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Produkte von René Walter | 27

Google-Browser: Chrome (UPDATE: der Browser kommt morgen!)

Google entwickelt derzeit einen Open Source Broswer namens Chrome. Wie das mit der Meldung zusammengeht, dass Google die Unterstützung für Mozilla grade um drei Jahre verlängert hat, müssen andere einschätzen. Bekannt gegeben haben sie die Nachricht heute in Form eines… Comics, und man kann von Google halten, was man will, eins hatten sie immer: Stil.

(via Waxy)

[UPDATE] Grade aus dem offiziellen Google-Blog:

We will be launching the beta version of Google Chrome tomorrow in more than 100 countries.

Außerdem hat sich Techcrunch die Features des neuen Browser mal näher angesehen.

René Walter 01.09.2008 um 20:09

NetzProdukteSoftware

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27 Kommentare

  1. 01

    Stefan Nitzsche:

    Die Partnerschaft mit Mozilla bringt Google Traffic ein, und zwar nicht wenig. Wieso sollten sie die Unterstützung eines ihrer großen Traffic-Lieferanten aufgeben und einen eigenen Browser veröffentlichen, der zwar dank Googles Präsenz am Markt schnell eine beachtliche Verbreitung erreichen kann (niedriger einstelliger Prozentbereich), sie aber eine Menge Traffic kosten würde?

    01.09.2008 um 20:22 | Antworten
    Alle Kommentare von Stefan Nitzsche
  2. 02

    Knetgummi:

    und irgendwann heists dann:
    ALL YOUR BASE BELONG TO GOOGLE

    01.09.2008 um 20:22 | Antworten
    Alle Kommentare von Knetgummi
  3. 03

    erlehmann:

    Ich sehe da eine große Chance: Für viele Leute war der IE lange Zeit “das Internet” - Google als neues “das Internet” könnte nun vllt. auch einen Teil jener stupiden Masse erreichen, die traditionell am Bekannten hängen. Und das hieße: Weniger hässliche Hacks, schnellere Umsetzung von Standards (der IE kann nicht einmal XHTML) !

    Was Mozilla angeht - damit zeigen sie wohl, dass ihr Ziel eben nicht ist, den Gecko ins Gebüsch zu jagen.

    01.09.2008 um 20:42 | Antworten
    Alle Kommentare von erlehmann
  4. 04

    Alexander:

    Bitte auf Seite 13 den Umriss von Deutschland beachten. Oder vielmehr den von Deutschdänebeneluxschweizösterreichungarn.

    (Und den Vertipper in der Spreeblick-Überschrift korrigieren. :))

    01.09.2008 um 20:52 | Antworten
    Alle Kommentare von Alexander
  5. 05

    noledge:

    ich find den namen irgendwie irreführend…

    http://mnenhy.mozdev.org/de/chroman.html

    01.09.2008 um 20:55 | Antworten
    Alle Kommentare von noledge
  6. 06

    partikelfernsteuerung:

    @noledge: Ja, fiel mir auch auf, das muss doch als Seitenhieb gemeint sein, oder?

    Der Begriff Chrome bezeichnet bei Mozilla und seinen Derivaten die Gesamtheit der grafischen Benutzeroberfläche.
    (aus oben von noledge verlinkter Quelle)

    01.09.2008 um 21:03 | Antworten
    Alle Kommentare von partikelfernsteuerung
  7. 07

    Merete:

    @noledge

    Das ist aber nicht nur ein Mozilla-Begriff, oder?

    hier:

    http://dictionary.zdnet.com/definition/browser+chrome.html

    The borders of a Web browser window, which include the window frames, menus, toolbars and scroll bars. In order to design a page that does not require scrolling by the user, the browser chrome must be taken into consideration. For example, most Web pages are designed to fit a resolution 800 pixels across. Since the window frames and scroll bar take up approximately 40 pixels, the page is often sized to 760 pixels across or less

    01.09.2008 um 21:05 | Antworten
    Alle Kommentare von Merete
  8. 08

    Jan(TM):

    Schaut irgendwie Mac OS < X mässig aus. Den Porn Mode find ich geil.

    @Alexander (4): Für ein Deutschland in den Grenzen von 1228 - Neapel bleibt unser!

