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> <channel><title>Comments on: Same procedure as last year?</title> <atom:link href="http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/</link> <description>I live by the river!</description> <lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 09:46:57 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator> <item><title>By: Wenn ich mir ein Auto nicht leisten kann, ist es dann legitim es zu klauen? &#124; Alles über Musik download</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-727246</link> <dc:creator>Wenn ich mir ein Auto nicht leisten kann, ist es dann legitim es zu klauen? &#124; Alles über Musik download</dc:creator> <pubDate>Fri, 11 Sep 2009 14:53:38 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-727246</guid> <description>[...] Same procedure as last year? &#124; Spreeblick [...]</description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] Same procedure as last year? | Spreeblick [...]</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Fragezeichner</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-724935</link> <dc:creator>Fragezeichner</dc:creator> <pubDate>Tue, 18 Aug 2009 08:39:37 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-724935</guid> <description>@#724848: Vielleicht kommt man einer Antwort über Statistiken näher. Arbeitsmarktzahlen, Versicherungen, Gehaltserhebungen, etc.  des statistischen Bundesamts sollten die absoluten Zahlen vollberuflicher Musikschaffender der letzten 20 Jahre liefern können und auch das Durchschnittseinkommen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#724848: Vielleicht kommt man einer Antwort über Statistiken näher. Arbeitsmarktzahlen, Versicherungen, Gehaltserhebungen, etc.  des statistischen Bundesamts sollten die absoluten Zahlen vollberuflicher Musikschaffender der letzten 20 Jahre liefern können und auch das Durchschnittseinkommen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Das Internet und die Musiker: Fluch oder Segen? &#171; Das Frage-Blog</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-724933</link> <dc:creator>Das Internet und die Musiker: Fluch oder Segen? &#171; Das Frage-Blog</dc:creator> <pubDate>Tue, 18 Aug 2009 08:22:45 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-724933</guid> <description>[...] Fluch oder&#160;Segen? In An Manche on August 18, 2009 at 10:22   Ich hatte die Frage schon mal hier gestellt, da war die Diskussion aber bereits erschöpft: Stimmt das denn wirklich, dass es für [...]</description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] Fluch oder&nbsp;Segen? In An Manche on August 18, 2009 at 10:22   Ich hatte die Frage schon mal hier gestellt, da war die Diskussion aber bereits erschöpft: Stimmt das denn wirklich, dass es für [...]</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Johnny Haeusler</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-724848</link> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <pubDate>Mon, 17 Aug 2009 18:15:55 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-724848</guid> <description>@#724603: Sehr gute Frage. Die man wahrscheinlich kaum
beantworten kann. Es ist offenbar sehr viel schwieriger für junge Künstler geworden, finanzielle Unzerstützung zu bekommen, das waren Verlage und Labels ja im erster Linie. Zu viel Masse, weniger Chancen auf wirtschaftlichen Erfolg, unsichere Zeiten gemerell. Gleichzeitig aber viel mehr Möglichkeiten für Künstler, sich selbst zu vermarkten (was aber nicht jeder kann und will). Wie man das gegeneinander aufrechen könnte, weiß ich nicht.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#724603: Sehr gute Frage. Die man wahrscheinlich kaum<br
/> beantworten kann. Es ist offenbar sehr viel schwieriger für junge Künstler geworden, finanzielle Unzerstützung zu bekommen, das waren Verlage und Labels ja im erster Linie. Zu viel Masse, weniger Chancen auf wirtschaftlichen Erfolg, unsichere Zeiten gemerell. Gleichzeitig aber viel mehr Möglichkeiten für Künstler, sich selbst zu vermarkten (was aber nicht jeder kann und will). Wie man das gegeneinander aufrechen könnte, weiß ich nicht.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: mister t</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-724663</link> <dc:creator>mister t</dc:creator> <pubDate>Mon, 17 Aug 2009 11:37:29 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-724663</guid> <description>Der Vergleich hinkt insofern, als dass es auch auf Ebay nicht erlaubt ist, Hehlerware zu verkaufen. Ist der Preis unrealistisch niedrig, ist der Kunde sogar verpflichtet, misstrauisch zu werden. Warum sollte also für Musik eine andere Rechtslage gelten?Natürlich ändern sich Verdienstverhältnisse und sicherlich kann man der Musikindustrie und der Gema vorwerfen, zu wenig darauf einzugehen. Ich bin mir sehr sicher, dass das hier ebenfalls niemand bestreitet. Dass man aber den Ideenlieferanten bewusst enteignen und die Spielregeln derartig ändern möchte, ist alles andere als angemessen.