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Spotify, Rdio, Simfy

Man konnte es im Internetland kaum überhören, doch der Vollständigkeit halber: Der Musik-Streaming-Dienst Spotify ist nach gefühlten zwölf Jahren nun auch in Deutschland ohne Umwege nutzbar.

Und Spotify ist dabei ziemlich prima gemacht, sieht okay aus und funktioniert. Die Social-Media-Integration macht Spaß und das Konzept der Apps halte ich für ein sehr schlaues, wenn natürlich auch nicht neues. Und der Online-Hype um den Start von Spotify in Deutschland hätte kaum größer sein können.

Warum das schon viel länger verfügbare Simfy hingegen offenbar bisher nicht wirklich abhebt, entzieht sich meiner Kenntnis, ich selbst fand es irgendwie … “sperrig”, unelegant. Dabei funktionierte es in meinen kurzen Tests gut, über das Repertoire kann ich allerdings nicht viel sagen. Den ganzen Mainstream, den ich immer suche, spielt ja mittlerweile jede automatische Drehorgel ab, in dieser Bewertungshinsicht bin ich also auf Expertinnen und Experten angewiesen.

Mitten im ganzen Spotify-Hype lohnt sich aber auch mal wieder ein Blick rüber zu Rdio – ich finde bpsw. bei Spotify nur ein Album von AD/DC, bei rdio sind es zehn. Ich weiß nicht, wie repräsentativ das ist, aber vielleicht habt ihr ja Lust, eure eigenen Erfahrungen mit den verschiedenen Diensten in die Kommentare zu packen.

Was bei diesen Streaming-Diensten letztendlich beim Label oder Künstler hängenbleibt, ob solche Services also auch auf der produzierenden Seite ein spannender Ansatz sein können, das ist dann noch einmal eine ganz andere Kiste. Die Rede ist bei Spotify in den USA von 0,004 Cent Dollar pro Stream für die Urheber, Künstler, Labels (wer auch immer also die Rechte an der Veröffentlichung hat und dann noch was an die anderen abgeben muss). Das bedeutet, sie bekommen für eine Million Streams, für die eine alte Oma lange rocken muss muss, 4000 Dollar.

Was dann eher ein Witz ist. Beziehungsweise leider keiner.
Da ich fälschlicherweise von Cent statt Dollar ausgegangen war, sieht die Verteilung nun ein wenig besser aus. 4000 Dollar für eine Million Streams ist sicher auch nicht Welt, aber natürlich längst nicht so brutal wenig wie 40 … ich bitte um Entschuldigung für den Fehler!

UPDATE Hier gibt es ein paar Einnahme-Zahlen von Bodi Bill (Danke an Michael für den Hinweis).

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51 Kommentare

  1. 01

    ja, da kommt im grunde nichts bei rum. hinten dran hängt dann nochmal der gema schluessel. man faengt damit zwar bestimmt viele leute ein, die vorher gar nichts bezahlt haben, aber der preis dafür scheint schon sehr hoch zu sein.

    trotzdem ist zumindest spotify schon ein nützliches angebot. vor allem um legal musik zu entdecken, dadurch zu entscheiden, ob es ueberhaupt gefaellt. und dann das entsprechende album zu kaufen.

  2. 02
    Marcus

    Bodi Bill schreiben darüber, was bei den einzelnen Vertriebsformen hängen bleibt – digital nicht so viel:
    http://on3.de/e/12940#/e/12940

  3. 03

    Bezahlen denn Rdio und simify mehr an die Rechteinhaber aus? Ich bin noch unentschlossen was rdio vs. Spotify angeht, denn von den die ärzte haben beide nichts. :(

  4. 04

    AD/DC?

    Vermutlich wir mein Musikgeschmack auch eher seltener vertreten sein. Arena, Riverside, Ayreon, Porcupine Tree, Gazpacho, Phideaux, Blackfield etc. ist eher kein Mainstream. Aber ich schaue es mir mal an.

  5. 05

    Also wenn ich deinem Link zu Gizmodo folge, dann steht da das Spotify in den USA 0,0041 $ bezahlt und das sind 0,41 Cent und nicht 0,004 Cent was bedeutet das es “nur” 10 Tausend streams benötigt um auf die von Oma gestrickten 40 Dollar zu kommen, bei 1 Millionen streams sind es dann doch schon 4100 $.
    Wenn ich heute den Gema-Chef Harald Heker richtig verstanden habe geht er davon aus 0,006 € oder 0,6 Euro-Cent von Spotify hier in Deutschland zu bekommen….

  6. 06

    Wenn die alle so wenig bei den Musik-Streaming-Diensten und Online-Musik- Läden verdienen, dann frag ich mich warum die Musiker ihre Musik nicht selber verkaufen bzw. streamen. http://bandcamp.com zwackt zum Beispiel nur 15% vom Verkauf ab und den Preis bestimmt der Künstler.

