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Pop von Johnny Haeusler | 26

Lifestrips

Die Lifestrips von Katharina Anna Helming und Marc Seestaedt, die auf grafischen Verfremdungen von Fotografien basieren, wirken manchmal banal, wenn ihnen genau die Pointe fehlt, die man von Comcistrips erwartet. Gleichzeitig aber strahlen die in Szene gesetzten Alltagsgedanken eine Intimität aus, die zum nächsten Klick führt.

Außerdem mag ich kreative Paare und den b/w-Stil der Bilder.

Johnny Haeusler 25.11.2008 um 16:24

KunstPop

Du kannst kommentieren, oder einen Trackback von deinem Blog aus setzen.


26 Kommentare

  1. 01

    Daniel:

    Ansich sagst du es ja schon Johnny, ihnen fehlt die Pointe, aber leider auch komplett Anfang und Ende. Ich muss mal hart urteilen, aber für mich hat das in der U-Bahn leider gar keinen Unterhaltungswert. Es sind Fotos mit einem Filter schnell manipuliert ohne Konzept und storyboard. Es ist nicht immer alles gut was neu und anders ist.

    Achso und damit möchte ich keine Diskussion vom Zaun brechen, ich aktzeptiere sehr wohl dass es das gibt, dass es Menschen gibt die das mögen, trotzdem schreibe ich meine subjektive Meinung.

    25.11.2008 um 17:04 | Antworten
  2. 02

    Frédéric Valin:

    Am Anfang dachte ich: riecht nach Mitte. Jetzt denke ich: egal, wenn es so toll ist.

    25.11.2008 um 17:05 | Antworten
  3. 03

    Der Postillon:

    Ich find’s gut. Da stinken Pigeons ab dagegen.

    25.11.2008 um 17:09 | Antworten
  4. 04

    Nico [Jackpot Baby!]:

    @Daniel (1): ach richtig, daher kannt ich die, die laufen im berliner fenster.

    25.11.2008 um 17:16 | Antworten
  5. 05

    BootieBadAzz:

    erinnert mich an bravo foto-stories.

    wobei natürlich das format durchaus interessant ist… also die panelanordnung mein ich jetzt

    25.11.2008 um 17:48 | Antworten
  6. 06

    Philipp:

    Ui, vielen Dank dafür. :)

    25.11.2008 um 18:01 | Antworten
  7. 07

    Ivory_tusk:

    eigentlich hasse ich ja aus prinzip alles, was im Berliner Fenster läuft. Going Underground war auch nur das erste mal interessant, inzwischen isses schlimmer als flashfilmchen-sammelseiten.
    hm aber so aus dem Kontext heraus muss ich zugeben, dass die lifestrips geschichten nich ganz so tumb sind wie alles andere dort.

    Noch eine Frage, die mich wurmt, seit ich zum ersten Mal eine unterstützenswerte Musikkritik im Berliner Fenster gesehen habe: WER schreibt die eigentlich? darauf gibt es nie einen Hinweis. Sind die aus der Musikabteilung des Springer-Verlags? wirkt auch mich sehr unprofessionell, dass nie Urheber oder ähnliches angegeben werden. der Platz ist da…

    Bischen vom Thema abgekommen…

    25.11.2008 um 19:31 | Antworten
  8. 08

    sn:

    @Der Postillon (3): Auf allerkeinsten, Der Postillon!

    25.11.2008 um 19:32 | Antworten
  9. 09

    Jan(TM):

    Außerdem mag ich kreative Paare …

    Hab mir gerade mit Begeisterung die anderen Projekte von den beiden angeschaut und soweit ich das verstehe sind die kein Paar. siehe: “… auch die Lifestrips von Katharina Anna Helming, einer Freundin aus München …” aber is ja auch Schnuppe.

    25.11.2008 um 21:01 | Antworten
  10. 10

    Mo:

    Wer die Livestrips mag, mag vielleicht auch http://www.asofterworld.com
    Ähnlicher Ansatz, aber pointierter.