@#724376: Ich durfte mich in letzter Zeit mit der Gema beschäftigen - eine Kulturflatrate erscheint mir seitdem wie reiner Schwachsinn. Es gibt keinen absolut gerechten Schlüssel zur Aufteilung der Gewinne. Gleichzeitig gibt es einen Verwaltungsaufwand, der wie bei der Gema zunächst mal die Gewinne von Neueinsteigern komplett auffressen wird. Die Vergütung muss unmittelbarer verlaufen können, damit etwas ankommt, nicht noch umständlicher.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der Vergleich hinkt insofern, als dass es auch auf Ebay nicht erlaubt ist, Hehlerware zu verkaufen. Ist der Preis unrealistisch niedrig, ist der Kunde sogar verpflichtet, misstrauisch zu werden. Warum sollte also für Musik eine andere Rechtslage gelten?</p><p>Natürlich ändern sich Verdienstverhältnisse und sicherlich kann man der Musikindustrie und der Gema vorwerfen, zu wenig darauf einzugehen. Ich bin mir sehr sicher, dass das hier ebenfalls niemand bestreitet. Dass man aber den Ideenlieferanten bewusst enteignen und die Spielregeln derartig ändern möchte, ist alles andere als angemessen.</p><p>@#724376: Ich durfte mich in letzter Zeit mit der Gema beschäftigen &#8211; eine Kulturflatrate erscheint mir seitdem wie reiner Schwachsinn. Es gibt keinen absolut gerechten Schlüssel zur Aufteilung der Gewinne. Gleichzeitig gibt es einen Verwaltungsaufwand, der wie bei der Gema zunächst mal die Gewinne von Neueinsteigern komplett auffressen wird. Die Vergütung muss unmittelbarer verlaufen können, damit etwas ankommt, nicht noch umständlicher.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: piratenwahl</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-724614</link> <dc:creator>piratenwahl</dc:creator> <pubDate>Sat, 15 Aug 2009 15:41:28 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-724614</guid> <description>Ich selbst bin ja, wie schon erwähnt, kein filesharer. Das liegt aber einzig und allein an meinem Alter. Wäre ich unter 20, ich wäre ein filesharer. So wie ich früher Musik am Radio mitgeschnitten habe oder mir Noten kopiert habe.
Auch wenn ich selbst viele Probleme mit der Computerei habe ( vermutlich altersbedingt), bin ich doch scheinbar noch jung genug, um zu erkennen, daß neue Technologien auch neue Gesetze nach sich ziehen. Ich plädiere vor allem dafür, daß die Künstler sich der neuen Lage aktiv anpassen sollten, anstatt vergangenen und vielleicht gar nicht so guten Zeiten nachzutrauern. Nehmen wir mein Gewerbe, den An-und Verkauf. Viele dieser Läden sind nicht überlebensfähig, weil die Inhaber ihr altes Geschäftsmodell weiterbetreiben möchten: das Geschäftsmodell hieß Beschiß und langjähriger Aufbau eines Kundenstamms im Laden. Beides läuft heute nicht mehr so. Die Verkäufer wissen durch ebay um den Wert ihrer Sachen, niemand läßt sich mehr mit 5,- abspeisen, damit der Händler dann an einem seiner Spezialkunden 2000 Euro abgreifen konnte. Von solchen Deals haben diese Läden früher gelebt. Heute muß man selbst auf ebay hart arbeiten, dann kommt man über die Runden, wenn man ehrlich ankauft. Soll ich mich jetzt beklagen, weil sich die Leute nicht mehr so gut bescheißen lassen? Ich finde nicht, die durchs Netz erreichte Transparenz ist doch aus demokratietechnischer Sicht zu begrüßen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich selbst bin ja, wie schon erwähnt, kein filesharer. Das liegt aber einzig und allein an meinem Alter. Wäre ich unter 20, ich wäre ein filesharer. So wie ich früher Musik am Radio mitgeschnitten habe oder mir Noten kopiert habe.<br
/> Auch wenn ich selbst viele Probleme mit der Computerei habe ( vermutlich altersbedingt), bin ich doch scheinbar noch jung genug, um zu erkennen, daß neue Technologien auch neue Gesetze nach sich ziehen. Ich plädiere vor allem dafür, daß die Künstler sich der neuen Lage aktiv anpassen sollten, anstatt vergangenen und vielleicht gar nicht so guten Zeiten nachzutrauern. Nehmen wir mein Gewerbe, den An-und Verkauf. Viele dieser Läden sind nicht überlebensfähig, weil die Inhaber ihr altes Geschäftsmodell weiterbetreiben möchten: das Geschäftsmodell hieß Beschiß und langjähriger Aufbau eines Kundenstamms im Laden. Beides läuft heute nicht mehr so. Die Verkäufer wissen durch ebay um den Wert ihrer Sachen, niemand läßt sich mehr mit 5,- abspeisen, damit der Händler dann an einem seiner Spezialkunden 2000 Euro abgreifen konnte. Von solchen Deals haben diese Läden früher gelebt. Heute muß man selbst auf ebay hart arbeiten, dann kommt man über die Runden, wenn man ehrlich ankauft. Soll ich mich jetzt beklagen, weil sich die Leute nicht mehr so gut bescheißen lassen? Ich finde nicht, die durchs Netz erreichte Transparenz ist doch aus demokratietechnischer Sicht zu begrüßen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: mister t</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-724611</link> <dc:creator>mister t</dc:creator> <pubDate>Sat, 15 Aug 2009 14:35:19 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-724611</guid> <description>@#724609: Dass Filesharing den Kulturaustausch in einer Art fördert, die mit kommerziellen Angboten nicht möglich wäre, möchte ich mal bestreiten. Auch, dass man einem Tier nicht abgewöhnen kann, nach Futter zu schnappen. Und erst recht, dass ein Mensch so instinktiv handeln muss, wie ein Tier.Und nicht zuletzt gibt es nicht &quot;die Leute&quot; weil es eben nicht &quot;alle&quot; sind. Da reden sich die Piraten vielleicht doch zu viel ein.