    Das man sich im Internet kein Album komplett anhören kann finde ich sowieso unerträglich. Muss man da erst wieder in den Laden latschen? Wenn man Glück hat findet man bei Soundcloud mal was, aber seit dem Grooveshark nicht mehr in Deutschland vertreten ist mir das alles zu mühselig, ständig nach irgendwelchen Streams zu suchen.

  7. 07

    Wenn man richtig rechnet sieht das ganze deutlich positiver aus Johnny:

    Bei mir steht bei Gizmodo auch 0.41Cent…

    Wenn ich jeden Tag 20 Titel höre macht das 20*365*0.0041$ = 29.93$ = 22.90€ im Jahr.

    Laut Wikipedia waren es 2009 1,530 Mia Umsatz im Jahr bei 81,796 Mio Einwohnern. Das macht 1530000000/81796000000 = 18,70€
    Das ist 1) Umsatz und 2) überhaupt nicht das was bei den Künstlern ankommt.

    Ändert das deine Bewertung? Wenn ja, wie lautet die?

    P.S.: Ich hab gerade bei Spotify 2 Alben gehört, die ich mir nie gekauft hätte (Lauren O’Connell und The Belle Brigade) und bin allein darüber schon so glücklich, dass ich gerne 5€ zahlen würde, wenns Alternativen zu Paypal/Kreditkarte gäbe)

    P.P.S.: Wenn man die Zahlen von on3 nimmt muss ein verkauftes Album für 2,88€ also durch 2880 Streams ersetzt werden. Das ist viel, klar. Andererseits muss jemand der 4 Alben im Jahr kauft rechnerisch nur 2880*4/365 = 31 Streams am Tag (~1,5h) hören. Das ist halbwegs realistisch. Keine Ahnung wo die Wahrheit hier liegt, aber im “OMG mit Streaming leben wir unterhalb der Armutsgrenze” wohl eher nicht…

  8. 08

    Johnny, ich teile Deine Ansicht zur Sperrigkeit von simfy. Über die paar kostenlosen Tage hinaus, wollte ich das wirklich nicht nutzen.

    Rdio macht da einiges besser. Online und in der App fürs iPhone ist das irgendwie »runder«. Die Verfügbarkeit bei Rdio ist durchwachsen. Den (fast) kompletten Tony-Hawk-Pro-Skater-2-Soundtrack konnte ich mir in zehn Minuten in eine Playlist zusammenklicken. Eine schon vorhandene Playliste eines anderen Nutzers aus den USA zur TV-Serie Scrubs mit vielen kleineren Singer-Songwritern, war hier in D nur maximal zur Hälfte verfügbar.

    Was für spotify spricht, ist dass ich mich nicht sofort dafür angemeldet habe. Meistens ein guter Garant dafür, dass ein Dienst bald populär wird. Ich setz da instinktiv regelmäßig aufs falsche. =)

  9. 09
    Janis

    Also ich hatte nen premiumaccount bei simfy, aber ich muss sagen dass ich sehr viel Probleme mit dem streamen hatte. Selten kam es vor, dass ich ein Album mal ohne Puffern durchhören konnte. Andere streamingdienste gingen aber, muss also leider an simfy gelegen haben. jetzt bin ich endlich zu spotify gewechselt. Das Angebot finde ich dort auch besser und den Player erst recht. Ich hätte Simfy gerne eine Chance gegeben, aber wenn die Musik nicht ruckelfrei kommt, gehts leider nicht.

  10. 10
    Eule

    Naja, so ganz ohne Umwege ist Spotify auch nicht nutzbar, weil man für die Registrierung ein Facebook-Konto benötigt (auf der Seite selbst ist zwar von der Möglichkeit eines eigenen Spotify-Kontos die Rede, aber die Option gibt es trotzdem faktisch nicht – sehr seltsam). Wer also keins hat oder seine Daten nicht vernetzen will, guckt in die Röhre.

    Ich nutze seit einiger Zeit Simply in der Kostenlos-Version; vorher hatte ich rund zwei Jahre lang ein Napster-Abo für 10 Euro monatlich. Wegen des Geldes im Zusammenhang mit doch eher seltener Nutzung bin ich zu Simply gewechselt, aber ich bereue das inzwischen etwas, weil das Songangebot kleiner und die Bedienung umständlicher sind. Ausserdem lastet das Desktop-Programm den Arbeitsspeicher spürbar stärker aus – mein System (Win Vista, Core2Duo, 2GB Arbeitsspeicher) fängt sehr gerne das Stottern an, auch wenn ausser Simply nix läuft. Die Werbung stört mich da vergleichsweise wenig. Ich werde in nächster Zeit wohl mal Rdio antesten. (Oder wenn Napster mit den anderen gleichzieht und das Online-Abo auf 5 Euro senkt, gehe ich wieder zurück dorthin.)

  11. 11
    Eule

    (Ach Quark, mit “Simply” ist natürlich “Simfy” gemeint.)

