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> <channel><title>Comments on: Über Cobain und Werther</title> <atom:link href="http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/</link> <description>I live by the river!</description> <lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 06:39:42 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator> <item><title>By: Die neue Pandemie &#124; netzfeuilleton.de</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-2/#comment-738482</link> <dc:creator>Die neue Pandemie &#124; netzfeuilleton.de</dc:creator> <pubDate>Fri, 20 Nov 2009 10:14:17 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738482</guid> <description>[...] Den Freitod daher schlicht mit der Depression zu begr&#252;nden, ist zu einfach. Der Todeswunsch ist vielleicht nicht selten Teil der Folge der Ausma&#223;e einer Depression, nicht aber der erkl&#228;rte Kontrollverlust, der derzeit medial als fremder Wille oder Hirnerkrankung gezeichnet wird. Man stirbt an einer Depression nicht so wie man an Krebs endet. Die psychischen Schmerzen stehen auf einer anderen Ebene, auch wenn einige der m&#246;glichen Symptome durchaus auch k&#246;rperliche Leiden hervorrufen k&#246;nnen. Gerade die Nennung verschiedener Ber&#252;hmtheiten zeigt im Durchschnitt, dass darunter vor allem solche fallen, die nicht f&#252;r Gedankenlosigkeit bekannt sind und ihren Schritt sicherlich nicht un&#252;berlegt beschlossen. Auch ist die Tatsache, dass mehr Frauen an Depressionen leiden, aber deutlich mehr M&#228;nner den Suizid w&#228;hlen, ein Widerspruch des typischen Krankheitstodes der neu ernannten Pandemie. Ebenso ist die Nachahmung, die der Werther-Effekt symbolisieren m&#246;chte, ein anderes Zeugnis. [...]</description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] Den Freitod daher schlicht mit der Depression zu begr&#252;nden, ist zu einfach. Der Todeswunsch ist vielleicht nicht selten Teil der Folge der Ausma&#223;e einer Depression, nicht aber der erkl&#228;rte Kontrollverlust, der derzeit medial als fremder Wille oder Hirnerkrankung gezeichnet wird. Man stirbt an einer Depression nicht so wie man an Krebs endet. Die psychischen Schmerzen stehen auf einer anderen Ebene, auch wenn einige der m&#246;glichen Symptome durchaus auch k&#246;rperliche Leiden hervorrufen k&#246;nnen. Gerade die Nennung verschiedener Ber&#252;hmtheiten zeigt im Durchschnitt, dass darunter vor allem solche fallen, die nicht f&#252;r Gedankenlosigkeit bekannt sind und ihren Schritt sicherlich nicht un&#252;berlegt beschlossen. Auch ist die Tatsache, dass mehr Frauen an Depressionen leiden, aber deutlich mehr M&#228;nner den Suizid w&#228;hlen, ein Widerspruch des typischen Krankheitstodes der neu ernannten Pandemie. Ebenso ist die Nachahmung, die der Werther-Effekt symbolisieren m&#246;chte, ein anderes Zeugnis. [...]</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Werther. &#171; Grommel deLuxe</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-1/#comment-738362</link> <dc:creator>Werther. &#171; Grommel deLuxe</dc:creator> <pubDate>Thu, 19 Nov 2009 07:18:05 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738362</guid> <description>[...] Wéi sou vill Theorien ass awer och déi wuel net perfekt. [...]</description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wéi sou vill Theorien ass awer och déi wuel net perfekt. [...]</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Als Ich Ein Hamster War &#187; Blog Archive &#187; Leseempfehlung</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-1/#comment-738333</link> <dc:creator>Als Ich Ein Hamster War &#187; Blog Archive &#187; Leseempfehlung</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 17:53:14 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738333</guid> <description>[...] Frédéric Valin hat bei Spreeblick eine Art Antwort geschrieben. Ebenfalls [...]</description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] Frédéric Valin hat bei Spreeblick eine Art Antwort geschrieben. Ebenfalls [...]</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Urlaub</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-1/#comment-738318</link> <dc:creator>Urlaub</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 15:50:16 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738318</guid> <description>Ich finde gerade bei Personen, die im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussionen standen, ist es wichtig, solche Vorfälle in den Medien zu diskutieren. Jedoch ist dies im Fall Robert Enkes doch etwas zu viel geworden.
