
Man könnte beim ErbsenzĂ€hlen ĂŒber die korrekte Definition des Begriffs „Spam“ lamentieren. Man könnte es aber auch sein lassen.
Montag frĂŒh in Keuzberg: UnzĂ€hlige Plakate wurden mit „Public Spam Kreuzberg“ ĂŒberklebt. Hoffen wir mal, dass das nicht der Name eines neuen MĂ€nner-Deodorants ist.
Update: Die Aktionisten bloggen jetzt auch, wie bereits in den Kommentaren vermerkt.
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Wieso kleben denn in dem zweiten Bild keine Sticker auf dem ganzen Graffiti? Das ist doch auch nur Werbung fuer den Tagger, Werbung dafuer wie cool er/sie doch ist. Mal davon abgesehen dass damit in gewissem Sinne auch ein Lebenstil, eine Norm, ein Ideal propagiert wird.
Und wo ist das Bild von den (moeglicherweise wild geklebten) Konzertankuendigungen auf Bauzaeunen, Stromkaesten und aehnlichem? Das ist auch Werbung, auch da werden Lebensstile, Normen und Ideale propagiert.
Alle Kommentare von Armin
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@Armin
Ich glaube bei den oben gezeigten Bildern handelt es sich um AdBusting, was sich wiederum gegen die Massenhafte Ausbreitung von Werbung im öffentlichen Raum richtet und im Zusammenhang mit Kreuzberg immer noch eine besondere Note hat. Auf das Graffiti-Argument werde ich mal nicht eingehen, da hat Johnny im letzten Jahr mal einen schönen Kommentar in seinem Podcast zu abgegeben.
Alle Kommentare von Conrad
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@ Armin-
wie stellst du dir den eine lebens- bzw kulturelle aeusserung vor ohne “lebenstile, normen und ideale” zu propagieren? egal was du tust, ob du einfach rumlatschst, irgendwo eine liebeserklaerung fuer deinen freund auf die bank kritzelst, dich mit jemandem unterhaelts oder ne flaeche mietest um werbung fuer die brause der brausefirma zu machen, bei der du arbeites…du verbreitest halt informationen ueber denen lebenstil, deine normen und werte. die frage ist halt nur, was in unserere gesellschaft akzeptiert wird und wogegen sich widerstand organisiert…
Alle Kommentare von gundula
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Ich finds eigentlich ganz nett. Vielleicht ĂŒberdenken wir so einmal den Sinn und die Macht der Werbung. Gegen Spam kĂ€mpfen wir jeden Tag â und auch wenn Werbung die Welt bunter und vielleicht interessanter macht â so ist es sicher nachdenkenswert ob auch dies eine Art Spam ist…
Alle Kommentare von Benjamin Cyprian Sindram Mueller
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Conrad,
ja, weiss ich. Ist mir auch klar. Nur habe ich hier das Gefuehl dass zwischen guter und boeser Werbung unterschieden wird und hinterfrage das. Konzertplakate, Poster, Flyer und all der Kram sind auch Werbung.
gundula,
Eben. Gute Frage. Das mit den “Lebensstile, Normen und Ideale” ist ja ein Zitat. Und ich frage warum es OK ist (oder zumindest so erscheint als ob es OK ist) die eine Sichtweise davon zu haben aber die andere nicht.
Alle Kommentare von Armin
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Diese oder Ă€hnliche Aktionen sind seit einigen Jahren gang und gĂ€be â bei unseren Nachbarn im Westen, wie dieser Bericht http://www.arte.tv/de/suche/1404366.html zeigt.
Alle Kommentare von Oliver
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Nun, so schlimm ist die BelÀstigung durch Plakate nun auch wieder nicht. Im Gegenteil, ich finde Plakatwerbung informativ.
Ein manueller Trackback zum Hauptstadtblog: http://www.hauptstadtblog.de/article/3712/aktivisten-fuer-ein-werbefreies-kreuzberg
Alle Kommentare von The Exit
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@exit: genau. vor allem, wenn alice schwarzer fĂŒr die bild. oder claudia schiffer fĂŒr sonstwen. sehr informativ. bedankt.
Alle Kommentare von heidrun
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Eine Deodorant Namens “Spam” wĂŒrd ich mir glatt kaufen.
“Hey du riechst aber gut! Was ist das?”.