  12. 12

    Ich habe mich letztens mal kurz mit einem deutschen Musiker direkt über Streaming-Dienste unterhalten – er kannte die gar nicht und war sich sicher, dass bei ihm persönlich kein Geld davon ankommt. Das mag bei ihm, trotz sicherlich an die 40 veröffentlichter Alben in den letzten 40 Jahren auch an der Gema-Verteilung liegen, er hat zwar viel veröffentlicht, ist jetzt aber nicht so der Mega Charts-Stürmer.

    Ach ja, anscheinend bin ich echt der einzige, bei dem simfy eigentlich immer gut funktioniert. Bin Premium-Dienst-Kunde und habe simfy im Schnitt 6-8 Stunden am Tag laufen. (Nur der Vollständigkeit halber :)
    Werde mir spotify trotzdem ansehen, schon weil spotify als Dienst auf meiner WD TV live StreamingBox installiert ist und Simfy bei vielen Features echt nicht aus dem Quark kommt.

  13. 13

    Ein großes SORRY: Es sind in der Tat 0,004 Dollar. Nicht Cent. Ich habe das oben korrigiert.

  14. 14

    Eine Millionen Streams kommen mir gar nicht so wahnsinnig viel vor. Ich hab gerade mal nachgeschaut: Unser regionaler Radiosender hier (1Live) wird täglich von 3,3 Millionen Menschen gehört. (Quelle: http://www.ard.de/intern/abc/-/id=1664568/property=download/nid=1643802/1uhyng7/hf-nutzung-wdr-2010.pdf)

    Nehmen wir mal an, dass zu Spitzenzeiten vielleicht eine Millionen Hörer zuhören. Dann würde das einmalige Abspielen eines Songs im Radio doch einer Millionen Streams entsprechen. Würde irgendwer erwarten, dass man davon leben kann, wenn der eigene Song ein einziges Mal in einem regionalen Radiosender gespielt wird?

  15. 15
    Jonas

    Und ich war so naiv zu glauben, dass bei Simfy das ganze so funktioniert – ich zahle 10€. Davon sind 19% Mwst, bleiben also ~8€.
    Was ich erwartet hätte, dass es einen Split gibt (50/50 oder ähnlich) und 4€ davon an die Künstler, Labels und co gehen, die sich nach meinen gespielten Titeln aufteilen – insgesamt also immerhin 48€ pro Jahr. Aber scheint wohl so, als hätte mich Simfy mit “Künstler unterstützen mit fairer Beteiligung” getäuscht

  16. 16
    Chris

    Aus den Spotify-AGBs:

    …Während der ersten 6 Monate nach Einrichtung Ihres Spotify-Kontos keine monatliche Obergrenze hinsichtlich der Spieldauer oder der Anzahl der Abspielungen eines bestimmten Titels gibt und die Spieldauer danach auf maximal 10 Stunden monatlich und maximal 5 Abspielungen pro einzelnem Titel begrenzt ist…

  17. 17
    weiter.

    @chris: und das ist auch gut so.

    die “großartigen” free-user machen doch am Ende das komplette Konzept kaputt… schön wenn 30% der User für alle blechen müssen…

    wenn alle free-user nich zu knausrig für 10 Euro im Monat für Musik ohne Ende (Hallo? Zehn f…ing Euro? zwei schachteln Zigaretten..) dann würde am Ende auch nich bei den “vielen” Plays pro Künstler so wenig rumkommen…

    Streaming ist die Zukunft, aber nur wenn die Leute anfangen wenigstens irgendetwas dafür zu bezahlen .. (ich würde auch 20 Euro zahlen, aber nur mit vernünftigen Apps und Offline Playlists die funktionieren etc..)

    und @marvis: sehe das genauso. im besten Fall höre ich ein Album bei Spotify mein Leben lang (ja es soll noch Musik geben die es wert ist..) und da kann sich doch kein Künstler aufregen wenn er nicht jedesmal nen euro reingesteckt bekommt wenn ich den Titel anhöre.

    Spotify ist immernoch (allein Katalog-technisch) die beste Wahl. Punkt.

    / achja falls jemand einen Eintrag/Seite findet die Aufschluss gibt über die verschiedenen Kataloge per Länder ( Vergleich UK/Deutschland/US etc..) wär ich froh… ich hader noch damit meinen UK-Account nach Deutschland zu verlegen..

    ahoi.

  18. 18
    weiter.

    von dem 5 eur-modell will ich gar nich anfangen (können sie gerne weglassen.)

  19. 19
    LaHaine

    Spotify geht ja mal gar nicht. Ich bleibe bei last.fm, dort muss ich mich nicht für Zuckerberg nackig machen.

    Edit: Simfy geht auch nicht, da ich Linux benutze. Evtl. schaue ich mir mal rdio an.