Klar ist, dass sich Menschen in ähnlich schwierigen Situationen und depressiven Zügen sich durch solch eine Berichterstattung in ihren teiweise wohl vorhandenen Suizidgedanken bestätigt fühlen.
Es ist unmöglich, eine Statistik zu einer erhöten Rate von Suiziden zu führen und diese auf ein Ereignisse wie den Freitod einer berühmten Persönlichkeit zurückführen zu wollen...Das Wichtigste wird nach den jüngsten Ereignissen sein, eine Krankheit wie Depressionen in der Öffentlichkeit auch als solche anzuerkennen und den Menschen die Angst davor zu nehmen, sich mit ihren Problemen an die richtige Stelle zu wenden und nicht allein zu bleiben.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde gerade bei Personen, die im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussionen standen, ist es wichtig, solche Vorfälle in den Medien zu diskutieren. Jedoch ist dies im Fall Robert Enkes doch etwas zu viel geworden.<br
/> Klar ist, dass sich Menschen in ähnlich schwierigen Situationen und depressiven Zügen sich durch solch eine Berichterstattung in ihren teiweise wohl vorhandenen Suizidgedanken bestätigt fühlen.<br
/> Es ist unmöglich, eine Statistik zu einer erhöten Rate von Suiziden zu führen und diese auf ein Ereignisse wie den Freitod einer berühmten Persönlichkeit zurückführen zu wollen&#8230;</p><p>Das Wichtigste wird nach den jüngsten Ereignissen sein, eine Krankheit wie Depressionen in der Öffentlichkeit auch als solche anzuerkennen und den Menschen die Angst davor zu nehmen, sich mit ihren Problemen an die richtige Stelle zu wenden und nicht allein zu bleiben.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Jochen</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-1/#comment-738316</link> <dc:creator>Jochen</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 15:10:14 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738316</guid> <description>@#738312: Das war meine Antwort auf Frédérics Einwurf, dass Selbstmorde ein gesellschaftlicher Spiegel sind. Dann muss die Diskussion über die Ursachen dieser gesellschaftlichen Fehlstellung eben nüchtern betrachtet werden.
Auf der aktuellen, persönlichen Ebene eines Selbstmordes ist das natürlich nicht möglich. Aber muss man denn Trauer zwangsläufig in öffentliches Reden enden?
Ich kann nach einer Woche immer noch nicht, Nachrichten schauen, ohne Bilder vom Unglücksort zu sehen. Hat das etwas mit Trauer zu tun?</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#738312: Das war meine Antwort auf Frédérics Einwurf, dass Selbstmorde ein gesellschaftlicher Spiegel sind. Dann muss die Diskussion über die Ursachen dieser gesellschaftlichen Fehlstellung eben nüchtern betrachtet werden.<br
/> Auf der aktuellen, persönlichen Ebene eines Selbstmordes ist das natürlich nicht möglich. Aber muss man denn Trauer zwangsläufig in öffentliches Reden enden?<br
/> Ich kann nach einer Woche immer noch nicht, Nachrichten schauen, ohne Bilder vom Unglücksort zu sehen. Hat das etwas mit Trauer zu tun?</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: david</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-1/#comment-738312</link> <dc:creator>david</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 14:43:21 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738312</guid> <description>@Frédéric: Danke für die klaren Worte.@Jochen:  Wer suggeriert wie, dass der Suizid &quot;schon in Ordnung geht&quot;? Ich kann das nicht erkennen. Der Versuch, sich (auch mit Begründungsversuchen) an das Thema anzunähern, ist doch keine Bejahung der Tat. Und wie soll man bei einem so traurigen und aufwühlenden Thema  unemotional bleiben? Fändest du eine abstrakte akademische Diskussion angemessener? (Diese Frage ist durchaus ernst gemeint, nicht polemisch.)
