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Pop mark von Malte Welding | 15

Wozu Kameraüberwachung gut sein kann

In England geschieht nichts unbeobachtet. Das ganze Land hat eine dermaßen hohe Überwachungskameradichte (die unter Sicherheitsaspekten nichts bringt und deshalb erhöht werden soll), dass - so erzählt man sich in Berlin - Wolfgang Schäuble nachts von Laterne zu Laterne fährt und Polaroidkameras installiert, wobei er „God save the Queen“ singt und lauwarmes Bier trinkt. The Get out Clause, eine Band aus Manchester, die keinen Plattenvertrag hat, machte sich nun die vielen Kameras zunutze (nicht die Polaroids von Schäuble, die echten) und hat sich erst aufzeichnen lassen, dann die Aufnahmen unter Berufung auf den Freedom of Information Act zurück gefordert, bearbeitet und ein Video daraus produziert.


Direkt

[via]

Malte Welding 09.05.2008 um 13:16

AuslandMusikNetzPop

Du kannst kommentieren, oder einen Trackback von deinem Blog aus setzen.


15 Kommentare

  1. 01

    Stefan:

    Großartiger Clip (und auch gute Musik), aber zugleich ziemlich beängstigend.
    Wo man da überall aufgezeichnet wird, selbst im Taxi…

    09.05.2008 um 13:32 | Antworten
    Alle Kommentare von Stefan
  2. 02

    Endur:

    @Stefan (1): Full Ack!

    @ Malte, gibts das Lied rein zufällig irgendwo in besserer Qualität zum download? Vielleicht sogar Gratis? Ich mag das sehr gern. :)

    09.05.2008 um 13:35 | Antworten
    Alle Kommentare von Endur
  3. 03

    Rerun:

    Brilliant, einfach nur brilliant - Überwachung als Kunst.

    @Endur: YouTube Videos kann man per Bookmarklet in höhrer Qualität downloaden: http://tinyurl.com/3kw7hh

    09.05.2008 um 13:41 | Antworten
    Alle Kommentare von Rerun
  4. 04

    Malte Welding:

    @endur

    hier, auf der myspace-seite

    09.05.2008 um 13:43 | Antworten
    Alle Kommentare von Malte Welding
  5. 05

    Nico:

    Wär doch ‘ne geile Aktion. Immer ganz minutiös die Infos und Aufzeichnungen einfragen um den Verwaltungsaufwand so hochzuhalten, dass es nicht mehr praktizierbar ist.

    09.05.2008 um 14:07 | Antworten
    Alle Kommentare von Nico
  6. 06

    Neuraum:

    Super! Vielen Dank für den Hinweis.

    09.05.2008 um 14:27 | Antworten
    Alle Kommentare von Neuraum
  7. 07

    Armin:

    Wenn die sich wirklich auf den Freedom of Information Act bezogen haben haetten sie eigentlich nicht so viel Material bekommen koennen/duerfen. Der bezieht sich naemlich nur auf staatliche Einrichtungen.

    Das muesste eher (wie auch schon bei Boing Boing angemerkt) ueber den Data Protection Act gehen. Mit dem koennte man so einiges anstellen, vermute ich.

    09.05.2008 um 15:22 | Antworten
    Alle Kommentare von Armin
  8. 08

    niels:

    Geil!

    09.05.2008 um 15:35 | Antworten
    Alle Kommentare von niels
  9. 09

    Julia:

    Bissken mehr Hintergrund zum CCTV-Filmmaking: hier.

    (Ja-ha, Eigenlinking sucks, aber find dazu erst mal was auf deutsch!)

    09.05.2008 um 16:32 | Antworten
    Alle Kommentare von Julia
  10. 10

    Viktor:

    geniale Idee!
    wusste gar nicht, dass sowas geht…

    09.05.2008 um 16:37 | Antworten
    Alle Kommentare von Viktor
  11. 11

    Sebastian Sachse:

    Manche Ideen sind so genial einfach, dass man sich fragt, warum da vorher keiner drauf gekommen ist.

    09.05.2008 um 19:15 | Antworten
    Alle Kommentare von Sebastian Sachse
  12. 12

    bongokarl:

    wie kommt ihr alle drauf, dass das alles staatliche überwachungskameras sind? das waren doch wohl eher private kameras (sprich kameras des regissuers/von wem auch immer) und das alles auf überwachung gemacht oder?
    ich meine es kann doch nich jede band kommen und sagen: “lieber staat gib mir doch mal bitte das videomaterial der und der kamera vom 32. dezember 2009, aber dalli!”

    09.05.2008 um 19:57 | Antworten
    Alle Kommentare von bongokarl
  13. 13

    Armin:

    @bongokarl (12):

    Das waren mit ziemlicher Sicherheit sowohl staatliche als auch private Ueberwachungskameras, vielleicht noch ergaenzt von ein paar eigenen Aufnahmen.

    Und bei beiden kann man Einsicht ueber das was von einem gespeichert ist verlangen. Nicht notwendigerweise umsonst, bei privaten koennen die Betreiber bis zu £10 Aufwandsentschaedigung verlangen, aber bei einer genuegend klaren Anfrage (”Ich will sehen was Sie fuer Aufnahmen von der und der Person (das bin ich, sehe so und so aus) in dem und dem Zeitraum bei sich gespeichert haben”) muessen sie die beantworten und sofern vorhanden rausgeben.

    Hier wird zwar so einiges gespeichert, aber man hat eben auch das Recht zu sehen was es ist (sofern es einen selber betrifft).

    09.05.2008 um 20:12 | Antworten
    Alle Kommentare von Armin
  14. 14

    SoE:

    Die Aufnahme der Passanten auf der Rolltreppe war glaub ich ne eigene, aber ansonsten doch CCTV-Aufnahmen. Da sieht man auch ganz gut, wie klasse die Qualität der Kameras in Taxis und Bussen ist - beschissen.

    10.05.2008 um 12:53 | Antworten
    Alle Kommentare von SoE
  15. 15

    henker:

    geiles lied und logistische meisterleistung

    13.05.2008 um 18:07 | Antworten
    Alle Kommentare von henker

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