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Politik mark von Frédéric Valin | 12

JugendkriminalitÀt

cctante

„Je besser die Bildungsintegration gelingt, von jungen Migranten hier, von jungen TĂŒrken, umso niedriger ist ihre GewaltkriminalitĂ€t.“

Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, dessen Studienergebnisse, auslÀndische Jugendliche seien doppelt so hÀufig kriminell wie deutsche Jugendliche, gerade im Dutzend zitiert werden, erlÀutert seine Resultate. Das und auch sonst einiges spannendes im hr2-Podcast vom 03.01: Hauptsache HÀrte! Vom hilflosen Umgang mit jugendlichen GewalttÀtern. Ich sags der Einfachheit halber mal mit Frank: Lohnt sich.

anhören

Frédéric Valin 08.01.2008 um 14:38

InlandPolitik

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12 Kommentare

  1. 01

    michael:

    Christian Pfeiffer, ich weiss auch nicht, aber der Mann ist mir suspekt.

    08.01.2008 um 15:53 | Antworten
    Alle Kommentare von michael
  2. 02

    Sascha:

    So sieht die RealitÀt aus!
    Gut das es den hr gibt.

    08.01.2008 um 15:55 | Antworten
    Alle Kommentare von Sascha
  3. 03

    PiPi:

    Wenn ich spĂ€tabends in die S Bahn steige habe ich ein ungutes GefĂŒhl.
    Nicht dass der Zug stundenlang -technisch bedingt- auf offener Strecke
    stehen bleibt. Vielmehr sorgt mich ein anderer Umstand, der so gar nix
    mit irgendwelchen Aussagen u. Statistiken von Akademikern zu tun hat.

    “Hoffentlich werde ich diesmal nicht wieder blöd angemacht”

    08.01.2008 um 16:50 | Antworten
    Alle Kommentare von PiPi
  4. 04

    Frédéric Valin:

    @michael (1): Nicht zu unrecht, mir auch. Aber diesmal wars hochinteressant.

    08.01.2008 um 17:41 | Antworten
    Alle Kommentare von Frédéric Valin
  5. 05

    Heini:

    C. Pfeiffer ist ein Witz, seine eigenen Studien besonders. Er wird ja nicht mal von seinen Kollegen an seinem Institut ernst genommen. Ich selbst habe mal an seiner Stunde teilgenommen (mehr oder weniger durch die Schule erzwungen). Die gestellten Fragen waren dort so bescheuert, dass bestimmt 50% der Teilnehmer sich einen Spaß aus falschen Antworten gemacht haben. Zu dem die Bögen in der Klasse ausgefĂŒllt wurden, wo der Nachbar dir drauf guckt.

    Sein gehaltener Vortrag beschrÀnkte sich auf seine lahme Statistiken, auf ernsthafte Fragen ist er nicht eingegangen. Arrogantes Arschloch der Typ.

    08.01.2008 um 20:54 | Antworten
    Alle Kommentare von Heini
  6. 06

    Frédéric Valin:

    Mir geht es nicht um Pfeiffer, sondern darum, was aus seinen Studien gemacht wird, und was er dazu zu sagen hat. Und gerade diesen Unterschied finde ich spannend.

    09.01.2008 um 01:04 | Antworten
    Alle Kommentare von Frédéric Valin
  7. 07

    Heini:

    Das Problem ist wohl auch, dass nicht versucht wird herauszufinden ob es erhöhte KriminalitĂ€t unter …. gibt oder ob Computerspiele etc. damit zusammenhĂ€ngen, sondern dass besonders Pfeiffer das schon als natĂŒrlich ansieht und nun nur noch Studien entsprechend veranlasst bzw. so interpretiert.

    Klar haben wir Probleme, aber das Pauschalisieren und die schwachsinnigen Reaktionen bewirkt eher weniger, dass man etwas tun möchte. Ich habe eigentlich nicht vor einen Typen noch ernst zu nehmen, der mir erzĂ€hlt, dass ich Amok laufe, weil ich ein PC-Spiel spiele und als Lösung fĂŒr alles die Ganztagsschule sieht.

    An dem Interview kann ich allerdings in der Tat nichts negatives finden.

    Wie auch immer. Was ich eigentlich fĂŒr gefĂ€hrlich halte ist dieses Wort “AuslĂ€nder”. Wenn irgendwas passiert sind meistens laut Medien “AuslĂ€nder” beteiligt. Aber ist das noch relevant, wenn diese seit 30 Jahren hier Leben, hier geboren sind und auch deutsche StaatsbĂŒrger sind, von Bedeutung? Sollte es eigentlich nicht sein. FĂŒr mich sind das Deutsche. Menschen mit Migrationshintergrund und viele von denen sehen sich auch als Deutsche.
    Aber bei so vielen Problemen mit “AuslĂ€ndern” entstehen bei einigen Menschen schnell auslĂ€nderfeindliche Denkweisen, dir mir schon sorgen bereiten.
    Meine Großeltern z.B.: Halten nichts von der Zeitung mit den großen Buchstaben, gucken aber regelmĂ€ĂŸig ARD und ZDF. NatĂŒrlich im Glauben, dass alles gesagte uneingeschrĂ€nkt stimmt. Genau wie sie glauben, dass alles in der lokalen Tageszeitung stimmt. Auch wenn die nur “nach unseren Informationen”, “laut Bild-Zeitung” als Nachweis hat. So, was passiert nun? Sie sehen die Bericht ĂŒber “Killerspiele”. Hören dauernd von AuslĂ€ndern, die mal wieder was verbrochen haben. Überhaupt, hat man schon mal was gutes von denen gehört? Das alles wird nicht hinterfragt und gegen andere Meinungen sind sie auch automatisch immunisiert.
    Was folgt ist Freude ĂŒber eine Diskothek, die keine AuslĂ€nder rein lĂ€sst. Oder Fragen wie “Hast du auch TĂŒrken in deiner Klasse (Kurs etc.)?”

