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> <channel><title>Comments on: Mein rechter rechter Platz ist frei</title> <atom:link href="http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/</link> <description>I live by the river!</description> <lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 10:27:50 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator> <item><title>By: Nichtidentisches</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-4/#comment-679689</link> <dc:creator>Nichtidentisches</dc:creator> <pubDate>Tue, 17 Jun 2008 13:08:14 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-679689</guid> <description>Die Konservativen, die ich kenne, sind einfach nicht in der Lage, zu verstehen, was ich daran scheiße finde, dass sie in Sachen Israelsolidarität genauso nackig dastehen wie die Linken. Spreeblick ist ebenfalls nicht in der Lage, zu erkennen, wo der Platz zwischen den Stühlen ist, der einem Kritiker der allseits verworrenen Verhältnisse ansteht. Daher muss er sich auch über PI ereifern und kann nicht die Vermitteltheit von totalitärem Islam und sich dem anpassenden rechten UND konservativen UND linksfaschistischen Elementen denken.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Die Konservativen, die ich kenne, sind einfach nicht in der Lage, zu verstehen, was ich daran scheiße finde, dass sie in Sachen Israelsolidarität genauso nackig dastehen wie die Linken. Spreeblick ist ebenfalls nicht in der Lage, zu erkennen, wo der Platz zwischen den Stühlen ist, der einem Kritiker der allseits verworrenen Verhältnisse ansteht. Daher muss er sich auch über PI ereifern und kann nicht die Vermitteltheit von totalitärem Islam und sich dem anpassenden rechten UND konservativen UND linksfaschistischen Elementen denken.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Dolomitengeist</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-4/#comment-679071</link> <dc:creator>Dolomitengeist</dc:creator> <pubDate>Fri, 13 Jun 2008 11:36:10 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-679071</guid> <description>Ich vermisse hier die Gegenargumente der &quot;Gutmenschen &quot; warum, sich
Arbeitsuchende aus den Ostblock oder Balkanstaaten in ihrer Heimat sprachlich gut vorbereiten, zum Beispiel gegenüber über Türken, für die schon 250 deutsche Worte, angenblich schon eine dikriminierende Hürde sind!
Ich sage es euch knallhart, sie haben gar keine Interesse sich so schnell wie möglich in einen Arbeitsverhältniss einzufinden, weil als Überbrückungszeit, gibt es ja das Sozialamt.
Denn ,wenn Jemand wirklich Interesse hat, eine andere Heimat zu wählen, dann dürften 250 deutsche Wörter zu erlernen, die geringste Hürde sein. Denn wo ein Wiile ist, da gibt es auch einen Weg!
Bei den Moslems führt der Weg bei betreten europäischen Bodens, direkt zum Sozialamt, und nicht zu einen Arbeitsgeber, und dies zu 98%
Gegenteil bitte beweisen!!</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich vermisse hier die Gegenargumente der &#8220;Gutmenschen &#8221; warum, sich<br
/> Arbeitsuchende aus den Ostblock oder Balkanstaaten in ihrer Heimat sprachlich gut vorbereiten, zum Beispiel gegenüber über Türken, für die schon 250 deutsche Worte, angenblich schon eine dikriminierende Hürde sind!<br
/> Ich sage es euch knallhart, sie haben gar keine Interesse sich so schnell wie möglich in einen Arbeitsverhältniss einzufinden, weil als Überbrückungszeit, gibt es ja das Sozialamt.<br
/> Denn ,wenn Jemand wirklich Interesse hat, eine andere Heimat zu wählen, dann dürften 250 deutsche Wörter zu erlernen, die geringste Hürde sein. Denn wo ein Wiile ist, da gibt es auch einen Weg!<br
/> Bei den Moslems führt der Weg bei betreten europäischen Bodens, direkt zum Sozialamt, und nicht zu einen Arbeitsgeber, und dies zu 98%<br
/> Gegenteil bitte beweisen!!</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Detlef</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-4/#comment-678888</link> <dc:creator>Detlef</dc:creator> <pubDate>Wed, 11 Jun 2008 20:56:51 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-678888</guid> <description>Lieber Fred,mich dünkt, Du sprichst ein Problem an, welches in der Sprachwissenschaft schon des längeren beobachtet wird: Das Verschwinden der Schreibsprache.
Ich frage Dich: Wann hast Du den letzten längeren Brief geschrieben? Einen privaten Brief in dem Du Dir Mühe gegeben hast. Das interessiert heutzutage kaum noch; man schreibt Emails, Kommentare oder telefoniert. Alles geht immer schneller, man trifft sich schneller, liebt sich schneller, geht schneller auseinander. Und man kommt schneller zur Sache. Für Umgangsformen und gute Manieren ist einfach keine Zeit. Ein alter Mann wie der Herr Pflüger kommt da verständlicherweise nicht hinterher. Deshalb ist es auch reichlich überflüssig, ihn kennenlernen zu wollen. Der Friedbert ist doch nen Netter, da bin ich mir sicher; er quält bestimmt keine Mitmenschen, hält sich ans die StVO und schlägt keine Kinder.
Aber es ist schon pikant, wie jemand, der aktuelle Entwicklungen nicht versteht, Reformator sein möchte.
Die Konservativen - wie Du sie nennst - das ist eine aussterbende Art, die sitzen auf dem absteigenden Ast; sie wollen es nur noch nicht wahr haben.Viele Grüße, Detlef</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Fred,</p><p>mich dünkt, Du sprichst ein Problem an, welches in der Sprachwissenschaft schon des längeren beobachtet wird: Das Verschwinden der Schreibsprache.<br
/> Ich frage Dich: Wann hast Du den letzten längeren Brief geschrieben? Einen privaten Brief in dem Du Dir Mühe gegeben hast. Das interessiert heutzutage kaum noch; man schreibt Emails, Kommentare oder telefoniert. Alles geht immer schneller, man trifft sich schneller, liebt sich schneller, geht schneller auseinander. Und man kommt schneller zur Sache. Für Umgangsformen und gute Manieren ist einfach keine Zeit. Ein alter Mann wie der Herr Pflüger kommt da verständlicherweise nicht hinterher. Deshalb ist es auch reichlich überflüssig, ihn kennenlernen zu wollen. Der Friedbert ist doch nen Netter, da bin ich mir sicher; er quält bestimmt keine Mitmenschen, hält sich ans die StVO und schlägt keine Kinder.<br
/> Aber es ist schon pikant, wie jemand, der aktuelle Entwicklungen nicht versteht, Reformator sein möchte.<br
/> Die Konservativen &#8211; wie Du sie nennst &#8211; das ist eine aussterbende Art, die sitzen auf dem absteigenden Ast; sie wollen es nur noch nicht wahr haben.</p><p>Viele Grüße, Detlef</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Martin2</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-4/#comment-678299</link> <dc:creator>Martin2</dc:creator> <pubDate>Thu, 05 Jun 2008 22:14:27 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-678299</guid> <description> Nunja sagen wir mal in den 90er Jahren, Provinz, Deutschland. Da war es schon schick, aber nicht unbedingt modern.
Familie, Studiengang, ehrenamtliche Tätigkeiten bei mir waren fast immer dem linken Milieu zugehörig. Ich bin ein grün-gebranntes Kind.
Die linke Weltanschauung bietet wie jede Anschauung Erklärungsmodelle und Verhaltensmuster (Sagt nicht Neger...).
Meine Mama hat immer gesagt : Schau Dir das Gute ab. Es gibt schon einige gute Elemente m.E. in der linken Weltanschauung, aber man kann damit nicht die Wirklichkeit erfassen.
Es gibt zuviel Dinge, die sich im toten Winkel befinden. Da kann man noch so schnell fahren und gescheit und hochgeistig argumentieren, einige Dinge wird man einfach nie sehen.Genauso wie Nina Hagen sich nie für den Doppler-Effekt interessieren und Bublath nie an Aliens glauben wird (selbst wenn er mal von Aliens entführt werden würde).