Wolfgangs Vergleich mit den geblitzten Autofahrern ist da sehr passend - es herrscht ein Konsens, dass es Gechwindigkeitsbeschränkungen gibt und der größte Teil der Bevölkerung sieht ein, dass diese durchgesetzt werden müssen, auch wenn sie sich in Einzelfällen über diese Regel hinwegsetzen. Ich kenne genug Menschen, die (wie ich selbst) ihre Musik kaufen und dies nicht eine Abzocke halten, aber hier und da durchaus ein MP3 mitgehen lassen, zum Teil, weil es bestimmte Tacks legal nicht zu erwerben gibt.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#724609: Dass Filesharing den Kulturaustausch in einer Art fördert, die mit kommerziellen Angboten nicht möglich wäre, möchte ich mal bestreiten. Auch, dass man einem Tier nicht abgewöhnen kann, nach Futter zu schnappen. Und erst recht, dass ein Mensch so instinktiv handeln muss, wie ein Tier.</p><p>Und nicht zuletzt gibt es nicht &#8220;die Leute&#8221; weil es eben nicht &#8220;alle&#8221; sind. Da reden sich die Piraten vielleicht doch zu viel ein.<br
/> Wolfgangs Vergleich mit den geblitzten Autofahrern ist da sehr passend &#8211; es herrscht ein Konsens, dass es Gechwindigkeitsbeschränkungen gibt und der größte Teil der Bevölkerung sieht ein, dass diese durchgesetzt werden müssen, auch wenn sie sich in Einzelfällen über diese Regel hinwegsetzen. Ich kenne genug Menschen, die (wie ich selbst) ihre Musik kaufen und dies nicht eine Abzocke halten, aber hier und da durchaus ein MP3 mitgehen lassen, zum Teil, weil es bestimmte Tacks legal nicht zu erwerben gibt.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: piratenwahl</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-724609</link> <dc:creator>piratenwahl</dc:creator> <pubDate>Sat, 15 Aug 2009 13:39:51 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-724609</guid> <description>Der Widerstand auf breiter Linie gegen die Abzocke allerorten ist doch schon da. Schritt 1: die Leute gehen nicht mehr wählen. Schritt 2 kommt dann, wenn der Frust richtig groß wird: dann wählen die Leute was anderes. Gesetze müssen an die Lebenswirklichkeit der Menschen angepaßt sein. Wenn die Leute alle filesharen wollen und das strafbar ist, kippen irgendwann die Gesetze. Und die Leute wollen kostenfrei downloaden, weil das Angebot im Netz für die Mehrheit wie Futter für ein Tier ist,was man ihm hinhält. Da schnappt jedes Tier zu, auch wenn es vielfach bestraft wird. Wie schon ausgeführt: das filesharen fördert den Kulturaustausch und ist deshalb von gesellschaftlichem Nutzen. Was wir jetzt erleben, sind letzte Rückzugsgefechte von Gestrigen, schon in 10 Jahren wird die Gesetzeslage eine andere sein.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der Widerstand auf breiter Linie gegen die Abzocke allerorten ist doch schon da. Schritt 1: die Leute gehen nicht mehr wählen. Schritt 2 kommt dann, wenn der Frust richtig groß wird: dann wählen die Leute was anderes. Gesetze müssen an die Lebenswirklichkeit der Menschen angepaßt sein. Wenn die Leute alle filesharen wollen und das strafbar ist, kippen irgendwann die Gesetze. Und die Leute wollen kostenfrei downloaden, weil das Angebot im Netz für die Mehrheit wie Futter für ein Tier ist,was man ihm hinhält. Da schnappt jedes Tier zu, auch wenn es vielfach bestraft wird. Wie schon ausgeführt: das filesharen fördert den Kulturaustausch und ist deshalb von gesellschaftlichem Nutzen. Was wir jetzt erleben, sind letzte Rückzugsgefechte von Gestrigen, schon in 10 Jahren wird die Gesetzeslage eine andere sein.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Wolfgang</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-724604</link> <dc:creator>Wolfgang</dc:creator> <pubDate>Sat, 15 Aug 2009 11:14:55 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-724604</guid> <description>@piratenwahl: Wegen der Bestrafung von Menschen, die etwas illegal im Netz gezogen haben, wird sich aber kein Widerstand auf breiter Linie bilden. Schließlich haben selbst einige derjenigen, die erwischt wurden, das Gefühl zu Recht bestraft worden zu sein.
