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Pop von Johnny Haeusler | 48

Schwarze Schafe

„Wie lange lebst du denn schon in Berlin?“, fragte mich neulich jemand, und natürlich klang meine Antwort „Seit 43 Jahren!“ leicht angepisst. Denn das Einzige, was für den „echten“ Berliner noch schlimmer ist, als nicht sofort als solcher erkannt zu werden, ist, wenn man ihn für einen Bayern hält. Alte Geschichte, kann man nix machen.

Dennoch definiert sich das echte Berlinertum nicht allein über den Geburtsort, es genügt auch, wenn man dauernd von neuen Projekten redet, die man gerade startet, dazu über ein gewisses Maß an Grundunfreundlichkeit Dritten gegenüber verfügt und schließlich doch beweisen kann, dass man mehr Humor besitzt als jeder Südinländer.

So gesehen darf man sich anhand der ersten Ausschnitte auf den Berliner Episodenfilm „Schwarze Schafe“ freuen, denn diese wirken so echt, dass es einer der witzigsten Filme der Saison werden könnte.

Charaktermerkmal

Elf Uhr

Kitkat

Ritual

Ditt is Berlin

Filmstart ist lt. Website im August.

Johnny Haeusler 17.07.2007 um 16:59

Pop

Du kannst kommentieren, oder einen Trackback von deinem Blog aus setzen.


48 Kommentare

  1. 01

    Ani*ka:

    Ja, stimmt, ‘ne (urberliner) Freundin von mir wurde auch schon mal gefragt, ob sie aus Bayern käme, wegen ihres Dialekts. Hallo? Hab’ ich da was nicht mitgekriegt, oder klingt “jibts nich mehr, habick doch jesacht” so ähnlich wie “joa mej, des hamma net mähr doa..”?;-)

    17.07.2007 um 17:05 | Antworten
    Alle Kommentare von Ani*ka
  2. 02

    Acid:

    Naja, beim Berlinerisch kann man wohlwollend noch von einem Dialekt sprechen (so grausam wie er auch ist), aber Bayrisch ist eine komplette Fremdsprache, dem Mandarin ähnlicher als dem Ungarischen.

    17.07.2007 um 17:11 | Antworten
    Alle Kommentare von Acid
  3. 03

    Mathias Richel:

    “Hier ist Feindesland.” Der Satz behält auch seine Gültigkeit, wenn man ihn nüchtern sagt.

    17.07.2007 um 17:23 | Antworten
    Alle Kommentare von Mathias Richel
  4. 04

    Max:

    Berlin färbt aber ab. Ich kenne genug Zugezogene, die sich Dialekt, Projektaffinität und Grundmisstrauen gegenüber “Westdeutschen” innerhalb von ein paar Jahren überzeugend angewöhnt haben. Immun sind nur Schwaben, die erkennt man immer.

    17.07.2007 um 17:45 | Antworten
    Alle Kommentare von Max
  5. 05

    Ani*ka:

    Acid: mit der Fremdsprache hast Du recht!^^Aber findest Du echt Berlinerisch schrecklich? Soll doch eine der coolsten Dialekte sein…Ich finds klasse (musst einfach mal PR Kantate reden hören…danach liebst Du Berlinerisch)

    17.07.2007 um 17:45 | Antworten
    Alle Kommentare von Ani*ka
  6. 06

    hcl:

    uhm…

    ich fand ja schlimmer mal als schwabe gehalten worden zu sein.
    brrr.

    in südlichen Donauanrainerstaaten ist »Schwabe« übrigens synonym mit »Deutscher«. Und es ist in der Regel NICHT nett gemeint.

    17.07.2007 um 17:49 | Antworten
    Alle Kommentare von hcl
  7. 07

    flo:

    haha! und ich werd immer fürn hamburger gehalten! aber die hab ich ganz gerne wie die reden, also vollkommen okay!
    wenn dann die auflösung kommt, heisst es gern”oh, neukölln? stell ich mir ganz schön anstrengend vor!”

    …der kitkat spot is bombe! …aber der semmelrogge auf dem boot…haaach, mal hand aufs herz: so richtig selbstironisch sind wir (”berliner”)nur selten…oder?