“Das ist SPAM”.
find ich super!
Alle Kommentare von her
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Ja, typisches adbusting. Richtig schön wird das erst wenn der McDonalds hier ist. Was aber viel interessanter ist: was steckt eigentlich hinter den ganzen “6de.de” Tags die man jetzt WIRKLICH ĂBERALL in Kreuzberg sieht? Wenn man das mal eintippt landet man bei so einer Art Streetart blog. Da seh’ ich dann das, was ich auf der Strasse auch sehe, also so ganz hab ich nicht verstanden um was es da geht? Blickt ihr da durch?
Roman
Alle Kommentare von Roman
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Armin,
es gab keine Unterscheidung zwischen guter und böser Werbung. Auch Brot fĂŒr die Welt und BauzĂ€une wurden nicht ausgespart. Ăber dein Foto von Konzertankuendigungen auf Bauzaeunen, Stromkaesten und zugespamtem Grafiti freuen wir uns.
VerkĂŒrzte Kapitalismuskritik o.Ă€. lĂ€sst sich der Aktion wohl vorwerfen, aber dein Grafitiproblem - ojĂ©.
Alle Kommentare von Spam
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Hinter den 6de.de-Tags sollte der KĂŒnstler 4rtist.com stecken, den wir vor einiger Zeit zum Interview getroffen haben.
Alle Kommentare von The Exit
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@roman: wann warst du das letzte mal ausserhalb kreuzbergs? :-) die dinger gibts schon seit mindestens 8 jahren, vornehmlich in mitte.
soweit ich weiss, gehts da nicht wirklich um was, nur dass die tags eigentlich immer auf beweglichen dingen angebracht sind, also nicht an wÀnden etc.
Alle Kommentare von heidrun
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@ spam: mmh, bin groĂer fan von guter streetart, aber von den meisten tags halte ich dennoch gar nichts. ich finde es schwierig, dass da immer so eine “entweder-oder-haltung” gefordert wird. ich wĂŒrde vermutlich keinen sprayer verpfeifen, ganz einfach deshalb, weil diese pauschalisierende haltung von staatlicher/stĂ€dtischer seite ebenfalls gerne eingenommen wird, aber mehr qualitĂ€t und weniger geschmiere wĂŒrde ich mir schon wĂŒnschen. und dass diese deppen mit dem flusssĂ€ure-scheiss aufhören.
Alle Kommentare von heidrun
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Wuah. Wie nett. Wirkungsvolle Gegen-Werbung. Aber Recht haben die Plakatierer schon: Gegen SPAM wird gekĂ€mpft, dabei werden wir von der “gewöhnlichen” Werbung viel mehr (unbewusst) beeinflusst.
Alle Kommentare von Sebastian Wieseler
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geil.
Alle Kommentare von TAR ART RAT
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@heidrun:
ich kann dieses gelaber von den “blöden tags” und der “tollen streetart” nicht mehr hören. bei dem ganzen zeug sollte es nicht um stadt-verschönerung gehen, um den zugezogenen schwaben nen schönen tag zu bereiten, sondern um (wieder-)aneignung des öffentlichen raumes und infragestellung des eigentums. deswegen sind mir ein paar siffige tags an ner blöden weiĂen wand auch lieber als ein total schönes legales bild das vom qutiersmanagement bezahlt wird, um den kiez aufzuwerten. taggen ist provokation - taggen lĂ€Ăt sich nicht so einfach funktionalisieren, wie die meisten streetart-sachen. und das du dich hier ĂŒber flusssĂ€ure-sachen aufregst, zeigt eigentlich nur, wie du der propaganda der medien ĂŒber “flusssĂ€ure-anschlĂ€ge” (wie absurd!!!) auf den leim gegangen bist. diese hysterische verurteilung hat nichts mit der realen gefahr zu tun, die von den dingern ausgehen!
also: geht taggen, macht streetart, betreibt adbusting & fight capitalism!
Alle Kommentare von tagger
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Auf jeden Fall haben die Jungs ganze Arbeit geleistet: Nicht âUnzĂ€hlige Plakateâ. Ganz Kreuzberg. VollstĂ€ndig. Oder haben sie irgendeine Plakatwand vergessen, vielleicht in einem Hinterhof? Anscheinend vorher alles ordentlich mit Google Maps kartiert ⊠Ehrlich gesagt, erst jetzt fallen mir diese ganzen PlakatwĂ€nde mal richtig auf â ich sitze auch gerade vor einer.