Ich kann mir nichts persönlicheres als die Auslöschung der eigenen Existenz vorstellen. Wir können uns auch mit dem Arsenal der klinischen Psychologie und Psychiatrie ausstatten, und das Grauen mit nüchternen Zahlen zu zähmen versuchen. Welche Bedeutung jedoch der Suizid für einen einzelnen Menschen und uns als Gesellschaft hat, wird damit nicht klar werden können.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Frédéric: Danke für die klaren Worte.</p><p>@Jochen:  Wer suggeriert wie, dass der Suizid &#8220;schon in Ordnung geht&#8221;? Ich kann das nicht erkennen. Der Versuch, sich (auch mit Begründungsversuchen) an das Thema anzunähern, ist doch keine Bejahung der Tat. Und wie soll man bei einem so traurigen und aufwühlenden Thema  unemotional bleiben? Fändest du eine abstrakte akademische Diskussion angemessener? (Diese Frage ist durchaus ernst gemeint, nicht polemisch.)<br
/> Ich kann mir nichts persönlicheres als die Auslöschung der eigenen Existenz vorstellen. Wir können uns auch mit dem Arsenal der klinischen Psychologie und Psychiatrie ausstatten, und das Grauen mit nüchternen Zahlen zu zähmen versuchen. Welche Bedeutung jedoch der Suizid für einen einzelnen Menschen und uns als Gesellschaft hat, wird damit nicht klar werden können.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Jochen</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-1/#comment-738311</link> <dc:creator>Jochen</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 14:41:11 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738311</guid> <description>@#738309: Ja, aber ist Dein persönlicher Umgang mit einem Selbstmord. Da habe ich nichts dagegen.
Das hat aber nicht mit öffentlicher Kommunikation zu tun.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#738309: Ja, aber ist Dein persönlicher Umgang mit einem Selbstmord. Da habe ich nichts dagegen.<br
/> Das hat aber nicht mit öffentlicher Kommunikation zu tun.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: rrrr</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-1/#comment-738310</link> <dc:creator>rrrr</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 14:39:21 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738310</guid> <description>p+p+po+</description> <content:encoded><![CDATA[<p>p+p+po+</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Frédéric</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-1/#comment-738309</link> <dc:creator>Frédéric</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 14:18:32 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738309</guid> <description>Mich schüttelt es bei dem Gedanken, kein Verständnis für einen Selbstmörder haben zu dürfen. Heroisierung ist etwas anderes, Marylin Monroe als SChneewittchen sterben zu lassen und als Ikone der Schönheit, ist nicht nur unglaublich geschmacklos, sondern durchaus auch gefährlich.Ich halte auch nichts von seiner Pathologisierung, da bin ich absolut Deiner Meinung. Aber Verständnis, auch wenn es schwierig ist, die richtigen Worte zu finden, und Trauer sind elementare Bestandteile der Aufarbeitung. Imho.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Mich schüttelt es bei dem Gedanken, kein Verständnis für einen Selbstmörder haben zu dürfen. Heroisierung ist etwas anderes, Marylin Monroe als SChneewittchen sterben zu lassen und als Ikone der Schönheit, ist nicht nur unglaublich geschmacklos, sondern durchaus auch gefährlich.</p><p>Ich halte auch nichts von seiner Pathologisierung, da bin ich absolut Deiner Meinung. Aber Verständnis, auch wenn es schwierig ist, die richtigen Worte zu finden, und Trauer sind elementare Bestandteile der Aufarbeitung. Imho.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Jochen</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-1/#comment-738306</link> <dc:creator>Jochen</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 13:50:32 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738306</guid> <description>@#738305: Das wird sich wohl nciht vermeiden lassen, aber dann muss man darauf achten, dass man Heroisierung der Tat, Verständnis für die Tat etc. möglichst unterlässt. Bei aller Trauer und Emotionen muss man das Thema eben nüchtern diskutieren.
