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> <channel><title>Comments on: Zurück zum Beton</title> <atom:link href="http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/</link> <description>I live by the river!</description> <lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 06:39:42 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator> <item><title>By: Stralau-Blog &#8212; Schöner sterben am Wasser &#187; Blog Archive &#187; Noch bis Donnerstag: Autobahnplanung einsehen</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-2/#comment-712817</link> <dc:creator>Stralau-Blog &#8212; Schöner sterben am Wasser &#187; Blog Archive &#187; Noch bis Donnerstag: Autobahnplanung einsehen</dc:creator> <pubDate>Mon, 06 Apr 2009 07:07:39 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=16158#comment-712817</guid> <description>[...] der A&#160;100 Richtung Treptow/Friedrichshain eingesehen werden. Mehr zur Autobahn steht hier und hier. Die Pläne liegen in den Rathäusern Treptow (Neue&#160;Krugallee&#160;4, R.&#160;22) und [...]</description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] der A&nbsp;100 Richtung Treptow/Friedrichshain eingesehen werden. Mehr zur Autobahn steht hier und hier. Die Pläne liegen in den Rathäusern Treptow (Neue&nbsp;Krugallee&nbsp;4, R.&nbsp;22) und [...]</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: René</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-2/#comment-712153</link> <dc:creator>René</dc:creator> <pubDate>Wed, 25 Mar 2009 10:27:13 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=16158#comment-712153</guid> <description>@Rene: Du solltest nicht vergessen, daß die Elsenbrücke seit über einem Jahr gebaut wird und nur die Hälfte der Fahrspuren zur Verfügung steht. Es ist daher ein Nadelöhr - und was wird während der Bauphase des übernächsten Bauabschnitts noch extremer: es wird mehr Verkehr an den Park geholt, dafür muß dann die frisch sanierte Elsenbrücke hälftig abgerissen werden. Das ist dann eine Zwischenlösung für bestimmt gut 5 Jahre.@Alex (19) Eine Alternative wäre auch Elsenstraße - Kiefholzstraße - Dammweg/Grenzallee</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Rene: Du solltest nicht vergessen, daß die Elsenbrücke seit über einem Jahr gebaut wird und nur die Hälfte der Fahrspuren zur Verfügung steht. Es ist daher ein Nadelöhr &#8211; und was wird während der Bauphase des übernächsten Bauabschnitts noch extremer: es wird mehr Verkehr an den Park geholt, dafür muß dann die frisch sanierte Elsenbrücke hälftig abgerissen werden. Das ist dann eine Zwischenlösung für bestimmt gut 5 Jahre.</p><p>@Alex (19) Eine Alternative wäre auch Elsenstraße &#8211; Kiefholzstraße &#8211; Dammweg/Grenzallee</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: stralau</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-2/#comment-711959</link> <dc:creator>stralau</dc:creator> <pubDate>Sun, 22 Mar 2009 07:10:05 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=16158#comment-711959</guid> <description>Es gibt ein Gutachten vom Gutachterbüro Regioconsult Marburg, das im Auftrag der Berliner Grünen-Fraktion erstellt wurde. In der &lt;a href=&quot;http://www.gruene-fraktion-berlin.de/cms/default/dok/275/275980.gutachten_zeigt_a100_schadet_der_stadt_p.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Pressemitteilung der Grünen hierzu&lt;/a&gt; werden verschiedene Punkte klargestellt, die hier in den Kommentaren nachgefragt wurden (Verkehrsprognose, Variantenuntersuchung). Diese Punkte lassen sich natürlich auch in Einwendungen verwenden.&lt;blockquote&gt;Es besteht ein ungelöster Planungskonflikt für den Engpass der Elsenbrücke. Der Senat rechnet die zusätzlich entstehenden Verkehrsmengen von 20 Prozent auf 8,5 Prozent schön. Er will das Verkehrsaufkommen durch ein nicht näher erklärtes Koordinierungskonzept für die benachbarten Knotenpunkte Elsenstraße/Puschkinallee und Elsenbrücke/Markgrafendamm/Stralauer Allee reduzieren. Aber das wird ein geordnetes Abfließen des Autobahnverkehrs am Anschluss Treptower Park nicht gewährleisten. Verkehrsabschnitte um die Elsenbrücke sind schon heute als hoch belastete Engpässe eingestuft. In der einschlägigen Literatur über die Leistungsfähigkeit von Verkehrstrassen, dem &quot;Handbuch für die Bemessung des Straßenverkehrs&quot; stehen sie unter der unzureichenden Qualitätsstufe F. Das ist die schlechteste Qualitätsstufe, die möglich ist. Das bedeutet: Schon heute ist die Belastung größer als die Kapazität. Eine Verkehrszunahme führt zur Überlastung.Wenn es möglich wäre die Elsenstraße durch Koordinierungsmaßnahmen zu entlasten, stellt sich zudem die Frage, warum der Senat es nicht schon längst getan hat.Trotz der ungesicherten Datenlage muss die Verkehrswirkung des 16. Bauabschnitts zusammenfassend als Torso bezeichnet werden. Der 16. Bauabschnitt funktioniert nur, wenn der 17. Bauabschnitt gebaut wird. Das ist ein K.