    01.09.2008 um 21:12 | Antworten
    Alle Kommentare von Jan(TM)
  9. 09

    partikelfernsteuerung:

    Sehr spannend, ein “no cache - no browse history”-Modus wird da fett vermarktet, bei Microsft heißt das jetzt auch “InPrivate” oder so. Bei Mozilla ist das ein kleines Addon, das brav und unspektakulär seine Arbeit macht. Marketing macht aus Funktionen erst Innovationen…

    01.09.2008 um 22:06 | Antworten
    Alle Kommentare von partikelfernsteuerung
  10. 10

    Dr. Hans Albert Browsniki:

    ok und jetzt mal für dumme:
    was hat der, was andere nicht haben - warum soll ich mir nun ausgerechnet DEN raufspielen??
    ich mein, ist doch von google oder? ich hab da so ein ungutes gefühl mal wieder - hach…

    01.09.2008 um 23:17 | Antworten
    Alle Kommentare von Dr. Hans Albert Browsniki
  11. 11

    Thomas:

    10:

    Spontaner Einfall an Vorteilen:
    - Alle Tabs, JS, etc bekommen eigene Prozesse (soweit ichs richtig gelesen hab). D.h. einzelne Fehler oder schlecht geschriebene Seiten hängen nicht den ganzen Browser auf.
    - Er ist von Grund auf neu geschrieben, daher auch mehr auf Sicherheit bedacht. Was man im Comic zum Thema Zugriffskontrolle lesen kann, klingt schon recht durchdacht.
    - Gute Chancen, dass JavaScript deutlich schneller laufen wird.

    Letzteres dürfte wohl auch der Grund sein, wieso Google das überhaupt macht: Im Softwaremarkt wäre es schwer gegen Microsoft und Konsorten Fuss zu fassen, im Segment der “Online-Software” (Google Docs, Reader, etc) ist Google allerdings sehr weit vorne - und das wollen sie weiter ausbauen.

    Datenschutzbedenken hab ich hier eher weniger. Der Browser ist Open Source, da lässt sich sowas nun einmal schlecht verstecken.

    Nachtrag:
    http://www.linuxloop.com/news/2008/09/01/googles-chrome-what-is-it-for/
    Eine ähnliche Theorie verfolge ich auch ;)

    02.09.2008 um 03:18 | Antworten
    Alle Kommentare von Thomas
  12. 12

    Sven Dietrich:

    Der Comic ist cool. Selten eine so schicke Produkt-Präsentation gesehen.

    02.09.2008 um 06:55 | Antworten
    Alle Kommentare von Sven Dietrich
  13. 13

    Robert:

    Dass Google Chrome so ausschaut wie Apple OS X, ist kein Zufall. Schließlich werkelt innen die HTML-Engine WebKit, die auch Apple Safari antreibt.

    Interessant ist also aus meiner Sicht, dass der originäre Beitrag Googles in der JavaScript-Engine (”V8″) besteht.

    Kernfragen für mich sind daher:

    Warum muss ein Internet-Werbeunternehmen wie Google eine eigene JS-Engine bauen und forcieren?
    Was ist die Strategie dahinter?
    Wie stützt das den Unternehmenszweck “Mehr AdWords-Umsatz”?

    02.09.2008 um 07:22 | Antworten
    Alle Kommentare von Robert
  14. 14

    nrq:

    Nachdem ich den Comic gelesen habe bin ich jedenfalls sehr gespannt auf das Resultat morgen. Hoffentlich gibt es eine Linux Version. Schlechter als Firefox 3 kanns kaum werden.

    EDIT:
    ARGH, Beta wird Windows-only, war ja klar. Verdammt.

    02.09.2008 um 08:46 | Antworten
    Alle Kommentare von nrq
  15. 15

    Benedikt:

    …na ick weees ja nich.,..

    die hübsche produktpräsentationsverpackung sollte uns mal nicht darüber hinwegtäuschen, dass es hier um knallhartes business geht. nicht wahr - g$$gle ist schliesslich auch nur ein unternehmen der marktwirschaft ;-)

    @ Thomas: wenn das chrome-dingens gleich mehrere prozesse startet, geht meine rechen-möhre sicherlich noch mehr in die knie. Ich sehe das also nicht unbedingt als vorteil…. aber gut - getestet hab ich nicht ;)

    02.09.2008 um 10:28 | Antworten
    Alle Kommentare von Benedikt
  16. 16

    nrq:

    @Benedikt (15): bei jeder Entscheidung eines Wirtschaftsunternehmens dürfte es immer um’s “Business” gehen. ;)

    Da der Google Browser quelloffen höchstwahrscheinlich (weil Teile von WebKit und Mozilla verwendet werden) unter einer echten freien Lizenz veröffentlicht wird sehe ich persönlich da aber kein größeres Problem. In diesem Fall kannst du das Projekt nehmen, damit davonrennen und deinen eigenen Fork starten, wenn dir die Google Geschäftspolitik irgendwann nicht mehr passt.