    17.07.2007 um 18:09 | Antworten
    Alle Kommentare von flo
  8. 08

    clara:

    dit wird schau. :-)
    flo, det is nich semmelrogge, det is anderer

    17.07.2007 um 18:10 | Antworten
    Alle Kommentare von clara
  9. 09

    alsomalehrlich:

    ich hasse berlin langsam aber sicher, genau wegen der penetranten aufmerksamkeit die ihm zugute kommt. jeder gebrauchtwagenhändler hält große stücke auf sich nur weil er aus berlin stammt. “aha, berlin”… “aaah, aus BERLIN!”… gott, als gäbs nur dort was zu vermelden, als würden die grenzen der brd nur bis zu den stadttoren reichen. ich mag den dialekt und die großstadt-typischen eigentheiten, aber mich KOTZT diese wichtigtuerei an.

    17.07.2007 um 18:32 | Antworten
    Alle Kommentare von alsomalehrlich
  10. 10

    flo:

    neiiin, is nicht semmelrogge, weiss ich doch :) aber das ist so der “typ semmelrogge” und zwar so, wie ich ihn mir als privatperson vorstelle.

    17.07.2007 um 18:44 | Antworten
    Alle Kommentare von flo
  11. 11

    steffi:

    also ehrlich - ich bin brandenburger. naja, exilbrandenburger. und des dialektes wegen werde ich IMMER für´n berliner gehalten, und tödlicher kannste keinen brandenburger beleidigen. bei mir zuhause sagen die leute: lieber ´n A auf der Heckscheibe, als ein B auf´m nummernschild. lang lebe rainald grebe!

    17.07.2007 um 18:59 | Antworten
    Alle Kommentare von steffi
  12. 12

    roman libbertz:

    gfraI mi, wie der Münchner sagt.
    gruss r.l

    17.07.2007 um 19:14 | Antworten
    Alle Kommentare von roman libbertz
  13. 13

    ber:

    Dit is Milan Pechl auf dem Kahn. Unbedingt “Netto” anschauen, wenn man den mag.

    17.07.2007 um 20:05 | Antworten
    Alle Kommentare von ber
  14. 14

    Acid:

    Ani*ka: ich find Dialekte generell grausam, auch unseren Hanseatisch-Norddeutschen. Die Leute aus dem Stuttgarter Raum verstehe ich nicht ansatzweise, wenn die richtig loslegen.
    Ich habe lange in Niedersachsen (bei Hannover) gelebt, dort sprechen sie halbwegs “sauberes” Deutsch. Vermutlich liegt’s daran.

    Und Berlin, ich war da öfter mal, aber nie lange genug, um irgendwas schätzen zu lernen. Wie Feindesland, also feindselig kam es mir nie vor. Eher ein bisschen deppert (um nicht zu sagen einfältig). Berlin kam mir immer vor wie ein Pitbull - kein wirklich großer Hund, verglichen mit einem Kaukasen oder einem Kangal, aber ‘ne sehr große Schnauze, durchaus auch mit Beißpotenzial. Hamburg, meine Stadt, ist leider nur ein Dackel. Das ist aber immer noch besser als Köln. Bei Köln denk ich immer an einen frisch frisierten Pudel.

    17.07.2007 um 20:24 | Antworten
    Alle Kommentare von Acid
  15. 15

    Majo:

    Münchna san koane Bayern, zefix! De hoitn se blos dafür weis oa moi im Jahr a Lederhosn auf m Oktoberfest spazierntrogn…

    17.07.2007 um 20:24 | Antworten
    Alle Kommentare von Majo
  16. 16

    corax:

    @Acid

    Städte-Hunde-vergleich, klasse.

    Was denn für ein Dackel? Langhaar oder Rauhhaar?
    Mir fällt grad kein Hund für´n Pott ein,
    wäre aber auf alle Felle ein Bastard.

    Köln und frisch frisierter Pudel, herrlilich.

    http://www.lili-pop.de/frameset.html

    Pax

    17.07.2007 um 20:36 | Antworten
    Alle Kommentare von corax
  17. 17

    clara:

    ber, peschel heista, nich pechl und “netto” is super. :-)

    17.07.2007 um 20:47 | Antworten
    Alle Kommentare von clara
  18. 18

    berlina:

    bei uns sagt man ja, berliner, dit machen die brandenburger - und die zugereisten. (und spandauer….)