Linktipp: http://de.youtube.com/watch?v=ANphRkGVLj8Leistungsgerechtigkeit leben wir alle tagtäglich. Die bessere Fußballmannschaft soll gewinnen, der &quot;beste&quot; Blog die meißten Leser haben und ein taxifahrer der 10 Stunden fährt, soll in etwa das Doppelte bekommen, wie ein Taxifahrer, der 5 Stunden fährt. Das ist kein Herzflimmern, das ist öder, aber guter Alltag.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Nunja sagen wir mal in den 90er Jahren, Provinz, Deutschland. Da war es schon schick, aber nicht unbedingt modern.<br
/> Familie, Studiengang, ehrenamtliche Tätigkeiten bei mir waren fast immer dem linken Milieu zugehörig. Ich bin ein grün-gebranntes Kind.<br
/> Die linke Weltanschauung bietet wie jede Anschauung Erklärungsmodelle und Verhaltensmuster (Sagt nicht Neger&#8230;).<br
/> Meine Mama hat immer gesagt : Schau Dir das Gute ab. Es gibt schon einige gute Elemente m.E. in der linken Weltanschauung, aber man kann damit nicht die Wirklichkeit erfassen.<br
/> Es gibt zuviel Dinge, die sich im toten Winkel befinden. Da kann man noch so schnell fahren und gescheit und hochgeistig argumentieren, einige Dinge wird man einfach nie sehen.</p><p>Genauso wie Nina Hagen sich nie für den Doppler-Effekt interessieren und Bublath nie an Aliens glauben wird (selbst wenn er mal von Aliens entführt werden würde).<br
/> Linktipp: <a
href="http://de.youtube.com/watch?v=ANphRkGVLj8" rel="nofollow">http://de.youtube.com/watch?v=ANphRkGVLj8</a></p><p>Leistungsgerechtigkeit leben wir alle tagtäglich. Die bessere Fußballmannschaft soll gewinnen, der &#8220;beste&#8221; Blog die meißten Leser haben und ein taxifahrer der 10 Stunden fährt, soll in etwa das Doppelte bekommen, wie ein Taxifahrer, der 5 Stunden fährt. Das ist kein Herzflimmern, das ist öder, aber guter Alltag.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Viva Hammonia</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-4/#comment-678218</link> <dc:creator>Viva Hammonia</dc:creator> <pubDate>Wed, 04 Jun 2008 21:06:07 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-678218</guid> <description>@Martin2
Linke sind wirklich vieles, aber sicher nicht schick, modern und aufgeklärt.
Die militanten Steinewerfer und Auto-Abfackler, die sich auch noch die Frechheit herausnehmen, sich verlogen &quot;Pazifisten&quot; zu nennen, sind nur eine moderne Variante in einer langen Reihe totalitärer, fanatischer Bewegungen, beginnend mit den Jakobinern zur Zeit der franz. Revolution.Der Faschismus, in Italien zur Zeit der Wirren des ersten Weltkriegs entstanden, ist in seinen Ursprüngen auch aus Teilen der linken Bewegung hervorgegangen.
Das wird von den heutigen Genossen natürlich gern außer Acht gelassen, logisch.
Da behauptet man lieber wahrheitswidrig, der Faschismus sei eine konservative Bewegung gewesen, so einfach ist Geschichtsverdrehung.
Mussolini war bis zu seinem Bruch mit der kommunistischen Partei (aus pers. Gründen), ein glühender Marxist.Von den Greueltaten Lenins, Stalins, Mao tse Tungs, Pol Pots, der RAF und anderen linken Ideologen brauche ich wohl nicht anzufangen.
Dass der Nationalsozialismus eben wie der Name schon sagt, eine sozialistische Bewegung war, dürfte evident sein.
Moderne Genossen reden deshalb auch viel lieber von &quot;Hitlerfaschismus&quot; ^^Linke leben in der Annahme, ihre Weltanschauung sei über jeden Verdacht erhaben, Sie sind die &quot;Guten&quot;, die Gutmenschen.
Die Unfehlbaren, mit dem Recht auf Diffamierung der anderen, auf Zerstörung des Eigentums anderer.
Und dabei fühlen sie sich auch noch moralisch überlegen.Dem linken Weltbild fehlt bis heute eine kritische Distanz zu sich selbst und der ihm immanente Hang zum Totalitären, zur gefühlten einzigen Wahrheit, ist heute nur noch bei der Linken und bei bestimmten &quot;Religionen&quot; vorhanden. </description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Martin2<br
/> Linke sind wirklich vieles, aber sicher nicht schick, modern und aufgeklärt.<br
/> Die militanten Steinewerfer und Auto-Abfackler, die sich auch noch die Frechheit herausnehmen, sich verlogen &#8220;Pazifisten&#8221; zu nennen, sind nur eine moderne Variante in einer langen Reihe totalitärer, fanatischer Bewegungen, beginnend mit den Jakobinern zur Zeit der franz. Revolution.</p><p>Der Faschismus, in Italien zur Zeit der Wirren des ersten Weltkriegs entstanden, ist in seinen Ursprüngen auch aus Teilen der linken Bewegung hervorgegangen.<br
/> Das wird von den heutigen Genossen natürlich gern außer Acht gelassen, logisch.<br
/> Da behauptet man lieber wahrheitswidrig, der Faschismus sei eine konservative Bewegung gewesen, so einfach ist Geschichtsverdrehung.<br
/> Mussolini war bis zu seinem Bruch mit der kommunistischen Partei (aus pers. Gründen), ein glühender Marxist.</p><p>Von den Greueltaten Lenins, Stalins, Mao tse Tungs, Pol Pots, der RAF und anderen linken Ideologen brauche ich wohl nicht anzufangen.<br
/> Dass der Nationalsozialismus eben wie der Name schon sagt, eine sozialistische Bewegung war, dürfte evident sein.<br
/> Moderne Genossen reden deshalb auch viel lieber von &#8220;Hitlerfaschismus&#8221; ^^</p><p>Linke leben in der Annahme, ihre Weltanschauung sei über jeden Verdacht erhaben, Sie sind die &#8220;Guten&#8221;, die Gutmenschen.<br
/> Die Unfehlbaren, mit dem Recht auf Diffamierung der anderen, auf Zerstörung des Eigentums anderer.<br
/> Und dabei fühlen sie sich auch noch moralisch überlegen.</p><p>Dem linken Weltbild fehlt bis heute eine kritische Distanz zu sich selbst und der ihm immanente Hang zum Totalitären, zur gefühlten einzigen Wahrheit, ist heute nur noch bei der Linken und bei bestimmten &#8220;Religionen&#8221; vorhanden.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Iris</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-4/#comment-678106</link> <dc:creator>Iris</dc:creator> <pubDate>Tue, 03 Jun 2008 20:34:06 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-678106</guid> <description>@Lothar Eckstein (#143):&lt;blockquote&gt;Die Linke beschränkt sich darauf, für kleine Leute mehr Hartz4 zu fordern und verdammt diese Menschen de facto über Generationen hinweg ins gesellschaftliche Abseits. In Reformländern haben diese Leute eine Job. Ein wenig mehr Chance. Ein wenig mehr Selbstrespekt. Ein wenig mehr Zukunft.&lt;/blockquote&gt;Tja sehen Sie, ich würde weder das eine, noch das andere fordern, denn Hartz IV ist m.E. nicht mehr als ein Almosen, dass weder den Empfängern langfristig wirklich hilft, noch der Gesellschaft nützt. Doch mir ist auch bewusst, dass man im Zeitalter galoppierender Rationalisierung nicht mehr allen, die arbeiten können und wollen, einen Arbeitsplatz in der Industrie (in der nun mal noch im letzten Jahrhundert die meisten Lohnarbeiter beschäftigt waren) beschaffen kann. Industrielle Vollbeschäftigung in Europa ist eine Wunschvorstellung, die nicht mehr realisierbar ist. Womit ich erst mal anfangen würde, ist die Förderung von gesellschaftlich anerkannten, gerecht entlohnten sozialen Aufgaben. Und davon gibt es m.E. derzeit mehr als genug. Aber keiner will dafür bezahlen. Natürlich würde das auch nicht reichen, um alle in Lohn und Brot zu bringen. Aber es wäre immerhin ein Anfang. Und dass ich &lt;strong&gt;die&lt;/strong&gt; Lösung für alle Probleme parat habe, hab&#039; ich nie behauptet.Im Endeffekt bestehe ich ja noch nicht mal darauf, den Kapitalismus gänzlich abzuschaffen. Aber wenn&#039;s partout nicht ohne geht, müsste er nach meiner Auffassung wesentlich gerechter werden, damit mehr Menschen als bisher davon profitieren können. Nur dazu bräuchte man mehrheitlich Kapitalisten mit einem sozialen Gewissen...&lt;blockquote&gt;Was die USA angeht: Sie stellen die Tatsache auf den Kopf. Die USA leben nicht von Kriegswirtschaft.