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Politik von Johnny Haeusler | 25

Womit soll Struck nun telefonieren?

Oder andere Wahlkämpfer, die ihre Nokia-Handys ablegen wollen? Ihre Motorolas haben sie doch sicher alle schon letztes Jahr weggeworfen, oder?

Johnny Haeusler 18.01.2008 um 18:01

InlandPolitikReflektionen

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25 Kommentare

  1. 01

    dan:

    Wenn ich solche Überschriften im spOn Feed lese, gucke ich mir den Artikel schon gar nicht mehr an…

    18.01.2008 um 18:02 | Antworten
  2. 02

    G.:

    SpOn Feed kompett kappen kann auch hilfreich sein!

    18.01.2008 um 18:27 | Antworten
  3. 03

    westernworld:

    mit einem feldtelefon natürlich und jeder bekommt ein pionier-bataillon als kabelträger, geht doch.

    18.01.2008 um 18:36 | Antworten
  4. 04

    Dirk:

    Bestimmt besorgen ihm seine Mitarbeiter ein schönes neues Handy von BenQ.

    18.01.2008 um 18:45 | Antworten
  5. 05

    Lukas:

    @westernworld: Und - Zack! - auch noch die Problemfelder “Arbeitslosigkeit” und “Handystrahlung” abgearbeitet. Vorbildlich!

    18.01.2008 um 18:47 | Antworten
  6. 06

    flokru:

    Also ich finde diesen Aktionismus richtig putzig. Musste ernsthaft schmunzeln, als ich davon heute bei Heise gelesen habe. Dass denen auch gar nichts zu blöde ist…

    18.01.2008 um 18:50 | Antworten
  7. 07

    Fuchs:

    Suche zur Zeit ne gute Alternative zum SpOn-Feed.
    Vorschläge?

    18.01.2008 um 19:30 | Antworten
  8. 08

    Carsten Dobschat:

    Ach was, dieser “Boykott” kommt denen doch gerade recht, die wollen doch schon seit Wochen ein iPhone, so sieht’s aus…

    18.01.2008 um 21:06 | Antworten
  9. 09

    DrNI:

    Die haben doch alle noch zehn Telefone von BenQ in der Schublade, deren Kauf den Laden damals auch nicht gerettet hat.

    18.01.2008 um 21:24 | Antworten
  10. 10

    g@u-net:

    http://www.openmoko.org - aber das waere viel zu schade fuer DIE …

    18.01.2008 um 22:05 | Antworten
  11. 11

    Monstertruck:

    Erst die Rahmenbedingungen schaffen (weniger Kündigungsschutz, neoliberaler Umbau der Gesellschaft) und dann wundern, dass Konzerne so “böse” sind. Dumme Populistenscheisse!

    19.01.2008 um 00:24 | Antworten
  12. 12

    G.:

    habe momentan feeds bzw shortcuts von zeit.de, faz.net, taz.de und sueddeutsche,de.. dazu heise tagesschau telepolis und netzeitung im feed… relativ ausgewogen denke ich…

    19.01.2008 um 04:03 | Antworten
  13. 13

    Felix:

    Aber Leute,
    seht das ganze doch mal so, sie tun endlich was! Nähe zum Bürger und so…
    Ist doch das gleiche mit Killerspielen, Antiraucherkampagne und Ausländerjugendkriminalität. In ein paar Wochen interessiert es wieder keinen mehr…
    Die Politik verkommt immer mehr zum Popularismus, schöne Demokratie…

    19.01.2008 um 13:34 | Antworten
  14. 14

    lanconfir:

    Sinnig wirds erst dann, wenn der Bundesumweltminister sein brandneues Nokia auf die Müllkippe wirft um im Anschluss ein neues Telefon zu erstehen. Vielleicht klopfen die Herren Minister ja auch bei der CSU an…die hatten doch damals in Notzeiten zum Kauf von Benq-Siemens-Telefonen aufgerufen und dürften doch bestimmt extra ne Wagenladung voll gekauft haben…tztztz…

    19.01.2008 um 13:40 | Antworten
  15. 15

    Chris:

    Jonny, es ist meiner Meinung nach ungeschickt die beiden Fälle zu vergleichen, schließlich hat Motorola wie in dem Artikel zu lesen ist die Arbeitsplätze von Flensburg nach Aachen verlagert und diese anders als bei Nokia in Deutschland bleiben.
    Ist natürlich trotzdem Blödsinn was Scholz macht. ;)

    19.01.2008 um 13:49 | Antworten
  16. 16

    PiPi:

    Den Nokia-Mitarbeitern mein tiefstes Mitgefühl.

