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Pop mark von Johnny Haeusler | 17

R.E.M. 2.0 - This is not a show

Die Idee ist so simpel wie naheliegend, funktioniert aber sicher nur mit einer „großen“ Band. Da R.E.M. eine solche sind, haben sie ihre fĂŒnf Rehearsal-Tage in Dublin der Öffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht und selbige darĂŒber bloggen, videocasten und fotoberichten lassen. Ergebnisse von grĂ¶ĂŸerem Dateiausmaß werden per BitTorrent verteilt, kleinere Videos der entspannten AtmosphĂ€re und auch brandneue Songs findet man - haufenweise - bei YouTube.

Neue GeschĂ€ftsmodelle fĂŒr die Musikindustrie, anyone? Hier habt ihr eines. Die beachtlichen Kosten der Proben werden wenigstens teilweise durch die Zuschauer aufgefangen, die dafĂŒr Zeugen eines ungewöhnlichen Zusammentreffens mit der Band werden und schonmal die Promo-Maschine im Netz anschmeißen, ohne dabei kriminalisiert zu werden.

Und dann macht es auch noch Spaß, sich das anzusehen. Ein Video nach dem Klick.


Direkt

[via, via]

Johnny Haeusler 10.07.2007 um 10:06

Pop

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17 Kommentare

  1. 01

    kosmar:

    wenn man so gut ist öffentlich zu proben geht das natĂŒrlich. was soll aber z.b. enrique iglesias machen?

    10.07.2007 um 10:36 | Antworten
    Alle Kommentare von kosmar
  2. 02

    Peter H aus B:

    Hm, letzter Versuch eine völlig ĂŒberschĂ€tzte Band wieder in Medien zu bringen?

    FĂŒr mich ist REM seit eh und jeh eine der schlimmsten Bands, die es gibt. Endloses Gejammer und Gewimmer. Musikalisch 08/15

    10.07.2007 um 10:40 | Antworten
    Alle Kommentare von Peter H aus B
  3. 03

    Siamfisch:

    Nix gegen REM, aber neue GeschÀftsmodelle??? Die Neubauten machen genau das doch seit Jahren, nur um einiges konsequenter. Und nebenbei bemerkt, um einiges interessanter.

    http://supporter.neubauten.org

    10.07.2007 um 10:58 | Antworten
    Alle Kommentare von Siamfisch
  4. 04

    fehldruck:

    Oh, mein guter Peter H, da sind wir aber ungleicher Meinung. In REMs Musik liegt viel mehr GefĂŒhl, als im Grossteil des restlichen Gewimmers und Gejammers, das man sich heutzutage antun könnte!

    10.07.2007 um 11:07 | Antworten
    Alle Kommentare von fehldruck
  5. 05

    Karin Minkmann:

    Der Peter H aus B
    meist meckern muß, oh je.

    Es geht hier, Peter
    um ein GeschÀftsmodell
    nicht um REM-Gezeter,
    und das GeschÀftsmodell
    ist zumindest originell.

    10.07.2007 um 11:23 | Antworten
    Alle Kommentare von Karin Minkmann
  6. 06

    Peter H aus B:

    @fehldruck:
    das ist ja das schöne, daß GeschmĂ€cker verschieden sind. WĂ€re sonst eintönig auf der Welt, oder?

    Deshalb schreibe ich auch “fĂŒr mich” und nicht “sind”.

    @Karin:
    Klar geht es um ein GeschÀftsmodell, aber eben von einer Band, die fast von der BildflÀche verschwunden war. Meiner Meinung nach aus gutem Grund.

    Und meckern und loben hÀlt sich bei mir die Waage.

    10.07.2007 um 11:25 | Antworten
    Alle Kommentare von Peter H aus B
  7. 07

    marius:

    Wo soll denn hier ein GeschÀftsmodell enthalten sein?

    10.07.2007 um 11:28 | Antworten
    Alle Kommentare von marius
  8. 08

    lork:

    Peter kennt höchstens 3 Lieder und will nur trollen.

    10.07.2007 um 11:37 | Antworten
    Alle Kommentare von lork
  9. 09

    Jan(TM):

    Ich musste auch sofort an die Neubauten denken, die das schon seit Jahren machen. Und da darf man sogar mitreden, nicht nur berichten …

    10.07.2007 um 12:11 | Antworten
    Alle Kommentare von Jan(TM)
  10. 10

    Johnny:

    jaja, die Neubauten machen etwas Ànhliches schon lange. Aber was bedeutet das jetzt? Dass es niemand anderes mehr machen darf?

    Der Unterschied zwischen den Neubauten und R.E.M. macht ein paar Millionen verkaufte TontrÀger aus. R.E.M. sind Pop und Mainstream, die Aktion ist also durchaus erwÀhnenswert.

    10.07.2007 um 13:42 | Antworten
    Alle Kommentare von Johnny
  11. 11

    Jan(TM):

    Das bedeutet eigentlich nur es ein lÀngst funktioniertes GeschÀftsmodell ist - keine Offenbarung des heiligen Michael. Und wer hat was davon gesagt das es nicht nachgemacht werden darf?

    10.07.2007 um 14:16 | Antworten
    Alle Kommentare von Jan(TM)
  12. 12

    Johnny:

    So richtig funktionieren tut es leider bei den Neubauten auch nicht. Alles sehr knapp, wenn ĂŒberhaupt. Und die Konzepte sind ja auch sehr unterschiedlich, bei R.E.M. ist es viel mehr Promo als bei den Neubauten.