Ähnlich dem Empfinden von Autofahrern, die geblitzt worden sind.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@piratenwahl: Wegen der Bestrafung von Menschen, die etwas illegal im Netz gezogen haben, wird sich aber kein Widerstand auf breiter Linie bilden. Schließlich haben selbst einige derjenigen, die erwischt wurden, das Gefühl zu Recht bestraft worden zu sein.<br
/> Ähnlich dem Empfinden von Autofahrern, die geblitzt worden sind.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Fragezeichner</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-724603</link> <dc:creator>Fragezeichner</dc:creator> <pubDate>Sat, 15 Aug 2009 10:50:30 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-724603</guid> <description>Stimmt das denn wirklich, dass es für Musiker heute schwieriger ist, von ihrer Musik zu leben als früher? Und ich spreche dabei nicht von denen, die auch heute noch vom alten System der Selektion und Markenbildung profitieren...
Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit für einen jungen, unbekannten Musiker heute, von Musik leben zu können, verglichen mit der Wahrscheinlichkeit vor 20 Jahren?</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt das denn wirklich, dass es für Musiker heute schwieriger ist, von ihrer Musik zu leben als früher? Und ich spreche dabei nicht von denen, die auch heute noch vom alten System der Selektion und Markenbildung profitieren&#8230;<br
/> Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit für einen jungen, unbekannten Musiker heute, von Musik leben zu können, verglichen mit der Wahrscheinlichkeit vor 20 Jahren?</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: mister t</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-724590</link> <dc:creator>mister t</dc:creator> <pubDate>Fri, 14 Aug 2009 17:51:30 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-724590</guid> <description>Mit derartigem Kaffeesatzlesen bin ich lieber vorsichtig. Mag sein, dass sich Widerstand regen könnte, kann aber auch sein, dass die Gesellschaft den Strafen, die in Deutschland angemessener ausfallen, eher zustimmt.
Was Internetthemen betrifft, vertraue ich auch weiterhin nicht auf das technische Verständnis der Wähler. Man sollte den Deutschen nicht überschätzen. Außerdem gibt es noch zwei drei weitere Themen, von denen man sein Kreuzchen abhängig machen kann.Sicher bin ich mir in dem Punkt, dass es für alle Beteiligten am Ende besser wäre, eine vernünftige Kompromisslösung zu finden. Aber ich teile eher den Pessimismus aus Johnnys Artikel und befürchte, dass jeder nur alles will und am Ende davon niemand etwas hat.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Mit derartigem Kaffeesatzlesen bin ich lieber vorsichtig. Mag sein, dass sich Widerstand regen könnte, kann aber auch sein, dass die Gesellschaft den Strafen, die in Deutschland angemessener ausfallen, eher zustimmt.<br
/> Was Internetthemen betrifft, vertraue ich auch weiterhin nicht auf das technische Verständnis der Wähler. Man sollte den Deutschen nicht überschätzen. Außerdem gibt es noch zwei drei weitere Themen, von denen man sein Kreuzchen abhängig machen kann.</p><p>Sicher bin ich mir in dem Punkt, dass es für alle Beteiligten am Ende besser wäre, eine vernünftige Kompromisslösung zu finden. Aber ich teile eher den Pessimismus aus Johnnys Artikel und befürchte, dass jeder nur alles will und am Ende davon niemand etwas hat.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: piratenwahl</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-724588</link> <dc:creator>piratenwahl</dc:creator> <pubDate>Fri, 14 Aug 2009 17:13:42 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-724588</guid> <description>Die Industrie wird ein paar erfolgreiche Millionenklagen durchziehen. Dann passiert zweierlei: die cleveren beginnen, ihre IP zu verschleiern. Und die anderen, denen man gerade das Eigenheim pfändet, weil ihr Kind filesharing betrieben hat, wählen die Piraten. Ich sage: Millionenklagen her, dann gibt das so einen Widerstand sogar bei den zensursula-Wählern, daß die jetzigen Gesetze in Kürze Geschichte sind.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Die Industrie wird ein paar erfolgreiche Millionenklagen durchziehen. Dann passiert zweierlei: die cleveren beginnen, ihre IP zu verschleiern. Und die anderen, denen man gerade das Eigenheim pfändet, weil ihr Kind filesharing betrieben hat, wählen die Piraten. Ich sage: Millionenklagen her, dann gibt das so einen Widerstand sogar bei den zensursula-Wählern, daß die jetzigen Gesetze in Kürze Geschichte sind.