    Leider: Das Format der Livestrips macht mich kirre! :) Sorry, aber dieses seitlich scrollen geht garnicht. Mit “Zurück”-Button am Ende statt einfach “Nächster Strip” o. ä. Argh!
    Danke trotzdem für den Hinweis.

    25.11.2008 um 21:02 | Antworten
  11. 11

    Chr:

    mir gefällt’s…

    25.11.2008 um 21:26 | Antworten
  12. 12

    Lena:

    @Der Postillon (3): wo kommentierst du nicht? (Sorry, aber konsequent gesammelte Nichtmeinung mit einem Hauch Zuschwärmerei… es duftet Lichter)

    25.11.2008 um 21:52 | Antworten
  13. 13

    pell:

    Zielen die wirklich auf Humor ab oder lieber auf “Nichtssagen” in Form von Interpretationssache. Ich habe mir ein paar der Streifen angesehen und finde sie sehr lasch. Da hat man sehr gestellte Fotos geschossen, einen 0815-Photoshop-Filter drüber laufen lassen und das Zeug hingeschrieben, was da gerade in den Sinn kam.

    Diese Krokodilgeschichte beispielsweise oder das mit der Zimmerpflanze. Stupide Fotoreihen mit Text. Wie Fotostories in Jugendmagazinen mit einer Priese Schwarzweiß, junge Erwachsene und “die Welt kann auch ohne mich”. Diese geheuchelte Neuartigkeit, irgendwie völlig ohne Idee dahinter, einfach grundlos gemacht, damit die Seite mehr zu bieten hat. Ich mag auch falsch liegen können, aber so wirkt das.

    25.11.2008 um 22:27 | Antworten
  14. 14

    euphoriefetzen:

    och gott, wie langweilig. die zwingen mich in der u-bahn immer zum kopfschütteln. wenn’s denn wenigsten selbst gezeichnet wäre oder die texte besser/inhaltlicher/lustiger/wasuachimmer (ich erinnere an diesen komischen bären strip), aber so, nicht mein ding.

    25.11.2008 um 22:38 | Antworten
  15. 15

    Michi:

    Gefällt mir sehr gut

    25.11.2008 um 22:45 | Antworten
  16. 16

    Johnny Haeusler:

    @Jan(TM) (9): Sie sind ein Künstlerpaar. Ob sie “zusammen sind”, weiß ich gar nicht. Aber sie machen die Comics als Paar, also gemeinsam.

    25.11.2008 um 23:24 | Antworten
  17. 17

    jens:

    gefällt mir. danke :-)

    26.11.2008 um 08:15 | Antworten
  18. 18

    Chris:

    Kann mir jemand vom Fach verraten, seit wann und v.a. warum Comic das Medium von schlecht gelaunten Menschen geworden ist? Oder “für”? Oder “damit kokettierende”?

    26.11.2008 um 08:40 | Antworten
  19. 19

    Johnny Haeusler:

    @Chris (18): Ich meine, dass Comics wie Filme, Bücher oder Blogs stilistisch von ihren Machern abhängen und daher einer endlosen Vielfalt unterliegen.

    Ein Nachmittag beim Fachhändler deines Vertrauens widerlegt deine These.

    26.11.2008 um 10:05 | Antworten
  20. 20

    sn:

    @Chris (18): Keine Antwort ist auch eine Antwort.

    26.11.2008 um 10:19 | Antworten
  21. 21

    Der Postillon:

    @Lena (12): Ach Lenchen…

    26.11.2008 um 10:51 | Antworten
  22. 22

    Martin:

    Die Loslösung des Comic vom Komischen müsste so etwa hundert Jahre her sein, also praktisch gestern. Manche übersetzen heute noch Comics mit Bilderwitz und wer nicht lacht, hat schlechte Laune.

