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Produkte mark von Johnny Haeusler | 14

Der Ebay-Zank

Vielleicht verstehe ich den Wirbel um das neue Bewertungssystem von Ebay nicht richtig, aber waren diese Bewertungen nicht sowieso schon immer albern? Gute Bewertung gegen gute Bewertung, oder?

Wieso zieht man nicht einfach emotionslose Maßstäbe heran: Zeitpunkt der Zahlung nach Ersteigerung durch den Kunden, Zeitpunkt der Auslieferung durch den Händler? Auch die Geschwindigkeit (nicht die Inhalte) der Kommunikation könnte man als Faktor hinzuziehen, indem man diese komplett über die Plattform abwickelt – das ist zwar nicht sonderlich schön und umständlicher als per E-Mail, aber immerhin automatisch dokumentierbar. Das Ganze macht man dann noch begrenzt kommentierbar für die Betroffenen, um mögliche Missverständnisse zu vermeiden, und lässt irgendeinen cleveren Algorithmus irgendeine wichtig aussehende Zahl berechnen (den „Vertrauensfaktor“, nein, besser, haha, ich hab’s: Die „Baywertung“!!): Fertig.

Aber ich hab’ bestimmt was vergessen. Jederzeit wieder.

Johnny Haeusler 12.02.2008 um 15:14

ProdukteServices

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14 Kommentare

  1. 01

    corax:

    IMHO müsste ebay bei Problemen einfach einen neutralen Mittelsmann stellen. Aber die kümmern sich eh einen Scheiß um gar nichts.
    Und jetzt versuchen sie noch einem den *****laden Paypal als Bank zu verkaufen. Der Laden ist eh bald weg. Wenn ich die Post wär’ hätt ich den eh schon längst gekauft, aber die sind ja auch blöd.

    12.02.2008 um 15:44 | Antworten
    Alle Kommentare von corax
  2. 02

    Jan(TM):

    “Danke, jederzeit wieder!”

    12.02.2008 um 16:00 | Antworten
    Alle Kommentare von Jan(TM)
  3. 03

    René (der aus Kiel):

    @corax (1): Paypal hat sich inzwischen aber als recht nützliches Zahlungssystem über Ländergrenzen hinweg etabliert. Ich benutze es relativ oft um kleinere Beträge zu bezahlen, für die ich nicht Kreditkartendaten herausrücken will (Shareware kauft sich auf diese Weise ganz hervorragend). Ob es sich als Bank qualifiziert ist sicher fraglich, ich bezweifle trotzdem, dass “der Laden bald eh weg ist”.

    Zum Thema: ich verstehe die Aufregung der Händler schon, weil damit einer unfairen Behandlung durch “Kunden” Tür und Tor geöffnet ist. Beispiel: “über den Preis müssen wir nochmal verhandeln, sonst bewerte ich negativ”, oder: “das Produkt habe ich zwar schon drei Wochen ausprobiert, aber sie nehmen es doch bestimmt zurück, sonst müsste ich negativ bewerten” etc. Auf der anderen Seite habe ich noch von keinem Händler gehört, der Kunden wegen negativer Kommentare ablehnt (zumal dies schon deshalb schwierig werden würde, da ja mit dem Gebot oder “Sofort-Kauf” ein Vertrag geschlossen wird, auf den Händler in der Regel auch entsprechend pochen). So oder so - das Bewertungssystem ist “broken by design”.

    12.02.2008 um 16:12 | Antworten
    Alle Kommentare von René (der aus Kiel)
  4. 04

    C.J.:

    “indem man diese komplett über die Plattform abwickelt ”
    Wozu? Wir haben doch jetzt die Datenvorratshaltung.
    Zu irgendwas sollte das doch auch für die Bürger gut sein. ;-)

    12.02.2008 um 16:24 | Antworten
    Alle Kommentare von C.J.
  5. 05

    corax:

    @René (der aus Kiel) (3):

    Mit dem „Laden“ meinte ich ebay und „bald weg“ ist natürlich extrem überspitzt, aber sie verlieren immer mehr Umsatz.

    Zu Paypal, dieser Artikel hier ist schon 1,5 Jahre alt und auch (etwas) tendenziös, mittlerweile hat Paypal glaub ich auch eine Luxemburger Lizenz als Bank. Trotzdem, ich hab da schon von mehreren Seiten böse Sachen gehört, ganz koscher ist der Laden nicht, ich würd da nie mehr als 50€uro Guthaben haben wollen.
    Aber was sollen die Händler machen die Hochpreisiges verkaufen?

    http://www.beschwerdezentrum.de/paypal.html

    Zur Bewertung sag ich ja, solange alles glatt geht alles so wie bisher. Und wenn sich einer beschweren will, soll er sich zunächst an ebay wenden und die stellen einen Schiedsmann. Tun sie aber nicht.

