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Politik mark von Johnny Haeusler | 14

Etikettenschwindel

Ein altes Ärgernis beim Lebensmittelkauf, nämlich irreführende Aussagen in Werbung und Produktaufdrucken, geht foodwatch seit Oktober 2007 mit abgespeist.de an. Ein Blog vervollständigt die Site, die zum Mitmachen aufruft.

Johnny Haeusler 06.12.2007 um 13:40

PolitikUnternehmen

Du kannst kommentieren, oder einen Trackback von deinem Blog aus setzen.


14 Kommentare

  1. 01

    Mario A.:

    Ich war gerade am vergangenen Samstag in der Haarpflege- sowie Gesichtskosmetikabteilung eines namhaften deutschen Drogisten im Premiumsegment und musste staunen:

    Gerade bei Produkten des L’Oreal-Konzerns wird mit einer Unzahl an verschiedensten Kunstwörtern und fadenscheinigen Aussagen für Produkte geworben.

    Ein paar Beispiele aus der Kosmetikindustrie gefällig?

    • Anti-Haarbruch (L’Oreal Elvital)
    • Anti-Spliss (Schwarzkopf Gliss Kur Oil Nutritive)
    • Anti-Aufplustern (L’Oreal Elvital Glatt-Intense)
    • Anti-Frizz (L’Oreal Elvital Glatt-Intense)
    • Anti-Hauptabsackung (L’Oreal Age Re-Perfect Pro-Calcium)
    • Anti-Hauptverdünnung (L’Oreal Age Re-Perfect Pro-Calcium)
    • Anti-Erschlaffung (L’Oreal Age Perfect)
    • Anti-Altersflecken (L’Oreal Age Perfect)
    • Anti-Müdigkeit (L’Oreal Age Perfect)
    • Anti-Augenringe (L’Oreal Garnier Nahrologie)
    • Anti-Schwellungen (L’Oreal Garnier Nahrologie)
    • Anti-Gelbstich (Guhl Vital Silberglanz)

    Und so weiter…
    Irgendwie müssen die den Kram ja an die Leute bringen. Und wenn es Aussagen sind, die nicht nur auf ihr Produkt, sondern ebenso auf zahlreiche andere zutreffen…

    Mehr demnächst in meinem Blog.

    Es grüßt aus Motorcity
    Mario

    06.12.2007 um 14:03 | Antworten
    Alle Kommentare von Mario A.
  2. 02

    martin:

    das zeug kauft man doch nicht wegen der irreführenden, kleinen untertiel, sondern weil der tiger so toll aussieht und das kind sonst in den hungerstreik tritt.

    selbst wenn diese kleinen gewissenserleichternden untertitel für eltern, die die inhaltsstoffe nicht lesen können, wegfallen, werden die produkte gekauft. konzeptionstexter werden sich da schon was neues ausdenken.

    macht-die-verpackung-fuer-kinder-haesslicher.org

    06.12.2007 um 14:57 | Antworten
    Alle Kommentare von martin
  3. 03

    y:

    Aber wenns doch lecker ist ?!

    06.12.2007 um 15:14 | Antworten
    Alle Kommentare von y
  4. 04

    Armin:

    Wie jetzt? Wenn man Red Bull trinkt wachsen einem keine Fluegel?

    06.12.2007 um 16:14 | Antworten
    Alle Kommentare von Armin
  5. 05

    Peter H aus B:

    Das Problem bei solchen Seiten ist das selbe, wie wenn bspw. die Schaubühne ein Stück gegen Nazis aufführt:
    Die Menschen, die damit angesprochen werden sollen, interessiert es nicht.
    Und die es lesen/sehen, wissen eh Bescheid….

    Vergebliche Liebesmüh’

    Aber gut finde ich es dennoch.

    06.12.2007 um 16:19 | Antworten
    Alle Kommentare von Peter H aus B
  6. 06

    Flo:

    foodwatch? das sind doch die typen, die die netten menschen auf die straße schicken, um einen zu freiwilligen spenden zu überreden.

    der verein ist mir zu unseriös.