  20. 20
    LaHaine

    Ich hab jetzt mein Testaccount bei rdio, das ging sehr einfach und ohne Facebook. Ich hab aber schon ein Youtube-Déjà vu: “Das ist in deiner Region als voller Stream leider nicht verfügbar. Warum?” Die Erklärung steht hier:
    http://help.rdio.com/customer/portal/articles/58995-preview-only-and-not-available-music

  21. 21
    Oppi

    Geht nur mit facebook account. Damit ist schon vor dem ersten Test ein absolutes Ausschlusskriterium erfüllt. “Nun auch in Deutschland ohne Umwege nutzbar” ist somit auch ein ziemlich schlechter Witz. Der Umweg besteht darin, dass man vorher seine Seele an Zuckerberg verkaufen muss (und dann noch blechen soll. “Nutze das ganze kostenlos und gib dafür facebook deine Daten” hätte ich ja noch für ein realistisches Angebot gehalten.)

  22. 22
    Bu

    Ich finde es sehr schade, dass bei der Nutzung von Spotify so wenig für die Künstler rausspringt. Ansonsten gefällt mir das ganze schon sehr gut…

  23. 23

    @Oppi: Mich würde wirklich interessieren, da ich das in letzter Zeit in diversen Zusammenhängen oft lese, inwiefern man mit der Erstellung eines Facebook-Accounts seine Seele an Zuckerberg verkauft. Was ich bei Facebook nicht preisgeben will, gebe ich nicht preis, ganz einfach. Facebook kann nämlich nicht meine Gedanken lesen, sondern nur auf diejenigen Informationen zugreifen, die ich selbst eingebe und/oder durch Nutzung von Apps/eingelogged bleiben freigebe. Wo liegt das Problem? Das ist nicht provokant gemeint, sondern ehrlich, da ich die Angst vor Facebook in dieser Form tatsächlich nicht verstehe.

    Back on topic: Spotify sieht zwar grauenhaft aus, kann aber einiges. Rdio ist deutlich schöner, aber leider auch eingeschränkter, während ich Simfy extrem unsexy und zudem im Stream recht hakelig fand. Function over Form also: Hallo Spotify.

  24. 24

    Ich habe mich mit Spotify erstmals in Musikstreaming eingeklinkt. Und bin sehr angetan. Bin selten sporadischer CD-Käufer, für den Alltag genügt mir die Permanentberieselung mit konv. Radio, TV- und Webangeboten (tape.tv.) Mit so einem Streamingdienst und insbes. dem social aspect werde ich meinen gezielten Musikkonsum sicher wieder zu erhöhen. Ob Freemium für den ganzen Musikmarkt als mein Gegenüber mit einer 4,99/9,99 Musikflat als Modell genügt, bin ich noch skeptisch. Nicht jedoch wegen dem tendenziösen on3-Bericht. Als Airplayer würden mich solche brillianten Dienste wie Spotify natürlich auch stören;-)

  25. 25
    Oppi

    @Vincent: Es gab vor einiger Zeit diese “fordere deine Daten von facebook an” Aktion, wo die Leute dann ganze CDs voller Daten bekamen. Unter anderem kam dabei heraus, dass facebook zu jedem login die IP speichert, und das auf Monate und Jahre. Das BKA/die Abmahnlobby braucht gar keine Vorratsdatenspeicherung, die können demnächst einfach Zucki aufm Handy anrufen und kurz nachfragen.
    Weiter trackt facebook dich auch im restlichen Netz, nämlich überall wo du einen “like” Knopf findest, der vom facebook server geladen wird. Wenn du einen Account hast, kann fb die dabei benutzte IP deinem Namen zuordnen (wenn du dich mit der gleichen an dem Tag schon bei fb eingeloggt hast ODER einen cookie von fb auf der Platte hast) und weiss welche Seiten du besuchst.
    Das sind nur 2 Beispiele wie facebook Daten aus dir rauslutscht, die du sicher nicht preiszugeben geplant hattest. Von solchen Sachen wie automatischer Gesichtserkennung auf Fotos (auch von Leuten die nicht markiert werden wollen, denn fb muss sie ja erst erkennen, um dann zu wissen dass es sie nicht markieren darf, weiss also wer auf welchem Bild ist, auch wenns nicht öffentlich online sichtbar ist), dem “Freundefinder” der einfach mal das komplette Handy Addressbuch ausliest (also auch Daten von Leuten sammelt die vielleicht gar nicht auf fb sind oder sein wollen) und den ganzen anderen Stasimechanismen die man in der Tat einfach durch Nichtbenutzung zumindest abmildern könnte, muss ich da gar nicht anfangen.

    Darüberhinaus sehe ich allgemein kritisch, dass viele Leute ein Internet ausserhalb von facebook gar nicht mehr kennen und wahrnehmen, und möchte mich an dieser Entwicklung nicht beteiligen. Und ich möchte mich auch nicht durch “Anmeldung nur per facebook” dazu zwingen lassen. Diese Kopplung ist gewollt, wäre aber nicht zwingend notwendig, somit will mich der Anbieter aus Profitstreben zu etwas zwingen das für die eigentliche Dienstleistung nicht erforderlich ist. Das lehne ich grundsätzlich ab. Kaufe z.B. auch keine Offline Computerspiele mit Steam (o.ä.) Zwang.