-o.-Kriterium, dass vor Gericht zu einer Aufhebung der Planfeststellung führen muss.[...]Bei der Variantenuntersuchung ist vorgeschrieben, dass alle Trassenvarianten untersucht und gegen einander abgewogen werden. Eine Trassenvariante wurde ohne diese Prüfungen vorzeitig verworfen. Für diese Trassierung in Tunnellage war fälschlicherweise eine unverhältnismäßig starke Steigung angegeben worden. Dass sie nicht in die Variantenprüfung eingegangen ist, stellt ebenso einen Abwägungsmangel dar wie die Vorfestlegung auf die Beermannstraße im Linienbestimmungsverfahren. Hier werden wir eine vollständige objektive Bewertung einfordern.&lt;/blockquote&gt;</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt ein Gutachten vom Gutachterbüro Regioconsult Marburg, das im Auftrag der Berliner Grünen-Fraktion erstellt wurde. In der <a
href="http://www.gruene-fraktion-berlin.de/cms/default/dok/275/275980.gutachten_zeigt_a100_schadet_der_stadt_p.html" rel="nofollow">Pressemitteilung der Grünen hierzu</a> werden verschiedene Punkte klargestellt, die hier in den Kommentaren nachgefragt wurden (Verkehrsprognose, Variantenuntersuchung). Diese Punkte lassen sich natürlich auch in Einwendungen verwenden.</p><blockquote><p>Es besteht ein ungelöster Planungskonflikt für den Engpass der Elsenbrücke. Der Senat rechnet die zusätzlich entstehenden Verkehrsmengen von 20 Prozent auf 8,5 Prozent schön. Er will das Verkehrsaufkommen durch ein nicht näher erklärtes Koordinierungskonzept für die benachbarten Knotenpunkte Elsenstraße/Puschkinallee und Elsenbrücke/Markgrafendamm/Stralauer Allee reduzieren. Aber das wird ein geordnetes Abfließen des Autobahnverkehrs am Anschluss Treptower Park nicht gewährleisten. Verkehrsabschnitte um die Elsenbrücke sind schon heute als hoch belastete Engpässe eingestuft. In der einschlägigen Literatur über die Leistungsfähigkeit von Verkehrstrassen, dem &#8220;Handbuch für die Bemessung des Straßenverkehrs&#8221; stehen sie unter der unzureichenden Qualitätsstufe F. Das ist die schlechteste Qualitätsstufe, die möglich ist. Das bedeutet: Schon heute ist die Belastung größer als die Kapazität. Eine Verkehrszunahme führt zur Überlastung.</p><p>Wenn es möglich wäre die Elsenstraße durch Koordinierungsmaßnahmen zu entlasten, stellt sich zudem die Frage, warum der Senat es nicht schon längst getan hat.</p><p>Trotz der ungesicherten Datenlage muss die Verkehrswirkung des 16. Bauabschnitts zusammenfassend als Torso bezeichnet werden. Der 16. Bauabschnitt funktioniert nur, wenn der 17. Bauabschnitt gebaut wird. Das ist ein K.-o.-Kriterium, dass vor Gericht zu einer Aufhebung der Planfeststellung führen muss.</p><p>[...]</p><p>Bei der Variantenuntersuchung ist vorgeschrieben, dass alle Trassenvarianten untersucht und gegen einander abgewogen werden. Eine Trassenvariante wurde ohne diese Prüfungen vorzeitig verworfen. Für diese Trassierung in Tunnellage war fälschlicherweise eine unverhältnismäßig starke Steigung angegeben worden. Dass sie nicht in die Variantenprüfung eingegangen ist, stellt ebenso einen Abwägungsmangel dar wie die Vorfestlegung auf die Beermannstraße im Linienbestimmungsverfahren. Hier werden wir eine vollständige objektive Bewertung einfordern.</p></blockquote> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: stralau</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-2/#comment-711187</link> <dc:creator>stralau</dc:creator> <pubDate>Wed, 11 Mar 2009 20:39:13 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=16158#comment-711187</guid> <description>(Und der Ausbau anderer Stadtstraßen natürlich auch.)</description> <content:encoded><![CDATA[<p>(Und der Ausbau anderer Stadtstraßen natürlich auch.)</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: stralau</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-2/#comment-711185</link> <dc:creator>stralau</dc:creator> <pubDate>Wed, 11 Mar 2009 20:38:15 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=16158#comment-711185</guid> <description>@#711182: Das Problem ist, daß das Geld für die Autobahn vom Bund kommt, der öffentliche Verkehr aber von Berlin bezahlt werden müßte.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#711182: Das Problem ist, daß das Geld für die Autobahn vom Bund kommt, der öffentliche Verkehr aber von Berlin bezahlt werden müßte.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: René</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-1/#comment-711182</link> <dc:creator>René</dc:creator> <pubDate>Wed, 11 Mar 2009 20:35:18 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=16158#comment-711182</guid> <description>Ich finde den Artikel auch sehr einseitig beleuchtet. Wer mit dem Auto in der Stadt unterwegs ist zu den &quot;Stoßzeiten&quot;, der weiß genau, dass alles super läuft bis zum Treptower Park. Ab da kommt der Verkehr jedesmal zum erliegen. Eine Autobahn in diese Richtung zu bauen ist keine verkehrte Idee.