&lt;/blockquote&gt;Nehmen Sie&#039;s mir bitte nicht übel, aber so allmählich finde ich, dass ich meine Meinung über Kapitalismus an dieser Stelle nun genügend ausgeführt habe, um meine politische Tendenz zu verdeutlichen. Darum abschließend dazu nur noch zwei Links auf Artikel, die ausführlich und plausibel beschreiben, warum ich diese Tatsache keineswegs auf den Kopf stelle:&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15670/1.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Kapitalismus ist Krieg&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.sozialoekonomie.info/Zeitschrift_fur_Sozialokonomie/LeseProben/Page12177/page12177.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Wirtschaftliche Triebkräfte von Rüstung und Krieg&lt;/a&gt;Ich bedanke mich für den Gedankenaustausch und wünsche eine gute Nacht allerseits.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Lothar Eckstein (#143):</p><blockquote><p>Die Linke beschränkt sich darauf, für kleine Leute mehr Hartz4 zu fordern und verdammt diese Menschen de facto über Generationen hinweg ins gesellschaftliche Abseits. In Reformländern haben diese Leute eine Job. Ein wenig mehr Chance. Ein wenig mehr Selbstrespekt. Ein wenig mehr Zukunft.</p></blockquote><p>Tja sehen Sie, ich würde weder das eine, noch das andere fordern, denn Hartz IV ist m.E. nicht mehr als ein Almosen, dass weder den Empfängern langfristig wirklich hilft, noch der Gesellschaft nützt. Doch mir ist auch bewusst, dass man im Zeitalter galoppierender Rationalisierung nicht mehr allen, die arbeiten können und wollen, einen Arbeitsplatz in der Industrie (in der nun mal noch im letzten Jahrhundert die meisten Lohnarbeiter beschäftigt waren) beschaffen kann. Industrielle Vollbeschäftigung in Europa ist eine Wunschvorstellung, die nicht mehr realisierbar ist. Womit ich erst mal anfangen würde, ist die Förderung von gesellschaftlich anerkannten, gerecht entlohnten sozialen Aufgaben. Und davon gibt es m.E. derzeit mehr als genug. Aber keiner will dafür bezahlen. Natürlich würde das auch nicht reichen, um alle in Lohn und Brot zu bringen. Aber es wäre immerhin ein Anfang. Und dass ich <strong>die</strong> Lösung für alle Probleme parat habe, hab&#8217; ich nie behauptet.</p><p>Im Endeffekt bestehe ich ja noch nicht mal darauf, den Kapitalismus gänzlich abzuschaffen. Aber wenn&#8217;s partout nicht ohne geht, müsste er nach meiner Auffassung wesentlich gerechter werden, damit mehr Menschen als bisher davon profitieren können. Nur dazu bräuchte man mehrheitlich Kapitalisten mit einem sozialen Gewissen&#8230;</p><blockquote><p>Was die USA angeht: Sie stellen die Tatsache auf den Kopf. Die USA leben nicht von Kriegswirtschaft.</p></blockquote><p>Nehmen Sie&#8217;s mir bitte nicht übel, aber so allmählich finde ich, dass ich meine Meinung über Kapitalismus an dieser Stelle nun genügend ausgeführt habe, um meine politische Tendenz zu verdeutlichen. Darum abschließend dazu nur noch zwei Links auf Artikel, die ausführlich und plausibel beschreiben, warum ich diese Tatsache keineswegs auf den Kopf stelle:</p><p><a
href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15670/1.html" rel="nofollow">Kapitalismus ist Krieg</a><br
/> <a
href="http://www.sozialoekonomie.info/Zeitschrift_fur_Sozialokonomie/LeseProben/Page12177/page12177.html" rel="nofollow">Wirtschaftliche Triebkräfte von Rüstung und Krieg</a></p><p>Ich bedanke mich für den Gedankenaustausch und wünsche eine gute Nacht allerseits.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Martin2</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-4/#comment-678092</link> <dc:creator>Martin2</dc:creator> <pubDate>Tue, 03 Jun 2008 17:34:31 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-678092</guid> <description>on-topic (im weitesten Sinne)
Mir ist die linke Grundhaltung im Wesen sehr nah.
Aber &quot;links&quot; steht jedem offen als Identifikationsmöglichkeit. Es gilt eben auch immer wieder als schick, aufgeklärt, modern und irgendwie als richtig und gut.
Aber es gibt leider immer welche, die sich links nennen, aber in ihrem Wesen rechtskonservativ sind bis zum Anschlag.
Und dann wird es gehegt und gepflegt, wie einst die Spießbürgerlichkeit. &quot;Das darf man, das darf man nicht...&quot; &quot;Bild ist doof, taz ist gut...&quot;
Viele nutzen das m.E. um sich selbst zu verleugnen - oder noch schlimmer - um sich selbst zu verneinen.
Und ich denke darum geht es auch Broder im wesentlichen. Aber wenn es ihm darum geht, dann soll er es auch mal in aller Deutlichkeit sagen und nicht nur ständig über den bösen Islam schwadronieren.off-topic
Leistungsgerechtigkeit des Marktes hat m.E. wenig mit tatsächlicher Leistungsgerechtigkeit zu tun (tatsächlicher=nach meinem eigenem Empfinden für Gerechtigkeit).
Nicht zuletzt durch das Machtgefälle zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, das gerade in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit extreme Ausmaße annimmt.
Gelöst werden kann dieses Problem auf Dauer nur durch ein bedingungsloses Bürgergeld bzw. Grundeinkommen.
Leistungserbringung setzt Partizipationsmöglichkeiten vorraus, die vor allem durch Chance auf Bildung gewährleistet wird und einer Absicherung der eigenen Existenz.
Ein gewisses Maß an Verteilungsgerechtigkeit ist Vorraussetzung für die Wertschöpfung in einer Gesellschaft.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>on-topic (im weitesten Sinne)<br
/> Mir ist die linke Grundhaltung im Wesen sehr nah.<br
/> Aber &#8220;links&#8221; steht jedem offen als Identifikationsmöglichkeit. Es gilt eben auch immer wieder als schick, aufgeklärt, modern und irgendwie als richtig und gut.<br
/> Aber es gibt leider immer welche, die sich links nennen, aber in ihrem Wesen rechtskonservativ sind bis zum Anschlag.<br
/> Und dann wird es gehegt und gepflegt, wie einst die Spießbürgerlichkeit. &#8220;Das darf man, das darf man nicht&#8230;&#8221; &#8220;Bild ist doof, taz ist gut&#8230;&#8221;<br
/> Viele nutzen das m.E. um sich selbst zu verleugnen &#8211; oder noch schlimmer &#8211; um sich selbst zu verneinen.<br
/> Und ich denke darum geht es auch Broder im wesentlichen. Aber wenn es ihm darum geht, dann soll er es auch mal in aller Deutlichkeit sagen und nicht nur ständig über den bösen Islam schwadronieren.</p><p>off-topic<br
/> Leistungsgerechtigkeit des Marktes hat m.E. wenig mit tatsächlicher Leistungsgerechtigkeit zu tun (tatsächlicher=nach meinem eigenem Empfinden für Gerechtigkeit).<br
/> Nicht zuletzt durch das Machtgefälle zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, das gerade in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit extreme Ausmaße annimmt.<br
/> Gelöst werden kann dieses Problem auf Dauer nur durch ein bedingungsloses Bürgergeld bzw. Grundeinkommen.<br
/> Leistungserbringung setzt Partizipationsmöglichkeiten vorraus, die vor allem durch Chance auf Bildung gewährleistet wird und einer Absicherung der eigenen Existenz.<br
