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Politik mark von Johnny Haeusler | 10

e-Stop: Eingeschränktes Internet als Strafe

Der US-Bundesstaat New York hat einen Gesetzentwurf mit dem Namen „Electronic Security and Targeting of Online Predators Act (kurz: e-STOP)“ vorgelegt. Nach dem Gesetz sollen zukĂĽnftig die E-Mail-Adressen, Instant-Messaging-Namen und „andere Identifizierungsdaten“ von Personen, die bereits wegen sexueller Belästigung im Internet verurteilt wurden, gespeichert und den Betreibern von Websites gemeldet werden, welche die entsprechenden Nutzer von ihren Diensten aussperren sollen.

627.000 von so Vorbestraften gibt es in den USA, 25.000 davon allein in New York. Der Entwurf wird von Internet-Unternehmen wie Facebook, MySpace und Yahoo unterstĂĽtzt.

[via]

Johnny Haeusler 30.01.2008 um 10:32

AuslandNetzpolitikPolitik

Du kannst kommentieren, oder einen Trackback von deinem Blog aus setzen.


10 Kommentare

  1. 01

    erlehmann:

    Wir danken Ihnen, dass Sie auch die heutige Ausgabe von Sicherheit, Ihr Pfeifen geschaut haben. Bis zum nächsten Mal und denken Sie daran, immer schön den gesunden Menschenverstand … genau, abschalten !

    30.01.2008 um 10:45 | Antworten
    Alle Kommentare von erlehmann
  2. 02

    einbecker:

    Hat wer den Tatort von Sonntag gesehen?

    30.01.2008 um 11:00 | Antworten
    Alle Kommentare von einbecker
  3. 03

    Soundmonster:

    Ich nicht. Dafür hab ich auf irgendeinem Privatsender eine kurze Doku über Ex-Sexualstraftäter in Miami Beach, Florida, gesehen. Die Männer werden nach der Entlassung arbeits- und obdachlos und kriegen von dem Staat keine Unterkunft gestellt. Es geht sogar weiter - mit elektornischen Fußfesseln müssen sie unter einer Autobahnbrücke wohnen und werden regelmässig auf Anwesenheit kontrolliert. Zwei wurden vom deutschen Kamerateam interviewt und zeigten eindeutig unnormales Verhalten, was sie selber auf den Highway-Lärm und fehlende Hygiene zurückführen. Ich will nicht vorlaut werden, aber wenn die USA sich so etwas erlauben, dann ist die kleine Internet-Geschichte nun mal echt harmlos. Ausserdem kann man diese umgehen, indem man sich einfach neue IM-Nummern und E-Mail-Adressen zulegt. Geht aber leider sehr schlecht, wenn man unter der Brücke lebt und auf Beton kacken muss.

    30.01.2008 um 11:16 | Antworten
    Alle Kommentare von Soundmonster
  4. 04

    nrq:

    Äh, und die so bestraften lachen sich über diese Maßnahmen kaputt und machen einen neuen Freemail Account auf? Wie soll das denn funktionieren?

    EDIT: toll, man kann wieder editieren. :) Das schwarz sieht aber fies aus.

    30.01.2008 um 11:21 | Antworten
    Alle Kommentare von nrq
  5. 05

    DrNI:

    @Soundmonster: Seit Guantanamo wissen wir, dass es in Amerika Untermenschen gibt, denen die Grundrechte verweigert werden. Warum sollten die das nur mit sogenannten Terroristen machen? Dabei ist das mit der AutobahnbrĂĽcke ja noch halbwegs inkonsequent. Eigentlich sollten sie dort “fĂĽr solche Leute” Lager einrichten. Das wäre konsequent.

    30.01.2008 um 11:50 | Antworten
    Alle Kommentare von DrNI
  6. 06

    Agadius:

    Mal abgesehen davon, das Amerikaner sexuelle Belästigung anders auslegen wie wir Europäer, ist das doch wieder der nächste Schwachsinn der in verändertem Maße früher oder später auch nach Europa rüber schwappen wird.
    Eine Emailadresse und eine neue IM sollten eigentlich kein Problem darstellen.

    Sorry Folks, aber die USA kotzen mich nur noch an mit ihrem Wahn der Kontrolle und Bevormundung.

    Schade um ein so schönes Land mit so vielen frustrierten und prüden Menschen.

    Ach ja, ich befürworte hiermit keine sexuellen Belästigungen oder Straftaten. Wobei Belästigung immer Definitionssache ist.

    30.01.2008 um 11:51 | Antworten
    Alle Kommentare von Agadius
  7. 07

    Sascha:

    Wer Menschen die Lebensgrundlagen entzieht muss sich nicht wundern, wenn sich dieser nicht ändert. Wer Menschen keine Alternativen aufzeigt, und zwar von anfang an, der muss sich genauso wenig wundern. Wer Menschen lieber einsperrt oder tötet, muss sich nicht wundern. Da gibt es nichts worüber sich jemand wundern kann.

    @Agadius: Jupp, ich weiß selbst wie Dehnbar der Begriff Belästigung ist.

    30.01.2008 um 19:04 | Antworten
    Alle Kommentare von Sascha
  8. 08

    marcel:

    @Agadius: Die USA kotzen Dich also an? Weil Soundmonster was im deutschen Unterschichtenfernsehen gesehen hat? Oder weil sonst jemand irgendwas ueber “die USA” gehoert hat? Du beschwerst Dich ueber die den “Wahn der Kontrolle und Bevormundung” in “den USA”? Ich hoffe Du beschwerst Dich auch ueber den “Wahn der Kontrolle und Bevormundung” in Deutschland, der in einigen Teilen weit ueber das hinausgeht, was in einigen (!) Staaten (!) der USA gesetzlich geregelt ist.

    Aber es ist ja immer cool, einfach das nachzuplappern und scheisse zu finden, was man vom Stammtisch nebenan hoert.

    30.01.2008 um 21:36 | Antworten
    Alle Kommentare von marcel
  9. 09

    Jens:

    Menschenrechte?!?!

    30.01.2008 um 22:55 | Antworten
    Alle Kommentare von Jens
  10. 10

    Agadius:

    @marcel (8):

    Was hat das denn mit Soundmonster zu tun? Ich habe den Blogpost kommentiert und nicht den Kommentar von Soundmonster.
    Aber wenn das alles Stammtischgeprahle ist, mĂĽssen die meisten Nachrichtensender ein sehr schlechtes Nachrichtenniveau fahren.

    Um mal ein paar Stichworte zu nennen: Einknicken beim Galileo-Projekt, Akzeptieren der erweiterten Fluggastdatenübermittlung, Verdächtigkeit aufgrund Büchereiausleihen.

    Ja, es wird immer schlimmer. Auch in Deutschland.

    Ich mache, um mal eine Sache zu nennen, beim AK Vorratsdatenspeicherung mit. Was machst du so?

    Was das hinauschiessen betrifft, als Deutscher muss man doch zeigen, das man das besser als die Amerikaner kann. Also wird aus 80 Tagen Speicherfrist mal 6 Monate und dafĂĽr aber alles speichern.

    Mach die Augen auf!

    31.01.2008 um 05:46 | Antworten
    Alle Kommentare von Agadius

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