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: mister t</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-724586</link> <dc:creator>mister t</dc:creator> <pubDate>Fri, 14 Aug 2009 16:43:05 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-724586</guid> <description>@#724580: Man bekommt die IP und findet den Nutzer. Siehe Millionenklage in den USA. Es macht die Industrie sicherlich nicht sympathischer, ein solches Exempel zu statuieren, aber die technische Machbarkeit ist zu einem gewissen Grad gegeben.Auf die bisher effizienteste Maßnahme ist konsequenterweise nicht die Industrie gekommen, sondern Apple. Ehe man im Netz ein Album zusammenklaubt und einmal komplett durchhört, ob es eine angemessene Qualität hat, kann man es auch gleich legal bei iTunes runterladen. Würde man Youtube &amp; Co entsprechend nutzbar machen, könnte man sicher auch dort Umsätze generieren (bestimmt nicht die, die man in den 90ern mit dem CD-Markt hatte, aber man muss ja auch nicht jede Perversion in die Unendlichkeit weiterführen). Diese wirtschaftliche Nutzung basiert aber noch immer auf dem Vorhandensein von Rechten und auf der Kriminalisierung des Diebstahls an geistigem Eigentum.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#724580: Man bekommt die IP und findet den Nutzer. Siehe Millionenklage in den USA. Es macht die Industrie sicherlich nicht sympathischer, ein solches Exempel zu statuieren, aber die technische Machbarkeit ist zu einem gewissen Grad gegeben.</p><p>Auf die bisher effizienteste Maßnahme ist konsequenterweise nicht die Industrie gekommen, sondern Apple. Ehe man im Netz ein Album zusammenklaubt und einmal komplett durchhört, ob es eine angemessene Qualität hat, kann man es auch gleich legal bei iTunes runterladen. Würde man Youtube &amp; Co entsprechend nutzbar machen, könnte man sicher auch dort Umsätze generieren (bestimmt nicht die, die man in den 90ern mit dem CD-Markt hatte, aber man muss ja auch nicht jede Perversion in die Unendlichkeit weiterführen). Diese wirtschaftliche Nutzung basiert aber noch immer auf dem Vorhandensein von Rechten und auf der Kriminalisierung des Diebstahls an geistigem Eigentum.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: piratenwahl</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-724580</link> <dc:creator>piratenwahl</dc:creator> <pubDate>Fri, 14 Aug 2009 14:39:19 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-724580</guid> <description>Welche Mittel gibt es denn gegen Filsharing? Würde mich interessieren. Ich selbst bin da mit meinen fast 50 Jahren gar nicht aktiv. Ich weiß aber, daß schon früher auf dem Schulhof Cassetten überspielt wurden. Heute geht das alles viel einfacher und ohne Qualitätsverlust. Der Mensch will auf das offensichtlich Mögliche halt nicht verzichten. Das zu kriminalisieren, stößt auf Widerstand.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Welche Mittel gibt es denn gegen Filsharing? Würde mich interessieren. Ich selbst bin da mit meinen fast 50 Jahren gar nicht aktiv. Ich weiß aber, daß schon früher auf dem Schulhof Cassetten überspielt wurden. Heute geht das alles viel einfacher und ohne Qualitätsverlust. Der Mensch will auf das offensichtlich Mögliche halt nicht verzichten. Das zu kriminalisieren, stößt auf Widerstand.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: mister t</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-724579</link> <dc:creator>mister t</dc:creator> <pubDate>Fri, 14 Aug 2009 14:30:48 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-724579</guid> <description>@#724576: Nein, die, die hier meckern sind die, die erkannt haben, dass man am bisherigen Modell sich so nicht mehr festhalten kann, aber deshalb nicht das Kind noch lange mit dem Bade ausschütten wollen. Dass die Industrie Fehler gemacht hat und sich jetzt immer noch auf einem Holzweg befindet, wenn sie meint, durch Abbremsen einer Entwicklung allein wieder Herr der Lage zu werden, hat hier niemand bestritten.Auf der anderen Seite zeigt es aber keineswegs mehr Weitsicht, den totalen Ausverkauf der Rechte anzukündigen, wie es die offenbar Piraten wollen. Nur weil etwas millionenfach getan wird, wird es keinesfalls richtiger und moralisch vertretbarer. Noch gibt es Mittel, Filesharing unattraktiver werden zu lassen, das Selbstverständnis, dass Musik keinen Wert haben würde, ist ebenfalls nicht in Stein gemeißelt, außerdem werden iTunes, Amazon und co durchaus angenommen. Der Fatalismus der Musikindustrie ist nicht angebracht und macht sie lediglich unglaubwürdig. Ihn für bare Münze zu nehmen und als Gegenargument aufzugreifen, ist jedoch nicht weniger albern.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#724576: Nein, die, die hier meckern sind die, die erkannt haben, dass man am bisherigen Modell sich so nicht mehr festhalten kann, aber deshalb nicht das Kind noch lange mit dem Bade ausschütten wollen. Dass die Industrie Fehler gemacht hat und sich jetzt immer noch auf einem Holzweg befindet, wenn sie meint, durch Abbremsen einer Entwicklung allein wieder Herr der Lage zu werden, hat hier niemand bestritten.