    Dem Thema Subventionen zuwendend muss mal gesagt sein, dass derlei Zuschüsse nur den großen Betrieben gewährt werden.

    Der kleine Handwerksbetrieb -wovon es tausende gibt - kann nur davon träumen
    wenigstens seine Aussenstände durch einen Fond (Subvention) abgesichert, seinen Betrieb vor einer Insolvenz zu bewahren, bevor man die Löhne nicht mehr zahlen kann.

    Die kleinen u. mittleren Betriebe sind die eigentliche Stütze unserer Gesellschaft.

    ;(( PiPi

    19.01.2008 um 17:49 | Antworten
  17. 17

    suapoc:

    hmm… natürlich spürt man einen hauch von opportunismus, wenn man politiker vom boykott faseln hört. man sollte jedoch daran denken, dass die arbeitnehmervertreter die idee eingebracht haben und nicht seehofer und freunde.

    ehrlich gesagt kann ich diese “bringt eh nichts” und “nokia handelt nur aufgrund wirtschaftlicher zwänge” argumente gegen den boykott überhaupt nicht nachvollziehen.
    man sollte sich als verbraucher schon der verantwortung bewusst sein, die mit der eigenen kaufentscheidung zussammenhängt.., soviel mündigkeit sollte man sollte man schon erwarten können.

    mag sein, dass die anderen herrsteller nicht in deutschland produzieren… aber deren arbeitnehmer haben auch nicht zum boykott aufgerufen. ich werde mir in zukunft kein gerät von nokia mehr zulgen.

    19.01.2008 um 17:58 | Antworten
  18. 18

    claude:

    Immer dieses Geheule.
    In 10 Jahren ist das Lohniveau ausgeglichen. Dann wandert die Produktion nach … ?
    Dann haben wir wieder 7000 arbeitslose Rumänen.
    “Die kommen dann alle hier und nehmen mich die Jobs (?) und Frauen wech.” ??
    Wehret den Anfängen, Wir sind alle Europäer nun. Schlimm genug, daß auch die Iphones in China gebaut werden. WO aber kommen die CHIPS dafür her…..?

    19.01.2008 um 23:12 | Antworten
  19. 19

    y:

    Hat Herr Struck sein Telefon bei einer Werkbesichtigung geschenkt bekommen, oder weshalb ist er sich so sicher ein deutschen nPhone zu haben?

    20.01.2008 um 09:47 | Antworten
  20. 20

    Lothar:

    1. In Bochum werden nur Handys aus zugelieferten Komponenten zusammengebaut. Kaum hochqualifizierte Arbeitsplätze - nur niedrige Wertschöpfung. Daher sind im laufe der Jahre alle diese Werke aus Westeuropa abgewandert. Nokia hat länger ausgehalten als alle anderen.

    2. Nokia hat vor 5 Jahren versucht, Zulieferer von Komponenten um das Werk herum anzusiedeln. Nur so wäre eine höhere Wertschöpfung und ein dauerhafter Verbleib möglich geworden. Diese Ansiedlungen sind gescheitert, weil diesen (meist ausländischen) Zulieferern der Standort Bochum zu teuer war.

    3. Daraufhin traf Nokia vor 5 Jahren die Entscheidung zu schliessen. Die Politik wusste davon - war involviert beim gescheiterten Versuch, die Zulieferer anzusiedeln. Was die Politik jetzt abzieht ist deshalb zynisch und verlogen. Wie kann man jetzt bloss so überrascht tun? Wenn man was tun wollte, hätte man 5 Jahr Zeit gehabt.