    Berliner, aber hochdeutsch. :)

    17.07.2007 um 20:58 | Antworten
    Alle Kommentare von berlina
  19. 19

    winfried aus chemnitz:

    Ob Berlinertum oder ein anderes Heimattum - es ist nicht Selbstdefinierend - man kann nicht sagen ich BIN - sagen die Anderen dies zu einem weil sie glauben und weil sie es Selbst sind - dann ist man!

    Gilt auf der ganzen Welt - außer in …!

    17.07.2007 um 21:29 | Antworten
    Alle Kommentare von winfried aus chemnitz
  20. 20

    Acid:

    Ruhrpott - ganz klar: eine Mischung aus Rottweiler und Boxer (also ‘ne großartige Kreuzung). Ausm Pott kenne ich nur nette Menschen, wenn ich mich recht erinnere.
    München ist auch klar: ein kleiner, weißer West Highland Terrier. Noch harmloser als Hamburg. Übrigens vaiieren die “Frisuren” je nach Stadtteil. Die Langhaarigen findeste besonders zahlreich in der Schanze.
    :)

    17.07.2007 um 21:59 | Antworten
    Alle Kommentare von Acid
  21. 21

    flo:

    @acid: hey, ich habe auch pottliebe! n kumpel meinte, dass läge an der ähnlichen sozialstruktur (sind in duisburg wirklich 40% arbeitslos?). also ich kenne von da auch nur liebenswürdige ärger-leute!

    18.07.2007 um 00:11 | Antworten
    Alle Kommentare von flo
  22. 22

    Batz:

    Der Film ist ziemlich cool, hab ihn Donnerstag gesehen und mich wirklich amüsiert. Die Besetzung ist große klasse und die versponnenen Stories geben wirklich einen Eindruck vom “gefühlten Berlin”.

    Die Geschichten sind nicht so passiert, aber sie könnten es sein. Wenn die Stadt nicht so fahrig wäre und mehr auf Pointen achtete…

    18.07.2007 um 00:37 | Antworten
    Alle Kommentare von Batz
  23. 23

    Harm:

    Danke für den Filmtipp.
    Hat der Berliner denn andauernd neue Projekte? Ich dachte, dass wäre die Aufgabe der Zugereisten. Der indigene Berliner wird doch nur sichtbar bei Protesten gegen Tempo 100 auf der Avus (West), “Mauerfall” nach Ausreiserlaubnis (Ost), oder, äh, Touristenbeschimpfung.
    Und bitte, liebe Mit-Kommentatoren: Die Nutzung des Begriffs “Pott” durch Nicht-Ruhrgebietler schmeckt ähnlich der Pflicht von “Sportschau”-Moderatoren gewissenhaft “AUF Schalke” zu sagen, und nicht “in” Schalke, obwohl der Spielort dieses Vereins genau dort zu finden ist.

    (zwinker, zwinker)

    18.07.2007 um 06:06 | Antworten
    Alle Kommentare von Harm
  24. 24

    sven:

    Haha.

    “… Dit is Berlin, dit is Feindesland … ”

    Danke für den Tip, ganz großes Kino.

    18.07.2007 um 08:30 | Antworten
    Alle Kommentare von sven
  25. 25

    Torsten Luttmann:

    Ich bin gespannt ob der Film hier im kleinen Norddeutschen Raum auch gezeigt wird. Im Moment wird in unserem Kino nur Harry Potter gezeigt! ;-)

    18.07.2007 um 08:51 | Antworten
    Alle Kommentare von Torsten Luttmann
  26. 26

    FrauvonWelt:

    Herrlich, dann pack ich mal gleich meine Axt aus und bringe ein paar Menschen Charakter bei. Warum hat mir niemand früher gesagt, dass das so einfach ist.

    18.07.2007 um 09:52 | Antworten
    Alle Kommentare von FrauvonWelt
  27. 27

    Andreas:

    @Harm (#22) - was die bezeichnung pott betrifft - so hast du recht. aus dem munde eines nicht-ruhries ist das geradezu ehrenrührig. allerdings ist die ortsangabe “auf Schalke” durchaus zulässig, auch für dritte. finde ich. in diesem sinne: Glück auf!