</p><p>Auf der anderen Seite zeigt es aber keineswegs mehr Weitsicht, den totalen Ausverkauf der Rechte anzukündigen, wie es die offenbar Piraten wollen. Nur weil etwas millionenfach getan wird, wird es keinesfalls richtiger und moralisch vertretbarer. Noch gibt es Mittel, Filesharing unattraktiver werden zu lassen, das Selbstverständnis, dass Musik keinen Wert haben würde, ist ebenfalls nicht in Stein gemeißelt, außerdem werden iTunes, Amazon und co durchaus angenommen. Der Fatalismus der Musikindustrie ist nicht angebracht und macht sie lediglich unglaubwürdig. Ihn für bare Münze zu nehmen und als Gegenargument aufzugreifen, ist jedoch nicht weniger albern.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: piratenwahl</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-724576</link> <dc:creator>piratenwahl</dc:creator> <pubDate>Fri, 14 Aug 2009 13:45:47 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-724576</guid> <description>Ich bekämpfe die Vermarktungsmaschinerie nicht, glaube nur, daß das Vermarkten von Tonträgern nichts mehr bringt und daß man das Kopieren dieser Tonträger nicht mehr schützen sollte. Die Vermarktungsmaschine läuft über Konzerte, und dagegen habe ich überhaupt nichts. Die, die hier meckern, sind Leute, die an ihrem gestrigen Geschäftsmodell festhalten wollen und die Realitäten nicht einsehen. Man kann das filesharing nicht mehr verhindern. Wenn jeder Computerzugang  wie in China kontrolliert wird, dann geben die Kids eben die Musik per Stick weiter. Keiner wird mehr irgendwas kaufen, was es auch umsonst gibt. Das sehen die Menschen nicht ein, und wenn man es zehnmal für strafbar erklärt und die Elternhäuser der ganzen Republik Besuch von Polizeistaffeln bekommen.
Erfolg als Künstler kann nur der haben, der sich den neuen Bedingungen anpaßt. Der Gesetzgeber wird das Filesharing in wenigen Jahren legalisieren, weil sich die Masse der Menschen in einer Demokratie nicht kriminalisieren läßt. Dann wählen eben mehr die Piraten, und irgendwann werden die Gesetze geändert. Für die Künstler gilt  der Gorbatschow-Satz: wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich bekämpfe die Vermarktungsmaschinerie nicht, glaube nur, daß das Vermarkten von Tonträgern nichts mehr bringt und daß man das Kopieren dieser Tonträger nicht mehr schützen sollte. Die Vermarktungsmaschine läuft über Konzerte, und dagegen habe ich überhaupt nichts. Die, die hier meckern, sind Leute, die an ihrem gestrigen Geschäftsmodell festhalten wollen und die Realitäten nicht einsehen. Man kann das filesharing nicht mehr verhindern. Wenn jeder Computerzugang  wie in China kontrolliert wird, dann geben die Kids eben die Musik per Stick weiter. Keiner wird mehr irgendwas kaufen, was es auch umsonst gibt. Das sehen die Menschen nicht ein, und wenn man es zehnmal für strafbar erklärt und die Elternhäuser der ganzen Republik Besuch von Polizeistaffeln bekommen.<br
/> Erfolg als Künstler kann nur der haben, der sich den neuen Bedingungen anpaßt. Der Gesetzgeber wird das Filesharing in wenigen Jahren legalisieren, weil sich die Masse der Menschen in einer Demokratie nicht kriminalisieren läßt. Dann wählen eben mehr die Piraten, und irgendwann werden die Gesetze geändert. Für die Künstler gilt  der Gorbatschow-Satz: wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: mister t</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-724573</link> <dc:creator>mister t</dc:creator> <pubDate>Fri, 14 Aug 2009 12:36:30 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-724573</guid> <description>@#724572: &quot;Mark Medlok kann im Gegensatz zu den meisten Möchtegernkünstlern&quot;Es erscheint mir wenig schlüssig, einerseits die Vermarktungsmaschinerie bekämpfen zu wollen, sie andererseits für die Brutstätte der &quot;guten Kunst&quot; zu halten. Aber vielleicht ist es auch dein Radikaldenken, das dir ermöglicht, zwei diametral entgegengesetzte Standpunkte gleichzeitig zu vertreten.Aber egal, es erscheint mir grundsätzlich wenig sinnvoll mit jemandem zu diskutieren, dessen Argumentation ausschließlich darauf fußt, was er für &quot;gute Kunst&quot; hält. Das ist nämlich so aussichtslos wie einem Mormonen die Evolutionstherie nahezubringen.Insofern kann ich nur noch sagen: Glaub von mir aus weiterhin das Evangelium, das du dir zusammenreimst. Aber versuch bitte nicht, dich auf dieser Basis in eine ernsthafte Diskussion einzumischen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#724572: &#8220;Mark Medlok kann im Gegensatz zu den meisten Möchtegernkünstlern&#8221;</p><p>Es erscheint mir wenig schlüssig, einerseits die Vermarktungsmaschinerie bekämpfen zu wollen, sie andererseits für die Brutstätte der &#8220;guten Kunst&#8221; zu halten. Aber vielleicht ist es auch dein Radikaldenken, das dir ermöglicht, zwei diametral entgegengesetzte Standpunkte gleichzeitig zu vertreten.</p><p>Aber egal, es erscheint mir grundsätzlich wenig sinnvoll mit jemandem zu diskutieren, dessen Argumentation ausschließlich darauf fußt, was er für &#8220;gute Kunst&#8221; hält. Das ist nämlich so aussichtslos wie einem Mormonen die Evolutionstherie nahezubringen.