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Positionen von Malte Welding | 25

Unterraschung

Weihnachten bekommt meine Lieblingslektorin Jahr für Jahr von ihrem 93jährigen Nonno eine Packung Niederegger Marzipan, die nach menschlichem Ermessen völlig ungenießbar ist. Zu ihrem Geburtstag aber gibt es etwas, das man immer gebrauchen kann und das auch nicht mit Ananas-Likör gefüllt ist - Geld.

Auch in diesem Jahr kam überpünktlich wie immer ein Umschlag mit blumengeschmückter Glückwunschkarte und der Zeile: „Für den Obolus wirst du bestimmt eine gute Verwendung haben.“
Allein: Kein Schein, weder einer der beliebten kleinen, geschweige denn einer der noch ungleich beliebteren großen ließ sich zwischen den Seiten finden. Keine Münze, kein Scheck, keine Aktienoptionen, nicht einmal ein Gutschein für Infineon-Anteile.

Ich verehre und fürchte meine Lieblingslektorin wegen ihrer Hartherzigkeit, ihr absolutes Fehlen von Güte rüstet mich noch für die wahnsinnigsten Kommentarstalker - aber hier ist auch sie überfordert. Was macht man da (wenn man berücksichtig, dass die Lieblingslektorin die Geldgier erfunden hätte, gäbe es sie nicht bereits)?

Malte Welding 19.06.2008 um 12:46

AlltagPositionen

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25 Kommentare

  1. 01

    erlehmann:

    Soll sie sich halt was bei Ebay kaufen …

    19.06.2008 um 13:10 | Antworten
    Alle Kommentare von erlehmann
  2. 02

    Blaubierhund:

    ich versteh nur bahnhof - aber das mit den infineon-anteilen ist gut … :)

    19.06.2008 um 13:19 | Antworten
    Alle Kommentare von Blaubierhund
  3. 03

    Maltefan:

    Einfach ein bisschen Geld vom Konto des Nonno abbuchen, wenn er so verschusselt ist merkt er das gar nicht.
    Niederegger Marzipan bitte an mich weiterleiten, ich mag das Zeug :)=)

    19.06.2008 um 13:34 | Antworten
    Alle Kommentare von Maltefan
  4. 04

    Philipp:

    vll ist das nur ein test O_O

    einfach nix anmerken lassen und lieb danke sagen.
    wenn dann immer noch nix kommt, wars wohl doch keiner ._.

    19.06.2008 um 13:44 | Antworten
    Alle Kommentare von Philipp
  5. 05

    Karsten:

    Man ist verwundert, dass die Lieblingslektorin diesen Text so passieren lies. Sonst: Nonno anrufen und nachfragen?

    19.06.2008 um 13:49 | Antworten
    Alle Kommentare von Karsten
  6. 06

    nilsn:

    93jährige machen keine Tests mehr, die wollen nur Ihre liebsten unterstützen, und darum auch auf solche Fauxpas aufmerksam gemacht werden.

    Auf der anderen Seite sind solche Gespräche natürlich etwas…äh…unangenehm…

    19.06.2008 um 13:56 | Antworten
    Alle Kommentare von nilsn
  7. 07

    Iris:

    Nun, das kommt m.E. auf das Vertrauensverhältnis zwischen Deiner Lieblingslektorin und ihrem Nonno an. Und auf den vermuteten Betrag. Und auf die Art der Zustellung (man kann ja u.U. auch Diebstahl nicht ausschließen).

    19.06.2008 um 14:00 | Antworten
    Alle Kommentare von Iris
  8. 08

    Logopäde:

    Erst Mal abwarten. Sind ja noch zwei Tage hin. Vielleicht bemerkte es der Nonno bereits un die Folgepost trifft noch ein.

    19.06.2008 um 14:01 | Antworten
    Alle Kommentare von Logopäde
  9. 09

    Johnny Haeusler:

    Anrufen, sich bedanken, das Fehlen des Geldes erwähnen und sich fragen, ob die Post das geklaut hat oder es vergessen wurde. Ist doch ganz leicht und überhaupt nicht schlimm, schließlich wurde doch im Brief extra auf das Geld hingewiesen.

    19.06.2008 um 14:06 | Antworten
    Alle Kommentare von Johnny Haeusler
  10. 10

    Tanja Haeusler:

    Der Nonno ist schlau und weiss, dass man kein Geld mit der Post verschickt.
    Der im Brief erwähnte Obolus ist ein Hinweis darauf, dass du dein Konto checken sollst!

