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Muppets: Worst. Song. Ever.

[via] Sogar den Titel hab ich da geklaut. Äh, geremixed.

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Bundesverfassungsgericht verschaukelt HartzIV-Sätze

Jetzt ist es raus: Die HartzIV-Regelsätze für Kinder sind verfassungswirdrig. Die Hoffnung des Spiegelfechters, Karlsruhe könnte die gesamten Regelsätze kippen und damit die Diskussion über einen Mindestlohn ankurbeln, hat sich indes nicht bewahrheitet.

Die Regierung hat sich Mühe gegeben, die zu erwartende Maulschelle schon vorab abzufangen. Einen klaren Auftrag des Gerichts hat Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger erhofft, nochmal nachzubessern. Völlig unklar bleibt, warum die Regierung das Ende der Verhandlung abgewartet hat, um tätig zu werden. Seit einem Jahr ist das Verfahren jetzt anhängig, aber statt in die Offensive zu gehen, Politik zu machen und beispielsweise die Regelsätze anzupassen, hat man sich darauf verständigt, die Füße still zu halten. Mit dem Ergebnis, dass jetzt ein riesiger Bearbeitungsstau auf die Behörden zukommt. Was auch immer die Regierungsparteien sich bei der NRW-Wahl auf die Wahlplakate drucken lassen, „Zukunft wird gemacht“ wäre keine gute Wahl.

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Bundesregierung kippt Netzsperren: Löschen statt sperren [Update: Doch eine Nullnummer?]

Na geht doch. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat anscheinend mittlerweile mit einer Art Regierungsarbeit angefangen und kippt das umstrittene Netzsperren-Gesetz, für das Bundespräsident Horst Köhler bisher seine Unterschrift verweigert hatte. Sie plant nun ein Gesetz zur Löschung illegaler Inhalte. Was für ein Chaos.

Es bleibt die leise Hoffnung, dass die Proteste und die Petition wenigstens nachträglich einen Einfluss auf die Entscheidung hatten, denn wäre dies nicht so, würde mein letztjähriger Frust über die Erkenntnis, dass es in der Politik offenbar niemals um tatsächliche Inhalte, sondern allein um Machtkämpfe und Positionsgerangel geht, erneut aufkeimen. Man könnte Willkür vermuten bei der Geschwindigkeit, mit der beschlossene Gesetze auf Eis oder ad acta gelegt werden. Aber egal. Das aktuelle Ergebnis – wer weiß schon, ob es nicht heute nachmittag wieder revidiert wird – ist ein positives.

Im Zusammenhang noch der Hinweis auf diese Meldung, die einmal mehr bestätigt: Löschen ist möglich, in den meisten Fällen sogar innerhalb kürzester Zeit. Schön, dass dies nun auch diejenigen eingestehen müssen, die noch vor wenigen Monaten mit überzeugter Vehemenz das Gegenteil behaupteten.

UPDATE netzpolitik und Internet-Law sehen die Meldung etwas skeptischer. Tatsächlich habe ich nach dem Lesen des ZEIT-Artikels den Eindruck gehabt, das Gesetz wäre wirklich vom Tisch. Offenbar ein Irrtum.

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At-At-Walker Lampe

Zu schick für’s Kinderzimmer, zu schade für die Desinger-Lounge, gut aber, dass das von Lifegoods ins Minimalistische gefeilte Kult-Kampfross per Elektrostrippe gesichert ist!
HabenHabenHaben!
[via]

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Die Rote Raupe wird 5 und wir verlosen Tickets für ihre Party


Der Start der Roten Raupe war 2005 soetwas wie der erste Versuch Indiefanzines allein digital erfahrbar zu machen. Es gab lange Konzertfotostrecken, kurze Besprechungen, unzählige Diskussionen und sehr, sehr viel Herzblut. Heute ist die Raupe ein beachtliches Portal und weil man Feste feiern muss wie sie fallen, feiert sie diesen Freitag im Club 59:1 in München ihren Geburtstag mit Liveauftritten von The Robocop Kraus (Foto) und Pelzig, danach legt Fanziner-Legende Säm (Pitti Platsch 3000) auf.