    18.07.2007 um 10:05 | Antworten
    Alle Kommentare von Andreas
  28. 28

    gk:

    Ach goddele, ich wurde nicht gleich als Berliner erkannt…, gleich mal einen Blogbeitrag über diese unterbelichteten Deppen da draussen schreiben, die keine Augen im Kopf haben.

    Also der Lokalpatriotismus so manchen Berliner, Hamburger oder Münchener nimmt zuweilen schon eine komische Gestalt an

    18.07.2007 um 10:14 | Antworten
    Alle Kommentare von gk
  29. 29

    Johnny:

    gk, aber das mit dem Humor wurde gerade mal wieder bewiesen. :)

    18.07.2007 um 10:41 | Antworten
    Alle Kommentare von Johnny
  30. 30

    Nico:

    Kinderkacke dieser Regionale Patriotismus.

    18.07.2007 um 11:04 | Antworten
    Alle Kommentare von Nico
  31. 31

    sven:

    Ob der dann auch in Hamburg läuft?

    18.07.2007 um 12:01 | Antworten
    Alle Kommentare von sven
  32. 32

    ber:

    @clara:
    Stimmt! Danke für den Hinweis.

    PS: “Eher so wie Clint Eastwood in The Line of Fire” :)

    18.07.2007 um 13:00 | Antworten
    Alle Kommentare von ber
  33. 33

    form:

    Also das mit dieser Zugezogenen-Dialekt-Dialektik-Scheiße will mir auch nicht in den Kopf. Wie kann man was gegen Dialekte haben?
    Für die kann kaum jemand was und dass sie einfältig klingen, liegt eben daran, dass zu viele eigentlich schlaue Menschen den Fehler machen, sich vom Pöbel durch astreines Kunstdeutsch abgrenzen zu wollen. Dann ist es klar, dass nur die kognitiv eher schlichten Gemüter diesen benutzen.
    Ist auch historisch gewachsen, wenn ich mich nicht irre.

    18.07.2007 um 16:03 | Antworten
    Alle Kommentare von form
  34. 34

    winfried aus chemnitz:

    Dialekte sind die Wortquellen der deutschen Sprache - Machtmenschen die Dialekt sprechen unterscheiden sich von Machtmenschen die versuchen Hochdeutsch zu sprechen!

    18.07.2007 um 20:24 | Antworten
    Alle Kommentare von winfried aus chemnitz
  35. 35

    Head:

    @steffi: und wir Berliner beeumeln uns immer über Nummernschilder mit HVL LDS OHV MOL LOS und all die anderen, die immer total verwirrt durch unsere Strassen gurken… ich mag Brandenburg sehr gerne aber ich bin trotzdem froh, echter Berliner zu sein. Berlin ist so eine schöne Drecksstadt.

    Die Filmausschnitte lassen hoffen, wenn auch mal wieder unnötig stereotyp an die Sache gegangen wird. Echtes Berlin ist meist lustiger und interessanter, das geht auch im Film. Ich sag nur: “Ich komm aus Kreuzberg du Muschi!” Aber mit dem echten Berliner Humor haben diejenigen, die damit nicht aufgewachsen sind irgendwie immer ihre Schwierigkeiten, der ist meistens doch viel tiefgründiger als man denkt. Aber das verstehen eben nur Berliner. Wir Berliner sind jedenfalls heilfroh, dass wir nicht so einen dämlichen Karnevals-Humor haben.

    Zum Thema berliner Dialekt: Didi und Stulle ist zum einem großen Teil so wahnsinnig komisch, weil es auf Berlinerisch ist, das ist nämlich der witzigste Dialekt den es gibt, und ausserdem hat Fil die absolute Referenz für geschriebenes Berlinerisch geschaffen (mal so als Tip für Möchtegern-Berliner zum üben).

