Der 50-Cent-Darsteller Massiv wurde in Neukölln am Arm verletzt. Ob das jetzt in die Kategorie Pop (Musik) gehört oder in die Rubrik Politik (Inland), darüber mögen sich die Experten streiten.
Den schönsten Satz zur Frage PR oder amerikanische Verhältnisse gibt es jedenfalls bei Beatpunk zu lesen:
In der Debatte um die Verschärfung des Jugendstrafrechts steuerte gestern das »rappende Pali-Tuch« MASSIV überraschenderweise seine eigene Note bei und liess sich in Berlin-Neukölln spontan anschiessen.
01
Digga, das warn voll krasser Schulterdurchschuss!
Alle Kommentare von Pillemann
02
Rotten sich die Proll-Hopper jetzt gegenseitig aus? Dann würden sie ja mal was sinnvolles tun…
Alle Kommentare von Paul
03
Letztens war ich im Wedding. Oh Shi-
Alle Kommentare von erlehmann
04
…Hmm… aus nächste Nähe in die Schulter.
Vielleicht sollte man in den Neuköllner Hauptschulen
endlich Schiessunterricht einführen und den Wannabees
mal zeigen, dass man auch Ergebnisse jenseits von “mangelhaft” erreichen
kann, wenn man denn die Knarre nicht schräg hält.
Und hört auf den als Rapper zu bezeichnen.
Was der macht ist allerhöchstens Popmusik
für die ausgewählte Unterschicht.
*sarcasm off*
- Grinsregierung.
Alle Kommentare von Weltregierung
05
ist ja soooo gefährlich in dieser stadt!
Alle Kommentare von jensjetzt
06
Eine hypothetische Frage: wie verzweifelt wäre man, würde man sich absichtlich anschießen lassen?
Alle Kommentare von nrq
07
War wohl gerade bewölkt und der Mond nicht zu sehen, sonst hätte sich der Arme Gangsta Sprecher ja wehren können.
Alle Kommentare von robert
08
in spätestens zwei wochen sitzt der in untersuchungshaft. wegen vortäuschung einer straftat. was für ein trottel!
Alle Kommentare von Achim B.
09
@08: nee, nee, das war Steve Jobs! Warum auch immer.
Alle Kommentare von stephan
10
Man weiss noch garnichts, aber alle glauben es. Die einen sagen, das ist ein PR-Stunt, die anderen reden von Rapperkrieg. Dass es vielleicht nur ein Spinner war oder jemand, der aus anderen kriminellen Gründen geschosse hat, whatever, das kommt wohl nicht in Frage.
Eins scheint aber schon festzustehen: Auch wenn es keine Inszenierung war, will Massivs Management wohl das beste daraus ziehen. Immerhin weicht ihre Darstellung (viel Blut verloren, dem Tode nahe) doch etwas von der Polizeiversion ab (Streifschuss, ambulante Versorgung).
Alle Kommentare von Sebastian
11
Erinnert mich an eine Sopranos-Folge…
Alle Kommentare von Philipp
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Da hat der Muddafucka aba Glück gehabt - verstehste? - die Schulter ist zum Glück weit oberhalb des einzigen für Wannabee Gangsta Rappa lebenswichtigen Organes - weiste?
Alle Kommentare von Jan(TM)
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Echt geil. Jetzt macht Spreeblick, wenn es um ein “rappendes Pali-Tuch” geht, auf Opferverhöhnung.
Hey, so sonderlich klar ist noch nicht, was da abgelaufen ist. Aus medizinischer Sicht halte ich es für ziemlich unwahrscheinlich, dass jemand mit einem Schulterdurchschuss mal eben ganz locker nach Hause spaziert und anschließend keine medizinische Versorgung benötigt.
Nehmen wir aber einfach mal an, immerhin wäre es möglich, dass der Rapper tatsächlich angegriffen wurde. Also keine Inszenierung. Wie fühlt es sich dann an, wenn man sich über Opfer lustig macht? Und dieses Opfer, wegen seiner Herkunft, noch extra verhöhnt.
Wenn man Aggro Berlin verspotten will, gibt es allemal bessere Gründe.
Alle Kommentare von Dr. Dean
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Massiv passt wohl besser unter “Produkte”. ~.~
Alle Kommentare von Christoph
15
Oder “angeschossene Produkte”…
Update: Nach Recherchen der TAZ handelt es sich definitiv um keinen Schulterdurchschuss. Egal, was da noch herauskommt, sicher ist, dass Massiv und sein Management Fans und Presse verarscht haben.
Alle Kommentare von Dr. Dean
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Ist ja hoffentlich ein massiver Zufall, das morgen die neue Single veröffentlicht wird…
http://www.amazon.de/Wei%C3%9Ft-wie-ist-Basic-Massiv/dp/B000ZXT1FW/
Alle Kommentare von nrq
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Opferverhöhnung in Neukölln.
Isch figg dein Lebm!
unter: http://www.reality-live.de
Alle Kommentare von Tom Bresemann
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Der Titel der Single? Ich tipp auf: “Ich hab Schulterdurchschuss!”
Alle Kommentare von Dr. Dean