Und das passiert eben nicht. Stattdessen wird Verständnis gezeigt, wird suggeriert, dass der Selbstmord schon in Ordnung geht, er hat ja schliesslich eine Tochter verloren. Das ist in meiner Sicht das Problem, das Niggemeier aber beklagt.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#738305: Das wird sich wohl nciht vermeiden lassen, aber dann muss man darauf achten, dass man Heroisierung der Tat, Verständnis für die Tat etc. möglichst unterlässt. Bei aller Trauer und Emotionen muss man das Thema eben nüchtern diskutieren.<br
/> Und das passiert eben nicht. Stattdessen wird Verständnis gezeigt, wird suggeriert, dass der Selbstmord schon in Ordnung geht, er hat ja schliesslich eine Tochter verloren. Das ist in meiner Sicht das Problem, das Niggemeier aber beklagt.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Frédéric</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-1/#comment-738305</link> <dc:creator>Frédéric</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 13:42:25 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738305</guid> <description>@#738301: Selbstmorde sagen viel über den Zustand einer Gesellschaft. Die alters- und Jugendsuizide machen uns auf drastische Weise Missstände bewusst, die wir als Gesellschaft gerne unter den Teppich kehren würden.Die Personalisierung dieser Missstände schließt mit ein, dass man über einzelne Selbstmorde spricht, um überhaupt auf den Zusammenhang zu kommen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#738301: Selbstmorde sagen viel über den Zustand einer Gesellschaft. Die alters- und Jugendsuizide machen uns auf drastische Weise Missstände bewusst, die wir als Gesellschaft gerne unter den Teppich kehren würden.</p><p>Die Personalisierung dieser Missstände schließt mit ein, dass man über einzelne Selbstmorde spricht, um überhaupt auf den Zusammenhang zu kommen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: david</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-1/#comment-738304</link> <dc:creator>david</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 13:23:39 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738304</guid> <description>@Jochen: In einer idealen Welt hätten wir diese beiden Möglichkeiten zur Auswahl. Ich fürchte, in dieser gibt es nur das Gesamtpaket.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Jochen: In einer idealen Welt hätten wir diese beiden Möglichkeiten zur Auswahl. Ich fürchte, in dieser gibt es nur das Gesamtpaket.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Jochen</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-1/#comment-738301</link> <dc:creator>Jochen</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 13:10:07 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738301</guid> <description>@#738298: Die Frage ist: Über was sollen wir reden?
Über den tatsächlichen Selbstmord (das ist was Niggemeier nicht möchte), oder über psysische Erkrankungen und wie man mit diesen umgeht.
Und dagegen sagt auch Stefan Niggemeier nichts. Darüber können wir gerne reden.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#738298: Die Frage ist: Über was sollen wir reden?<br
/> Über den tatsächlichen Selbstmord (das ist was Niggemeier nicht möchte), oder über psysische Erkrankungen und wie man mit diesen umgeht.<br
/> Und dagegen sagt auch Stefan Niggemeier nichts. Darüber können wir gerne reden.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: david</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-1/#comment-738298</link> <dc:creator>david</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 13:03:23 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738298</guid> <description>@Jochen: Möglicherweise hast du Recht mit diesem Fazit. Der Stand der Dinge ist ja wirklich haarsträubend. Aber ich kann mich dem trotzdem nicht wirklich anschließen. Frédéric hat bei mir einen Nerv getroffen:&lt;blockquote&gt;Ich glaube aber nicht, dass &quot;žSchweigen&quot; eine angemessene Antwort ist.&lt;/blockquote&gt; Vielleicht bin ich zu egoistisch, wenn ich sage: Lasst uns drüber sprechen, auch wenn es das Risiko von Nachahmungen steigert. Wir haben lange genug geschwiegen. In jedem Fall glaube ich, ein Kodex ist eine Forderung, auf die wir uns alle einigen können. Was seine Umsetzung leider nicht realistischer macht.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Jochen: Möglicherweise hast du Recht mit diesem Fazit. Der Stand der Dinge ist ja wirklich haarsträubend. Aber ich kann mich dem trotzdem nicht wirklich anschließen. Frédéric hat bei mir einen Nerv getroffen:<br
/><blockquote>Ich glaube aber nicht, dass &#8220;žSchweigen&#8221; eine angemessene Antwort ist.</p></blockquote><p> Vielleicht bin ich zu egoistisch, wenn ich sage: Lasst uns drüber sprechen, auch wenn es das Risiko von Nachahmungen steigert. Wir haben lange genug geschwiegen. In jedem Fall glaube ich, ein Kodex ist eine Forderung, auf die wir uns alle einigen können. Was seine Umsetzung leider nicht realistischer macht.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Jochen</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-1/#comment-738295</link> <dc:creator>Jochen</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 12:46:29 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738295</guid> <description>@#738290: Wenn man es jetzt haarspalterisch sehen will (Du hast angefangen ;-) ), dann stimmt Dein Einwand.