    Und Lokalpatriotismus finde ich wichtig und schön und aufrichtig und von Herzen und …

    … da werdick verkackte Scheiße nochmal jetze ma deutlich ick lass nüscht auf Berlin komm weil et is einfach in Deuschland die einzje Stadt die irgndwie jeht und aträglich is, immanoch bisschen provinzjell aba wenigstens hat man im Ausland schoma wat von jehört nich wie Düsburg oda Wuppatal oda weiß ick wat dit da noch so jibt. Und große Klappe hamwa weilwa uns dit leistn könn, wir sind zwar ehmt nich “langweilich aba reich” oda “piefich aba hübsch” aba dafür (wer hat dit nochmal jesacht? War dit nich unsa Homo-Rejiernda?) “arm aba sexy”. Seinwa ehrlich, wenn ihr euch dit aussuchen könntet, ihr würdet ooch alle am liebsten arm aba sexy sein. Seita aba nich. Pech jehabt. Also ersma weiter schwäbeln oda sächseln und dann, wenn ihr hier 25 Jahre jelebt habt reden wa über ne vorläufige zuerkannte Gastberlinerschaft auf Bewährung…

    Berlin ist Liebe

    19.07.2007 um 02:39 | Antworten
    Alle Kommentare von Head
  36. 36

    stephansen:

    schauspieler drehen frei und erzeugen nicht berlin, sondern nix als schauspieler beim schauspielern, das sehe ich in jedem der filmausschnitte: als authentizitätsversuch auf jeden fall massiv gescheitert - regieversagen, vermute ich mal. und kann als gegengift nur wiederholen, was oben schon zitiert wurde: “ICH BIN AUS KREUZBERG, DU MUSCHI!”. alle mann ab ins prinzessinnenbad und vom beckenrand springen, bitte.

    19.07.2007 um 11:20 | Antworten
    Alle Kommentare von stephansen
  37. 37

    Frank:

    reiht sich ein bei sonnenallee u.co., viel spass…

    19.07.2007 um 11:35 | Antworten
    Alle Kommentare von Frank
  38. 38

    Martin:

    Ich bin mit zwanzich von Hamburch wech wegen nervendem Stadtpatriotismus. Mein Herz schlägt dort, mein Hirn ist woanders.

    Aber ich glaub in Berlin würde ich mich auch wohl fühlen.

    19.07.2007 um 12:42 | Antworten
    Alle Kommentare von Martin
  39. 39

    steffi:

    @head: hast ja recht - wenn´s schon ne stadt sein muss, dann geht nur berlin. ich wohn ja auch nicht aus versehen oder ungerne hier.
    und mit fil haste sogar dreimaldoppel-recht.

    19.07.2007 um 20:25 | Antworten
    Alle Kommentare von steffi
  40. 40

    Der Amtsrat:

    Ich hab ja immer gedacht die Berliner (im Gegensatz zu anderen “Saupreiss’n”) und die Bayern würden sich gegenseitig fast schon mögen; insbesondere der Münchner hat ja das Problem genauso ob er ein “echter” oder ein “Zuagroaster” ist. Ich jedenfalls hab’ mich in Berlin immer wohl gefühlt. Und zum Schluss noch ein kleines Wort auf altbayerisch an unseren Noch-Landesvater: “Det Volk is dämlich, aba jerissen!”

    20.07.2007 um 12:55 | Antworten
    Alle Kommentare von Der Amtsrat
  41. 41

    Notwendig:

    Ich hab den Film letztes Jahr beim Edinburgh-Filmfestival gesehen, ne Beta-Fassung, die aber so höchstwahrscheinlich ins Kino kommen wird. Danach noch mit den Regisseuren ein paar Bier heben gewesen und muss sagen: Zwei nicht-Berliner machen einen Film über Berliner wie es besser fast gar nicht geht. Jedenfalls hab ich bei vielen Szenen fast gebrüllt vor Lachen, das ganze Kino hat gequietscht vor Vergnügen. Ich ließ mich vor Begeisterung dann glatt zum Statement hinreißen, dass “Schwarze Schafe” das “Trainspotting” für Berlin sei (in lustig). Besonders die Story um die drei Kreuzberger Jungs war köstlich. Robert Stadlober hat meiner Meinung nach etwas “overacted” und seine Episode in dem Film war auch ein bisschen quarkig. Alle anderen Stories (ist ja ein Episodenfilm), insbesondere die Bootstour sind echt Granate. Die “Alditütenszene” war ein absoluter Mastershot.

    Dieser Film ist ein MUSS für jeden, so “rischtisch jeile Scheise” auf Zelluloid (obwohl mit DV gedreht) und Pflichtprogramm für alle Wannabe-Berliner und Münchner sowieso. Für mich der Film des Jahres. Mit ABSTAND!