    12.02.2008 um 16:28 | Antworten
    Alle Kommentare von corax
  6. 06

    Slart:

    Eigentlich gibt es für das Bewertungsproblem doch ne ganz einfache Lösung.:

    Die Teilnehmer erhalten nach Ablauf der Auktion innerhalb eines festgelegten Zeitraumes (sagen wir 2 Monate) die Möglichkeit, ihre Bewertungen abzugeben. Und danach ist Sense.

    Sichtbar wird die Bewertung des Gegenübers jedoch erst nach Ablauf der Frist.

    Effekt: Keine Rachebewertungen mehr. Und durch die Frist wird sichergestellt, dass keiner der beiden Geschäftspartner auf die Idee kommt, den Offenbarungstermin der eigenen möglicherweise wissentlich schlechten Bewertung ins Unendliche hinaus zu zögern. Wer den Termin verpennt, hat eben pech gehabt.

    Bin ich jetzt zu naiv oder eBay zu dum?
    http://www.nichtlustig.de/toondb/040816.html

    12.02.2008 um 18:13 | Antworten
    Alle Kommentare von Slart
  7. 07

    marcel weiß:

    @Slart (6): Die Idee ist ziemlich gut!

    12.02.2008 um 18:53 | Antworten
    Alle Kommentare von marcel weiß
  8. 08

    nixloshier:

    @Slart (6): weder naiv noch dumm, aber der sinn der bewertungen soll ja auch sein, dass sich kurzfristig verändernde geschäftsgebahren (durch z.b. akute zahlungsunfähigkeit eines gewerblichen anbieters) kundgetan werden können, bevor noch weiter nicht-existente ware angeboten und zu guten preisen verkauft wird bis zum bitteren ende.

    12.02.2008 um 19:52 | Antworten
    Alle Kommentare von nixloshier
  9. 09

    Slart:

    @nixloshier (8): Ich bezweifle aber, dass das mit dem alten System so kurzfristig möglich war. Es vergeht doch sowieso einige Zeit, in der man Mahnungen schreibt und Fristen setzt, bevor man sich einigermaßen sicher sein kann, dass der Gegenüber seine Pflichten wohl nicht erfüllen wird.
    Ich gebe aber zu, dass die von mir veranschlagten 2 Monate vielleicht etwas lang sind. 4 Wochen tun es sicher auch. Wer es nach 1 Monat nicht geschafft hat, zu Zahlen bzw. die Ware zu liefern, verdient jedenfalls keine positive Bewertung mehr.
    Letztendlich ist das also nur ne Frage der Fristbemessung. Ein geeigneter Kompromiss lässt sich da aber IMHO schon finden.

    12.02.2008 um 20:51 | Antworten
    Alle Kommentare von Slart
  10. 10

    Günah:

    Aber was sollen die Händler machen die Hochpreisiges verkaufen?

    13.02.2008 um 13:34 | Antworten
    Alle Kommentare von Günah
  11. 11

    MakeAMillYen:

    Man koennte auch nur positive Bewertungen erlauben. Wer viele hat, steht besser da, als der, der wenige/keine hat. Reicht doch.

    13.02.2008 um 15:36 | Antworten
    Alle Kommentare von MakeAMillYen
  12. 12

    nixloshier:

    @MakeAMillYen (11): jo, das ergibt sinn in zeiten der parallel-aktivität von powersellern und gelegenheits-privat-verkäufern.

    13.02.2008 um 17:06 | Antworten
    Alle Kommentare von nixloshier
  13. 13

    Dr Dean:

    Warum die Aufregung? Die zahlreichen Ebayverkäufer von Nepp und Flitter fürchten eine sanktionsfreie Bewertung. Ich denke, die Reform geht in die richtige Richtung - wenn Marktplätze gestärkt werden sollen, muss man die Kundenmacht erhöhen.

    Es ist ganz einfach.

    14.02.2008 um 01:05 | Antworten
    Alle Kommentare von Dr Dean
  14. 14

    D-ROLF:

    Ich brauch Ebay nicht und wer sich drauf einlässt, muss eben die Regeln akzeptieren
    D R

    14.02.2008 um 22:14 | Antworten
    Alle Kommentare von D-ROLF

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