ABER: über 4oo Mio. â‚¬ für ein 3,2 km langes Teilstück?! Hallo? In welchem Verhältnis steht das denn bitte? Und das Beste wird wieder sein, wenn nach der hälfte der Bauphase die ersten Nachkalkulationen kommen. Und so mir nichts dir nichts haben wir Baukosten von 5.. nein 600 Mio. â‚¬. Das kennt man ja nur zu gut aus dem Bauvorhaben BBI (neuer Tower)!Ich denke hier wird mal wieder Geld zum Fenster heraus geworfen. Und in Zeiten der Wirtschaftskrise spielt es eine noch größere Rolle wo wir Steuergelder verschwenden.Man sollte vielleicht mal überdenken das viele Geld, sinnvoll in den Ausbau der Öffentlichen Verkehrsbetriebe zu stecken in Verbindung mit dem Ausbau der vorhandenen Straßen und vernünftigen Verkehrsleitsystemen. Ich denke sowie so, dass mit einer besseren Verkehrsleitung der Verkehr viel besser durch die Stadt laufen würde und auch der CO2 Ausstoß reduziert würde.Ich hoffe das in der Stadtentwicklung ein paar dieser Anregungen überdacht werden bevor nachher alle wieder  herum stöhnen wie schlecht es uns geht.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde den Artikel auch sehr einseitig beleuchtet. Wer mit dem Auto in der Stadt unterwegs ist zu den &#8220;Stoßzeiten&#8221;, der weiß genau, dass alles super läuft bis zum Treptower Park. Ab da kommt der Verkehr jedesmal zum erliegen. Eine Autobahn in diese Richtung zu bauen ist keine verkehrte Idee.<br
/> ABER: über 4oo Mio. â‚¬ für ein 3,2 km langes Teilstück?! Hallo? In welchem Verhältnis steht das denn bitte? Und das Beste wird wieder sein, wenn nach der hälfte der Bauphase die ersten Nachkalkulationen kommen. Und so mir nichts dir nichts haben wir Baukosten von 5.. nein 600 Mio. â‚¬. Das kennt man ja nur zu gut aus dem Bauvorhaben BBI (neuer Tower)!</p><p>Ich denke hier wird mal wieder Geld zum Fenster heraus geworfen. Und in Zeiten der Wirtschaftskrise spielt es eine noch größere Rolle wo wir Steuergelder verschwenden.</p><p>Man sollte vielleicht mal überdenken das viele Geld, sinnvoll in den Ausbau der Öffentlichen Verkehrsbetriebe zu stecken in Verbindung mit dem Ausbau der vorhandenen Straßen und vernünftigen Verkehrsleitsystemen. Ich denke sowie so, dass mit einer besseren Verkehrsleitung der Verkehr viel besser durch die Stadt laufen würde und auch der CO2 Ausstoß reduziert würde.</p><p>Ich hoffe das in der Stadtentwicklung ein paar dieser Anregungen überdacht werden bevor nachher alle wieder  herum stöhnen wie schlecht es uns geht.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: christoph</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-1/#comment-711102</link> <dc:creator>christoph</dc:creator> <pubDate>Wed, 11 Mar 2009 15:30:23 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=16158#comment-711102</guid> <description>@stralau
siehst Du, so schnell geht das manchmal mit den Missverständnissen.
Die fachliche Auseinandersetzung mit Einwänden gehört sicher dazu, was ich gemeint habe ist das Übersetzen von techn. Details für Leute ohne techn. Hintergrund, es ist halt eine Fachbehörde und kein Bürgerbüro.Aber um nochmal auf &quot;Eure&quot; Sache zurückzukommen:
&quot;Daß während der Öffentlichkeitsbeteiligung aber üblicherweise nichts mehr grundsätzliches geändert wird, wenn die Verwaltung das nicht will, wirst Du auch wissen. Und hier (ich wiederhole mich) halte ich echte Bürgerbeteiligung für sinnvoll und notwendig.&quot;Da gebe ich Dir denn jetzt doch recht, wenn auch nur halb: zum einen eben ist dies möglich über den Nachweis eines Fehlers beim Abwägungsprozess, z.B. &quot;Sind wirklich alle Varianten untersucht worden?&quot;
oder &quot;Ist das Verkehrsgutachten fehlerhaft durch die falschen Ausgangswerte&quot; (ganz schwer ranzukommen, da Gutachten ja von Einschätzungen abhängen, die nicht nur falsch oder richtig sein können sÃ³ndern eben auch vertretbar) und zum anderen eben über die Politik.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@stralau<br
/> siehst Du, so schnell geht das manchmal mit den Missverständnissen.<br
/> Die fachliche Auseinandersetzung mit Einwänden gehört sicher dazu, was ich gemeint habe ist das Übersetzen von techn. Details für Leute ohne techn. Hintergrund, es ist halt eine Fachbehörde und kein Bürgerbüro.</p><p>Aber um nochmal auf &#8220;Eure&#8221; Sache zurückzukommen:<br
/> &#8220;Daß während der Öffentlichkeitsbeteiligung aber üblicherweise nichts mehr grundsätzliches geändert wird, wenn die Verwaltung das nicht will, wirst Du auch wissen. Und hier (ich wiederhole mich) halte ich echte Bürgerbeteiligung für sinnvoll und notwendig.&#8221;</p><p>Da gebe ich Dir denn jetzt doch recht, wenn auch nur halb: zum einen eben ist dies möglich über den Nachweis eines Fehlers beim Abwägungsprozess, z.B. &#8220;Sind wirklich alle Varianten untersucht worden?&#8221;<br