Ich sehe das dann aber doch eher so:
Einen positiven Effekt zu erzielen, ist sehr wahrscheinlich extrem schwer und ein Balanceakt. Diesen scheinen die wenigsten &quot;Qualitätsmedien&quot; leisten zu wollen oder zu können. Dann wäre doch wohl besser die gesamte Berichterstattung zurückzufahren. Um es mathematisch auszudrücken: Lieber ein lokales Maximum an &quot;Glück&quot; als ein schwer zu findendes globales Maximum.
Insofern sehe ich praktisch keinen Widerspruch, sondern nur die Konsequenz, wenn man über die Verantwortung des Journalisten nachdenkt.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#738290: Wenn man es jetzt haarspalterisch sehen will (Du hast angefangen ;-) ), dann stimmt Dein Einwand.<br
/> Ich sehe das dann aber doch eher so:<br
/> Einen positiven Effekt zu erzielen, ist sehr wahrscheinlich extrem schwer und ein Balanceakt. Diesen scheinen die wenigsten &#8220;Qualitätsmedien&#8221; leisten zu wollen oder zu können. Dann wäre doch wohl besser die gesamte Berichterstattung zurückzufahren. Um es mathematisch auszudrücken: Lieber ein lokales Maximum an &#8220;Glück&#8221; als ein schwer zu findendes globales Maximum.<br
/> Insofern sehe ich praktisch keinen Widerspruch, sondern nur die Konsequenz, wenn man über die Verantwortung des Journalisten nachdenkt.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: david</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-1/#comment-738290</link> <dc:creator>david</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 12:08:47 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738290</guid> <description>@Jochen: Wenn wir das ernsthaft diskutieren wollen, müssen wir zunächst ein bisschen ethische Haarspalterei betreiben.In seinem &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ueber-enke-und-werther/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Blogpost &lt;/a&gt; schreibt Stefan Niggemeier deutlich, &quot;&lt;i&gt;Es wäre am besten, wenn Medien gar nicht über Selbstmorde berichten.&lt;/i&gt;&quot;. Im &lt;a href=&quot;http://www.spreeblick.com/2009/11/11/zum-selbstmord-von-robert-enke/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Kommentar (#48)&lt;/a&gt; zu meint er:
&lt;blockquote&gt;E(s) nehmen sich Leute das Leben, die sich sonst nicht das Leben nehmen würden. Wie groß dieser sogenannte &quot;Werther-Effekt&quot; ist, hängt natürlich von der Art der Berichterstattung ab. Leider gehört zu den negativen Faktoren aber auch, wie beliebt das Opfer der Selbsttötung war — was im konkreten Fall das Schlimmste befürchten lässt.&lt;/blockquote&gt;
Im Blog begründet er diese Sichtweise mit der Verantwortungsethik. Dem klassischen Utilitarismus folgend geht sie davon aus, dass jede Handlung das größtmögliche Glück der größtmöglichen Zahl bewirken &lt;i&gt;soll&lt;/i&gt;. Es handelt sich hier also um eine moralische Norm. Eine Erhöhung der Suizidrate führt sicher nicht zum Glück der Betroffenen (das ist keinesfalls zynisch gemeint). Daher steht jede mediale Berichterstattung über Suizide mit dieser Norm in Konflikt, wenn sich nachweisen lässt, dass sie immer zum Anstieg der Suizidrate führt. Ich glaube, dieser Nachweis lässt sich überzeugend führen. Frédérics Beispiel von Kurt Cobain ist kein Gegenargument, denn man weiß vorher nicht, ob ein Werther-Effekt auftritt oder nicht.Moralische Normen leiten ihren Wahrheitsanspruch aus vernunftgegründeten Sätzen ab, nicht aus empirischen Beobachtungen. Die Feststellung, dass das (empirische) Sein nicht dem (moralischen) Sollen genügt, macht eine Norm nicht