Alle Kommentare von jmi
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das ist Kunst. Wetten!
Alle Kommentare von Ani*ka
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“(wieder-)aneignung des öffentlichen raumes”
“infragestellung des eigentums”
sorry, aber *ROTFL*
Alle Kommentare von msc
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@ arnim-
der springende punkt ist doch die frage der machtverteilung. ich kann mich zwar gegen sexistische annmache wehren, aber ich kann halt nicht so ne propagandamaschine in gang setzten wie die werbeindustrie. und ueberall in der stadt fast nackte, sich devot herumrekelnde und seltsam schleimig aussehende frauen aufzuhaengen stuetzt ein frauenbild, welches mir einen oft relativ nervigen alltag beschert. ich weiss- jetzt gibts jede menge zu kritisieren und werbung ist nicht das einzige problem, aber sie ist ein ausdruck der von dir bereits erwaehnten werte welche im grossen stil verbreitet werden und als solche auch zu kritisieren…
Alle Kommentare von gundula
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Bitte sperrt das gesamte Internet!
Die Werbebotschaften welche darĂŒber
verbreitet werden sind ebenso Plakativ… bis hin… unbemerkt suggestiv Beeinflussend.
Die Aktionen machen die eigentl. Werbeaussagen nicht weniger interessant.
Alle Kommentare von PiPi
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ĂŒberklebt [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]!
Alle Kommentare von lana
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@ PiPi
nicht weniger interessant, aber ich denke deutlich weniger wirkungsvoll. Bin eben durch Kreuzberg gefahren, geile Sache, hoffe als nÀchstes kommt Mitte dran!
@ lana
was ist den [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]?
Alle Kommentare von KaKa
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Das Bekennerschreiben:
http://de.indymedia.org/2007/08/192401.shtml
Alle Kommentare von Niclas
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“ich kann dieses gelaber von den âblöden tagsâ und der âtollen streetartâ nicht mehr hören. bei dem ganzen zeug sollte es nicht um stadt-verschönerung gehen, um den zugezogenen schwaben nen schönen tag zu bereiten [...]”
WORD!
Alle Kommentare von bono
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@kaka: [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT] ist ein kommerzielles unternehmen, das versucht, werbung in blogs zu verstreuen und dieses geschÀft als hip zu verkaufen.
Alle Kommentare von lana
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Ich finde man muss zwischen Werbung und Bekanntmachung unterscheiden.
FĂŒr mich ist Werbung fĂŒr Produkte und Dienstleistungen akustische und visuelle Körperverletzung unter Vorspiegelung falscher Tatsachen. Sowohl im TV, im Computer, auf dem Handy als auch in der Stadt.
Hinweise auf Konzerte und Veranstaltungen fallen bei mir eher in die Kategorie: Bekanntmachung.
Insofern: prima Aktion, mehr davon und vor allem nicht temporÀr beschrÀnkt.
Alle Kommentare von Peter H aus B
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Spam #11,
Du wolltest ein Bild von vollgeklebten Stromkaesten. Bitte.
Wieso ist das nicht Spam? Wieso ist auf denen kein “Public Spam” Sticker drauf? Uebersehen koennt Ihr das wohl kaum haben, schliesslich ist gleich daneben auf dem anderen Plakat ein Sticker.
Alle Kommentare von Armin
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@ tagger: und ich kann dieses gelaber von wiederaneignung des öffentlichen raumes nicht mehr hören, wenn es nur ein paar verkifften 16jĂ€hrigen darum geht sich auszuleben, sorry. mir sind die tags auch lieber als werbung, das habe ich oben vielleicht nicht deutlich genug gemacht, das bedeutet fĂŒr mich aber nicht, dass ich das ungeheuer geil & revolutionĂ€r finden muss, wenn alles mit selbstherrlicher scheisse vollgemockt ist. und ich finde es Ă€usserst schade um die leute, die wirklich etwas drauf haben, sich nen kopf machen und denen es um etwas geht, beispielsweise um adbusting (und davon gibt es in berlin mehr als reichlich), wenn die mit irgendwelchen broten in einen topf geworfen werden. nur meine 2 cents. und von flusssĂ€ure-”anschlĂ€gen” hab ich nix gesagt, ich habe lediglich gelesen, dass mit diesem hoch-Ă€tzenden scheiss tags in glasscheiben geĂ€tzt werden, die zum teil in reichweite von kindern sind. ob ich auch das so super finden muss, kannst du ja entscheiden.