/> oder &#8220;Ist das Verkehrsgutachten fehlerhaft durch die falschen Ausgangswerte&#8221; (ganz schwer ranzukommen, da Gutachten ja von Einschätzungen abhängen, die nicht nur falsch oder richtig sein können sÃ³ndern eben auch vertretbar) und zum anderen eben über die Politik.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: stralau</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-1/#comment-711096</link> <dc:creator>stralau</dc:creator> <pubDate>Wed, 11 Mar 2009 14:59:22 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=16158#comment-711096</guid> <description>@#711077: &lt;blockquote&gt;Probiers mal aus.&lt;/blockquote&gt;Klar. Die Sache mit der Brücke war ja auch nur ein Beispiel, wie es aus Bürgersicht normalerweise abläuft. Du mußt Dich da auch gar angegriffen fühlen. Ich glaube sehr wohl, daß die Mitarbeiter in der Verwaltung gute Arbeit machen. Daß während der Öffentlichkeitsbeteiligung aber üblicherweise nichts mehr grundsätzliches geändert wird, wenn die Verwaltung das nicht will, wirst Du auch wissen. Und hier (ich wiederhole mich) halte ich echte Bürgerbeteiligung für sinnvoll und notwendig.&lt;blockquote&gt;Und auch wennÂ´s schwer fällt zu glauben, ab und an wird auf den Ämtern auch gearbeitet, da nervtÂ´s halt, wenn man zu nichts anderem mehr kommt als Anfragen zu beantworten.&lt;/blockquote&gt;Mh? Ich dachte die Bearbeitung der Einwendungen in B-Plan-Verfahren gehört zur Arbeit dazu? Wenn das nicht mit eingeplant ist, stimmt mit ja mit dem ganzen Prozeß etwas nicht. Es sieht (auch wenn es, wie in Berlin üblich, regelmäßig Auslegungen über die Schulferien) gibt, aus meiner Sicht so aus, als sei man manchmal ganz froh, wenn die Leute sich nicht zu sehr mit der Planung beschäftigen würden.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#711077:<br
/><blockquote>Probiers mal aus.</p></blockquote><p>Klar. Die Sache mit der Brücke war ja auch nur ein Beispiel, wie es aus Bürgersicht normalerweise abläuft. Du mußt Dich da auch gar angegriffen fühlen. Ich glaube sehr wohl, daß die Mitarbeiter in der Verwaltung gute Arbeit machen. Daß während der Öffentlichkeitsbeteiligung aber üblicherweise nichts mehr grundsätzliches geändert wird, wenn die Verwaltung das nicht will, wirst Du auch wissen. Und hier (ich wiederhole mich) halte ich echte Bürgerbeteiligung für sinnvoll und notwendig.</p><blockquote><p>Und auch wennÂ´s schwer fällt zu glauben, ab und an wird auf den Ämtern auch gearbeitet, da nervtÂ´s halt, wenn man zu nichts anderem mehr kommt als Anfragen zu beantworten.</p></blockquote><p>Mh? Ich dachte die Bearbeitung der Einwendungen in B-Plan-Verfahren gehört zur Arbeit dazu? Wenn das nicht mit eingeplant ist, stimmt mit ja mit dem ganzen Prozeß etwas nicht. Es sieht (auch wenn es, wie in Berlin üblich, regelmäßig Auslegungen über die Schulferien) gibt, aus meiner Sicht so aus, als sei man manchmal ganz froh, wenn die Leute sich nicht zu sehr mit der Planung beschäftigen würden.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: christoph</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-1/#comment-711077</link> <dc:creator>christoph</dc:creator> <pubDate>Wed, 11 Mar 2009 12:53:55 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=16158#comment-711077</guid> <description>@StralauPolitik-Verwaltung: da beißt sich die Katze wohl in den Schwanz: der Druck, den ein Investor ausüben kann, kann nur über die Politik kommen.Ich weiß, der Drang mich hier für &quot;Kollegen&quot; zu rechtfertigen, die ich nichtmal kenne, erscheint vielleicht etwas suspekt. Aber zur Bahnbrücke: Deine Anfrage zur Sache war aber evtl. auch kein Einzelfall. Und auch wennÂ´s schwer fällt zu glauben, ab und an wird auf den Ämtern auch gearbeitet, da nervtÂ´s halt, wenn man zu nichts anderem mehr kommt als Anfragen zu beantworten. Die Stellen, die für soetwas zuständig sind, sind ja keine mit ständiger Kundenfrequentierung als Dienstleistung, wie Meldeämter oder so..Bei der etwas rückständigen Internetpräsenz im Allgemeinen gebe ich Dir recht - ist aber meist eher eine Frage der Kosten und der Altersstruktur also des Unvermögens als eine des Unwillens.Auskunft im Allgemeinen muss übrigens gegeben werden, manchmal hilft vielleicht einfach die Berufung auf das Informationsfreiheitsgestz bzw. das entsprechende berliner Landesgesetz und die höfliche Frage nach Dienstvorgesetztem und Beschwerdestelle. Probiers mal aus.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Stralau</p><p>Politik-Verwaltung: da beißt sich die Katze wohl in den Schwanz: der Druck, den ein Investor ausüben kann, kann nur über die Politik kommen.</p><p>Ich weiß, der Drang mich hier für &#8220;Kollegen&#8221; zu rechtfertigen, die ich nichtmal kenne, erscheint vielleicht etwas suspekt. Aber zur Bahnbrücke: Deine Anfrage zur Sache war aber evtl. auch kein Einzelfall. Und auch wennÂ´s schwer fällt zu glauben, ab und an wird auf den Ämtern auch gearbeitet, da nervtÂ´s halt, wenn man zu nichts anderem mehr kommt als Anfragen zu beantworten. Die Stellen, die für soetwas zuständig sind, sind ja keine mit ständiger Kundenfrequentierung als Dienstleistung, wie Meldeämter oder so..</p><p>Bei der etwas rückständigen Internetpräsenz im Allgemeinen gebe ich Dir recht &#8211; ist aber meist eher eine Frage der Kosten und der Altersstruktur also des Unvermögens als eine des Unwillens.</p><p>Auskunft im Allgemeinen muss übrigens gegeben werden, manchmal hilft vielleicht einfach die Berufung auf das Informationsfreiheitsgestz bzw. das entsprechende berliner Landesgesetz und die höfliche Frage nach Dienstvorgesetztem und Beschwerdestelle. Probiers mal aus.