/> Ein gewisses Maß an Verteilungsgerechtigkeit ist Vorraussetzung für die Wertschöpfung in einer Gesellschaft.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Frédéric Valin</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-3/#comment-678090</link> <dc:creator>Frédéric Valin</dc:creator> <pubDate>Tue, 03 Jun 2008 16:28:51 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-678090</guid> <description>@#678089: Gibste noch nen Link dazu?</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#678089: Gibste noch nen Link dazu?</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: juliusevola</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-3/#comment-678089</link> <dc:creator>juliusevola</dc:creator> <pubDate>Tue, 03 Jun 2008 16:27:00 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-678089</guid> <description>Bin National - pazifistisch - frauenrechtlerisch - sozial eingestellt, also partiell auch konservativ. Schreibe unter politik.digital im Geschichtsforum mit bisher 45000 Aufrufen. Also: Es gibt uns...</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Bin National &#8211; pazifistisch &#8211; frauenrechtlerisch &#8211; sozial eingestellt, also partiell auch konservativ. Schreibe unter politik.digital im Geschichtsforum mit bisher 45000 Aufrufen. Also: Es gibt uns&#8230;</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Lothar Eckstein</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-3/#comment-678088</link> <dc:creator>Lothar Eckstein</dc:creator> <pubDate>Tue, 03 Jun 2008 16:22:47 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-678088</guid> <description>@Iris: Wenn Sie den Europaboom der letzten Jahre auf Wechselkursanpassungen zurückführen, feiern Sie eine Grundfeste des Kapitalismus. Sollte mir recht sein.Ist aber bestenfalls ein Faktor von vielen. Dann müssten ja alle Volkswirtschaften in Europa auch ähnlich gewachsen sein. Sind sie aber ganz und gar nicht. Das Spektrum reicht vom jahrzehntelangen Schlusslicht Deutschland bis zum Spitzenreiter Irland. Sagen sie doch mal den Iren, dass deren Erfolg nichts mit Bildungs-, Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik zu tun hat. Und mit Reformen im Sinne der Agenda 2010. Die würde sie auslachen.Es gibt nur mal eine klare Korrelation zwischen Reformfähigkeit und Wachstumsrate. Sogar der jahrzehntelange &quot;Kranke Mann Europas&quot; hat die Kurve gekriegt und jetzt 5% Arbeitslose - nach ehemals 15%.Und wenn sie Deutschland nehmen: Es gibt auch hier Reformländer und Reformverweigerer-Bundesländer . Es gibt Länder mit preussischerer Arbeitsmoral und andere mit weniger preussischer. Es gibt Länder mit unternehmerfeindlichen Behörden und solche mit Unternehmerfreundlichen. Etc. Wenn man das, wie geschehen, über Jahrzehnte immer in die eine oder andere Richtung treibt, hat das Ergebnisse. Deshalb gibt es auch Länder mit 4% Arbeitslosen - und solche mit 15%. Im Süden gibt es Landkreise mit 2% Arbeitslosen. In Bayern gibt es 5% Arbeitslose obwohl dort seit der Wende fast 2 Mio (!!!!) Menschen zugewandert sind. Das wirklich Schlimme: Die Linke beschränkt sich darauf, für kleine Leute mehr Hartz4 zu fordern und verdammt diese Menschen de facto über Generationen hinweg ins gesellschaftliche Abseits. In Reformländern haben diese Leute eine Job. Ein wenig mehr Chance. Ein wenig mehr Selbstrespekt. Ein wenig mehr Zukunft.Was ich damit sagen will: Der Kapitalismus ist selbst in einem so verDDRisierten Land wie der Bundesrepublik noch verdammt lebendig und erfolgreich. In Teilen. Und: Vom im grösseren Teilen des Rests der Welt ganz zu schweigen.Was die USA angeht: Sie stellen die Tatsache auf den Kopf. Die USA leben nicht von Kriegswirtschaft. Im Gegenteil: Die Kriegswirtschaft der USA behindert den Kapitalismus dort. Würde man dieselben Geldbeträge in zivile Unterfangen stecken, würden sehr viel mehr Jobs rauskommen und sehr viel mehr nachfolgende Wachstumseffekte. Denn die Kriegswirtschaft ist nunmal arbeitsplätze-arm und kapital-intensiv.  Ohne Kriegswirtschaft würde der Kapitalismus dort mehr und nicht weniger florieren.Trotzdem bedroht die Kriegswirtschaft das Land nicht in seiner Subtanz. Das sind gerade mal 5% des Sozialprodukts. Unter Eisenhower im kalten Krieg waren es mehr als 10%. Und in der UDSSR, schätzt man am Schluss 35%. Das war dann in der Tat tödlich. Aber die 5% können die USA (leider locker) wuppen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Iris: Wenn Sie den Europaboom der letzten Jahre auf Wechselkursanpassungen zurückführen, feiern Sie eine Grundfeste des Kapitalismus. Sollte mir recht sein.</p><p>Ist aber bestenfalls ein Faktor von vielen. Dann müssten ja alle Volkswirtschaften in Europa auch ähnlich gewachsen sein. Sind sie aber ganz und gar nicht. Das Spektrum reicht vom jahrzehntelangen Schlusslicht Deutschland bis zum Spitzenreiter Irland. Sagen sie doch mal den Iren, dass deren Erfolg nichts mit Bildungs-, Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik zu tun hat. Und mit Reformen im Sinne der Agenda 2010. Die würde sie auslachen.</p><p>Es gibt nur mal eine klare Korrelation zwischen Reformfähigkeit und Wachstumsrate. Sogar der jahrzehntelange &#8220;Kranke Mann Europas&#8221; hat die Kurve gekriegt und jetzt 5% Arbeitslose &#8211; nach ehemals 15%.</p><p>Und wenn sie Deutschland nehmen: Es gibt auch hier Reformländer und Reformverweigerer-Bundesländer . Es gibt Länder mit preussischerer Arbeitsmoral und andere mit weniger preussischer. Es gibt Länder mit unternehmerfeindlichen Behörden und solche mit Unternehmerfreundlichen. Etc. Wenn man das, wie geschehen, über Jahrzehnte immer in die eine oder andere Richtung treibt, hat das Ergebnisse. Deshalb gibt es auch Länder mit 4% Arbeitslosen &#8211; und solche mit 15%. Im Süden gibt es Landkreise mit 2% Arbeitslosen. In Bayern gibt es 5% Arbeitslose obwohl dort seit der Wende fast 2 Mio (!!!!) Menschen zugewandert sind. Das wirklich Schlimme: Die Linke beschränkt sich darauf, für kleine Leute mehr Hartz4 zu fordern und verdammt diese Menschen de facto über Generationen hinweg ins gesellschaftliche Abseits. In Reformländern haben diese Leute eine Job. Ein wenig mehr Chance. Ein wenig mehr Selbstrespekt. Ein wenig mehr Zukunft.</p><p>Was ich damit sagen will: Der Kapitalismus ist selbst in einem so verDDRisierten Land wie der Bundesrepublik noch verdammt lebendig und erfolgreich. In Teilen. Und: Vom im grösseren Teilen des Rests der Welt ganz zu schweigen.</p><p>Was die USA angeht: Sie stellen die Tatsache auf den Kopf. Die USA leben nicht von Kriegswirtschaft. Im Gegenteil: Die Kriegswirtschaft der USA behindert den Kapitalismus dort. Würde man dieselben Geldbeträge in zivile Unterfangen stecken, würden sehr viel mehr Jobs rauskommen und sehr viel mehr nachfolgende Wachstumseffekte. Denn die Kriegswirtschaft ist nunmal arbeitsplätze-arm und kapital-intensiv.  Ohne Kriegswirtschaft würde der Kapitalismus dort mehr und nicht weniger florieren.</p><p>Trotzdem bedroht die Kriegswirtschaft das Land nicht in seiner Subtanz. Das sind gerade mal 5% des Sozialprodukts. Unter Eisenhower im kalten Krieg waren es mehr als 10%. Und in der UDSSR, schätzt man am Schluss 35%. Das war dann in der Tat tödlich. Aber die 5% können die USA (leider locker) wuppen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Frédéric Valin</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-3/#comment-678086</link> <dc:creator>Frédéric Valin</dc:creator> <pubDate>Tue, 03 Jun 2008 15:50:05 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-678086</guid> <description>@#678082: Liefer mir die (oder Deine) Statistiken und nicht halb gefakte Zitate und sonstige Quellenunfug, wie das letzte Mal, dann können wir uns darüber gerne unterhalten.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#678082: Liefer mir die (oder Deine) Statistiken und nicht halb gefakte Zitate und sonstige Quellenunfug, wie das letzte Mal, dann können wir uns darüber gerne unterhalten.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Viva Hammonia</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-3/#comment-678082</link> <dc:creator>Viva Hammonia</dc:creator> <pubDate>Tue, 03 Jun 2008 15:14:25 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-678082</guid> <description>Dann schau doch einfach mal in die Statistiken Frederic.
Oder frage einen Berliner oder Hamburger oder Kölner Polizisten danach, bei welcher Gruppe das Messer besonders locker sitzt.
Dass du das alles ernsthaft bestreitest, zeugt eigentlich davon, dass du gar keine Ahnung hast, was in dt. Städten so los ist!
Wo lebst du überhaupt ?Schlägereien ? Die kommen bei jedem Dorffest regelmäßig vor.
Aber sobald in der Zeitung wieder irgendwas von gezücktem Messer steht, liegt der Verdacht doch ganz ganz nahe dass da wieder ein gekränkter Mohammedaner seine &quot;Mannes&quot;ehre mit der Waffe in der Hand verteidigen musste.
