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> <channel><title>Comments on: Die lieben Nachbarn</title> <atom:link href="http://www.spreeblick.com/2007/07/09/die-lieben-nachbarn/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spreeblick.com/2007/07/09/die-lieben-nachbarn/</link> <description>I live by the river!</description> <lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 08:44:23 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator> <item><title>By: Teresa</title><link>http://www.spreeblick.com/2007/07/09/die-lieben-nachbarn/comment-page-1/#comment-493628</link> <dc:creator>Teresa</dc:creator> <pubDate>Fri, 20 Jul 2007 10:16:37 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2007/07/09/die-lieben-nachbarn/#comment-493628</guid> <description>Meine Empfehlung zu diesem Thema lautet &quot;Burma All Inclusive&quot; - eine österreichische Semi-Dokumentation. Es ist die Suche nach der Wahrheit, die oft gerne ausgeblendet wird: &quot;All inclusive&quot; einmal anders definiert.Kaum jemand wagt es in Burma kritisch über das Regime zu sprechen, zu groß ist die Angst vor Verfolgung, Folter und Haft. Bis auf wenige Ausnahmen wurden daher alle Interviewpartner anonymisiert oder aber durch Kunstfiguren ersetzt, die in einer fiktiven Handlung reale Umstände wiedergeben.Der Film BURMA ALL INCLUSIVE entstand ohne jede öffentliche Förderung. Alle am Film beteiligten Künstler und Kreativen arbeiteten, nachdem sie von den Zuständen im Land erfahren hatten, ohne Gage. Als kleinen Dank erhielten sie lediglich eine Flasche Kernöl. Das steirische Öl als neue Währung sozusagen.Regie: Roland Wehap
Mit Stimmen von: Otto Clemens, Christian Ruck, Christoph Grissemann, Walter Prettenhofer, Ina Siber Willi Bernhart, Verena Weiss, Gregor Seberg, Klaus Kobald, Anja Feldmann, Dirk Stermann
A 2007, 97 min, dt. OV</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Meine Empfehlung zu diesem Thema lautet &#8220;Burma All Inclusive&#8221; &#8211; eine österreichische Semi-Dokumentation. Es ist die Suche nach der Wahrheit, die oft gerne ausgeblendet wird: &#8220;All inclusive&#8221; einmal anders definiert.</p><p>Kaum jemand wagt es in Burma kritisch über das Regime zu sprechen, zu groß ist die Angst vor Verfolgung, Folter und Haft. Bis auf wenige Ausnahmen wurden daher alle Interviewpartner anonymisiert oder aber durch Kunstfiguren ersetzt, die in einer fiktiven Handlung reale Umstände wiedergeben.</p><p>Der Film BURMA ALL INCLUSIVE entstand ohne jede öffentliche Förderung. Alle am Film beteiligten Künstler und Kreativen arbeiteten, nachdem sie von den Zuständen im Land erfahren hatten, ohne Gage. Als kleinen Dank erhielten sie lediglich eine Flasche Kernöl. Das steirische Öl als neue Währung sozusagen.</p><p>Regie: Roland Wehap<br
/> Mit Stimmen von: Otto Clemens, Christian Ruck, Christoph Grissemann, Walter Prettenhofer, Ina Siber Willi Bernhart, Verena Weiss, Gregor Seberg, Klaus Kobald, Anja Feldmann, Dirk Stermann<br
/> A 2007, 97 min, dt. OV</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Frédéric</title><link>http://www.spreeblick.com/2007/07/09/die-lieben-nachbarn/comment-page-1/#comment-485955</link> <dc:creator>Frédéric</dc:creator> <pubDate>Wed, 11 Jul 2007 17:17:05 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2007/07/09/die-lieben-nachbarn/#comment-485955</guid> <description>Angola ist, soweit ich das sehen kann, das perfekte Gegenbeispiel. Ein Land, das dreißig Jahre im Bürgerkrieg lag, dessen Infrastruktur komplett im Eimer ist, bekommt millionenschwere Kredite, gegen Öl. Soweit. Dazu muss man wissen, dass Angola eine der höchsten Korruptionsraten weltweit hat. Das läuft sehr interessant ab, ich werd da mal n Artikel drüber schreiben, glaub ich. Es kommt noch dazu, dass in den Verträgen drinsteht, dass chinesische Baufirmen die Aufträge zur Sanierung der Infrastruktur erhalten müssen. Das Geld wird an der einen Seite reingeschmissen, es kommt sehr viel weniger wieder dabei raus, und das wenige fließt wieder direkt nach China. ICh hab irgendwo gelesen, dass manche die chinesische Baufirmen sogar ihre eigenen Arbeiter einfliegen lassen. Angola sitzt dann auf einem Haufen Schulden. Das fällt bei mir unter negativ.