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: stralau</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-1/#comment-711073</link> <dc:creator>stralau</dc:creator> <pubDate>Wed, 11 Mar 2009 12:06:59 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=16158#comment-711073</guid> <description>Nun -- da bewegen wir uns wohl auf verschiedenen Ebenen. Was Du als Kostensteigerung durch die Einsprüche der Bürger ansiehst, entsteht aus meiner Sicht dadurch, daß die politischen Entscheidungen vorher nicht in der Öffentlichkeit diskutiert wurden. Was man so hört, wenn man mit bestimmten Leuten spricht, liegt das wohl auch daran, daß sich die Politik auch stark von der Verwaltung beeinflussen läßt.&lt;blockquote&gt;Zu deinem Beispiel &quot;Umgang mit dem Bürger, Bahnbrücke&quot;: Klar, ätzende Beamte gibtÂ´s massig und das ärgert natürlich. Aber was erwartest Du; dass die Behörde (also der Steuerzahler) ein Ing.-Büro für Dich beauftragt, um sich selbst zu widerlegen?&lt;/blockquote&gt;Der Steuerzahler bin ich selbst. Und ich erwarte schon, daß die Verwaltung, die ich mitbezahle, sich von mir auf die Finger schauen läßt, mir das auch halbwegs vernünftig möglich macht und mir dabei nicht unnötig Steine in den Weg legt. Die arrogante Antwort ist kein Einzelfall und ist auch nur das Ende des Spiels. Es geht damit los, daß man die Unterlagen nicht im Internet findet und zu völlig arbeitnehmerunfreundlichen Zeiten aufs Amt kommen muß und sich die Unterlagen dort nicht einmal kopieren darf. Daß sich dann nur noch Lehrer und Rentner die Zeit dafür nehmen, kann ich auch ein bißchen verstehen. Für normale Arbeitnehmer ist das nämlich nicht so einfach.Beim Denkmalschutz habe ich in bisher allen Fällen die Erfahrung gemacht, daß, zumindest in Berlin und Leipzig ein Investor nur genügend Druck machen muß, um abreißen zu dürfen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Nun &#8212; da bewegen wir uns wohl auf verschiedenen Ebenen. Was Du als Kostensteigerung durch die Einsprüche der Bürger ansiehst, entsteht aus meiner Sicht dadurch, daß die politischen Entscheidungen vorher nicht in der Öffentlichkeit diskutiert wurden. Was man so hört, wenn man mit bestimmten Leuten spricht, liegt das wohl auch daran, daß sich die Politik auch stark von der Verwaltung beeinflussen läßt.</p><blockquote><p>Zu deinem Beispiel &#8220;Umgang mit dem Bürger, Bahnbrücke&#8221;: Klar, ätzende Beamte gibtÂ´s massig und das ärgert natürlich. Aber was erwartest Du; dass die Behörde (also der Steuerzahler) ein Ing.-Büro für Dich beauftragt, um sich selbst zu widerlegen?</p></blockquote><p>Der Steuerzahler bin ich selbst. Und ich erwarte schon, daß die Verwaltung, die ich mitbezahle, sich von mir auf die Finger schauen läßt, mir das auch halbwegs vernünftig möglich macht und mir dabei nicht unnötig Steine in den Weg legt. Die arrogante Antwort ist kein Einzelfall und ist auch nur das Ende des Spiels. Es geht damit los, daß man die Unterlagen nicht im Internet findet und zu völlig arbeitnehmerunfreundlichen Zeiten aufs Amt kommen muß und sich die Unterlagen dort nicht einmal kopieren darf. Daß sich dann nur noch Lehrer und Rentner die Zeit dafür nehmen, kann ich auch ein bißchen verstehen. Für normale Arbeitnehmer ist das nämlich nicht so einfach.</p><p>Beim Denkmalschutz habe ich in bisher allen Fällen die Erfahrung gemacht, daß, zumindest in Berlin und Leipzig ein Investor nur genügend Druck machen muß, um abreißen zu dürfen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: christoph</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-1/#comment-711072</link> <dc:creator>christoph</dc:creator> <pubDate>Wed, 11 Mar 2009 11:49:53 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=16158#comment-711072</guid> <description>@stralau
ich verstehe ja durchaus, was du meinst.
Ich weiß aber auch, dass die Umsetzung dessen nicht nur schwierig, sondern auch enorm kostensteigernd ist.
Und bei allen hier im konkreten Fall ja möglicherweise berechtigten Einwänden ist es eben auch Tatsache, dass die Verwaltung sich mit Bedenken und Bedenkenträgern IMMER auseinandersetzen muss, und zwar  mindestens mit den direkt Betroffenen. Hier auf wirklich alle einzugehen ist schwierig und bläht Verfahren und Verwaltung unglaublich auf.Mal als Beispiel: Es gibt 3 mögliche Varianten der Autobahn, bei allen 3en gibt es eine &quot;grobe&quot; Trassenplanung, in der Abwägung werden mögliche Folgen untersucht und verglichen. Sollen jetzt alle potentiell Betroffenenen angschrieben werden: es besteht die Chance von 1 zu 3, dass Ihr Haus abgerissen wird, was halten Sie persönlich denn davon? Kling zynisch, aber denk einfach mal dran, wenn Du das nächste mal in 2 Stunden an die Ostsee fährst.Und daher die gesetzlich festgelegte Auslegung und Öffentlichkeitsbeteiligung NACH der Festlegung, mit der Möglichkeit, Einwände zu formulieren und der Verwaltung evtl. Fehler bei der Planung oder Abwägung nachzuweisen, aber eben auch nichts hierüber hinaus. Ich finde das richtig.Und die politische Komponente hast du ja selbst angesprochen. Die Politik hat sehr großen Einfluss auf die Planung, u.U. einen größeren als die Verwaltung, und kann Vorhaben immernoch kippen. Und die Politik - ist nunmal vom Bürger gewählt worden.Zu deinem Beispiel &quot;Umgang mit dem Bürger, Bahnbrücke&quot;: Klar, ätzende Beamte gibtÂ´s massig und das ärgert natürlich. Aber was erwartest Du; dass die Behörde (also der Steuerzahler) ein Ing.-Büro für Dich beauftragt, um sich selbst zu widerlegen?Ist wohl nicht mehr schwer zu erraten, dass ich in der Straßenbauverwaltung arbeite, ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass gerade was Umweltschutz, Denkmalschutz und pers. Betroffenheiten angeht, die gesetzl. Bestimmungen in Bezug auf die Abwägung im Planungsprozess sehr umfangreich sind. Der größte Zwang in die eine oder andere Richtung kann jedoch von der Politik kommen, also (zumindest aus Sicht der Verwaltung) vom Bürger.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@stralau<br