Wir verlosen 5 einzelne Tickets für alle die am Freitag in München dabei sein wollen und in den Kommentaren Indiefanzines nennen können. Bitte keine Mehrfachnennungen. Bis Donnerstag Abend 20 Uhr könnt ihr teilnehmen.

FÜNF JAHRE ROTE RAUPE

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Pandora: Open Source Handheld

Geschlossene mobile Systeme wie das des iPad erzürnen besonders die Open-Source-Gemeinde. Das muss doch anders gehen, ohne Beschränkungen, ohne Kontrollmechanismen, ohne Hersteller-Monopol!

Tatsächlich arbeiten diverse Teams an mobilen Geräten auf Open-Source-Basis, Openmoko gehört dabei zu den bekannteren Projekten. Doch nun steht auch der Pandora Handheld in den Startlöchern, ein Kleinstrechner, dessen Daten beeindruckende Zahlen- und Buchstabenkombinationen aufweisen: ARM® Cortex™-A8 600Mhz+ CPU mit Linux-System (!), 430-MHz TMS320C64x+™ DSP Core (!!), PowerVR SGX OpenGL 2.0 ES compliant 3D hardware (!!!), 800×480 4.3″ Touchscreen LCD mit 16.7 Millionen Farben (!!!!). Spielt Quake 3!!!!! Und kann Multitasking.

Man muss also nur noch einen Produktdesigner finden, dann steht dem iPad-Killer nichts mehr im Weg …

[via]

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    Guten Morgen!

    Iggy Pop/Goran Bregovic – In the Death Car

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    Exclusive new footage: Sarah Palin cheating at the Tea Party Convention


    Exclusive new footage of the former governor proving her cheating during a Q&A at the Tea Party Convention in Nashville. – Die Aufregung bricht sich auf Englisch ihren Weg. Sarah Palin, die Hockey-Mum und Bärenjägerin, schafft es die Sorgen der amerikanischen Wähler in sechs Worten zusammen zu fassen. Und weil die nirgendwo mehr hinein passten, mussten sie woanders hinauf, dumm nur, dass Spreeblick jetzt exklusives Close-up-Material in die Hände gelangte. Read on my dear…

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    Helene Hegemann und Airen – Interview mit “Strobo”-Verleger Frank Maleu

    Wie es im Titel steht: Es folgt ein Interview mit Frank Maleu vom SuKuLTuR-Verlag, in dem Airens „Strobo“ erschien. Über Hegemann, den Literaturbetrieb, und zwischendurch würde ich mich gerne aufregen, aber Frank Maleu will und will nicht mitmachen. Nach dem Klick.

    Read on my dear…

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    iPad für 4,99

    Hat zwar immer noch kein Multitasking, ist dafür aber verfügbar: Das iPad zum Selbstbasteln (Vorderseite, Rückseite).

    [via]

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    Interview Deutschlandradio Kultur

    Am vergangenen Freitag habe ich morgens im Deutschlandradio Kultur ein kurzes Interview gegeben. Anlass waren die Kommentare zum Canisius-Artikel und die vielfachen Zitate daraus in Print und TV. Es ging bei dem Gespräch jedoch nicht um die Missbrauchsfälle selbst, sondern um einen möglicherweise stattfindenden Medienwandel und darüber, warum Anonymität im Netz wichtig ist.

    MP3, 6:45, 3,2 MB

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    Pssst! Steuergelder?

    Er hätte es auch niemandem Recht machen können. Das Dilemma lag auf der Hand. In jedem Fall würde er Straftäter begünstigen, so oder so. Entweder die Steuersünder, oder den Datenanbieter. Auf jeden Fall würde er Dieben die Hand reichen.

    Es gab den Liechtensteiner Präzedenzfall, als Steinbrück unter ähnlichen Bedingungen eine Daten-CD kaufte. Es gibt die SPD, die ihr Herz für die verarmende Mittelschicht und den Bodensatz der Geselschaft wiederentdeckt hat. Es gibt den ständig präsenten Vorwurf an die Regierung, Klientelpolitik auf dem Rücken der Armen zu machen.