Und in den allermeisten Fällen wird der Verdacht denn auch bestätigt.Und ja, das muss man sich raussuchen, weil es ein Skandal ist, wie so etwas vertuscht wird.
Wer einfach nur ausspricht (!!), dass es ein Problem gibt mit orientalischen Macho-Gewalttätern, wird als &quot;Rassist&quot; beschimpft.
Das ist so absurd, das ist Orwell !Ein &quot;Südländer&quot; (als Spanier würde mich dieser Euphemismus kränken) darf mich als &quot;schaissdoitschen Hurrensohn&quot; beschimpfen, ohne damit rechnen zu müssen, des Rassismus beschuldigt zu werden.Und die wohlmeinenden Sozialarbeiter warten schon, dem armen Schäflein nützlich beiseite zu stehen, nicht wissend dass patriarchale Machos über solche deutschen Öko-Pantoffelhelden nur lachen.
Das meine ich mit &quot;keinen blassen Schimmer von Kultur&quot;Und weiter gehts, die nächste &quot;Kartoffel abziehen&quot;
oder &quot;deutsche Schlampe&quot; belästigen...Hat alles nur soziale Ursachen....</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Dann schau doch einfach mal in die Statistiken Frederic.<br
/> Oder frage einen Berliner oder Hamburger oder Kölner Polizisten danach, bei welcher Gruppe das Messer besonders locker sitzt.<br
/> Dass du das alles ernsthaft bestreitest, zeugt eigentlich davon, dass du gar keine Ahnung hast, was in dt. Städten so los ist!<br
/> Wo lebst du überhaupt ?</p><p>Schlägereien ? Die kommen bei jedem Dorffest regelmäßig vor.<br
/> Aber sobald in der Zeitung wieder irgendwas von gezücktem Messer steht, liegt der Verdacht doch ganz ganz nahe dass da wieder ein gekränkter Mohammedaner seine &#8220;Mannes&#8221;ehre mit der Waffe in der Hand verteidigen musste.<br
/> Und in den allermeisten Fällen wird der Verdacht denn auch bestätigt.</p><p>Und ja, das muss man sich raussuchen, weil es ein Skandal ist, wie so etwas vertuscht wird.<br
/> Wer einfach nur ausspricht (!!), dass es ein Problem gibt mit orientalischen Macho-Gewalttätern, wird als &#8220;Rassist&#8221; beschimpft.<br
/> Das ist so absurd, das ist Orwell !</p><p>Ein &#8220;Südländer&#8221; (als Spanier würde mich dieser Euphemismus kränken) darf mich als &#8220;schaissdoitschen Hurrensohn&#8221; beschimpfen, ohne damit rechnen zu müssen, des Rassismus beschuldigt zu werden.</p><p>Und die wohlmeinenden Sozialarbeiter warten schon, dem armen Schäflein nützlich beiseite zu stehen, nicht wissend dass patriarchale Machos über solche deutschen Öko-Pantoffelhelden nur lachen.<br
/> Das meine ich mit &#8220;keinen blassen Schimmer von Kultur&#8221;</p><p>Und weiter gehts, die nächste &#8220;Kartoffel abziehen&#8221;<br
/> oder &#8220;deutsche Schlampe&#8221; belästigen&#8230;</p><p>Hat alles nur soziale Ursachen&#8230;.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Iris</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-3/#comment-678071</link> <dc:creator>Iris</dc:creator> <pubDate>Tue, 03 Jun 2008 13:40:53 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-678071</guid> <description>@Lothar Eckstein (#137):&lt;blockquote&gt;ja, dann schauen Sie doch auf die europäischen Arbeitslosenstatistiken - und sie wären enttäuscht.&lt;/blockquote&gt;Ja, ich bin angesichts &lt;a href=&quot;http://www.europa-auf-einen-blick.de/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;solcher Zahlen&lt;/a&gt; enttäuscht. Allerdings aus anderen Gründen, als Sie sich das vermutlich denken. Ich bin enttäuscht, dass sich der konjunkturelle Aufschwung der letzten Jahre in Europa (der übrigens m.E. weniger mit politischen Reformen als mit dem Euro-Kurs und der dadurch stimulierten Exportwirtschaft zu tun hat) nur &lt;a href=&quot;http://www.career-contact.de/news/I_08/arbeitslosenquote_in_der_eu.php&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;relativ schwach positiv&lt;/a&gt; auf die europäischen Arbeitslosenquoten ausgewirkt hat. Davon abgesehen haben Sie sich m.E. einfach willkürlich ein paar Länder mit der günstigsten Arbeitslosenquote heraus gesucht, behaupten diese hätten sich im Gegensatz zu den schwächeren irgendwie modernisiert und verwenden sie als Kronzeugen für den Kapitalismus. Das überzeugt mich nicht. Was Europa betrifft, kann ich jedenfalls nicht erkennen, welche Fakten da so massiv gegen meine Analyse sprechen würden.Und was den US-Amerikanischen Kapitalismus angeht - dessen Motor ist der Krieg. Und das finden Sie gut?</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Lothar Eckstein (#137):</p><blockquote><p>ja, dann schauen Sie doch auf die europäischen Arbeitslosenstatistiken &#8211; und sie wären enttäuscht.</p></blockquote><p>Ja, ich bin angesichts <a
href="http://www.europa-auf-einen-blick.de/" rel="nofollow">solcher Zahlen</a> enttäuscht. Allerdings aus anderen Gründen, als Sie sich das vermutlich denken. Ich bin enttäuscht, dass sich der konjunkturelle Aufschwung der letzten Jahre in Europa (der übrigens m.E. weniger mit politischen Reformen als mit dem Euro-Kurs und der dadurch stimulierten Exportwirtschaft zu tun hat) nur <a
href="http://www.career-contact.de/news/I_08/arbeitslosenquote_in_der_eu.php" rel="nofollow">relativ schwach positiv</a> auf die europäischen Arbeitslosenquoten ausgewirkt hat. Davon abgesehen haben Sie sich m.E. einfach willkürlich ein paar Länder mit der günstigsten Arbeitslosenquote heraus gesucht, behaupten diese hätten sich im Gegensatz zu den schwächeren irgendwie modernisiert und verwenden sie als Kronzeugen für den Kapitalismus. Das überzeugt mich nicht. Was Europa betrifft, kann ich jedenfalls nicht erkennen, welche Fakten da so massiv gegen meine Analyse sprechen würden.</p><p>Und was den US-Amerikanischen Kapitalismus angeht &#8211; dessen Motor ist der Krieg. Und das finden Sie gut?</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Lothar Eckstein</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-3/#comment-678065</link> <dc:creator>Lothar Eckstein</dc:creator> <pubDate>Tue, 03 Jun 2008 12:26:49 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-678065</guid> <description>Ach, und zu Ihrer Frage: &quot;Leute ruhig stellen bis der Kapitalismus sein Krise überwunden hat&quot;.1. Wie gesagt, der Kapitalismus hat einen weltweiten 25-jähre Boom hinter sich. Länger und weltumspannender als jemals in der Geschichte des Kapitalismus. Noch nie in der Geschichte sind so viele Menschen so wohlhabend geworden- relativ gesehen. Ja, und einige obszön reich dabei. Also ist die Frage erlaubt: Von welcher Krise reden Sie?2. Der Kapitalismus hat seit 1 Jahr mal wieder eine zyklische Anpassungskrise. Vielleicht dauert die noch ein Jahr. Solche Krisen gab es immer wieder. De jetzige Krise hat sich auf das weltweite Wachstum bisher sogar recht moderat ausgewirkt. Die Welt wächst mit 4% statt mit 5%. Es ist bisher in erster Linie eine Krise der Finanzwirtschaft gewesen. Keine Garantie das das so bleibt. Vielleicht wird es schlimmer. Aber es ist garantiert nicht das Ende des Kapitalismus oder auch nur eine ernsthafte Systemkrise. Etwas ganz anderes, das sehe ich natürlich auch, ist diese Krise aus Sicht der amerikanischen Häuslebauer, die ihre Heimstatt verlieren.  Aber die sind die allerletzten, die deswegen aufhören würden, den Kapitalismus an sich gut zu finden.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ach, und zu Ihrer Frage: &#8220;Leute ruhig stellen bis der Kapitalismus sein Krise überwunden hat&#8221;.</p><p>1. Wie gesagt, der Kapitalismus hat einen weltweiten 25-jähre Boom hinter sich. Länger und weltumspannender als jemals in der Geschichte des Kapitalismus. Noch nie in der Geschichte sind so viele Menschen so wohlhabend geworden- relativ gesehen. Ja, und einige obszön reich dabei. Also ist die Frage erlaubt: Von welcher Krise reden Sie?