/> ich verstehe ja durchaus, was du meinst.<br
/> Ich weiß aber auch, dass die Umsetzung dessen nicht nur schwierig, sondern auch enorm kostensteigernd ist.<br
/> Und bei allen hier im konkreten Fall ja möglicherweise berechtigten Einwänden ist es eben auch Tatsache, dass die Verwaltung sich mit Bedenken und Bedenkenträgern IMMER auseinandersetzen muss, und zwar  mindestens mit den direkt Betroffenen. Hier auf wirklich alle einzugehen ist schwierig und bläht Verfahren und Verwaltung unglaublich auf.</p><p>Mal als Beispiel: Es gibt 3 mögliche Varianten der Autobahn, bei allen 3en gibt es eine &#8220;grobe&#8221; Trassenplanung, in der Abwägung werden mögliche Folgen untersucht und verglichen. Sollen jetzt alle potentiell Betroffenenen angschrieben werden: es besteht die Chance von 1 zu 3, dass Ihr Haus abgerissen wird, was halten Sie persönlich denn davon? Kling zynisch, aber denk einfach mal dran, wenn Du das nächste mal in 2 Stunden an die Ostsee fährst.</p><p>Und daher die gesetzlich festgelegte Auslegung und Öffentlichkeitsbeteiligung NACH der Festlegung, mit der Möglichkeit, Einwände zu formulieren und der Verwaltung evtl. Fehler bei der Planung oder Abwägung nachzuweisen, aber eben auch nichts hierüber hinaus. Ich finde das richtig.</p><p>Und die politische Komponente hast du ja selbst angesprochen. Die Politik hat sehr großen Einfluss auf die Planung, u.U. einen größeren als die Verwaltung, und kann Vorhaben immernoch kippen. Und die Politik &#8211; ist nunmal vom Bürger gewählt worden.</p><p>Zu deinem Beispiel &#8220;Umgang mit dem Bürger, Bahnbrücke&#8221;: Klar, ätzende Beamte gibtÂ´s massig und das ärgert natürlich. Aber was erwartest Du; dass die Behörde (also der Steuerzahler) ein Ing.-Büro für Dich beauftragt, um sich selbst zu widerlegen?</p><p>Ist wohl nicht mehr schwer zu erraten, dass ich in der Straßenbauverwaltung arbeite, ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass gerade was Umweltschutz, Denkmalschutz und pers. Betroffenheiten angeht, die gesetzl. Bestimmungen in Bezug auf die Abwägung im Planungsprozess sehr umfangreich sind. Der größte Zwang in die eine oder andere Richtung kann jedoch von der Politik kommen, also (zumindest aus Sicht der Verwaltung) vom Bürger.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: stralau</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-1/#comment-711069</link> <dc:creator>stralau</dc:creator> <pubDate>Wed, 11 Mar 2009 11:00:13 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=16158#comment-711069</guid> <description>@#711061: Nimm bitte mal die Klischeebrille ab. Es geht hier nicht um Fahrradfahrer im speziellen, sondern um Stadtbewohner im allgemeinen und zum Beispiel auch um den Autoverkehr der Anwohner. Noch einmal: das Problem ist, daß der regionenübergreifende Autoverkehr losgelöst vom Rest des Städtebaus gesehen wird. Es geht hier nicht um eine Autobahn irgendwo in der Landschaft, sondern mitten durch die Stadt.&lt;blockquote&gt;Mit dem Ergebnis der Abwägung der Varianten geht man dann an die Öffentlichkeit, nicht vorher, warum auch, wenn noch nicht alle Folgen erkannt oder absehbar sind.&lt;/blockquote&gt;Das ist meiner Meinung nach typisches Verwaltungsdenken, das davon ausgeht, daß es genau eine beste Lösung gibt. Mit Politik als Aushandlungsprozeß hat das aber nicht mehr viel zu tun und als ehemaliger DDR-Bürger traue ich der Unfehlbarkeit der Verwaltung auch nicht. Wie so etwas völlig schiefgehen kann, hat man hier in der gleichen Ecke Berlins gerade beim Mediaspree-Projekt gesehen, wo es am Ende einen Volksentscheid gab, der die Verwaltungsplanung gekippt hat und nun passiert erst einmal gar nichts, was sehr schade ist. Ich teile die inhaltliche Linie der Inititatoren des Volksentscheides nicht hundertprozentig, aber sie haben immerhin erreicht, daß die Verwaltung jetzt direkt mit ihnen verhandelt.Bei der Autobahnplanung ist ein solcher Volksentscheid rechtlich nicht möglich. Ich sehe den Systemfehler nicht wie Du an der Stelle, wer Verkehrsplaner wird, sondern darin, daß der Bürger als einzige wirkungsvolle Mitwirkungsmöglichkeit nur die Klage hat. Wundert es Dich da, daß dann bei solchen Klagen zu, wie Du es nennst, &quot;žKonstruktionen&quot; gegriffen wird?Es mag ja sein, daß es notorische Meckerer gibt, aber Menschen, die sich für das Thema interessieren, aber anderer Meinung als die Planer sind, pauschal als &quot;ždie Fraktion aus Lehrern und Rentnern&quot; abzuqualifizieren, finde