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Politik von Johnny Haeusler | 16

Möchten Sie diese CD mit oder ohne Crack?

Eines Tages wird herauskommen, dass RIAA nicht für „Recording Industry Association of America“ steht, sondern für „Rhetorically Inclined Amusement Association“. Anders kann man sich die Äußerungen von Deborah Robinson und Frank Walters (beide von der RIAA) in dem angeblich offiziellen und von Gizmodo aufgetriebenen RIAA-Trainingsvideo nicht mehr erklären.

Abgesehen davon, dass Musikpiraterie nach Meinung der RIAA-Vertreter den Einstieg in den Drogen- und Waffen-Konsum bedeutet, erläutert Walters, dass man beim Kauf schwarz gebrannter CDs an viele Orten bereits gefragt wird, ob man die CD „mit oder ohne“ möchte. Mit oder ohne Crack, natürlich.

Man verlangt ja in der Debatte schon lange keinen Realismus mehr, aber ein Funke Angemessenheit dürfte es hin und wieder schon sein.

Johnny Haeusler 25.02.2008 um 12:32

AuslandMedienMusikNetzpolitikPolitik

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16 Kommentare

  1. 01

    HCL:

    MUHAHAHA!

    25.02.2008 um 12:39 | Antworten
  2. 02

    lasse:

    “Drogen- und Waffen-Konsum”

    Das wird spannend…
    ;-)

    25.02.2008 um 12:48 | Antworten
  3. 03

    loci:

    wie konsumiert man waffen?
    bei waffeln haette ich ja noch eine vorstellung davon…

    25.02.2008 um 12:53 | Antworten
  4. 04

    Lukas:

    Dass in der Überschrift “Crack” im Sinne von “Drogen” gemeint sein könnte, habe ich als Absolvent eines katholischen Nonneninternats gar nicht in Erwägung gezogen. Ich habe mich nur gefragt, seit wann man Audio-CDs wie Computerprogramme cracken muss …

    25.02.2008 um 13:01 | Antworten
  5. 05

    imani:

    @Lukas (4): manche bands erträgt man ja nur auf crack.

    *prust*

    -_-

    25.02.2008 um 13:09 | Antworten
  6. 06

    Johnny Haeusler:

    @loci (3): Man konsumiert Waffen, indem man sie kauft.

    25.02.2008 um 13:22 | Antworten
  7. 07

    Felix:

    Ist der Erwerb schon Konsum? Oder erst der Gerbrauch? Oder eher Verbrauch?

    Aber bei Waffenkonsum denk ich automatisch an Kurt.

    25.02.2008 um 13:39 | Antworten
  8. 08

    Micha:

    Sehr witzig :-)

    25.02.2008 um 14:17 | Antworten
  9. 09

    herrMartin:

    ist doch ganz einfach. wer jammert am lautesten, die die immer die schlimmste massenkompatible scheisse gemacht haben, musik die man wirklich nur auf crack ertragen kann. ist doch eine nette serviceleistung.

    25.02.2008 um 14:18 | Antworten
  10. 10

    Jan(TM):

    Wie jetzt? Der private Besitz von Waffen ist doch ein uramerikanisches Grundrecht.

    25.02.2008 um 16:06 | Antworten
  11. 11

    Löckengelöt:

    Mr. Walters do you want to discuss with or without a Crack in your Brain…?

    25.02.2008 um 16:22 | Antworten
  12. 12

    w00t!:

    Natürlich mit.

    25.02.2008 um 16:40 | Antworten
  13. 13

    Matthias (the one on crack and handguns):

    [Ironie]Ich finde, da sollte man doch gleich so konsequent sein und das gebrannte CDs unter das Betäubungsmittelgesetz stellen. Dann hat man wenigstens mal eine Handhabe gegen diese gemeingefährlichen Dealer.[/Ironie]

    Allen ernstes, ich glaube, dass sowas auf manchen Vorruhestandsrichter ohne Ahnung von Technik oder Jugendkultur schon beeinflussen kann.

    25.02.2008 um 17:24 | Antworten
  14. 14

    dipol:

    die riaa sollte sich mal scheunigst für eine legalisierung von drogen einsetzten. sie verkennt wohl die möglichkeiten, ihre cd-verkäufe wieder anzukurbeln. da tun sich ganz neue möglichkeiten für bonusmaterial auf.

    26.02.2008 um 06:59 | Antworten
  15. 15

    AP:

    Das können die doch nicht wirklich ernst meinen, oder? Habe ich richtig verstanden, dass die mit den Aussagen Staaatsanwälte etc “beraten” oder hinsichtlich der Problematik schulen?

    26.02.2008 um 14:39 | Antworten
  16. 16

    Christoph Wagner:

    Ja, die haben halt schon lustige Ideen in ihrer eigenen kleinen Welt.
    Wer weiß, vielleicht fangen sie eines Tages auch an zu denken.

    26.02.2008 um 21:16 | Antworten

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