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Positionen mark von Johnny Haeusler | 25

Endlich wieder Begrüßungsgeld!


Schon bald Realität? Umgesiedelte Brandenburger im Reservat.

Der Vorschlag, Brandenburger mittels Geldprämien zum Verlassen ihrer Heimat zu bewegen, um daraus in Ruhe ein Naherholungsgebiet machen zu können, ist nachvollziehbar. Denkt man ja oft: „Schöne Gegend, wenn nur die Leute nicht wären.“ In Grunewald geht einem das ähnlich.

Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung schlägt nun in einem Ende dieser Woche erscheinenden Gutachten die aktive Unterstützung der Landflucht vor. Das finden wir gut.

Und sind gespannt darauf, wohin die Studie die Brandenburger schicken wird. Zu lange schon wird schließlich einer der attraktivsten Landstriche Deutschlands blockiert von Menschen, die sich ihrer ureigensten Kultur beraubt sehen, die heimatlos ihre warmen Erinnerungen im Feuerwasser ertränken, mal aus Nutz- mal aus Hoffnungslosigkeit, oft aus der deprimierenden Mischung von beidem.

Es ist daher nur pflichtbewusst, wenn das Berlin-Institut vorschlägt, die letzten noch verbliebenen Bestände der Ursprungskultur durch zielgerichtete Umsiedlungspolitik wiederherzustellen und zu schützen.

Und so könnten die ohnehin ihrer Heimat beraubten Ureinwohner in ein Datschen-Reservat in der Nähe Bad Segebergs umgesiedelt und zum Weltkulturerbe erklärt werden. Das Begrüßungsgeld könnte diesmal die UNESCO berappen, und Deutschland wäre um eine touristische Attraktion (Karl-Marx-Festspiele unter dem Titel „Begrabt mein Herz an der Biegung der Oder“) UND Region (Brandnewburg?) bereichert.

Deal?

Johnny Haeusler 10.09.2007 um 15:52

Positionen

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25 Kommentare

  1. 01

    Björn Grau:

    Wie schon der prophetische Grebe wusste: “Stehn zwei Nazis auf nem Hügel und finden keinen zum Verprügeln - in Brandenburg”. Wird doch auch Zeit, diesem Elend ein Ende zu bereiten.

    10.09.2007 um 16:31 | Antworten
    Alle Kommentare von Björn Grau
  2. 02

    schomsko:

    Da könnte man die Gegend auch gleich mit Musik von Brothers Keepers beschallen. Also nur bis alle weg sind. Danach muss man sehen, ob die Natur noch heil ist.

    10.09.2007 um 16:43 | Antworten
    Alle Kommentare von schomsko
  3. 03

    Dough:

    @schomsko (2)
    aber was ist, wenn es dadurch mehr werden…

    10.09.2007 um 16:54 | Antworten
    Alle Kommentare von Dough
  4. 04

    Johnny:

    Ähm… aber dass wir die Studien-Ergebnisse völlig absurd finden, kommt rüber im Artikel? Ich frag’ nur zur Sicherheit.

    10.09.2007 um 16:57 | Antworten
    Alle Kommentare von Johnny
  5. 05

    Matthias:

    Ich finde den Vorschlag deshalb gut, weil es ökologisch und finanziell praktisch gleich aufwendig ist, Infrastruktur für 30 wie für 300 Menschen bereitzustellen.

    Die Entvölkerung von Landstrichen (nicht nur) in den Neuen Bundesländern ist vor allem deshalb ein Problem, weil die Anzahl der Siedlungen nicht gleichmäßig mit zurückgeht.

    10.09.2007 um 16:58 | Antworten
    Alle Kommentare von Matthias
  6. 06

    Dagger:

    Wie fortschrittlich.

    Aber Grebe mag ich auch :-)

    10.09.2007 um 17:06 | Antworten
    Alle Kommentare von Dagger
  7. 07

    sunny:

    sinngemäß: … und gerade auch alte leute von der infrastruktur abhängig sind.

    EINEN ALTEN BAUM VERPFLANZT MAN NICHT MEHR.

    10.09.2007 um 17:14 | Antworten
    Alle Kommentare von sunny
  8. 08

    Tim:

    Alle nach Berlin. Stehen ja genug Wohnungen leer. 156.000 - da bekommt man sicher 400.000 Brandenburger unter. Das sind 500 Dörfer, die man umsiedeln könnte.

    10.09.2007 um 17:31 | Antworten
    Alle Kommentare von Tim
  9. 09

    Tim:

    Noch eine Frage: Wer hat das Gutachten bezahlt? Der Vermieterverband? Das letzte Gutachten des Berlin Instituts zur Kinderlosigkeit hat ein Pharmakonzern, der Hormone zur Fruchtbarkeitsbehandlung herstellt, bezahlt.

    10.09.2007 um 17:35 | Antworten
    Alle Kommentare von Tim
  10. 10

    alex.:

    @Johnny:

    Die Ironie in deinem Artikel ist wohl etwas zu subtil geraten. Ich habe mich beim Lesen auch gefragt, ob du das jetzt erst meinst oder nicht.