ich nicht richtig.Ich habe schon in diversen Bebauungsplanverfahren Einwendungen erhoben. Die Antworten der Verwaltung kommen oft recht arrogant herüber. Ein Beispiel: die Bahn möchte hier eine denkmalgeschützte Brücke abreißen und neubauen. Auf meine Einwendung, warum denn dem Denkmalschutz (wenigstens, indem man die Fassade erhält) hier nicht Rechnung getragen würde, bekomme ich (sinngemäß) als Antwort, daß die Planungen nichts anderes zuließen.Um diese Antwort zu widerlegen müßte ich schon ein Ingenieurbüro mit einer Alternativplanung beauftragen. Dazu fehlt mir neben dem Geld schlicht auch die Zeit -- ich muß ja auch noch arbeiten gehen. Den Bürgern, die sich mit der Planung befassen und die dies ehrenamtlich tun, werden hier der Verwaltung unnötig Steine in den Weg gelegt.Und ja: ich wünsche mir eine viel stärkere Einbeziehung von Bürgern in Planungsverfahren. Im Unterschied zu Dir halte ich die Bürger auch für die Gegend, in der sie leben, für kompetent. Das wäre eine sehr gute Gelegenheit, Politikverdrossenheit entgegenzuwirken: indem man die Leute dort, wo sie Ahnung haben auch direkt an der Entscheidungsfindung beteiligt. Es gibt Kommunen, wo das auch schon erfolgreich geschehen ist. Es fehlt die Umsetzung in der Breite.Die Verwaltung sollte ihren Auftraggebern -- dem Volk -- offener gegenübertreten.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#711061: Nimm bitte mal die Klischeebrille ab. Es geht hier nicht um Fahrradfahrer im speziellen, sondern um Stadtbewohner im allgemeinen und zum Beispiel auch um den Autoverkehr der Anwohner. Noch einmal: das Problem ist, daß der regionenübergreifende Autoverkehr losgelöst vom Rest des Städtebaus gesehen wird. Es geht hier nicht um eine Autobahn irgendwo in der Landschaft, sondern mitten durch die Stadt.</p><blockquote><p>Mit dem Ergebnis der Abwägung der Varianten geht man dann an die Öffentlichkeit, nicht vorher, warum auch, wenn noch nicht alle Folgen erkannt oder absehbar sind.</p></blockquote><p>Das ist meiner Meinung nach typisches Verwaltungsdenken, das davon ausgeht, daß es genau eine beste Lösung gibt. Mit Politik als Aushandlungsprozeß hat das aber nicht mehr viel zu tun und als ehemaliger DDR-Bürger traue ich der Unfehlbarkeit der Verwaltung auch nicht. Wie so etwas völlig schiefgehen kann, hat man hier in der gleichen Ecke Berlins gerade beim Mediaspree-Projekt gesehen, wo es am Ende einen Volksentscheid gab, der die Verwaltungsplanung gekippt hat und nun passiert erst einmal gar nichts, was sehr schade ist. Ich teile die inhaltliche Linie der Inititatoren des Volksentscheides nicht hundertprozentig, aber sie haben immerhin erreicht, daß die Verwaltung jetzt direkt mit ihnen verhandelt.</p><p>Bei der Autobahnplanung ist ein solcher Volksentscheid rechtlich nicht möglich. Ich sehe den Systemfehler nicht wie Du an der Stelle, wer Verkehrsplaner wird, sondern darin, daß der Bürger als einzige wirkungsvolle Mitwirkungsmöglichkeit nur die Klage hat. Wundert es Dich da, daß dann bei solchen Klagen zu, wie Du es nennst, &#8220;žKonstruktionen&#8221; gegriffen wird?</p><p>Es mag ja sein, daß es notorische Meckerer gibt, aber Menschen, die sich für das Thema interessieren, aber anderer Meinung als die Planer sind, pauschal als &#8220;ždie Fraktion aus Lehrern und Rentnern&#8221; abzuqualifizieren, finde ich nicht richtig.</p><p>Ich habe schon in diversen Bebauungsplanverfahren Einwendungen erhoben. Die Antworten der Verwaltung kommen oft recht arrogant herüber. Ein Beispiel: die Bahn möchte hier eine denkmalgeschützte Brücke abreißen und neubauen. Auf meine Einwendung, warum denn dem Denkmalschutz (wenigstens, indem man die Fassade erhält) hier nicht Rechnung getragen würde, bekomme ich (sinngemäß) als Antwort, daß die Planungen nichts anderes zuließen.</p><p>Um diese Antwort zu widerlegen müßte ich schon ein Ingenieurbüro mit einer Alternativplanung beauftragen. Dazu fehlt mir neben dem Geld schlicht auch die Zeit &#8212; ich muß ja auch noch arbeiten gehen. Den Bürgern, die sich mit der Planung befassen und die dies ehrenamtlich tun, werden hier der Verwaltung unnötig Steine in den Weg gelegt.</p><p>Und ja: ich wünsche mir eine viel stärkere Einbeziehung von Bürgern in Planungsverfahren. Im Unterschied zu Dir halte ich die Bürger auch für die Gegend, in der sie leben, für kompetent. Das wäre eine sehr gute Gelegenheit, Politikverdrossenheit entgegenzuwirken: indem man die Leute dort, wo sie Ahnung haben auch direkt an der Entscheidungsfindung beteiligt. Es gibt Kommunen, wo das auch schon erfolgreich geschehen ist. Es fehlt die Umsetzung in der Breite.</p><p>Die Verwaltung sollte ihren Auftraggebern &#8212; dem Volk &#8212; offener gegenübertreten.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: christoph</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-1/#comment-711061</link> <dc:creator>christoph</dc:creator> <pubDate>Wed, 11 Mar 2009 08:15:05 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=16158#comment-711061</guid> <description>@Stralau
ein Dialog während des Prozesses einer Planung ist äußerst schwierig umzusetzen, als zuständigE Verwaltung kann man schlecht einmal im Monat mit irgentwelchen halbfertigen Plänen bei der Presse auftauchen.