Siehe auch &lt;a href=&quot;http://www.monde-diplomatique.de/pm/2005/05/13/a0048.text.name,ask202hOn.n,5&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Angola ist, soweit ich das sehen kann, das perfekte Gegenbeispiel. Ein Land, das dreißig Jahre im Bürgerkrieg lag, dessen Infrastruktur komplett im Eimer ist, bekommt millionenschwere Kredite, gegen Öl. Soweit. Dazu muss man wissen, dass Angola eine der höchsten Korruptionsraten weltweit hat. Das läuft sehr interessant ab, ich werd da mal n Artikel drüber schreiben, glaub ich. Es kommt noch dazu, dass in den Verträgen drinsteht, dass chinesische Baufirmen die Aufträge zur Sanierung der Infrastruktur erhalten müssen. Das Geld wird an der einen Seite reingeschmissen, es kommt sehr viel weniger wieder dabei raus, und das wenige fließt wieder direkt nach China. ICh hab irgendwo gelesen, dass manche die chinesische Baufirmen sogar ihre eigenen Arbeiter einfliegen lassen. Angola sitzt dann auf einem Haufen Schulden. Das fällt bei mir unter negativ.<br
/> Siehe auch <a
href="http://www.monde-diplomatique.de/pm/2005/05/13/a0048.text.name,ask202hOn.n,5" rel="nofollow">hier</a></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: fpk</title><link>http://www.spreeblick.com/2007/07/09/die-lieben-nachbarn/comment-page-1/#comment-485861</link> <dc:creator>fpk</dc:creator> <pubDate>Wed, 11 Jul 2007 14:47:55 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2007/07/09/die-lieben-nachbarn/#comment-485861</guid> <description>Jaja. Das werden interessante Jahre, die da auf uns zukommen. Mit Chinas Aufstieg wird auch dessen internationales Gewicht zunehmen und die westliche Entwicklungshifepolitik vor Herausforderungen aber auch einige Offenbarungseide gestellen werden.Chinas Engagement, etwa in Afrika, ist nämlich nicht nur negativ zu bewerten. Klar Mugabe und Sudan sind die absoluten Negativbeispiele, aber in anderen Ländern, wie z.B. Angola, helfen die Chinesen entscheidend beim Aufbau moderner Infrastrukturen. Das ist natürlich kein Altrusimus, sondern auch mit eignenen Interessen verbunden (Zugang zu Rohstoffen meist). Leider waren westliche Regierungen und Firmen an so was oft überhaupt nicht interessiert.
