.2007 um 16:34 | Antworten
    Alle Kommentare von Shaka_Schulz
  13. 13

    creezy:

    Das mit dem „Stehen mĂŒssen“ ist aber mittlerweile eher a-typisch. Ich musste noch nie stehen, ob als AnklĂ€gerin, Beklagte oder Zeugin 


    In meiner ersten Verhandlung (da war ich die Beklagte nach einem Autoverkauf) gab es einen Termin bei meinen RA und zur Verhandlung trat dann sein „Azubi“ an, der war lustig. Kurzgeschorene Haare im Leopardenlook gefĂ€rbt und einen Mantel dabei, denn er schon mal drei NĂ€chte lang als Kopfkissen benutzt haben musste. Wir haben trotzdem gewonnen 
 ;-)

    20.06.2007 um 16:57 | Antworten
    Alle Kommentare von creezy
  14. 14

    Jörg Friedrich:

    Warum musste man stehen? Das hab ich noch nie erlebt.

    Ansonsten: mir ging die Vergleicherei auch immer auf die Nerven. Irgendwann hab ich dann beschlossen, dass das auch ohne Gericht und AnwĂ€lte geht. Jeder, der da schon mal dabei war, weiß, dass es am Schluss auf einen vergleich hinauslĂ€uft. Deshalb kann man sich mit den meisten Menschen gleich auf eine mittlere Lösung einigen (kalppt allerdings nicht bei Scheidungen)

    20.06.2007 um 17:23 | Antworten
    Alle Kommentare von Jörg Friedrich
  15. 15

    RA Rogge:

    @ Simon Columbus:
    Zur EinfĂŒhrung der Robenpflicht kam es, als König Friedrich Wilhelm I. im Jahre 1726 mit der ihm eigenen Ironie die EinfĂŒhrung einer einheitlichen Juristentracht in den Gerichten seines Territoriums anordnete:

    “Wir ordnen und befehlen hiermit allen Ernstes, daß die Advokaten wollene schwarze MĂ€ntel, welche bis unter die Knie gehen, unserer Verordnung gemĂ€ĂŸ zu tragen haben, damit man die Spitzbuben schon von weitem erkennt.”

    20.06.2007 um 17:45 | Antworten
    Alle Kommentare von RA Rogge
  16. 16

    Patrick:

    Ich stand auch kĂŒrzlich vor Gericht und muss da wohl demnĂ€chst noch mal hin. Allerdings nicht als KlĂ€ger, sondern als Beklagter zu 2). Die Geschichte ist lĂ€cherlich und so sah das auch der Richter, der beim ersten Mal schon mehr GelĂ€chter denn Ernst fĂŒr die Gegenpartei aufbrachte, aber das hindert die KlĂ€gerin nicht dran, weiter gegen mich zu klagen, in der Hoffnung irgendein Richter möge Unrecht sprechen, was sie als Recht ansieht. Nun ja. Komplizierte Geschichte, aber ich kann und will hier natĂŒrlich keine Details veröffentlichen. Nun wo rauf ich eigentlich hinaus möchte: Wir haben gesessen. Und es ging schnell. Und es sollte auch auf einen Vergleich hinauslaufen. Aber die Parteien sind ja zu stur. Also KlĂ€gerin und Beklagte zu 1). Nun was solls. Gehe ich halt noch mal dahin und langweil mich.

    20.06.2007 um 18:27 | Antworten
    Alle Kommentare von Patrick
  17. 17

    winfried aus chemnitz:

    … Und gestern stand ich zum ersten Mal vor Gericht.

    Um den Inhalt der Verhandlung, in der ich als KlĂ€ger auftrat, wird es hier nicht gehen. Geht keinen was an, …

    Abschalten - Story kaputt!

    20.06.2007 um 19:36 | Antworten
    Alle Kommentare von winfried aus chemnitz
  18. 18

    diaet:

    @Patrick (16): der Ablauf kommt mir bekannt vor, allerdings ist unserem KlÀger wegen ebensolcher Lachhaftigkeit die Klage dann abgewiesen worden.

    Als wir ihn daraufhin verklagten, lief es allerdings hinaus auf: richtig, einen Vergleich…

    20.06.2007 um 19:38 | Antworten
    Alle Kommentare von diaet
  19. 19

    Max:

    Streitbares Völkchen hier. HÀtte vielleicht doch Anwalt werden sollen, so wie hier rumgeklagt wird.

    20.06.2007 um 19:43 | Antworten
    Alle Kommentare von Max
  20. 20

    Nico:

    Habe mal mit einem Richter auf einer Fete gesprochen, der das super findet die Robe anzuziehen, weil er dadurch in seine Rolle schlĂŒpft. Hat er sie an, ist er der, der sich bemĂŒht Gerechtigkeit herbeizufĂŒhren, auf denr Grundlage der Gesetze und möglichst neutral.

    Legt er sie wieder ab, ist er wieder der Privatmann, der subjektiv entscheiden kann. Es hat also scheinbar fĂŒr die, die die Roben tragen einen psychologischen Effekt, der meinem Bekannten sehr wichtig ist.

    20.06.2007 um 21:00 | Antworten
    Alle Kommentare von Nico
  21. 21

    johnny:

    Amtskleidung ist gut, finde ich. Den psychologischen Effekt kennt man doch selbst auch. Ein guter Anzug fĂŒhlt sich anders an als eine Jeans.