In der Regel muss es eine Variantenuntersuchung geben, die auch die Nullvariante einschließt. Mit dem Ergebnis der Abwägung der Varianten geht man dann an die Öffentlichkeit, nicht vorher, warum auch, wenn noch nicht alle Folgen erkannt oder absehbar sind.Und zur Prioritätensetzung: Verkehrsplanung wird nun mal von Verkehrsplanern gemacht, d.h. die Fraktion der Fahrradfahrer ist unter Ihnen (leider) recht klein, Beruf folgt ja häufig dem Interesse, insofern vielleicht schon Systemfehler.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Stralau<br
/> ein Dialog während des Prozesses einer Planung ist äußerst schwierig umzusetzen, als zuständigE Verwaltung kann man schlecht einmal im Monat mit irgentwelchen halbfertigen Plänen bei der Presse auftauchen.<br
/> In der Regel muss es eine Variantenuntersuchung geben, die auch die Nullvariante einschließt. Mit dem Ergebnis der Abwägung der Varianten geht man dann an die Öffentlichkeit, nicht vorher, warum auch, wenn noch nicht alle Folgen erkannt oder absehbar sind.</p><p>Und zur Prioritätensetzung: Verkehrsplanung wird nun mal von Verkehrsplanern gemacht, d.h. die Fraktion der Fahrradfahrer ist unter Ihnen (leider) recht klein, Beruf folgt ja häufig dem Interesse, insofern vielleicht schon Systemfehler.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: stralau</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-1/#comment-711060</link> <dc:creator>stralau</dc:creator> <pubDate>Wed, 11 Mar 2009 07:56:48 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=16158#comment-711060</guid> <description>@#711059: Das glaube ich sofort. Ich sehe dennoch einen Systemfehler, wenn der Städtebau dem Verkehr (nicht nur hier, sondern auch in anderen Großstädten mit schrumpfender Einwohnerzahl, wie zum Beispiel Leipzig) völlig untergeordnet wird oder auch, wenn versucht wird, die Probleme des Autoverkehrs völlig losgelöst vom Gesamtverkehr zu lösen.Und bei dieser Prioritätensetzung wird die Planung dann von einer Verwaltungs- zu einer politischen Angelegenheit. Und Politik sollte sich schon bemühen, ihr Handeln zu begründen und -- noch besser -- im Dialog mit ihren Auftraggebern bleiben. Die Möglichkeit zum Dialog jedoch hat es bei diesem Bauverfahren nie gegeben. Jetzt gibt es immerhin ein Werben der Senatsverwaltung für die Autobahn, allerdings erst, nachdem die Gegner ordentlich Wind gemacht haben.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#711059: Das glaube ich sofort. Ich sehe dennoch einen Systemfehler, wenn der Städtebau dem Verkehr (nicht nur hier, sondern auch in anderen Großstädten mit schrumpfender Einwohnerzahl, wie zum Beispiel Leipzig) völlig untergeordnet wird oder auch, wenn versucht wird, die Probleme des Autoverkehrs völlig losgelöst vom Gesamtverkehr zu lösen.</p><p>Und bei dieser Prioritätensetzung wird die Planung dann von einer Verwaltungs- zu einer politischen Angelegenheit. Und Politik sollte sich schon bemühen, ihr Handeln zu begründen und &#8212; noch besser &#8212; im Dialog mit ihren Auftraggebern bleiben. Die Möglichkeit zum Dialog jedoch hat es bei diesem Bauverfahren nie gegeben. Jetzt gibt es immerhin ein Werben der Senatsverwaltung für die Autobahn, allerdings erst, nachdem die Gegner ordentlich Wind gemacht haben.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: christoph</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-1/#comment-711059</link> <dc:creator>christoph</dc:creator> <pubDate>Wed, 11 Mar 2009 07:36:46 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=16158#comment-711059</guid> <description>nur mal am Rande, als Werbung für ein wenig VErständnis: Verkehrsplaner haben es echt nicht leicht, jeder, der Autofahren kann, fühlt sich qualifiziert und bei Planungen hat man dann nicht nur wie sonst üblich die Fraktion aus Lehrern und Rentnern zu überzeugen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>nur mal am Rande, als Werbung für ein wenig VErständnis: Verkehrsplaner haben es echt nicht leicht, jeder, der Autofahren kann, fühlt sich qualifiziert und bei Planungen hat man dann nicht nur wie sonst üblich die Fraktion aus Lehrern und Rentnern zu überzeugen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: stralau</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-1/#comment-711044</link> <dc:creator>stralau</dc:creator> <pubDate>Tue, 10 Mar 2009 19:48:57 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=16158#comment-711044</guid> <description>@#711043: Ja, dieses übernächste Stück nach Friedrichshain ist kraß. Ich bin oben nur kurz darauf eingegangen, weil so schon fast zu viele Detailinformationen im Text sind. Das Dumme ist, daß das Verkehrschaos an der jetzt geplanten Endstelle die Verlängerung dann als natürliche Lösung erscheinen lassen wird.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#711043: Ja, dieses übernächste Stück nach Friedrichshain ist kraß. Ich bin oben nur kurz darauf eingegangen, weil so schon fast zu viele Detailinformationen im Text sind. Das Dumme ist, daß das Verkehrschaos an der jetzt geplanten Endstelle die Verlängerung dann als natürliche Lösung erscheinen lassen wird.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Adrian Lang</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-1/#comment-711043</link> <dc:creator>Adrian Lang</dc:creator> <pubDate>Tue, 10 Mar 2009 19:42:43 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=16158#comment-711043</guid> <description>@#710953: Tunnel soll es aber auf dem nächsten Bauabschnitt geben, auf den hier leider gar nicht eingegangen wurde. Ich habe vor knapp zwei Monaten einen kurzen Blogbeitrag geschrieben, der auch auf den zweiten Teil eingeht: http://blog.adrianlang.de/?p=139.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#710953: Tunnel soll es aber auf dem nächsten Bauabschnitt geben, auf den hier leider gar nicht eingegangen wurde. Ich habe vor knapp zwei Monaten einen kurzen Blogbeitrag geschrieben, der auch auf den zweiten Teil eingeht: <a
href="http://blog.adrianlang.de/?p=139" rel="nofollow">http://blog.adrianlang.de/?p=139</a>.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: partikelfernsteuerung</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-1/#comment-711041</link> <dc:creator>partikelfernsteuerung</dc:creator> <pubDate>Tue, 10 Mar 2009 19:32:26 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=16158#comment-711041</guid> <description>@33 Danke für den Link, die alten Bebauungspläne sind ja höchst spannender Wahnsinn.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@33 Danke für den Link, die alten Bebauungspläne sind ja höchst spannender Wahnsinn.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: christoph</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-1/#comment-710992</link> <dc:creator>christoph</dc:creator> <pubDate>Tue, 10 Mar 2009 09:21:28 +0000</pubDate> <guid
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richtig, aber ein Spendenaufruf.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@westernworld<br
/> richtig, aber ein Spendenaufruf.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Badexp</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/03/09/zuruck-zum-beton/comment-page-1/#comment-710990</link> <dc:creator>Badexp</dc:creator> <pubDate>Tue, 10 Mar 2009 08:17:26 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=16158#comment-710990</guid> <description>aha sehr gut geschrieben jetzt weiß ich als außenstehender auch was in Berlin so für bauvorhaben geplant sind :-)</description> <content:encoded><![CDATA[<p>aha sehr gut geschrieben jetzt weiß ich als außenstehender auch was in Berlin so für bauvorhaben geplant sind :-)</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
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