Nachmittags finde ich den kalten Tee in der Küche und trinke ihn. Davon bekomme ich Durchfall. Ich sprühe danach großzügig Raumspray ins Bad, Tannenduft. Jetzt riecht es, als hätte jemand in den Wald gekackt.
Das Schöne am Netz ist ja auch, dass man immer mal wieder auf alte Lesebekanntschaften trifft, die man schon beinah am Vergessen war. Aber nicht vergessen hat. Und sowieso nicht hätte vergessen sollen, noch nicht mal anfangen hätte sollen, sie zu vergessen. (Die Ordnung der Hilfsverben ist auch nicht mehr das, was sie mal gewesen sein hätte sollen und war. Und sein sollen hätte sein können.) So ungefähr ging mir das mit diesem Text, den ich zwar schon kannte, aber schon vergessen hatte, dass ich ihn kannte, und deswegen gleich nochmal so schön fand (deswegen Doppellink): Kirsten Fuchs - Liebeskummer.
[via per Mail. Danke fĂĽrs Erinnern.]
01
Das ist wirklich schön. Leck mich fett, das ist wirklich sehr, sehr schön!
Alle Kommentare von Shootsen
02
Danke fĂĽr diesen Link. Der Post kommt sehr authentisch rĂĽber. So lebensnah und glaubwĂĽrdig entsteht das liebenswerte Bild einer einsamen Frau. Ganz groĂźe Klasse.
Alle Kommentare von Rainer
03
…sehr schön und ehrlich offenbar auch.
Alle Kommentare von Andreas
04
Ja, aber wisst Ihr denn nicht? Liebeskummer lohnt sich nicht! Muss doch mal gesagt, aeh, gesungen werden…
Alle Kommentare von Armin
05
Hammer. Danke.
Alle Kommentare von Philippe
06
“Ordnungtrinken”. Super!
Alle Kommentare von markus
07
Boah. Das ist wirklich, wirklich hart. Man kann da echt richtig mitleiden. Ist aber sehr realitätsnah und sehr überzeugend geschrieben. Irgendwie tut sie mir nun leid.
Wo wohnt sie? Kann man ihr ein Eis vorbei bringen? ;-)
Ich hoffe sie hatte im letzten Jahr mehr GlĂĽck…mit allem.
Sehr schöner Schreibstil. Respekt, mal so die Hosen runterzulassen. Und das fĂĽr’ne Frau. Respekt.
Alle Kommentare von Sebastian
08
sehr nett.. wirklich,
Alle Kommentare von alex