    02.09.2008 um 10:59 | Antworten
    Alle Kommentare von nrq
  17. 17

    Michael_DF:

    @Robert (13): Vorteil einer schnelleren JS-Engine liegt für Google bei den ganzen JS-basierenden Web-Applikationen (Google-Mail, Maps, Docs, …) auf der Hand…

    02.09.2008 um 12:24 | Antworten
    Alle Kommentare von Michael_DF
  18. 18

    partikelfernsteuerung:

    @Michael_DF (17): Klar, das denke ich auch, wer solide Webapplikationen will, hat einen Vorteil, wenn er gleichzeitig den Browser programmieren kann. Wie der bei 11 verlinkte Linuxloop-Artikel nahelegt, kann das auch bedeuten, dass Google, völlig neue Features einführen würde, um besseres GmailGooglemail & Co bieten zu können. Hoffen wir mal, dass das kein Rückschritt in “Diese Seite funktioniert nur mit Browser XY”-Zeiten wird…

    An fixerem JavaScript mit Just in time-Compiler arbeitet Mozilla ja auch.

    02.09.2008 um 14:28 | Antworten
    Alle Kommentare von partikelfernsteuerung
  19. 19

    Matthias:

    @Stefan Nitzsche (1):

    Wo steht denn, daß Google ausschließlich auf Chrome setzen will?
    Mozilla hat nur ein beschränktes Potential, IE-Benutzer zum Wechsel zu bringen: Er ist toll, hat aber einen etwas nerdigen Touch. Der typische Nicht-Nerd braucht keine Plugins etc. pp., sondern eine Lösung, die einfach funktioniert.
    Insofern hat Chrome m.E. durchaus die Möglichkeit, dem IE weitere Marktanteile abzunehmen, und bedeutet ggf. auch für Safari eine gewisse Gefahr.

    02.09.2008 um 15:04 | Antworten
    Alle Kommentare von Matthias
  20. 20

    Torben:

    Ich bin schon gespannt auf Chrome, da mir Firefox 3 nicht mehr gefiel bin ich im Moment mit Opera unterwegs, schön wenn da noch ne Alternative hinzukommt.

    @nrq (14):
    Ja, ist mal wieder typisch, keine Linux Testversion :(
    Ob dass Ding unter Wine läuft? Ansonsten werd ich Chrome halt in VirtualBox testen müssen.

    02.09.2008 um 15:59 | Antworten
    Alle Kommentare von Torben
  21. 21

    räbbl:

    Wenn das Teil komplett Open Source ist, wird es bestimmt nicht lange dauern bis jemand den Datensammelmüll rausgeworfen hat……

    02.09.2008 um 20:24 | Antworten
    Alle Kommentare von räbbl
  22. 22

    Adalbert:

    @nrq & Torben
    doch dafür mal nach Windows gebootet, ist ganz nett.

    02.09.2008 um 21:21 | Antworten
    Alle Kommentare von Adalbert
  23. 23

    jan:

    Soweit ich das sehe, kann man die Beta nun runterladen, ich trau mich aber noch nicht.

    02.09.2008 um 21:22 | Antworten
    Alle Kommentare von jan
  24. 24

    Julian:

    So, den neuen Über-Browser musste ich natürlich kurz installieren, um ihn dann dank meiner Angst gegenüber der neuen bösen Seite der Macht wieder zu deinstallieren.

    Mein (zugegeben sehr subjektiver) Eindruck: Chrome ist viel langsamer, was den Seitenaufbau angeht und noch ressourcenfressender, als Firefox. Bei acht geöffneten Tabs belegt Firefox exakt 65 MB, Chrome hingegen 131 MB.

    02.09.2008 um 21:48 | Antworten
    Alle Kommentare von Julian
  25. 25

    georg:

    erster eindruck: es ist nicht alles chrome,…
    ok, entschuldigung dafür, aber überzeugen kann mich das nun wirklich noch nicht. für den ersten eindruck schlicht zu langsam und die suchfunktion muss mich wohl noch viel besser kennenlernen, um zu wissen, was ich suche.

    03.09.2008 um 00:59 | Antworten
    Alle Kommentare von georg
  26. 26

    xdak:

    das ist wirklich alles schön und gut. aber so lange chrome über kein adblock-plus-pendant verfügt, also ganz sicher niemals, bleibe ich bei ff. ich find werbung einfach scheiße und will die nicht sehen müssen, nur damit die seite 100 ms schneller lädt.

    03.09.2008 um 07:28 | Antworten
    Alle Kommentare von xdak
  27. 27

    Elblette:

    Boa ist der schnell! Wie Porschefahren (gute Analogie, glaube ich…)!

    03.09.2008 um 11:44 | Antworten
    Alle Kommentare von Elblette

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