</p><p>2. Der Kapitalismus hat seit 1 Jahr mal wieder eine zyklische Anpassungskrise. Vielleicht dauert die noch ein Jahr. Solche Krisen gab es immer wieder. De jetzige Krise hat sich auf das weltweite Wachstum bisher sogar recht moderat ausgewirkt. Die Welt wächst mit 4% statt mit 5%. Es ist bisher in erster Linie eine Krise der Finanzwirtschaft gewesen. Keine Garantie das das so bleibt. Vielleicht wird es schlimmer. Aber es ist garantiert nicht das Ende des Kapitalismus oder auch nur eine ernsthafte Systemkrise. Etwas ganz anderes, das sehe ich natürlich auch, ist diese Krise aus Sicht der amerikanischen Häuslebauer, die ihre Heimstatt verlieren.  Aber die sind die allerletzten, die deswegen aufhören würden, den Kapitalismus an sich gut zu finden.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Frédéric Valin</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-3/#comment-678064</link> <dc:creator>Frédéric Valin</dc:creator> <pubDate>Tue, 03 Jun 2008 12:18:55 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-678064</guid> <description>Nun bin ich ökonomisch tatsächlich komplett desinteressiert, und mit der Opposition Sozialismus versus Kapitalismus versus Nationalsozialismus konnte ich auch nie so richtig viel anfangen, aber: gerade China zeigt, dass exorbitante Wachstumsraten für die Arbeitslosenstatistiken nicht halten, was die Voraussetzungen versprechen.Was ich auch weiß, das betrifft &quot;in Teilen Afrikas tut sich etwas&quot;: die ökonomischen Unterschiede zwischen dem Westen und Afrika haben sich im letzten Jahrhundert mindestens verzehnfacht. Trotz zweier Weltkriege hier auf dem Kontinent. Ob das was mit Kapitalismus zu tun hat, keine Ahnung. Dass es etwas mit der Weltbank, der WTO und dem IWF zu tun hat, steht für meine Begriffe allerdings fest.Mein Problem, Herr Eckstein, ist, denke ich: Ich habe keine Ahnung, worüber Sie sprechen, wenn Sie &quot;Kapitalismus&quot; sagen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Nun bin ich ökonomisch tatsächlich komplett desinteressiert, und mit der Opposition Sozialismus versus Kapitalismus versus Nationalsozialismus konnte ich auch nie so richtig viel anfangen, aber: gerade China zeigt, dass exorbitante Wachstumsraten für die Arbeitslosenstatistiken nicht halten, was die Voraussetzungen versprechen.</p><p>Was ich auch weiß, das betrifft &#8220;in Teilen Afrikas tut sich etwas&#8221;: die ökonomischen Unterschiede zwischen dem Westen und Afrika haben sich im letzten Jahrhundert mindestens verzehnfacht. Trotz zweier Weltkriege hier auf dem Kontinent. Ob das was mit Kapitalismus zu tun hat, keine Ahnung. Dass es etwas mit der Weltbank, der WTO und dem IWF zu tun hat, steht für meine Begriffe allerdings fest.</p><p>Mein Problem, Herr Eckstein, ist, denke ich: Ich habe keine Ahnung, worüber Sie sprechen, wenn Sie &#8220;Kapitalismus&#8221; sagen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Lothar Eckstein</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-3/#comment-678063</link> <dc:creator>Lothar Eckstein</dc:creator> <pubDate>Tue, 03 Jun 2008 12:06:22 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-678063</guid> <description>ja, dann schauen Sie doch auf die europäischen Arbeitslosenstatistiken - und sie wären enttäuscht. Wenn man mal die hohen Arbeitslosigkeiten aus dem Anpassungsschock weg vom Sozialismus in Ost/Mitteleuropa weglässt, sieht das gar nicht schlecht aus. Grossbritannien, Irland, Norwegen, Schweden, Österreich, Schweiz, Dänemark, die Finnen... Die Fakten sprechen massiv gegen Sie. Alle Länder, die sich modernisiert haben stehen nicht so schlecht da. Alle, die sich verweigert haben, stehen schlecht da (Italien, Frankreich, Deutschland). Von ausserhalb Westeuropas gar nicht zu reden (Australien, NEw Zealand, USA).Oder nehmen die die BRIC Länder - in denen die Nachfrage geradezu explodierte! Oder gar Indien, China. Oder die Ex-Tiger Staaten. Sogar in Teilen Afrikas tut sich etwas.Sogar Deutschland hatte ja eine Zeit lang mit Reformen erstaunlichen Erfolg - die jetzt ja gerade wieder kassiert werden. Zu Lasten der kleinen Leute.Ich besteite Ihre Analyse total. Das ist ein alt-europa-zentristischer Blick. Ein Berliner Blick. Das Berlin eine Katastrophe ist, weiss ich wohl. 62% der Menschen leben von Transferleistungen. Die Welt interessiert das wenig.Vorschläge wie es der Kapitalismus richten wird? Er richtet es jeden Tag. Kapitalismus ist der Ast, auf dem wir sitzen. Seit 200 Jahren. Mit ein paar regionalen Links-(UDSSR) und Rechts-(Nazis)Abweichungen. Aber für die grössten Teile der Welt mit grosser Kontinuität. Ich will das nicht schön reden. Ich will auch die Defizite nicht klein reden. Defizite bei Verteilung, Umwelt, Demokratie...Mich wundert lediglich die aus meiner Sicht völlige Fehleinschätzung der gegenwärtigen Kraft und der Zukunftsfähigkeit dieses Systems.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>ja, dann schauen Sie doch auf die europäischen Arbeitslosenstatistiken &#8211; und sie wären enttäuscht. Wenn man mal die hohen Arbeitslosigkeiten aus dem Anpassungsschock weg vom Sozialismus in Ost/Mitteleuropa weglässt, sieht das gar nicht schlecht aus. Grossbritannien, Irland, Norwegen, Schweden, Österreich, Schweiz, Dänemark, die Finnen&#8230; Die Fakten sprechen massiv gegen Sie. Alle Länder, die sich modernisiert haben stehen nicht so schlecht da. Alle, die sich verweigert haben, stehen schlecht da (Italien, Frankreich, Deutschland). Von ausserhalb Westeuropas gar nicht zu reden (Australien, NEw Zealand, USA).</p><p>Oder nehmen die die BRIC Länder &#8211; in denen die Nachfrage geradezu explodierte! Oder gar Indien, China. Oder die Ex-Tiger Staaten. Sogar in Teilen Afrikas tut sich etwas.</p><p>Sogar Deutschland hatte ja eine Zeit lang mit Reformen erstaunlichen Erfolg &#8211; die jetzt ja gerade wieder kassiert werden. Zu Lasten der kleinen Leute.</p><p>Ich besteite Ihre Analyse total. Das ist ein alt-europa-zentristischer Blick. Ein Berliner Blick. Das Berlin eine Katastrophe ist, weiss ich wohl. 62% der Menschen leben von Transferleistungen. Die Welt interessiert das wenig.</p><p>Vorschläge wie es der Kapitalismus richten wird? Er richtet es jeden Tag. Kapitalismus ist der Ast, auf dem wir sitzen. Seit 200 Jahren. Mit ein paar regionalen Links-(UDSSR) und Rechts-(Nazis)Abweichungen. Aber für die grössten Teile der Welt mit grosser Kontinuität. Ich will das nicht schön reden. Ich will auch die Defizite nicht klein reden. Defizite bei Verteilung, Umwelt, Demokratie&#8230;</p><p>Mich wundert lediglich die aus meiner Sicht völlige Fehleinschätzung der gegenwärtigen Kraft und der Zukunftsfähigkeit dieses Systems.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Iris</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-3/#comment-678062</link> <dc:creator>Iris</dc:creator> <pubDate>Tue, 03 Jun 2008 11:46:53 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-678062</guid> <description>@Lothar Eckstein (#135):&lt;blockquote&gt;Wie kann man auf die Idee kommen, dass dem Kapitalimus die Nachfrage ausgeht?