Das enorme angolanische Wirtschaftswachstum der letzten Jahre, ich glaube es waren bis zu 9%, hängt auch damit zusammen. Ohne Straßen und Elektrizität bringen einem die grössten Rohstoffvorkommen nix.Auf Phönix gab&#039;s während des G8 ne interessante Reportage dazu. Weiß aber den Namen nicht mehr.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Jaja. Das werden interessante Jahre, die da auf uns zukommen. Mit Chinas Aufstieg wird auch dessen internationales Gewicht zunehmen und die westliche Entwicklungshifepolitik vor Herausforderungen aber auch einige Offenbarungseide gestellen werden.</p><p>Chinas Engagement, etwa in Afrika, ist nämlich nicht nur negativ zu bewerten. Klar Mugabe und Sudan sind die absoluten Negativbeispiele, aber in anderen Ländern, wie z.B. Angola, helfen die Chinesen entscheidend beim Aufbau moderner Infrastrukturen. Das ist natürlich kein Altrusimus, sondern auch mit eignenen Interessen verbunden (Zugang zu Rohstoffen meist). Leider waren westliche Regierungen und Firmen an so was oft überhaupt nicht interessiert.</p><p>Das enorme angolanische Wirtschaftswachstum der letzten Jahre, ich glaube es waren bis zu 9%, hängt auch damit zusammen. Ohne Straßen und Elektrizität bringen einem die grössten Rohstoffvorkommen nix.</p><p>Auf Phönix gab&#8217;s während des G8 ne interessante Reportage dazu. Weiß aber den Namen nicht mehr.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Frédéric</title><link>http://www.spreeblick.com/2007/07/09/die-lieben-nachbarn/comment-page-1/#comment-485651</link> <dc:creator>Frédéric</dc:creator> <pubDate>Wed, 11 Jul 2007 09:34:38 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2007/07/09/die-lieben-nachbarn/#comment-485651</guid> <description>@ fpk: Das stimmt, und deswegen wars mir auch wichtig, nicht nur mit dem Finger auf die andern zu zeigen, sondern auch den Okzident mitzuerwähnen. Allerdings zieht das Argument &quot;Kehrt vor eurer eigenen Tür&quot; nur bedingt. China agiert ziemlich aggressiv in den Drittweltländern. Auch wenn Europa und Amerika alles andere als außenpolitische Musterknaben sind (im Gegenteil), konterkarieren chinesische Kreditvergaben etc eine westliche Politik, die bestimmt auch &quot;realpolitisch&quot; ist, aber dank des öffentlichen Drucks eben nicht nur.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@ fpk: Das stimmt, und deswegen wars mir auch wichtig, nicht nur mit dem Finger auf die andern zu zeigen, sondern auch den Okzident mitzuerwähnen. Allerdings zieht das Argument &#8220;Kehrt vor eurer eigenen Tür&#8221; nur bedingt. China agiert ziemlich aggressiv in den Drittweltländern. Auch wenn Europa und Amerika alles andere als außenpolitische Musterknaben sind (im Gegenteil), konterkarieren chinesische Kreditvergaben etc eine westliche Politik, die bestimmt auch &#8220;realpolitisch&#8221; ist, aber dank des öffentlichen Drucks eben nicht nur.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: fpk</title><link>http://www.spreeblick.com/2007/07/09/die-lieben-nachbarn/comment-page-1/#comment-485642</link> <dc:creator>fpk</dc:creator> <pubDate>Wed, 11 Jul 2007 09:16:20 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/2007/07/09/die-lieben-nachbarn/#comment-485642</guid> <description>Das Standartgegenargument von chinesischer Seite wäre, kehrt doch bitte zu erst mal vor der eignen Haustüre. Mit welchen miesen Diktatoren und Menschenrechtsverletzern machen denn westliche Staaten seit Jahr und Tag Geschäfte.China agiert, wie alle anderen Staaten auch, realpolitisch. Myanmar ist zuallererst ein wichtiger Flottenstützpunkt für China, das damit direkten Zugang zum indischen Ozean und, ganz wichtig, der Strasse von Malaka hat, über die alle so dringend benötigten Öltransporte kommen.Was ich chinesischen Gesprächspartern dann immer sage, ist, dass im Westen durch die Möglichkeit des Protests und der freien Presse, Mißstände und Fehlentwicklungen zumindest publik gemacht werden können und, wenn ausreichender öffentlicher Druck da ist, sich vielleicht auch etwas ändert.