    10.07.2007 um 14:20 | Antworten
    Alle Kommentare von Johnny
  13. 13

    jensjetzt:

    jaja - die anderen sind viel schneller gewesen …

    r.e.m. haben seit einer halben ewigkeit ein sehr ausgiebiges internetleben. sie haben sehr frĂŒh mit ihrer website angefangen, sie haben schon ewig einen onlineshop, schon ewig einen kostenpflichtigen fanclub via internet. diese band war in ihrer online-promo bzw. kundenbindungsarbeit schon vor 5 jahren 2.0! ein tagebuch (heute oft weblog genannt) mit unregelmĂ€ĂŸigen eintrĂ€gen gab es dort ebenfalls schon vor jahren. diese band hat fast jĂ€hrlich ihre website mit einem neuen outfit versorgt.

    man sollte sich schon etwas informieren, bevor man von einer band behauptet sie wĂ€re in der versenkung verschwunden. diese band hat wĂ€hrend ihrer “pausen” immer informationen ĂŒber ihr tun auf ihrer website veröffentlicht, regelmĂ€ĂŸig die leute mit hĂ€ppchen ĂŒber die nĂ€chste albumproduktion versorgt.

    aus meiner sicht geht es hier um einen selbstverstĂ€ndlichen nĂ€chsten schritt in der onlinekommunikation einer band, die dieses medium sehr frĂŒh fĂŒr den vertrieb und die kundenbindung entdeckt hat.

    und frĂŒh dran sein, ist im pop eher selten. denn pop braucht seine zeit um bei den massen zu landen.

    vielen dank fĂŒr die aufmerksamkeit - gruß jens

    10.07.2007 um 14:36 | Antworten
    Alle Kommentare von jensjetzt
  14. 14

    jensjetzt:

    kurz gesagt - ich gebe johnny recht wenn er feststellt, dass diese art der internetarbeit im mainstream beachtungswĂŒrdig ist.

    10.07.2007 um 16:29 | Antworten
    Alle Kommentare von jensjetzt
  15. 15

    kosmar:

    hey, spitzen metadiskussion. vielleicht mal so: vielen dank johnny, dass du das gepostet hast. ich hÀtte es sonst viel spÀter erst mitbekommen und mich sehr geÀrgert. das mit den neubauten hab ich damals glaub ich auch bei dir gelesen. und wenn morgen die nÀchste band dasselbe noch anders macht, bitte schreib es wieder.
    alles wird gut, wenn wir uns anstrengen und es wirklich wollen und metagemecker ist das [gelöschtes substantiviertes adjektiv] das ich je 
 egal.

    11.07.2007 um 10:03 | Antworten
    Alle Kommentare von kosmar
  16. 16

    katepierson:

    Hallo zusammen,
    habe gerade erst diesen Artikel gefunden, deshalb ein spÀter Kommentar.

    1. jensjetzt hat vollkommen Recht: R.E.M. haben eine der besten Bandwebsites, die es gibt. Auch ich bin regelmĂ€ĂŸiger Besucher.

    2. Über Musikgeschmack lĂ€sst sich bekanntlich streiten - bleibt also die Frage ob man mit Musik viel Geld verdienen darf (jeder Strassenmusiker ist okay, alles was schonmal bei Rock am Ring im hinterletzten Zelt gespielt hat muß sich rechtfertigen?)?

    Wenn man im MusikgeschĂ€ft R.E.M. beobachtet so handelt es sich um eine Band, die trotz des Ruhms und der stĂ€ndigen Beobachtung durch die Medien ziemlich nachbarschaftlich/kumpelhaft/natĂŒrlich geblieben sind, aber auch ihr Privatleben haben, dass nicht der Öffentlichkeit Feil geboten wird.

    Ich war auch in Dublin dabei - es war sehr schön mit anzusehen, aus welcher NervositÀt heraus Michael Stipe herumgequatscht hat, sich mit dem Publikum unterhielt und seinen Bandkollegen auf die Nerven ging.
    Übrigens… sie haben tatsĂ€chlich fĂŒr die Proben geprobt!!!

    3. Bitte nicht vergessen: wir als Konsumenten entscheiden, was wir gut finden und kaufen. Gerade das Medium Internet gibt wirklich jedem Gitarrenschrammler die Möglichkeit bekannt zu werden.
    Ich glaube nicht, dass R.E.M. darauf angewiesen sind, dass Fans Aufnahmen auf Websites veröffentlichen.

    …ich möchte mit einem wunderschön provozierenden Auszug aus “King of comedy” enden, der schön zu unserem Thema passt:

    “Make your money with exploitation
    Make it holy illumination
    Say a prayer at every station
    Don’t forget to ask for mercy
    Make your money with a pretty face
    Make it easy with product placement
    Make it charged with controversy
    I’m straight, I’m queer, I’m bi

    I’m not king of comedy,
    I’m not your magazine,
    I’m not your television”

    30.09.2007 um 03:08 | Antworten
    Alle Kommentare von katepierson
  17. 17

    Znami:

    Besser kann man nicht antworten! War leider nicht selber in Dublin!

    Ich liebe King of Comedy… I’m straight, I’m queer, I’m bi

    04.10.2007 um 00:37 | Antworten
    Alle Kommentare von Znami

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