</p><p>Insofern kann ich nur noch sagen: Glaub von mir aus weiterhin das Evangelium, das du dir zusammenreimst. Aber versuch bitte nicht, dich auf dieser Basis in eine ernsthafte Diskussion einzumischen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: piratenwahl</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-724572</link> <dc:creator>piratenwahl</dc:creator> <pubDate>Fri, 14 Aug 2009 11:58:55 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-724572</guid> <description>Mark Medlok kann im Gegensatz zu den meisten Möchtegernkünstlern singen und performen. Und die gewisse Verrücktheit, die ein echter Künstler braucht, hat er auch. Wenn intellektuelle Büger- von Beruf Sohn- ihre wegweisenden Kompositionen nicht gewinnbringend aufführen können, liegt das vielleicht ganz einfach daran, daß sie sich nicht eingestehen wollen, daß ihre einzige Berufsmöglichkeit &quot; Sohn&quot; ist. Da habe ich vor Mark Medlock( wie schreibt der sich eigentlich?) deutlich mehr Respekt.
Gute Kunst ist einfach die, die sich durchsetzt. Ein echter Künstler akzeptiert, wenn sie das zu seinen Lebzeiten nur im Freundeskreis tut( Schubert).</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Mark Medlok kann im Gegensatz zu den meisten Möchtegernkünstlern singen und performen. Und die gewisse Verrücktheit, die ein echter Künstler braucht, hat er auch. Wenn intellektuelle Büger- von Beruf Sohn- ihre wegweisenden Kompositionen nicht gewinnbringend aufführen können, liegt das vielleicht ganz einfach daran, daß sie sich nicht eingestehen wollen, daß ihre einzige Berufsmöglichkeit &#8221; Sohn&#8221; ist. Da habe ich vor Mark Medlock( wie schreibt der sich eigentlich?) deutlich mehr Respekt.<br
/> Gute Kunst ist einfach die, die sich durchsetzt. Ein echter Künstler akzeptiert, wenn sie das zu seinen Lebzeiten nur im Freundeskreis tut( Schubert).</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Mister t</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-724561</link> <dc:creator>Mister t</dc:creator> <pubDate>Fri, 14 Aug 2009 09:43:36 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-724561</guid> <description>@#724559: &quot;langfristig muß sich gute Kunst messen lassen am finanziellen Erfolg.&quot; Wenn Mark Medlok also Live seine Musik spielt und damit eine Halle füllt, wird daraus &quot;gute Kunst&quot; und etwas kulturell wertvolleres, als wenn jemand eine wegweisende Komposition schafft, deren wahrer wert erst nach Jahren erkannt wird?Ich will zwar gar nicht ausschließen, dass diese Möglichkeit besteht, aber es ist vollkommener Schwachsinn, daraus eine Regel zu machen. Wahrscheinlich interessiert dich dieser neumodische Popkrempel gar nicht, aber eine solche Haltung zeigt eine gewaltige Unkenntnis der Popgeschichte.Überhaupt Regeln aufzustellen, was &quot;gute&quot; Kunst ist, zeigt eine Unkenntnis der deutschen Geschichte. Nicht jede beschissene Idee ist nur deshalb beschissen, weil sie von Faschisten aufgegriffen wurde. Manche beschissene Ideen waren es auch schon vorher. Darunter die der &quot;guten Kunst&quot;.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#724559: &#8220;langfristig muß sich gute Kunst messen lassen am finanziellen Erfolg.&#8221; Wenn Mark Medlok also Live seine Musik spielt und damit eine Halle füllt, wird daraus &#8220;gute Kunst&#8221; und etwas kulturell wertvolleres, als wenn jemand eine wegweisende Komposition schafft, deren wahrer wert erst nach Jahren erkannt wird?</p><p>Ich will zwar gar nicht ausschließen, dass diese Möglichkeit besteht, aber es ist vollkommener Schwachsinn, daraus eine Regel zu machen. Wahrscheinlich interessiert dich dieser neumodische Popkrempel gar nicht, aber eine solche Haltung zeigt eine gewaltige Unkenntnis der Popgeschichte.</p><p>Überhaupt Regeln aufzustellen, was &#8220;gute&#8221; Kunst ist, zeigt eine Unkenntnis der deutschen Geschichte. Nicht jede beschissene Idee ist nur deshalb beschissen, weil sie von Faschisten aufgegriffen wurde. Manche beschissene Ideen waren es auch schon vorher. Darunter die der &#8220;guten Kunst&#8221;.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Mister t</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/08/12/same-procedure-as-last-year/comment-page-2/#comment-724560</link> <dc:creator>Mister t</dc:creator> <pubDate>Fri, 14 Aug 2009 09:29:40 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=20832#comment-724560</guid> <description>@#724554: Tonträgermanager... jaja, diese finsteren Gesellen, die Leuten Geld in die Hand geben, damit diese die Freiheit haben, Musik zu produzieren. Genau die gleiche Sorte Mensch gibt es auch in der Liveproduktion - auch in der klassischen. Es gibt Leute die Geld vorstrecken bzw. in Ideen investieren und dafür Einnahmen kassieren, und über entsprechendes Mitspracherecht verfügen. Die wirst du also nicht los. Und so wenig es sich mit deiner Ideologie verbinden lässt: sie haben auch ihre Vorteile und ermöglichen Produktionen, die ohne sie nicht machbar wären.