hinfällig. Stefan Niggemeier fordert den Kodex über den medialen Umgang mit Suiziden nicht, weil er die Norm für falsch hält, sondern aus praktischen Überlegungen. Wenn nämlich durch eine veränderte Berichterstattung Suizide verhindert werden können, dann ist das der gegenwärtigen Berichterstattung vorzuziehen. Jedoch führt das Nicht-Berichten zu der geringsten Zahl von Geschädigten und ist deshalb das Optimum.Zur Bewertung der Norm, keine Berichterstattung über Suizide mehr zu leisten: Der Utilitarismus fordert von moralischen Handlungen, dass ihre Nettoergebnis (gute Effekte minus negative Effekte) besser ist als das jeder Alternativhandlung. Dazu müssen &lt;i&gt;alle&lt;/i&gt; Effekte einbezogen werden, nicht nur die offensichtlichen. Wie groß sind die negativen Effekte des Werther-Effektes? Darüber herrscht in der Wissenschaft Uneinigkeit. Denn es ist nicht klar, wieviele der Suizide nur im Zeitpunkt verschoben sind. Viele Suizide haben Ursachen, die früher oder später die Selbsttötung sehr wahrscheinlich machen. Dazu gehören besonders die psychischen Störungen. 15% der schwer Depressiven begehen Suizid. (Ich möchte nicht darüber spekulieren, inwieweit das auf Robert Enke zutrifft. Das geht mich nichts an. An dieser Stelle möchte ich auch seiner Familie mein sehr ernst gemeintes Beileid aussprechen.) Ich bin jedoch sicher, dass es eine Reihe von Personen gibt, die sich ohne ein entsprechendes Ereignis nicht umgebracht hätten. Damaris (Kommentar # 28) hat dazu ein anschauliches Beispiel gebracht. Was ist mit möglichen positiven Effekten? Die Währung unserer Zeit heißt mediale Aufmerksamkeit. Ohne sie ist es fast aussichtslos, Verbesserungen im Bereich der Suizidprävention und der Versorgung psychischer Störungen zu erreichen. Ich halte die Möglichkeit für sehr real, dass es hier zu positiven Effekten kommen kann. Meine sehr negativen Erfahrungen mit dem deutschen Versorgungssystem beeinflussen diese Einschätzung natürlich immens, aber das kann ich nicht ändern.Fazit: Ich halte es für widersprüchlich, wenn Stefan Niggemeier mit den Konsequenzen der Handlung argumentiert, dabei aber die möglichen positiven Nebeneffekte außer Acht lässt. Selbstverständlich wäre es besser, wenn es nicht eines solch tragischen Ereignisses bedürfte, um über die oben genannten Themen sprechen zu können. Dass das aber nicht realistisch ist, muss ich nicht betonen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Jochen: Wenn wir das ernsthaft diskutieren wollen, müssen wir zunächst ein bisschen ethische Haarspalterei betreiben.</p><p>In seinem <a
href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ueber-enke-und-werther/" rel="nofollow">Blogpost </a> schreibt Stefan Niggemeier deutlich, &#8220;<i>Es wäre am besten, wenn Medien gar nicht über Selbstmorde berichten.</i>&#8220;. Im <a
href="http://www.spreeblick.com/2009/11/11/zum-selbstmord-von-robert-enke/" rel="nofollow">Kommentar (#48)</a> zu meint er:</p><blockquote><p>E(s) nehmen sich Leute das Leben, die sich sonst nicht das Leben nehmen würden. Wie groß dieser sogenannte &#8220;Werther-Effekt&#8221; ist, hängt natürlich von der Art der Berichterstattung ab. Leider gehört zu den negativen Faktoren aber auch, wie beliebt das Opfer der Selbsttötung war — was im konkreten Fall das Schlimmste befürchten lässt.