    Wie weit ist die Einstellung dann noch von der NPD entfernt?

    09.01.2008 um 15:14 | Antworten
    Alle Kommentare von Heini
  8. 08

    Kalle:

    Ich möchte ungern widersprechen, aber es ist leider nicht von der Hand zu weisen, dass in den GroßstĂ€dten wie Berlin, die KriminalitĂ€t unter Jugendlichen mit “Migrationshintergrund” weiter verbreitet ist als bei den “deutschen” Jugendlichen! Viele der sog. AuslĂ€nder stacheln sich (ich sprech da aus eigener Erfahrung) gegenseitig hĂ€ufiger und mehr dazu an, irgendeine Straftat zu begehen!
    Die Ursache dafĂŒr ist meiner Ansicht nach schon, dass es vielen egal ist, weil die Konsequenzen beim “Erwischtwerden” nicht allzu schlimm sind.
    Da sollte man auf jeden Fall etwas an der Bestrafung Àndern!
    Andererseits tun viele Jugendliche so etwas, weil sie fĂŒr sich sowieso keine Zukunft (durch mangelnde Ausbildung/Arbeitsmotivation) sehen.
    Leider ist es mittlerweile auch noch “cool” geworden selbstgemachte Videos von Straftaten jeder Art zu machen und ins Netz zu setzen…
    Was man dagegen machen kann, weiß ich leider auch nicht. Ich befĂŒrchte aber, dass es dafĂŒr keine konstruktive Lösung gibt.

    Ich bin es leid, dass jedes Mal, wenn von AuslÀndern die Rede ist, gleich von NPD und der deutschen Vergangenheit geredet wird, obwohl dies nichts damit zu tun hat. Man will wohl damit Rechtsextremismus im Keim ersticken, aber ich glaube, dass er durch solche Diskursionskiller erst gefördert wird!

    10.01.2008 um 12:58 | Antworten
    Alle Kommentare von Kalle
  9. 09

    Frédéric Valin:

    @Kalle (8): Nichts anderes sagt Pfeiffer, nur dass er das Distinktionsmerkmal “AuslĂ€nder” weglĂ€sst, weil das recht wenig mit der Debatte zu tun hat, sondern mit dem sozialen Hintergrund. Und nichts anderes sagt seiner Aussage nach seine Studie.

    10.01.2008 um 13:53 | Antworten
    Alle Kommentare von Frédéric Valin
  10. 10

    Suzanna:

    Nö.

    Zur Bildungsintegration gehören auch Bildungswillen und Leistungswillen. Wenn bspw. ĂŒber 70% der TĂŒrkischstĂ€mmigen in Deutschland ĂŒber keine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung verfĂŒgen, dann kann nicht nur die böse Gesellschaft dafĂŒr verantwortlich sein!

    10.01.2008 um 23:59 | Antworten
    Alle Kommentare von Suzanna
  11. 11

    michael:

    Wer dann? NatĂŒrlich ist an individuellen Versagen nicht immer die Gesellschaft schuld. Einen Einzelfall also sofort und immer als ein Versagen der Gesellschaft darzustellen ist sicher falsch. Sieht man in einer Statistik aber irgenjemand hĂ€ufiger als alle anderen so liegt nahe, dass Gesellschaft doch in irgendeiner Form verantwortlich ist. Als Lösung fĂŒr hohe Arbeitslosigkeit bei den Ostdeutschen wird auch nur von den seltsamsten Politikern mehr Leistungswillen bei der Ostdeutschen Bevölkerung (und nur der!) eingefordern. (Uh, ich seh schon, das ist bestimmt ein schlechtes Beispiel, da es da sicher mehr gibt als ich dachte.)

    Ich wĂŒsste auch nicht was TĂŒrken jetzt abgesehen von der Gesellschaft in der sie leben besonders anfĂ€llig dafĂŒr machen wĂŒrde aus dem deutschen Schulsystem herauszufallen. Erziehung? (Ist die nicht auch teilweise Sache der Gesellschaft?) Kultur? (Ebenso wie das?) Gene etwa?!

    Na klar, in einer Gesellschaft kann man Leistungswillen steigern. Vielleicht sogar auch (wobei ich das bezweifle) indem man denselben einfordert. Es kann natĂŒrlich auch zu wenig davon vorhanden sein. Nur weigere ich mich zu Glauben das TĂŒrken fĂŒr so ein Defizit besonders anfĂ€llig wĂ€ren.

    13.01.2008 um 04:45 | Antworten
    Alle Kommentare von michael
  12. 12

    schweden:

    schweden ist kriminelll

    pfffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffff

    24.04.2008 um 10:19 | Antworten
    Alle Kommentare von schweden

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