Alle Kommentare von heidrun
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schwabus eunt domus
Alle Kommentare von 1elf
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eine Sinnvollerer Ansatz wĂ€re es, DAUERHAFT widerrechtlich geklebte Werbung fĂŒr Anti Werbung zu nutzen
abreissen z.b ânoâ auf die RĂŒckseite, auf den Boden legen oder irgendwo annageln z.b. (auch auf eine Plakatwand)
Rechtlich nicht (oder wenig ANGREIFBAR).
ânoâ auf dem dann freigelegten alten Plakat erhöht die Ăffentlichkeitswirkung .
Deutlich wÀre auch ein dicker Strich auf den Plakaten , wer fit auf dem Fahrrad ist
kann es auch wÀhrend der Fahrt tun.
flickr tag tips “billboard-_-spam” “public-_-spam” und deutsche Versionen davon.
why:
âșErleichtern den Zugriff auf DIESE Aktions-flickr photos per thumbs, slideshow + scriptless flickr badges z.b.
http://flickr.com/photos/tags/billboard–__–spam
slideshow
flickrbadge link
flickrbadge img
âș seo keyworddichte
Alle Kommentare von 4rtist.com#ââââââââââââââââââââ
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den letzten und ausgefallensten oben muss/darf ich nochmals korrigiert ) nachschieben (/Link zu /photo)
flickrbadge img Link
Alle Kommentare von 4rtist.com#ââââââââââââââââââââ
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@ Armin,
denke das ist genauso Spam und habe das auch an mehreren Stellen markiert gesehen, obwohl die Bekannmachung/Produktwerbung Unterscheidung sicher streitbar ist, wenn auch nicht fĂŒr dich. Um jede einzelne WerbeflĂ€che zu markieren, braucht man in Kreuzberg wohl ĂŒber Hundert Leute, das ist mir durch die Aktion nochmal bewusst geworden. Sehe das mit der Aidswerbung z.B. kritisch (siehe Bilder bei Indymedia). WĂŒrde dir sicher niemand verĂŒbeln da nachzulegen.
@ heidrun
deine reflektierte Adbuster gegen Plakative Kiffer mit Tagwahn Differenzierung sehe ich ĂŒberhaupt nicht so. Ich betreibe seid Jahren Adbusting (mit Kopf machen), kenne einige dieser “verkifften 16 JĂ€hrigen” (woher nimmst du sowas?) und weis das die weder Kiffer, SĂ€ufer noch Jugendlich waren. Und selbst wenn, denkst du wirklich jeder (gute) Adbuster hat an der Udk oder Werbedesign studiert?
FlussÀure finde ich auch heikel.
Alle Kommentare von Adbuster
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@adbuster: naja, ich war etwas polemisch. aber wenn man die augen aufmacht, sieht man schon genug vor sich hin pubertierende tagger mit kleinen roten Àuglein.
ich verstehe nur auch taggers haltung einfach nicht. alles, was legal ist, direkt als “funktionalisierung” hinzustellen ist imho naiv und arrogant. und es geht an der realitĂ€t vorbei. ich freue mich ĂŒber die aufmerksamkeit, die street art entgegengebracht wird, wenn versucht wird, diese verknöcherte “wir sind die straĂe, wir sind der underground”- vs. die bösen-haltung aufgebrochen wird, durch backjumps, wall street gallery etc etc. endlich sehen mehr leute, was fĂŒr tolle dinge gemacht werden können, wenn man öffentliche rĂ€ume mehr liberalisiert. aber dann wird von taggers seite auf quartiersmanagements geschimpft, obwohl es zum teil unter umstĂ€nden genau diese leute sind, die kĂŒnstlern bezahlbare ateliers zur verfĂŒgung stellen, leuten wie http://www.genausoundanders.de aktionen wie http://www.genausoundanders.de/index.php?preiskampf oder de.indymedia.org/2004/08/91235.shtml ermöglichen etc.
ich fĂ€nde es begrĂŒĂenswert, wenn eine diskussion ĂŒber qualitĂ€tsunterschiede nicht so abgebĂŒgelt wĂŒrde.