</p></blockquote><p>Im Blog begründet er diese Sichtweise mit der Verantwortungsethik. Dem klassischen Utilitarismus folgend geht sie davon aus, dass jede Handlung das größtmögliche Glück der größtmöglichen Zahl bewirken <i>soll</i>. Es handelt sich hier also um eine moralische Norm. Eine Erhöhung der Suizidrate führt sicher nicht zum Glück der Betroffenen (das ist keinesfalls zynisch gemeint). Daher steht jede mediale Berichterstattung über Suizide mit dieser Norm in Konflikt, wenn sich nachweisen lässt, dass sie immer zum Anstieg der Suizidrate führt. Ich glaube, dieser Nachweis lässt sich überzeugend führen. Frédérics Beispiel von Kurt Cobain ist kein Gegenargument, denn man weiß vorher nicht, ob ein Werther-Effekt auftritt oder nicht.</p><p>Moralische Normen leiten ihren Wahrheitsanspruch aus vernunftgegründeten Sätzen ab, nicht aus empirischen Beobachtungen. Die Feststellung, dass das (empirische) Sein nicht dem (moralischen) Sollen genügt, macht eine Norm nicht hinfällig. Stefan Niggemeier fordert den Kodex über den medialen Umgang mit Suiziden nicht, weil er die Norm für falsch hält, sondern aus praktischen Überlegungen. Wenn nämlich durch eine veränderte Berichterstattung Suizide verhindert werden können, dann ist das der gegenwärtigen Berichterstattung vorzuziehen. Jedoch führt das Nicht-Berichten zu der geringsten Zahl von Geschädigten und ist deshalb das Optimum.</p><p>Zur Bewertung der Norm, keine Berichterstattung über Suizide mehr zu leisten: Der Utilitarismus fordert von moralischen Handlungen, dass ihre Nettoergebnis (gute Effekte minus negative Effekte) besser ist als das jeder Alternativhandlung. Dazu müssen <i>alle</i> Effekte einbezogen werden, nicht nur die offensichtlichen. Wie groß sind die negativen Effekte des Werther-Effektes? Darüber herrscht in der Wissenschaft Uneinigkeit. Denn es ist nicht klar, wieviele der Suizide nur im Zeitpunkt verschoben sind. Viele Suizide haben Ursachen, die früher oder später die Selbsttötung sehr wahrscheinlich machen. Dazu gehören besonders die psychischen Störungen. 15% der schwer Depressiven begehen Suizid. (Ich möchte nicht darüber spekulieren, inwieweit das auf Robert Enke zutrifft. Das geht mich nichts an. An dieser Stelle möchte ich auch seiner Familie mein sehr ernst gemeintes Beileid aussprechen.) Ich bin jedoch sicher, dass es eine Reihe von Personen gibt, die sich ohne ein entsprechendes Ereignis nicht umgebracht hätten. Damaris (Kommentar # 28) hat dazu ein anschauliches Beispiel gebracht. Was ist mit möglichen positiven Effekten? Die Währung unserer Zeit heißt mediale Aufmerksamkeit. Ohne sie ist es fast aussichtslos, Verbesserungen im Bereich der Suizidprävention und der Versorgung psychischer Störungen zu erreichen. Ich halte die Möglichkeit für sehr real, dass es hier zu positiven Effekten kommen kann. Meine sehr negativen Erfahrungen mit dem deutschen Versorgungssystem beeinflussen diese Einschätzung natürlich immens, aber das kann ich nicht ändern.</p><p>Fazit: Ich halte es für widersprüchlich, wenn Stefan Niggemeier mit den Konsequenzen der Handlung argumentiert, dabei aber die möglichen positiven Nebeneffekte außer Acht lässt. Selbstverständlich wäre es besser, wenn es nicht eines solch tragischen Ereignisses bedürfte, um über die oben genannten Themen sprechen zu können. Dass das aber nicht realistisch ist, muss ich nicht betonen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Rox</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-1/#comment-738283</link> <dc:creator>Rox</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 11:39:31 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738283</guid> <description>Darum geht es doch gar nicht. Wir sprechen doch darüber was sein Fazit ist - du bist jetzt auf einer ganz anderen Ebene.