&lt;/blockquote&gt;z.B. indem man mal einen Blick auf die europäischen Arbeitslosenstatistiken wirft oder auf die Lohnentwicklung in der EU, sich die leeren Renten- und Arbeitslosenkassen vergegenwärtigt? Oder indem man sich schlicht bewusst macht: Menschen, die kein Einkommen haben, können auch nichts in den Wirtschaftskreislauf zurückgeben. Und diese Menschen werden in Europa in beängstigendem Tempo mehr - und zwar nicht vielleicht irgendwann in ferner Zukunft sondern JETZT. Das können Sie ja wohl nicht bestreiten. Wie wollen Sie bzw. wie wird der Kapitalismus das ändern? Und wie wollen Sie diese vielen Menschen ruhig stellen, bis der Kapitalismus diese &lt;i&gt;&#039;Krise&#039;&lt;/i&gt; überwunden hat.Aus meiner Sicht liefern Sie für Ihre Verteidigung des Kapitalismus reichlich wenig Fakten. Doch mit abwertenden Sprüchen wie &quot;entstammt der stammtsich-sozialistischen Mottenkiste eines Lafontaine&quot; oder durch Herbeizitieren irgendelcher Weltuntergangsprognosen angeblich Linker kann man die in meinen Augen nicht ersetzen. Da könnte ich ja genauso behaupten, die Rechten prognostizier(t)en den Weltuntergang durch &#039;die rote Gefahr aus dem Osten&#039;, durch den Islam oder die Gefügelpest und hätten sich somit als weltfremde Spinner disqualifiziert.Und ein festes Glauben an &#039;der Kapitalismus wird&#039;s schon richten&#039; reicht mir nicht. Ich hätte schon gern allmählich mal ein paar konkrete Vorschläge wie. Wo sind denn die angeblich so intelligenten konservativen Denker, die sie liefern? Ich hoffe, denen fällt was ein, bevor auch hierzulande wieder die ersten vor Hunger auf den Straßen verrecken.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Lothar Eckstein (#135):</p><blockquote><p>Wie kann man auf die Idee kommen, dass dem Kapitalimus die Nachfrage ausgeht?</p></blockquote><p>z.B. indem man mal einen Blick auf die europäischen Arbeitslosenstatistiken wirft oder auf die Lohnentwicklung in der EU, sich die leeren Renten- und Arbeitslosenkassen vergegenwärtigt? Oder indem man sich schlicht bewusst macht: Menschen, die kein Einkommen haben, können auch nichts in den Wirtschaftskreislauf zurückgeben. Und diese Menschen werden in Europa in beängstigendem Tempo mehr &#8211; und zwar nicht vielleicht irgendwann in ferner Zukunft sondern JETZT. Das können Sie ja wohl nicht bestreiten. Wie wollen Sie bzw. wie wird der Kapitalismus das ändern? Und wie wollen Sie diese vielen Menschen ruhig stellen, bis der Kapitalismus diese <i>&#8216;Krise&#8217;</i> überwunden hat.</p><p>Aus meiner Sicht liefern Sie für Ihre Verteidigung des Kapitalismus reichlich wenig Fakten. Doch mit abwertenden Sprüchen wie &#8220;entstammt der stammtsich-sozialistischen Mottenkiste eines Lafontaine&#8221; oder durch Herbeizitieren irgendelcher Weltuntergangsprognosen angeblich Linker kann man die in meinen Augen nicht ersetzen. Da könnte ich ja genauso behaupten, die Rechten prognostizier(t)en den Weltuntergang durch &#8216;die rote Gefahr aus dem Osten&#8217;, durch den Islam oder die Gefügelpest und hätten sich somit als weltfremde Spinner disqualifiziert.</p><p>Und ein festes Glauben an &#8216;der Kapitalismus wird&#8217;s schon richten&#8217; reicht mir nicht. Ich hätte schon gern allmählich mal ein paar konkrete Vorschläge wie. Wo sind denn die angeblich so intelligenten konservativen Denker, die sie liefern? Ich hoffe, denen fällt was ein, bevor auch hierzulande wieder die ersten vor Hunger auf den Straßen verrecken.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Lothar Eckstein</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-3/#comment-678057</link> <dc:creator>Lothar Eckstein</dc:creator> <pubDate>Tue, 03 Jun 2008 10:54:55 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-678057</guid> <description>@Iris (130): Ich finde Du täuscht Dich auf ganzer Linie. Ich denke, so ziemlich das Gegenteil ist wahr. Die Linke betriebt seit den 20iger Jahren in immer wieder Abgesänge auf den Kapitalismus -so wie Du. Das einzige, was verschwand, war nicht der Kapitalismus sondern der Sozialismus.Insgesamt sind die Prognosequalitäten der Linken, mit Verlaub, eher beschissen. Als ich zur Schule ging war der Club of Rome aktuell. Prognose damals: In 30 Jahren geht die Welt unter, weil uns das Öl ausgeht. Das wäre 2002 gewesen. Heute geht man davon aus, dass alleine die saudiarabischen Ölreserven noch 70 Jahre reichen... Danach sollte die Welt aus Sicht der Linken wegen des Waldsterbens untergehen - man erinnere sich. War irgendwie falsch. Dann sollte sie wegen Atomkraftwerken untergehen. War auch nicht ganz richtig. Danach sollte sie wegen des Wachstums der Wüsten in Afrika untergehen. Erinnert sich überhaupt noch jemand? Dann sollte die Menschheit auch Mal, kann mich gut an den Spiegel-Titel erinnern, wegen Aids eliminiert werden. Ein düsteres linkes Bedrohungsszenario jagte das andere. Heute ist es der Klimawandel. Das heisst nicht, dass ich Probleme kleinreden will. Das heisst nur, dass die Westeuropäische Linke und ihr Wirklichkeitsbegriff samt ihres Menschenbildes eine Lachnummer geworden ist. Düster, misstrauisch, lebensfeindlich - ja generell misantropisch. Inzwischen kommt obendrein eine in vielen Bereichen restaurative Haltung dazu: Früher war alles besser, dahin müssen wir wieder zurück (ich sage nur: WASG....)Der Kapitalismus hat sich als ausserordentlich wandlungsfähig und lernfähig erwiesen. Im Systemkampf mit dem Sozialismus, ebenso wie danach (seitdem eine noch nie gesehene Wandlung) und davor (in der Zeit zwischen 1840 in England und 1914 in Europa).Wie kann man auf die Idee kommen, dass dem Kapitalimus die Nachfrage ausgeht? Vielleicht wenn man den Blick fest auf Berlin - oder auf Deutschland gerichtet hat. Aber man man darüber hinausschaut? Die letzten 25 Jahre ist die das Soizialprodukt der Welt so stark und so kontinuierlich gewachsen wie noch nie in der Geschichte der Menschheit. Was da passiert ist, stellt das deutsche Wirtschaftswunder der 50iger bei Weitem in den Schatten. Die Welt sieht ganz anders aus - schon wenn man sie aus Irland sieht. Oder aus Dänemark. Und erst recht aus Indien. Das Prokopf-Einkommen der Iren wird bis 2010 rund 25% höher sein als das der Deutschen, übrigens. Denn dort hat man sich der Gegenwart gestellt und sich nicht wie hier, zu Lasten des Mittelstands, verweigert.Dieses &quot;Der Kapitalismus sägt sich den Ast ab auf dem er sitzt&quot; entstammt der stammtsich-sozialistischen Mottenkiste eines Lafontaine und seiner Vorgänger. Aus meiner Sicht. Jede zyklische Krise des Kapitalimus wird von der Linken als Beginn seines Zerfalls interpretiert - statt zu begreifen, dass gerade die Krisen genau die entscheidende Voraussetzung für die Überlebensfähigkeit und Lernfähigkeit des Kapitalismus sind. In diesen Krisen werden Fehlentwicklungen der Vergangenheit bereinigt (zB jetzt die Subprime-Krise und das Versagen der Rating Agenturen etc etc).Deswegen fand ich ja (unter Augstein, huete nicht mehr) den Spiegel so toll. Niemand stärkte den Kapitalismus so sehr wie dieses Blatt. Denn es hat immer wieder für Reinigungsprozesse und Korrekturen gesorgt. Aber das ist leider vorbei.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Iris (130): Ich finde Du täuscht Dich auf ganzer Linie. Ich denke, so ziemlich das Gegenteil ist wahr. Die Linke betriebt seit den 20iger Jahren in immer wieder Abgesänge auf den Kapitalismus -so wie Du. Das einzige, was verschwand, war nicht der Kapitalismus sondern der Sozialismus.