  26. 26

    @Oppi: Ein interssanter Standpunkt, den ich zwar verstehe, aber nicht unbedingt teile. Ich kenne diese ganzen Dinge natürlich, andererseits bin ich nicht der Meinung, daß das so furchtbar schlimm ist.

    Natürlich macht das Facebook genausowenig wie Google aus altruistischen Gründen. Zuckerberg hat seinen Dienst nicht entwickelt, weil er so ein lieber Kerl ist, er will damit Geld verdienen und verkauft die erhobenen Informationen auf die eine oder andere Art und Weise. Allerdings geht es dabei viel mehr um allgemeine Statisken und in der Hauptsache um das Zurechtschneiden von Werbung. Es sitzt niemand bei Facebook im Büro und rekonstruiert unseren Tag, indem er kuckt, wo wir gesurft haben. Davon ab: selbst, wenn es so wäre… *Schulterzuck*. Wohin ich gesurft bin, weiß mein Provider ja auch, und jeder andere, der den Verlauf meines Browsers ansieht. Ich kann verstehen, daß nicht jeder diese Informationen an Facebook, Google oder sonstwen abgeben will, stehe dem selbst allerdings eher entspannt gegenüber.

    Gleichzeitig sind das ja auch alles Dinge, die eben gemacht werden, damit die angebotenen Funktionen wie Gesichtserkennung und “Like”-Button überhaupt erst funktionieren. Als Beispiel: niemand regt sich darüber auf, daß meine Adresse veröffentlicht und kostenlos verteilt wird, wenn ich im Telephonbuch stehe. Muss ja, da es Teil der Funktion des Buches ist.

    Nebenbei kannst du ja aber auch einen Account bei Facebook erstellen, dich bei Spotify damit anmelden und dann nie wieder einloggen. : )

  27. 27

    Ich habe einmal versucht, die Zahlungen von Spotify auf eine sachliche Grundlage zu stellen, dabei unter anderem auch die Kostenstrukturen von Spotify beleuchtet, was die Bands erhalten und wie die Entwicklung von Spotify in den letzten 2 Jahren war.

    Da sind einige interessante Aspekte dabei, z.b. dass Spotify sowohl 2009 als auch 2010 (2011er Zahlen liegen noch nicht vor) tatsächlich MEHR Geld an Künstler /Urheber/ Plattenfirmen überwiesen hat als sie insgesamt (!) überhaupt eingenommen haben. Zumindest für die bisherige Zeit kann man Spotify nicht vorwerfen, die Künstler zu benachteiligen oder gierig zu sein.

    en detail hier:

    http://blogs.taz.de/popblog/2012/03/15/spotify-gut-bose-oder-was-ist-fair/

  28. 28
    wef

    Für Nicht-Facebook-Lemminge ist der Dienst keineswegs ohne Umwege nutzbar. Man braucht einen Facebook-Account.

  29. 29
    Oppi

    @Vincent: “Allerdings geht es dabei viel mehr um allgemeine Statisken und in der Hauptsache um das Zurechtschneiden von Werbung. Es sitzt niemand bei Facebook im Büro und rekonstruiert unseren Tag, indem er kuckt, wo wir gesurft haben.”

    Weiss mans ? Diese Art von profil ist eine Menge wert. “Auf welchen Seiten surft dieser Mensch häufig -> welche politische Einstellung hat er / welche Produkte sieht er sich in Onlineshops an -> in welchem Einkommensniveau bewegt er sich und wofür interessiert er sich ?” Das Wissen darum ist bares Geld, und unabhängig davon ob mir mit diesem Wissen jemand schaden kann, ist der Gegenwert dieser Informationen weit höher als die Summe die ich bereit wäre, für einen Dienst wie fb zu bezahlen. Abgesehen davon könnte man mir mit Informationen über meine politische Einstellung durchaus ziemlich massiv schaden, wenn man sich ansieht was mit linken Abgeordneten in diesem Land passiert, oder wie Leute teilweise keine jobs oder Aufträge mehr bekommen, wenn sie sich auf eine bestimmte Weise äussern. Das sind einfach Informationen, die nur Leute etwas angehen, denen ich sie bewusst mitteile. Wer sie sich erschnorcheln will, erwirbt damit mein Misstrauen und meinen Unwillen.

    “Wohin ich gesurft bin, weiß mein Provider ja auch, und jeder andere, der den Verlauf meines Browsers ansieht.”

    Den Verlauf meines Browsers sehen nur Leute die Zugriff auf meinen Rechner haben. Das bin ich. Ende der Liste.
    Mein Provider unterliegt deutschem Recht, darf derartige Daten nicht speichern und kann im Zweifelsfall effektiv von mir verklagt werden. Facebook entzieht sich Zugriffen der nichtamerikanischen Justiz im Zweifelsfall einfach. (Ich bin zum Beispiel bei StudiVz. Alle von mir genannten Probleme treffen auf diesen Dienst nicht zu, und wenn doch könnte ich sie haftbar machen.)