    10.09.2007 um 18:08 | Antworten
    Alle Kommentare von alex.
  11. 11

    Sebastian:

    Bad Segeberg ist garnicht übel, meine ehemalige Kaserne dort machen sie eh dicht, und Mauer drum rum mit Schlagbaum kennen die ja schon.

    10.09.2007 um 18:48 | Antworten
    Alle Kommentare von Sebastian
  12. 12

    markus:

    Super Idee.
    Außer für Bad Segeberg.
    Ich schlage daher eine Insellösung vor: Helgoland. Seit dem Ende der Butternfahrten dümpelt das Eiland eh ein wenig abgeschnitten vor sich hin.

    10.09.2007 um 18:48 | Antworten
    Alle Kommentare von markus
  13. 13

    Lipska:

    An Polen verkaufen verschenken. Aus Grenzgebieten zu Deutschland machen die im Handumdrehen Boomregionen.
    Obwohl - als Entschädigung für Warschau dürfte das nicht reichen… Vermutlich müsen wir noch was drauflegen. So wie bei BenQ. Ich schlage daher vor, als Bonus gibt’s gratis Schwedt und/oder Frankfurt/Oder.

    10.09.2007 um 19:12 | Antworten
    Alle Kommentare von Lipska
  14. 14

    no85:

    Zur “Seriosität” des Berlin-Instituts gibt es hier einen kurzen Text.

    10.09.2007 um 20:26 | Antworten
    Alle Kommentare von no85
  15. 15

    Jan(TM):

    Mann, Mann - einige der Kommentare sind ja echt noch unter PI Niveau - nur das Feindbild ist politisch korrekter(oder auch nicht).

    10.09.2007 um 20:38 | Antworten
    Alle Kommentare von Jan(TM)
  16. 16

    Oliver:

    #12
    Bist Du wahnsinnig? Mit so einer falschen Behauptung stürzt Du Helgoland direkt in den Ruin. Butterfahrten sind alive and running.

    10.09.2007 um 22:09 | Antworten
    Alle Kommentare von Oliver
  17. 17

    Björn Grau:

    Ich sag’s nur zur Sicherheit: Kommentar 1 sollte ironisch sein (so hatte ich auch den Beitrag verstanden). Irgendwie doof, das klarzustellen, aber der ein oder andere Kommentar hier hat mich jetzt doch verunsichert.

    10.09.2007 um 22:33 | Antworten
    Alle Kommentare von Björn Grau
  18. 18

    jensjetzt:

    wenn brandenburg entvölkert würde, wären dann die grundstücke und häuser dort dann billiger? oder verschenken die weggehenden ihre anwesen vielleicht?

    ich hätte da nämlich interesse an einer größeren länderei in der uckermark…

    10.09.2007 um 23:00 | Antworten
    Alle Kommentare von jensjetzt
  19. 19

    miss sophie:

    Na dann können wenigstens die Wölfe machen, was sie wollen.

    Ach ja, wir hätten da noch ein paar leerstehende Wohnungen hier im Haus. So an die 10. Nein 9, eine ist grade okkupiert - ohne Mietvertrag versteht sich.

    10.09.2007 um 23:30 | Antworten
    Alle Kommentare von miss sophie
  20. 20

    Julian:

    Mir fiel ja auch als erstes Rainald Grebe ein…

    11.09.2007 um 00:18 | Antworten
    Alle Kommentare von Julian
  21. 21

    kirino:

    Naherholungsgebiet?
    wollte der Ahmadimadings da nicht Israel unterbringen?

    11.09.2007 um 06:51 | Antworten
    Alle Kommentare von kirino
  22. 22

    Johnny:

    Björn, ich hatte #1 auch so verstanden, aber mir ging’s dann wie dir. Nicht immer einfach, das alles…

    11.09.2007 um 08:58 | Antworten
    Alle Kommentare von Johnny
  23. 23

    westernworld:

    ich halte das für einen vernünftigen umgang mit den folgen des demographischen wandels.
    denen die dies so absurd finden rate ich dringend zu einer eingehenden beschäftigung mit den wirtschaftlichen und sozialen folgen dieses prozeßes.

    das wird nicht nur ostdeutschland betreffen falls der blinde fleck dort seinen ursprung hat.

    leugnen und wohlfeile empörung im milchschaumparadies sind auf jeden fall keine geeigneten antworten auf die zu bewältigenden problemstellungen.

    zum thema:

    http://www.wegweiserdemographie.de/common/wegweiser/html/wegweiser_demodaten.html

    http://www.herwig-birg.de/downloads/dokumente/BVerfG.pdf

    http://www.wdr.de/themen/politik/nrw01/entvoelkerung/kuschke.jhtml

    11.09.2007 um 16:39 | Antworten
    Alle Kommentare von westernworld
  24. 24

    nomen:

    Mauer rum, zuscheissen.

    11.09.2007 um 16:44 | Antworten
    Alle Kommentare von nomen
  25. 25

    corax:

    New Version

    Da steh’n drei Nazi’s auf dem Hügel
    Und finden keinen zum Verprügeln
    Denn sie sind in Brandenburg und nicht in - Sachsen.

    11.09.2007 um 17:33 | Antworten
    Alle Kommentare von corax

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