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Pop von Andreas Schepers | 11

Zu Architektur tanzen: José James

copyrightFabchannel

José James

Irgendwann meinte Johnny mal zu mir, es sei so viel schwieriger über Musik zu schreiben, die einem gefalle, als über solche, die man nicht möge. Da hat er wohl Recht. Tatsächlich fällt mir auch gerade nicht sehr viel mehr ein, als das sowohl Elvis Costello als auch Laurie Anderson zugeschriebene Bonmot „Writing about music is like dancing about architecture - it’s a really stupid thing to want to do. (Video nach dem Klick)

Auch auf die Gefahr hin, von der Tanzbühne gebuht zu werden: Selten hat mich ein Interpret, ein Sänger, eine Stimme so tief berührt wie José James. Erinnert Ihr Euch an das Gefühl, als Ihr das erste Mal A Love Supreme von John Coltrane gehört habt? Sprachlos, zu Tränen gerührt? So in etwa.

Ein fantastisches Konzert eines irrsinnig begabten Sängers:

DirektLiveOhneWerbeunterbrechung

Das Album The Dreamer ist vor ein paar Tagen auf Gilles Petersons Brownswood Recordings erschienen und sollte in jedem echten Plattenladen bestellbar sein.

Bonustrack: Gilles Peterson Worldwide Podcast mit José James aus Mitte 2007.

Ach so, bevor die Beschwerden kommen: Johnny Hates Jazz ist nur ein 80er Jahre One-Hit-Wonder und entspricht meines Wissens nach nicht der Wahrheit.

Andreas Schepers 11.02.2008 um 20:41

MusikPopReflektionen

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11 Kommentare

  1. 01

    corax:

    Ich dachte es war Frank Zappa?

    11.02.2008 um 20:56 | Antworten
    Alle Kommentare von corax
  2. 02

    corax:

    Ich dachte es war Frank Zappa?

    [Edit: verlinkten Artikel gelesen]
    „The same goes for Frank Zappa, another long-time contender - plenty of assertions, but never any specific citations.“

    Aber hat Zappa nicht jedes Fitzelchen Text über sich penibelst archiviert?
    Da müsste doch was zu finden sein.
    Wer hat das Archiv bloß geerbt?

    11.02.2008 um 21:03 | Antworten
    Alle Kommentare von corax
  3. 03

    SimSullen:

    ich war mir auch fast sicher, daß es von zappa kommt… hmm, naja.

    12.02.2008 um 09:50 | Antworten
    Alle Kommentare von SimSullen
  4. 04

    Jan(TM):

    Diese Art Musik löst bei mir immer nach 2 Sekunden hören ein Kribbeln aus, das immer unerträglicher wird, am liebsten würd ich da aufspringen und rumtoben und Sex Pistols “Anarchy in the UK” hören .. scheint eine Art Allergie zu sein … glaub nicht das ich in diesem Leben nochmal den Zugang zu Jazz(oder was immer das genau ist) finde.

    12.02.2008 um 12:32 | Antworten
    Alle Kommentare von Jan(TM)
  5. 05

    Ella:

    Nun ja, der hier so begeisterte Fan hat wohl noch nicht allzuviel Jazz & Klassik gehört in seinem Leben? Es gibt reichlich gute und einige exzellente Sänger und Sängerinnen der 20er bis 60er Jahre :-)

    12.02.2008 um 14:53 | Antworten
    Alle Kommentare von Ella
  6. 06

    Andreas Schepers:

    @Ella (5): Nun, wie gut sind meine Chancen, sagen wir Ella Fitzgerald, Billie Holiday, Miles Davis, John Coltrane live zu sehen? Genau.

    12.02.2008 um 14:59 | Antworten
    Alle Kommentare von Andreas Schepers
  7. 07

    Hausmeister:

    Von Zappa ist:
    Jazz is not dead. It just smells a little bit funny.

    12.02.2008 um 19:08 | Antworten
    Alle Kommentare von Hausmeister
  8. 08

    bEN:

    @Jan(TM)
    geht mir genau so. Nur sind meine Drogen Cock Sparrer oder Melvins - aber das ist auch schon ne seltsame Mischung.

    13.02.2008 um 01:37 | Antworten
    Alle Kommentare von bEN
  9. 09

    Günah:

    Klassik gehört in seinem Leben?

    13.02.2008 um 13:33 | Antworten
    Alle Kommentare von Günah
  10. 10

    loco:

    Beim googeln von Josè James auf diesen Beitrag gestoßen. Vielleicht gefällt dir auch der neue Release dieser Herren, zu finden bei Itunes, das Lied jazzy joint mit José James an den Vocals.

    14.09.2008 um 13:43 | Antworten
    Alle Kommentare von loco
  11. 11

    loco:

    Ich hatte da eigentlich einen link drin. Die “Herren” heißen J.A.M und sind ebenfalls bei Brownswood. Nur so btw.

    15.09.2008 um 14:04 | Antworten
    Alle Kommentare von loco

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