    4. Nokia hat rund 80 Mio erhalten. Die Stadt Bochum hat in den letzten 10 Jahren alleine 25 Mio Gewerbesteuer erhalten. Der Bund und das Land mehrere 100 Mio Mehrwertsteuer. Das war also ein gutes Geschäft. Wenn dummbratzige Politker jetzt fordern, die Subvention zurückzuzahlen sollten sie mal auspassen, dass dann Nokia nicht die Steuern zurüchhaben will. Beides ist aber eh theoretisch, denn Nokia hat sich an die Verträge gehalten.

    5. 35% aller Subventionen der EU werden in Deutschland ausgegeben. Wie kann man sich da beklagen, wenn andere Länder mit denselben Bandagen kämpfen? Das viel ärmerer Rumänien kriegt nur einen Bruchteil des Subventionsbetrags der Deutschen. Wie kann man jetzt als Politiker so plärren und sein Handy zurückgeben, wenn man vorher ein Subventionskarussell schafft, das diesen Bockmist überhaupt erst produziert (und dabei obendrein die grossen, reichen Länder wie Deutschland bevorzugt). Selten soviel Zynismus und Heuchelei gesehen wie bei Rüttgers, Scholzens und Konsorten.

    20.01.2008 um 14:02 | Antworten
  21. 21

    André Fiebig:

    @Lothar: Die mehrere 100 Mio. Mehrwertsteuer durch verkaufte Nokia-Handys haben was genau mit dem Produktionsstandort Bochum zu tun?

    20.01.2008 um 18:52 | Antworten
  22. 22

    suapoc:

    zu 1)Nein Nokia hat in Bochum auch seiner Research Center angesiedelt und die Arbeit besteht nicht nur aus dem zusammenstecken von Fertigteilen.
    zu 2)Richtig Nokia hat schon vor 5 Jahren versucht sich mehr Steuerzahlergelder zu ergaunern ausserdem gibt es auch einige Zuliefer in Bochum. Auch damals war Bochum profitabel durch die Ausgliederung und Verlagerung eines Teils der Baugruppenfertigung gingen damals 300 Arbeitsplätze verloren..
    zu 3) siehe 2)
    zu 4) Nokia erhielt über 90 Mio. Euro inwieweit sich Nokia an Bedingungen gehalten hat, wird sich zeigen.
    zu5)”35% aller Subventionen der EU werden in Deutschland ausgegeben.”
    diese Aussage ist ein glatte Lüge und ist wohl mindestens 25% zu hoch gegriffen. Ich weiß auch nicht woher sie die Zahl nehmen.

    21.01.2008 um 01:45 | Antworten
  23. 23

    JeanDaninos:

    Es gibt genau ein Handymodell, dass in Deutschland gefertigt wird.
    Das Senioren-Handy “Kathrina das Große”, mit extra großen Tasten.

    Hier der Link zum Anbieter (wird bei einem deutschen Lohnfertiger zusammengeklöppelt):
    http://www.fitage.com/silver_age_technology_Katharina_das_Grosse/2,0,0,1,1.html#p313

    Gruß
    J.D.

    21.01.2008 um 07:26 | Antworten
  24. 24

    suapoc:

    @JeanDaninos

    das ist falsch auch motorola fertigt seine UTMS-modelle in deutschland (Flensburg)

    P.S. bevor mir jmd. erzählen möchte das werk in flensburg existiere nicht mehr… damals wurde lediglich die logistiksparte nach alsdorf verlegt (ausgelagert an subunternehmer)… die fertigung ist noch immer in flensburg angesiedelt…

    http://www.motorola.com/content.jsp?globalObjectId=1002

    allerdings wird wohl auch motorola bald gen osten ziehen ;)

    21.01.2008 um 18:38 | Antworten
  25. 25

    JeanDaninos:

    @suapoc: Das ist “nicht” falsch, weil Motorola ein US-Unternehmen ist, dass in nicht allzu ferner Zukunft auch die Produktion verlagern wird.
    Das von mir erwähnte Senioren-Handy wurde in Deutschland entwickelt und wird bei einem Lohnfertiger zusammengebaut. D.h. wenn man “patriotisch” kaufen will, dann kann man nur eben “Katharina das Große” kaufen.

    21.01.2008 um 23:40 | Antworten

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