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Pop von Frédéric Valin | 7

Print ist nicht totzukriegen

Ob mans jetzt bedauerte, einfach so hinnahm oder aber wohlwollend begrüßte: Die Online-isierung des Brockhaus wurde fast überall als weiterer Schritt des Buches (an sich) auf dem Weg seines Ablebens gedeutet. Zumindest in den Artikeln, die mir unter die Finger kamen. In fast allen Artikeln, die mir unter die Finger kamen.

Dabei geht es dem Buch (an sich) gar nicht so schlecht gerade. Klar, es gibt einige Entwicklungen, die nicht nach uneingeschränkter Erfolgsgeschichte schmecken, aber trotzdem: das Buch (an sich) hat das Internet bisher deutlich besser weggesteckt als meinethalben die CD (an sich). Das wird wahrscheinlich auch so bleiben, bis das elektronische Papier Marktreife erlangt hat. Bis dahin will ich aber keine Nekrologe lesen, sondern lieber so ausgewogenere Artikel wie den von Rüdiger Wischenbart: „Dem Buch geht es eigentlich gut. Danke schön.“

Vielleicht eine schöne Gelegenheit, nochmal auf jenes inzwischen etwas ältere, aber gar nicht veraltete Interview mit Jörg Sundermeier hinzuweisen.

Frédéric Valin 19.02.2008 um 10:05

LiteraturPop

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7 Kommentare

  1. 01

    Frank:

    Jawoll. Bücher sind toll, wirklich. Ehrlich. Habe sogar ein eigenes Mal geschrieben. Wow. Und ca. 500 stehen zu Hause, meistens durchgelesen. Ich liebe Bücher. Sie sind kein Quickie wie das Netz.

    Und unabhängig davon kann man mit den dicken Exemplaren auch eine Wand abstützen…

    19.02.2008 um 10:36 | Antworten
    Alle Kommentare von Frank
  2. 02

    pizzafrau:

    Bücher sind toll. Bücher haben mit dem Internet auch irgendwie gar nichts zu tun (abgesehen davon, dass man sie dort bestellen kann), finde ich. Am Bildschirm lesen ist schließlich nicht halb so schön. Das ist kein Ersatz.

    Musik dagegen kann man über den PC genauso gut hören wie über eine Anlage… außerdem sind CDs blöd, die gehen so schnell kaputt. Kein Wunder, dass die das nicht so gut wegstecken.

    19.02.2008 um 11:16 | Antworten
    Alle Kommentare von pizzafrau
  3. 03

    Jeremy:

    Bücher funktionieren sogar ohne Strom. Und auch wenn das Internet mal wieder nicht will. Billiger und leichter als ein Notebook sind sie auch, und man kann sie in viel mehr Positionen benutzen (schon mal am Rücken liegend ein Macbook vor die Augen gehalten? Sieht doch dumm aus).

    19.02.2008 um 12:35 | Antworten
    Alle Kommentare von Jeremy
  4. 04

    Patrick:

    Und Buchläden find ich auch klasse. Große und kleine und spezilisierte und Kraut-und-Rüben-Höker. Ich lasse mir nichts mehr von fremden kommen, ich gehe stöbern. Und wenn ich in einem Laden oft genug gekauft habe, dann bekomme ich dort auch gleich eine Empfehlung, wenn ich an der Tür bimmele.

    19.02.2008 um 14:35 | Antworten
    Alle Kommentare von Patrick
  5. 05

    markus:

    Zum Lesen ist das Buch als “Interface” immer noch ungeschlagen, außerdem billig und verfügbar. Das wird so schnell kein E-Paper von sich sagen können.

    Außerdem kann man auch heute noch mühelos jedes 30 Jahre alte Buch in die Hand nehmen und lesen. 30 Jahre alte Disketten (oder auch nur 10 Jahre alte) sind allenfalls als Untersetzer zu gebrauchen …

    19.02.2008 um 16:05 | Antworten
    Alle Kommentare von markus
  6. 06

    Patrick:

    Und mir fällt noch was ein: Man kann Museumeintrittkarten oder Kinotickets als Lesezeichen benutzen und wenn man dann beim nochmaligen Lesen viele Jahre später wieder zu dieser Seite kommt, erinnert man sich gerne wieder an diese schöne Vermeer-Ausstellung. Oder an “Cyrano”, weil die Freundin … und da gab es diese Pärchen-Doppelsitze…

    19.02.2008 um 16:45 | Antworten
    Alle Kommentare von Patrick
  7. 07

    PiPi:

    Bücher riechen… nach etwas das einen Neugierig seine Nase zwischen den Blättern schnüffelnd Seite für Seite durchblätternd Düfte von Druckerschwärze…

    Bitte um Nachsicht.
    bin Nachhaltig geschädigt von den damaligen Schulkopien (in Blau).

    http://www.z-b.at/leer.html

    19.02.2008 um 20:42 | Antworten
    Alle Kommentare von PiPi

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