Los wirst du hingegen die Soundfrickler, die neue Ideen in die Welt setzen, und den gesamten Bereich der Kultur, der sich nicht live transportieren lässt. Und natürlich Komponisten - weil es eben nicht nur um das Recht geht, für Tondokumente Geld zu kriegen, sondern auch darum, für die dem Tondokument zugrunde liegende Idee bezahlt zu werden bzw. ein Mitspracherecht bei der Auswertung zu haben. Da steckt gute handwerkliche Arbeit dahinter - es erschließt sich mir nicht, welchen moralischen Maßstab man anlegt, wenn man diese von jetzt auf gleich für wertlos erklärt, und Menschen, die sich ihr Wissen über Jahre angeeignet haben und Spezialisten ihres Faches sind, kollektiv für überflüssig erklärt.Ein weiterer Denkfehler ist, dass die Künstler den schnellen kulturellen Austausch verhindern würden. Der Austausch wird durch die unflexible Handhabung der Rechte verhindert (warum der Austausch unbedingt schnell sein muss, leuchtet mir ebenfalls nicht ein). Die Entwickelung des Austauschs würde noch mehr dadurch behindert werden, wenn es kein Interesse mehr geben kann, die notwendige Infrastruktur zu schaffen.@#724556: Wenn es mal ne neoliberale Haltung wäre. Tatsächlich ist diese &quot;ich bestimme, was kulturell Bedeutung hat&quot; Ansicht alles andere als liberal. Denn nichts anderes behauptet man, wenn man mit einer solchen Begründung einen kompletten Kultursektor für wertlos erklärt. Aber vielleicht sind Radiohead, Björk &amp; co ja tatsächlich entartete Musik...</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#724554: Tonträgermanager&#8230; jaja, diese finsteren Gesellen, die Leuten Geld in die Hand geben, damit diese die Freiheit haben, Musik zu produzieren. Genau die gleiche Sorte Mensch gibt es auch in der Liveproduktion &#8211; auch in der klassischen. Es gibt Leute die Geld vorstrecken bzw. in Ideen investieren und dafür Einnahmen kassieren, und über entsprechendes Mitspracherecht verfügen. Die wirst du also nicht los. Und so wenig es sich mit deiner Ideologie verbinden lässt: sie haben auch ihre Vorteile und ermöglichen Produktionen, die ohne sie nicht machbar wären.</p><p>Los wirst du hingegen die Soundfrickler, die neue Ideen in die Welt setzen, und den gesamten Bereich der Kultur, der sich nicht live transportieren lässt. Und natürlich Komponisten &#8211; weil es eben nicht nur um das Recht geht, für Tondokumente Geld zu kriegen, sondern auch darum, für die dem Tondokument zugrunde liegende Idee bezahlt zu werden bzw. ein Mitspracherecht bei der Auswertung zu haben. Da steckt gute handwerkliche Arbeit dahinter &#8211; es erschließt sich mir nicht, welchen moralischen Maßstab man anlegt, wenn man diese von jetzt auf gleich für wertlos erklärt, und Menschen, die sich ihr Wissen über Jahre angeeignet haben und Spezialisten ihres Faches sind, kollektiv für überflüssig erklärt.</p><p>Ein weiterer Denkfehler ist, dass die Künstler den schnellen kulturellen Austausch verhindern würden. Der Austausch wird durch die unflexible Handhabung der Rechte verhindert (warum der Austausch unbedingt schnell sein muss, leuchtet mir ebenfalls nicht ein). Die Entwickelung des Austauschs würde noch mehr dadurch behindert werden, wenn es kein Interesse mehr geben kann, die notwendige Infrastruktur zu schaffen.</p><p>@#724556: Wenn es mal ne neoliberale Haltung wäre. Tatsächlich ist diese &#8220;ich bestimme, was kulturell Bedeutung hat&#8221; Ansicht alles andere als liberal. Denn nichts anderes behauptet man, wenn man mit einer solchen Begründung einen kompletten Kultursektor für wertlos erklärt. Aber vielleicht sind Radiohead, Björk &amp; co ja tatsächlich entartete Musik&#8230;</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
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