    Und es gibt die Möglichkeit, diese Vorwürfe kurzfristig aus der Welt zu schaffen.

    Read on my dear…

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    Was geschah in meinem Geburtsjahr?

    Schon wieder eine hübsche Idee von Herrn Jenssen, dessen Werbeposter-Sammelseite wir erst neulich erwähnten: What Happened In My Birth Year? – Einfach ein Jahr eingeben, zurücklehnen und sich ein paar Fakten „vorlesen“ lassen.

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    Kirsten Fuchs zu Gast bei Read on, my dear – der Lesebühne mit Spreeblick

    Es ist nicht sehr schwer, lobende Worte für (die hier bereits mehrfach erwähnte) Kirsten Fuchs zu finden: Man hat sie schon die „Königin der Berliner Lesebühnen“ genannt, und ihr zu Ehren ist einer der lustigsten Sätze in einer FAZ-Rezension gedruckt worden: „“Jeder Satz knallt und bumst und brennt,“ schreibt da Martin Halter, und ihr Debüt ‘Die Titanic und Herr Berg‘, um das es geht, sei „ein extravagantes Gemisch aus unverblümter Drastik, trockenem Witz und rasender Zärtlichkeit.“
    Read on my dear…

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    Winter

    Einfach nur so.

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    Helene Hegemann: Alles nur geklaut?

    [Update: Interview mit Airen-Verleger Frank Maleu]

    Eine spannende Diskussion um literarische Remix-Kultur, die man in manchen Fällen auch „abschreiben“ nennen könnte, ist gerade im Blog Die Gefühlskonserve zu lesen. Autor Deef Pirmasens zerlegt dort den vom Feuilleton gefeierten Roman „Axolotl Roadkill“ (Amazon-Partnerlink) der 17-jährigen Berlinerin Helene Hegemann und weist einigen Passagen eine Nähe unter anderem zu dem etwas unbekannteren Roman „Strobo“ (Amazon-Partnerlink) des Autors Airen nach.

    Deefs Recherche traf offenbar ins Schwarze, denn nur zwei Tage nach seinem Artikel entschuldigt sich die Autorin u.a. mit dem bewundernswerten Satz „Originalität gibt’s sowieso nicht, nur Echtheit“, und auch ihr Verlag Ullstein hält ein paar Worte für angemessen.

    Ich habe „Axolotl Roadkill“ nicht gelesen, denn mir gehen Jugendliche, die 50-jährige Feuilletonisten mit ihren unheimlich abgefuckten Berghain-Nächten begeistern, auf den Keks, doch ich frage mich, wie die Geschichte wohl verlaufen würde, wenn „Strobo“ – beispielsweise – von einer TAZ-Autorin geschrieben worden wäre und „Axolotl Roadkill“ – beispielsweise – von einem Blogger.

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    Bye bye, Flash: Sketchpad in HTML5

    Zeichenprogramme im Browser, also Online-Nachahmungen von Software wie Photoshop oder Gimp, gibt es wie Sand am Meer Bytes im Netz. Sketchpad unterscheidet sich von seinen Kollegen dadurch, dass es nicht in Flash programmiert ist, sondern in HTML5 – modernere Browser stellen das Werkzeug somit ohne zusätzliche Plugins dar. Nachdem auch Videoportale wie Vimeo und YouTube ihre Experimente mit HTML5 gestartet haben, deren Inhalte derzeit noch via Flash dargestellt werden, darf man gespannt sein, wie Adobe auf diese Entwicklung reagiert. Und ob.

    Die Firma hinter Sktechpad bereitet zudem gerade Colorjack:Canvas vor, ein Vektorgrafik-Programm inkl. kollaborativer Animationsfunktionen.

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    Guten Morgen!

    Lightspeed Champion – Tell Me What It’s Worth

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    Selbstauslöser 01: Karlo Hackenberger

    Ab heute gibt es eine neue Videocast-Serie bei Spreeblick:

    Selbstauslöser

    Read on my dear…

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    Guten Morgen!

    Mumford and Sons – Little Lion Man