Will er, dass man über Suizide spricht, oder nicht?
Schreibt er wegen des sog. &quot;Werther-Effekts&quot; den Bericht erstattenden Journalisten eine Mitschuld an Selbsttötungen zu?</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Darum geht es doch gar nicht. Wir sprechen doch darüber was sein Fazit ist &#8211; du bist jetzt auf einer ganz anderen Ebene.<br
/> Will er, dass man über Suizide spricht, oder nicht?<br
/> Schreibt er wegen des sog. &#8220;Werther-Effekts&#8221; den Bericht erstattenden Journalisten eine Mitschuld an Selbsttötungen zu?</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Jochen</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-1/#comment-738282</link> <dc:creator>Jochen</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 11:27:54 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738282</guid> <description>@#738278: Oh Leute.
Sind wir Deutschland soweit, dass man alles immer genau sagen muss, damit der Leser nur nicht denken muss? Selbstverständlichkeiten wie &quot;Ich bin natürlich(!) gegen KIPO, aber ....&quot; müssen ja leider auch gesagt werden.
Ich habe Niggemeiers Kritik nur in meinen Worten zusammengefasst. Er hat das alles nur in mehr Worten mit ein paar Anregungen zum kritischen Nachdenken ausgeführt.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#738278: Oh Leute.<br
/> Sind wir Deutschland soweit, dass man alles immer genau sagen muss, damit der Leser nur nicht denken muss? Selbstverständlichkeiten wie &#8220;Ich bin natürlich(!) gegen KIPO, aber &#8230;.&#8221; müssen ja leider auch gesagt werden.<br
/> Ich habe Niggemeiers Kritik nur in meinen Worten zusammengefasst. Er hat das alles nur in mehr Worten mit ein paar Anregungen zum kritischen Nachdenken ausgeführt.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Rox</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-1/#comment-738278</link> <dc:creator>Rox</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 10:56:03 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738278</guid> <description>@#738266:
Er schreibt zwar im Konjunktiv, es wäre nicht realistisch (umsetzbar) - trotzdem aber will er es so.Und genau das was du in deinem letzten Satz schreibst, HÄTTE er sagen sollen. Genau das tat er aber eben nicht. Stattdessen hat er sich ja eben in eine völlig abstruse &quot;Werther-Effekt-Argumentation&quot; begeben.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#738266:<br
/> Er schreibt zwar im Konjunktiv, es wäre nicht realistisch (umsetzbar) &#8211; trotzdem aber will er es so.</p><p>Und genau das was du in deinem letzten Satz schreibst, HÄTTE er sagen sollen. Genau das tat er aber eben nicht. Stattdessen hat er sich ja eben in eine völlig abstruse &#8220;Werther-Effekt-Argumentation&#8221; begeben.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Jochen</title><link>http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/comment-page-1/#comment-738266</link> <dc:creator>Jochen</dc:creator> <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 09:50:00 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24900#comment-738266</guid> <description>@#738262: Da fehlt mir noch ein bisschen der Kontext.
Das ist es eben nicht sein Fazit. Niggemeier kommt dagegen zum Schluß, dass es nicht realistisch wäre, Selbstmordberichterstattung zu verbieten. Da deutet der Konjunktiv schon drauf hin.
Aber wenn man es schon macht, das ist seine These, dann auf eine andere Art und Weise als es im Moment der Fall ist.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@#738262: Da fehlt mir noch ein bisschen der Kontext.<br
/> Das ist es eben nicht sein Fazit. Niggemeier kommt dagegen zum Schluß, dass es nicht realistisch wäre, Selbstmordberichterstattung zu verbieten. Da deutet der Konjunktiv schon drauf hin.<br
/> Aber wenn man es schon macht, das ist seine These, dann auf eine andere Art und Weise als es im Moment der Fall ist.</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
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