ob jemand an einer kunsthochschule studiert hat, ist sowas von wurscht. als ob die leute an diesen schulen keinen scheiss produzieren wĂŒrden oder per se die besseren ideen hĂ€tten. sowas lass ich mir nicht gerne unterstellen, denn das ist eine art obrigkeitsglĂ€ubigkeit. aber wenn ich mich auf die art cologne stellen kann und sagen, das hier ist zu 95 % mist, warum darf ich das auf der ach so freien straĂe nicht? dabei geht es ja nicht um “verhĂŒbschung”, aber das wird einem natĂŒrlich sofort unterstellt, von leuten, die evtl. einfach nicht genug ideen haben, um den öffentlichen raum auf intelligente art zu markieren. ich hab ja auch nichts gegen “tags” an sich, auch wenn das vielleicht so rĂŒbergekommen ist, aber an jeder ecke rumzuschmocken, erinnert mich eher an pinkelnde hunde. so.
heikel? du findest flusssÀure HEIKEL? ich finde es vollkommen gehirnamputiert, mit solchen materialien an stellen zu arbeiten, wo man mal easy aus versehen drankommt.
Alle Kommentare von heidrun
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20 % auf alles (auĂer Tiernahrung) ich liebe es INNOVA INNOVA INNOVA - denn - ErklĂ€ren kann man das nicht - dass geiz geil ist - sau billig sau billig sau billlllllll und fast so schön wie fast food. ding dong dideldu. Die ScheiĂe wird einem permanent in Wort und Schrift aufgezwungen. In Guantanamo wĂŒrde das als Psychofolter bezeichnet und von Amnesty angeprangert. Es wird Zeit das Werbung ins Immissionsschutzgesetz aufgenommen wird.
Alle Kommentare von Andre Förster
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eine gelungene aktion! wann ist eigentlich das “berliner fenster” der bvg dran? bin ökomĂ€Ăig erzogen worden, bin also ĂŒberhaupt kein bisschen bildschirmresistent…das ding absorbiert mich…raaah! im suff haben zwei mir völlig unbekannte personen versucht die teile “wegzuboxen”…klar, ging nicht. war aber eh n scheissabend.
Alle Kommentare von flo
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[...] Es ging uns um eine regelrechte Penetration durch WerbeflĂ€chen, deshalb wurden auch weder Brot fĂŒr Welt noch MuseumsankĂŒndigungen ausgespart. Wir wollen selber entscheiden ob wir uns eine Werbung anschauen oder nicht. Das wird leider immer schwieriger. [...]
Mehr Bilder gibts da auch.
Alle Kommentare von Public Spam
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@heidrun
du kannst hier nicht anfangen sachen gegeineinander zu diskutieren und dich dann aufregen, wenn du dafĂŒr ernstgenommen und kritisiert wirst. da hilft dann auch ein “das habe ich vielleicht nicht deutlich gemacht” wenig. auĂerdem hast du so viele offensichtlich ĂŒberlaufende schubladen in die du gleich mal alle(s) steckst, das es eh wenig sinn zu machen scheint mit dir zu diskutieren. ich versuche es aber trotzdem nochmal:
ich habe NICHTS von “revolutionĂ€r” geschrieben und auch nicht den “underground” oder “die straĂe” gehypte. ich habe im ĂŒbrigen nicht nur nichts gegen streetart (s.o.: “macht streetart”), ich mache auch selber welche. auĂerdem tagge ich auch und mache ab und zu adbusting-aktionen - das sind ĂŒberhaupt die grĂŒnde, warum ich hier was schreibe und warum mich dein “mehr qualitĂ€t und weniger geschmiere”-sprĂŒche nerven. du scheinst nicht all zu viele writer zu kennen, sonst wĂŒrdest du nichts von “ein paar verkifften 16jĂ€hrigen” schreiben, wenns um tags geht und von “leuten, die wirklich etwas drauf haben, sich nen kopf machen und denen es um etwas geht,” wenn du von streetart redest. na klar gibt es 16-jĂ€hrige bekiffte oder besoffene jungs, die auf gangster machen und taggen gehen. aber es gibt auch 24-jĂ€hrige kunst-studies, die mal eben ein “projekt” auf der straĂe machen und sich weder nen kopf machen noch geht es denen um mehr, als ihr studium und ihren zukĂŒnftigen job. und es gibt coole writer und streetartists, die sich nen kopf machen und was erreichen wollen. ob die “was drauf haben” entscheidest zum glĂŒck nicht du, sondern die selber!