    Linktipp für den Blick über den Tellerand: Marcel van Eeden und wie Mo (10) schon erwähnt: asofterworld.com.

    Pigeons finde ich übrigens sehr gut, ich bestelle hiermit schon mal das Buch.

    Die Photoshop-Schiebereien bei Helming/Seestaedt sind viel zu offensichtlich und damit aufdringlich. Ein Durchpausen mit Edding hätte schon Wunder gewirkt.

    26.11.2008 um 11:11 | Antworten
  23. 23

    Elblette:

    @Mo (10): Danke für den Tipp: “A Softer World” ist wirklich großartig!! Konnte gar nicht mehr aufhören.

    26.11.2008 um 12:08 | Antworten
  24. 24

    srm:

    ich verstehe nicht, warum ihr nach einer pointe sucht?
    die ist doch da!
    nämlich, dass es in der eigenen gedankenwelt keine/selten pointen gibt (und noch seltener sind sie zum lachen).
    ich kann diese gedankenschnipsel sehr gut nachvollziehen, rumort es doch auch in meinem kopf ständig…was überdies bei vielen lebenden menschen der fall sein soll :)

    26.11.2008 um 13:31 | Antworten
  25. 25

    Henning:

    Sehr Coupland-Generation X-mäßig, nur 15 Jahre später. Aber die Grundstimmung ist doch die gleiche. Gefällt mir sehr gut.

    27.11.2008 um 12:18 | Antworten
  26. 26

    stoertebeker:

    Ich bin da indifferent. Manche Strips sind nett, andere sind Fremdschämen.

    Grundsätzlich ist aber die Bildgeschichte/Comic/GraphicNovel die neunte Kunst und hat erstmal nur bedingt mit dem Inhalt zu tun.
    Man kann elend versagen durch Schlechte (Siehe [url=http://www.ctrlaltdel-online.com/]Buckley[/url]) Comics und man kann Weltruhm verlangen durch Gute (Siehe [http://en.wikipedia.org/wiki/Alan_Moore]Alan Moore[/url]). Comic ist ein Gefäß, welches man mit Wein oder aber auch mit Essig füllen kann.

    Zu behaupten, Comics müssten komisch sein weil das ja schliesslich vom Wortstamm her impliziert wird, ist, als würde man vom Film verlangen, seine Handlung müsse platt sein, weil das Wort ‘Film’ eine plane Fläche beschreibt.

    Comics müssen mitnichten komisch sein. Comics sind eine weitere Art Geschichten zu erzählen. Eine besonders interessante und vielfältige obendrein.

    Also kommt mir bitte nicht mit: ist nicht komisch= kein Comic. Das ist, mit verlaub, strunzdumm. Comics rühren genauso wie Filme oder Romane zu Tränen, reißen mit und man kann sich sogar in ihre Charaktere verlieben.
    Wenn man das Glück hat wirklich gute Comics gelesen zu haben, wird man zugeben, dass sie einem etwas über das Leben beigebracht haben und einen letztendlich zu dem Menschen gemacht haben der man heute ist und eventuell vielleicht sogar zu einem besseren!

    Im Deutschen würde man ‘Comic’ übrigens mit ‘Bildgeschichte’ übersetzen und auch im Englischen gibt es den Begriff ‘Graphic Novel’ zumindest für längere Bildergeschichten. Der Begriff Bildgeschichte gefällt mir insofern besser, als dass er dem Klischee des ‘Pulp’ Paroli bietet.

    Holla hab ich hier weit ausgeholt. Mich hat es einfach ein bisschen aufgeregt welch engen Horizont hier so manche haben über das Medium Comic. Man kann von diesen hier vorgestellten Lifestrips denken was man will; 70% der Kommentare hier stützen ihr Urteil auf ein falsch verstandenes Verständnis von Comics überhaupt. Das hat mich aufgeregt. Sorry for that!

    28.11.2008 um 04:00 | Antworten

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