Sich über die Qualität Dritter – statt über die eigene – zu definieren, ist zwar leicht, aber falsch.
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01
…aber irgendwie doch auch unumgänglich. Man müsste sich ja die Sinne nehmen und könnte sein eigenes Werk dann ebensowenig sehen.
Alle Kommentare von amazeman
02
Na gut, dann verlinke ich halt nicht mehr auf euch. ;-)
Alle Kommentare von nilsn
03
Kein Messen ohne Maßstab.
Alle Kommentare von DrNI
04
Nen Gómez Dávila gefrühstückt? ;-)
Alle Kommentare von Alberto "Ace Frehley" Green
05
Ist das nicht eine der Grundvoraussetzungen, um Chef zu werden?
Alle Kommentare von Gast2
06
det kapier ick nich …
Alle Kommentare von Blaubierhund
07
@DrNI (3): messen am maßstab braucht man aber nur, wenn man meint kunst sei ein wettbewerb…(statt reine expression)
trotz kapitalistischer vereinnahmungstendenzen (50 oder 100 mio für das bild von x?) sollte es das m.M.n. aber nicht sein…
Alle Kommentare von rio
08
maßstab für qualität ist immer der vergleich.
(apodiktik 101)
Alle Kommentare von westernworld
09
Maßstab für Qualität ist die Frage, ob die zum spezifischen Qualitätsanspruch gezählten Eigenschaften vollständig abgedeckt sind. Die lässt sich auch ohne einen Vergleich beantworten. Interessant ist eher die Herkunft des Qualitätsanspruches. Der entsteht sicher immer auch unter Einfluss von anderem, muss das Andere aber nicht zwangsläufig als Vorbild haben müssen.
Alle Kommentare von Toni
10
Worauf spielst du an, Johnny?
Alle Kommentare von micha
11
Was soll ich (Grossartig Lamentieren) sagen[?]
Johnny gehört wohl zu denjenigen. welche zwangsweise die Artikel u. die zugehörigen Kommentare lesen müssen. Wehe, es entgeht ihm irgendwas.
Dazu gehört auch Dummdreistes handeln eines einzelnen Users.
http://www.spreeblick.com/category/kategorien/pop/
Macht doch was Ihr wollt! ;-)
Alle Kommentare von PiPi
12
@micha (10): Ach, lauter verschiedene Sachen, die mir durch den Kopf gingen/gehen. Im Grunde fing es mit einer internen Diskussion an über ein bestimmtes Posting, das sich aber sehr negativ über einen anderen Blogger äußerte. Und ich/wir haben beschlossen, das nicht zu veöffentlichen, obwohl es “berechtigt” gewesen wäre und tatsächlich eine Geschichte ist. Dabei fiel ein ähnlicher Satz wie der da oben.
Was genauer gemeint ist: Es ist einfach nicht gut, sich darüber zu messen, ob andere Mist machen (und sich darüber aufzuregen oder sich lustig zu machen), sondern man sollte stattdessen versuchen, es selbst besser zu machen, glaube ich. Etwas Gutes bieten inmitten des Drecks (damit sind jetzt nicht Blogs im Allgmeinen gemeint, sondern das meine ich so für’s ganze Leben). Was nicht immer gelingt und auch schwierig ist, aber den Versuch ist es wert.
An Anderen messen (lassen) muss man sich natürlich totzdem immer, und Qualität braucht natürlich auch Relation.
Alle Kommentare von Johnny Haeusler
13
Mist und ich dachte mit meinem Motorola F3 bin ich die coolste Sau im Dorf.
Alle Kommentare von Jan(TM)
14
“Der größte Eingriff in die Redefreiheit ist der Aufruf, zu schweigen bevor man es besser gemacht.” (Alberto Green)
Unter deiner in Kommentar 12 geposteten Prämisse darf ich die Bundeskanzlerin, das Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Kroatien, Stauffenberg, die Illuminaten, Bukowski, Hansi Hinterseer und Beate Uhse niemals kritisieren.
Der Aphorismus im Haupteintrag müßte m. E. lauten: “Sich über die Qualität Dritter – statt über die eigene – zu definieren, ist zwar falsch, aber bisweilen einzig möglich.”
Alle Kommentare von Alberto Green
15
@Alberto Green (14): Danke für das Zitat (und die anderen Sätze). Das Zitat behalte ich. Könnte nützlich werden …
Alle Kommentare von Johnny Haeusler
16
@Gast2 (5): LOL. This made my day.
Alle Kommentare von Dennis
17
Etwas Ähnliches habe ich schon mal wo anders gelesen, weiß aber nicht mehr von wem: Der Dumme misst sich an Leistungen Anderer, der Weise an seinen eigenen.
Alle Kommentare von Maksim
18
Glücklich, wer es schafft, sich zu definieren, ohne sich zu vergleichen. Ist aber schwierig, weil der Mensch keine Insel ist. In der Kunst - um die geht es ja laut Titel - geht es nur, solange man der einzige Künstler auf Erden ist. Oder sich dafür hält.
Alle Kommentare von Dietrich
19
@Dietrich (18): von Anderen zu lernen bedeutet ja nicht, sich über Andere zu definieren.
Alle Kommentare von Maksim
20
@Johnny Haeusler (12):
“Es ist einfach nicht gut, sich darüber zu messen, ob andere Mist machen (und sich darüber aufzuregen oder sich lustig zu machen), sondern man sollte stattdessen versuchen, es selbst besser zu machen, glaube ich”
Dem würde ich mit nur wenig Einschränkung zustimmen. Aber im Prinzip misst man sich ja auch an den anderen, wenn man es besser machen möchte, als die anderen. Auch wenn man es niemand wissen lässt. :-)
Alle Kommentare von DrNI
21
naja, das ist in letzter konsequenz ja wirklich der tod jeder kritik.
zwei sätze, die mich zu tode nerven, würden daraus folgern: “machs erstmal selber besser.” und “das könnte ich auch.” klar, wenn man zweiteren sagt, sollte mans unbedingt auch versuchen. aber ich muss keinen film machen können, um nicht viel von einem grossteil der filme, die produziert werden, zu halten. eine stichfeste begründung sollte natürlich trotzdem auf jede kritik folgen…
Alle Kommentare von heidrun