und das das tolle quatiersmanagement dazu da ist “problemkieze” umzumodeln ist klar. und das sich streetart- und graffitiprojekte dabei kohle abholen ist eben nicht einfach nur clever von den projekten, sondern auch ein problem, weil sie damit teil der umstrukturierungsprozesse werden, die Ă€rmere, oft auch migrantische leute vertreibt, um den zugezogenen schwaben (und anderen) fĂŒr ihre neugegrĂŒndeten familien in den ach so alternativen kiezen etwas mehr spieĂigkeit und sicherheit zu gewĂ€hrleisten. und da sind mir nunmal 16-jĂ€hrige bekiffte pseudo-ganster lieber, denn die sorgen nicht dafĂŒr das meine miete steigt. ganz im gegenteil, wenn alles “zugeschmiert” ist, ist es auch schön billig! ;-)
warum du dein kind nachts alleine auf der straĂe rumrennen lĂ€Ăt und es sich somit mit frischen (das mĂŒssen sie sein um gefĂ€hrlich zu sein), flusssĂ€uretags verletzen könnte, ist mir im ĂŒbrigen total unklar. und klar hast du nichts von “anschlĂ€gen” geschrieben, aber du hast das thema hier rein gebracht und somit scheint die bullen-medien-kampagne bei dir gut gefruchtet zu haben. wie viele verletzte kinder gabs denn schon? KEINS!
in diesem sinne: geht taggen, macht streetart, betreibt adbusting & fight capitalism!
Alle Kommentare von tagger
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@ heidrun
mein Anliegen im letzten Kommentar an dich war vor allem klarzustellen, dass diese Aktion nicht von 16 JĂ€hrigen Kiffern kam. Da spricht zu vieles gegen.
Mit heikel habe ich mich vielleicht etwas lasch ausgedrĂŒckt. Finds ziemlich Panne, mit oder ohne Bullen und Medien. Ich solidarisiere mich gerne mit kriminalisierten Taggern, aber an FlusssĂ€ure kann sich nunmal auch ein in der Bushalte liegender Penner ĂŒbel verletzen.
Alle Kommentare von Adbuster
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@tagger: das in-die-schubladen-stecken erledigst du ja schon fĂŒr mich. ich rege mich nicht auf, wenn ich kritisiert werde, ich rege mich auf, wenn ich auf eine kritische Ă€usserung hin mit betonköpfen zu tun kriege, die meine kommentare noch nicht mal richtig durchlesen. bittedanke. im ĂŒbrigen gibt es nicht “das quartiersmanagement”. krieg mal kinder, versuch mal von kunst zu leben ( ach, ne, ist ja kommerz), dann kann man ja nochmal drĂŒber reden.
Alle Kommentare von heidrun
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“krieg mal kinder, versuch mal von kunst zu leben ( ach, ne, ist ja kommerz), dann kann man ja nochmal drĂŒber reden.”
Super! Sehr geil! Ich hab mich bestimmt 10 Minuten nicht mehr eingekriegt vor lachen :-)Hoffentlich meinst du das nicht ernst!? Wenn doch, dann bleibt mir eigentlich nur noch, dir diese “streetart” ans Herz zu legen: http://www.kunstmagazinberlin.de/0707/images/0707art_sp383_600.jpg
Alle Kommentare von antifa
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ich seh schon, ihr seid alle zu wild fĂŒr mich. wenn bourgeoisie schon die kĂŒnstler mit kindern sind, bin ich eindeutig im falschen jahrhundert :-)
Alle Kommentare von heidrun
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auch cleveres adbusting: http://www.youtube.com/watch?v=tTD1kmjOIXU
Alle Kommentare von per noid
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“bin ich eindeutig im falschen jahrhundert” - ja, heidrun - mit deiner mutter-ideologie wĂ€rst du im letzten auf jeden fall besser aufgehoben. aber nun kĂ€mpft ja eva “braun” hermann endlich dafĂŒr, das dieses tolle “kinder kriegen” wieder so richtig geschĂ€tzt wird in diesem tollen land *wĂŒrg!*
Alle Kommentare von das letzte wort