    19.06.2008 um 14:12 | Antworten
    Alle Kommentare von Tanja Haeusler
  11. 11

    bastian:

    Gebe @Johnny Haeusler (9) recht: Falls die Gefahr besteht, dass der Nonno [was für ein Wort!] sich verletzt fühlen könnte, jeglichen Schuldverdacht erstmal von ihm abwenden. Die böse böse Post ist auf jeden Fall ein guter möglicher erster Verdächtiger.

    19.06.2008 um 14:20 | Antworten
    Alle Kommentare von bastian
  12. 12

    Alberto Green:

    Worte wie “Unterraschung” erfinden und finanziell unabhängig werden. Ja, ich würde für dieses Wort zahlen, wenn ich behaupten dürfte, daß ich es erfunden habe.

    19.06.2008 um 14:21 | Antworten
    Alle Kommentare von Alberto Green
  13. 13

    Philipp:

    HarHar, das find ich gut - die Post verdächtigen und dann ein bisschen über sie meckern ;D

    19.06.2008 um 14:27 | Antworten
    Alle Kommentare von Philipp
  14. 14

    Maltefan:

    @Alberto Green (12): Zustimmung. Ich find’s auch geil.

    19.06.2008 um 14:55 | Antworten
    Alle Kommentare von Maltefan
  15. 15

    chefkoch:

    nonno - unterstellt, dass einem der weitere kontakt in anbetracht der offensichtlich fortschreitenden vergreisung wumpe ist, telefonisch beschimpfen, dass das mit dem marzipan eh schon immer die höhe gewesen, nunmehr aber der tiefpunkt der verwandtschaftlichen beziehung erreicht sei und man von weiteren kontaktaufnahmeversuchen bittet abstand zu nehmen, es sei denn, eine umfangreiche und insolvenzfeste lebensversicherung werde mit der lieblingslektorin als begünstigter abgeschlossen. dieser wird auf diesem wege natürlich im übrigen herzlichst gratuliert.

    19.06.2008 um 15:48 | Antworten
    Alle Kommentare von chefkoch
  16. 16

    Alberto Green:

    @Alberto Green (12): Andererseits habe ich viel Geld für die Beherrschung des Konjunktivs gelatzt, ist aber beim Transport offensichtlich beschädigt worden … Ach du meinst mich mit “Kommentarstalker”

    19.06.2008 um 15:49 | Antworten
    Alle Kommentare von Alberto Green
  17. 17

    heike:

    alles gute für die cheflektorin! ;)

    19.06.2008 um 16:51 | Antworten
    Alle Kommentare von heike
  18. 18

    Martin:

    vielleicht ist das wieder so eine viral-marketing-aktion.

    19.06.2008 um 17:38 | Antworten
    Alle Kommentare von Martin
  19. 19

    Lukas:

    @Tanja Haeusler (10): Genau so hätte ich das auch interpretiert. Wenn auf dem Konto nichts ist: Anrufen und fragen, ob was schief gegangen ist. (Sowieso anrufen, des Bedankens wegen.)

    19.06.2008 um 18:49 | Antworten
    Alle Kommentare von Lukas
  20. 20

    MC Winkel:

    Per SMS mal nachhaken.

    @ Martin: :)

    20.06.2008 um 12:43 | Antworten
    Alle Kommentare von MC Winkel
  21. 21

    Tobi:

    Ich würds über einen Dritten (dem Nonno nahestehenden, was ist eigentlcih ein Nonno?) versuchen. Natürlich unterschwellig a la “Ja ja, er wird so langsam auch etas vergeßlich; hat doch letztens ganz vergessen, den Obulus selbst mit in den Umschlag zu stecken; aber was solls, ist ja nicht tragisch…”. Oder so.

    20.06.2008 um 13:22 | Antworten
    Alle Kommentare von Tobi
  22. 22

    claudia:

    woher weiß logopäde, dass es “ja noch zwei Tage hin” waren am 19. - wieviele leute wissen eigentlich wie gut bescheid - und nur das geburtstagskind weiß nicht, wie es mit so einem o bulus umgehen soll. o bulus!

    21.06.2008 um 18:47 | Antworten
    Alle Kommentare von claudia
  23. 23

    Logopäde:

    Ja und nun?
    Wie ging die Geschichte weiter?

    24.06.2008 um 18:16 | Antworten
    Alle Kommentare von Logopäde
  24. 24

    Malte Welding:

    er hatte es tatsächlich überwiesen:)

    24.06.2008 um 18:26 | Antworten
    Alle Kommentare von Malte Welding
  25. 25

    Logopäde:

    @Tanja Haeusler (10): Verbeugung vor Tanja und ihrer Nonno-Schläue

    24.06.2008 um 18:33 | Antworten
    Alle Kommentare von Logopäde

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