    20.06.2007 um 21:14 | Antworten
    Alle Kommentare von johnny
  22. 22

    Gene October:

    Respekt, ĂŒber 40, mind. eine Band und verschiedene PlattenvertrĂ€ge gehabt, mind. eine Firma aus dem aktiven Leben gefĂŒhrt, sicher schon den ein oder anderen Mietvertrag unterschrieben, evtl. auch schon mal Auto gefahren oder eine Reise bei der Touristik gebucht und jetzt zum ersten mal vor Gericht - Respekt, Respekt, Respekt. Wenn ich mir alleine ĂŒberlege gegen wieviele Gesetze Bands so verstossen. Und dir fallen in diesem Zusammenhang nur die Klamotten auf - alter Styler.

    20.06.2007 um 21:53 | Antworten
    Alle Kommentare von Gene October
  23. 23

    Limited:

    Die Basaranalogie ist treffend und m.E. auch kennzeichnend fĂŒr ein ausgewogenens Rechtssystem. I.d.R. liegen auf beiden Seiten berechtigte GrĂŒnde vor, daher ist ein Treffen in der Mitte - mal mehr auf der einen, mal mehr auf der anderen Seite - wohl am gerechtesten.

    Ein kleiner Seitenhieb auf Kommentare zu anderen Spreeblick BeitrÀgen; das erkennt man aber nur (kann nur erkennen), wenn man keinen fundamentalen Standpunkt einnimmt.

    Die archaische Kleiderordnung (weiße Krawatten, DarthVader MĂ€ntel - die mit Borte finde ich besonder drollig (Vorsicht WalddorfschĂŒler!))sind halt noch rituelle Überbleibsel, aber oft auch hilfreich, da sich der eine oder andere Streithansel von dem Brimborium einschĂŒchtern lĂ€ĂŸt.

    20.06.2007 um 23:19 | Antworten
    Alle Kommentare von Limited
  24. 24

    Mirko:

    Wenn die AnwĂ€lte laut werden und so tun als ob, dann ist das oft auch nur Show fĂŒr die Mandanten. Erfahrene Richter lĂ€sst das kalt. Hauptsache Vergleich, bloß kein Urteil. Das wĂŒrde ja Arbeit bedeuten.

    21.06.2007 um 00:47 | Antworten
    Alle Kommentare von Mirko
  25. 25

    Haluka:

    naja das mit der richterrobe kann man so und so sehen, aber zumindestens die anwĂ€lte könnte man doch von diesem firlefanz befreien. in den states(ok sind nicht immer ein gutes beispiel aber manchmal)gibts doch auch kein problem damit in normalen anzĂŒgen zu kommen. ps: existiert das wort juristik wirklich ?

    21.06.2007 um 10:05 | Antworten
    Alle Kommentare von Haluka
  26. 26

    Johnny:

    Haluka, frage ich mich auch. Ich hab’s einfach benutzt.

    Gene: Ich glaube, ich hab noch nie einen Urlaub so richtig “gebucht”, vermutlich bin ich deshalb um’s schlimmste drumrum gekommen… :)

    Was den Vergleich angeht: Ich denke, es ist in vielen FĂ€llen der einzige Weg. Alles andere dauert oft Jahre und am Ende bleibt alles unklar.

    21.06.2007 um 12:39 | Antworten
    Alle Kommentare von Johnny
  27. 27

    PiPi:

    Zeugenaussage:

    VerhÀlt sich genauso wie in einem Blog,
    achtet auf jedes Wort das Ihr von Euch gebt.

    DĂŒmmstenfalls landet Ihr plötzlich auf der Anklagebank.
    Mit jeweils unterschiedlichen Konsequenzen.

    21.06.2007 um 15:32 | Antworten
    Alle Kommentare von PiPi
  28. 28

    Nico:

    @Haluka (25) - Haluka: In Amerika ist es möglich auf richterlichen Beschluss Menschen zu töten. In meinem Augen Grund genug die amerikanische Rechtsprechung eher als Negativbeispiel zu sehen, als alles andere oder?

    21.06.2007 um 15:39 | Antworten
    Alle Kommentare von Nico
  29. 29

    BLOOD:

    Vergleiche sind manchmal zu was NĂŒtze, stimmt…

    manchmal aber auch nicht.
    Beispiel?

    ok
    Meine Freundin wurde im 5. Monat schwanger gekĂŒndigt
    Bevor wieder ein paar Leuts kommen…
    ja, das geht nach deutschem Recht nicht, stimmt…

    also treffen wir uns hier in Berlin im Arbeitsjericht und warten unendlich lange, bis wir mal in den Raum dĂŒrfen…

    im schnelldurchlauf:
    “Worum gehts?” -> div. Antworten
    “Wollen Sie die Beklagte wieder einstellen?”
    “Nein”
    “Können wir uns auf einen Vergleich einigen?”
    unser Anwalt sagt, das wird wohl die beste Lösung sein, oder wollen sie da wieder arbeiten? -> “eigentlich nicht, aber n popliger Vergleich ist ja auch nichts…”
    -> keine Antwort

    -> also Vergleich

    so isses, die Chefin freut sich halbtot (die andere HĂ€lfte wollte ich ihr geben)
    meine Freundin bekam ne lĂ€cherliche Abfindung (klar, bei 1,5 Jahre) und schon ist Recht gesprochen und der BĂŒrger verarscht

    22.06.2007 um 15:50 | Antworten
    Alle Kommentare von BLOOD

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