    “Gleichzeitig sind das ja auch alles Dinge, die eben gemacht werden, damit die angebotenen Funktionen wie Gesichtserkennung und “Like”-Button überhaupt erst funktionieren.”

    Der ‘Like’ Button würde auch funktionieren, wenn die nutzende Seite den Button auf ihrem Server ablegt, und nur im Falle eines Klicks Informationen an fb gehen. Wenn das einer tut, beschwert sich fb aber, und droht mit aussperren etc. Warum wohl ? Sicherlich nicht weil die Buttongrafik so ein ausgefallenes, urheberrechtlich geschütztes Werk wäre. Die einzige andere Möglichkeit : fb will diese Daten, denn sie sind bares Geld wert. Siehe oben.

    “niemand regt sich darüber auf, daß meine Adresse veröffentlicht und kostenlos verteilt wird, wenn ich im Telephonbuch stehe. Muss ja, da es Teil der Funktion des Buches ist.”

    Der Vergleich hinkt. Würdest du dich aufregen wenn die gelben Seiten abspeichern mit dem du so telefonierst ? Das wäre wohl eher passend.

    “Nebenbei kannst du ja aber auch einen Account bei Facebook erstellen, dich bei Spotify damit anmelden und dann nie wieder einloggen. : )”

    Dazu fallen mir zwei Dinge ein. Erstens weiss fb dann wie ich heisse, dass ich bei spotify bin, und welche Musik ich da so anhöre. Drei Dinge, die sie nichts angehen, und die sich im Zweifel verkaufen lassen.

    Zweitens : Dass so ein System ausgetrickst werden kann (ich kann mir die Seiten mit Like buttons ja auch über proxies ansehen) heisst ja nicht, dass man es nicht bekämpfen sollte. Unsere größte Waffe gegen Überwachung ist die Inkompetenz der Überwacher, trotzdem bin ich gegen Überwachung. Ich will einfach nicht gezwungen werden mich bei einem Dienst anzumelden, der mit dem, den ich eigentlich nutzen will, gar nichts zu tun hat, und der für diese Nutzung auch nicht technisch notwendig ist. Unabhängig davon ob dieser zweite Dienst einen Nachteil für mich bedeutet lehne ich das aus prinzipiellen Gründen ab. Ich entscheide wo ich meine Daten eintrage, nicht irgendein Ami der meine Daten schon verkauft hat bevor ich sie ihm gegeben habe.

  30. 30
    Cherry

    Ich würde für einen solchen Dienst nie Geld zahlen, da mir das jeweilige Angebot einfach zu beschränkt wäre. Jedes Streaming-Portal hat Exklusivkünsler welche ich dann woanders nicht streamen kann, weil es die Tracks dort nicht gibt. Das AC/DC-Beispiel oben macht auch nur einen Bruchteil der Probleme aus. Ganz ehrlich, da würde ich trotz der sozialen Aspekte und Apps dann eher noch zu iTunes Match greifen, auch wenn man für Alben welche man nicht besitzt dann blechen muss oder auf dunklen Pfaden wandert.

  31. 31
    Simon

    Ich habe Rdio vom Deutschlandstart bis vor zwei Wochen getestet und bin jetzt bei Spotify.

    Erstmal war ich überrascht das Spotify so viel mehr Titel im Katalog hat als Rdio. Höre viel elektronisches Zeug, vieles auf Kleinstlabels und grade da merkt man den Unterschied. 16 Millionen vs 12 Millionen Titel habe ich irgendwo gelesen.

    Ich finde die Desktop-App bei Spotify gegenüber der von Rdio sehr viel besser, ist super schnell und vorallem die Nahtlose Integration der lokalen Musik ist gut gemacht, inklusive Synchronisierung auf iPod, damit kann man alle Kataloglücken prima ausbügeln. Rdio scannt hingegen nur die eigene Musik und verlinkt dann die Streams in der persönlichen Rdio Musiksammlung.

    Was ich bei Spotify gewöhnungsbedürftig finde ist dieses Playlist-zentrierte Konzept, da mochte ich die Möglichkeit bei Rdio mit einem Klick ein Album als Einheit zu hören schon sehr viel mehr.

    Die Spotify Apps sind großartig. Lastfm-Empfehlungen + Spotify ist natürlich auch eine Killer-Combo. Rdio hat eine sehr gute und stabile iOS App, die von Spotify stürzt bei mir hingegen häufig ab, loggt mich grundlos aus und das LastFM-Scrobbling ist nicht ganz sauber.
    Wenn die ihre mobile Version bis Ablauf meines Premium-Tests nicht in den Griff kriegen werde ich wohl höchstens die 4,95-Variante abonnieren.