Das wird es in China so schnell nicht geben.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Das Standartgegenargument von chinesischer Seite wäre, kehrt doch bitte zu erst mal vor der eignen Haustüre. Mit welchen miesen Diktatoren und Menschenrechtsverletzern machen denn westliche Staaten seit Jahr und Tag Geschäfte.</p><p>China agiert, wie alle anderen Staaten auch, realpolitisch. Myanmar ist zuallererst ein wichtiger Flottenstützpunkt für China, das damit direkten Zugang zum indischen Ozean und, ganz wichtig, der Strasse von Malaka hat, über die alle so dringend benötigten Öltransporte kommen.</p><p>Was ich chinesischen Gesprächspartern dann immer sage, ist, dass im Westen durch die Möglichkeit des Protests und der freien Presse, Mißstände und Fehlentwicklungen zumindest publik gemacht werden können und, wenn ausreichender öffentlicher Druck da ist, sich vielleicht auch etwas ändert.<br
/> Das wird es in China so schnell nicht geben.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Frédéric</title><link>http://www.spreeblick.com/2007/07/09/die-lieben-nachbarn/comment-page-1/#comment-483715</link> <dc:creator>Frédéric</dc:creator> <pubDate>Mon, 09 Jul 2007 14:20:52 +0000</pubDate> <guid
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wer was für burma tun will, kann am besten die flüchtlinkscamps jenseits der burma grenze auf thai teritorium unterstützen. alles andere ist illusorisch.ein paar eindrücke:
http://www.dangngo.com/burma/</description> <content:encoded><![CDATA[<p>burma hat kein öl oder andere bodenschätze, deswegen wird dort von aussen gar nichts passieren. für den parasitenimperialismus ist burma absolut uninteressant.<br
/> wer was für burma tun will, kann am besten die flüchtlinkscamps jenseits der burma grenze auf thai teritorium unterstützen. alles andere ist illusorisch.</p><p>ein paar eindrücke:<br
/> <a
href="http://www.dangngo.com/burma/" rel="nofollow">http://www.dangngo.com/burma/</a></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Stefan</title><link>http://www.spreeblick.com/2007/07/09/die-lieben-nachbarn/comment-page-1/#comment-483693</link> <dc:creator>Stefan</dc:creator> <pubDate>Mon, 09 Jul 2007 13:50:38 +0000</pubDate> <guid
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Aber was kann China oder der Westen jetzt KONKRET da ändern?
Sollte das ZDF dort dann nicht das Traumschiff drehen um den Leuten dort zu helfen bzw. nicht zu helfen?
Ich denke für den Umgang mit Burma gibt es keine richtige bzw. gerechte Politik.
Frédéric, das Aufzeigen von Mißständen in Ehren, aber Vorschläge kommen von Dir auch keine was man tun müsste um die Situation der dortigen Bevölkerung zu verbessern. Die Leute können sich nur selber Helfen indem sie die Militärjunta putschen. Dann kann man UN-Soldaten hinschicken und denen bei freien Wahlen &quot;helfen&quot; Anders geht das heutzutage nicht (mehr).</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ja ist schon krass was da in Burma seit Jahrzehnten läuft.<br
/> Aber was kann China oder der Westen jetzt KONKRET da ändern?<br
/> Sollte das ZDF dort dann nicht das Traumschiff drehen um den Leuten dort zu helfen bzw. nicht zu helfen?<br
/> Ich denke für den Umgang mit Burma gibt es keine richtige bzw. gerechte Politik.<br
/> Frédéric, das Aufzeigen von Mißständen in Ehren, aber Vorschläge kommen von Dir auch keine was man tun müsste um die Situation der dortigen Bevölkerung zu verbessern. Die Leute können sich nur selber Helfen indem sie die Militärjunta putschen. Dann kann man UN-Soldaten hinschicken und denen bei freien Wahlen &#8220;helfen&#8221; Anders geht das heutzutage nicht (mehr).</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
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