    20.07.2007 um 13:29 | Antworten
    Alle Kommentare von Notwendig
  42. 42

    Schwarzes Schaf:

    Die neue Website ist nun online!

    01.08.2007 um 15:51 | Antworten
    Alle Kommentare von Schwarzes Schaf
  43. 43

    Kai:

    Wie krank muss man sein, um sich so einen Mist auszudenken! Einiges wirkt eifach nur pubertär, andere Szenen widerlich und abstoßend. Es gibt keinerlei Grenzen und deshalb wird eine hilflose, demenzkranke Großmutter von ihrem Enkel in einem satanischen Ritual vergewaltigt. Der Gipfel ist dann noch, dass sie dadurch quasi geheit wird. Das ist krank und abartig. Diese Satanisten im Film machen auch nicht davor halt für ihre kranken Rituale kleine Mädchen auf Spielplätzen anzusprechen. Das hat alle nichts mehr mit schwarzem Humor zu tun und ist einfach nur krank. Den schwarzen humor sollte man dann doch lieber den Engländern überlassen, die verstehen wenigstens etwas davon!

    17.08.2007 um 12:14 | Antworten
    Alle Kommentare von Kai
  44. 44

    petra:

    Habe den Film gestern auf Empfehlung gesehen und kann nur sagen: er ist überflüssig und nervtötend. Hätte ich nicht in der Mitte des Kinosaals gesessen, ich wär rausgegangen- total langweilig, reitet auf Klischees herum und mit humoristischen Pointen , die ich woanders schon besser gesehen habe.

    23.08.2007 um 08:24 | Antworten
    Alle Kommentare von petra
  45. 45

    Ostprinzessin:

    Verriss oder Nicht-Verriss, das ist hier die Frage. Um Eines gleich vorab zu erwähnen: Viele Ansätze in “Schwarze Schafe” sind interessant, schon der Titel selbst verspricht sehr viel - und Einiges ist einfach toll gemacht, aber:

    http://ostprinzessin.de/bz/2007/08/27/schwarze-schafe-eine-proletensause

    28.08.2007 um 00:59 | Antworten
    Alle Kommentare von Ostprinzessin
  46. 46

    balthasar riemenschneider:

    nachdem borat einige millionen öros und dollars eingespielt hatte, war es eine frage der zeit, dass in öropa etwas ähnliches herausgebracht wird. manch eineR hatte sich zunächst gewundert, dass auf der o-strasse “coole” borat-graffitees hingen, dies wurde aber nicht weiterverfolgt, weil irgendwann alle borat cool fanden…top profi-werbeidee mit den graffitees…ganz einfach mal das “segment” underground benutzt…so hat man nun den underground benutzt, um das produkt “low budget film ohne förderung” zu hypen. aha, schweizer in berlin drehen einen film ohne kohle, aha…wie bitte? das ist das einzigst krasse an dem film. wenn unsere moderne zeit belangloses herausbringt, dann bitte keine verwunderung…hand auf´s herz: gab es nach “gegen die wand” noch einen guten deutschsprachigen film? der hier zu diskutierende film wäre wahrscheinlich richtig klasse geworden, wenn er auf dem golfplatz “schweiz” gespielt hätte. wahrscheinlich fehlte dazu aber der mut….mit berlin kann man ja alles machen, was diese geile stadt aber auch wieder mal so rischtisch auszeischnet……

    28.08.2007 um 16:16 | Antworten
    Alle Kommentare von balthasar riemenschneider
  47. 47

    stralau:

    Könnte.

    Kann aber nicht. Die Ausschnitte sind gut, der ganze Film aber eine langweilige Aneinanderreihung von Klischees. Immerhin durchweg gute Schauspieler.

    31.08.2007 um 10:26 | Antworten
    Alle Kommentare von stralau
  48. 48

    bome:

    wo berlinert den eijentlich da in den youtube schnippseln eener?

    thumbs down and fuck off
    ihr schwaben filmemacher habts nich druff
    dit lebensjefuehl dieser stadt und seiner einjeborenen korrekt rueberzubringen.

    06.09.2007 um 20:53 | Antworten
    Alle Kommentare von bome

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