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Pop von Johnny Haeusler | 13

Bob Mould is back!


Nichts ahnend und die Musikpresse ignorierend denkt man so vor sich hin. Ach, denkt man, was macht denn eigentlich der olle Bob Mould gerade? Und stellt fest: Er hat soeben ein neues Album veröffentlicht!

Statt Wikipedia-Link habe ich zwei Worte für Nachfrager:
Hüsker.
Dü.

Johnny Haeusler 20.02.2008 um 22:13

MusikPop

Du kannst kommentieren, oder einen Trackback von deinem Blog aus setzen.


13 Kommentare

  1. 01

    Andreas Schepers:

    Danke. Schön, dass Du ihn erwähnst. Bob Mould Solowerk wird leider weitestgehend unterschätzt. Der Mann schafft es immer, ein paar Jahre vor der Zeit zu sein.

    Ausserdem toll: die Alben klingen gut. Hüsker Dü klangen einfach nur grausam.

    20.02.2008 um 22:43 | Antworten
    Alle Kommentare von Andreas Schepers
  2. 02

    Martin:

    Eben wollte ich es noch schreiben, habe es wieder gelöscht, aber jetzt doch:

    Hüsker Dü waren die beste am schlechtesten klingende Band.

    20.02.2008 um 22:49 | Antworten
    Alle Kommentare von Martin
  3. 03

    Johnny Haeusler:

    @Andreas Schepers (1): NEIN! Die klangen nicht grausam. Das war Absicht. Die Beatles hinter einer Phil-Spectoresken Punk-Wall Of-Noise. Unfassbar einzigartig, man kann diesen sound nicht kopieren. Und ich habe sie live gesehen.

    20.02.2008 um 22:54 | Antworten
    Alle Kommentare von Johnny Haeusler
  4. 04

    Erik:

    Danke. Ikke freu mir drauf. Und an der Stelle gleich mal wieder die alten Scheiben entstaubt und zum Hören bereitgelegt.

    20.02.2008 um 22:58 | Antworten
    Alle Kommentare von Erik
  5. 05

    Martin:

    Ja, aber wieso war das Absicht? Um unter „Punk“ einsortiert werden zu können? Am schlimmsten klang das Schlagzeug und davon die Snare. Kein Wunder, dass es ein Album mit Cover-Versionen gab. Sugar klang ja auch normal.

    20.02.2008 um 23:03 | Antworten
    Alle Kommentare von Martin
  6. 06

    Johnny Haeusler:

    @Martin (5): Ich glaube: Ja. Das klang so, um jedenfalls nicht unter “Rock” einsortiert zu werden. Was ja genug Motivation sein kann. Also so ähnlich, warum das nicht aussieht wie ein Blog.

    Gerade das Schlagzeug klang grottig, stimmt ja. Aber das kann durchaus beabsichtigt sein, Abgrenzung halt. Live klang das anders. Und zu Sugar-Zeiten hatte man dann festgestellt, dass man von Abgrenzung allein halt keine Miete zahlen kann …

    20.02.2008 um 23:11 | Antworten
    Alle Kommentare von Johnny Haeusler
  7. 07

    Martin:

    fefe, schöner Vergleich.

    Man musste in den 80ern aufpassen, in welcher Schublade man landete, wenn man in keiner landen wollte .

    Und so schön wie „Hardly Getting Over It“ klingt kein Song des neuen Albums :-)

    20.02.2008 um 23:49 | Antworten
    Alle Kommentare von Martin
  8. 08

    klang:

    Ich habe ihn gesehen und gehört. Ein Mann, viele Gitarren, in der Kirche am Marheinekeplatz. Als er sich durch seine Erkältung hindurchgesungen hatte wurde es ein unglaubliches Konzert.

    21.02.2008 um 15:30 | Antworten
    Alle Kommentare von klang
  9. 09

    Frank 72:

    Super Satz: “NEIN! Die klangen nicht grausam. Das war Absicht.”. Weitere Vorschläge:
    - Das Essen schmeckt nicht schlecht, das ist Absicht.
    - Meine Haare sehen nicht ungekämmt aus. Ich habe sie absichtlich nicht gekämmt.
    - Nein, ich bin nicht zu spät. Das ist Absicht.
    Muss ich mir merken.

    Frank

    21.02.2008 um 15:42 | Antworten
    Alle Kommentare von Frank 72
  10. 10

    gero:

    We feed the rats to the cats and the cats to the rats
    And get the catskins for nothing

    Hüsker Dü FTW!
    neben Minor Threat und den Spermbirds - ja, den Spermbirds(!) wohl die Band, die meine Jugend am meisten beeinflusst hat. Danke für den Tipp, Johnny - mal sehen, was der gute Bob heut noch so kann!

    21.02.2008 um 15:49 | Antworten
    Alle Kommentare von gero
  11. 11

    Christoph:

    Die Hüskers für ihren Sound zu kritisieren ist so ähnlich als wollte man einem expressionistischen Maler mangelnde Gegenständlichkeit vorwerfen.
    Wirft man einen Blick auf die Phase vor “Candy Apple Grey” bekommt das ganze ein anderes Gewicht. Natürlich hatte der Basser einen albernen Schnäuzer, natürlich war Mould eine schwitzende Speckbacke und natürlich war Grant Harts Trommelei auch furchtbar unpräzise, aber das Endergebnis - live wie Konserve -
    war fast immer faszinierend und fesselnd. Die Publikumserwartungen zu enttäuschen gehörte zum Stil.

    21.02.2008 um 20:26 | Antworten
    Alle Kommentare von Christoph
  12. 12

    Martin:

    Nein, Christof, der Vergleich hinkt, denn die Abmischung, die Aufnahme geschieht unabhängig vom Spiel. Natürlich klangen die Instrumente normal, aber das, was wir hören ist das Ergebnis der Tonabnahme über Mikrofon und Mischpult. Der Vergleich würde dann passen, wenn Expressionisten ihre Gemälde mit einer Billigkamera fotografiert hätten. Lomoisiert sozusagen. Hüsker Dü haben den Sound absichtlich verbilligt. Diese Schrulligkeit findet man heutzutage auch, z.B. beim Feist Album (Gesangsabmischung).

    21.02.2008 um 23:18 | Antworten
    Alle Kommentare von Martin
  13. 13

    BeBo:

    & heute geht’s ab zum Konzert in den Postbahnhof:
    http://tinyurl.com/48rcrm
    http://tinyurl.com/3njjem

    wer kommt denn noch so?

    07.06.2008 um 10:27 | Antworten
    Alle Kommentare von BeBo

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