    Was noch? Naja, Rdio meint ja einen stärkeren Schwerpunkt auf Social zu haben, aber so groß ist der Unterschied zu Spotify dann auch nicht, bei Rdio ist es nur etwas übersichtlicher aufbereitet. Das Rdio hierzulande kein Gratisangebot bietet macht es auch wieder recht unsozial, einem Kumpel der dort nicht registriert ist mal eben einen Track schicken ist nicht drin.

  32. 32
    icke

    Grooveshark.

    Ohne Facebook.

    Reicht.

  33. 33

    @Eule: :)

    Wer regelmäßig Hinweise von Verlagen sichtet,
    sei es nur der Anteil von Werbung in Verhältnis…

    Egal

    Printmedien verfolgt (wiederrhole mich),
    kommt an http://www.SIMFY.de kaum vorbei,
    um zu erkennen dass dies eingeschränkt
    nutzbar ist.

    Mit Speck fängt man Mäuse.
    Das ist vollkommen legal.

  34. 34

    @icke: Grooveshark funktioniert in D offiziell nicht (mehr) und hat auch in den USA einige Probleme.

  35. 35

    Nach iTunes sind dies die neuen Wege, Musik dem Anwender im neuen Medium Internet verfügbar zu machen und auch die Künstler für ihre Arbeit und Ideen zu entschädigen. Aber der Kampf wie und an wen der Kuchen verteilt wird, wird sich zum Leidwesen der Kunden wohl noch ein paar Jahre hinziehen.

  36. 36
    Farmer Fred

    @Christian:

    @Christian: Du bist nicht der Einzige. Auch bei mir hat Simfy selbst in der Free-Variante einwandfrei funktioniert. Die Werbeunterbrechungen waren wenig und allesamt kurz – als dann auf max. 20 Freistunden/Monat umgestellt wurde, habe ich den Premium-Account gebucht und bin – auch was das Repertoire betrifft, ganz zufrieden. Ich höre viel Indie/Alternativekram und bin bis jetzt auf eine Verfügbarkeit von 90 Prozent gekommen. Außerdem gibt es auf Simfy etliches aus dem Bereich Kabarett/Comedy und Hörspiele – solches fehlt auf Spotify völlig. Abgesehen davon, daß Spotify zwei absolute No Go`s hat -ein gräßlicher iTunes-Look und die Facebookkontopflicht – ist der Simfy-Player deutlich komfortabler und aufgeräumter als der von Spotify. Das Anlegen von Playlisten und Bibliothek geht bei Simfy deutlich schneller und angenehmer (intuitiver) und auch der Hinweis auf Neuerscheinungen ist m.E. auf Simfy vorbildlich. Das Musikrepertoire ist – bezogen auf meinen Musikgeschmack – nahezu identisch. Was der eine hat, hat auch der andere bzw. umgekehrt.
    Eigentlich sollten wir aber alle Abstand nehmen von solchen Verwertungsmodellen – die “kleinen” Künstler haben so gut wie nix davon und die “Großen” brauchen es nicht, z.B. Metallica (irgendwie ja auch Mainstream), jene gibt es bei beiden Plattformen nicht.

  37. 37
    Martha Mumenschanz

    Ich weiß, dass es bereits mehrmals angesprochen wurde aber trotzdem:

    Bei einer Anmeldeprozedur, die ohne Facebook-Account (egal was man über FB denkt) nicht möglich ist von einer Nutzungsmöglichkeit “ohne Umwege” zu sprechen ist entweder sehr, sehr naiv oder PR-Gelaber.

    Und dass auf der Spotify-Seite eine Möglichkeit zur Anmeldung ohne FB suggeriert wird, diese aber nicht aktiv/nutzbar ist, macht auch nicht gerade nen seriösen Eindruck.

  38. 38

    @Martha Mumenschanz: Ich hatte vor dem D-Start einen “normalen” Spotify-Account, also ohne Facebook, und der funktioniert. Ich habe später mit FB verknüpft, da ich die Funktionen sinnvoll finde. Sollte eine Neuregistrierung ohne FB nicht klappen, hast du recht: Nicht schön.

  39. 39

    Danke Johnny

    Beschäftige mich seit einiger Zeit mit den Onlinediensten.
    Insbesonders interessant sind die (noch) Gratisangebote…

    http://www.spotify.com/de/

    http://www.computerbild.de/download/Spotify-7371136.html

  40. 40
    Micha

    10 Alben von AC/DC? Es werden vielelicht bei einer Suche 10 alben angezeigt, “verfügbar” sind aber nur 2 davon. Die interessanten Alben (Top Klassiker und die Neuen) sind alle “nicht verfügbar”. Schade. Was bringen mir Alben die ich nicht anhören kann? Ähnliches übrigends bei Musicload. Mit der Flatrate kann man auch nur einige gekennzeichnete Tracks/Alben abspielen. Die ohne gelbes Flatrate-Icon muss man wie üblich kaufen. Trotz Flatrate, es wurden halt vom Künster oder dem Label keine Rechte für Flat dafür eingeräumt. Das ist wie “all you can Eat” bei dem es z.B. nur Wasser und Brot gibt. Wenn man was anderes möchte muss man es sich trotzdem kaufen ;)

    Ich war seit langen jahren Napsterkunde und suche nach einer Alternative. Es gibt anscheinend nichts. Die neue Rhapodyoberfläche ist schick aber meiner Meinung nach nicht besonders gut im Vergleich zum alten Napster. Es gibt keine Genre-Charts mehr und die normalen Charts haben auch nur noch die Top25 drin, keine top 100 mehr wie früher Napster. Die Tracklisten sind nicht mehr vollständig da und nicht sortierbar (ich habe oft nach Maxiversionen gesucht die länger sind als die “normalen Versionen”). Geht nicht mehr.