    06.12.2007 um 22:44 | Antworten
    Alle Kommentare von Flo
  7. 07

    Andreas Herrmann:

    Wann ist Werbung irreführend?

    Um bei Red Bull zu bleiben: das mit den Flügeln wäre nur dann irreführend, wenn (ich sags mal mit meinen Worten) Otto - Normalverbraucher nicht unterscheiden oder wahrnehmen könnte, dass es sich bei der getätigten Werbeaussage um einen Scherz handelt.

    Ich persönlich bin ein strikter Befürworter inhaltlich wahrer Textaussagen.

    Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, denn ich bin der festen Meinung, dass irreführende oder verwirrende Werbeaussagen, den Kunden früher oder später ganz ausbleiben lassen.

    Liebe Grüße!

    Andreas

    07.12.2007 um 00:30 | Antworten
    Alle Kommentare von Andreas Herrmann
  8. 08

    Jan Michael:

    Flo, Organisationen, „die die nette menschen auf die straße schicken, um einen zu freiwilligen spenden zu überreden“ machen häufig wichtige Dinge, um die sich sonst weder Regierung und Behörden, noch und schon gar nicht die Industrie kümmern (wollen), oft nicht einmal die „unabhängige Presse“. Diese Dinge kosten oft Geld. Dafür braucht man Spenden. Um Spenden zu werben, muss man Menschen danach fragen. Foodwatch tut das meines Wissens höflich und korrekt. Geben musst du ja nichts. Aber deshalb ist Foodwatch noch lange nicht unseriös. (Unseriöse Spendensammler gibt es allemal, bekannte Organisationen wie Foodwatch, WWF oder Amnesty werden sich aber hüten, dadurch ihre Glaubwürdigkeit zu gefährden.)

    07.12.2007 um 03:02 | Antworten
    Alle Kommentare von Jan Michael
  9. 09

    Felix:

    Spenden sammeln ist auch nur Business.

    07.12.2007 um 06:37 | Antworten
    Alle Kommentare von Felix
  10. 10

    jens:

    diese seite habe ich soeben meinen völlig unkritischen kollegen empfohlen, die tatsächlich immer noch glauben, ne kinderschokolade birgt ne extraportion milch.

    muaha!

    07.12.2007 um 08:11 | Antworten
    Alle Kommentare von jens
  11. 11

    Matthias:

    Der Konsument in der Masse ist einfach ein dummes, triebgesteuertes Herdenvieh.

    Wer glaubt denn bitte, dass seit 50 Jahren z. B. die Wäsche weißer, das Haar seidiger, Süßigkeiten gesunder werden?

    Kein Mensch, zumindest keiner mit Verstand. Und trotzdem helfen Werbekampagnen für solche Produkte immer noch, und auch ich ertappe mich manchmal im Supermarkt dabei, wie nach einem kürzlich in der Werbung gesehenen Produkt greife. Das Problem dabei ist, dass solche Aussagen sich doch trotz gegebener Zurechnungsfähigkeit irgendwie im Unterbewusstsein festsetzen.

    07.12.2007 um 16:52 | Antworten
    Alle Kommentare von Matthias
  12. 12

    PiPi:

    Alle die dumm sind kaufen alles.

    Tatsache ist, wer sich nicht informieren will, soll spüren was er davon hat.
    Die Verbraucher -also die Masse- wird doch bereits informiert:

    http://de.einkaufsnetz.org/

    Lebt auch von Spenden

    07.12.2007 um 17:33 | Antworten
    Alle Kommentare von PiPi
  13. 13

    Jan:

    @Jens: also wer an sowas wirklich glaubt, dem kann wohl kaum noch geholfen werden

    08.12.2007 um 16:47 | Antworten
    Alle Kommentare von Jan
  14. 14

    min name:

    hey

    I LIVE by the river. ehr send doch alli psoffe!

    es heisst I LIFE BY THE RIVER BITCH!

    13.12.2007 um 19:50 | Antworten
    Alle Kommentare von min name

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