</p><p>Insgesamt sind die Prognosequalitäten der Linken, mit Verlaub, eher beschissen. Als ich zur Schule ging war der Club of Rome aktuell. Prognose damals: In 30 Jahren geht die Welt unter, weil uns das Öl ausgeht. Das wäre 2002 gewesen. Heute geht man davon aus, dass alleine die saudiarabischen Ölreserven noch 70 Jahre reichen&#8230; Danach sollte die Welt aus Sicht der Linken wegen des Waldsterbens untergehen &#8211; man erinnere sich. War irgendwie falsch. Dann sollte sie wegen Atomkraftwerken untergehen. War auch nicht ganz richtig. Danach sollte sie wegen des Wachstums der Wüsten in Afrika untergehen. Erinnert sich überhaupt noch jemand? Dann sollte die Menschheit auch Mal, kann mich gut an den Spiegel-Titel erinnern, wegen Aids eliminiert werden. Ein düsteres linkes Bedrohungsszenario jagte das andere. Heute ist es der Klimawandel. Das heisst nicht, dass ich Probleme kleinreden will. Das heisst nur, dass die Westeuropäische Linke und ihr Wirklichkeitsbegriff samt ihres Menschenbildes eine Lachnummer geworden ist. Düster, misstrauisch, lebensfeindlich &#8211; ja generell misantropisch. Inzwischen kommt obendrein eine in vielen Bereichen restaurative Haltung dazu: Früher war alles besser, dahin müssen wir wieder zurück (ich sage nur: WASG&#8230;.)</p><p>Der Kapitalismus hat sich als ausserordentlich wandlungsfähig und lernfähig erwiesen. Im Systemkampf mit dem Sozialismus, ebenso wie danach (seitdem eine noch nie gesehene Wandlung) und davor (in der Zeit zwischen 1840 in England und 1914 in Europa).</p><p>Wie kann man auf die Idee kommen, dass dem Kapitalimus die Nachfrage ausgeht? Vielleicht wenn man den Blick fest auf Berlin &#8211; oder auf Deutschland gerichtet hat. Aber man man darüber hinausschaut? Die letzten 25 Jahre ist die das Soizialprodukt der Welt so stark und so kontinuierlich gewachsen wie noch nie in der Geschichte der Menschheit. Was da passiert ist, stellt das deutsche Wirtschaftswunder der 50iger bei Weitem in den Schatten. Die Welt sieht ganz anders aus &#8211; schon wenn man sie aus Irland sieht. Oder aus Dänemark. Und erst recht aus Indien. Das Prokopf-Einkommen der Iren wird bis 2010 rund 25% höher sein als das der Deutschen, übrigens. Denn dort hat man sich der Gegenwart gestellt und sich nicht wie hier, zu Lasten des Mittelstands, verweigert.</p><p>Dieses &#8220;Der Kapitalismus sägt sich den Ast ab auf dem er sitzt&#8221; entstammt der stammtsich-sozialistischen Mottenkiste eines Lafontaine und seiner Vorgänger. Aus meiner Sicht. Jede zyklische Krise des Kapitalimus wird von der Linken als Beginn seines Zerfalls interpretiert &#8211; statt zu begreifen, dass gerade die Krisen genau die entscheidende Voraussetzung für die Überlebensfähigkeit und Lernfähigkeit des Kapitalismus sind. In diesen Krisen werden Fehlentwicklungen der Vergangenheit bereinigt (zB jetzt die Subprime-Krise und das Versagen der Rating Agenturen etc etc).</p><p>Deswegen fand ich ja (unter Augstein, huete nicht mehr) den Spiegel so toll. Niemand stärkte den Kapitalismus so sehr wie dieses Blatt. Denn es hat immer wieder für Reinigungsprozesse und Korrekturen gesorgt. Aber das ist leider vorbei.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: The Sentinel</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-3/#comment-678055</link> <dc:creator>The Sentinel</dc:creator> <pubDate>Tue, 03 Jun 2008 10:38:10 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-678055</guid> <description>@133Ich möchte nichts kleinreden. Das überlasse ich der &quot;Gutmenschenfraktion&quot; ;-)Von einer genetischen Veranlagung o.ä. Unsinn geht wohl kaum jemand aus. Du hast die Gründe, wie ich finde, schon sehr gut benannt. Die Frage ist halt nun: Was müssen wir tun? Wegschauen ist jedenfalls keine Lösung, genauso wenig wie linke Standardlösungen (mehr Geld für Sozialarbeiter). Ich denke, einer gewaltbereiten Klientel kann man nur mit rechtsstaatlicher Härte begegnen (Haftstrafen und konsequente Abschiebung). Kuschelmaßnahmen haben, wie man immer wieder sieht, leider keinen Erfolg.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@133</p><p>Ich möchte nichts kleinreden. Das überlasse ich der &#8220;Gutmenschenfraktion&#8221; ;-)</p><p>Von einer genetischen Veranlagung o.ä. Unsinn geht wohl kaum jemand aus. Du hast die Gründe, wie ich finde, schon sehr gut benannt. Die Frage ist halt nun: Was müssen wir tun? Wegschauen ist jedenfalls keine Lösung, genauso wenig wie linke Standardlösungen (mehr Geld für Sozialarbeiter). Ich denke, einer gewaltbereiten Klientel kann man nur mit rechtsstaatlicher Härte begegnen (Haftstrafen und konsequente Abschiebung). Kuschelmaßnahmen haben, wie man immer wieder sieht, leider keinen Erfolg.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Lothar Eckstein</title><link>http://www.spreeblick.com/2008/05/26/mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/comment-page-3/#comment-678052</link> <dc:creator>Lothar Eckstein</dc:creator> <pubDate>Tue, 03 Jun 2008 10:21:06 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=7721#comment-678052</guid> <description>@TheSentinel: Die von Frédéric in #128 zitierten Effekte klein zu reden halte ich für unredlich. Wenn man etwas gegen die Wahrheitsverweigerung der &quot;Gutmenschenfraktion&quot; hat, darf man sie nicht selbst an anderer Stelle betrieben. Ein antolisches Verbrechensgen ist natürlich Unsinn. Unterm Strich bleibt aber trotzdem: Es gibt in bestimmten Kulturen 1.) eine andere Einstellung zu innerfamiliärer Gewalt, 2.) einen anderen Ehrbegriff mit daraus entstehender Gewalt und 3.) eine andere religiöse Verwurzelung mit daraus entstehender Gewalt. Diese Ursachen existieren nunmal neben auch - neben den von Frédéric zitierten Gründen für die Häufung von Gewalt in diesen Gruppen. Man muss aber schon  zugeben, dass die Statistik nicht mehr gar so übel zu Lasten von Migranten aussieht, wenn man Effekte von Alter, Geschlecht, Wohnort und sozialem Status heraus rechnet. Anders sehe ich es auch, wenn ich mich auf der Strasse bewege: Dann kann ich mir ausrechnen, dass ein männlicher, junger Migrant mir in einer Strasse mit vielen sozial schwachen in einer deutschten Grossstadt mit ungefähr 15facher Wahrscheinlichkeit die Fresse poliert, als ein Durchschnittsbewohner dieses Landes. Und in diesem Moment sind mir dann spätestens die Gründe, für die er persönlich sicher nur zum Teil was kann, egal. </description> <content:encoded><![CDATA[<p>@TheSentinel: Die von Frédéric in #128 zitierten Effekte klein zu reden halte ich für unredlich. Wenn man etwas gegen die Wahrheitsverweigerung der &#8220;Gutmenschenfraktion&#8221; hat, darf man sie nicht selbst an anderer Stelle betrieben. Ein antolisches Verbrechensgen ist natürlich Unsinn. Unterm Strich bleibt aber trotzdem: Es gibt in bestimmten Kulturen 1.) eine andere Einstellung zu innerfamiliärer Gewalt, 2.) einen anderen Ehrbegriff mit daraus entstehender Gewalt und 3.) eine andere religiöse Verwurzelung mit daraus entstehender Gewalt. Diese Ursachen existieren nunmal neben auch &#8211; neben den von Frédéric zitierten Gründen für die Häufung von Gewalt in diesen Gruppen. Man muss aber schon  zugeben, dass die Statistik nicht mehr gar so übel zu Lasten von Migranten aussieht, wenn man Effekte von Alter, Geschlecht, Wohnort und sozialem Status heraus rechnet. Anders sehe ich es auch, wenn ich mich auf der Strasse bewege: Dann kann ich mir ausrechnen, dass ein männlicher, junger Migrant mir in einer Strasse mit vielen sozial schwachen in einer deutschten Grossstadt mit ungefähr 15facher Wahrscheinlichkeit die Fresse poliert, als ein Durchschnittsbewohner dieses Landes. Und in diesem Moment sind mir dann spätestens die Gründe, für die er persönlich sicher nur zum Teil was kann, egal.</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
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