    Tracklisten für den Künster hatte früher ALLE Tracks des Künstlers gebracht die eben im System sind dahinter mit Namen des Albums und Laufzeit. Jetzt sind es nur einzelne.. vielleicht 3-4-5 Tracks obwohl einige ganze Alben des Künstelrs drin sind? Verstehe ich nicht. Die Alben hatten früher auch die Info wann Sie veröffentlicht wurden. Das alles gibt es nicht mehr. Nach Veröffentlichsdatum lässt sich nicht mehr soriteren wenn man z.B. die Alben chronologisch haben möchte. Es ging auch nach Beliebtheit zu sortieren – eine große Hilfe bei unbekannten Interpreten.

    Es gibt hier sehr vieles was nicht (mehr) geht.

    Mir wäre eine technisch bessere Oberfläche viel lieber. Lieber spartanisch, dafür funktionell. Auf der Suche nach Ersatz bin ich bisher noch nicht fündig geworden. alles hat diese neumodische Oberfläche mit möglichst wenigen Möglichkeiten um nur jaaaaah aufgeräumt zu erscheinen.

    Vom Umfang her war der alte Napster am besten. Es gab sehr viel. Angeblich 16 Mio Tracks, ich kanns nicht nachprüfen. Nach der übernahme stimmt es nicht mehr ganz, es sscheint aber was zu tun, es kommen immer mehr dazu. Leider oft hoffnungslos durcheinander, Tracks/Interpres pasen nicht zusammen oder findet man Tracks des Künsters z.B: auf Compilations nicht weil das gewünschte Lied unter “Various Artist” als Künster steht.

    So, nun habe ich doch viel mehr geschrieben als ich eigentlich kommentieren wollte ;) Ich hoffe es tut sich was. Anmeldung NUR mit Facebook? Ich habe/möchte/will kein Facebook, also fallen diese Dienste schon weg.

    Grüße Micha

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    luk712

    Sehe das Ganze etwas anders.
    Wenn sich die Streaming Dienste mal durchsetzen wird das eine Richtig gute Einnahmequelle.
    1. Viele Leute streamen ein Album das sie sich niemals wirklich zulegen würden.

    2. Die Künstler verdienen auch noch lang nach dem Release Geld. Und zwar immer dann wenn ein Song gespielt wird.

    3. Streams sind auch ein Angebot an Leute, die ihre Musik sonst nur per Filsharing bekommen.

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    LaHaine

    Spotify geht jetzt auch wieder ohne Facebook, daher hab ich mich gestern sofort angemeldet. Die Installation des Klienten war auf Nicht-Ubuntu-Linux etwas hakelig, das Programm funktioniert aber tadellos. Ich hab schon einige neue Bands entdeckt. Ich wundere über die scheinbar wahllose (Nicht-)Verfügbarkeit von Alben, ein Beispiel: Ulvers Childhood’s End von 2012 ist da, Wars of the Roses von 2011 aber nicht. Beide Alben sind auf dem gleichen Label erschienen.

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    Seitdem simfy das Gratisangebot auf 5h im Monat reduziert hat und Spotify in Deutschland auch ohne Facebook-Account funktioniert, sehe ich leider keinen Grund mehr den deutschen Anbieter zu wählen.

    http://www.esemann.com/unendlich-viel-musik-horen-spotify-zerlegt-simfy

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    Martin

    Ich nutze Rdio nun schon seit einem guten Vierteljahr. Vorher lange Zeit Napster und viele anderen Dienste durchprobiert. Bei der Anzahl der Titel nehmen sich die meisten Angebote nichts mehr. Die haben fast alle 18 Millionen.
    Bei Spotify muss man aber die 10€/Monat bezahlen, damit man die hohe Audioqualität von 320kbit/s bekommt. Rdio bietet mir sogar für 5€ die sehr gute 256kbit/s Qualität an.

    Der eigentliche Punkt warum ich Rdio benutze ist aber eigentlich der, dass Rdio einfach viel komfortabler zu benutzen ist als all die anderen Dienste. Ich brauche keine riesen social Medianbindung. Dann lieber ein gutes Design und eine wirklich brauchbare App.

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    Sie hätten gerne mehr Geld? Besuch doch mal meine Seite.

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